Kundenrezensionen

362
4,2 von 5 Sternen
Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit: Band 2 (Roth, Veronica: Die Bestimmung (Trilogie), Band 2)
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Februar 2013
Es ist so schwer über den 2. Band der Trilogie nun eine Rezension zu schreiben, da ich vor allem enttäuscht wurde. Nach dem herausragenden 1. Band hatte ich soviel Hoffnung in den nächsten gesteckt und bekommen habe ich vor allem Frust, Verwirrung und teilweise sogar Wut.

Zum Inhalt: Der Aufstand hat begonnen. Tris und Four sehen gemeinsam wie sich langsam ein Krieg zwischen den Fraktionen entwickelt. Anscheinend rücken die Unbestimmten immer mehr ins Visier der Feinde, Tris riskiert mehr als einmal ihr Leben um andere - die wie sie sind - zu beschützen. Als sie herausfindet, dass der Krieg ein gut gehütetes Geheimnis für immer zerstören könnte, greift sie ein. Doch damit entscheidet sie sich für eine Seite. Eine Seite, auf der Four nie stehen könnte, denn es ist die Seite seines Feindes.

Was man dem Buch fast immer noch zu Gute halten kann, ist die Spannung. Es fiel wieder recht leicht die Geschichte schnell runterzulesen, auch wenn ich im Vergleich zum 1. Band wesentlich häufiger pausiert habe und mich vor allem abends immer wieder selbst überreden musste das Buch zur Hand zu nehmen. Wenn man erst einmal im Lesefluss ist, liest es sich angenehm runter, der Schreibstil der Autorin ist wirklich flüssig und man kann diese Bücher theoretisch in sehr kurzer Zeit lesen.

Im Vergleich zum wirklich besonderen 1. Band hatte ich hier aber immer wieder meine Schwierigkeiten. Es fängt schon recht schnell an, dass man sich als Leser fragt, wann denn nun mal wieder was besonderes passiert. Tris und Tobias finden am Anfang Unterschlupf bei den Amite und fangen direkt damit an neue Pläne zu schmieden. Viel mehr passiert dann aber auch nicht, sodass die ersten 100 Seiten irgendwie so am Leser vorbeiziehen ohne eine richtige Wirkung zu hinterlassen.
Danach nimmt die Geschichte zwar etwas an Fahrt auf, trotzdem hatte ich das Gefühl das einfach nicht so richtig viel passiert. Große, lange Passagen des Buches handeln von der Beziehungskrise zwischen Tris und Tobias. Immer wieder haben die beiden Streit, eigentlich gibt es kaum eine Szene wo es mal nicht so ist und immer weiter entfernen sich die Beiden voneinander, sodass von der schönen Liebesgeschichte aus dem 1. Band letztlich eigentlich nichts mehr übrig bleibt. Leider war mir das irgendwann einfach auch zuviel, zwar ist der Streit und auch Tris' Traurigkeit darüber sehr verständlich beschrieben, aber immer wieder das Gleiche zu hören, das reißt einen als Leser nun mal leider nicht mit und führt eher dazu, dass man in eine genervte Stimmung umschlägt.

Die Emotionalität im Buch ging mir leider auch irgendwie zu sehr verloren. Zwischendurch passieren immer wieder so grausame Sachen, dass einem als Leser das Herz stockt. Das war auch schon im 1. Band der Fall, allerdings gab es meiner Meinung nach dort noch heftigere Szenen und vor allem gab es sie häufiger. So denke ich eigentlich nur an 2-3 Sachen zurück, die mich wirklich mitgenommen haben. Und damit kommt auch das Problem: wenn eine Person, die von allen als wichtige Freundin bezeichnet wird, stirbt, sollte man doch wesentlich mehr Trauer erwarten. Klar wird kurz beschrieben, dass alle am Boden zerstört sind, aber da hört es dann auch schon schnell wieder auf. Nun sind die Todesfälle in diesem Buch recht gehäuft, aber doch fehlt da einfach das Emotionale, das Weinen und die Verzweiflung, die auch der Leser zu spüren bekommt und die einem einen ordentlichen Kloß beim Lesen in den Hals setzt.
Dass die Autorin eigentlich dazu fähig ist, dürfte jeder beim Lesen von Band 1 gemerkt haben, allein wenn man bedenkt wie wenig Tris über den Tod von einigen Charakteren dort hinwegkommt, fällt es mir schwer zu glauben, dass sie soviel härter im nächsten Band geworden ist und vor allem soviel weniger Tränen für ihre Freunde übrig hat.
Ich habe also über diese Grausamkeiten gelesen und war durchaus etwas bedrückt, aber das wars dann auch. Es kann einfach nicht berühren, wenn die Charaktere im Buch so wenig darauf reagieren - dort hätte es viel mehr in die Tiefe gehen müssen.

Dann bleibt noch das Ende. Ich hatte schon gehört, dass es wohl mal wieder mit einem ordentlichen Cliffhanger endet und man sich sofort den nächsten Band herbeiwünschen würde. Nun, man kann sagen so war es bei mir, aber nicht unbedingt weil es mit einer richtig heftigen Wendung endet, sondern weil ich einfach komplett verwirrt war.
Das ganze Buch wirft jede Menge Fragen auf. Irgendwann hatte ich das Gefühl ich weiß eigentlich gar nichts mehr und dann kommt das ach so schockierende Ende - nur dass es für mich nicht schockierend war sondern nur noch mehr Fragen aufwirft. Ich weiß nicht, was diese neue Wendung wirklich bedeutet und was daraus nun im 3. Band gemacht werden soll. Und so war auch das Ende für mich kein Sahnehäubchen, sondern nur noch mehr Verwirrung. Ohne den besonderen Abschluss des Buches fehlt mir nun sogar irgendwie die Motivation für den nächsten Band.

Fazit: Insgesamt kam mir der 2. Teil irgendwie nicht richtig struktuiert vor. Tris und Tobias gehen von einem Ort zum nächsten, immer passiert mal wieder was brutales, aber so richtig das Mitfühlen und Mitfiebern bis zum Schluss kam bei mir einfach nicht mehr auf.
Ich bin ziemlich enttäuscht, zwar war es toll die Beiden mal wieder zu erleben, aber ich hätte mir einfach eine bessere Story und stärkere Szenen mit viel mehr Emotionalität (vielleicht auch mit weniger Toten) gewünscht. Ich konnte mich einfach nicht mehr in die Charaktere einfühlen und das hat mir wohl auch am meisten gefehlt.
Ich bin nun leider auch recht unsicher ob ich mich noch auf Band 3 freuen und es lesen soll, wenn die Autorin zu der Höhe ihres 1. Buches zurückfindet würde es sich sicher lohnen, noch ein Buch auf dem Niveau wie "Tödliche Wahrheit" möchte ich mir allerdings auf keinen Fall antun. Ich werde wohl spontan entscheiden...
Wer den ersten Teil geliebt hat, sollte seine Erwartungen hier nicht zu hoch schrauben, dann kann man das Lesen sicher einigermaßen noch genießen. Wer sich für die Reihe interessiert, sie ist brutal, blutig und grausam, allerdings auch sehr gut geschrieben und der 1. Teil hätte von mir ohne zu zögern auch mehr als 5 Sterne bekommen. Mal sehen was der dritte Teil bringen wird, den 2. kann ich leider nur eingeschränkt - als etwas zu langatmigen Mittelteil - empfehlen.

#1 Die Bestimmung
#2 Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. August 2014
Ich möchte Euch heute das Buch "Die Bestimmung 2 - Tödliche Wahrheit" von Veronica Roth, erschienen im cbt Verlag, vorstellen.

Eines vorweg: Ich habe den ersten Band geliebt, denn er war so gänzlich anders, als andere Bücher, die ich bis dato gelesen habe, auch aufgrund des herausragend guten Schreibstils der Autorin.

Nachdem ich nun die letzte Seite des zweiten Bandes gelesen und das Buch zur Seite gelegt habe, muss ich aber leider sagen, dass mich dieser Teil nicht so mitreißen konnte, wie es der erste vermocht hat.

Ich habe auch relativ lange gebraucht, um das Buch zu lesen, was man vom ersten Band nicht gerade behaupten kann.

Die ersten 120 Seiten passiert eigentlich nichts wirklich Aufregendes, es kommt keine richtige Spannung auf und man hat das Gefühl sich an einer Null-Linie entlang zu hangeln.

Stockte mir im ersten Teil oftmals regelrecht der Atem, konnte ich mir hier das ein oder andere Gähnen nicht verkneifen.

Ich möchte damit nicht sagen, dass das Buch langweilig ist, aber ich habe nach dem herausragenden Auftakt einfach mehr erwartet.

Die Geschichte zieht sich, es gibt viele Längen, ab und zu kleine Spannungsbögen, die mich jetzt aber nicht wirklich umgehauen haben und das Schlimmste finde ich, ist die Geschichte um Tris und Four.

Entwickelte sich im ersten Teil eine Liebesgeschichte, konnte man im zweiten Teil einer Art "Soap" beiwohnen, bei der sich die beiden immer wieder stritten und letztendlich wieder vertrugen, was mich, wenn ich ehrlich sein soll, irgendwann einfach nur noch nervte. Ich möchte Action, gerne auch ein paar Liebesszenen, die die beiden Protagonisten umso sympathischer machen, aber keine endlosen Streitereien.

Tris war mir im ersten Teil richtig ans Herz gewachsen und ich fand diese junge Frau, die so von ihrem Schicksal gebeutelt wurde, unglaublich mutig. Im zweiten Teil erscheint sie dagegen sehr naiv und unreif, reagiert aus Launen heraus und setzt dabei Leben aufs Spiel. Einerseits finde ich dies sehr schade, da sie mir im ersten Teil so viel besser gefallen hat, andererseits macht sie das auch durchaus menschlich. Ich bin, was ihre Person betrifft, also derzeit eher zwiegspalten.

Das Ende fand ich sehr ernüchternd, denn man bleibt zurück, mit einer Vielzahl Fragen auf dem Herzen und teilweise doch recht verwirrt. Ich hoffe nun natürlich, dass die Autorin den dritten Teil wieder etwas fesselnder gestaltet hat, ich mich darin verlieren kann und offene Fragen dann dort auch letztendlich beantwortet werden.

Fazit:

3 solide Sterne, mit der Hoffnung auf einen besseren dritten Teil.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Juli 2014
Teil 1 war zwar langatmig, aber machte nach einem spannenden Ende doch Lust auf mehr.
Was steckt hinter dem Fraktions-System? Gibt es noch eine Welt außerhalb der Stadt?
Soviel dazu: Das wird erst in Teil 3 geklärt!

Teil 2 ist bis dahin ein langatmiges und nerviges Buch, welches mich nur auf einen besseren dritten Teil hoffen lies (soviel vorweg: Diese Erwartung wurde enttäuscht).

Wieso langatmig?
Den größten Teil des Buches rennen die Protagonisten von einer Fraktion zur anderen. Hoffen auf Hilfe, haben einen (immer wieder anderen) Plan, werden enttäuscht, rennen weiter.

Wieso nervig?
Okay, es ist Science-Fiction, aber trotzdem stört eine gewisse Unlogik. O-Ton aller Fraktionen, die die Protagonisten zur Hilfe auffordern wollen, ist so etwa "Jaja, die die haben mir zwar was verabreicht, was mich zu einer willenlosen Maschine macht, aber ich will mich in diesen Disput nicht einmischen. Ist alles okay so. Und nachher müsste ich noch auf einen Menschen schießen."
Was bisher auch die wenigsten Autoren geschafft haben ist, dass mir die Hauptperson auf den Geist geht und immer unsympathischer wird. Immer wieder rennt sie in ihr Verderben; nur aus dem Grund, dass sie jemanden erschossen hat, bevor er sie erschießen konnte. Nein, eine Waffe fasse ich nicht an und ich bin es nicht würdig...ich liefere mich am besten dem Feind für seine Experimente aus. Immer wieder lügt sie ihren Freund an, der immer wieder vergibt (oder es vergisst, belogen worden zu sein?), aber wehe, er sagt mal nicht so ganz die Wahrheit. Okay, Teenager-Alarm. Aber es nervt trotzdem.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Januar 2015
Meinung
Das Buch geht Nahtlos weiter und so fängt die Geschichte an, wie sie Aufgehört hat. Auch wird sie weiterhin aus der Sicht von Tris erzählt.

Die Autorin hat ihren tollen Schreibstil bei behalten und somit enthält das Buch wieder eine schöne Romanze, spannt einen auf die Folter und das tollste… es ist Spannung pur mit tollen Kampfszenen von der ersten bis zur letzten Seite.
Während im ersten Buch die Romanze der beiden noch eher unscheinbar gewesen ist, also eher so nebenbei entstand, ist sie in diesem Teil schon ein bisschen präsenter. Tris muss keine Prüfungen mehr bestehen um keine ausgestoßene zu werden, sondern hier geht es ums nackte überleben. Dabei gerät sie immer wieder unter Beschuss und was noch viel schlimmer ist, in einen inneren Konflikt.

Aber keine Sorge, in diesem Buch nimmt die Romanze keine Überhand sondern ist eben nur etwas, wie ich oben schon sagte, präsenter. Die Autorin hat hier wunderschön dargestellt wie sich Charaktere weiterentwickeln ohne dass sie sich dabei jedoch von Grund auf ändern. Tris ist weiterhin das unerschrockene Mädchen, nur passierten oder passieren Dinge in ihrem Leben denen sie sich stellen muss und die einen Menschen eben auch durchaus verändern.

Ein weiterer Teil denn ich richtig gut gefunden habe ist, dass man ein wenig mehr über die Fraktionen erfährt. Im Buch kommt man wirklich in jeder Fraktion (Candor, Ken, Altruan, Amite und Ferox) mindestens einmal vorbei :D und erfährt mehr über deren Ablauf und besonders deren „Glauben“ oder eben ihrer „Bestimmung“

Was einen hin und wieder einmal ziemlich schnaufen lassen kann sind ein paar Situationen im Buch. Hin und wieder kämpft Tris sehr arg mit sich selbst und steht sich deswegen ab und an auch einmal selbst im Weg. Doch dies ist kein negativer prunkt, da ich ihre Gedankengänge und auch Handlungsweise nachvollziehen kann, auch da die Autorin, wie ich oben schon sagte, die Charaktere nach dem geschehen weiter entwickelt hat lassen. Nach dem man so schlimme Sachen gesehen oder miterlebt hat ist es klar, dass man hier inneren Zwiespalt findet und sie nicht so weiter durchs Leben geht wie vorher.

Doch auch die anderen Fraktionen sind manchmal sehr deprimierend, weil sie einfach nicht handelt, doch auch hier wieder keine Kritik… schließlich lehnt man sie ja schon so von Anfang an kennen und das die Amite nicht plötzlich ihre Schaufeln nehmen um jemanden damit die Köpfe einzuschlagen ist ja vorausschaubar. Jede Fraktion handelt eben so, wie man es von ihr erwartet, was trotzdem frustrierend sein kann.

Diese Situationen gehören einfach zum Buch, sie stoppen nicht den Lesefluss aber man könnte sich trotzdem ein wenig daran stören… ich störte mich nicht ;) ich musste nur schnaufen :D weil es eben einfach zum Buch passt und so langsam auch den Begriff und das Dasein der „Unbestimmten“ erklärt. :D

Fazit
Das Buch konnte mich wirklich wieder einnehmen. Es ist spannend von Anfang bis zum Ende, hat eine schöne Romanze die jedoch nicht in den Vordergrund tritt, manchmal etwas aufschnaufende Momente, die aber nicht stören. :D Man erfährt mehr über die Fraktionen und das Wichtigste… man kommt endlich auf die Spur von Jeanine Matthews, die Anführerin der Ken (oder Kate Winslet ;) im Film)! Daher gibt es 5 Sterne von mir und ich freue mich schon auf die Fortsetzung,denn die Entdeckung verändert alles…. :P mehr wird nicht verraten lol.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Tris ist am Boden zerstört. Ihre Eltern kamen bei dem Angriff der manipulierten Ferox-Soldaten ums Leben und sie selbst hat einen guten Freund aus Notwehr erschossen. Ihre Schuldgefühle sind groß und ihr Leben ist derart aus der Bahn geworfen, dass sie ohne Rücksicht auf Verluste anfängt, gegen die angreifenden Ken zu kämpfen. Selbst, wenn sie ihr eigenes Leben dafür lassen muss.

Der zweite Teil der Trilogie hat mir bedeutend besser gefallen, als Band 01. Dies lag jedoch daran, dass ich die Charaktere schon kannte, kein langes Vorgeplänkel vorhanden war und man gleich am Anfang mitten in der Geschichte ist, die nur drei Tage nach dem ersten Teil spielt.

Tris ist mir jedoch immer noch unsympathisch. Ihr impulsives Handeln dient zwar nur dem Zweck zu helfen, doch nimmt sich dabei keinerlei Rücksicht auf ihre Freunde. Vor allem die Gefühle der anderen scheinen ihr teilweise sogar egal zu sein.

So ist es fast kein Wunder, dass sie und Four einige Probleme miteinander haben. Und da bin ich ganz auf der Seite von Four, auch wenn ich die Schwärmerei für ihn nicht ganz begreifen kann. Er ist zwar nett und scheint auch einen tollen Charakter zu haben, doch fehlt mir bei ihm dann doch der nötige Ehrgeiz.

Die Story an sich hat sich rasant entwickelt. Ein Ereignis jagt das nächste und wieder fällt mir auf, wie detailgetreu die Autorin gerade auf die Eigenschaften der einzelnen Fraktionen eingeht. Sie beschreibt präzise, wie sich die anderen verhalten, kleiden und welche Fähigkeiten sie genau haben. Und da wird einem wieder klar, das Tris eine Unbestimmte ist und eigentlich in fast jede Fraktion hineinpasst.

Spannung und Action wechseln sich ab, jedoch war dies in meinen Augen dann auch wieder zu viel. Zeitweise gab es dann doch wieder Längen und Personen, die man eigentlich schon aus Band 01 zu kennen glaubte, entwickeln sich dann doch nicht so, wie gehofft oder überleben gar den zweiten Teil nicht.

Auch das ewige Hin und Her von Tris und Four hat etwas die Luft aus der Geschichte genommen. Lieben sie sich oder lieben sie sich nicht? Das ist hier die Frage, die ich gerne im letzten Teil endgültig beantwortet sehen möchte.

Bis jetzt reißt mich die Trilogie nicht vom Hocker, da ich den letzten Teil aber auch hier habe, werde ich ihn mir noch vornehmen und hoffen, dass ich danach diesen Aha-Effekt erleben darf, den wohl die meisten Leser bei der Reihe haben.

Fazit:
Besser als Band 01, jedoch auch noch nicht überzeugend.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. September 2014
Nachdem ich von "Die Bestimmung" Teil 1 nicht so ganz begeistert war, aber mir die Idee der Dystopie ganz gut gefallen hatte, wollte ich Band zwei eine Chance geben. Aber schon auf den ersten Seiten schlichen sich Fehler ein, die ich einfach nicht tolerieren wollte, als es dann so mies weiterging habe ich mich für einen Abbruch entschieden und werde Band drei nicht mehr lesen.

Band 2 knüpft nahtlos an den ersten Teil an. Es gibt keine Rückblenden oder ähnliches. Es empfiehlt sich also die Trilogie ohne Pause zu lesen (wer es denn durchhält :? ).

Nun beginnen meine Kritikpunkte - ACHTUNG SPOILER!

In Teil 1 verlieben sich Tris und Four - warum war mir schleierhaft, nun kriselt es zwischen den beiden wie bei Babys wenn der eine das Spielzeug des anderen möchte. Es ist sowas von plump und erzwungen, dass es einfach unlogisch ist.

Tris macht sich bereits im ersten Band Gedanken warum die Wachen ein Gebiet von "innen" bewachen - sollte man nicht dafür sorgen, dass etwas draußen bleibt, wenn draußen die Gefahr ist? In Band zwei denkt sie "das erste Mal" darüber nach, warum und was die Wachen bewachen - öhm nein! Das tat sie ja schon im vorherigen Band, also ist es entweder ein Übersetzungsfehler oder die Autorin weiß selber nicht was sie geschrieben hat!

Tris hat Superkräfte! Also nicht so Superman like, aber irgendwas muss sie ja haben. Sie wird angeschossen, ihr werden sämtliche Knochen gebrochen, ihre Eltern werden ermordet, ihre Freunde sterben usw. aber Tris kann weitermachen egal mit was, sie hat keine Schmerzen, sie ist psychisch super drauf - krass! :roll:

Die Autorin weiß selber nicht was sie da schreibt. Um Verwirrung zu stiften lässt sie ihre Charaktere wahllos durch die Gegend flitzen, ohne Sinn und Verstand und drei Mal im Kreis - mit oder ohne Plan ... ahhh das war mir alles zu unlogisch, zu planlos und an den Haaren herbeigezogen.

Fazit:
Eine abartige, brutale und unlogische Fortsetzung! Die ggf. auch den Leser für dumm verkaufen soll, warum wird nicht einmal auf die offensichtlichen Dinge eingegangen? Wie z. B. was befindet sich hinter dem Zaun? Warum gibt es die Fraktionen (weil sich die Menschen nach Eigenschaften aufgeteilt haben bzw. wurden), aber soll man nun die anderen Eigenschaften unterdrücken? Wenn man etwas nicht kennt, dann vermisst man es nicht. Keine Person kann sich sofort von seinen "antrainierten" und "erzogenen" Eigenschaften abwenden, warum wird den Menschen also die Wahl der Fraktion ermöglicht, welchen Sinn soll dies haben?

Ergo: für mich eine der schwächsten Dystopien die ich je gelesen habe und von daher nur einen Stern.
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Erster Eindruck: Ein Hilferuf bei den Amite

Zwei der fünf Fraktionen existieren nicht mehr. Während die Altruan praktisch ausgelöscht wurden, sind die Ferox verstreut und sind in zwei Lager gespalten. Und so müssen Tris, ihre Familie und Freunde bei den Amite Unterschlupf suchen, die sich aus den Streitigkeiten der übrigen Fraktionen heraus halten. Doch auch hier haben die Ken bald ihre Finger im Spiel und bedrohen Tris und die übrigen Unbestimmten...

Veronica Roths dystopische Trilogie „Die Bestimmung“ um das Chicago in der Zukunft wird momentan auch erfolgreich filmisch umgesetzt, passend zur zweiten Verfilmung erscheint beim Hörverlag auch das dazugehörige Hörbuch, das von Janin Stenzel eingelesen wurde – zufälligerweise hat eben jene junge Dame auch die Hauptfigur Tris in den Filmen synchronisiert. Hier wird direkt an den ersten Teil angeschlossen, der den Hörer in einer völlig ungewissen Situation zurückließ. Leider entwickelt sich die Handlung hier nicht sehr temporeich oder dynamisch, viele recht zähe Stellen halten hier die Handlung auf. Das liegt auch daran, dass Roth ihrem Hauptcharakter hier zahlreiche innere Monologe andichtet, die sich jedoch immer wieder um das gleiche Thema drehen und kaum Vorankommen in der Entwicklung der Rolle bieten. Das ist schade, denn das zerbröckelnde Fraktionssystem hätte durchaus Stoff für mehr Aufregung geboten, das scheinbar ziellose Umherirren der Gruppe um Tris und Tobias wirkt jedoch sehr gebremst. Erst gegen Ende kommt wieder die Spannung des ersten Teils aus, bis dahin lässt sich Roth aber leider zu viel Zeit. Immerhin bekommt man einen noch tieferen Einblick in das spannende System der Stadt, in das tief verwurzelte System. Das Rätsel um die Welt außerhalb der Stadt wird jedoch weiterhin nicht gelöst, ein paar mehr Informationen hierzu hätten „Insurgent“ sicherlich gut gestanden. So bleibt ein eher zwiespältiger Eindruck der Handlung, die sich trotz interessanten Konzeptes und gelungener Figuren zu langsam entwickelt und dem inneren Zwiespalt von Tris zu viel Bedeutung zumisst.

Janin Stelzel schafft es, den Charakter der Tris passend zu formen und sich in die durchaus vielschichtige junge Frau hineinzuversetzen. Da hier in der Ich-Perspektive erzählt wird, ist sie mitten im Geschehen verwurzelt und kann immer die aufgewühlte Gefühlswelt von Tris zum Vorschein bringen. Doch auch die wörtliche Rede der anderen Rollen wird von ihr durchaus glaubhaft vermittelt, hier kann sie Vielfalt und Empathie beweisen.

Die Filme sind hierzulande fast noch erfolgreicher als die Bücher selbst, sodass ein Kinoplakat auch für das Titelbild des Hörbuches verwendet wurde. Tris und Tobias in der dunklen Kleidung der Ferox sind in ziemlich dynamischer Pose zu sehen, Rücken an Rücken inmitten von zersplitterndem Glas schießen beide mit konzentriertem Blick, während Tris mit dem Kopf nach unten zu fallen scheint.

Fazit: Das Fraktionssystem wird hier weiter ergründet, man lernt insbesondere die Amite und die Candor besser kennen. Die dystopische Welt wird hier noch weiter in dunklen Farben ausgemalt, doch die Handlung kann hier nicht mithalten und bietet in der ersten Hälfte eine Handlung, die immer wieder ins Stocken kommt. Die langen inneren Monologe nehmen zusätzlich Tempo aus der Geschichte, sodass dieser Band mit dem ersten leider nicht mithalten kann.
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am 11. Juli 2015
Ich liebe ja schon das erste Buch der Divergent – Reihe und genauso ging es mir beim zweiten Band! Mehr dazu findet Ihr in meiner folgenden Rezension!

In Insurgent ( deutsch: Tödliche Warheit ) geht es um Beatrice genannt Tris, die nach dem ersten Teil der Reihe auf der Flucht vor der Anführerin der Ken Jeanine Matthews und Ihren Anhängern ist. Tris flüchtet sich zusammen mit Ihrem Partner Four, Ihrem Bruder und weiteren Anhängern durch verschiedene Fraktionen. Sie flüchten sich letztendlich zu den Fraktionslosen, wo Sie nicht nur eine große Überraschung sondern auch ein Plan um Jeanine ein für alle mal zu stürzen erwartet.

Das nun erstmal zur Handlung von Insurgent – Tödliche Warheit. Das Hörbuch erschien 2015 und wurde von der Hörverlag herausgebracht. Das Hörbuch ist ungekürzt und geht zwölf Stunden und neun Minuten. Es kostet 7,99€

Nun zu meiner Meinung: ICH LIEBE ES! Ganz ehrlich das Hörbuch ist wirklich klasse. Ich mochte ja schon das Buch wirklich wirklich gerne, aber das Hörbuch naja toppt das Buch nochmal und das sage ich OBWOHL ich lieber Bücher lese als sie zu hören. Das Hörbuch wird gelesen von der Synchronstimme von Tris die wir alle von den Filmen kennen, Janin Stenzel. Die Frau ist einfach der Hammer. Das Buch wird mit so viel Emotion gelesen und es macht wirklich Spaß zuzuhören. Es bleibt an Stellen die ich im Buch eher so mittelmäßig fand unterhaltsam und obwohl ich es bis in die späte Nacht gehört habe, bin ich an keiner Stelle eingenickt OBWOHL ich das Buch schon kannte.

Fazit: Es ist einfach für jeden etwas. Du hast schon das Buch gelesen? Du hast bereits den Film gesehen? Volkommen egal! Ich sage es euch ehrlich es lohnt sich wirklich VOR ALLEM bei dem Preis von 7,99€!

Das Hörbuch bekommt von mir 5 von 5 möglichen Sternen weil naja ich glaube das konnte man schon aus der Rezension herauslesen :D

Also absoulute Kaufempfehlung! Ich wünsche euch viel Spaß beim hören und/oder lesen und weiterhin einen schönen Tag.
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am 10. Mai 2015
Cover:

Auf dem Cover sehen wir das Titelbild vom zweiten Kinofilm der Reihe, ‘Insurgent – Die Bestimmung’ mit Shailene Woodley als Tris und Theo James als Tobias/Four. Das Ganze ist mit einem wolkigen Hintergrund gestaltet, durch das Glasbruchstücke in Silber/Weiß fliegen.

Meine Zusammenfassung und Meinung:

Nachdem Tris und Tobias zusammen mit Tris’ Bruder Caleb und Peter am Ende des ersten Teils fliehen konnten, haben sie einen Unterschlupf bei den Amite gefunden. Doch nicht alle können sich ruhig verhalten und es kommt, passend im Sinne der Ferox, immer wieder zu kleinen Gewaltausbrüchen unter ihnen. Das bleibt auch nicht lange unentdeckt, denn Peter verrät die Gruppe an Jeanine, die Anführerin der Ken, die hinter Tris her ist, um eine uralte Nachricht der Gründer der vier Fraktionen zu entschlüsseln, was nur mithilfe einer Unbestimmten gehen kann, wenn diese es schafft alle vier Fraktionsprüfungen zu meistern. Doch das ist genau der Punkt, denn Jeanine hat in der Zeit schon mit vielen Unbestimmten versucht, das Gerät zu entschlüsseln und hat dabei alle umgebracht. Auf der Flucht stoßen Tris und Tobias auf Tobias’ Mutter, welche die Anführerin der Rebellen ist und ihre wahren Absichten sehr gut zu verschleiern weiß …

Der zweite Teil der “Die Bestimmung”-Reihe von Veronica Roth wurde beim zweiten Hörbuch von Janine Stenzel gelesen. Der erste Teil wurde von Laura Maire gelesen. Janine Stenzel passt meiner Meinung nach sehr gut, denn sie ist auch die Synchronstimme von Tris im Film. Durch die gleiche Besetzung der Stimme empfand ich das Hörbuch als noch tolleres Erlebnis, es machte sehr großen Spaß, dabei zuzuhören. Ich finde, das Hörbuch kann man genauso gut empfehlen wie z.B. die Hardcover-Version, denn es ist ungekürzt und verschaffte mir eine super Atmosphäre beim Zuhören. Außerdem hat Janine Stenzel es wirklich drauf, in Actionszenen ihre Stimme perfekt anzupassen und damit das Gefühl zu vermitteln, dass auch gerade wirklich etwas los ist. Für mich ein riesiges Hörerlebnis für Jung und Alt. Der Preis dazu von 7,99 € auf Amazon für die MP3 CD ist wirklich unschlagbar!

Bewertung:

Von mir gibt es für das ungekürzte Hörbuch volle 5 von 5 Sterne.
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am 29. April 2015
Rezension:
Kann Spoiler bezüglich des ersten Teils enthalten!

Das Buch schließt nahtlos an die Stelle an, an der das letzte Buch aufgehört hat, sofern die letzten neun Zeilen, die dadurch noch weniger Sinn machen, gekonnt ignoriert werden. Es gibt also keine neuen Gegebenheiten, in die der Leser erst eingeführt werden muss, sodass die Handlung direkt fortgeführt wird und nicht schleppend anläuft. Das ist besonders angenehm, weil ich den zweiten Band der Reihe direkt nach Beenden des ersten Teils angefangen habe und mir so nicht erneut schildern lassen musste, was ich gerade erst gelesen hatte.

Obwohl Tris die Simulation erfolgreich beendet hat, sodass die Ferox nicht weiter ferngesteuert unschuldige Menschen töten, kommt es im Verlaufe des Buches weiterhin zu vielen Todesfällen. Die Ken plädieren inzwischen offen für eine Machtübernahme und haben eine Menge Ferox an ihrer Seite, die alle Unbestimmten und alle Altruan, die sie finden können, töten. Da im vorangegangenen Teil eine ganze Menge Charaktere gestorben sind, gibt es viele Rollen, die ersetzt werden müssen. Doch auch von ihnen bleiben einige nicht lange, denn jetzt, wo die Fraktionen sich aufgelöst haben, sind die Feinde überall zu finden, nicht bloß in ihrem Hauptquartier.
Morde und tödliche Zwischenfälle sind jedoch nicht die einzigen Vorkommnisse, die für eine ziemlich harte Geschichte sorgen. In den Straßen der Stadt treffen Tris und Tobias auf die Fraktionslosen, die ganz anders leben als man sie im Fraktionssystem hat glauben machen. Doch die vermeintlich positiven Absichten erscheinen Tris nicht ganz aufrichtig, Tobias dagegen hat keine Zweifel. Der Konflikt, der sich daraus für Tris ergibt, ist authentisch beschrieben und heizt die Geschichte mit Verrat und Schmerz noch weiter an.

Aber nicht nur diese Situation fordert ihren Tribut von Tris. Die Stadt ist in viele Teile zerfallen und jeder verfolgt eine eigene Strategie. So kommt es, dass alle Tris für ihre Ziele einspannen wollen. Da sie eine Unbestimmte ist, steht sie zunächst einmal natürlich auf der Seite der Candor, der Amite und der friedlichen Ferox. Doch die Ken sind Wissenschaftler und Tris‘ Fähigkeit, den Simulationen zu widerstehen, macht sie auch zu einem interessanten Forschungsobjekt. Andererseits ist sie jedoch als Altruan aufgewachsen und diese haben die Fraktionslosen immer unterstützt, die nun möglicherweise die einzigen Menschen sind, die die Ken noch aufhalten können. Und jeder erzählt eine andere Geschichte der Wahrheit, die doch alle irgendwo einen Haken haben, sodass Tris nicht weiß, wem sie wirklich glauben soll, wer die Wahrheit sagt und vor allem, welche Alternative die Beste ist. Das kann ich auch gut nachvollziehen, denn da die Geschichte auch dieses Mal in der Ich-Form aus Tris‘ Perspektive geschildert wird, kommt es auch dem Leser vor wie eine Wahl zwischen Pest und Cholera.

Das alles sorgt für eine wirklich spannende Fortsetzung der Geschichte. Alle Befürchtungen, der zweite Band könnte bloß ein Übergang zwischen Einleitung und Finale sein, sind unbegründet. Zwar bleiben viele Handlungsstränge für den letzten Teil offen, doch der Kampf um die Informationen der Altruan, der den Simulationsangriff durch die Ken und die Ferox im ersten Teil erst ausgelöst hat, findet in diesem Band sein fulminantes Ende, sodass der Haupthandlungsstrang dieses Buches in sich abgeschlossen ist. Dabei geht es wirklich hoch her und immer, wenn der höchste Spannungsgipfel scheinbar erreicht ist, setzt die Autorin noch eins oben drauf, sodass selbst in den allerletzten Zeilen noch eine wirklich große Bombe platzt.

Fazit:
Das Buch ist eine gelungene Fortsetzung, in der Tris natürlich mit den Folgen des zerbrochenen Fraktionssystems zu kämpfen hat, in der aber doch auch ihre privaten Probleme immer wieder in den Vordergrund rücken und sie so menschlich und realitätsnah erscheinen lassen. Der Kampf um die Führung der Stadt zeigt, dass die Unterdrückung von Menschen Kräfte freisetzt, die kaum zu kontrollieren sind, und dass Macht für viele eine Versuchung darstellt, nicht bloß für die Ken. Für die „Tödliche Wahrheit“ gibt es von mir vier Schreibfedern.
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