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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ist was zum wieder-lesen!
*Worum geht's?*
Seit mehr als zwei Jahrzehnten müssen die Bewohner des Dorfes Daggorhorn einem Wolf zu jeder Vollmondnacht ein Opfer darbringen, damit er nicht mordet. Als Valerie sieben Jahre alt war, verschwand plötzlich ihr bester Freund Peter. Kurze Zeit später begegnet sie dem bösen Wolf, der das Dorf bedroht, doch er verschont das kleine...
Veröffentlicht am 21. Februar 2011 von Leselurch

versus
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Tolle Idee, schlecht umgesetzt
»Der vierte Glockenschlag bedeutete nur eins: Er hat wieder getötet. Der Wolf.«

Inhalt:
Zehn Jahre ist es her, dass Valeries Kindheitsfreund Peter verschwand und Valerie beim nächsten Vollmond einem Werwolf gegenüberstand ' und von diesem verschont wurde. Nun ist Peter wieder da, und als sie ihn wiedersieht, packt die jetzt...
Veröffentlicht am 31. März 2011 von Marie-Kristin Dammer


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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ist was zum wieder-lesen!, 21. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond (Broschiert)
*Worum geht's?*
Seit mehr als zwei Jahrzehnten müssen die Bewohner des Dorfes Daggorhorn einem Wolf zu jeder Vollmondnacht ein Opfer darbringen, damit er nicht mordet. Als Valerie sieben Jahre alt war, verschwand plötzlich ihr bester Freund Peter. Kurze Zeit später begegnet sie dem bösen Wolf, der das Dorf bedroht, doch er verschont das kleine Mädchen. Mittlerweile sind 10 Jahre vergangen und überraschenderweise kehrt Peter nach Daggorhorn zurück. Valeries alten Gefühle flammen mit neuer Leidenschaft auf. Aber ihre Eltern habe andere Pläne: Sie versprechen ihre Tochter an den reichen Henry Lazar, in den eigentlich Valeries große Schwester Lucie verliebt ist. Einen Tag nach dem letzten Vollmond beginnen alle Dorfbewohner mit der großen Ernte. Am Abend erwartet sie jedoch ein großer Schreck. Der Blutmond, der nur alle 13 Jahre auftaucht, steht am Himmel! Erst am nächsten Morgen zeigen sich die Konsequenzen der letzten Nacht, denn der Wolf hat sich sein nächstes Opfer geholt: Lucie. Die Bürger beschließen, sich an dem Wolf zu rächen, aber dadurch wird alles bloß noch schlimmer...

*Kaufgrund:*
Wer meine Rezensionen verfolgt, dem wird inzwischen aufgefallen sein, wie sehr ich an Märchen hänge. Bei meinen täglichen Stöberaktionen auf amazon stieß ich dann auf das moderne Rotkäppchen-Märchen "Red Riding Hood". Auch wenn ich von meiner ersten Märchenadaption, "Ash", nicht besonders begeistert war, wollte ich keinen Abstand von anderen Neufassungen nehmen. Daher bat ich den cbt-Verlag um ein Rezensionsexemplar, das mich letzten Mittwoch erreichte.

*Meine Meinung:*
Ich wollte ohne Vorurteile an dieses Buch herangehen; leider habe ich das nicht ganz einhalten können. Das lag nur zum Teil an meinen Erfahrungen mit "Ash", das mich zwar nicht völlig enttäuscht, aber auch nicht begeistert hat. Viel mehr hat mich die Tatsache gewurmt, dass es sich bei "Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond" um ein Buch zu einem Film handelt. Andere Bücher, die auf einer Filmvorlage basieren, konnten mich noch nie überzeugen. An dieser Stelle sei erwähnt, dass es diesmal - zum Glück! - anders lief. Alle Vorurteile waren unbegründet, denn das moderne Rotkäppchen hat mir sehr gut gefallen!

Vorab ein paar Informationen: Das Drehbuch zum Film wurde von David Leslie Johnson nach einer Idee von Leonardo DiCaprio geschrieben. Regisseurin Catherine Hardwicke hat sich dessen nur zu gern angenommen. Bei den Dreharbeiten bemerkte sie, dass die Geschichte und die Charaktere zu komplex für einen Film wären. Deshalb bat sie ihre Freundin Sarah Blakley-Cartwright darum, einen Roman zu schreiben.

Das Sarah Blakley-Cartwright gerade an der Universität einen Abschluss in kreativem Schreiben gemacht hat, merkt man ihrem Schreibstil deutlich an. Durch die Sprache schafft sie es, eine mystische und düstere Atmosphäre zu kreieren, die perfekt zur Geschichte passt. Die Handlung ist keineswegs eine positive; sie ist verwoben mit vielen grausamen Taten, entsetzlichen Morden und ihren schonungslosen Darstellungen. Blakley-Cartwright weiß dies optimal umzusetzen. Aber nicht nur die düstere Seite liegt ihr. Auch die emotionale Liebesgeschichte wurde sehr schön umschrieben. Manchmal bleibt einem die Luft weg, als wäre man selbst in Valeries Situation.

Bei den vielen Charakteren kommt man oft einmal durcheinander.Die Nebencharaktere allgemein bleiben sehr farblos, sodass ich oftmals nicht zwischen ihnen unterscheiden konnte (besonders bei Valeries Freundinnen). Der Schwerpunkt liegt ganz klar, wie sollte es auch anders sein, bei Protagonistin Valerie und den beiden Jungs Peter und Henry. Diese drei Figuren werden dafür umso besser umgesetzt und man kann sehr gut mitfühlen. Während mir Henry und Peter "bloß" sehr gut gefallen haben, konnte ich mich mit Valerie richtig identifizieren. Nach dem Tod ihrer Schwester Lucie fühlt man sich als Leser fast so bedrückt wie sie selbst!
Die Geschichte bleibt bis zur letzten Seite spannend und mitreißend. Über das ganze Buch finden sich Andeutungen über die wahre Identität des Werwolfs, die sich dann im späteren Handlungsverlauf unerwartet als wahr oder falsch herausstellen. Es ist ein ständiges hin und her, wodurch einen niemals langweilig wird und man stets den Drang verspürt, den Roman weiterzulesen.

Ich denke, dass das Ende bei vielen Lesern sehr unbeliebt sein wird. Auch ich habe mich irgendwie "allein gelassen" gefühlt und war enttäuscht, dass so viele offenen Fragen zurückgeblieben sind. Im Nachhinein finde ich es doch sehr gut gelungen. Ich habe die starke Vermutung, dass sich die Antworten zwischen den Zeilen befinden - man muss sie nur finden. Ich für meinen Teil habe meine Lösung!

*Cover:*
Das Cover spiegelt die düstere Stimmung im Buch perfekt wieder. Das einsame Rotkäppchen, das im unschuldigen weißen Kleid alleine im dunklen Wald steht, verstärkt die Atmosphäre enorm. Mir persönlich gefällt es sehr gut!

*Fazit:*
Ein wundervolles Buch, das ich bis zur letzten Seite nicht aus der Hand legen konnte. Ich war wirklich überrascht von der riesigen Spannung, die sich über die komplette Handlung erstreckt hat! Vor dem Lesen hätte ich niemals gedacht, dass ein Buch zu einem Film SO gut sein kann. Ohne zu viel vom relativ offenen Ende verraten zu wollen, möchte ich doch erwähnen, dass "Red Riding Hood ' Unter dem Wolfsmond" definitiv Wieder-lese-Charakter hat. Man denkt wohl, dass es nicht mehr dieselbe Spannung haben wird, aber falsch gedacht! Überzeugt euch selbst. Ich vergebe volle Punktzahl!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Tolle Idee, schlecht umgesetzt, 31. März 2011
Von 
Marie-Kristin Dammer "Marie-Kristin Dammer" (Mönchengladbach) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond (Broschiert)
»Der vierte Glockenschlag bedeutete nur eins: Er hat wieder getötet. Der Wolf.«

Inhalt:
Zehn Jahre ist es her, dass Valeries Kindheitsfreund Peter verschwand und Valerie beim nächsten Vollmond einem Werwolf gegenüberstand ' und von diesem verschont wurde. Nun ist Peter wieder da, und als sie ihn wiedersieht, packt die jetzt siebzehnjährige Valerie dieselbe wilde Leidenschaft wie dereinst. Zwar ist sie dem wohlhabenden Henry Lazar versprochen, aber Valerie würde alles dafür tun, um Peter nicht wieder zu verlieren. Doch dann wird am Tag nach Vollmond der leblose Körper eines jungen Mädchens gefunden. Kratzspuren und Bisse sprechen eine eindeutige Sprache: Der Werwolf ist zurück, und er hat sich ausgerechnet Valeries Schwester Lucie geholt. Alles deutet darauf hin, dass der Wolf allein wegen Valerie gekommen ist und nicht ruhen wird, bis er auch sie in seiner Gewalt hat'

Schreibstil:
Sarah Blakley-Cartwright ist eine gute Freundin der Regisseurin Catherine Hardwicke, die für diesen Film verantwortlich ist und da Blakley-Cartwright wohl eine ambitionierte Schriftstellerin ist, wurde sie dafür ausgewählt, das Drehbuch zu verschriftlichen und leider, leider merkt man das auch. Der Schreibstil ist abgehackt und viele Sätze, die sich nicht miteinander verbinden lassen hintereinandergereiht, sodass das Ganze so wirkt, als hätte man einen Stichpunktzettel in ganze Sätze geformt. Ich denke, dass die Autorin sonst einen relativ guten Schreibstil hat, denn sie verwendet gute Vergleiche und hat eine außerordentlich bildhafte Sprache, die jedoch auf Grund der Art des Buches kaum auffällt. Oft wurden viele Sätze aneinandergereiht, die dann plötzlich etwas völlig neues ansprechen, sodass man leicht verwirrt wird und ich mich oft dabei ertappt habe, wie ich zurückgeblättert habe, um mich wiedr daran zu erinnern, worum es überhaupt ging. Dennoch findet sich der Leser schnell in der Welt von Red Riding Hood ein und auch das mittelalterliche Dorf Daggerhorn kann man sich nur allzu leicht vorstellen.

Meinung:
So groß die Freude auf dieses Buch war, so sehr wurde ich leider auch enttäuscht, denn ich habe um einiges mehr erwartet, wenn ich auch durch viele, eher negative Rezensionen, verunsichert war, die ich nun jedoch absolut nachempfinden kann. Der Klappentext verspricht eine spannende Geschichte mit großen Gefühlen und Emotionen, doch kann er dieses Versprechen leider nur bedingt bis gar nich halten. Spannung kommt die ersten einhundert Seiten leider gar nicht auf, wenn auch eine gewisse, bedrückende Atmosphäre verursacht wird, die dazu bewegt weiter zu lesen. Die Geschichte plätschert dahin und man glaubt bereits zu wissen, wer der Wolf ist, da es sehr offensichtlich scheint. Auch weiß man bereits, wen der Wolf geholt hat, da dies im Klappentext erwähnt wird, was ich sehr schade finde, da man damit sehr viel vorwegnimmt. Auch die großen Gefühle halten sich sehr in Grenzen, denn wer eine schöne, tiefe Liebesbeziehung mit Hindergrund erwartet, wird hier nicht das bekommen, was er sucht. Als Peter nach einigen Jahren zurück nach Daggerhorn kehrt, verliebt sich Valerie ohne großes Wieder-Kennenlernen direkt in Peter und umgekehrt. Man kann daher keine Bindung zu Peter aufbauen und auch nicht verstehen, weswegen die beiden sich plötzlich so bedingungslos lieben, obwohl sie sich doch so lange nicht gesehen haben. Ebenso ist die Liebe von Henry zu Valerie eher unverständlich, obwohl ich diese schon besser nachvollziehen konnte, als erstere.

Auch die Charaktere sind eher farblos, so dass es dem Leser schwer fällt sich Valerie richtig anzunähern, denn als Sympathieträgerin habe ich sie leider nicht empfunden. Sie bleibt stereotypisch und hat mich während des Buches auch öfters mal genervt, einfach weil man oft das Gefühl hat, dass sie als die besonders tolle Protagonistin dargestellt wird, während beispielsweise ihre Freundinnen einfach total dämlich und ohne Tiefe bleiben. Peter ist ein Charakter mit einer sehr düsteren und männlichen Aura, der jedoch manchmal ebenso stereotypisch à la "Ich bin der dunkle Held" wirkt, wie man es aus vielen Büchern des Genres kennt. Sympathisch und irgendwie liebenswürdig fand ich Henry, der einfach nicht so egoistsch ist, wie Valerie oder Peter. Außerdem konnte man seine Gefühle gegenüber Peter und teilweise auch gegenüber Valerie verstehen. Ansonsten wurde Vater Solomon sehr gut dargestellt, auch wenn er natürlich ein böser Charakter ist, den man sicherlich nicht ins Herz schließt - gelungen war er trotzdem. Ebenso mochte ich Valeries Großmutter, die sehr interessant war, weil sie so geheimnisvoll gewirkt hat.

So, nun habe ich wirklich nur kritisiert, allerdings habe ich ja dennoch 2,5 Herzen für das Buch vergeben. Das liegt erstens daran, dass ich die Idee einfach sehr originell und gut finde und auch einige Aspekte der Geschichte wirklich gelungen und überraschend waren. Das ist auch ein Grund dafür, dass ich das Buch letztendlich doch ausgelesen habe und es nicht angebrochen wieder zurück ins Regal gestellt habe. Des Weiteren gab es wirklich einige spannende Stellen, die nicht nur unheimlich oder gruselig, sondern auch blutig und voller Gewalt waren. Ab einem gewissen Zeitpunkt weiß man auch nicht mehr, wer wirklich der Wolf ist. Plötzlich misstraut sich das ganze Dorf und keiner weiß mehr, was wahr und was falsch ist. So habe ich auch oft darüber nachgedacht, ob Peter nun wirklich der Wiolf ist und nach und nach haben sich einige Verdachte widerlegt und andere sind wieder auffälliger geworden...

...während das Ende und die "Auflösung" einfach absolut ungerecht und schlecht sind. Die Geschichte wird nämlich nicht aufgelöst. Am Ende hat man zwar einen Verdacht, aber klar und deutlich wird es nicht gesagt.

*SPOILER*Unverständlich war aber vorallen Dingen die Tatsache, dass Valerie am Ende bei Peter geblieben ist, obwohl sie denkt, dass er der Wolf ist? Ich meine, er hat dann ihre Schwester umgebracht und welches normale Mädchen würde mit dem Mörder eines geliebten Menschen zusammensein wollen? Also, das konnte ich echt überhaupt nicht nachvollziehen und war auch schwer enttäuscht davon. *SPOILER ENDE*

Das letzte Kapitel kann man anscheinend im Internet lesen, wo es hochgeladen wurde. Ich finde es schade und auch irgendwie ungerecht, dass man es nicht einfach abgedruckt hat. Was sollte das denn bewirken? Die Spannung hält es auf jeden Fall nicht oben und vielleicht hätte es sogar noch etwas rumreißen können. Insgesamt kann ich leider nur sagen, dass ich das Buch nicht empfehlen würde, es sei denn, man braucht etwas für zwischendurch, was einen nicht unbedingt vom Hocker reißt, aber auch nicht maßlos schlecht ist. Womöglich habe ich auch einfach schon genug Fantasy dieser Art gelesen, aber das Buch war einfach schlecht umgesetzt. Ich hoffe nun auf den Film, den ich mir höchstwahrscheinlich dennoch ansehen werde.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Bloß nicht kaufen, 9. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond (Broschiert)
Egal wie neugierig ihr auf das Buch seid, kauft es Euch nicht.

Ich bin mir sicher, in meinem Leben, noch kein langweiligeres und schlecht geschriebeneres Buch gelesen zu haben, wie dieses.

Teilweise mußte ich zurückgreifen um den Sprung in der Geschichte zu verstehen oder überhaupt einen Satz. Jetzt könnte man natürlich meinem fehlenden Verständnis diesen Umstand zuschieben, aber ohne die Rezesionen vor mir gelesen zu haben, bin ich mir sicher, dass noch Andere es genauso empfanden.

Man hat das Gefühl, man liest ein Drehbuch, vermutlich kommt dies daher, dass der Roman nach einem Drehbuch geschrieben wurde und nicht wie so üblich, andersherum.

Für Liebhaber eines Happy-Endes sei hier gesagt, dass es unklar ist, ob es ein Happy-End ist und der Leser im Dunkeln gelassen wird, was nun die wahren Hintergründe der Vorfälle sind.

Den Film kenne ich noch nicht, aber viel schlechter wie das Buch kann er garnicht sein.

Nochmal, wer ein Buch lesen möchte, was eine interessante Geschichte hat, die sich flüssig lesen läßt, ist bei dem Buch falsch beraten.

Selbst der Versuch, das alte Märchen um Rotkäppchen interessant einzubauen, läßt einen nur stutzig die Seiten ansehen. Es ist nicht amüsant, noch geistreich oder unterhaltsam.

Schade ums Geld.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rotkäppchen mal anders.., 16. Februar 2011
Von 
Julia "von the dreamerLand" (Hörsching, Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond (Broschiert)
~~Es war einmal war vorgestern..~~

Der Wolf ist Wirklichkeit und zwar in Haggerdorn einem kuriosen Dorf. Hier lebt Valerie, eine hübsche, junge Frau die genau weiß was es bedeutet bei Vollmond draußen herumzuirren - den Tod. Doch solange die Bewohner Tierofper bringen kann nichts passieren oder? Doch was wen sich der Mond blutrot färbt? Was tun wenn man nicht mehr weiß ob man seiner großen Liebe überhaupt noch vertrauen kann die einen gerade wieder gefunden hat? Was wenn alles das man liebt plötzlich in Gefahr ist? Dann heißt es glaube an die Legende und hüte dich vor dem Wolf.....

Ein vierter Glockenschlag zerriss die Stille. Die Welt platzte auf und enthüllte ihr rohes Inneres. Valerie und Peter sahen einander an, verwirrt zuerst, ehe die schreckliche Erkenntnis kam. Der vierte Glockenschlag bedeutete nur eines: Der Wolf hat angegriffen.

~~Meine Meinung~~
"Red Riding Hood" erinnert einen sofort an Rotkäppchen warum brauche ich hier wohl nicht erörtern und selbst auf Sätze wie "Warum hast du so große Augen" brauchen wir nicht zu verzichten.

Der Schreibstil ist anfangs etwas eigenwillig, da sehr oft in den Charakteren und somit der Sichtweise gesprungen wird, aber das liegt wohl daran das das Buch eigentlich ein Drehbuch ist oder war und nur etwas umgeschrieben wurde. Außerdem fasziniert der märchenhafte Hintergrund der nur sehr langsam einfließt bis die Protagonistin ihren roten Mantel trägt. :) Der Wolf macht das ganze mystisch und auch so manch blutige Szene steckt in diesem Buch mitdrin. Immer mehr zog mich dieses Buch in seinen Bann - so geheimnisvoll und voller Gefühl schaffte es Red Riding Hood mich zu faszinieren.

Die Charaktere sind interessant und unterschiedlich. Peter der sich einfach nimmt was er will. Henry der seine Gefühle gut verbirgt und noch tiefgründiger ist als er anfangs wirkt. Dazwischen Valerie die so viel verliert und doch weitermacht. Ich fand sie allesamt klasse, mit einer märchenhaften Hintergrundgeschichte ergänzt sich das alles wunderbar. Vor allem weil sich manche Charaktere erst im nachhinein als das entpuppen was sie wirklich sind - Helden oder Verräter - es ist ein schmaler Grat.

Alles in allem eine gute Umsetzung die mit manch wunderschöner Szene glänzt. Leider ist das Buch viel zu kurz und der Cliffhanger am Schluss hat mich fast verrückt gemacht :) Jetzt heißt es nur noch auf die Verfilmung warten und auf das angeblich letzte Kapitel, den einige Fragen bleiben auch am Ende offen.

~~Fazit~~
Das Märchen um Rotkäppchen wird in Red Riding Hood wieder ganz neu eingesetzt. Spannung, Geheimnisse und eine große Liebe erwarten uns hier und wer es schafft über die anfänglichen Schwierigkeiten mit dem Buch hinwegzusehen ein gefundenes Fressen. Ich vergebe 4,5 von 5 Sterne.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fesselnde Geschichte mit ein paar Fragezeichen, 26. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond (Broschiert)
Genug zum Inhalt wurde ja bereits geschrieben und aus diesem Grund überspringe ich das einfach mal und fange gleich mit meinen Eindrücken an.

Die Geschichte fand ich persönlich sehr gut. Ich hatte von Anfang an schon eine Vermutung, wer der Wolf sein könnte und leider wurde die während des Lesens nur noch weiter bestärkt. Ich habe das Buch förmlich verschlungen, nur um dann später herauszufinden, dass das Geheimnis um den Wolf nicht gelöst wird. Mein Verdacht wurde nur noch weiter bestärkt. Eigentlich schade, ich hätte mich gerne überraschen lassen.

Allerdings sind mir ein paar Sachen auch nach dem Lesen noch unklar:

1. Warum will Valerie unbedingt mit Peter zusammen sein, obwohl er ihre geliebte Schwester umgebracht hat?

2. Als Valeries Schwester gefunden wurde, hatte sie einen Zettel in der Hand, den Valerie an sich nahm. Immer wieder hat sie davon gesprochen und es wurden Vermutungen aufgestellt warum Lucie mitten in der Nacht auf dem Feld war. Aber was nun wirklich auf dem Zettel stand wird nie erwähnt.

3. Als sich Henry und Valeries Großmutter gegenseitig beschuldigen der Wolf zu sein, meint die Großmutter nur, dass sie was nachschauen bzw. kontrollieren muss. Aber was das ist, wird nicht erwähnt.

Schaut man sich allerdings den Film an werden diese Fragen geklärt. In dem Film ist vieles ganz anders als im Buch und folglich kann man diese beiden Geschichten nicht so wirklich miteinander vergleichen. Die Ungereimtheiten (1-3) werden jedoch im Film gelöst.

Aber macht euch einfach selber ein Bild. Das Buch kann ich nur empfehlen, es hat mir sehr viel Spaß gemacht es zu lesen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolle Neuauflage des Klassikers - und doch ganz anders, 8. März 2011
Von 
Fabella "BuchZeiten" (Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond (Broschiert)
Der Inhalt:
10 Jahre sind vergangen, seitdem Valerie ihren Kinderfreund Peter das letzte mal sah. Als er das Dorf verlassen mußte, in dem sie lebten. Eingesperrt in die Ängste einer Dorfgemeinschaft vor dem Wolf - einem Werwolf. Und in dem Jahr als Peter ging, stand Valerie erstmals dem Wolf gegenüber. Nun ist Peter wieder aufgetaucht und Valeries Liebe zu ihm ist immer noch stark und wird täglich stärker. Aber mit seinem Zurückkommen werden die grausamen Taten des Wolfes wieder größer. Und als ihre Schwester Lucie ein Opfer des Wolfes wird, überkommen Valerie die ersten Befürchtungen, daß sie weiß, wer der Wolf ist.

Meine Meinung:
Irgendwie ist dieses Buch ja eine Neuauflage des alten Rotkäppchen-Märchens. So zumindest wird es geschildert. Das Buch selbst ist begleitend zum Drehbuch entstanden und auf den Film dürfen wir uns bald freuen.

Und so erwartete ich im ersten Moment eigentlich auch eine Neuauflage des Märchens. Aber außer einem roten Mantel, einer Großmutter und einem Wolf konnte ich dann doch keinerlei Parallelen entdecken. Und das war auch gut so. Das Buch ist eine Mischung aus spannender Fantasie und der Aufrechterhaltung der Angst vor dem Wolf und dem Vollmond. Und wenn wie hier der Blutmond noch mit ins Spiel kommt, kann einen schon mal eine Gänsehaut überlaufen.

Das Buch liest sich flüssig und man mag es kaum aus der Hand legen, weil es einen doch in den Bann zieht. Man möchte wissen, wer sich nun letztendlich hinter dem Wolf versteckt, wie weit er gehen wird und was aus der Liebe von Henry zu Valerie und Valeries Liebe zu Peter wird.

Die Schilderungen des Dorfes, der Menschen und der Umgebung lassen einen ohne in endlose Beschreibungen auszufallen, ziemlich schnell ein klares Bild entstehen. Und so wird es einem einfach gemacht, in das Buch einzutauchen und in der Geschichte.

Ich mag Valerie, die nicht so wie die restlichen Schafe des Dorfes ihrer Bestimmung hinterher trottet, sondern sich abhebt von der Menge. Schnell erkennt man, wie einfach es ist, ein ganzes Dorf aufzuhetzen und die Bewohner dazu zu bringen, einen Schuldigen für die grauenvollen Taten zu finden.

Schön fand ich, daß trotz Toter das Buch nicht "tropfte". Eigentlich wurden die Ereignisse eher kurz angeschnitten, so daß man zwar wußte, daß und was passierte, aber das drumherum war hier für die Autoren wesentlich wichtiger, was das Buch gerade so toll machte.

Über das Ende möchte ich Euch natürlich nichts verraten, das wäre ja traurig. Aber ich war irgendwo doch ein bißchen erstaunt, weil es für mich Fragen offen ließ - aber keine lebensnotwendigen. Es ist schon abgeschlossen.

Ich hab das Buch mal eben gerade gelesen, in einem Rutsch, obwohl ich gerade eigentlich ein anderes lese und hab mich sehr unterhaltend gefühlt. Ich freue mich schon auf den Kinostart am 21.04.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen 3,5 Sterne für die Neuauflegung des Rotkäppchen-Märchens, 18. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond (Broschiert)
Inhalt
Zehn Jahre ist es her, seit Valeries bester Freund Peter überstürzt das Dorf Daggorhorn verlassen musste. Umso glücklicher ist sie, als er plötzlich wieder in Fleisch und Blut vor ihr steht. Beide wissen, dass sie niemals zusammen sein können, da Valerie Henry Lazar versprochen ist, ein angesehener, wohlhabender junger Mann.
Doch kaum haben die beiden Freunde sich wiedergefunden, wird das Dorf erneut von dem bösen Wolf heimgesucht. Vier Glockenschläge ertönen, was bedeutet, dass er getötet hat und das erste Opfer ist niemand anderes, als Valeries Schwester Lucie.
Während das Unheil seinen Lauf nimmt und niemand weiß, wann der Wolf erneut zuschlagen wird, plagen Valerie Zweifel, denn wie kann sie wissen, wem sie noch vertrauen kann?

Kritik
Meine Erwartungen an dieses Buch waren sehr hoch. Lange Zeit musste ich warten und nun habe ich es endlich gelesen. Was ich von diesem Buch jedoch halten soll, weiß ich nicht genau. Einerseits hat mir die Geschichte wirklich sehr gut gefallen, was vermutlich daran liegt, dass ich das Märchen von Rotkäppchen nicht kenne. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es sich in dem eigentlichen Märchen um einen Werwolf ging, wie in dieser modernen Fassung. Andererseits gibt es auch einige Kritikpunkte, die das Buch nicht im Wesentlichen beeinträchtigen, ich aber dennoch als störend empfunden habe.

Valerie ist ein 17-jähriges Mädchen, das schon immer im Schatten ihrer älteren, bildhübschen Schwester Lucie stand. Doch gerade weil Valerie so anders ist, als die anderen Mädchen in ihrem Dorf, zeigen einige Jungs Interesse an ihr.
Der einzige, dem sie jedoch ihr Herz schenken würde, ist Peter. Sie waren als Kinder wie Feuer und Flamme und schon damals hat sie gespürt, dass die beiden mehr als eine tiefe Freundschaft verbindet. Als er jedoch überstürzt das Dorf verlassen musste, war Valerie am Boden zerstört. Seit jenem Tag hat sie sich vom anderen Geschlecht abgeschottet, denn keiner konnte Valerie so sehr faszinieren, wie Peter.
Genau aus diesem Grund kann keine ihrer Freundinnen verstehen, warum Henry sich gerade in Valerie verliebt hat, wo sie doch keinerlei Interesse hat. Er ist charmant und gutaussehend und absolut jedes Mädchen, bis auf Valerie, ist verrückt nach ihm. Doch typischerweise möchte er genau das haben, was er nicht haben kann.
Zwar ist Valerie ihm versprochen, aber dennoch hat er Rücksicht darauf, dass sie Gefühle für einen anderen hat. Henry gibt sie zwar nicht auf der Stelle auf, aber er lässt es alles langsam angehen und möchte mit Valerie nichts überstürzen. Er ist verständnisvoll und lässt ihr alle notwendigen Freiräume, die sie braucht.
Peter hingegen ist das genaue Gegenteil. Erst verschwindet er spurlos und dann ist er Valerie gegenüber abweisend und verhält sich ziemlich merkwürdig. Da kann man nicht nachvollziehen, warum sie sofort hin und weg von ihm ist und mit ihm durchbrennen möchte.
In einem Moment sucht er dann wieder ihre Nähe und stößt sie im nächsten von sich. Ich konnte dieses Verhalten keineswegs verstehen und daher hat Peter auch nicht allzu viele Sympathiepunkte von mir erhalten.
Was ich hingegen sehr positiv fand war die Tatsache, dass die Geschichte auf verschiedenen Perspektiven erzählt wurde, sodass man einen tieferen Einblick in die Gedankenwelt jedes einzelnen Charakters bekommen hat. Zwar muss man manchmal etwas mitdenken bei welchem Charakter man sich gerade befindet, aber schnell kommt man hinter Tricks, die das Gelingen einfacher machen und so lässt sich die Story um Einiges besser Lesen.

An sich handelt es sich um eine ziemlich ausgeklügelte Geschichte, die den Leser nach einiger Zeit in den Bann zieht. Der Anfang hat sich zwar etwas in die Länge gezogen, doch wenn man das Buch ein zweites Mal liest, dann fallen einem sicherlich wichtige Textstellen auf, die man beim ersten Lesen vermutlich übersprungen oder nicht genau genug gelesen hat. Ich denke nämlich, dass der lange Einstieg seinen Sinn hatte.
Die Spannung beginnt in dem Augenblick, als Lucie stirbt. Die Bewohner von Daggorhorn haben Angst vor dem bösen Wolf, alle bis auf Valerie. Das einzige woran sie denken kann, sind ihre Gefühle für Henry und Peter, denn sie ist sich immer unsicherer wer oder was das Beste für sie ist.
Was die Geschichte um Rotkäppchen und den bösen Wolf jedoch herunterzieht, ist das Ende. Um nicht zu viel zu verraten kann ich nur folgendes sagen: Die gesamte Zeit über stellt man sich bloß eine einzige Frage und sitzt gebannt mit dem Buch in der Hand und wartet auf das Ende ' die große Auflösung. Diese bekommt man aber leider nicht. Es gibt zwar eine leichte Andeutung am Ende, aber wirklich Hundertprozent klar wird es leider nicht.
Das hat mich sehr geärgert und noch immer weiß ich nicht, was ich von dem Ende halten soll. Es lässt den Leser einfach unbefriedigt zurück und zwingt einen dazu Fakten abzuwägen und selbst zu überlegen.
Doch mal sehen, vielleicht bekommen wir im Film (deutscher Kinostart ist am 21.April 2011) eine bessere Auflösung, die wirklich jedermann zufriedenstellen wird.

Fazit
Das Buch zum Film 'Red Riding Hood' ist eine nette Neuauflegung des Rotkäppchen-Märchens. Alles in allem handelt es sich um ein fesselndes Lesevergnügen, das leider einige Kritikpunkte aufweist.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eine unkreative Geschichte, der das Ende fehlt..., 17. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond (Broschiert)
Zur Aufmachung

Mir gefallen eigentlich beide Aufmachungen sehr gut. Beide sind auf jeden Fall viel zu schön für so ein Buch...

Zum Buch

Ich eklär' mal kurz die Zusammenhänge zwischen Buch und Film und zu welchem Zeitpunkt ich was gesehen/gelesen/erfahren habe:
Das Vorwort ist geschrieben von Catherine Hardwicke (wie auch zigtausendmal unterstrichen wird), der Regisseurin von Twilight. Ich dachte mir nur: Musst du das jetzt lesen? Nein.
Ich fing dann also an mich in die Geschichte reinzulesen... und hab mich gewundert. Das Buch ist nämlich total seltsam geschrieben. Die Szenen switchen ständig fast wie in einem Film. Und da habe ich mich dann gefragt, wieso das Buch von ZWEI Autoren geschrieben ist. Tcha das liegt daran, dass der EINE Autor, ein Drehbuchautor ist. Und das ließ mich dann doch das Vorwort lesen, in dem Catherine erklärt, dass Sarah Blakley-Cartwright gar nicht wirklich die Idee zu dieser Geschichte hatte, sondern nur den Film zu einem Buch gemacht hat. Was natürlich das Mysterium des seltsamen Schreibstils erklärt.
Daraufhin hab ich mir dann den Film angesehen und musste leider feststellen, dass Sarah in ihrem Buch nur sehr wenig verändert hat. Die Wortlaute sind genau die selben wie auch im Film. Es gibt einige Ausnahmen, zu denen ich aber erst später nochmal was schreibe.
Jedenfalls hätte ganz ohne Spaß auch ich dieses Buch schreiben können und es wäre nicht schlechter gewesen als das, was hier geschrieben wurde, weil Sarah sich nur den Film ansehen musste, bzw. das Script lesen musste und dazu dann ab und an schreiben musste, was dieser oder jener Charakter gerade denkt oder fühlt. Dabei benutzt sie eine Schreibweise, die mir bisher in Jugendromanen noch nicht unter gekommen ist. Der Leser erfährt nämlich Dinge über das Innenleben mehrerer Personen gleichzeitig. Und das stört bei diesem Buch doch arg, weil: Es geht in dem ganzen Buch eigentlich hauptsächlich darum, dass ans Licht kommen soll, wer der Werwolf nun ist. Aber man kann im Laufe des Buches die meisten Personen, die später noch verdächtigt werden, ausschließen, da man an deren Gedanken schon erkennen konnte, dass sie nicht der Wolf sind. Im Film war das natürlich anders, aber im Buch wusste man schon wer NICHT der Wolf ist.
Ok, kommen wir zu den Veränderungen:
Zu Beginn des Buches wurden einige Szenen und Fakten hinzugefügt. Erst einmal kommt Peter im Film nicht plötzlich wieder sondern ist schon die ganze Zeit dort. Was ich deutlich besser fand. Es war nämlich reichlich unnachvollziehbar, warum Valerie Peter liebt. Wenn man jemanden 10 Jahre nicht gesehen hat, dann kann man ihn nicht immer noch lieben. Außerdem war Valerie sieben (!!!) Jahre alt, als Peter verschwand und dann erzählen die in der Kurzbeschreibung was von "wilder Leidenschaft", die Valerie erneut packt. Ich weiß zwar nicht in was für einer Welt die dort leben, aber normalerweise empfindet ein siebenjähriges Mädchen keine wilde Leidenschaft für einen Jungen.
Ein weiterer Unterschied ist, dass Lucie in einigen Szenen vorkommt. Das Buch beginnt also nicht mit Lucies Tod, sondern einige Zeit zuvor. Allerdings gewinnt man Lucie nicht wirklich gern, was ihren Tod, der nach dem ersten Drittel des Buches stattfindet, auch nicht allzu schlimm macht.
Was mich dann gewundert hat, war, warum ein Drittel des Buches etwa den ersten 15 Minuten des Filmes entspricht. Das klärte sich dann aber erst fast zum Ende des Buches.
Mittendrin war verändert, dass man etwas, das im Film erwähnt wurde, im Buch nicht erfuhr. Das hat damit zu tun, dass das Buch nicht mit der Aufklärung, wer denn jetzt der Werwolf ist, endet, wie es logisch gewesen wäre und im Film auch getan wurde, sondern es endet total offen und zwar damit, dass Valerie beschließt, mit Peter zusammensein zu wollen, auch wenn er der Wolf ist. Sie weiß aber nicht, ob das der Fall ist. Diese Entscheidung weicht so komplett von allem ab, was Valerie ausmacht und erinnert darüber hinaus auch noch extrem an einen anderen Hauptcharakter in einem anderen Buch über eine Geschichte bei der sich ein junges Mädchen in ein übernatürliches Wesen verliebt. Im Film gab es diese Entscheidung NICHT!
Womit wir beim häufig gezogenen Twilight-Vergleich wären. Dazu sag ich nur: Der Film ist nicht wirklich wie Twilight und die Grundhandlung auch nicht, aber was dieses Liebesdreieck angeht... Besonders im Buch hat mich das an Twilight erinnert. Aber der große Unterschied ist: Hier sterben tatsächlich Menschen. Hier gibt es tatsächlich eine Bedrohung. Allerdings ist der Unterschied auch, dass Twilight, wie viele Makel die Geschichte an sich auch haben mag, gut geschrieben ist, während die Story von Red Riding Hood zwar interessanter ist als Twilight, das Buch aber NICHT gut geschrieben ist.
Und nach der Entscheidung? Die Aufklärung der Identität des Werwolfs? Man sollte meinen, dass das noch alles kommen würde, aber das tut es nicht! Man kann sich wohl noch das Ende des Romans im Internet durchlesen, aber da hatte ich nach diesem ganzen Unsinn auch eher wenig Lust zu.
Das englische Exemplar hat ganze 330 Seiten, während die deutsche Ausgabe nur 296 Seiten besitzt. Seltsam oder? Eigentlich nicht, denn in der englischen Ausgabe, zumindest in der, die ich besitze, gibt es unheimlich viele "Füllseiten". Seiten auf denen dann nur die Kapitelzahl steht oder auf denen einfach gar nichts ist... -.- UCH! Die Story ist einfach nur megakurz, was natürlich auch daran liegt, dass die letzten 20 Minuten des Films einfach mal weggenommen wurden. DASS DAS VERDAMMTE ENDE EBEN NICHT IM BUCH IST!

Fazit

Schreibstil: 3 Herzen
Charaktere: 2 Herzen
Spannung: 3 Herzen
Emotionale Tiefe: 2 Herzen
Humor: 2 Herzen
Originalität: 1 Herz

Alles in allem war das Buch an sich gar nicht soooooo schlecht, aber es bekommt von mir so eine schlechte Bewertung, weil Sarah Blakley-Cartwright den ohnehin schon mit Mangeln behafteten Film noch weiter ruiniert hat.

1,5 Herzen!!!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Es war einmal ... ein Märchen nach der Idee von Leonardo DiCaprio, 16. Februar 2011
Von 
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Rezension bezieht sich auf: Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond (Broschiert)
Dieses Buch wurde während den Dreharbeiten zum Film geschrieben - es ist also kein Buch, das verfilmt wurde sondern ein Buch zum Film. Die Idee zu dem modernen Rotkäppchen-Konzept stammt im übrigen von Leonardo DiCaprio wie man es dem Vorwort der Regisseurin Catherine Hardwicke (bekannt von "Twilight") entnehmen kann.

Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, da ich den Kinotrailer (der Film kommt am 21.04.11 in die deutschen Kinos) sehr vielversprechend finde.

In "Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond" geht es um das Dorf Daggorhorn , das zu jedem Vollmond von einem Werwolf heimgesucht wird. Seit 20 Jahren opfern die Mitbewohner monatlich etwas (wie z.B. eine Ziege), um so im Waffenstillstand mit dem Wolf zu leben. Doch dann geschieht das Undenkbare: Lucie, Valeries Schwester, wird vom Wolf getötet. Und das genau an dem Tag als Valeries Kindheitsfreund Peter seit Jahren wieder in Daggorhorn wieder auftaucht. Valerie verliebt sich sofort in ihren alten Freund, obwohl sie dem wohlhabenden Henry Lazar versprochen ist. Und so beginnt ein Verwirrspiel darüber, wer denn nun der Wolf ist und für wen sich Valerie schließlich entscheidet.

Das Buch beginnt etwas zäh, gewinnt aber je weiter es fortschreitet deutlich an Tempo und es beginnt ein absolutes Verwirrspiel, denn nicht nur Peter scheint der Wolf zu sein. Geschickt werden Hinweise eingebaut und so beginnt man langsam aber sicher jeden zu verdächtigen. Das Buch wird gegen Ende zum Pageturner. Immer wieder scheint man zu wissen, wer nun der Wolf ist, doch kaum hat man einen verdächtigt, weisen die Hinweise schon wieder auf jemand anderen hin ... doch wer ist nun der böse Wolf?

Der Schreibstil des Buches war so gar nicht meins. Es ist zwar prinzipiell nicht schlecht, daß aus verschiedenen Charakterperspektiven berichtet wird, um so einen besseren Einblick zu erhalten. Aber hier geschieht das alles recht abgehackt und ich war oft perplex, weil gerade noch von einem und plötzlich von was ganz anderem berichtet wurde. Und so wurde ich bis zum Ende nicht wirklich warm mit dem Buch...

Ein weiterer Kritikpunkt ist das Ende ansich. Ich werde hierzu nicht wirklich was verraten, nur so viel: Es ist unbefriedigend. Wer es gelesen hat, wird wissen was ich meine.

Und so vergebe ich drei Sterne - denn mir hat es einfach nicht gereicht, daß nur der Endteil richtig spannend war. Dazu noch der abgehackte Schreibstil und das unbefriedigende Ende... Ich hoffe, der Film wird besser - denn der Trailer ist ja schon sehr vielversprechend und spricht mich persönlich auch mehr an als das Buch.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Im großen und ganzen....., 21. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond (Broschiert)
.... kann ich mich meinen vorgängern nur anschließen...
Das buch ist nicht schlecht aber auch nicht überragend, könnte, wie bereits weiter unten erwähnt, daran liegen das es ursprünglich ein drehbuch ist.
Der schreibstil gefällt mir ganz gut, die verschiedenen atmosphären kommen gut rüber.
Allerdings fühlte ich mich nach der letzten seite etwas vor den kopf gestoßen...das sollte das ende sein?
Für alle die des englischen mächtig sind, hier das letzte kapitel:
http://redridinghoodbook.com/RedRidingHood_extrachapter.pdf
danach wird einem einiges klar ;)

Im großen und ganzen ist die geschichte ein erfrischend neuer blickwinkel auf die geschichte des rotkäppchens und (s)einem bösen wolf :)

Ich vergebe nur 3 sterne wegen dem fehlenden ende
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Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond
Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond von David Leslie Johnson (Broschiert - 21. Februar 2011)
EUR 12,99
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