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99 von 107 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Viereinhalb Sterne für einen dramatischen Fantasy-Roman mit großen Bildern und tiefen Gefühlen
Mysteriöse Wasser-Wesen, die durch eine von Machtkämpfen erschütterte Stadt ziehen. Eine ungeliebte Herrscherin, die ihr Gesicht hinter einer Eisenmaske verbirgt und Ascheflocken in ihren Wein mischt. Ein junges Mädchen mit meergrünen Augen, deren Spiegelbild lebendig zu sein scheint. Und ein geheimnisvoller Fremder, der als Jäger in die...
Veröffentlicht am 3. Dezember 2008 von Christian Handel

versus
13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nette Ideen, aber nicht zum Ende geführt.
"Faunblut" von Nina Blazon ist eine Liebesgeschichte vor einem phantastischen Hintergrund. Die Sprache und Form des Romas ist angenehm zu lesen und die Gestaltung lässt nichts zu wünschen übrig. Die junge Jade lebt in einer zerstörten Stadt am Rande der Zeit unter der Herrschaft einer boshaften Königin. Mysteriöse Wesen, die sogenannten...
Veröffentlicht am 17. März 2010 von Polarbaerli


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99 von 107 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Viereinhalb Sterne für einen dramatischen Fantasy-Roman mit großen Bildern und tiefen Gefühlen, 3. Dezember 2008
Von 
Christian Handel "Darkstar" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Faunblut (Gebundene Ausgabe)
Mysteriöse Wasser-Wesen, die durch eine von Machtkämpfen erschütterte Stadt ziehen. Eine ungeliebte Herrscherin, die ihr Gesicht hinter einer Eisenmaske verbirgt und Ascheflocken in ihren Wein mischt. Ein junges Mädchen mit meergrünen Augen, deren Spiegelbild lebendig zu sein scheint. Und ein geheimnisvoller Fremder, der als Jäger in die Stadt gekommen ist und ein düsteres Erbe zu verbergen sucht. Aufflammende Gefühle, die sich wider jede Vernunft ihre Bahn brechen und in irrationaler, berauschender Leidenschaft gipfeln:

Mit "Faunblut" legt Nina Blazon einen in sich abgeschlossenen Fantasy-Roman vor, der vor allem jene Leser begeistern dürfte, die es magisch und emotional mögen. Alles andere als kitschig erweist sich ihre sehr glaubhafte Liebesgeschichte - etwas, das man bei All Age-Fantasy nicht unbedingt erwarten kann. Fast schon beängstigend nah kommt man dem Innenleben der Hauptfigur Jade, leidet mit ihr - und erliegt dem Bann der Geschichte. Ein weiteres Plus sind die vielen Rätsel, die die Handlung durchziehen, die Jade aber ebenso wie der Leser nur nach und nach zu lüften vermag.

"Faunblut" besticht vor allem durch wunderschöne, poetische Momente, die gekonnt in eine sehr actionreiche Handlung eingebetet sind. Dadurch wirkt der Roman gleichzeitig rasant und zauberhaft. Blazon formt vor dem inneren Auge ihrer Leser phantastische Bilder und lässt diese für sich sprechen, ohne sie bis ins letzte Detail zu erklären. Damit traut sie ihrem Publikum zu, eigene Interpretationen zu ziehen.

Einziger Wehrmutstropfen ist wohl, dass gerade zum Finale hin so viel passiert, dass die Autorin ihre Leser ein bisschen abhängt, wenn sie während des turbulenten Showdowns ein Mysterium ums andere lüftet. Da muss man zwischendurch inne halten, um kurz zu erfassen, was man gerade erfahren hat. Schnell-Leser, die einen Roman eher überfliegen als zelebrieren, dürften hier ein paar Schwierigkeiten bekommen, denn die Offenbarungen erfordern Konzentration und Mitdenken. Da ich mich als Leser aber lieber ein bisschen gedanklich gefordert fühle, ist dies verschmerzlich.

Vor allem Nina Blazons betörend schöner Stil in Verbindung mit geradezu cinneastischen Momenten machen "Faunblut" zu einem aufregenden und romantischem Lese-Erlebnis, das gleichsam berührt und zum Mitfiebern einlädt. Wenn das keine gewinnende Kombination ist!
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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Originelle Urban-Romance-Fantasy, 14. Dezember 2008
Von 
Seraphina "Indigo-Girlie *-*" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Faunblut (Gebundene Ausgabe)
*
Diesen Roman könnte man der "urban fantasy" oder auch der alternativen Fantasy zuordnen.
Ich kenne nicht viele Fantasy-Romane, welche die Endzeit ( d.h. eine veränderte zukünftige Welt nach einer globalen Katastophe ) als Schauplatz besitzen. Diese Zeitspanne dürfte eher der Science-Fiction zugeordnet werden. Eigentlich. Doch in "Faunblut" überwiegen eindeutig die Fantasy-Elemente. Es ist somit mein zweites Buch dieses Genres ( das Erste war "The Wraeththu Chronicles" ) und zugleich mein erstes Jugendbuch, welches in der Zukunft spielt.
Soweit so gut.
Bevor ich jedoch meine Kritik zum Inhalt abgebe, möchte ich was zum Titel sagen. Dieser wurde leider etwas unglücklich gewählt. Wenn man das Wort "Faun" hört, hat man sogleich die Kreatur aus der griechischen Mythologie vor Augen ( für Nicht-Kenner: Mr. Tumnus aus "Der König von Narnia" gehört zum Beispiel dazu ). Doch hier in diesem Roman kommt kein Faun-Wesen vor, sondern ein Charakter, welcher diesen Namen trägt. Somit ist der Titel eher als Wortspiel zu verstehen. Also nicht irritieren lassen. Ich persönlich hätte eher die viel passenderen Begriffe "Echoblut", "Wasserblut" oder "Kristallblut" als Buchtitel gewählt. Aber nun ja ...

Nun zum Inhalt:

Die Menschen in diesem Roman leben meist in Städten, die vom Zerfall gezeichnet sind ... in den Ruinen unserer Zivilisation! Einige moderne Dinge wie Fahrstühle ( sofern sie noch funktionstüchtig sind ), etwas altmodische Gewehre oder ( für die Priviligierten ) auch Strom existieren noch.
Aber ansonsten ist die Gesellschaft recht rückständig ... ja fast mittelalterlich. Dazu gehört zum Teil auch die Kleidung.
Und es gibt hier wieder die Adelsherrschaft. Selbst die Tierwelt wirkt irgendwie fremdartig ( eine bestimmte Szene erinnert mich sogar an Hitchcocks "Die Vögel" )

Mit den sog. Echos hat die Autorin sehr faszinierende, noch nie dagewesene, Fantasy-Figuren geschaffen. Geheimnisvolle Wesen, denen Wasser anstelle von Blut in den Adern fliesst.

Ebenso mysteriös erscheinen die beiden Hauptcharaktere: Jade und Faun
Jade - die als Kind ein seltsames Erlebnis hatte, an welches sie sich so gut wie gar nicht mehr erinnern kann ... und Faun - der nicht minder mystisch daherkommt!

Die Liebesgeschichte der Beiden erscheint mir zu Anfang etwas bizarr, v.a. da sie zunächst lange auf sich warten lässt und dann so aus heiterem Himmel an extremer Intensivität zunimmt ( sprich: plötzliche unsterbliche Liebe ), daß sie irgendwie unwirklich erscheint. Erst gegen Ende wirkt sie auf mich überzeugend.

Der unsichtbare Oberbösewicht ( alias "Die Lady" ), welcher erst zum Schluss in Erscheinung tritt, bleibt leider bis zum Schluss charakterlich undurchschaubar wie eine Maske ... im wahrsten Sinne des Wortes!

Die Handlung fand ich zu Anfang ganz spannend, dann flaute sie etwas ab und zog sich in die Länge. Lange musste ich warten, bis die Angelegenheit zwischen Jade und Faun endlich ins Rollen gerät. Ich vermisste ganz besonders die Echo-Wesen, welche zunächst recht schnell in Erscheinung treten und dann sträflich vernachlässigt werden, da man nichts Weiteres über sie erfährt. Die Story "schaukelte" ganz gemütlich hin und her.
Ich wurde schon langsam ungeduldig und dann, ab dem letzen Drittel schlägt`s ein wie eine Bombe! Die Handlung schreitet rasant voran und es folgt eine Überraschung nach der Anderen. Spanned bis zum Zerreissen.
Und man erfährt endlich, ENDLICH alles über die mysteriösen Echos und ihre Verbindung zu den beiden Hauptcharakteren!

Das Cover ist übrigens sehr schön und stylish. Die Illustration ist - mit ein wenig Phantasie - sogar passend zum Inhalt! ^_~

FAZIT:
Wem Stephenie Meyers Biss-Reihe ( oder noch besser: ihr Roman "Seelen" ) gefällt, dem würde ich auch Nina Blazons "Faunblut" empfehlen. Ansonsten halte ich das Buch auch für alle anderen Urban-Romance-Fantasy Fans geeignet.

EDIT:
Empfehlenswerter Lesetip -> Meridian: Dunkle Umarmung von Amber Kizer
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31 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend, romantisch, atmosphärisch dicht, 5. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Faunblut (Gebundene Ausgabe)
Bisher kannte ich von Nina Blazon nur ihre Trilogie von der Taverne am Rand der Welten. Diese Reihe finde ich schon ausnehmend gut und schätze sie wegen ihrer kreativen Einfälle, aber mit Faunblut hat mich die Autorin nun endgültig von ihrem Können überzeugt. Ich konnte es kaum aus der Hand legen und bin restlos begeistert.

Es ist nicht besonders lang und auf die über 400 Seiten kommt es nur Dank der sehr großen Schrift, aber dafür hat es auch keinen Tiefpunkt, keinen Hänger an dem man sich denkt dass nun doch langsam mal was anderes passieren könnte. Immer wieder fällt der Autorin etwas ein, eine spannende Wendung hier, ein Geheimnis dass es zu ergründen gilt da oder auch die hoffnungslos romantischen Szenen in denen Jade mit Faun alleine ist.

Nun aber zum Inhalt: Das Buch spielt in einer Stadt in der die meisten Menschen sich mit Müh und Not durchschlagen können und von der herrschenden Lady Mar und ihren Lords ausgebeutet und unterdrückt werden. Jade, ein 19-jähriges Mädchen das mit ihrem Vater ein halb zerfallenes Hotel betreibt trifft am Hafen, wo sie ihrem besten Freund Martyn (mit dem sie auch mal mehr verband als Freundschaft) und seiner Familie beim Ausladen eines Schiffes hilft, zwei fremde Nordländer. Mit einem der Beiden rasselt sie natürlich gleich gehörig aneinander, weil er sie mit seiner arroganten und abweisenden Art abkanzelt. (Hier musste ich etwas an Edward denken, als er versucht Bella aus dem Weg zu gehen. Ich denke Biss-Fans müssten Faunblut auch lieben. ;)) Schnell schlägt die aggressive Stimmung der Beiden aber in eine Anziehungskraft um der sie sich nicht wiedersetzen können und sie werden ein Paar.

Jade hat sich inzwischen aber dem Untergrund angeschlossen, weil die aufbrausende und stolze junge Frau keine Sklavin der Lady und Lords mehr sein will. Sie trägt Informationen die sie von Faun bekommen hat weiter zu den Rebellen und verschafft sich so zunächst deren Vertrauen, während Faun und sein (um nicht zu spoilern) Begleiter für die Lady arbeiten und die sogenannten Echos jagen. Das sind mysteriöse Wesen, die alle Stadtbewohner fürchten und die man erst im Laufe der Geschichte mehr erfährt. Jade hingegen kann nach einer Begegnung mit 2 Echos hingegen nicht mehr glauben dass sie wirklich die Schreckgestalten sind für die sie alle halten. Überhaupt ist hier nicht alles so wie es zunächst scheint und viele Geheimnisse warten darauf entdeckt zu werden...
Erstaunlicherweise gibt es bei Faunblut, was wirklich nicht oft vorkommt, keine größeren Kritikpunkte an denen ich mich gestört hätte. Ich hätte mir lediglich gewünscht etwas mehr über Lady Mar zu erfahren und hatte etwas Schwierigkeiten die Zeit einzuordnen in der es spielt, habe mich aber dann für eine "fantasyeske" Gegenwart entschieden, weil es zwar Technik gibt, diese aber nicht wirklich modern oder gar fortschrittlich ist.

Mit diesem Buch ist Nina Blazon wirklich ein ganz großer Wurf gelungen und ich hege ja die vage Hoffnung auf eine Fortsetzung, genug Fäden die man wieder aufnehmen und weiterspinnen könnte gibt es ja. Drückt die Daumen! ;)

Wer kreative, atmosphärisch dichte (und romantische) Fantasy mag, kommt um dieses Buch nicht herum. Absolut verdiente 5 Sterne!
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nette Ideen, aber nicht zum Ende geführt., 17. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Faunblut (Gebundene Ausgabe)
"Faunblut" von Nina Blazon ist eine Liebesgeschichte vor einem phantastischen Hintergrund. Die Sprache und Form des Romas ist angenehm zu lesen und die Gestaltung lässt nichts zu wünschen übrig. Die junge Jade lebt in einer zerstörten Stadt am Rande der Zeit unter der Herrschaft einer boshaften Königin. Mysteriöse Wesen, die sogenannten Echos, bedrohen die Stadt und werden von der Königin gejagt und getötet. Eines Tages trifft Jade auf zwei mysteriöse Jäger, welche von der Königin in die Stadt gerufen worden, um der Echo-Plage ein Ende zu bereiten. Einer der Jäger, Faun, ist für die junge Jade aufgrund seines arroganten Auftretens ein rotes Tuch und zu allem Überfluss beziehen die beiden Jäger auf Geheiß der Königin einige Zimmer im Hotel ihres Vaters. Trotz ihrer anfänglichen Differenzen verlieben sich die Beiden. Während Faun im Auftrag der Königin Echos jagt, schließt sich Jade dem Untergrund an, was zu einigen Problemen in der Beziehung von Faun und Jade führt...

Die Geschichte hat meiner Meinung nach sehr viel Potential, bis zu letzt hofft man auf die interessante Info oder den vertiefenden Hinweis. Es werden sehr viele Themen angerissen, was auf eine sehr kreative Schriftstellerin schließen lässt, aber leider wird keines dieser Themen befriedigend zu Ende gedacht. So möchte man mehr über den Hintergrund und die Geschichte der Stadt erfahren, schließlich bildet sie das Setting der Geschichte. Auch die Echos sind sehr vielversprechend, aber auch hier bleibt man als Leser leider völlig unbefriedigt. Diese Aufzählung lässt sich auf viele weitere Aspekte des Buches anwenden. Leider ist auch das Ende nicht gelungen. Es wird krampfhaft versucht alle gesponnen Fäden aufzulösen und es kommt zu einem völlig überstürzten Ende, welches zwar alle Fragen beantwortet, worauf aber nicht hin gearbeitet wurde. Es wirkt eher so, als ob unter Zeitdruck und Platzmangel ein Ende aufgedrückt wurde.

Nina Blazon ist eine durchaus lesenswerte Schriftstellerin, doch Faunblut ist meiner Meinung leider zu undurchdacht für eine gute Fantasy-Geschichte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend und interessant- doch nichts ganz Neues..., 30. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Faunblut (Gebundene Ausgabe)
Das Buch hat mir insgesamt zwar recht gutgefallen, doch das Ende und damit die "Auflösung" aller geheimnisse war mir persönlich etwas zu leicht. Oftmals hatte ich das Gefühl, der Handlung nicht ganz folgen zu können, als zB. der Begriff "Sinahe" auftauchte, wusste ich zunächst gar nicht, wann und in welchem Zusammenhang Jade darauf traf. Die Ausarbeitung der Charaktere hingegen ist sehr gut gelungen, auch wenn es schwer fallen kann, sich in diese ganze Echo-andere Welt-Sache hineinzuversetzen. Meiner Meinung nach sogar noch schwerer als in "Seelen". Da wir beim nächsten Punkt wären: Leider war "Faunblut" zwar ein netter und auch zu wiederholender Zeitvertreib, eine hübsche Liebesgeschichte... Aber im Endeffekt nichts wirklich mitreißendes, wie in einigen Rezensionen schon angemerkt: Das I-Tüpfelchen fehlt eben.
Am meisten hat mich leider der Titel irritiert: FAUNblut. Der Kerl heißt Faun. Gewöhnungsbedürftig genug. Klar, in dem Buch geht es um Wasserblut etc. Aber letztlich ist nicht einmal auch nur annähernd die Rede von Fauns Blut. Also leider gar kein Zusammenhang.
Trotzdem würde ich das Buch wieder lesen, einfach, weil es neue Fantasy ist, die nicht umbedingt die Bis(s)-Romane kopiert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wildromantisch, 28. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Faunblut (Gebundene Ausgabe)
Nina Blazons große Stärke ist es, mit Sprache quasi zu malen. Sie erschafft lebendige, greifbare und zugleich überirdisch schöne Bilder in den Köpfen der Leser, entführt sie auf diese Weise in fremde, gefährliche und bezaubernde Welten. "Faunblut" liest sich wie ein Klavierstück von Yiruma in Romanform.

Die Hinführung zur Protagonistin Jade erfolgt rasch, aber nicht überstürzt, und obwohl man ihren couragierten Charakter schnell erkennt, wird sie nicht, wie so oft in Fantasy für Mädchen, als etwas übermäßig Besonderes hingestellt. Die Eingangsszene ist sehr fremdartig und geheimnisvoll, weil man als Leser zunächst ohne Erklärung dasteht, in was für einer Art von Welt man gelandet ist. Ohne jedoch, dass man das Gefühl hätte, vor den Kopf gestoßen zu werden - man spürt an dem schönen, flüssigen Stil und der sofort auf ihre Weise organischen Welt, dass man die Erklärung schon noch bekommen wird. Auch die Echos werden gleich zu Anfang mysteriös, aber Neugierde entfachend eingeführt, eine gute Hinleitung zur eigentlichen Geschichte.

Frau Blazon sagte in einem Interview, die Geschichte beruhe auf der Oktoberrevolution in Russland. Obwohl man das merkt und auch sieht, dass Frau Blazon viel recherchiert und sich gut mit der Materie auseinander gesetzt hat, ist es doch nicht zu offensichtlich und geht weit über eine bloße "Fantasy-Nacherzählung" hinaus. Die Geschichte bleibt in jeder Minute eigenständig und emanzipiert sich deutlich von jeglicher Handlung, die auf der Erde stattfinden könnte. Zu phantastisch, zu sehr von Magie durchzogen ist die Welt, die in "Faunblut" gezeichnet wird, zu präsent die für eine Fantasy-Romanze erstaunlich dichte Handlung, zu lebendig die in dieser Gesellschaft aufgewachsenen Charaktere.

Wo wir schon bei den Charakteren sind: Während die Protagonisten Jade und Faun zwar sehr sympathisch sind und man gerne über sie und die Entwicklung ihrer Beziehung liest, bleiben auch die Nebencharaktere nicht zu blass und es wird ersichtlich, dass es auch hier keine klare Abgrenzung zwischen "Gut" und "Böse" gibt, wenn etwa Wachfrau Moira Jade auf der Flucht hilft oder Rebellenführerin Tanía der Tod vieler vielleicht unschuldiger Menschen egal ist. Plötzliche Charakterwendungen, wie etwa bei Lillin oder Faun gesehen, erscheinen schlüssig und keinesfalls an den Haaren herbei gezogen - in der Retrospektive machen sie allesamt Sinn.

Auch die Welt, die uns hier präsentiert wird, ist erstaunlich und erfrischend. Wir haben hier kein flaches Mittelalter, dem man Magie angetackert hat, sondern eine vollkommen einzigartige und zutiefst interessante Welt, deren technisches Level nicht ganz klar ist und das anachronistisch und seltsam erscheint, was aber in diesem Falle durchaus positiv gemeint ist, da es zur träumerischen Atmosphäre des Buchs sehr gut beiträgt. Viel ist magisch oder mutet magisch an, obwohl nie seitenlang ausgeführt wird, wie was warum via Magie funktioniert. Das hat das Buch aber auch nicht möglich. Mit in Worte gefasster Anmut macht es dem Leser klar, dass die Dinge eben so sind, wie sie sind, ohne dass wir sie wirklich hinterfragen müssten oder auch nur wollten. Alles fügt sich nahtlos und sublim ineinander, nichts erscheint unlogisch oder erzwungen.

Positiv zu erwähnen ist auch, dass die Handlung der Romanze gegenüber nicht benachteiligt wird. Diese ist viel zu spannend, um sie in den Hintergrund zu stellen - aber das hat schon so einige AutorInnen im Jugendbuchbereich nicht davon abgehalten, einen großartigen Plot für eine beliebig austauschbare Romanze ihrer Heldin mit einem übernatürlichen Wesen zu vergeuden. Frau Blazon begeht diesen Fehler nicht. Weder die Handlung der Rebellion, der schrittweisen Absetzung der Herrschaft durch Adlige und die geheimnisvolle Lady, von der niemand weiß, wer sie wirklich ist, und die sich Asche in den Wein mischt, noch die Romanze zwischen Faun und Jade wird vernachlässigt, alles findet zu gerechten Teilen statt, und dazu noch viel mehr.

So findet Jade etwa nach vielen kryptischen Szene ein schreckliches Geheimnis über sich heraus, und auch ihr Vater geht nach dem Tod ihrer Mutter endlich wieder eine Romanze ein. Eine Art Freundschaft entwickelt sich zwischen Jade und Moira, und auch die seltsamen Kisten, die der Jäger Tam in das Hotel gebracht hat, in dem Jade und ihr Vater wohnen und arbeiten, geben Rätsel auf, die es zu lüften gilt. All diese Elemente verwebt Frau Blazon in reizender, bildhafter, aber niemals kitschiger Sprache zu einer dichten, keineswegs verwirrenden Handlung, die sich erst nach und nach aufrollt, erschließt und Sinn ergibt. Kein loser Faden wird einfach liegen gelassen, alles wird aufgelöst und erklärt.

Besonders interessant war für mich persönlich der Charakter des Faun. Er gibt von Anfang an viele Rätsel auf, wirkt abweisend und kalt, aber zugleich auf eine Weise auch faszinierend. Als man seine Geschichte, seine eigenartige Beziehung zu Tam und sein wahres Wesen kennen lernt, ist man schockiert, aber zugleich wird alles erklärt. Schön auch, dass Jade und Faun einander zwar wirklich und sichtlich lieben, aber eben nicht ihre einzig wahre, große unsterbliche Liebe darstellen, ohne die sie sterben würden (Ich persönlich halte die Botschaft, sich mit 16, 17 Jahren für einen Mann aufzugeben, den man seit einem halben Jahr kennt, in den derzeit so beliebten Twilight-Epigonen für junge Mädchen für unangemessen bis gefährlich), und auch, dass körperliche Liebe nichts Dreckiges ist, dessen man sich schämen müsste und das man sich nur für den einzig Wahren aufspart.

Das Ende wird hier natürlich nicht verraten, aber die schrittweise Steigerung der Spannung ist sehr gelungen, der Klimax grandios - ich habe beim Lesen mehrmals den Atem angehalten!

Die einzigen Punkte, die ich nicht so gut finde, kann man verschmerzen: Das ist erstens der Titel, der einem spätestens nach dem Lesen irgendwie blödsinnig erscheint, denn um Fauns Blut geht es hier gar nicht, sondern, wenn, dann um Jades. Zwar ist er neben all den Titeln mit Mond, Biss, Blut und Nacht im Titel durchaus einzigartig, aber der Verlag hätte sich hier mehr Mühe geben können. Zweitens ist es das Cover. Das alte Cover war wirklich bezaubernd mit dem leichten Perlmuttschimmer und dem schillernden Auge, dessen Farbe der von Jades Augen entsprach. Aber was ist mit dem neuen Cover? Kein Perlmutt, wenig Glitzer, ein pinkes Auge. Wieso? Ich bin ein bisschen enttäuscht :P

Alles in allem kann ich Faunblut als eine von wirklich wenigen paranormalen Romanzen vollauf empfehlen!
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26 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schwierig, aber nicht schlecht !, 17. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Faunblut (Gebundene Ausgabe)
Faunblut ' ein etwas schwieriger zu diskutierender Fantasy Roman, wie ich finde. Ich muss sagen, dass ich ein bisschen überrascht bin über die Lobeshymnen, die ich hier lese.
Dachte schon einen wirklich großartigen gelungenen romantischen Fantasy Roman in den Händen zu halten.
Fantasy und eine Liebe, die nicht sein dürfte.
Eigentlich alles, was ich mir schon immer gewünscht habe und ich habe schon viele Bücher gelesen. Harry Potter, Bis(s), alle möglichen Fantasy Romane, die zur Zeit im Handel erhältlich sind. Ich liebe Fantasy Bücher mit ein bisschen Liebe!

Ich möchte den Lesern aber noch eine andere Meinung veröffentlichen, da ich nicht ganz von dem Buch überzeugt bin und auch ein bisschen enttäuscht.

Zuerst einmal war ich von dem Cover ziemlich beeindruckt. Der Titel ist meiner Meinung nach sehr unpassend gewählt, da ich auch zuerst an ein Tier dachte und ich ein bisschen davor zurück geschreckt bin. Dann diese große Schrift in dem Buch, was mir das Lesen nicht einfacher machen würde. Allerdings mag ich diese große Schrift einfach persönlich nicht, also las ich den Klappentext und wollte dem Buch eine Chance geben.

Ich las also die ersten drei Seiten, war aber aus irgend einem Grund schnell mit Langeweile geprägt und legte es zur Seite. Dann las ich hier die Rezensionen und wollte dieses Buch nun unbedingt lesen, denn so viele Lobshymnen hätte ich nicht erwartet.

Das Positive also:
Ich hatte das Buch in 2 Tagen durch. Ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen, da mich der Schreibstil auf einmal sehr in Bann zog und ich unbedingt wissen musste, wie diese Geschichte ausging.

Das, was sich Nina Blazon hier ausgedacht hat, ist wirklich eine beeindruckende Story.

Das Negative:

Die beeidruckende Story bleibt meiner Meinung nach einfach an der Oberfläche. Eine grandiose Idee, die einfach angekratzt wurde und nicht vertieft.

Ich konnt wirklich nur mit Jade eine 'Verbindung' aufbauen. Die anderen Charaktere sind für mich einfach wie leblose Gestalten, die dem Buch angehören. Faun.... wer ist das? Ich hoffte auf eine tolle Liebesgeschichte, die in dem Fantasy Roman auftaucht, aber ... es berührte mich kein bisschen. Viel zu schnell finden die beiden zusammen. Und auf einmal ist er in sie verliebt und ich kapiere noch immer nicht warum. Ich verstehe nicht, was er an ihr so anziehend fand, da es nie in dem Buch gesagt wird. Er ist ihr aggressiv gegenüber, weil er gefährlich ist und sie in Schutz nehmen möchte ( wie IMMER !! ). Aufeinmal steht er bei ihr und küsst sie, und ich dachte nur: ,,Häh??' Ich verstand einfach diesen Übergang von jetzt auf gleich nicht. Ich hätte mir viel mehr Erklärungen der Gefühle gewünscht, wieso er aufeinmal in sie verliebt war. Ich habe überhaupt keine Beziehung zu dem Typen aufbauen können. Der ist kühl und schön. Gut. Sorry für den Vergleich, aber bei Bis(s) zum Beispiel habe ich Edward 'lieben' gelernt, obwohl das Buch sogar in der ICH Perspektive geschrieben wurde. Und Charlie sowie all die anderen Nebencharaktere. Aber hier ist Faun für mich einfach irgend jemand in den sie sich verliebt hat. Ich kann nicht sagen, ob ich ihn mag oder nicht. Irgendwie eine Gleichgültigkeit.

Auch der Rest ist einfach nur an der Oberfläche angekratzt, viel zu schnell wird aufeinmal geklärt, wer Faun ist, als wenn der Leser jetzt SOFORT alles wissen muss.

Und ganz ehrlich, ohne zu lügen, ich habe so gut wie keine Rätsel gefunden, die mir nicht von Anfang an klar waren bzw. ich mir das schon gedacht habe. Ich habe auf den großen BUMM gewartet, aber da kam nichts. Selbst nach dem ersten Kapitel mutmaßte ich um Jade. Die, die es gelesen haben, wissen was ich meine.

Fazit:
Das Buch ist wirklich lesenswert, keine Frage. Die Story ist einfach fantastisch aber schlecht umgesetzt.
Meine Meinung.
Ich würde es auf jeden Fall empfehlen, damit sich jeder seine eigene Meinung bilden kann.
Schlecht ist dieser Roman auf keinen Fall.

Ich überlegte schon, ob ich vielleicht zu Verwöhnt bin, da ich im Moment sehr dem Bis(s) Wahn verfallen bin. Aber ich habe auch Fantasy Lieblingsbücher, die garnicht so berühmt hier sind, wie zum Beispiel die Reihe von Elizabeth Haydon.
Also weiß ich nicht so recht, ob das es daran liegt.

Ich weiß noch nicht, ob ich mir eine Fortsetzung kaufen würde, aber für eine Verfilmung wäre ich nicht abgeneigt. Vielleicht wäre es dann dort besser dar gestellt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fantasy mit Seele; prallvoll mit Farben und düsterer Magie, 2. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Faunblut (Gebundene Ausgabe)
Nina Blazon ist hier wirklich eine außerordentlich magisch-düstere, spannende sowe romantische Geschichte gelungen: Ein Land am Rande des Abgrunds, Wesen voller dunkler Schönheit, und natürlich eine Liebe, die es so gar nicht geben darf.
Der Roman zeichnet sich meiner Meinung nach vor allem durch die detailreiche Beschreibung der Landschaft und Umgebung (z.B. das alte, halb verkommene Hotel in dem Jade und ihr Vater wohnen) und die Hass-Liebe zwischen Faun und der Protagonistin aus; die Anziehungskraft zwischen den beiden ist fast greifbar.

Zudem schafft es die Autoren, ganz nonchalant 2, 3, 4 Mysterien in den Raum zu werfen und alle in einem großen Knall am Ende zu lüften, dass einem auf den letzten Kapiteln fast schwindlig wird.
Dies war mein erstes Buch von Nina Blazon, und nach diesem überraschend guten Leseergebnis bestimmt nicht das Letzte!

(Schade übrigens, dass das Cover geändert wurde. Das urpsrüngliche hatte mir, wegen des grünen Auges, besser gefallen, da es an die Echos und somit an Jade erinnerte. ;) )
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schöne, romantische Fantasygeschichte!, 2. Februar 2010
Von 
Porta de la Luna (Meine eigene kleine Welt!) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Faunblut (Gebundene Ausgabe)
Ich mag den Schreibstil von Nina Blazon sehr gerne - sie verkünstelt sich nicht, transportiert aber Emotionen sehr gut und lässt einem immer noch ausreichend Freiraum für das eigene Kopfkino.

Faunblut ist wirklich eine mit Herz "gestrickte" Liebesgeschichte, deren fantastische Elemente sie zu einem Buch werden lassen in das man gerne eintaucht - raus aus dem Alltag, rein in die andere Welt. Wenn ich eine Schublade dafür finden müsste, würde die wohl "Frauen-Fantasy-Roman" heißen. Die Charaktere sind vielschichtig und machen das Buch damit noch ein Stück interessanter. Alles in allem fand ich es an keiner Stelle zäh oder unlogisch, aber einen Kritikpunkt muss ich leider unterstützen - das Ende kam definitiv zu überstürzt.

Fazit: LESEN - es ist die Zeit wert, die man darein investiert! Ich würde/werde es auch bedenkenlos meiner zwölfjährigen Tochter geben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schon schön, aber sehr kurzweilig und ohne Tiefgang, 11. März 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Faunblut (Gebundene Ausgabe)
Tolles Buch, hier spielt sich mal eine ganz neue Geschichte ab und man braucht einen Moment um diese neuen Wesen zu "verdauen". Und danach ist man schon voll im Geschehen drin, stellt Vermutungen an und fiebert an allen Fronten mit : Krieg, Kampf, Liebe und Freundschaft...

Ganz toll finde ich auch, dass es sich um einen deutschen Titel handelt. Meine Neugier wurde geweckt und ich werde mir demnächst wohl auch mal Totenbraut von Nina Blazon zu Gemüte führen.

Abzug gibts dafür, dass der Titel so schnell ausgelesen ist. Ich denke man hätte mehr auf die Geschichte und Charaktere der verschiedenen Wesen, Familien und Feinden eingehen können. Es gibt zum Schluss schon einen ziehmlichen Showdown und alles wird runtergerasselt - Schade drum!

Ich empfehle den Titel trotzdem weiter, weil es eine erfrischend neue Geschichte ist!
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Faunblut
Faunblut von Nina Blazon (Gebundene Ausgabe - 1. Dezember 2008)
Gebraucht & neu ab: EUR 3,53
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