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97 von 111 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach nur wow :)
Ein kurzes Vorwort von mir:

Es gibt Bücher, die sind so besonders, dass man ihnen mit ein paar Worten einfach nicht gerecht werden kann. Blutbraut ist eines davon.
Ich habe manchmal Probleme, meine Gedanken in Worte zu fassen. In meinem Kopf machen die Sätze noch Sinn, sobald ich sie dann aber niederschreiben will, hören sie sich nicht halb...
Vor 18 Monaten von Books and Senses veröffentlicht

versus
11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Habe ein wenig mehr erwartet
Nachdem ich vor einiger Zeit den 'Kuss des Kjer' verschlungen hatte - ein Buch, das einfach grandios gut und begnadet berührend ist (ich liebe es noch immer abgöttisch) -, war ich sehr gespannt darauf, wie mir 'Blutbraut' gefallen würde.
Zu Anfang muss gleich gesagt sein, dass es meiner Meinung nach lange nicht an 'Der Kuss des Kjer' heranreicht, aber...
Vor 18 Monaten von Clee's Bücherwelt veröffentlicht


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97 von 111 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach nur wow :), 31. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Blutbraut (Broschiert)
Ein kurzes Vorwort von mir:

Es gibt Bücher, die sind so besonders, dass man ihnen mit ein paar Worten einfach nicht gerecht werden kann. Blutbraut ist eines davon.
Ich habe manchmal Probleme, meine Gedanken in Worte zu fassen. In meinem Kopf machen die Sätze noch Sinn, sobald ich sie dann aber niederschreiben will, hören sie sich nicht halb so sinnvoll an und sagen nicht mehr genau das aus was ich wollte. Oder zumindest drücken sie dann eine Empfindung nicht mehr ganz so stark aus.
Ich sage euch also vorher eines: Blutbraut ist wahrscheinlich eines der besten Bücher, die ich dieses Jahr gelesen habe. Diesem Buch 'nur' 5 Sterne zu geben grenzt schon an Beleidigung. Denkt euch also einfach noch ein paar mehr Sterne dazu, stellt euch vor, wie ich dieses Buch atemlos verschlungen habe, wie ich meinen Tee habe kalt werden lasse, weil ich ihn beim Lesen schlicht weg vergessen habe, wie ich über manche Sätze lache, über manche weine, über manche wild mit den Händen fuchtle und bei den meisten einfach nur ein seliges Grinsen auf dem Gesicht habe. Dann könnt ihr vielleicht verstehen, was dieses Buch mit mir angestellt hat.

Was hat mir an dem Buch gefallen?
Wo fange ich nur an? Atmen, Lisa, atmen!!!

Blutbraut hat einfach alles, was man sich von einem modernen Jugend-Fantasy-Roman nur wünschen kann. Spannung, Romantik, wunderbar gezeichnete Charaktere, eine sehr durchdachte Handlung und einen überaus tollen Schreibstil.

Lucinda Moreira ist eine sehr starke junge Frau, die mit ihren fast 18 Jahren schon viel durchmachen musste und ein Leben auf der Flucht führt. Dennoch ist sie nicht verbittert oder niedergeschlagen, sondern nimmt das Leben wie es gerade kommt. Sie war mir von Anfang an sehr sympathisch und ich konnte mit ihr mitfühlen, mitbangen und habe wie sie das ein oder andere Mal vergessen zu Atmen.

Lynn Raven gibt keine ewig lange Einführung in Lucindas Leben, sondern schmeißt den Leser ziemlich bald ins kalte Wasser. Lucinda wird geschnappt. Von "seinen" Leuten. "Er" ist Lucindas größter Alptraum. Joaquín de Alvaro. Als sie ihm nach vielen Jahren das erste Mal wieder gegenübersteht sagt er:

'Sie hätten dich niemals finden dürfen, mi corazón.'
Das kann einem dann schon mal ein Schauer über den Rücken laufen. In diesem Moment war Joaquín für mich genau dasselbe wie für Lucinda. Ein Monster, der nur Lucindas Blut will und es sich immer dann nehmen wird, wenn er es braucht.

Doch schon in den nächsten Kapiteln wird klar, Joaquín ist nicht das, was Lucinda glaubt. Im Gegenteil. Er trinkt ihr Blut nicht, obwohl er es doch so dringend braucht. Er will ihr nicht wehtun, sondern sie beschützen. Vor den anderen und vor sich selbst. Natürlich versteht Lucindas das anfangs nicht. Für sie war Joaquín Zeit ihres Lebens Er, das Monster, das ihre Tante umgebracht und ihr Blut getrunken hat. Er war schon immer ein Monster. Oder nicht?

Nach und nach erfährt man mehr über Lucindas Vergangenheit; wie sie dazu 'verdammt' wurde, Joaquíns Blutbraut zu werden, wie sie flüchten konnte, warum sie bisher niemand gefunden hat und die Wahrheit über das, was in jener Nacht geschah, als ihre Tante gestorben ist. Zusammen mit Lucinda hält man immer wieder den Atem an und versucht zu verstehen, was Joaquíns wahre Hintergründe sind. Wer Joaquín in Wirklichkeit ist. Das eine ums andere Mal wird Lucinda der Boden unter den Füßen weggezogen und sie weiß nicht mehr, was sie glauben soll. Wem sie glauben soll.

Die Beziehung zwischen Lucinda und Joaquín ist sehr kompliziert. Dass er sie liebt und alles für sie tun würde ist einem als Leser schnell klar. Er bedrängt sie nie, hilft ihr, wo er nur kann. Nur eines kann er nicht tun: Sie von Santa Reyada fortgehen lassen. Nicht weil er sie wegen des Blutes braucht, sondern weil es da draußen einfach zu gefährlich für Lucinda ist. Sie ist also in einem goldenen Käfig gefangen. Lucinda will einfach nur weg. Flieht mehrmals, wird aber immer wieder von Joaquín gefunden. Sie kann ihre negative Haltung ihm gegenüber einfach nicht ablegen.

Mit der Zeit allerdings ändern sich Lucindas Gefühle für Joaquín. Die beiden verbringen viel Zeit miteinander und er ist ihr gegenüber immer sehr zuvorkommend und fürsorglich. Als Leser weiß man natürlich schon vorher, dass ihre Gefühle sich geändert haben und man will ihr ins Ohr flüstern: 'Was soll er noch tun, um dir zu beweisen dass er dich liebt, dass er für dich sterben würde? Und du? Du liebst ihn doch auch. Sieh es endlich ein!' Das macht das Ganze aber umso glaubhafter. Nachdem Joaquín immer nur das Monster war, kann sie ja nicht nach ein paar schönen Stunden mit ihm alle ihre Vorurteile ablegen. Das wäre einfach zu naiv und unrealistisch gewesen.
Freut euch in Blutbraut auf eine Liebesgeschichte, die herzzerreißend schön ist. Sie hat mich zwischenzeitlich immer wieder an de 'Die Schöne und das Biest' erinnert.

Lucinda muss sich allerdings nicht nur mit ihrer größten Angst und ihren anderen Gefühlen auseinander setzten. Sie schwebt in Gefahr, denn auch andere haben es auf sie abgesehen und wollen sie und Joaquín gerne tot sehen. Es kommt zu Kämpfen, aus denen Lucinda und Joaquín zwar lebend, aber schwer verletzt herauskommen. Als Leser weiß man immer vorher schon, dass etwas passieren wird, weil es neben den Kapiteln, die aus der Sicht von Lucinda und Joaquín geschrieben sind, auch Kapitel gibt, die aus der Perspektive einer dritten Person geschildert werden und die Böses erahnen lassen. In Joaquíns Reihen befindet sich ein Verräter, der nach Macht strebt. Dem Leser ist ziemlich bald klar, wer es ist, aber Lucinda und Joaquín haben keine Ahnung. So verfolgt man also die Geschehnisse mit Spannung und man hofft darauf, dass alles bald ein Ende hat, damit Lucinda und Joaquín sich endlich näher kommen. Macht euch auf ein atemberaubend spannendes Finale gefasst!

Auch die vielen Personen um Joaquín hat man bald 'erforscht' und ins Herz geschlossen. Rafael, Joaquíns besten Freund, dann noch Férnan, den Arzt, Soledad, seine Frau und ebenfalls Blutbraut, Rosa, den 'Poltergeist', der nach Lavendeln riecht'. Es gibt so viele tolle Charaktere, die alle sehr tiefgründig und einzigartig sind.

So, jetzt habe ich schon 1000000000 Sachen zu dem Buch geschrieben und ich könnte immer noch weiter machen.
Eine letzte Sache wäre da aber noch.
'Sie hätten dich niemals finden dürfen, mi corazón.'
Dieser Satz, der einem im ersten Kapitel das Blut in den Adern gefrieren lässt, wird am Ende noch einmal wiederholt. Da hat er mich nicht mehr in Angst und Schrecken versetzt, sondern mich zu Tränen gerührt, weil ich endlich verstanden habe, was dieser kleine Satz in Wahrheit bedeutet hat.

Fazit:

Lest es und lasst euch verzaubern!
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33 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Sie hätten dich niemals finden sollen, mi corazón.", 17. Oktober 2011
Von 
beaches (DE) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Blutbraut (Broschiert)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Lucinda Moreira ist eine Sanguíera (Blutbraut) und seit ihrer Kindheit lebt sie auf der Flucht vor dem Hexer Joaquín de Alvaro sowie allen anderen Hexern der Hermandad. Die Hexer der Hermandad haben vor vielen Generationen einen Pakt mit dem Teufel geschlossen - die mächtigsten Söhne einer jeden Hexerfamilie sind mit Anwachsen ihrer Macht dazu verdammt, ein Leben jenseits des Tageslichts als Nosferatu zu leben. Nur eine Blutbraut ist in der Lage, den Wechsel aufzuhalten, allerdings auf Kosten ihres Blutes.

Lucinda wurde schon als Kind der de Alvaro Familie übereignet und befand sich ihr Leben lang auf der Flucht vor dieser. Nach einer traumatischen Begegnung mit Nosferatu fürchtet sie nichts mehr, als wieder in deren Fänge zu geraten. Sie lebt in Boston und hofft mit ihrem neuen Freund Cris ein halbwegs normales Leben führen zu können, ahnt aber nicht das ebendieser Cristobald de Alvaro ist und ihre größte Befürchtungen sehr schnell wahr werden.

Lynn Raven hat sich ganz langsam aber sicher über die letzten zwei Jahre in mein Bücherregal fest integriert und so war klar, dass auch ihr neuestes Werk ein Muss ist und ich wurde wieder nicht enttäuscht. Raven baut ihre Geschichte sorgsam auf, vermeidet aber lange Strecken - so beginnt das Buch direkt mit Lucindas Ergreifung in Boston und die Spannung ist sofort da. Zwischendurch in typischer Raven Manier lässt sie den Leser kurz aufatmen und widmet sich den Charakteren sowie deren Entwicklung. War Lucinda anfangs doch eher unleidlich, so wurde sie mir stetig sympathischer. Joaquín de Alvaro hatte es da nicht so schwer.

Das Buch ist in sich geschlossen, Raven hat allerdings einige Stränge offen gelassen, die auf eine Fortsetzung hoffen lassen. Wer die Dämonen Reihe sowie meinen bisher ungeschlagenen Raven Favouriten, Der Kuss des Kjer, mochte, liegt mit Blutbraut goldrichtig. Blutbraut ist spannend, romantisch und auch zum Schmunzeln (allein schon wegen Lucindas ewigen Fluchtversuchen). Mit den Hexern sowie Nosferatu hat Raven eine erfrischend neue Variation in die momentan recht populäre Vampir-Thematik eingebracht.

Das Buch ist ab 13 Jahren empfohlen, ist aber auch für ältere Generationen unbedingt lesenswert.
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39 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine frische Idee im bekannten Vampirwahn!, 15. Oktober 2011
Von 
Mel* (Essen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Blutbraut (Broschiert)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Als Kind wurde Lucinda als Blutbraut für den Hexer Joaquín de Alvaros auserkoren - und ist seit dem panisch auf der Flucht vor ihm. Erst der charmante Chris gibt ihr Jahre später die Hoffnung, wieder ein normales Leben führen zu können. Doch gerade er ist es, der an ihrer Entführung beteiligt ist und sie zu Joaquín, seinem Bruder, zurückbringt, der ihr Blut braucht, um nicht zu einem Nosferatu zu werden.
Und plötzlich steckt Lucinda mitten in einem Wirrwarr von Intrigen, Ränkespielen und der ersten Liebe. Denn nicht nur die beiden Brüder, sondern auch das Konsortium haben Pläne mit der wohl mächtigsten Blutbraut. Wer zieht im Hintergrund die Fäden? Ist Joaquín wirklich der Böse für den sie ihn die ganze Zeit gehalten hat? Wenn ja, warum rettet er sie jedes Mal, wenn Lucinda in Gefahr ist, lässt sie aber nicht gehen? Welches Interesse verfolgt Chris? Und für wen soll sie sich am Ende entscheiden?

Ich empfinde Lynn Ravens Romane entweder immer als sehr gut oder sehr schlecht. Dieses ist wundervoll - zum Glück! Die Autorin schafft es, Neues mit dem Altbekannten zu vermischen, was bei den ganzen vampirähnlichen Büchern in letzter Zeit ziemlich oft vergessen wurde. Man wird sofort in die Geschehnisse des Buches, unsere heutige Zeit und Welt, geworfen und erfährt erst nach und nach, wie alles zusammenhängt. Die Protagonisten entwickeln sich, machen Fehler und wirken realistisch, ja selbst die Nebenrollen sind lebendig. So wirft sich Lucinda nicht sofort nach ein paar Seiten dem nächstbesten an den Hals der sie rettet, sondern bleibt sehr lange vorsichtig und misstrauisch, bevor sie Vertrauen zu anderen aufbaut und auch der Held ist kein strahlender, perfekter Ritter.
Der Roman ist in der Ich-Perspektive von Lucinda geschrieben, nur einzelne Kapitel wechseln in andere Perspektiven. Dadurch wird man verstärkt in die Geschichte hineingezogen, aber auch ein Teil der Intrige wird somit recht offensichtlich, was dem Buch für mich allerdings keinen Moment an Spannung raubt. Nur das andauernde Verwenden von "er" und "ihn", wenn von Joaquín die Rede ist, hat mich etwas gestört.
Die Liebesbeziehung selber dominiert nicht, rückt aber auch nicht in den Hintergrund. Man leidet mit den Helden und fiebert mit und viel zu schnell ist man am Ende des Buches angekommen.
Der Schluss selber ist nicht vollkommen abgeschlossen, was mich auf einen Nachfolgeband hoffen lässt, den ich mir definitiv kaufen werde.
Auch wenn es als Jugendbuch verkauft wird - es kann genauso mit den Romanen für Erwachsene mithalten - davon also bitte nicht abschrecken lassen.
Meine Empfehlung also: Kaufen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannende Story mit Herz und Charme, 11. Februar 2013
Von 
Melanie Reichert "Serien-Freak" (Friedberg, Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Blutbraut (Broschiert)
Als ich das Buch zunächst in Händen hielt, dachte ich noch “Man, was ein Schinken!”, aber als die letzte Seite gelesen war, änderte sich meine Meinung zu “Nein, bitte! Noch nicht zu Ende sein!!!”.

Die Story wird uns aus Lucindas Sicht erzählt. Die Ich-Perspektive ist hier auch dringend notwendig um die Gefühle der Protagonistin verstehen zu können. Die Kapitel sind relativ lang und mein Grundprinzip “ach nur noch ein Kapitelchen” hat sich daher dann immer etwas in die Länge gezogen. Insgesamt war das aber gar nicht schlimm, weil ich das Buch sowieso nicht aus der Hand legen wollte.

Ich war von der ersten Seite in der Geschichte gefangen und die Spannungskurve hat sich bis auf einen kleinen Teil in der Mitte konstant auf einem hohen Level gehalten. Zum Ende hin gab es noch einige dramatische Überraschungen, die mir dann ganz den Atem genommen haben.

Vom Ort des Geschehens kann wohl nur jedes Mädchen träumen: Wir befinden uns überwiegend in einem Herrenhaus mitten in der Wüste. Die Beschreibung des Hauses hat mich mehr als einmal zum Träumen verleitet und spätestens mit dem begehbaren Kleiderschrank hatte mich die Autorin ;) Generell haben mir die Beschreibungen der Autorin sehr gut gefallen. Sie kommt mit wenigen Worten aus, erweckt die Umgebung aber trotzdem zum Leben. Man konnte die Sonnenstrahlen auf der Haut spüren oder das Rauschen des Baches hören und wenn ich so in einem Buch aufgehen kann, ist das immer positiv zu vermerken.

Der Charakter von Lucinda und deren Entwicklung haben mich sehr beeindruckt. In einer Welt voller Lügen und Intrigen versucht sie den richtigen Weg zu gehen und bleibt sich trotzdem selber treu. Ich an ihrer Stelle hätte nicht gewusst wie ich mich verhalten soll und so ist sie meine persönliche Heldin, weil sie einfach auf ihr Herz gehört hat.

Die männlichen Charaktere sind auch nicht zu verachten. Neben einem tollen Äußeren lernen wir, dass nicht jede harte Schale auch zwingend einen harten Kern braucht. Manche Charakterzüge bzw. Handlungen haben mich sehr überrascht und ich musste mir eingestehen, dass ich mich in so manchem “Bad Boy” getäuscht habe. Gleiches gilt leider auch für die “Guten”. Wir können also festhalten, dass das Buch in Sachen Charakterentwicklung eine Menge Überraschungen parat hält.

Mehr möchte ich zu dem Buch gar nicht sagen, als: Lest es! Entflieht für ein paar dramatische, romantische, magische und abenteuerreiche Stunden aus dem Alltag und genießt es einfach. Ich war sehr traurig, als die letzte Seite gelesen war. Die Geschichte findet zwar einen Abschluss, aber eine kleine Hintertür hat sich die Autorin trotzdem offen gelassen und deswegen hoffe ich, dass wir vielleicht doch noch eine Fortsetzung von Lucinda und Joaquin zu lesen bekommen ;)
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Habe ein wenig mehr erwartet, 25. November 2011
Von 
Clee's Bücherwelt - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Blutbraut (Broschiert)
Nachdem ich vor einiger Zeit den 'Kuss des Kjer' verschlungen hatte - ein Buch, das einfach grandios gut und begnadet berührend ist (ich liebe es noch immer abgöttisch) -, war ich sehr gespannt darauf, wie mir 'Blutbraut' gefallen würde.
Zu Anfang muss gleich gesagt sein, dass es meiner Meinung nach lange nicht an 'Der Kuss des Kjer' heranreicht, aber das erschien mir ohnehin unmöglich.
Lynn Raven scheint ihr Augenmerk dieses Mal nicht auf die Charaktere, sondern mehr auf das Drumherum gelegt zu haben, somit ist 'Blutbraut' in dieser Hinsicht das komplette Gegenteil zu 'Der Kuss des Kjer'.
Einerseits hat das dazu geführt, dass ich richtig gerne über Vampire gelesen habe, denn Lynn Raven führt hier eine für mich vollkommen neuen Idee zu den Blutsaugern und deren Hintergrund auf, doch andererseits war ich dadurch von den Protagonisten enttäuscht.
Lucinda ist ein liebenswürdiges 'Ding', das mit ihrer hellen Haut, der attraktiven Schale, ihrer leichten Nutzlosigkeit, dem Hang zur kopflosen Flucht und dem kostbaren Blut wirklich die perfekte (Blut-) Braut für den sich in im eigenen Leid suhlenden Joaquín ist. Diese Worte klingen hart, aber wenn man zuvor eine Lianas und einen Mordan hatte ...
Ich will nicht sagen, dass mir dieses Klischeé missfallen hat, denn es passte einfach in dieses Buch und im Bezug zu Lucs und Joas Vorgeschichte auch zu deren Personen, dennoch hätte ich mir mehr erwartet. Vor allem hat eine Frau doch wohl mehr zu bieten, als den äußeren Schein und die Hand, die sich am Arm des Helden festklammert, oder?
Und selbstverständlich erhofft sich jede einen verständnisvollen Kerl, der lieber zurücksteckt, als einen zu verletzten. Allerdings würde ich mir von meinem Traummann wünschen auch mal öfter auf den Tisch zu hauen und seinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen - ich wollte keinen Märtyrer an meiner Seite. Wenn er dann draufgeht, habe ich auch nichts davon.

Auch weiß ich nicht genau, was sich die Autorin dieses Mal beim Schreiben gedacht hat. Ich habe ihre Hypotaxen in den anderen Büchern weder für störend, besonders auffallend oder anstrengend zu lesen empfunden. Sie waren genau richtig. Deshalb verstehe ich es einfach nicht, warum sie sich hier in Ellipsen und Parataxen geflüchtet und sicherlich doppelt so viele Punkte wie Kommas verwendet hat. Das hat den Lesefluss immer wieder unterbrochen und auch wenn es nicht durchweg so war, genervt.

Ansonsten jedoch muss ich der Autorin mein Kompliment aussprechen. Zwar herrschte in diesem Buch durchaus eine gewisse Schwarz-Weiß-Malerei, arge 'Um den Brei Herumrederei (das geht an Joas Adresse) und Abhauerei (im Falle von Luc)', doch die ganzen Intrigen, Wendungen im Geschehen und spannungsreichen Passagen haben das wieder wett gemacht. Wir haben hier ein gut durchdachtes Gesellschaftsbild vor uns, in welches das Paranormale ganz natürlich eingegliedert wurde. Ebenso haben wir interessante Nebencharaktere, deren wahre Gesichter erst im späteren Verlaufe des Buches hervorgetreten und die einem in einigen Fällen sogar richtig ans Herz gewachsen sind. Besonders Rafael und den nach Lavendel duftenden Poltergeist mochte ich.

Leider jedoch sind die Minuspunkte an diesem Roman nicht so leichtgewichtig, dass ich sie einfach übergehen könnte. Wer sich an dem Klischeépärchentypus 'Vampir-Sterbliche' nicht stört, dürfte hieran seine Freude haben. Für mich war es ebenfalls eine tolle Geschichte, doch leider nicht mehr.
Doch ich sage, nein, ich flehe euch an: Nehmt dieses Buch nicht als Maßstab für Ravens Charakterzeichnung und lest 'Der Kuss des Kjer'. Das ist galaktisch gut, zum Dahinschmelzen und Verlieben!
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen hätte mir mehr davon versprochen..., 18. Februar 2012
Von 
A. Hoffmann (Leipzig) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Blutbraut (Broschiert)
ich halte mich mal kurz:
da mir bis jetzt alle bücher von lynn raven/alex morrin sehr gut gefallen haben, musste ich auch dieses kaufen.
von diesem roman war ich jedoch mehr als enttäuscht... lediglich die letzten 200 seiten waren lesenswert (es wurde spannend und ein wenig gefühlvoller).

lucinda ist durch ein ereignis in der vergangenheit dermaßen traumatisiert, dass sie mir einfach nur noch auf die nerven ging. bis zum schluss muss man ständig: "atmen, lucinda, atmen! atmen..." lesen, sobald sich joaquin ihr nähert und es droht romantisch zu werden. aber pustekuchen! lucinda weiß genau, wie man solche gefühle im keim erstickt! das ist einfach zuviel. durch dieses ständige gejammer ist die romantik (weshalb ich dieses buch gekauft habe) völlig flöten gegangen.
ein gefühl von lucindas seite für joaquin spüre ich bis zum ende fast gar nicht. er hingegen opfert sich für sie auf und wird von seinen gefühlen für sie gequält.
lucinda sieht immer wieder wie glücklich blutbräute sind, spürt joaquins fürsorge und erfährt, dass die erzählungen ihrer tante (die sie brutal entführt hat) alles lügen waren. und trotzdem: lucinda bleibt dabei: loaquin ist böse und will sie fressen. das ging mir echt so auf den keks!

fazit: lucinda nervt. joaquin tut einem leid. romatik geht gegen null, da lucindas verhalten einfach total überzogen ist. ich möchte eine starke protagonistin und keine heulboje, die sich ständig daran erinnern muss, weiter zu atmen!

1 stern abzug für die ewigen wiederholungen, 1 stern abzug für lucindas überzogene schwäche und verbohrtheit (dafür müsste man eigentlich 2 sterne abziehen), 1 stern abzug für die fehlende romantik.

meiner meinung nach für romantik-fans nicht empfehlenswert. besonders spannend sind die ersten 500 seiten auch nicht unbedingt...
(ich wunder mich echt, wie so viele 5-sterne-bewertungen zu stande gekommen sind...)

wer noch kein buch von lynn raven gelesen hat, dem empfehle ich stattdessen: "kuss des kjer" und "der spiegel von feuer und eis"
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Liebe geht durchs Blut, 25. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Blutbraut (Broschiert)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Lucinda Moreira ist eine Blutbraut. Das bedeutet ihr Blut kann einen passenden Magier davor bewahren zum Nosferatu zu werden. Lucinda wurde bereits als kleines Mädchen einem bestimmten Magier versprochen, Joaquin de Alvaro. Doch nach Jahren der Flucht wird Lucinda von den Magiern gefunden und in das Haus der Alvaros gebracht. Auf Santa Reyada zählt für Lucinda nur eines, so schnell wie möglich einen Fluchtweg zu finden!

Obwohl die Geschichte ohne große Umschweife an Fahrt aufnimmt, hat es einige Seiten gedauert bis ich mich an die Charaktere und Wesen gewöhnt hatte. Lucinda, die ich übrigens wesentlich älter eingeschätzt hatte, war mir lange etwas unsympathisch. Sie wirkt oft naiv und ihren Urteilen vorschnell, lange bevor bei Lucinda der Groschen fiel war mir Joaquin bereits ein sympathischer und wichtiger Charakter geworden. Joaquin wirkt ehrlich und ist rührend besorgt um seine Blutbraut, obwohl er sich hinter einer harten Schale versteckt, wird er mit dem Voranschreiten der Geschichte immer verletzlicher und wächst dem Leser ans Herz!

Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Unter anderem kann man auch in die Gedanken der Bösen reinspitzen und ahnt so schon immer ein wenig voraus was demnächst passieren wird. Das nimmt der Geschichte aber keineswegs die Spannung, denn es wird nicht gänzlich klar wie und ob es Joaquin und Lucinda gelingen wird die Intrigen und Fallen zu überstehen! Auch die Sprache fand ich angenehm, die wenigen spanischen Worte und Sätze sind leicht verständlich und stören den Lesefluss nicht.

Darüber hinaus hat die Autorin noch einige tolle Charaktere geschaffen, wie einen freundlichen Poltergeist und die Feunde Joaquins. Diese Personen sind ungewöhnlich und werden mit ihrer Geschichte stark in das Geschehen eingebunden und schaffen so eine ganz besondere Atmosphäre!

Mein Fazit: "Blutbraut" ist ein Buch auf das man sich einlassen muss und das etwas Zeit braucht um den Leser in seinen Bann zu ziehen. Nach den ersten 50-100 Seiten hat sich die anfänglich verwirrende Geschichte dann aber zu einem spannenden Fantasyabenteuer entwickelt!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bleibt lange im Gedächtnis, 10. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Blutbraut (Broschiert)
Als Viel-Leser gibt es wenige Bücher, die mir so im Gedächtnis bleiben, wie Blutbraut.
Obwohl es nun schon lange Zeit her ist, seit ich den Roman gelesen habe, spukt er mir immer noch im Kopf herum.
Dies ist eine so wunderschöne Geschichte: Spannend und dunkel in seiner Vampirseite erzählt und zart, zuckersüß und zum Dahinschmelzen die Liebe der beiden Protagonisten. Es dauert lange, bis diese zusammenfinden.
Und sollte ich hier den Hauch eines Kritikpunktes anführen, dann nur den, dass trotz der vielen Buchseiten, ich am Ende der Geschichte noch gerne ein Weilchen bei Lucinda und Joaquin geblieben wäre, um mich nach dem mitfiebernden Hoffen und Bangen, ein wenig länger an ihrer glücklichen Zweisamkeit zu erfreuen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wow, wow und nochmal wow!, 10. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Blutbraut (Broschiert)
Ich denke zum Inhalt des Buches wurde hier schon genug gesagt, also werde ich gleich mit meiner Meinung anfangen.

Ich liebe dieses Buch einfach nur, ich liebe, liebe, liebe es! Das Einzige woran ich vielleicht etwas aussetzen könnte wäre, dass Lucinda leider immer beschützt werden muss und sich meistens nur fürchtet. Aber auch das gibt diesem Buch überraschenderweise keinen Abzug.
Joaqin ist meiner Meinung der beste männliche Held in allen Büchern in diesem Genre, die ich sonst gelesen habe, und das sind sehr viele...
Als Leser wird einem schnell klar, dass Joaqin nicht so böse ist, wie Lucinda denkt, sondern eigentlich ziemlich gut. Sein Bruder Cris erinnert einen manchmal leider an ein bockiges Kind, trotzdem kann ich seine Beweggründe wenigstens ein bisschen nachvollziehen. Ich sollte vielleicht vorwarnen, dass in diesem Buch viel spanisch gesprochen wird, aber mir hat es nichts ausgemacht, auch wenn ich kein spanisch spreche. Die Figuren sind alle sehr liebenswert und der Schreibstil von Lynn Raven ist sehr gut, sodass man die ganze Zeit mit Lucinda (und manchmal Joaqin, was meine Lieblingsstellen warten) mitfühlen kann. Über Rafael, den besten Freund von Joaqin hätte ich gerne mehr erfahren, vor allem weil es nach Joaqin mein Lieblingscharakter ist, und man am Schluss nicht mal sicher ist, ober er schwul ist oder nicht. Allgemein ist das Ende mein einziger wirklicher Kritikpunkt,(ACHTUNG! SPOILER) weil es total offen gelassen wird und nicht alle Komplotte aufgedeckt werden, der Bösewicht ist noch auf offenem Fuß und eine der Hauptpersonen entweder tot, geflohen oder gefangen genommen. Auch der 2.Bösewicht ist noch nicht endgültig besiegt. Das alles lässt ja auf einen Folgeband hoffen, aber so wie es aussieht hat Lynn Raven das nicht vor, was ich sehr schade finde, da das hier mein Lieblingsbuch von ihr ist.

FAZIT: Unbedingt lesenswert, wer Vampirromane mag, aber langsam keine Lust mehr auf die typischen Vampire hat, sondern Lust auf Hexenmeister, die ohne das Blut IHRER Blutbraut zu Monstern werden...

andere Bücher von Lynn Raven mit den Sternen die ich geben würde:
-der Kuss des Kjer (5 Sterne)
-der Kuss des Dämons 1-3 (4 Sterne)
-der Spiegel von Eis und Feuer (3 Sterne)
-Hexenfluch (4,5 Sterne) (Achtung! in diesem Buch sind die Hauptpersonen erwachsen und benehmen sich auch so, vor allem im sexuellen Bereich)
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wenn nur die Protagonistin nicht wäre..., 20. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Blutbraut (Broschiert)
Den Inhalt haben ja schon viele vor mir zusammengefasst, daher nur mein Eindruck und eine kurze Erklärung für die wenigen Sterne. Ich habe die ungekürzte Hörbuch-Version gehört und war am Anfang auch ziemlich angetan. Die Sprecherin hat eine angenehme Stimme und liest die Geschichte überzeugend. Auch die Ideen haben mir sehr gut gefallen. Die Hexer die eine Blutbraut brauchen um nicht zum Nosferatu zu werden und die Hierarchien in dieser übernatürlichen Gesellschaft waren keine bloßen Nachahmungen schon bekannter Themen aus anderen Vampirromanen. Dass die beiden Bewerber auf den Posten des Liebhabers Brüder waren war auch in Ordnung (wenn auch schon ein paar Mal dagewesen) da es sich gut in die Logik der Geschichte einfügte. Eigentlich ist das einzige Manko eine einzige Person. Wenn diese Person aber leider die Protagonistin ist und aus ihrer Sicht leider auch noch erzählt wird kann das unglücklicherweise zu einer Bewertung mit zwei Sternen führen. (Am Liebsten hätte ich nur einen gegeben aber das wäre aufgrund der schon erwähnten positiven Seiten nicht fair gewesen.) Mir ist und bleibt leider ein Rätsel was irgendein Mann an dieser Frau finden kann. Am Anfang denkt man sich ja noch, dass sie auch schon einiges mitgemacht (Entführungen, schreckliche Geschichten, die ihr seit ihrer Kindheit über ihren Entführer eingetrichtert wurden) hat und ein gewisses Mistrauen sicher natürlich ist. Doch nachdem man sich ein paar Stunden die Panikattacken, Hyperventilation und Ohnmachtsanfälle wenn er auch nur in Sicht- oder Hörweite ist angehört hat geht einem die Gute nur noch auf den Geist. Irgendwie erwartet man eine zumindest langsame Annäherung der beiden, die aber erst vieel zu spät beginnt und sich dadurch nicht mehr stimmig anfühlt.
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Blutbraut
Blutbraut von Lynn Raven (Broschiert - 31. Oktober 2011)
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