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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fesselnd geschrieben
Wer mit dem Stil von John Green vertraut ist, merkt sofort während des ersten Kapitels, das dieses von ihm stammen muss. Er erzählt die Geschichte von Will Grayson, heterosexueller Freund vom homosexuellen Tiny Cooper. Und der ist der eigentliche Star dieses Romans. Tiny ist ein wahrer Riese. Er ist immer fröhlich, sehr auf sich bezogen, jeden Tag neu...
Vor 11 Monaten von Villette veröffentlicht

versus
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider nicht John Greens bestes Buch.
Cover und Titel:

Am Anfang war ich mehr der Fan von der deutschen Aufmachung. Ich mochte den Titel als auch das Cover sehr viel schöner, als im Original. aber irgendwie habe ich mich jetzt an das amerikanische Cover gewöhnt und ich mag auch den Titel ein bisschen mehr. Obwohl sich "Will&Will" sehr viel besser sprechen lässt, als "Will Grayson,...
Vor 7 Monaten von C. Hönig veröffentlicht


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fesselnd geschrieben, 7. Juni 2012
Von 
Villette - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Will & Will (Gebundene Ausgabe)
Wer mit dem Stil von John Green vertraut ist, merkt sofort während des ersten Kapitels, das dieses von ihm stammen muss. Er erzählt die Geschichte von Will Grayson, heterosexueller Freund vom homosexuellen Tiny Cooper. Und der ist der eigentliche Star dieses Romans. Tiny ist ein wahrer Riese. Er ist immer fröhlich, sehr auf sich bezogen, jeden Tag neu verliebt, total abgedreht und plant gerade, seine Lebensgeschichte als Musical an seiner Highschool auf die Bühne zu bringen. Will ist eher ein stiller Mitläufer, dem die Extravaganzen und das Schrille von Tiny zeitweilig zu viel werden, ist doch eines seiner Mottos "Shut up". Nur kein Risiko eingehen, nur nicht auffallen. Das gilt auch für Mädchen. Aus der Ferne bewundert er sie gern, aber nur nicht zu nah an sich ran kommen lassen. Er kommt daher ganz schön in Bedrängnis, als Tiny versucht, ihn mit Jane zu verkuppeln.
Der zweite Handlungsstrang ist von David Levithan erzählt. Auch er erzählt die Geschichte von Will Grayson. Nur handelt es sich um einen ganz anderen Jungen. Ein schwarzer, trauriger Typ, der nur wenig Kontakt mit anderen hat. Meistens ist er mit dem Mädchen Maura zusammen, erzählt aber nichts von sich. Dass er schwul ist, hat er bisher keinem gesagt, bis auf seinem Internetfreund Isaac. Ohne ihn kann er sich das Leben nicht vorstellen. Isaac schlägt vor, sich endlich mit ihm zu treffen. Als er beim vereinbarten Treffpunkt ankommt, findet er aber nicht Isaac, sondern den anderen Will Grayson. Und natürlich nimmt sich Tiny sofort seiner an und bringt Sonne in sein Leben. Aber Will muss erkennen, dass zu viel Sonne einfach nicht in sein dunkles Leben passt.
Und nebenbei geht es die ganze Zeit um das Musical.
Das Problem an diesem Buch ist, dass man die Handlung sehr schlecht kurz zusammenfassen kann. Es geschieht zu viel ohne richtiges Thema, was überhaupt nicht schlimm ist. Es ist einfach eine Geschichte über eine bestimmte Zeit mit wunderbaren Figuren, ihrem Zusammenspiel, über die Tragik und Komik des Lebens, über Liebe, Trauer, Freundschaft, Außenseiter und allem anderen, was im Leben passiert. Es ist hervorragend geschrieben, was Sprache und Stil angeht. Ein wirklich wunderbares Buch bis zum letzten Kapitel. An dem hätte man allerdings noch etwas arbeiten können.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt . . ., 5. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Will & Will (Gebundene Ausgabe)
Zwei Autoren, zwei Perspektiven, zwei Will Graysons . . .

Will 1 lebt nach seinen eigenen Regeln: 1.) Lass nichts zu nah an dich ran und 2.) Maul halten. So lebt er im Schatten seines einzigen wirklichen Freundes Tiny Cooper, der alles andere als "tiny" ist. Im Gegenteil: Er ist riesig, laut, emotional, immer gut gelaunt und schwul. Tiny arbeitet an seinem eigenen Musical, in dem auch Will vorkommt, was diesem alles andere als gefällt. Und dann sind da auch noch die plötzlich aufkeimenden Gefühle für Jane, die er sich gar nicht erklären kann, denn eigentlich möchte er das doch gar nicht.

Will 2 nimmt Tabletten gegen Depressionen und lebt alleine mit seiner Mutter zusammen, besser gesagt sie leben nebeneinander. Er fühlt sich im Internet wohler als im wirklichen Leben und hält sich sehr oft im Chat auf. Da hat er sich in Isaac verliebt und die beiden planen ein erstes Treffen. Im realen Leben hat Will 2 nur Maura, die sich mit ihm abgibt, doch sie ist ihm zu aufdringlich.

Die beiden Will Graysons kennen sich zu Beginn des Buches nicht. Sie wohnen beide in Chicago und treffen per Zufall aufeinander. Obwohl sie total unterschiedliche Charakteren sind, plagen die zwei ähnliche Probleme. Nach dem Treffen gehen sie wieder auseinander und sehen sich eigentlich nicht mehr. Und trotzdem beeinflussen sie sich gegenseitig und sie beginnen anders über ihr Leben nachzudenken.

Die Autoren Green und Levithan erzählen abwechselnd von "ihrem" Will. Auch stilistisch sind die Kapitel der beiden klar getrennt. Die Kapitel von Will 2 sind wie im Chat - also alles klein - geschrieben.

Zu Beginn hatte ich ein bisschen Mühe in die Geschichte reinzukommen, mich in die männlichen Jugendlichen einzufühlen. Dazu beigetragen hat wohl auch die recht flapsige Jugendsprache, die so wohl nur von männlichen Teenagern verwendet wird und eine sehr spezielle Wortkreation, die Undsoalso heisst. Dieses mir neue Wort taucht mehrfach im Buch auf und hat mich recht irritiert.

Es dauerte aber nicht lange, bis ich an dieser Geschichte um Freundschaft, erste Liebe, Vertrauensbruch und weitere typische Teenie-Probleme grossen Gefallen fand. Das Buch lebt ganz klar von den Charakteren und der direkten Erzählweise der beiden Autoren. Sie schaffen es, diese ernsten Themen emotional mitreissend, einfühlsam und mit viel Wortwitz rüberzubringen. Beim Lesen kam mir mehrfach ein Begriff in den Sinn: himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt . . . So habe ich mit Will & Will Höhen und Tiefen durchlebt, wollte lachen und gleichzeitig weinen.

Die Charakteren haben Stärken und vor allem auch Schwächen. Genau diese heben sie von den meist heldenhaften und perfekten Protagonisten, in anderen Jugendbüchern ab und macht sie sehr authentisch. So konnte ich gut mit ihnen mitfühlen, denn nichts mag ich weniger als perfekte Protagonisten. Will und Will sind beide sehr vielschichtig. Sie kämpfen mit dem Erwachsen werden und versuchen herauszufinden, was sie wirklich im Leben wollen.
Aber auch die Nebencharakteren sind sehr facettenreich, allen voran Tiny Cooper. So eine Persönlichkeit ist mir wohl in meiner ganzen Lesekariere noch nie aus dem Buch gesprungen. Er ist wirklich toll ausgearbeitet, konnte mich von der ersten Begegnung an begeistern und ist ein richtiges Unikat.

Ein grosses Thema in "Will & Will" ist die Homosexualität, denn Tiny und auch Will 2 sind schwul. Und ich muss wirklich sagen, dass Green und Levithan dieses heikle Thema sehr einfühlsam und ganz ohne Vorurteile angehen und dabei kein Blatt vor den Mund nehmen.

Fazit:
Ein Jugendbuch mit viel Tiefgang, facettenreichen, interessanten Charakteren und trotz oftmals bedrückender Atmosphäre viel Wortwitz.' "Will & Will" hebt sich von der Masse ab und ist ein eindrückliches Leseerlebnis.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein aktuelles, wie originelles Buch. Jugendliche und Erwachsene - unbedingt lesen!, 25. April 2012
Von 
Damaris - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Will & Will (Gebundene Ausgabe)
Der erste Satz: Als ich klein war, hat mein Vater immer zu mir gesagt: "Will, du kannst dir deine Freunde aussuchen und du kannst bei dir in der Nase bohren, aber in den Nasen deiner Freunde hat dein Finger nichts zu suchen."

Will Grayson und Will Grayson kennen sich nicht. Sie wohnen beide in Chicago und staunen nicht schlecht, als sie sich unter genauso komischen, wie tragischen Umständen in einem etwas prekären Laden über den Weg laufen. Beide plagen ähnliche Sorgen, auch wenn ihre Lebenssituation und -Ausrichtung komplett unterschiedlich ist. Auch nach dem dem Treffen werden sie nicht direkt Freunde, bzw. sehen sie sich nicht mehr. Und doch beeinflusst jeder Will Grayson das Leben und die Entscheidungen des anderen.

Das Autorenduo Green und Levithan greifen in ihrem Jugenddrama ein allgegenwärtiges und nie abnehmendes Grundsatzthema auf. Das der (ersten) Liebe unter Jugendlichen. Dieses Thema wird bei Jugendlichen immer aktuell sein, und somit treffen Green und Levithan mit ihrer Geschichte den Nagel - wie selbstverständlich - auf den Kopf.

Dabei könnten diesen Liebesgeschichten nicht unterschiedlicher ausfallen. Will #1 kommt aus einer gut situierten Familie mit bodenständigen Eltern und einem vorgefertigten Lebensweg. Er mag Mädchen, geht mit seinen (wenigen) guten Freunden aus und führt das "normale" Leben eines Teenagers. Dabei zählen für ihn im Moment vordergründig seine Auf und Ab-Gefühle für Cliquenfreundin Jane, wobei er sich schön sicher im Hintergrund hält um seinem Lebensmotto 1.) Lass nichts zu nah an dich ran und 2.) Maul halten (S. 9) treu zu bleiben.
Will #2 wohnt bei seiner alleinerziehenden Mutter. Er ist depressiv, nimmt Medikamente dagegen, und hat keine wirklichen Freunde, eher Bekanntschaften. Er mag Jungen, hat sich aber noch nicht geoutet, und sein einziger Lichtblick sind seine stundenlangen Gespräche mit Schwarm und Chatfreund Isaac. Sein Verhältnis zu seiner Mutter gestaltet sich in etwa so:

S. 45
mom: wie war's heute bei dir?
ich: mom, ich schaue fern.
mom: in einer viertelstunde gibt's abendessen.
ich: mom, ich schaue fern!
mom: dann deck doch schon mal den tisch, wenn die werbung kommt.
ich: JAAA.

Die Unterschiede der beiden Wills hätten die Autoren nicht deutlicher darstellen können, auch visuell. In der Ich-Form erzählen beide Will Graysons je ein Kapitel im Wechsel. Dabei wechselt mit jedem Erzähler nicht nur der Sprachstil, sondern auch die visuelle Umsetzung. Während die Kapitel von Will #1 normale Schrift und Kommunikation enthalten, sind die Kapitel von Will #2 komplett in Kleinschrift (Chatschrift) geschrieben. Kommunikation wird erzählt oder findet nach dialogartigem Muster (wie oben mom/ich) statt. Das ist sehr besonders und fordert vom Leser eine kurze Eingewöhnung. Danach kommt man aber schnell zu dem Schluss, dass es genau so perfekt gelungen ist, sich in beide Wills komplett hineinzuversetzen.

Das Hauptaugenmerk des Romans liegt eher auf der Geschichte des schwulen Will Grayson. Zum einen, weil die Handlung über einen gemeinsamen (schwulen) Freund zusammenläuft, zum anderen vielleicht, weil diese Thematik bei Jugendlichen leider immer noch sehr problembelastet ist.

Auch wenn die Erzählungen viel Dramatik und Probleme behandeln, strotzen sie aber gleichzeitig vor sarkastischem Wortwitz und Situationskomik ([...] roger, unser quadratschädeliger chef, erzählt groß rum, dass er und seine frau es sich an diesem wochenende >zu zweit so richtig gemütlich machen wollen< - zwinker zwinker, schnalz schnalz, popp popp, kotz kotz. S. 75/76). Ein echtes charkterliches Original ist Will #1 Freund, Tiny Cooper, den man getrost zur 3. Hauptperson küren könnte. Er sorgt, alleine durch sein Auftreten, für Schmunzler am laufenden Band. Das macht das Lesen, obwohl die Situation beider Wills bedrückend genug ist, leicht und auch sehr spaßig. Will Grayson und Will Grayson kämpfen sich durchs Leben und sind stärker, als sie sich selbst zutrauen.

Am Ende scheint jeder Will seinen Weg in dieser Geschichte gefunden zu haben. Überraschenderweise rückt der Schluss gar nicht mehr so sehr die beiden Will Grayson in den Vordergrund. Dafür ist das Ende sehr originell-lustig, wunderschön und stimmt dabei auch nachdenklich. Eine Leseerfahrung, die man nicht mehr missen möchte.

Persönliches Fazit
"Will & Will" stand zurecht auf der Top Ten Liste für die romantischsten Bücher des Jahres - auf seine Weise! Das Buch ist aktuell, originell und längenlos-alltäglich, ohne erzwungene Action oder falsche Dramatik. Ich fühlte mich oft niedergedrückt von den Gemütszuständen beider Will Grayson, musste aber gleichzeitig ständig schmunzeln und war am Ende seltsam bewegt. Man könnte fast meinen, die Autoren wären selbst noch siebzehnjährig, so authentisch liest sich "Will & Will". Jugendliche und Erwachsene - unbedingt lesen! 5 ge"will"te Sterne!
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5.0 von 5 Sternen Keine Leseempfehlung, sondern Lesepflicht !, 3. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Will & Will (Gebundene Ausgabe)
COVER.................
Bunt, schrill,frech und modern ! So kann man das Cover, dass sehr schön zum Buch passt, beschreiben. Der Hintergrund zeigt einen harmonisch-blauen Himmel mit einigen Wölkchen und über den fetten und auffälligen Großbuchstaben balanciert ein Chucksträger auf einer angespannten Leine (Das Leben ist wie Balancieren, man muss immer im Gleichgewicht bleiben ;))

MEINUNG...............
"Will & Will" erzählt die Geschichte von den Namensvettern Will Grayson und Will Grayson, die mehr Gemeinsamkeiten haben, als ihren Namen. Beide sind 17 Jahre alt, leben in Chicago und sind in Sachen Liebe eher zurückhaltend und ängstlich.
Bei einem zufälligen Treffen der Will's lernen sich die beiden erstmals kennen, was der Anfang einer Wende in ihrem Leben ist.

Ganz klasse ist, dass dieses Buch von gleich zwei Autoren geschrieben wurde und sich somit zwei unterschiedlichen Schreibstilen begenen. Diese tolle Zusammenarbeit macht auch Sinn, denn beide Will's sind vom Charakter so unterschiedlich wie Tag und Nacht, und doch gibt es eine Verbindung zwischen den beiden. Sie erfahren beide Leid, Schmerz, Trauer und Unglück, aber auch postives wie Liebe, Spaß, Freude und wahre Freundschaft. Man ist als Leser nicht nur Beobachter der Geschichte, die einen richtig aufsaugt und in der Welt der Will's gefangen hält. Denn durch den lebendigen, lockerleichten Schreibstil beider Autoren fühlt man nicht nur wie der Charakter seine Höhen und Tiefen durchmacht, sondern man ist einfach der Charakter selber. So realistisch kam es mir jedenfalls vor, schließlich wird man selber als Jugendlicher mit Thematiken wie Liebe und Freundschaft täglich konfrontiert.

"Will & Will" ist ein Buch über das Leben mit all seinen Facetten. Es ist keine Schönmalerei und soll auch nicht jeden und alles gezwungen positiv darstellen. Im Gegenteil, das Buch zeigt auch das wahre Gesicht des Lebens mit seinen Problem und Tücken. Denn das Leben besteht nicht nur aus schwarz und weiß, sondern auch aus vielen Grautönen dazwischen. Wie heißt es so schön ? Nobody's perfect ;)
Vorallem auch Tabu-Themen wie Homosexualität werden hier nicht nur angesprochen, sondern durchgekaut und das im positivem Sinne ! Beide Autoren haben keine Hemmungen und das ist auch gut so, schließlich wird dieses sensible Thema kaum in Jugendbüchern behandelt.

Fazit: Wer ein schönes Buch mit ganz viel Herz lesen möchte, ist mit "Will & Will" garantiert nicht falsch.
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5.0 von 5 Sternen Ich liebe dieses Buch!, 15. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Will & Will (Gebundene Ausgabe)
John Green ist einfach nur brillant! Ein Buch für Jungs und Mädchen, Männer und Frauen. Es ist lustig und traurig. Das Buch ist einfach nur perfekt!
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4.0 von 5 Sternen Will & Will, 17. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Will & Will (Gebundene Ausgabe)
Inhalt:
Will Grayson und Will Grayson sind beide 17 Jahre alt, wohnen in Chicago und wissen nichts voneinander, zumindest nicht zu Beginn des Buches. Was sie sich noch teilen: ein großes Gefühlchaos und eine Menge Probleme.

Der erste Will Grayson hat kaum Freunde, ist sich selbst nicht darüber im Klaren, ob er jetzt in seine Mitschülerin Jana verliebt ist, oder doch nicht. Nebenher stellt sein schwuler Freund Tiny sein Leben, durch seine aufgedrehte und dramatische Art, mehr als nur auf den Kopf.
Will Grayson Nummer zwei sieht sich ähnlichen und doch anderen Problemen gegenüber. Erkrankt an Depressionen, ist er ein Schwarzmaler, der nur Farbe in seinem Leben erkennt, wenn er mit Isaac chattet, seiner großen Liebe. Sie scheinen perfekt zueinander zu passen, sich gegenseitig zu ergänzen, doch als es zu einem Treffen zwischen den beiden kommen sollte, sieht er sich einer Wahrheit gegenüber, die ihm den Boden unter den Füßen wegzieht.

Durch einen Zufall treffen die beiden Wills aufeinander und es wir klar, es ist eine schicksalhafte Fügung, wobei es jetzt nicht bedeutet, dass dadurch das Leben des einzelnen unbedingt leicht wird, nein, es gerät erst recht aus den Fugen.

Meine Meinung:
Im Buch dreht sich alles vordergründlich um die Liebe. Ob heimlich, unglücklich oder in eine Illusion verliebt, alle hängen ihren Träumen und Wünschen nach. Keinesfalls hat man es aber mich einem Buch voller Kitsch zu tun, ganz und gar nicht, es sind die normalen Irrungen und Wirrungen der Jugend, die der Leser erfährt.

Außer den Namen, Alter und Wohnort könnten die beiden Wills aber nicht verschiedener sein. Ihre Probleme beziehen sich zwar auf die Liebe, doch jeder der beiden sieht sich vollkommen unterschiedlichen Problemen gegenüber. Besonders gut finde ich den Umgang mit dem Thema „Homosexualität“. Es wird mit einer Selbstverständlichkeit behandelt, wie man es sich auch in der richtigen Welt wünschen würde. Die Freundschaft zwischen Will eins und seinem schwulen Freund Tiny ist durch das gekennzeichnet, wie es sein sollte – durch Normalität.

Der beste Freund Tiny von Will Grayson Nummer eines, hebt sich besonders aus dem Buch hervor. Eine Drama-Queen, wie sie im Buche steht, besitzt er doch ein riesiges Herz, versucht die Welt für seine Freunde angenehm zu gestalten. Manchmal in seinem Handeln sehr plump, merkt man doch in jeder Situation, dass man sich so einen Freund nur wünschen kann, weil er an Verlässlichkeit nicht zu überbieten ist.

Kapitelweise wechselt der Erzähler, aber auch der Autor, ersichtlich ist es einerseits durch Aufzählungen, aber auch dadurch, dass die Geschichte von Will Nummer 2 komplett in Kleinbuchstaben niedergeschrieben wurde und soweit mir bekannt ist, sind diese Abschnitte von David Levithan.

ich: warum heißt es eigentlich tobsucht? so ein toben sucht doch keiner.
gideon: wenn du willst, streng ich gleich morgen früh einen prozess gegen sämtliche wörterbuchhersteller der welt an. ich werd sie schon zum toben bringen. ob sie sich das nun ausgesucht haben oder nicht.
ich: du bist so ein kindskopf.
gideon: nur wenn du mich an einem guten tag erwischst. (Seite 323)

Liest man den Klappentext, so kann man sich noch keine wirklichen Vorstellungen darüber machen, wohin einen die Geschichte führen wird. Selbst beinhaltet sie dann doch einige spannende Wendung, bleibt aber doch eine Erzählung, die auf Details achtet und meistens nur so dahinplätschert. Nicht tragisch, mir zumindest hat die große Action nicht gefehlt, da ich sowieso ruhigere Buch mehr bevorzuge.

Fazit:
Will & Will ist ein außergewöhnliches Buch, mit Humor, einer kräftigen Portion Liebe, aber vor allem Charakteren, durch welche die Geschichte erst lebendig und spürbar wird.
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4.0 von 5 Sternen sehr humorvoll jedoch auch ernst, 14. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Will & Will (Gebundene Ausgabe)
Bei diesem Buch lässt sich leicht unterscheiden, welcher Teil von John Green und welcher von David Levithan geschrieben wurde. Und dass nicht nur, weil David OHNE AUSNAHME alles klein schreibt. Für's Auge erst einmal kräftig ungewohnt, tut dem Humor des Buches jedoch keinen Abbruch.
Für John Green-Kenner und -liebhaber ein muss - jedoch nicht so herausragend wie seine eigenen Werke.
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4.0 von 5 Sternen Versteh einer die Jungs, 27. April 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Will & Will (Gebundene Ausgabe)
"Außerdem kann man die Gründe, weshalb man vielleicht heulen muss, total vermeiden, wenn man zwei einfache Regeln befolgt: 1.) Lass nichts zu nah an dich ran. 2.) Maul halten. Alles Unglück, das mir jemals widerfahren ist, hatte damit zu tun, dass ich eine der beiden Regeln nicht befolgt habe."

Sie heißen beide Will Grayson, wohnen beide in Chicago und begegnen sich ausgerechnet in einem Sexshop zum ersten Mal. Beide sind siebzehn, könnten jedoch nicht unterschiedlicher sein. Der eine bemüht sich verzweifelt, einen eigenen Freundeskreis jenseits seines berühmten besten Freundes Tiny aufzubauen und ist zum ersten Mal gegen seinen Willen verliebt; der andere ist schwul, zynisch und depressiv - und ihm wurde gerade das Herz gebrochen. Doch in den nächsten Tagen verknüpfen sich ihrer beider Leben immer mehr und sie erleben den Wert wahrer Freundschaft...

-------

John Green und David Levithan sind zwei der berühmtesten US-amerikanischen Jugendbuchautoren; beide waren bereits für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Dementsprechend hatte ich auch einige Erwartungen an diesen literarischen Zusammenschluss. Und ich muss sagen, beide ergeben ein perfektes Duo.

Meine einzige kleine Kritik zuerst: Zwar hatte ich nach dem Klappentext keine konkreten Vorstellungen, was die Handlung betrifft, aber ich muss gestehen, ich hatte mir doch etwas mehr erhofft. Theoretisch kann man den Inhalt sehr kurz zusammenfassen. Hier hätte ich mir irgendwie noch mehr gewünscht - mehr Action, mehr Drama, mehr Irgendwas. Die Geschichte plätschert eher ziellos vor sich hin und hat keinen richtigen Höhepunkt. Abgesehen davon hat mich die Geschichte um Freundschaft, erste Liebe, Vertrauensbruch und weitere Teenie-Probleme aber doch für sich einnehmen können.

Das Buch lebt ganz klar mehr von seinen Charakteren und der Erzählweise als von einer zielgerichteten Handlung. Will und Will erleben die Höhen und Tiefen des Teenager-Daseins in all ihrer Dramatik und Komik. Ihr wolltet schon immer mal wissen, was im Kopf eines Jungen im Teenager-Alter vorgeht? Hier werdet ihr fündig.

Der eine Will ist in letzter Zeit zunehmend unzufrieden mit dem Schattendasein neben seinem besten Freund Tiny, der alles andere als winzig ist. Tiny ist riiiesig, laut, stets gut gelaunt und schwul bis in die Haarspitzen. Seit einer Weile arbeitet er ununterbrochen an seinem ersten eigenen Musical, in dem auch Will porträtiert werden soll. Und dann sind da auch noch seine aufkeimenden Gefühle für Jane, die er sich einfach nicht eingestehen will. So ein Stress! Dabei will Will doch eigentlich nur seine Ruhe...
Der andere Will lebt zusammen mit seiner alleinerziehenden Mutter, nimmt Medikamente gegen seine Depression und treibt sich eher im Netz rum als draußen mit seinen wenigen Freunden. Dort hat er sich auch in Isaac verliebt und wird ihn in wenigen Wochen zum ersten Mal treffen. Wenn nur seine Freundin Maura nicht so aufdringlich wäre...

An ihrer Art zu erzählen konnte ich schon erkennen, warum Green und Levithan beide so berühmte Jugendbuchautoren sind. Abwechselnd erzählen sie von "ihrem" jeweiligen Will, stilistisch klar getrennt dadurch, dass der eine keinerlei Wörter groß schreibt. Die Geschichte ist emotional mitreißend und glänzt mit zeitweise sehr klugen Einsichten über die Liebe und Freundschaft, die auf eine humorvoll flapsige Art vermittelt werden, die so nur von männlichen Teenies stammen kann. So ergab das Buch im Gesamten dann tatsächlich auch eine ziemlich romantische Geschichte - auf eine wenig schnulzige Jungenart :-)

Will & Will, ein Buch voller Lacher, Leichtigkeit und Lebensweisheiten!
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5.0 von 5 Sternen Eine traurig-witzige-Komödie über das, was wirklich zählt im Leben, 14. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Will & Will (Gebundene Ausgabe)
Zitat:

maura: bist du schwul?

ich: bitte was?

maura: für mich wär das okay, wenn du es wärst.

ich: oh, super, denn das hat mir nämlich am meisten sorgen gemacht, ob du vielleicht ein problem damit hättest.

maura: ich mein ja nur.

ich: ist angekommen [...]

S.73

Der Inhalt:

Will Grayson wusste, dass es andere gibt, die seinen Namen tragen, denn er hat sich gegoogelt. Doch er hätte niemals geglaubt, dass er mal einen anderen Namensträger von sich in einem Sex-Shop treffen würde.

Der andere Will verschwendet daran keinen Gedanken, denn er hat gerade die größte Chat-Enttäuschung und die überhaupt schlimmste Krise seines Lebens erlitten und ist einfach nur froh, dass der andere Will mit seinen Freunden da ist, um ihn irgendwie aufzufangen. Doch damit ist die Geschichte von Will & Will noch nicht beendet, denn während der eine sich seinen homosexuellen und Riesen von Freund nicht ausgesucht hat, ist der andere selbst schwul und depressiv. Doch Fortuna hat zugeschlagen und sie zueinander geführt, damit sich nicht nur die Erde um die Sonne kreist, sondern auch Will & Will umeinander, damit daraus eine einzigartige Geschichte entstehen kann.

Eine unglaubliche Geschichte für Höhen und Tiefen

"Will & Will" ist eines der fantastischsten Bücher, die ich jemals gelesen habe. Wer hat bei einem Buch schon einmal unfreiwillig losgelacht, weil es so witzig war? Wer hat bei einem Buch schon einmal geweint, weil es einem den Bauch zugeschnürt hat? "Will & Will" ist eine Lektüre, die wie eine Schaukel Höhen und Tiefen erlebt, die man als LeserIn alle mit großen Freuden genießen kann. Solche Werke sind es, wegen derer man unermüdlich ein Buch nach dem anderen liest, in der Hoffnung, irgendwann einmal auf eine so glorreiche Geschichte wie diese zu stoßen. "Will & Will" strotzt nur so vor Lebensfreude, Mut machenden Worten, verschmitzten Schlagabtäuschen und vielen verheißungsvollen Überraschungen...

Ein unschlagbares Duo

Die beiden Autoren John Green und David Levithan haben ihre schriftstellerische Gabe auf mehr als nur eine Weise unter Beweis gestellt, indem sie zwei Charaktere namens Will und Will schufen, die einerseits in ihrer Existenz total unterschiedlich sind und sich andererseits so stark ähneln. Die Pfade zweier Fremder, die beide Will Grayson heißen, kreuzen sich zufällig und daraus entsteht eine Verbindung, die irre, schön, rührselig, echt, wahr, schmerzhaft, lebens- und lesenswert ist.

Ein ganzes Universum, das von den Charakteren Will & Will wie Klebstoff zusammengehalten wird

Als ich anfänglich annahm, die Handlung sei hauptsächlich auf die beiden Will Graysons angelegt, wurde mir als Leserin schnell klar, dass Will und Will in diesem Fall diejenigen sind, die das Gebilde wie Klebstoff zusammenhalten, dass der Fokus aber letztlich ebenfalls auf anderen (handlungstragenden) Figuren liegt. Figuren, die mir in den (für mich) viel zu wenig Seiten sehr ans Herz gewachsen sind und "Will & Will" unter anderem zu diesem lebendigen, authentischen, charmanten, klugen und immer noch so unfassbar brillierenden Roman haben aufsteigen lassen.

Sprache als Mittel der Charakterisierung

Die beiden Hauptakteure werden als Romanfiguren deutlich in ihrer Sprache voneinander abgegrenzt. So wird beim einen Will Grayson niemals ein Nomen groß geschrieben und sämtliche Dialoge werden von ihm aus der Ich-Perspektive nach Chat-Manier wiedergegeben. Solche Kleinigkeiten steigern meine Bewunderung für das Buch "Will & Will". Denn seinem Charakter diese Art der Sprachführung an die Hand zu geben, lässt sofort Rückschlüsse auf sein ganzes Leben zu, unterstreicht seine Isolation und beweist darüber hinaus, dass er sich virtueller wohler und mehr zu Hause fühlt, als der andere Will.

Der Sonne entgegen, Liebestaumel und das ganz große Kino während der Phase des Erwachsenwerdens

Es ist schwer zu beschreiben, was genau diese zwei Autoren für ein Kunst- und Wunderwerk hingelegt haben, denn wer es nicht selbst gelesen hat, wird es sowieso nicht nachvollziehen können.

"Will & Will" scheint eine Liebesgeschichte an das Leben und die Menschen selbst zu sein. Diese Erzählung geht mit seinen LeserInnen durch den Schmerz des Erwachsenwerdens, den möglichen Problemen, wenn man sich als homosexuell outet, der inneren Befangenheit, weil sich so viele junge Menschen isoliert fühlen, der Wundheilung nach Liebeskummer, er schwebt mit einem aber auch auf Wolke 7 und blickt der Sonne entgegen.

Mein endgültiges Urteil:

"Will & Will2 ist ein Jugendbuch, das ich sowohl mit einem lachenden als auch weinendem Auge gelesen habe. Eine so humorvolle und gleichzeitig weise, wahre Geschichte, der dadurch etwas Trauriges und Melancholisches anhaftet, habe ich noch nie genießen dürfen. Keiner der beiden Autoren war neu für mich und dennoch haben sie mich mit "Will & Will" in eine andere Galaxie befördert und bewiesen, dass es die ganz großen Geschichten über Mut, Leben und die Liebe noch gibt, ohne überflüssige Typisierungen oder Klischees.

Ein Roman, der in ausschließlich allen nur erdenklichen Kategorien, Ebenen und Facetten unermesslich wiegt. Wer ohne einen zweiten Blick daran vorbeigeht, verpasst das Leseabenteuer seines Lebens.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider nicht John Greens bestes Buch., 6. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Will & Will (Gebundene Ausgabe)
Cover und Titel:

Am Anfang war ich mehr der Fan von der deutschen Aufmachung. Ich mochte den Titel als auch das Cover sehr viel schöner, als im Original. aber irgendwie habe ich mich jetzt an das amerikanische Cover gewöhnt und ich mag auch den Titel ein bisschen mehr. Obwohl sich "Will&Will" sehr viel besser sprechen lässt, als "Will Grayson, Will Grayson", finde ich.

Meine Meinung:

Kennt ihr das, wenn ihr einen absoluten Lieblingsautoren habt, von dem ihr einfach jedes Buch super toll fandet? Und dann seht ihr, dass es ein Buch gibt, das ihr noch nicht von ihm gelesen habt. Und ihr denkt nur so "Oh mein Gott, das MUSS ich einfach haben." Dann fangt ihr an zu lesen und am Anfang seit ihr noch total begeistert und denkt, dass wird toll, aber mit der Zeit denkt ihr darüber nach, ob ihr es nicht einfach nur gut finden WOLLTET. Denn eigentlich ist es nicht so gut...aber ihr wollt es euch nicht eingestehen und gebt die Hoffnung nicht auf, weil ihr unbedingt wollt, dass es toll ist.
Genauso ging es mir bei "Will & Will". Und das ist so schade, weil ich wirklich dachte, das Buch würde mir gefallen. Ich habe den Klappentext gelesen und dachte "Das ist dein Buch". Es ist ein Buch von John Green UND es kommt Homosexualität darin vor. Das musste doch einfach toll werden.
Sowohl Will, als auch Will fand ich wirklich sehr sehr gut und realistisch gezeichnet. Ich hatte für beide ab dem ersten Satz Sympathien. Ich mochte die Geschichte zwischen Will (sagen wir mal "dem ersten Will") und Jane, weil Jane auch einfach ein toller Charakter war. Und der andere Will hatte Depressionen und hat sich nicht getraut sich zu outen. Es waren einfach so echte Charaktere, dass ich mich wirklich gut in sie hineinversetzen konnte. Auch Maura mochte ich auch irgendeine verdrehte Art, obwohl sie wirklich wirklich krank und gemein war.
Die Person, die mir das Lesen und dieses Buch wirklich versaut hat, war Tiny. Mann, ich mag diesen Typen wirklich nicht. Es ist affektier, aufgesetzt, reich, verwöhnt, egoistisch und auf eine mir total unangenehme Weise schwul. Er macht mich total verrückt und ich will wirklich nicht sagen, dass ich ihn widerlich fand, aber so war es einfach. Naturreich war er auch eine Person, wie sie im realen eben vorkommen könnte, aber wenn ich eine Person wie ihn treffen würde - wir würden keine Freunde werden.
Das Schlimmste ist, dass bei beiden Wills eine große Rolle spielt und die beiden ihn aus irgendeinen Grund auch noch MÖGEN.
Ich meine, wie kann man eine Person mögen, die sich selbst so sehr mag, dass sie ein Musical über sich schreibt.
Ich hätte es viel besser gefunden, wenn der andere Will zum Beispiel mit Gideon zusammen gekommen wäre, weil Gideon einfach eine viel angenehmere Person war.
Zwischendurch habe ich das Ganze nur weitergelesen, weil ich wissen wollte, wie es mit Jane und Will weitergeht und ob sie endlich zusammenkommen.

Dafür muss ich aber wie immer den absolut einzigartigen Scheibstil und Tiefgang von John Green loben. Wie er mit Worten umgeht ist einfach mit nichts zu vergleichen, was ich kenne.

Originalität: 4/5
Schreibstil: 4,5/5
Charaktere: 2,5/5
Spannung: 2,5/5
Humor: 3/5
Tiefgang: 4/5

Fazit:

Leider das schlechteste Buch von John Green, bis jetzt. Mir tut es wirklich sehr leid, dass mir das Buch nicht gefällt, weil es wirklich toll gewesen wäre, wenn es mir gefallen hätte. Leider fehlt meiner Meinung auch der typische Humor, den ich aus seinen Büchern gewohnt bin. Ich weiß, dass das Buch vielen Leuten gefallen hat und ich denke auch, dass man es lesen sollte, wenn man Fan von John Green ist. Leider war es für mich einfach nicht das beste Buch.

3/5
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Will & Will
Will & Will von David Levithan (Gebundene Ausgabe - 26. März 2012)
EUR 14,99
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