Kundenrezensionen


52 Rezensionen
5 Sterne:
 (11)
4 Sterne:
 (29)
3 Sterne:
 (10)
2 Sterne:
 (1)
1 Sterne:
 (1)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Fantasybuch, das mich wieder richtig fesseln konnte.
Inhalt:

Seit seiner Kindheit wird Nathan von der Regierung, die aus weissen Hexen besteht beobachtet, gejagt und eingesperrt. Denn er ist das Kind von Marcus dem bösesten und dadurch auch bekanntesten Hexer und einer weißen Hexe. Dadurch ist er ein Halbcode. Die Regierung besteht aus dem Rat der weißen Hexen, die gegen die im Untergrund...
Vor 20 Tagen von Bücherfeen veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schwarze Hexer und weiße Hexen
Die Idee hinter dem Buch hat mir sehr gut gefallen.
Die Mutter eine weiße Hexe und der Vater ein schwarzer Hexer.
Und Nathan wird von frühester Jugend an von dem Rat der weißen Hexen beobachtet, schikaniert, verfolgt und schließlich auch gejagt. Die Gemeinschaft der weißen Hexen ist beunruhigt und Nathan muß sich auch teilweise...
Vor 2 Monaten von Verena95 veröffentlicht


‹ Zurück | 1 26 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Fantasybuch, das mich wieder richtig fesseln konnte., 31. März 2014
Rezension bezieht sich auf: HALF BAD - Das Dunkle in mir: Band 1 (Gebundene Ausgabe)
Inhalt:

Seit seiner Kindheit wird Nathan von der Regierung, die aus weissen Hexen besteht beobachtet, gejagt und eingesperrt. Denn er ist das Kind von Marcus dem bösesten und dadurch auch bekanntesten Hexer und einer weißen Hexe. Dadurch ist er ein Halbcode. Die Regierung besteht aus dem Rat der weißen Hexen, die gegen die im Untergrund arbeitenden Schwarzen Hexen sind.
Da Nathan beides in sich vereint, will der Rat ihn dafür benutzen um Marcus eine tödliche Falle zu stellen.

Meine Meinung:

Am Anfang war es für mich etwas schwierig in das Buch reinzukommen, denn der Schreibstil am Anfang war mir zu verwirrend und abgehackt. Was sich aber nur auf die ersten paar Seiten bezieht, denn danach ist das Buch sehr interessant geworden und hat mich auch richtig gefesselt. Die Idee, dass in unserer normalen Welt Hexen leben finde ich sehr gut und die Umsetzung ist der Autorin auch gut gelungen. Was mir auch sehr gut gefallen hat, ist dass die Geschichte nicht voller Magie ist wie man sie von Hexen erwartet, sondern es hat jeder nur eine Gabe die er an seinem 17. Geburtstag erhält. Zumindest gilt das für die meisten, denn wenn man eine Hexe tötet und dessen noch schlagendes Herz isst, bekommt man deren Gabe.
Die Geschichte um Nathan erzählt auch viel von seiner Entwicklung und ganz besonders seiner Selbstfindung, denn welche Seite in ihm ist die stärkere ? Die zum Guten oder doch eher die zum Bösen ? Da Nathan ja ein Halbcode ist, wird er auch in der Schule deswegen gehänselt, doch er lässt sich nicht unterkriegen, das erste verliebtsein kommt auch noch dazu. Alles Dinge wie im richtigen Leben und Nathan muss sie alle bestehen. Als Gesamtwerk hat mir das Buch bis auf die erwähnten ersten Seiten sehr gut gefallen und da dies der erste Teil ist, bin ich schon auf den Folgeband gespannt.
Am interessantesten finde ich Nathan, denn sein Weg den er beschreitet und dass er sich durch nichts unterkriegen lässt, zeigt viel Stärke. Ich finde ihn sehr sympathisch und sein Halbbruder Arran ist auch ein sehr netter Charakter, da er Nathan immer zu Seite steht und man merkt, dass er ihn als Bruder liebt.

Mein Fazit:

Ein Fantasybuch, das mich wieder richtig fesseln konnte.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schwarze Hexer und weiße Hexen, 15. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: HALF BAD - Das Dunkle in mir: Band 1 (Gebundene Ausgabe)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Die Idee hinter dem Buch hat mir sehr gut gefallen.
Die Mutter eine weiße Hexe und der Vater ein schwarzer Hexer.
Und Nathan wird von frühester Jugend an von dem Rat der weißen Hexen beobachtet, schikaniert, verfolgt und schließlich auch gejagt. Die Gemeinschaft der weißen Hexen ist beunruhigt und Nathan muß sich auch teilweise gegen tätliche Angriffe von Mitschülern wehren.

Es geht um Magie, Zaubertränke, schwarze und weiße Hexen und trotzdem hat das ganze nichts mit Harry Potter zu tun. Gar nicht.
Muggel heißen hier Fain und auch hier soll die Menschenwelt nichts von den Hexen wissen. Damit hören die Gemeinsamkeiten aber auch schon auf.
Die Geschichte spielt in unser heutigen Zeit und es ist der 1. Band. Es geht also weiter.

Leider hat das Buch über lange Strecken nicht geschafft, mich wirklich zu fesseln. Obwohl ich nicht sagen kann, was mich gestört hat. Ich habe nur oft nach anderen Beschäftigungen gesucht, bevor ich dann zu dem Buch gegriffen habe. Ein eindeutige Zeichen, daß mich das Buch nicht richtig in seinen Bann gezogen hat.

Das Buch ist ein Jugendbuch ab 14 Jahre.
Für meine Begriffe war es doch schon ganz schön brutal in einigen Szenen.
Ich würde es lieber für noch ältere empfehlen, aber da ich da sehr altmodisch bin, ist es wohl hart an der Grenze für ab 14 jährige.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht nur schwarz- oder weißmalerisch!, 14. Februar 2014
Von 
Nicole W. - lilstar.de "N.W." (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: HALF BAD - Das Dunkle in mir: Band 1 (Gebundene Ausgabe)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Der junge Nathan wird seit frühster Kindheit an unterdrückt, denn er ist kein reinweißer Hexer, weil sein Vater ein schwarzer Hexer war. Seine Halbschwester hasst ihn und er wird von seiner Umwelt isoliert. Außerdem werden immer weitere Gesetze erlassen, die es ihm schwer machen ein normales Leben zu führen. Die Hauptfrage ist, für welche Seite er sich entscheiden wird, ob er ein Schwarzmagier oder ein guter sein wird ...

Zugeben, auf den ersten Seiten hatte ich daran gedacht, das Buch direkt wieder zu zuklappen und damit abzubrechen. Der Stil direkt zu Beginn, wo der Protagonist dem Leser noch passiert, was sich dieser vorstellen könnte, was mit ihm gerade passiert, hat mir nämlich überhaupt nicht gefallen und ich kam nur sehr, sehr schwer rein. Eine großartige Einleitung gab es nämlich ebenfalls nicht und für einen Prolog schien mir das Stück recht lang zu sein.
Glücklicherweise änderte sich dies schnell mit Einsetzen des zweiten Teils, wo die Geschichte von Anfang an einsetzte, mit einem gemäßigteren Stil und einer Einführung, so dass man auch endlich wusste mit wem man es hier überhaupt zu tun hatte.

Die Geschichte selbst ist in sechs große Teile gegliedert, die wiederrum teils sehr kurze Kapitel haben. Erst einmal reingekommen, habe ich den Stil dann auch als sehr angenehm empfunden und das Buch wirklich gerne und schnell weg gelesen.

Protagonist ist der junge Nathan, dessen Mutter eine weiße und dessen Vater ein schwarzer Hexer war. Nathan selbst ist noch nicht bestimmt worden, bedeutet, er wurde noch nicht auf eine Seite festgelegt. Er lebt allerdings inmitten der Welt der weißen Hexen bei seiner weißen Großmutter und seinen Halbgeschwistern, die reinweiß sind.
Hier sollen die weißen Hexen selbstverständlich die Guten sein, aber ehrlich gesagt könnte ich das beim Lesen nicht behaupten. Für mich schaut es eher so aus, als wenn die Zugehörigkeit kaum eine Bedeutung hat und es auf beiden Seiten gute und böse Menschen, bzw. Hexer oder Hexen gibt. Wie ich darauf komme ist schnell klar, wenn man das Buch liest, denn so wie Nathan behandelt wird von der sogenannten 'guten' Seite ist einfach nur beschämend. Ihm werden wissentlich Steine in den Weg gelegt, er wird misshandelt und geprügelt, obwohl er bislang ein unschuldiges Kind war. Welche Seite ihm dann lieber ist, das sollte jedem klar sein, aber ganz so einfach ist es dann doch nicht.

Mir hat die Entwicklung sehr gefallen, sie war absolut nachvollziehbar und überhaupt nicht schwarz- oder weißmalerisch. Ein paar Parallelen kann man auch zu unserer Gesellschaft in Punkto Rassismus ziehen, denn um nichts anderes geht es auch in dieser Geschichte und um die Konsequenzen seiner Entscheidungen und Unterdrückung. Ideale Themen also für ein spannendes Jugendbuch!

Insgesamt hat mir dieses Debüt von Sally Green sehr gefallen und obwohl mich das Buch jetzt nicht mit einem richtig bösen Cliffhanger zurück gelassen hat, bin ich schon gespannt auf die weitere Entwicklung von Nathan und würde gerne mitverfolgen, wie er sein weiteres Leben gestalten wird.
Von mir gibt es hierfür vier sehr gute Sterne! Für den nicht so gelungenen Einstieg ziehe ich leider einen Punkt ab.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eigensinnig - aber eigensinnig gut, 5. Februar 2014
Von 
Franziska Huhnke "buecherchaos" (Gütersloh, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: HALF BAD - Das Dunkle in mir: Band 1 (Gebundene Ausgabe)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Schwarzer Hexer oder weißer Hexer? Diese Frage stellt Nathan sich seit seiner Geburt. Wird das Dunkle in ihm überwiegen, weswegen er bestimmten Gesetzen unterliegt? Oder ist er tatsächlich ein guter Hexer, so wie seine Familie es sich wünscht? Nathan denkt nach und merkt nicht, dass die Jagd auf ihn längst eröffnet ist.

Die Protagonisten

In diesem Buch sind die Nebenfiguren fast nur Statisten, obwohl kurz vor Schluss noch ein Mädchen auftaucht, über das ich gerne mehr erfahren hätte, sind Nebenfiguren fast nur Schlaglichter am Himmel von Nathan.

Nathan selbst macht es mir am Anfang ganz schön schwer, denn ich verstehe wenig und will soviel wissen. In seiner Familie scheint er es nicht einfach zu haben und auch sein Leben ist recht kompliziert, dafür jammert er wenig und schlägt sich wacker, etwas, was ihn sympathisch wirken lässt.

Außerdem mag ich seinen "Bruder", der sehr ausgeglichen wirkt und auch mal für ihn einsteht.

Kulisse

Kann man es Kulisse nennen, wenn Nathan ewig an einem Ort ist, von dem der Leser nicht wirklich viel mitbekommt? Aber es hat mich nicht wirklich gestört, denn der Fokus lag auf Nathan allein und auf seinen Gedanken.

Handlung

Das erste, was wirklich auffällt, ist die veränderte Perspektive auf das Geschehen. Es gibt Kapitel in denen der Leser mit "Du" angesprochen wird. Dadurch bekam ich das Gefühl, direkt dabei zu sein. Tatsächlich fühlte es sich manchmal so an, als ob Nathan mich fragen würde, was ich von den Situationen halten würde oder als ob er mit sich selbst spräche.

Daran musste ich mich erst gewöhnen und zum Teil habe ich sogar Sätze vorgelesen, um zu verstehen, warum ich das Buch am Anfang eigentlich nicht mag. Es hat eine seltsame Faszination auf mich ausgeübt, aber die war am Anfang nicht gerade positiv. Viele Dinge habe ich nicht verstanden und Nathan ist am Anfang auch sehr wunderlich, wenn er in seinem Kopf immer wieder Mantras umher laufen lässt.

Es geht darum, dass er ein Halfcode ist, ein Etwas dazwischen, das es so noch nie gab. Die Welt, seine Familie und seine Mitschüler verhalten sich skeptisch ihm gegenüber. Und auch er selbst weiß nicht so recht, ob er sich selbst trauen kann. Ist er böse oder ist er gut? Um diesen Zwiespalt geht es und darum, ob sein Leben lebenswert ist, welche Kraft in ihm schlummert und um seinen ungebrochenen Willen zu leben.

Dieser Wille ist es, der mich später fasziniert hat. Nathan beißt sich durch sein Leben. Egal, ob ihm Steine in den Weg gelegt werden oder er selbst an sich zweifelt: für einen Hexer ist er ganz schön zäh und das auch ohne Kräfte. Es ist eine neuartige Geschichte, nicht nur Fantasy, denn bis jetzt ist mir noch kein Fantasybuch unter die Nase gekommen, dass sich so mit der Frage, ob jemand Gut oder böse ist, auseinander setzt.

Die Gestaltung

Nun, mein Buch hat schon unter mir gelitten, denn in meiner Tasche ist etwas ausgelaufen, also ist es nun ziemlich gewellt :/. Aber es ist schon hübsch anzuschauen, weil es so silbern glänzt. Und der Verlag hat fast das Originalcover übernommen.

Die Bewertung

Weil das Buch mich tatsächlich nach anfänglichen Schwierigkeiten noch mitgerissen hat, vergebe ich überraschenderweise 5 Bücherpunkte. Eigentlich war ich mir ziemlich sicher, dass das Buch nicht über drei Bücherpunkte hinaus kommt, aber ich gestehe: Ich habe mich geirrt. Die neuartige Perspektive und der Zwiespalt in Nathans Seele sind gut in Szene gesetzt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Genug Romantasy-Kitsch, jetzt wird's düster!, 31. Januar 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: HALF BAD - Das Dunkle in mir: Band 1 (Gebundene Ausgabe)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
»Es ist die Art, wie du denkst und wie du dich benimmst, die zeigt, wer du bist. Du bist nicht böse, Nathan. Nichts an dir ist böse. Du wirst eine mächtige Gabe haben, aber erst, wie du sie einsetzt, entscheidet, ob du gut oder böse bist.« (S. 126)

Seit frühester Kindheit wird Nathan vom Rat der Weißen Hexen überwacht, unterdrückt und verfolgt. Denn seine Mutter ist eine Weiße Hexe - und sein Vater niemand anderes als Marcus, der gefährlichste und mächtigste Schwarze Hexer ihrer Zeit, der für den Tod unzähliger Hexen verantwortlich ist. In Nathan sieht der Rat seine Chance gekommen: Welch besseren Köder könnte es geben um Marcus einzufangen als seinen eigenen Sohn? Und auch wenn Nathan ihm nie begegnet ist, wird er immer und überall misstrauisch beäugt und für seine dunkle Hälfte verurteilt. Kann er den anderen beweisen, dass er nicht böse ist? Oder ist er dazu verdammt, ein Schwarzer Hexer zu werden?

Im Jugendfantasy-Bereich wirkt es seit einiger Zeit so, als könnte man nur noch mit sexy mysteriösen Vampiren, Engeln oder Ähnlichem punkten. Welch positive Überraschung stellt da Sally Greens düsteres »Half Bad« dar, in der zur Abwechslung mal kein liebeshungriges Mädchen einem übernatürlichen Schönling hinterherhechelt. Stattdessen erwartet uns mit dem »Halbcode« Nathan ein ungewöhnlicher Protagonist und ein sehr spannender Weltenentwurf, in dem Hexen neben normalen Menschen existieren. Mich hat die Mischung von Anfang an begeistert, auch wenn die Geschichte zeitweise ihre Längen hatte.

Die Geschichte beginnt damit, dass der sechzehnjährige Nathan in einem Käfig gefangen gehalten wird, irgendwo in der Einöde Schottlands. Während er verzweifelt auf seine Chance wartet, der skrupellosen Hexe zu entkommen, die ihn gefangenhält und misshandelt, erzählt er rückblickend, wie er in dem Käfig gelandet ist. Wie er seit frühester Kindheit von den Weißen Hexen überwacht wird und sich den Untersuchungen des Rates stellen muss. Und wie sie ihn schließlich eingesperrt haben, um an seinen gefährlichen Vater zu kommen, den er jedoch noch nie getroffen hat. Doch nun nähert sich sein siebzehnter Geburtstag und Nathans Zeit läuft ab. Denn wenn er an diesem Tag keine drei Geschenke von seinem Vater erhält, muss er sterben...

"Half Bad" ist fast schon mehr Gesellschaftskritik als Fantasyroman, denn die Zauberei spielt hier eher nur eine untergeordnete Rolle (obwohl wir schon ein paar echt coole Zauber erleben). Stattdessen erleben wir, wie seine Mitschüler und die gesamte Hexengesellschaft auf Nathan reagieren, der - wenigstens rein äußerlich - das absolute Ebenbild seines berühmt-berüchtigten Vaters ist. Selbst seine Mutter konnte seinen Anblick nicht ertragen und hat sich selbst umgebracht. Nur sein Halbbruder Arran hält stets zu ihm und gibt nichts auf die Vorurteile der anderen. So wie auch die bildschöne Annalise, deren Familie zu den einflussreichsten Weißen Hexern zählt...

Nathans trauriges Schicksal hat mich alles andere als kalt gelassen und ich war schockiert, wie er von den ach so guten Hexen behandelt wird. Seit er ein Baby war, wird er überwacht, kontrolliert und unterdrückt. Ständig werden neue Gesetze vom Rat der Weißen Hexen herausgegeben, die Halbcodes wie ihm das Leben schwer machen. Sie müssen angeben, wann und wohin sie verreisen, wen sie treffen und jedes Jahr ihre Gesinnung testen lassen - kein harmloses Unterfangen, denn Schwarze Hexen werden gejagt, eingesperrt oder direkt getötet. Und so muss Nathan jedes Jahr wieder beweisen, ob er mehr nach seiner Mutter oder seinem Vater schlägt. Trotz des Rassismus und der Unterdrückung, der Nathan sich immer wieder ausgesetzt sieht, lässt er sich nicht unterkriegen, auch wenn sein innerer Konflikt zwischen seiner guten und bösen Seite durchaus spürbar ist und er oft überlegt, warum er eigentlich noch gut sein sollte.

Bei dieser Geschichte muss man sich wirklich fragen: wer sind eigentlich die Bösen? Die Schwarzen Hexen, die ihre Macht selbstsüchtig nur für ihr eigenes Wohl nutzen? Oder die Weißen Hexen, die ihre Fähigkeiten (angeblich) für das Gute einsetzen? Fakt ist, in diesem Buch sieht man nicht sonderlich viel Gutes von den Weißen Hexen, denn sie herrschen mit erbarmungsloser Hand. Nathan wird eingesperrt, geschlagen, gefoltert - und all das, ohne jemals etwas Böses getan zu haben. Einfach nur, weil er ein Schwarzer Hexer werden könnte. Wie die Weißen Hexen an die Macht gekommen sind und wieso sie so gnadenlos regieren, erfährt man in diesem ersten Teil noch nicht. Umso gespannter bin ich, wie Sally Green Nathans Geschichte weiterspinnen wird.

Ihr Debüt bietet auf jeden Fall eine innovative und frische Mischung aus Fantasydrama, Verfolgungsjagd, Freundschaft, Liebe und Unterdrückung und ist in meinen Augen sehr gut gelungen. Wir erfahren viel über die Hexengesellschaft und ihre Kultur und lernen skurrile und undurchsichtige Weiße und Schwarze Hexen kennen, die alle reges Interesse an Nathan haben. Aber wem kann er eigentlich trauen? Im Mittelteil hatte das Buch zwar so seine Längen, was den Lesegenuss etwas geschmälert hat. Das war aber lange nicht genug, als dass ich nicht trotzdem begeistert von dem Buch war.

»Half Bad« bietet eine packende, düstere und oftmals auch grausame Fantasygeschichte mit frischen Charakteren und einem spannenden Konzept, die ich all jenen weiterempfehle, die genug von den typischen Romantasygeschichten haben. Lasst euch von Nathans ungewöhnlicher Geschichte überraschen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Was bist Du?" "Anders" (Seite 299) - Guter Anfang, mit interessanten Ideen, zeigt aber dann Längen, 22. Januar 2014
Von 
Sileah (Potsdam) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: HALF BAD - Das Dunkle in mir: Band 1 (Gebundene Ausgabe)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Das Leben als Halfcode ist nicht einfach. Nathan bekommt dies mit aller Härte zu spüren. Er wächst bei der mütterlichen Familie auf, die alle Weiße Hexen sind. Sein Vater ist allerdings schwarz, tiefschwarz. Marcus ist der mächtigste schwarze Hexer.
Somit steht Nathan im Fokus des Rats Weißer Hexen und die verstehen wenig Spaß, wenn es um Marcus geht.

Die ersten 100 Seiten fand ich recht spannend und unterhaltsam. Doch irgendwann wurde ich der recht ausführlichen Kampfszenen müde. Nicht nur, dass sie recht brutal sind, nein, sie sind zu lange und zu häufig - zumindest für meinen Geschmack. Dadurch verlieren sich die interessanteren Aspekte der Geschichte, die durchaus spannende Ideen hat.

Die zwei Seiten Nathans, die Vielschichtigkeit mancher Figuren und die interessante Welt der Hexen. All das zieht zog mich schon in seinen Bann. Wem kann Nathan vertrauen? Erreicht er sein Ziel? Schade, dass Green manche Szenen so sehr ausdehnt.

Die Sprache ist der Zielgruppe angemessen schlicht. Hätte Green die Wiederholungen minimiert, wäre ich sicher mit mehr Interesse dabei geblieben. So hatte ich zumindet in der Mitte einen zähen Kampf mit den Seiten. Das letzte Drittel versöhnte mich dann wieder etwas. Jedoch nicht genug, Nathan wird ohne mich weiter kämpfen müssen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Uninspiriert, unnötig grausam und dann auch noch langweilig, 7. Februar 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: HALF BAD - Das Dunkle in mir: Band 1 (Gebundene Ausgabe)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Zwischendurch lese ich gerne etwas Fluffiges. Jugendbücher kommen mir da gerade recht. Fans fantastischer Literatur ab 14 Jahren empfiehlt der cbj-Verlag seinen neuen Roman „Half Bad - Das Dunkle in mir“. Genau das Richtige also. Der 432-seitige Schmöker der britischen Aussteigerin (vom Finanzwesen auf den Bauernhof) liest sich wirklich sehr unkompliziert und fix, so dass ich ihn ohne Probleme an wenigen Abenden las.

Nathan, der Halbcode

Mitten unter uns leben sie, schwarze (böse) und weiße (gute) Hexen und Hexer. Die wenigsten von uns wissen von ihnen und das ist ihnen auch sehr recht. Die gut organisierten, herrschenden weißen Hexen jagen und vernichten die gesetzlosen, chaotischen schwarzen Hexen. Alle! Gilt man als Schwarzer, gibt es keine Rehabilitation. Man ist und bleibt in den Augen der strahlenden Saubermann-Gesellschaft böse. Genauso gelten die Kinder und Kindeskinder als böse, grausam und gemein.
Doch hin und wieder, wirklich nur selten, also eigentlich bisher nur ein einziges Mal, verliebt sich eine weiße Hexe in einen schwarzen Hexer. Und wir alle wissen, was passiert, wenn sich ein Mann und eine Frau ganz doll lieb haben. Nun, diese Liebe führte zu einem kleinen Hexling: Nathan, dem Halbcode.

Seit seiner Geburt trägt Nathan das Stigma des Unreinen und Bösen. Seine Mutter beging Selbstmord, als er noch ganz klein war; seinen Vater lernte er nie kennen, da dieser im Untergrund, immer auf der Flucht vor den Jägern der Weißen lebt. Der jugendliche Hexling wuchs bei seiner Großmutter und seinen Stiefgeschwistern auf, deren Vater pikanter Weise von seinem Vater ermordet wurde. Von anderen weißen Hexen wird er im besten Fall gemieden, im schlimmsten Fall schikaniert und gefoltert. Die Hexengesellschaft betrachtet ihn als Geschwulst in ihrer blütenreinen Haut.
So ist es auch fraglich, ob Nathan zu seinem siebzehnten Geburtstag drei Geschenke erhalten und damit ein vollwertiger Hexer werden wird. Gerüchten zu Folge sterben schwarze Hexen gar, wenn sie die Geschenke nicht erhalten. Zur Schenkungszeremonie gehört es unverzichtbar, das Blut eines Ahnen zu trinken. Wird Nathans Vater ihm helfen? Welche Pläne verfolgt der Rat der (weißen) Hexen mit Nathan? Und für welche Seite wird der Junge sich entscheiden? Schwarz oder weiß? Gut oder böse? Für seinen (dunkler als dunklen) Vater oder seine große (blendend weiße) Liebe?

Konsequenzlosigkeit und moralisches Hickhack

Trotz der (Achtung: Wortwitz) Schwarz-Weiß-Zeichnung, sprach mich die Idee sehr an. Im Grunde geht es um Rassismus und darum, wie eine Gesellschaft Individuen behandelt, von denen sie denkt, sie seien anderes. Guter Stoff für ein pädagogisch wertvolles Jugendbuch.
Anfangs setzt Green das auch ganz gut um. Nathan erzählt dem Leser in einfachen Worten, kurzen Sätzen und sehr unkompliziert seine Story. Dabei wirkt er erst einmal auch sehr liebenswert. Man hat Mitleid mit ihm, schlägt sich unweigerlich auf seine Seite. Verachtet die bürokratischen, unethischen, vorurteilsbehafteten weißen Hexen. Sympathisiert mit dem armen Jungen, der doch nur das Richtige tun möchte.
Aber im Laufe der Geschichte handelt Nathan dann ebenfalls unethisch und böse, schreckt auch vor Mord nicht zurück. Den bereut er zwar (ein wenig), negative Konsequenzen haben seine zweifelhaften Entscheidungen jedoch nicht wirklich. Dieses moralische Hickhack verärgerte mich sehr. Es vermittelte mir den Eindruck, dass jede Handlung ok ist, wenn das Endergebnis für den Handelnden positiv ist. Sorry, aber eine solche Einstellung möchte ich meinem Sohn nicht vermittelt wissen.

Unnötig Grausam

Auch störte mich manch unnötig grausame Szene. Ja ja, die weißen Hexen wenden fiese Taktiken an, schon gut. Ja, auch die Schwarzen stehen ihnen in Nichts nach. Ein-, zwei Mal kann man das detailliert schildern, dann ist aber auch mal gut. Zwar können solche Beschreibungen zur unangenehmen Grundstimmung beitragen, hier zog und zerrte die ein oder andere Erzählung begangener Gräuel die recht dünne Story nur unnötig in die Länge. Die Grausamkeiten erzeugten auf Dauer keinen Thrill, sie waren einfach nur noch langweilig und eklig. Gewalt sollte aber abschrecken. So wie sie hier vom Protagonisten geschildert wird, wirkt sie eher wie etwas Normales, etwas was man hinnehmen und austeilen muss. Das finde ich arg bedenklich. Und das obwohl ich sonst wirklich nicht pingelig bin.

So fällt mein Urteil leider ziemlich negativ aus. Obwohl es mit seiner einfachen Sprache und simplen Geschichte genau dem unkomplizierten Buch entsprach, das ich für entspannte Kopf-aus-Abende suchte, enttäuschte mich die Moral und die unnötige Grausamkeit. Und auch wenn ich etwas Einfaches suchte, ein wenig dichter, inspirierter und ausgefeilter hätte das Half Bad-Universum schon ausfallen dürfen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Huch, das ist aber gut!, 5. Februar 2014
Von 
Janie (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: HALF BAD - Das Dunkle in mir: Band 1 (Gebundene Ausgabe)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Ich hatte keine große Vorstellung davon, worum es bei Half Bad gehen würde, aber das zugegeben sehr gelungene Cover reizte mich einfach unheimlich.
Worum es geht? Die Gesellschaft der weißen Hexen und ihre Angst vor den schwarzen Hexen und den Folgen dieser Angst. Dabei lassen sich durchaus Parallelen zu unserer Welt ziehen, zur Zeit des Nationalsozialismus, aber auch zu deutlich zeitgemäßeren Geschehnissen in nah- oder auch fernost. Gut, als Jugendlicher mag man dies nicht so erkennen und als Jugendbuch ist es wohl auch eher gedacht, aber die moralische Botschaft wird deutlich. Wie macht man aus einem harmlosen Hexer jemanden der auf Rache sind, der sich befreien will und muß?
Dabei wird nicht immer klar, wer hier denn nun wirklich das Böse ist, wer Vertrauen verdient und wem man es besser entzieht. Für mich ist das Buch um Nathan und seine Geschichte als "unklassifizierbarer" Hexer, der Sohn einer weißen Hexe und eines schwarzen Hexers, einer der Lichtblicke am Himmel der Fantasyjugendbücher gewesen. Spannend, temporeich und mitreißend wird hier eine fesselnde Geschichte erzählt, in der sich auch der normale Jugendliche mit all seinen Ängsten und Nöten immer mal wieder erkennen wird.
Dabei ist der Schreibstil eigentlich ein einfacher und ein wenig erinnert das Buch auch an eine erwachsenere düstere Variante von Harry Potter, Harry Potter, wie er vielleicht geworden wäre, wenn er weiter bei seinem Onkel und seiner Tante unter der Treppe hätte hausen müssen.

Ich wurde sehr gut unterhalten, Längen habe ich beim Lesen nicht verspürt und was ich besonders gut fand, obwohl dies der Auftakt einer Reihe ist, ist die Haupthandlung abgeschlossen, keine Fragen bleiben offen, es bleibt lediglich Spiel für weitere Entwicklungen und es bleibt kein fieser Cliffhanger am Ende.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Must Read dieses Jahr!, 15. April 2014
Rezension bezieht sich auf: HALF BAD - Das Dunkle in mir: Band 1 (Gebundene Ausgabe)
Inhalt:
Wenn das Böse in dir lauert, bist du dann dazu verdammt?
Nathan wird gejagt. Seit seiner frühesten Kindheit wird er von der Regierung beobachtet, verfolgt, eingesperrt. Denn Nathan lebt in einer Welt, in der – mitten im modernen Alltagsleben – Hexen existieren. Weiße Hexen, die sich selbst für gut erachten und die Regierungsmacht in ihren Händen halten. Schwarze Hexen, die gefährlich und skrupellos sind und im Untergrund arbeiten. Und Nathan, der beides ist – denn seine Mutter war eine Weiße und sein Vater Marcus ist der gefürchtetste Schwarze aller Zeiten. Nathan ist ihm nie begegnet, aber von so einem Vater kann er nur Dunkles und Böses geerbt haben. Oder? Um an Marcus heranzukommen, stellt der Rat der Weißen eine tödliche Falle – mit Nathan als Köder. Bald wird Nathan von beiden Seiten gejagt und muss sich entscheiden, wofür es sich zu kämpfen lohnt: für die gute Seite in ihm – oder für die böse … (Klappentext, Amazon)

Cover:
Ich liebe dieses Cover! Alles andere ist bei der Gestaltung auch völlig unmöglich!

Titel:
Auch der Titel ist passend, auch wenn wir Deutschen mal wieder einen Untertitel brauchen. Scheint ein Kulturgut von uns zu sein ...

Schreibstil:
Ich liebe ihn einfach. Nathan ist ein toller Ich-Erzähler und auch die Abschnitte, in denen er den Leser direkt anspricht und dabei die Du-Form verwendet waren sehr interessant, da man in diesem Moment selbst zum Protagonisten wird. Generell ist der Stil sehr jugendlich und rasant, sodass ich es an einem Tag verschlungen hatte. Allerdings ist es oft sehr brutal und ich habe viel mitgelitten. Folterszenen und Demütigungen werden sehr ausführlich beschrieben und wenn man glaubt, es kann nicht schlimmer kommen, tut es das doch. Ich denke, gerade der Schreibstil, der nah am Leser ist hat es so krass erscheinen lassen. Im Nachhinein war ich verwundert, dass es beim cbj und nicht beim cbt Verlag erschienen ist. Ich würde das Buch keinem unter 14 in die Hand drücken.

Charaktere:
Hier konnte das Buch einen weiteren Pluspunkt sammeln, denn nicht nur die Protagonisten, sondern auch die Antagonisten waren sehr schön ausgearbeitet. Aber fangen wir bei Nathan an. Er selbst war ein Charakter, wie er besser kaum dargestellt werden kann. Er lebt zusammen bin seinen drei Halbgeschwistern bei der Großmutter und kommt mit allen, bis auf mit Jessica klar. Sie hasst ihn und prophezeit, dass er wie sein Vater, den er nicht einmal kennt, werden wird. Denn Marcus ist der gefährlichste schwarze Hexer, den es gibt. Und man sagt ja, wie der Vater, so der Sohn. Aber Nathan ist mehr weiß als schwarz, dessen ist er sich sicher. Doch obwohl seine Großmutter und die anderen beiden Geschwister zu ihm halten, machen die anderen Hexen ihm das Leben zur Hölle. Und das nicht nur durch Hänseleien. Die Gesetze gegen Halbblüter werden immer schärfer, die Prügel immer lebensgefährlicher und zu guter letzt wird er seiner Familie entrissen und in einen Käfig gesperrt. Gerade in dieser Zeit und danach konnte Nathan als Charakter überzeugen. Er leidet unter posttraumatischer Belastungsstörung und einem anfangenden Stockholm Syndrom, was durch seine Alpträume, Nägel abkauen, Rastlosigkeit und dem ständigen Hinterfragen, was Celia, die Frau die ihn gefangen hält, über seine Handlungen denkt. Dies zeigt sich vor allem, Nachdem er frei und auf der Flucht ist. Celia ist ein Charakter, den ich nur sehr schwer einzuschätzen konnte. Auf der einen Seite schlägt sie ihn und hält ihn klein, auf der anderen kümmert sie sich aufrichtig. Hier bin ich sehr gespannt, wie sich das in den nächsten Büchern entwickeln wird. Man versucht sie zu hassen, aber es ist schwer. Ansonsten ist Aaron wohl noch erwähnenswert, er ist Nathans Halbbruder und die beiden stehen sich sehr nahe. Er war einfach nur unglaublich lieb. Nathans Vater könnte mich nicht ganz so überzeugen nachdem er den Satz "Du kamst die letzten Jahre doch gut ohne mich klar." losgelassen hatte. Denn genau das tat Nathan eben nicht!

Erwähnenswert:
Das Buch spielt trotz aller Magie in der heutigen Zeit und noch dazu in Großbritannien. Mit "Harry Potter" hat es aber überhaupt nichts zu tun. Die Magie ist auch nur sehr dezent wodurch ich das Buch fast schon realistisch fand. Man vergisst es oft.

Stuck in my Head:
"Wie steuere ich meine Gabe?" Ich wische mir die Nase mit dem Handrücken ab und antworte: "Sie denken daran und ..." Und wieder liege ich auf dem Boden. Der Lärm bricht ab, und ich betrachte die Dielenbretter. Die Dielenbretter und ich sind alte Freunde. Ich sehe sie an, auf der Suche nach einer Antwort. Aber sie sind in solchen Dingen keine große Hilfe. Ich rappel mich auf die Knie hoch. "Nun?" Ich zucke die Achseln. "Sie tun es einfach." "Ja." Sie schlägt mir auf den Kopf. "Wie schlagen. Ich weiß, dass ich es tun will, wo und wen, und es ist beihnah ein Reflex. Ich tue es einfach. Ich brauche nicht darüber nachzudenken, den Arm zu heben und die Hand zu bewegen." Sie versetzt mir einen weiteren Schlag.

Kriesenreif:
Eine Szene fand ich dann doch sehr, sehr unrealistisch. Nathan versteckt tagelang einen Nagel im Mund trotz Prügel, Schlaf, Schreien, Sprechen, Ohnmachtsanfällen und nem Knebel im Mund. Also ehrlich: Den hätten wir doch alle schon verschluckt...

Fazit:
Das Buch hat es geschafft, einen Ehrenplatz in meinem Regal zu bekommen. Es weiß trotz der stark vertretenen Gewalt zu begeistern und reißt den Leser mit! Die Charaktere sind alle gut durchdacht und viele habe ich in mein Herz geschlossen. Vor allem Nathan, der eben kein typischer unverwundbarer Held ist sondern Jemand wie du und ich. Am liebsten würde ich jetzt schon die Buchhandlung für Teil 2 stürmen, aber da heißt es warten bis 2015 ... Absolutes Must Read dieses Jahr!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Ein gelungener Auftakt der Trilogie, 13. April 2014
Rezension bezieht sich auf: HALF BAD - Das Dunkle in mir: Band 1 (Gebundene Ausgabe)
Inhalt:

Nathan ist 16 Jahre alt und ein Halbcode (Halbblut). Seine Mutter war eine weiße Hexe, sein Vater ist ein schwarzer Hexer und das bringt ihm nur Schwierigkeiten, denn er wird vom Rat der weißen Hexen unterdrückt und herunter gesetzt. Aber das stört ihn nicht weiter, denn er ist ein kleiner Rebell.
Alles was er will ist, seinen Vater kennen lernen. Denn dieser ist der meistgesuchte scharze Hexer Marcus. Außerdem will Nathan seine Schenkungszeremonie duchführen, denn dies ist ein Ritual das alle jugendlichen Hexlinge machen müssen. Sie erhalten 3 Geschenke und trinken das Blut ihrer Ahnen (zB. Eltern...), dadurch werden sie zu vollwertigen Hexen/Hexern. Um diese Zeremonie bei Nathan zu verhindern, sperren sie ihn in einen Käfig und versuchen ihn zu manipulieren um an seinen Vater zu kommen. Aber er versucht zu entkommen.

Einige Jahre bevor Nathan in diesem Käfig landete, lernte er Annalise kennen. Sie ist in seiner Klasse und er ist unsterblich in sie verliebt. Aber auch sie ist nicht ganz abgeneigt und das ob wohl sie weiß, das er ein Halbcode ist.

Wird er aus diesem Käfig flüchten können und Annalise wieder sehen? Wird er seinen Vater finden?

Meine Meinung:

Als ich das Buch bei der LBM im März sah, dachte ich mir schon vom Einband und vom Klappentext her, das es ganz interessant klingt. Aber es hat mich wirklich Überrascht :)
Als ich es dann für eine Leserunde bekam, hab ich es gleich an drei Tagen durchgelesen. Die Charaktere sind interessant und vielfältig ausgewählt. Man fühlt richtig mit, wie Nathan das alles durch macht und wie er sich fühlen muss.

Der Schreibstil ist auch gut gelungen, denn die Erzählweise in der ICH-Perspektive mag ich sehr gern. Das Buch war durchweg spannend und nach jedem Kapitel wollte man unbedingt wissen wie es weiter geht.

Das Buch ist in 6 Teile/Kapitel unterteilt und den ersten fand ich etwas verwirrend, weil man noch gar nicht richtig wusste um was es geht, aber ab dem zweiten Teil wird es besser, denn man erfährt ab da wie es dazu kam, das Nathan nun im Käfig sitzt.

Fazit:

Ein gelungener Auftakt einer Trilogie, rund um den Zwist zwischen weißen und schwarzen Hexen. Einem Jungen Hexling der wissen will wo er her kommt und damit zurecht kommen muss , ein Halb Code zu sein. Mir persönlich gefiel der erste Band sehr gut und ich bin gespannt auf den Zweiten :-)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 26 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst
ARRAY(0xa263af3c)

Dieses Produkt

HALF BAD - Das Dunkle in mir: Band 1
HALF BAD - Das Dunkle in mir: Band 1 von Sally Green (Gebundene Ausgabe - 31. März 2014)
EUR 17,99
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen