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Kundenrezensionen

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am 31. März 2014
Inhalt:

Seit seiner Kindheit wird Nathan von der Regierung, die aus weissen Hexen besteht beobachtet, gejagt und eingesperrt. Denn er ist das Kind von Marcus dem bösesten und dadurch auch bekanntesten Hexer und einer weißen Hexe. Dadurch ist er ein Halbcode. Die Regierung besteht aus dem Rat der weißen Hexen, die gegen die im Untergrund arbeitenden Schwarzen Hexen sind.
Da Nathan beides in sich vereint, will der Rat ihn dafür benutzen um Marcus eine tödliche Falle zu stellen.

Meine Meinung:

Am Anfang war es für mich etwas schwierig in das Buch reinzukommen, denn der Schreibstil am Anfang war mir zu verwirrend und abgehackt. Was sich aber nur auf die ersten paar Seiten bezieht, denn danach ist das Buch sehr interessant geworden und hat mich auch richtig gefesselt. Die Idee, dass in unserer normalen Welt Hexen leben finde ich sehr gut und die Umsetzung ist der Autorin auch gut gelungen. Was mir auch sehr gut gefallen hat, ist dass die Geschichte nicht voller Magie ist wie man sie von Hexen erwartet, sondern es hat jeder nur eine Gabe die er an seinem 17. Geburtstag erhält. Zumindest gilt das für die meisten, denn wenn man eine Hexe tötet und dessen noch schlagendes Herz isst, bekommt man deren Gabe.
Die Geschichte um Nathan erzählt auch viel von seiner Entwicklung und ganz besonders seiner Selbstfindung, denn welche Seite in ihm ist die stärkere ? Die zum Guten oder doch eher die zum Bösen ? Da Nathan ja ein Halbcode ist, wird er auch in der Schule deswegen gehänselt, doch er lässt sich nicht unterkriegen, das erste verliebtsein kommt auch noch dazu. Alles Dinge wie im richtigen Leben und Nathan muss sie alle bestehen. Als Gesamtwerk hat mir das Buch bis auf die erwähnten ersten Seiten sehr gut gefallen und da dies der erste Teil ist, bin ich schon auf den Folgeband gespannt.
Am interessantesten finde ich Nathan, denn sein Weg den er beschreitet und dass er sich durch nichts unterkriegen lässt, zeigt viel Stärke. Ich finde ihn sehr sympathisch und sein Halbbruder Arran ist auch ein sehr netter Charakter, da er Nathan immer zu Seite steht und man merkt, dass er ihn als Bruder liebt.

Mein Fazit:

Ein Fantasybuch, das mich wieder richtig fesseln konnte.
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am 31. Mai 2014
Nach einer wahren Flut an Büchern im Bereich der Jugendfantasy herrscht im Moment irgendwie einen kleine Flaute… in die für mich sehr willkommen dieses großartige Debüt platzt, das knapp an einer „perfekt-Wertung“ vorbeischrammt.

„Halfbad“ war seit langem mal wieder ein Buch, das mich von der ersten Seite an gepackt hat. Viele Rezensenten bemängeln den schwierigen Schreibstil und damit verbundene Startschwierigkeiten… ich nicht. Der Schreibstil ist intensiv und originell, stellenweise allenfalls etwas zu sehr um Intensität und Originalität bemüht. Aber im Grunde flüssig, rauschhaft und immer auf das Notwendige beschränkt.

Mit Nathan hat Sally Green einen Protagonisten geschaffen, von dem man aufgrund des Titels Halbböses erwartet, jedoch von einem sympathischen und persönlichkeitsstarken Charakter überrascht wird. Stattdessen spielt Sally Green das echte Böse den eigentlich „Guten“ zu, die in dem Buch als sadistische und totalitäre Gruppe von selbsternannten Moralaposteln auftreten.

Nathan wird als Kind des schwärzesten Zaubers seit Menschen Gedenken von klein auf gehänselt und schikaniert und in seinen Freiheiten immer weiter eingeschränkt, bis das Zaubereiministerium gänzlich über seinen Geist und seinen Körper verfügen möchte, um Nathan als Köder für den bösen Magier Marcus zu benutzen.

Das ist der Moment, in dem Nathan beschließt, zu fliehen und auf eigene Faust herauszufinden, wer er ist und was es mit den grauenvollen Geschichten um seinen Vater auf sich hat.

Das Ganze ist eine irgendwie groteske Variante von Harry Potter, was vor allem an der engen Verbindung des Protagonisten mit dem Schurken der Geschichte liegt sowie an der Vermischung von magischer und realer Welt. Allerdings bleibt die Magie in diesem ersten Band doch eher vage Randerscheinung. Sally Green liefert kaum Erklärungen und enthält den Lesern den Funktionsmechanismus und sämtliche Details ihrer magischen Welt vor. Daher bilden sich beim Leser nur grobe Vorstellungen von Unsichtbarkeit, Heiltränken und seltsamen Illusionen. In dieser Hinsicht ist das Buch nicht zu vergleichen mit Joanne K. Rowlings liebevoller Zauberwelt voller Sprüche und präziser Zauberanleitungen.

Sally Green legt den Schwerpunkt auf die Persönlichkeitsentwicklung ihres Helden Nathan, handelt stellenweise sehr gewalttätig aber fesselnd die Kindheit des Protagonisten ab und gibt ihrer Geschichte schließlich einen thrillerhaften Roadtrip-Anstrich, der in einem dramatischen Finale und einem fiesen Cliffhanger gipfelt.

Meine Kritik:
Die Spannungskurve macht im letzten Drittel einen Knick, weil die Autorin das Dramahafte und Düstere etwas arg überstrapaziert und damit widerrum zu berechenbar wird.
Für die folgenden Bände wünsche ich mir daher nicht nur eine Vertiefung des Fantasyanteils, sondern auch ein paar Verschnaufpausen von Greens „Mega-Finster- Welt“.

Fazit: Spannend, intensív, gegen Ende etwas zu sehr um Düsterkeit bemüht.
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am 13. Juni 2014
Ich bin schockiert. Ich weiß nicht was ich erwartet hab, aber bestimmt nicht DAS. Im Nachhinein hab ich jetzt einige Kundenrezensionen durchgelesen und ich muss sagen, dass einige mir da aus der Seele sprechen. Ich schließe mich jetzt einfach den 4 und 5 Sterne Rezis an.

Ich war gefesselt von Nathan und seinem Schicksal, von der Brutalität und der Thematik die hier aufgegriffen wird. Oh.Mein.Gott. Mir fehlen tatsächlich die Worte. Es wird was "Neues" versprochen und meiner Meinung nach auch gehalten. Ich hab noch kein vergleichbares Buch in den Händen gehalten. Auch für mich war die Schreibweise gewöhnungsbedürftig aber umso fesselnder. Man wird als Leser direkt angesprochen und fühlt sich mit Nathan so sehr verbunden. Unglaublich. In mir ist so ein richtiger Beschützerinstinkt hochgefahren. Ich hätte ihn so gerne vor den Misshandlungen, physisch sowie auch psychisch beschützt und bewahrt.

Ich hoffe wirklich, dass Sally Green in den Folgebänden auf diesem Niveau bleibt oder es sogar noch steigert.
Auf jeden Fall bin ich wieder dabei wenn es heißt: Schwarz oder Weiß - Gut oder Böse....
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am 8. April 2014
"Es ist die Art wie du denkst und wie du dich benimmst, die zeigt, wer du bist. Du bist nicht böse, Nathan. Nichts an dir ist böse. du wirst eine mächtige Gabe haben - das können wir alle sehen -, aber erst, wie du sie einsetzt, entscheidet, ob du gut oder böse

Nathan lernen wir gleich zu Anfang kennen wie er uns von seiner Gefangenschaft in einem Käfig erzählt. Das macht er mit einfachen und anschaulichen Sätzen und geschickt eingebauten Details, so das man als Leser gleich ein Bild vor seinem innerem Auge hat. Ich war gleich vollkommen gefangen von seiner Geschichte und konnte mich kaum schnell genug durch die Seiten lesen. Wir erfahren das er als Sohn einer weißen Hexe und Marcus, dem mächtigsten der schwarzen Hexen , bereits in jungen Jahren lernen muss das er es als sogenannter "Halb Code" alles andere als einfach hat. Denn als Halb Code gilt er als gefährlich, bis er an seinem 17 Geburtstag seine drei Geschenke erhält und somit seine volle Macht entfalten kann, weiß auch niemand ob er sich dann für die weißen Hexen oder die schwarzen entscheiden wird.

Seine Familie besteht aus weißen Hexen und selbst seine Schwester lässt keine Gelegenheit aus um Nathan zu zeigen das sie ihn nicht mag. Sein Bruder Arran hingegen ist Nathan eine Stütze und richtet ihn immer wieder auf. Dank ihm hegt Nathan die Hoffnung trotz seines "bösen" schwarzen Hexenvaters trotzdem gut zu bleiben. Aber das wird ihm nicht leicht gemacht, denn auch die weißen Hexen sind nicht alles nur gute. Mehr möchte ich an der Stelle aber nicht verraten sonst müsste ich spoilern und das will ich nicht.

Im Buchverlauf sehen wir wie sehr sich Nathan gegen die Anfeindungen wehren muss. Er sieht aus wie sein Vater und so wird er automatisch in die Schublade gepresst; "Wenn der Vater böse ist muss es der Sohn auch sein". Tapfer kämpft Nathan aber dagegen an und als Leserin habe ich Nathan auch sofort lieb gewonnen, weil ich ihm das auch glauben konnte. Er muss viel einstecken aber er bleibt sich treu.

Das seine Liebe zu Annelise, der weißen Hexe schwierig wird wurde ja bereits angedeutet und leider hat sich das auch bewahrheitet. Ihre Familie ist natürlich gegen die Verbindung und dank der Tatsache das sie zum "Rat" gehören die "Erlasse" verfassen welche die Rechte der Halb Codes einengen, sehen sie da nicht tatenlos zu.

Nathan sieht gut aus, hat schwarze Haare und fast schwarze Augen die ziemlich geheimnisvoll sind. Er ist sympathisch, mutig, klug, kampfbereit und seinen Freunden gegenüber loyal. Das er im Grunde ein gutes Herz hat, hat mich ( außer den schönen Augen ) gleich für ihn eingenommen. Mir gefällt das er mit sich kämpft bevor er entscheidet und das er noch ein wenig der kleine Junge von nebenan ist, der so gerne seinen Vater kennenlernen möchte.

Das Buch wird in der Ich-Form geschrieben und wenn man sich an den Anfangs etwas ungewöhnlichen Erzählstil gewöhnt hat, zieht einen das Buch relativ schnell in seinen Bann. Ich für meinen Teil empfand den Schreibstil als flüssig und leicht zu lesen und meine Erwartungen an das Buch wurden in keiner Weise enttäuscht.

Dank der spannenden und tiefgründigen Handlung, der toll ausgearbeiteten Charakter und dem schön lesbaren Schreibstil der Autorin habe ich Half Bad regelrecht verschlungen und nun habe ich Hunger auf mehr, zum Glück sind Folgebänder geplant.

Für alle die auf eine spannende Handlung stehen die nebenbei auch noch eine tolle Botschaft transportiert ( Ist man automatisch Böse nur weil man das Kind eines Bösen ist?) und Hexen stehen kann ich dieses Buch echt weiterempfehlen. Die Tatsache das es diesmal eine männliche Hauptfigur ist runden den tollen Gesamteindruck noch ab.

In einem Satz: Ich liebe dieses Buch!

Fazit:

Ein super Buch das Lust auf mehr macht. Wer schon immer mal etwas über einen männlichen Zauberer lesen wollte der böse sein soll, ist hier gut bedient. Spannung, eine klasse Handlung sowie interessante Charaktere begeleiten den Leser durch das Buch. Band zwei "Half Wild" erscheint am 24.3.2015. Kaufempfehlung? JA JA JA

Half Bad erhält 5 von 5 Feen
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am 4. August 2014
Klappentext:

"Wenn das Böse in dir lauert, bist du dann dazu verdammt?

Nathan wird gejagt.
Seit seiner frühesten Kindheit wird er von der Regierung beobachtet, verfolgt, eingesperrt. Denn Nathan lebt in einer Welt, in der – mitten im modernen Alltagsleben – Hexen existieren. Weiße Hexen, die sich selbst für gut erachten und die Regierungsmacht in ihren Händen halten. Schwarze Hexen, die gefährlich und skrupellos sind und im Untergrund arbeiten. Und Nathan, der beides ist – denn seine Mutter war eine Weiße und sein Vater Marcus ist der gefürchtetste Schwarze aller Zeiten. Nathan ist ihm nie begegnet, aber von so einem Vater kann er nur Dunkles und Böses geerbt haben. Oder?
Um an Marcus heranzukommen, stellt der Rat der Weißen eine tödliche Falle – mit Nathan als Köder. Bald wird Nathan von beiden Seiten gejagt und muss sich entscheiden, wofür es sich zu kämpfen lohnt: für die gute Seite in ihm – oder für die böse …"

Gestaltung:

Das Cover ist silberglänzend und in der Mitte prangt der Buchtitel, um den sich rote Schnörkel zieren. Diese roten Schnörkel sehen aus wie Rauch oder irgendeine Flüssigkeit, die in Form eines Gesichtes verläuft. Dabei sind die Farben des Titels in schwarz und weiß gehalten und stehen somit wahrscheinlich für die zwei Seiten von Nathans Welt: die weißen und die schwarzen Hexen.

Meine Meinung:

Ich habe das Buch gelesen, ohne vorher den Klappentext durchzulesen und muss sagen, dass das die Spannung sogar noch um einiges angehoben hat! Ich wusste somit nicht, dass es um Hexen gehen würde, sondern ich wurde einfach mitten in diese ungewöhnliche Geschichte hineingezogen.

Die Geschichte beginnt mit einer recht ungewöhnlichen Erzählperspektive: Der Leser höchstpersönlich wird angesprochen. Bisher ist mir noch kein Roman begegnet, der in der 2. Person geschrieben war und dementsprechend verwundert war ich über diesen Einstieg in die Geschichte. Nach anfänglichen Einstiegsschwierigkeiten, aufgrund der ungewohnten Perspektive, kam ich jedoch schnell damit zurecht, vom Protagonisten Nathan angesprochen zu werden und war von den Geschehnissen wie gefesselt.

Nach dem anfänglichen Erzähler in der 2. Person, wechselt sich dieser recht schnell hin zur 1.Person, was auch den Wechsel der Geschehnisse verdeutlicht, da man nun mehr über die Hintergrunde, den Protagonisten Nathan und dessen Geschichte erfährt. Ab diesem Zeitpunkt liest sich die Geschichte auch etwas flüssiger (was wahrscheinlich auch einfach daran liegt, dass man heutzutage die Ich-Perspektive so gewohnt ist, dass man mit einer außergewöhnlichen Du-Perspektive erst nicht so klar kommt..).

Besonders gut gefallen hat mir die Tiefgründigkeit des Buches. Man erlebt Nathans Geschichte, seine Selbstfindung und sein „zwischen den Stühlen stehen“. Er gehört nicht ganz zur einen und nicht ganz zur anderen Seite der Hexenwelt und ist somit ein Außenseiter. Nathan geht jedoch seinen Weg und trotzt den Beleidigungen und den Hänseleien anderer. Er ist ein starker Charakter, der sich nicht unterkriegen lässt. Es ist auch endlich mal etwas anderes, dass bei diesem Protagonisten die Frage aufkommt, ob er nun zur Seite der Guten oder der Bösen gehört. Es ist nicht, wie bei so vielen anderen Büchern auf dem Markt, von vorneherein klar, für welche Seite sich Nathan entscheiden wird bzw. welche Seite ihn für sich gewinnt, da er ja beide Begabungen in sich trägt.

Die Kapitel sind recht kurz gehalten, sodass man beim Lesen auch schnell vorankommt. Jedoch gab es auch einige Längen, bevor es dann wieder spannend wird. Jedoch gibt es auch einige durchaus brutale Geschehnisse, weshalb zart Besaitete sich vorsehen sollten…

Wer jedoch auf viel Magie und Zauberei hofft, der hofft hier vergebens. In diesem ersten Band ging es vor allem um Nathan, seine Geschichte und die Vorurteile gegenüber dem Anderssein. Die Magie, die Hexen und derartige Fantasyelemente werden nur nebenbei erwähnt, jedoch vermute ich, dass sich dies in den Folgebänden ändern könnte (da eine Hexe erst mit 17 Jahren zaubern kann und Nathan am Ende des Romans dieses Alter erreicht).

Fazit:

Eine ungewöhnliche Story, die brillant erzählt ist und auf dem Buchmarkt durch einen Protagonisten, den man nicht eindeutig gut oder böse zuordnen kann, hervorsticht! Trotz einiger Längen und dem ungewöhnlichen Einstieg ist es wirklich lesenswert, vor allem da dies ein Roman ist, der sich tiefgründig mit dem Anderssein und den damit einhergehenden Vorurteilen auseinandersetzt. Half Bad lässt mich mit großer Spannung auf den 2. Band warten, in der Hoffnung dort mehr Magie (und noch mehr Action) vorzufinden.

4 von 5 Sternen!
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am 22. Mai 2014
Nathan wird in einem Käfig gefangen gehalten. Eine Frau füttert ihn, trainiert ihn – und bestraft ihn. Erst nach einigen Kapiteln erfährt man, wie Nathan in diesen Käfig gelangt ist: Er ist ein „Halfcode“. Seine Mutter war eine weiße Hexe, sein Vater jedoch der berüchtigte schwarze Hexer Marcus. Schon seit seiner Geburt beobachtet der Rat der weißen Hexen den Jungen, und die Restriktionen für seine Familie werden immer härter. Ebenso wie die brutalen Angriffe anderer Jugendlicher. Als Nathan schließlich im Käfig landet, wird ihm erst nach und nach klar, dass man ihn benutzen will, um seinen Vater – den er noch nie gesehen hat – zu besiegen. Doch Nathan, der schon ganz andere Folterungen überstanden hat, will sich nicht benutzen lassen. Und er möchte seinen Vater endlich kennenlernen ...

Der erste Teil dieser Trilogie besticht weniger durch die Originalität der Handlung oder der fantastischen Welt als durch die eindringliche, packende Sprache der Autorin. Sie erzählt zunächst in der ungewöhnlichen zweiten Person, dann lernen wir Nathan als Ich-Erzähler kennen. Und der ist eine faszinierende Hauptperson: halb weiße, halb schwarze Hexe, eigenwillig und oft selbst nicht sicher darüber, wer er eigentlich ist und warum er etwas tut.

Ein vielversprechender Beginn einer Trilogie (wegen der Brutalitäten aber erst für ältere Jugendliche), auf deren Folgebände man gespannt sein kann.
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am 11. Mai 2014
Wenn man ein Leben lang behandelt wird, als wäre man die Verkörperung des Bösen, ist man dann auch dazu verdammt? Oder kann man noch an das Gute in sich glauben? Nathan lebt in einer magischen Welt, als Sohn einer weißen Hexe und eines schwarzen Hexers. Sein Leben ist kein einfaches, denn diese Welt wird von weißen Hexen regiert, die sich selbst als gut erachten und schwarze Hexen gnadenlos verfolgen oder gar töten. Weil Nathan sowohl das Blut von weißen und schwarzen Hexen in sich vereint, sieht jeder in ihm eine große Bedrohung. Auch Nathan selbst. Wer als der Sohn des gefürchtetsten und mächtigsten Schwarzen aller Zeiten geboren wurde, kann nur Dunkles und sehr Böses in sich tragen. Nathan hat mächtige und einflussreiche Feinde, die ihm von Geburt an das Leben zur Hölle machen. Er kann keinen Schritt machen, ohne dass der Rat der Weißen nicht darüber informiert wird. Nach und nach wird der Grund für diese Einschränkungen immer klarer, denn so erhofft sich der Rat, den mächtigen Schwarzen zu stürzen und zu töten. Nathan steht zwischen beiden Seiten und muss sich entscheiden, wofür es sich zu kämpfen lohnt: für die gute Seite in ihm – oder für die böse…

Als bekennender Cover-Fetischist muss ich gestehen, dass mich vor allem dieses ungewöhnliche Cover angesprochen hat. Letztendlich war es jedoch dieses sehr interessante Thema das, was mich überzeugt hat und ich wurde nicht enttäuscht.

Der Einstieg in diese Geschichte war allerdings etwas holprig, weil ich gezwungen wurde, mich in ein Geschehen einzufügen, ohne jegliche Hintergrundinformationen erhalten zu haben, und mich mit einer Person zu identifizieren, die ich nicht einmal kannte. Die Autorin wollte, dass ich mich durch eine persönliche Anrede in die Perspektive eines Jungen versetze, der sich in einer sehr bedrohlichen und gefährlichen Situation befand. Dies ist mir nicht gelungen und ich hatte wirklich bedenken, ob ich dieses Buch weiterlesen sollte, denn dieser Stil hat mir persönlich gar nicht gefallen. Nach einigen für den Jungen qualvollen Passagen beginnt Sally Green aus Nathans Perspektive zu erzählen und hier erfuhr ich dann auch, wie er in diese schauerliche Situation geraten ist.

Obwohl Sally Green sich nur wenige literarische Elemente zu Nutzen gemacht hat, wuchs die Handlung zu etwas Gewaltigem heran. Ich bemerkte beim Lesen kaum, dass sie sich weniger mit der Beschreibung von Nathans Umgebung beschäftig hat, weil das Geschehen mit jeder Seite spannender wurde.

Ich war vor allem fasziniert von der Figur Nathan und der Idee hinter dem Buch. Weiße Hexen, die sich selbst auserkoren haben, um über gut und böse zu entscheiden. Schwarze Hexen, die kein Mitspracherecht haben, wenn es um ihr eigenes Leben geht. Und Nathan, der zwischen beiden Seiten steht und sich auch von beiden Seiten angezogen fühlt, sodass in ihm ein erbitterter Kampf tobt. Wem soll er vertrauen? Der angeblich guten Seite, die ihn ein Leben lang kleingehalten und gequält hat, oder der bösen, von der er nur das weiß, was ihm all die Jahre erzählt wurde. Als Leser durfte ich die sehr authentische Figur Nathan seit frühester Kindheit bis zu einem großen und alles verändernden Ereignis an seinem 17. Geburtstag begleiten und wurde mit jedem seiner Probleme konfrontiert. Sehr sympathisch fand ich besonders, dass er keine typische Hauptfigur mit besonderen Fähigkeiten ist. Er macht viele Fehler und trotzdem hatte ich das Gefühl, dass in ihm etwas schlummert, das nur darauf wartet, wach gekitzelt zu werden.

Obwohl in „HALF BAD: Das dunkle in mir“ viel über magische Fähigkeiten gesprochen wird, begegnen sie uns Lesern kaum. Wahrscheinlich liegt das an Nathan selbst, denn eigentlich beschäftigt man sich sehr viel mit seiner persönlichen Entwicklung und am Ende dieser Geschichte musste ich Nathan nach einem wichtigen Ereignis verlassen. Vielleicht ändert sich das mit den Folgebänden dieser Trilogie und es gibt dann mehr magische Momente zu erleben.
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TOP 1000 REZENSENTam 5. Februar 2014
Format: Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Ich hatte keine große Vorstellung davon, worum es bei Half Bad gehen würde, aber das zugegeben sehr gelungene Cover reizte mich einfach unheimlich.
Worum es geht? Die Gesellschaft der weißen Hexen und ihre Angst vor den schwarzen Hexen und den Folgen dieser Angst. Dabei lassen sich durchaus Parallelen zu unserer Welt ziehen, zur Zeit des Nationalsozialismus, aber auch zu deutlich zeitgemäßeren Geschehnissen in nah- oder auch fernost. Gut, als Jugendlicher mag man dies nicht so erkennen und als Jugendbuch ist es wohl auch eher gedacht, aber die moralische Botschaft wird deutlich. Wie macht man aus einem harmlosen Hexer jemanden der auf Rache sind, der sich befreien will und muß?
Dabei wird nicht immer klar, wer hier denn nun wirklich das Böse ist, wer Vertrauen verdient und wem man es besser entzieht. Für mich ist das Buch um Nathan und seine Geschichte als "unklassifizierbarer" Hexer, der Sohn einer weißen Hexe und eines schwarzen Hexers, einer der Lichtblicke am Himmel der Fantasyjugendbücher gewesen. Spannend, temporeich und mitreißend wird hier eine fesselnde Geschichte erzählt, in der sich auch der normale Jugendliche mit all seinen Ängsten und Nöten immer mal wieder erkennen wird.
Dabei ist der Schreibstil eigentlich ein einfacher und ein wenig erinnert das Buch auch an eine erwachsenere düstere Variante von Harry Potter, Harry Potter, wie er vielleicht geworden wäre, wenn er weiter bei seinem Onkel und seiner Tante unter der Treppe hätte hausen müssen.

Ich wurde sehr gut unterhalten, Längen habe ich beim Lesen nicht verspürt und was ich besonders gut fand, obwohl dies der Auftakt einer Reihe ist, ist die Haupthandlung abgeschlossen, keine Fragen bleiben offen, es bleibt lediglich Spiel für weitere Entwicklungen und es bleibt kein fieser Cliffhanger am Ende.
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Ein Junge, der in einem Käfig gehalten wird. Hexlinge, die an ihrem 17. Geburtstag nur durch ein Ritual ihre volle Macht erhalten. Und der uralte Kampf zwischen Licht und Dunkelheit - nur dass man sich hier schnell nicht mehr sicher ist, ob die Dunkelheit wirklich mit dem Bösen assoziiert werden sollte und das Lichte mit dem Guten.

Nathan ist ein Halbcode: der Sohn eines Schwarzen Hexers und einer Weißen Hexe. Und als solcher ist er gefährlich: Denn niemand weiß, ob in ihm an seinem 17. Geburtstag die dunkle Seite seines Erbes zum Leben erwacht oder die lichte.

Der Rat der Weißen Hexen, der mit starren Gesetzen und unerbittlich über die Hexengemeinschaft von England herrscht, behält ihn unter ständiger Beobachtung und schränkt seine Bewegungsfreiheit immer weiter ein. Für Launen der Natur gibt es in ihren Augen kein Platz auf der Welt - und Nathan könnte eine tickende Zeitbombe sein.

Nur wenig Hexen lieben Nathan so, wie er ist: Sein Halbbruder Arran z. B. und seine Großmutter, oder seine Mitschülerin Annaliese, die Tochter eines angesehenen Ratsmitglieds. Seine älteste Halbschwester Jessica hingegen hasst ihn, gibt ihm die Schuld am Tod ihrer Eltern, denn sein Vater hat den ihren ermordet; und ihre gemeinsame Mutter hat sich nach Nathans Geburt selbst umgebracht.

So lebt Nathan ein einsames, sehr zurückgezogenes Leben, wenn auch nicht völlig glücklos. Kurz vor seinem fünfzehnten Geburtstag geschieht jedoch etwas furchtbares. Die Weißen Hexen haben genug vom Warten darauf, in welche Richtung sich Nathan entwickelt und ob sein Vater wieder auftaucht. Sie entführen Nathan, sperren ihn in einen Käfig und misshandeln ihn. Sie versuchen, seinen Willen zu brechen und ihn zu einer Waffe auszubilden. So ist Nathan beides: Sowohl Weißer als auch Schwarzer Hexer; ein Opfer, dass seinen leiblichen Vater aus seinem Versteck hervorlocken soll - und die Waffe, die den gefährlichen Schwarzmagier vernichten könnte.

Aber Nathan ist nicht bereit, sich zu einem Werkzeug des Rates machen zu lassen …

Jugendliche Hexen in England, ein Kampf zwischen Weißen und Schwarzen Hexen - da muss man unweigerlich an “Harry Potter” denken. Während J. K. Rowling aber eine sehr süffige Internatsgeschichte mit tollen Einfällen und viel Magie geschrieben hat, ist Sally Greens Erzählung eher ein Thriller, wesentlich düsterer und brutaler. Es gibt einige grausame Folterszenen, die zwar nicht bluttriefend beschrieben sind, aber durchaus schocken und emotional bewegen.

Aber nicht nur deshalb ist “Half Bad” ziemlich spannend. Auch die Figuren überzeugen, und dadurch, dass recht schnell klar wird, dass “Weiße Hexen” hier nicht automatisch die Guten sind und “Schwarze Hexen” nicht automatisch böse, entsteht ein komplexes, glaubhaftes Szenario. Die Welt der Hexen mit ihren Ritualen und ihren Kräften schildert Sally Green sehr anschaulich. Der Rat der Weißen Hexen Englands hat etwas extrem Faschistisches an sich, das an Nazi-Deutschland erinnert, so dass man schnell mit den Schwarzen Hexen sympathisiert - auch wenn im späteren Verlauf des Buches klar wird, dass auch diese keine Unschuldslämmer sind.

Die große Stärke von Sally Green ist ihr eindringlicher Schreibstil. Bereits auf den ersten Seiten gelingt es ihr, den Leser durch eine ungewöhnliche Erzähltechnik in den Roman hineinzuziehen. Wenn sie später in die konventionellere Ich-Erzählform wechselt, hat sie ihr Publikum längst am Haken.

Es entfaltet sich eine nervenaufreibende Geschichte, bei der man mit der Hauptfigur richtig mitleiden kann. Auf der Website zum Buch betont die Autorin, dass sie sich vorgenommen hat, eine sehr kantige Geschichte zu schreiben - und genau das ist ihr auch gelungen. Sie würzt das Werk mit ikonischen Momenten wie etwa das Auftauchen einer gefährlichen, uralten Schwarzen Hexe, deren Röcke sich trotz windstiller Luft wie in einer unsichtbaren Brise bewegen. Wer solche Szenen mag, wird sie in “Half Bad” eindringlich geschildert finden.

“Half Bad - Das Dunkle in mir” ist ein Hexen-Thriller für Jugendliche, definitiv nicht nur für Mädchen, und der Auftakt einer Trilogie. Band 2 und 3 lassen hoffentlich nicht allzu lange auf sich warten …
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Zitat:
„Und die körperlichen Dinge, die Gene, deine Gabe, sie sind nicht das, was dich zu einem Schwarzen Hexer macht. Daran musst du glauben. Es ist die Art, wie du denkst und wie du dich benimmst, die zeigt, wer du bist. […] Du wirst eine mächtige Gabe haben – das können wir alle sehen -, aber erst, wie du sie einsetzt, entscheidet, ob du gut oder böse bist.“
(S. 126)

Inhalt:
Ich war schon immer anders. Selbst als Baby wollte mich niemand ansehen. Wegen meiner Augen. Meine Augen sind die eines Schwarzen Hexers, die Augen des bösesten Schwarzen Hexers der Welt.
Meine Mutter ist jedoch eine Weiße Hexe, eine der Guten, die dem Rat ergeben sind. Der Rat beobachtet mich von Anfang an, will mich einschätzen und will, dass ich meinen Vater verrate. Aber ich kenne ihn nicht. Wie kann ich über ihn richten, wo es alle über mich tun?

Die anderen urteilen über mich, wenden sich ab, schlagen mich. Doch keiner weiß, ob ich weiß oder schwarz bin. Nicht bevor ich an meinem 17. Geburtstag vom Hexling zum Hexer werde. Aber dafür brauche ich jemand, der mir meine drei Geschenke überreicht. Denn ansonsten werde ich vielleicht sterben.

Ich werde älter, die ersten Merkmale eines schwarzen Hexers machen mir Angst. Aber das Körperliche ist nicht alles, oder?
Der Rat verschärft die Gesetze für solche wie mich, Halbcodes. Ich kann mich nicht daran halten und sie fangen mich, foltern mich, verlangen Unmögliches von mir.

Meinung:
Der Klappentext klingt unglaublich gut, die Filmrechte sollen bereits verkauft sein. Braucht mein Leserherz mehr, als dieses Buch sofort verschlingen zu wollen? Nein.

Geschichten über Hexen und Magie gibt es viele, hier jedoch haben wir es mit einem jungen Hexer zu tun, einem männlichen Protagonisten. Dass „Half Bad“ abgesehen von diesem Fakt noch ganz anders ist, wird sofort beim Lesen der ersten Seiten klar. Ich war bereits vor diesem besonderen Erzählstil vorgewarnt. Es jedoch so zu lesen war doch noch ein Stück ungewöhnlicher als erwartet.
Alleine auf den ersten Seiten (Teil 1) gibt es zahlreiche kurze Kapitel, in denen der Protagonist Nathan den Leser direkt ins Geschehen holt. Zahlreiche Sätze, in denen Nathan anstelle von „ich“ „du“ sagt. („Da sind diese beiden Kinder, Jungen, die nebeneinandersitzen, eingekeilt zwischen den großen Armlehnen eines alten Sessels. Du bist der Linke.“ S. 9)

Ich gebe zu, es war gewöhnungsbedürftig und es fiel mir schwer, mich mit Nathan zu arrangieren. Auf sehr nüchterne, beinahe primitive Art erzählt er von seinem Schicksal als Gefangener, von den Schmerzen, die ihm zugefügt werden, von seinen Fluchtversuchen.
In Teil 2 erzählt er dann von seiner Vergangenheit, wie sehr er schon als Kind gemieden und sogar verabscheut wurde, wie seine Familie ihn hasste, weil er nicht weiß war wie sie, sondern zur Hälfte schwarz. Nathan hätte nie geboren werden sollen, denn sein Vater ist der böseste Schwarze Hexer der Welt. Hat sich seine Mutter wirklich deshalb umgebracht?

Es hat einige Zeit gedauert, bis ich mit Nathan warmgeworden bin, was vielleicht auch an dem Stil lag. Nathan ist eigentlich sympathisch, will, dass seine weiße Seite die Stärkere ist, will mehr wie sein Bruder Arran sein. Nathan wurde von kaum jemandem freundlich behandelt. Zuhause von seiner eigenen Schwester gedemütigt, in der Schule gemobbt, nur weil er anders ist.
Hier kristallisiert sich der tiefgründige Part des Buches heraus. Nur weil jeder Nathan für anders hält, aufgrund seines Aussehens, seiner Herkunft, wird er schlecht behandelt, gerät so in Prügeleien, wird zu Sozialstunden mit den echten Kleinkriminellen verdonnert. Ein Teufelskreis, der nie gebrochen werden kann. Wieviel ist angeboren, wieviel anerzogen und durch Verhalten von anderen beeinflussbar? Ist man böse, nur weil der Vater böse ist?

Die von Sally Green erschaffene Welt ist sehr gelungen, wenngleich dem Leser nur Randeinblicke in den fantastischen Anteil, der Magie, gestattet werden. Wie beiläufig erfährt man über die „Bekanntmachungen des Beschlusses des Rates der weißen Hexen von England, Schottland und Wales“ Details zu der Organisation des Rates, der Struktur, der sich alle Weißen Hexen unterzuordnen haben. Zu Beginn von Nathans Erzählung werden Halbcodes wie er lediglich vermerkt, später geprüft und danach mit Ausgehverbot belegt. Es gleicht einer Hetzjagd gegen die Andersartigkeit, das Unkontrollierbare.

Der Erzählstil der Autorin ist nach einer kurzen Eingewöhnungsphase sehr leicht zu lesen. In kurzen bis sehr kurzen Sätzen schildert sie aus Nathans Ich-Perspektive die Geschehnisse und dessen Gefühle, lässt dabei die Grausamkeiten der Folter nicht außen vor. Passend zu dem etwas naiv-wirkenden oder einfach unbelesenen Protagonisten ist die Sprache einfach, die Sätze kurz und berichtsartig.
Dieser prägnante Stil konnte mich ans Buch fesseln. Ich wollte wissen, wie es mit Nathan weitergeht, konnte niemals erahnen oder vorhersehen, wohin uns unser gemeinsamer Weg führt. Wir durchlitten Höhen und viel mehr Tiefen, gerieten in zahlreiche Konfrontationen und Kämpfe, ehe das Ganze in einem Showdown endete, der alle Nervenenden prickeln ließ. Der Abschluss dieses ersten Bandes ist zufriedenstellend, die Jagd ist aber noch nicht zu Ende.

Urteil:
„Half Bad – Das Dunkle in mir“ war nicht die erwartete Hexengeschichte. Der Fokus lag eindeutig auf dem „Innenleben“ des Protagonisten Nathan, seinen Gefühlen, Erlebnissen, da er ausgeschlossen und aufgrund von Vorurteilen ausgestoßen wird. Nur am Rande erhascht der Leser kleine Einblicke auf den fantastischen Teil von Sally Greens Idee.
Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase in diese so andere Erzählweise konnte mich Nathan Seite für Seite mehr in sein Leben und in die Seiten ziehen. Ganz knappe 4 Bücher für den Auftakt „Das Dunkle in mir“.

Für Fans anderer Blickwinkel, atemloser Erzählweisen und erschreckend realer Begebenheiten in einer fantastischen Kulisse, eine absolute Empfehlung. Werft einen Blick in die Leseprobe, um euch mit dem Stil vertraut zu machen.

Die Serie:
1. Half Bad – Das Dunkle in mir
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©his-and-her-books.blogspot.de
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