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Kundenrezensionen

118
4,5 von 5 Sternen
Schattengrund: Thriller
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. September 2014
Inhalt:

Alles beginnt mit einer Farce beim Anwalt. Die 17 jährige Nicola soll ein heruntergekommenes Haus von ihrer Tante Kiana erben. Doch sie kann sich nicht mal an ihre Tante erinnern und ihre Eltern tun alles dafür, dass das auch so bleibt. Sogar die Erbschaft verweigern sie Nicola. Doch sie lässt sich nicht davon abhalten nach Schattengrund zu fahren um sich das Haus mit seinen Geheimnissen anzuschauen. Als sie jedoch dort ankommt, kommen einige Erinnerungen in ihr zum Vorschein und die sind alles andere als gut. Fili, ihre beste Freundin von damals ist tot, sie war ihre Seelenverwandte und ein abscheuliches Verbrechen hat sie auseinandergerissen. Doch der Täter ist immer noch in Siebenlehen.

Meine Meinung:

Schattengrund war für mich am Anfang etwas anders als ich es erwartet hatte. Ich hatte eigentlich einen waschechten Thriller erwartet, doch als ich anfing zu lesen war mir recht schnell klar dass es sich um einen Jugend-Thriller handelt. Dann ging bei mir erstmal die Skepsis los, denn leider hatte ich bisher noch nicht viele Jugend-Thriller gelesen, die mich überzeugen konnten. Doch für alles gibt es ein erste Mal und Schattengrund ist einer dieser Fälle.
Der Leser bekommt hier alles serviert was man braucht: Eine Geschichte voller Spannung, garniert mit einer kleinen Romanze. Zwei sehr sympathische Hauptprotagonisten und einige Verdächtige von denen man nie weiß wer nun wirklich der Täter ist.
Der Schreibstil der Autorin hat mir richtig gut gefallen und sie hat es am Anfang gleich geschafft mich an die Geschichte zu fesseln. Sehr spannend erzählt sie die Geschichte, die in einem kleinen Dorf Namens Siebenlehen im Harz spielt. Dort hat sich vor vielen Jahren ein Drama abgespielt das sich um Nicola und ihre Freundin Fili drehte, doch es wurde niemals richtig aufgearbeitet und Nico hat alles vergessen.
Was mir absolut gut gefallen hat war die Stimmung die das ganze Buch durchzogen hat. Sehr düster und beklemmend und dass Siebenlehen durch die schweren Schneefälle von der Außenwelt abgeschnitten war, tut sein übriges noch dazu. Die kleine Romanze zwischen Nicola und Leon passt auch sehr gut zur Geschichte, auch wenn sie nur als dünner Faden in der Geschichte präsent ist, gehört sie doch zum Buch dazu.
Für mich war dieses Buch im Ganzen ein tolles Erlebnis, das mich nicht enttäuscht und sehr gut unterhalten hat.

Mein Fazit:

Ein toller Jugend-Thriller der mich überzeugen konnte.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 21. Januar 2013
Kurz vor ihrem achtzehnten Geburtstag wird Nico mit ihren Eltern zu einem Notar gebeten. Ihre kürzlich verstorbene Großtante Kiana, die sie kaum kannte, möchte Nico ihr Haus im Harz vererben. Hierfür muss sie vor Ort drei rätselhafte Aufgaben erfüllen, die Kiana ihr hinterlassen hat. Nicos Eltern lehnen das Erbe sofort ab, doch Nico ist neugierig. Heimlich fährt sie am Wochenende ins abgelegene und verschneite Dorf Siebenlehen und besucht Schattengrund, ihr abgelehntes Erbe. Ihr Besuch bleibt nicht lange unbemerkt. Die Dorfbewohner begegnen ihr mit offener Ablehnung. Allmählich erinnert sich Nico an ihren letzten Besuch in Siebenlehen. Damals war sie sechs und eng mit der gleichaltrigen Fili befreundet. Doch Fili starb in jenem Winter, und man gibt Nico die Schuld. Gemeinsam mit Leon, der Filis Cousain und gerade in Siebenlehen zu Besuch ist, beginnt sie, Fragen zu stellen. Dies passt einigen Dorfbewohnern offenbar ganz und gar nicht…

Das Buch beginnt in einem recht alltäglichen Setting: Nico lernt gerade für ihr Abi. Seit sie denken kann ist sie eine Außenseiterin, doch in der übergewichtigen Valerie hat sie seit einiger Zeit eine gute Freundin gefunden. Nach der Ablehnung des Erbes durch ihre Eltern scheint die Angelegenheit erledigt. Doch Valerie ermutigt sie zu einer heimlichen Reise in den Harz, und hier überschlagen sich für Nico die Ereignisse.

Mit ihrer Ankunft in Siebenlehen steigt die Spannung des Buches spürbar an. Bereits am ersten Abend macht Nico mehrere unangenehme Bekanntschaften. Nur Leon stellt einen Lichtblick da, ohne den sie wahrscheinlich völlig aufgeschmissen gewesen wäre. Und mit jeder Stunde, die Nico in Schattengrund weilt, steigt die Gefahr und Spannung. Das Buch umfasst eine Zeitspanne von nur wenigen Tagen, in denen Nico kaum zur Ruhe kommen wird.

Das Buch wird als Thriller bezeichnet, bietet jedoch noch viel mehr. Nico sieht sich in Siebenlehen zahlreichen Herausforderungen gegenüber: Zunächst einmal muss sie Schattengrund, das einige Monate leer stand, für den Winter bewohnbar machen. Gleichzeitig versucht sie, Kianas Rätsel zu verstehen, was sich rasch zu der Suche nach einem lange verborgenen Geheimnis entwickelt. Und zu Leon, der ihr bei all dem hilft, empfindet sie rasch mehr als bloße Freundschaft – aber ob es ihm genauso geht?

„Schattengrund“ ist spannend, mysteriös und berührend. Mit Nico habe ich ununterbrochen mitgezittert: Wird sie sich erinnern können an das, was zwölf Jahre zuvor geschah? Inwiefern ist sie selbst Schuld an den Ereignissen? Und wer versucht, die Aufklärung zu verhindern? Gemischt wird die Spannung mit den Problemen, die sich ergeben, wenn man im tiefsten Winter in einem uralten Haus übernachten möchte und dabei auch noch einen unheimlich netten Jungen kennenlernt. So ergibt sich ein toller Jugendthriller, den ich gerne weiterempfehle!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Dezember 2012
Nico ist 17 und in einigen Wochen 18 und damit volljährig. Eine Großtante, an die sie sich kaum erinnert hinterlässt ihr ein Haus. Schon bei der Testamentseröffnung zeigt sich, dass die verstorbene Großtante einen Sinn für das Mystische zu haben schien. Sie stellt Nico drei Aufgaben, die sie zu lösen hat bevor sie ihr Erbe antreten kann. Doch noch sind Nocos' Eltern berechtigt ihre Entscheidungen zu treffen und lehnen das Erbe ab. Sie weigern sich mit Nico über ihre Gründe zu sprechen.

Nico fühlt sich verraten und hintergangen und sie spürt, dass auf „Schattengrund“ dem Haus ihrer Großtante ein Geheimnis auf sie wartet, dass ihr Leben von Grund auf verändern kann.

Also macht sie sich alleine auf den Weg nach Siebenlehen um die Rätsel zu lösen und herauszufinden was sie mit ihrer Großtante verbindet...

Schattengrund ist ein packender, rasant geschriebener Jugendthriller, der es versteht Gefühle der Beklemmung hervorzurufen und die eigene Fantasie ankurbelt ihre dunkelsten Blüten zu zeigen.

Nico ist eine starke junge Frau, die sich nicht mit vorgefertigten Wahrheiten zufrieden gibt. Sie legt den Finger auf die Wunde und sieht dahin wo andere die Vergangenheit im Dunkel versinken lassen. Elisabeth Herrmann hat eine sympathische, wirklichkeitsnahe Protagonistin geschaffen, die auch Fehler machen darf und genau deswegen so echt wirkt.

Die Umgebung rund um Siebenlehen wird geheimnisvoll, mystisch dunkel aber auch voller fantastischer Möglichkeiten dargestellt, sie ist gefährlich und mitunter todbringend aber auch wunderschön und angefüllt mit zarter Poesie.

Einzig einige kleine Logikfehler, aus dem Enkel wird plötzlich ein Sohn und aus einer Cousine wird eine Nichte sowie die Tatsache, dass einige Erzählstränge ins Leere laufen und die LeserInnen sich einen Hintergrund herbei denken müssen hemmt das Lesevergnügen.

Insgesamt hat Elisabeth Herrmann mit „Schattengrund“ einen packenden Jugendthriller geschaffen, der begeistert.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 4. November 2012
Format: BroschiertVine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Nicola Wagner ist gerade noch 17 Jahre alt, als sie bei einem Notar über das Erbe einer beinahe unbekannten Großtante informiert wird: ein alter Reißigbesen, eine halbe Postkarte und ein silbrig schimmernder Stein. Sollte es Nico gelingen, dass dahinter verborgene Rätsel zu entschlüsseln, würde sie auch das Haus dieser Tante Kiana erben - Schattengrund.
Da sie aufgrund ihres Alters noch nicht allein entscheiden darf und verunsichert dadurch, dass ihre Eltern das geheimnisvolle Erbe ohne jede Erklärung so vehement ausschlagen, haut Nico von zu Hause ab und schlägt sich nach Siebenlehen im Harz durch, die letzten Kilometer im heftig hereinbrechenden Schneesturm.
Doch im Vergleich zu dem Empfang durch die Dorfbewohner ist der Schneesturm noch ihr geringstes Problem: die Verkäuferin beim Bäcker weigert sich, ihr etwas zu verkaufen, jemand schleicht im Dunkeln um das Haus ihrer Tante und durchwühlt ihre Sachen und die alte Besitzerin des einzigen Hotels am Ort verflucht sie sogar.
Was war nur passiert? Warum hat sie das Gefühl, richtig düstere Erinnerungen an Schattengrund verdrängt zu haben? Welches Geheimnis hat Leon, der sie auf den letzten Metern vor Siebenlehen noch mit seinem Jeep aufgelesen hat? Und warum versucht jemand, sie zu ermorden?
Als Nico beschließt, auf dieses sich zur Bedrohung auswachsende Erbe ihrer offensichtlich verrückten Tante zu verzichten und wieder nach Hause zu fahren, erreicht der Schneesturm eine neue Dimension: Siebenlehen ist eingeschneit - keiner kann raus und keiner hinein...

Und mein Fazit:
Die Krimis von Elisabeth Herrmann sind Spitzenklasse, spannender Lesestoff mit beklemmender Atmosphäre UND Tiefe - wie z. B. Das Das Kindermädchen sogar auf der KrimiWeltbestenliste. Nach Lilienblut ist SCHATTENGRUND nun ihr zweiter Ausflug in die Sparte der Jugendkrimis bzw. -thriller. Aber während LILIENBLUT zwar schön zu lesen, doch leicht zu durchschauen war, ist SCHATTENGRUND trotz der altersmäßigen Zielgruppe megaspannendes Lesefutter, dass von falschen Fährten nur so strotzt - inkl. durchgelesenen Nächten und abgefressenen Nägeln. Mehr als verdiente 5 Sterne von mir!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 29. Oktober 2012
Format: BroschiertVine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Als ich hier im Vine Programm den Namen Elisabeth Herrmann las, habe ich natürlich sofort bei diesem Buch zugegriffen. Das es sich um einen Thriller für Jugendliche handelt, habe ich erst später gemerkt, macht aber auch nichts, denn auch Jugendthriller kann diese Autorin fantastisch schreiben.

In diesem Buch ist die Hauptperson die siebzehnjährige Nico. Sie wird bei dem Notar ihrer Großtante gewahr, dass sie ihr Haus "Schattengrund" in einem kleinen Ort namens Siebenlehen im Harz erben soll.Allerdings sind daran gewisse Bedingungen geknüpft.Als erstes erhält sie nur einen Besen ,einen Stein und eine halbe Postkarte.Jedes dieser Teile ist mit einer Aufgabe verbunden, die erst erledigt werden muss, bis sie das Haus erben kann.Ihre Eltern, die bis zu ihrem achtzehnten Geburtstag noch die Verfügungsgewalt haben, lehnen dieses Erbe vehement ab, da es mit einer Rückkehr in den Harz und somit nach "Schattengrund "verbunden ist, in dem Nico viele schöne Stunden als Kind verbracht hat.
Doch Nico wäre nicht Nico, wenn sie sich dies verbieten ließe.Sie macht sich heimlich nach Siebenlehen auf, während ihre Eltern sie am Wochenende bei einer Freundin wähnen.
Als sie im Siebenlehen ankommt, wird ihr unmissverständlich klar gemacht, dass sie hier nicht willkommen ist.Außer Leon, einem sehr gut aussehenden und sympatischen jungen Mann, scheinen alle Bewohner dieses Dorfes Nico am liebsten sofort wieder nach Hause schicken zu wollen. Doch ein Unwetter mit Sturm und starkem Schneefall schneidet Siebenlehen von der Zivilisation ab.
Was haben die Bewohner Siebenlehens gegen Nico und warum trachtet man Nico ganz augenscheinlich nach dem Leben ? Können ihr die drei ererbten Dinge bei der Wahrheitsfindung helfen, vor der Nicos Eltern sie bewahren wollten?

Elisabeth Hermann hat mit " Schattengrund " einen wirklich spannenden Thriller geschrieben, der etwas mystisch angehaucht ist, wie es sich für eine Geschichte, die im Harz spielt gehört, ist aber vor allem Abenteuerroman und Thriller. Man merkt diesem Buch zwar schon an , dass die Zielgruppe schon bei 14 - 17 Jahren liegt, aber auch mir hat das Lesen dieses Buches sehr viel Spaß gemacht, vor allem auch deshalb, weil Elisbeth Hermann wieder mit einem tollen Schreibstil aufwartet.Eine kleine Liebesgeschichte, aber vor allem Spannung sind in diese Geschichte eingebaut, die dann zum Schluss schon mit einem sehr ernsten und traurigen Thema aufwartet.

Elisabeth Hermann hat nach "Lilienblut" und "Schattengrund" schon gezeigt, dass sie auch Jugendthriller schreiben kann.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Format: BroschiertVine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Aus dem Alter für Jungendliteratur bin ich eigentlich längst heraus;
dennoch lese ich zwischendurch durchaus gerne mal das eine oder andere Jugendbuch, wenn mich Genre und/oder Thema ansprechen.
Und ein Thriller um eine geheimnisvolle Erbschaft und Rätsel der Vergangenheit in einem düsteren Anwesen verspricht immer gute Unterhaltung und spannende Lesestunden, so daß ich hier gerne zugegriffen habe, wenngleich ich von der Autorin Elisabeth Herrmann noch nie zuvor gehört hatte.

Die siebzehnjährige Nico erbt von einer Tante das titelgebende Anwesen "Schattengrund".
Da ihre Eltern die Erbschaft für die minderjährige Nico ausschlagen wollen, macht diese sich auf eigene Faust auf zu dem geheimnisumwitterten Anwesen im Harz, wo es von alten Sagen und Legenden nur so wimmelt und ein lange gehütetes Geheimnis der Vergangenheit seiner Enträtselung harrt...

Seinen Jugendbuchcharakter verleugnet "Schattengrund" in keinem Moment, wird der jugendlichen Hauptprotagonistin doch auch noch ein junger "Held" an die Seite gestellt.
Dennoch gewinnt die romantische Seite der Geschichte nie die Überhand über den Haupthandlungsstrang, dessen Spannung über die gesamten gut 400 Seiten aufrecht erhalten bleibt und der auch mich als "ältere" Leserin bis zuletzt fesseln konnte.
Vom Stil her habe ich mich des öfteren an Ursula Isbel und ihre spannenden Mystery-Thriller erinnert gefühlt und kann das Buch sowohl für jugendliche als auch für junggebliebene Leserinnen (das Buch zielt wohl eher auf ein weibliches Publikum ab) empfehlen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
VINE-PRODUKTTESTERam 28. Oktober 2012
Format: BroschiertVine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Nicola Wagner findet sich mit ihren Eltern Stefanie und Theo beim Notar ein, denn ihre Tante Kiana ist verstorben und ihre Familie ist laut Notar im Testament bedacht worden.

Aber nicht ihre Eltern, sondern Nico selbst erbt: die kuriosen Erbstücke sind eine halbe Postkarte, ein Besen und ein Stein... Zuerst halten alle dieses Erbe für einen Scherz. Ihre Eltern hatten ohnehin kein so gutes Verhältnis zu Tante Kiana und für sie passt das ins Bild und es ist selbstverständlich, dass Nico das Erbe auszuschlagen hat. Doch Nico hat ihren eigenen Kopf...
Um dann zu erfahren, dass die drei Gegenstände nur der Anfang sind. Eigentliches Erbe ist „Schattengrund“, das Haus ihrer Tante... Aber bevor ihr das Haus gehört, muss Nico drei Rätsel lösen, die mit diesen mysteriösen Gegenständen zu tun haben...
Da die Eltern das Erbe für sie ausgeschlagen haben, das Nico noch nicht volljährig ist, macht sie sich selbst auf den Weg in das verschlafene Dörfchen, in dem „Schattengrund“ steht.

Dort kommt ihr alles bekannt vor, wie ein Deja-Vu. Die düstere Stimmung,die Kälte, all das erinnert sie an etwas...

Die Dorfbewohner verhalten sich eher feindselig ihr gegenüber... Was ist nur in der Vergangenheit passiert, das sie nun einzuholen droht ?

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Der zweite Jugendthriller von Elisabeth Herrmann (nach „Lilienblut“, das ich noch nicht gelesen habe, aber das werde ich nachholen) hat mich überzeugt.

Man merkt anhand des Schreibstils natürlich schon, dass man ein Buch für eine eher junge Zielgruppe (14-17 Jahre) vor sich hat, aber das tut der Qualität auch für ältere Leser absolut keinen Abbruch, im Gegenteil.

Ihre Figuren werden rasch mit Leben gefüllt und wirken authentisch. Man kann ihre Handlungsweisen noch gut nachvollziehen und fühlt mit ihnen. Man bangt mit Nico, ob sie hinter das Geheimnis kommt, wer ihr Böses will und wie das Ganze schlussendlich aufgelöst wird.

Die Autorin unterstürzt die ohnehin schon wirklich spannende Geschichte durch eine düstere, mysteriöse Stimmung, übertreibt dabei aber nicht, so dass es zu jedem Zeitpunkt glaubwürdig und unterhaltsam bleibt. Man sieht regelrecht die Nebelschwaden durch das verschlafene Dörfchen wabern, vermutet hinter jeder dunklen Ecke eine neue Gefahr...
Natürlich gehört in einen Jugendthriller auch ein Hauch Romantik und da es eine Protagonistin gibt, darf natürlich auch ein „Held“ an ihrer Seite nicht fehlen, der ihr beisteht in der feindseligen und spannungsgeladenen Umgebung. Auch diese Nuance hat die Autorin hervorragend gelöst; sie gleitet nicht in den Kitsch ab, sondern bleibt der spannenden Geschichte treu, so dass diese immer im Vordergrund steht, was mir sehr gut gefallen hat.

Mein Fazit: ein gelungener Thriller, nicht nur für Jugendliche und daher volle Punktzahl von mir !
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
“Schattengrund” ist nun ihr zweiter Jugendthriller nach “Lilienblut”. Ungemein kompakt erzählt sie darin die Geschichte der jungen Nico, die sich in einem kleinen Dorf im Hochharz auf die Spuren der Geschichte ihrer Großtante setzt - jener Geschichte, die sie zur Außenseiterin werden ließ. Mit Leichtigkeit zieht uns Herrmann in ihren Bann und hält ihre Story bis zum Finale auf einem hohen Tempo. Aufregend ist dabei auch die Beschreibung des Oberharzes mit all seinen mythischen Geschichten, seinen Hexen und vor allen Dingen seinen extremen Wetterverhältnissen. Ein spannender Krimi aus dem deutschen Mittelgebirge – nicht nur für Mädchen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Juli 2014
Das Buch beginnt ganz leicht. Nico ist nicht beliebt, eine Außenseiterin. Trotzdem findet sie eine gute Freundin in Valerie. Auch sie ist eine Außenseiterin.
Kurz vor ihrem 18. Geburtstag soll Nico ein Haus erben: Schattengrund.
Sie erinnert sich nur noch dunkel an ihre Tante Kiana. Aber von ihren Eltern bekommt sie keine weiteren Informationen. Ihre Eltern sind gegen das Erbe und schlagen es aus.
Aber Valerie bestärkt sie, heimlich nach Siebenlehen aufzubrechen und die Rätsel, die ihr Kiana aufgetragen hat zu lösen. Das tut Nico dann auch und damit beginnt eine rasante und spannende Geschichte.
Nico wird in Siebenlehen nicht gemocht. Man könnte schon sagen, sie wird gehasst. Wieso, weshalb und warum, das findet sie nach und nach heraus.
Nico ist ein toller Charakter. Stark und sicher. Auch wenn sie, in Schattengrund angekommen, keine guten Erfahrungen macht, zieht sie ihr Ding durch und deckt Geheimnisse auf, an die sie sich nicht mehr erinnern konnte.
Auch Leon und die anderen Charaktere sind sehr nett und durchdacht gestaltet. Sie sind emphatisch, man fühlt mit ihnen. Es gibt auch den einen oder anderen, dem man nicht traut und den man nur schwer einschätzen kann.
Das dunkle Geheimnis von damals wird gelüftet und der Täter ist noch frei unterwegs.
Als Täter hatte ich zwischendurch beinahe jeden im Visier, aber Elisabeth Herrmann versteht es hervorragend ihre Leser in die Irre zu führen und die Spannung bis zum Ende zu halten.
Wahnsinn! Ich hätte ja mit vielem gerechnet, aber mit der Auflösung, die dann kam, nicht ;)
Ich bin schon sehr gespannt auf weitere Bücher von Elisabeth Herrmann. Sie schreibt so, dass man sofort in einer Geschichte drin ist und alles sehr nah miterleben kann.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Mai 2013
In 77 Rezensionen (bisher) erfährt man genügend über den Inhalt des Buches, so dass
ich nicht noch einmal eine mehr oder weniger gelungene Zusammenfassung gebe.
Nach Lilienblut, das ich wirklich herausragend fand, war ich natürlich gespannt, wie der
zweite Jugendroman von Elisabeth Herrmann sein würde. Und das gleich vorweg: ab-
solut lesenswert!

Die Autorin schafft es immer wieder ganz dichte Atmosphären zu schaffen, die von
Buch zu Buch so unterschiedlich sind, dass man kaum glauben kann, sie stammen aus
einer Feder. Um den düsteren Harz ranken sich bekanntlich viele Mythen und Sagen,
die aber alle der Vergangenheit angehören. Das Genre sozusagen in die Moderne zu
holen ist eine Kunst, die E. Herrmann meisterlich geglückt ist. Man spürt die Kälte des
Winters, die Last der Vergangenheit die unsäglichen Abgründe und Eigenheiten der
Dorfbewohner auf fast jeder Seite des Romans. Ja die Figuren sind es, die ein Buch
zum Leben erwecken und sie spinnen eine Geschichte, ein Abenteuer, das mich in zwei
Nächten bis zum Ende trug.

Die kritischen Stimmen zum Buch, werfen der Hauptperson Naivität vor. Irgendwie habe
ich das kein einziges Mal gedacht. Mit sechzehn, siebzehn steht man stärker als zu
anderen Zeiten vor der Frage, seinen Phantasien, seiner Neugierde nachzugeben oder
dem zu folgen, was Andere für vernünftig halten. Diese Mischung, dieses Spannungs-
feld formt den Charakter und ich glaube, viele Jugendliche, können sich deshalb sehr
gut mit Nico identifizieren.

Wichtiger ist mir, neben dem „Unterhaltungswert“, dass zwischen den Zeilen eine wert-
volle Message transportiert wird: Sei authentisch und stehe dazu, auch wenn viele
unken.
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