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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein sehr schönes Kinderbuch mit einer traurigen dystopischen Geschichte.
Inhalt:

In einer Welt in der Tiere ausgestorben sind lebt Kester in einem Mentorium für Problemkinder. Er kann nicht sprechen, daher ist er in dieser Einrichtung. Doch als er aufeinmal einen Schwarm Tauben reden hört, glaubt er verrückt zu werden.
Die Tauben wollen ihn retten um Kester zu den letzten überlebenden Tieren zu bringen...
Vor 7 Monaten von Bücherfeen veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen streckenweise recht düstere und etwas bemühte Dystopie für Kinder
Dystopien gehören auf dem Gebiet der "Erwachsenenbelletristik" schon lange zu den besonders beliebten Genres und haben seit einigen Jahren, spätestens seit den "Tributen von Panem", auch die Jugendliteratur erobert.
Mit "Die große Wildnis" von Piers Torday, offenbar als Beginn eines Mehrteilers konzipiert, kommt nun auch eine Dystopie für die...
Vor 7 Monaten von Berlinoise veröffentlicht


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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zu gewollt, 8. Januar 2014
Von 
P. Hüwels (Oberhausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Große Wildnis: Band 1 (Gebundene Ausgabe)
Schon auf der Frankfurter Buchmesse letztes Jahr habe ich dieses Buch entdeckt und es klang sehr vielversprechend. Eine Geschichte, in der der Protagonist zwar mit Tieren, nicht aber mit Menschen, kommunizieren kann, in einer Welt in der die Tiere fast restlos ausgestorben sind, hörte sich nach einem interessanten Jugendbuch an. Leider konnte mich das Buch aber nicht komplett überzeugen, dies liegt einerseits am Schreibstil, aber leider auch an der nicht ganz geglückten Umsetzung.
Erster Satz: „Meine Geschichte beginnt damit, dass ich auf dem Bett sitze und aus dem Fenster sehe.“
Das Cover
Für mich war das Cover ein Grund das Buch lesen zu wollen.
Ein Junge der auf einem Hirsch mit roten Augen reitet, auf einem Hügel während einer sternenklaren Nacht. Es wirkt sehr interessant, da die heutigen Kinder den Bezug zu wilden Tieren immer mehr verlieren.
Die Charaktere
Kester merkt man an, dass er erst 12 Jahre alt ist, sei es in seinen Handlungen, die alle noch ein wenig unbeholfen wirken oder die Art und Weise wie er mit und über die Tiere kommuniziert.
Für Jugendliche ist er eine Person mit der sie sich identifizieren können und der ihnen den richtigen Umgang mit Tieren und dem Tierschutz beibringen kann.
Durch seine Aufgabe, die Tiere zu seinem Vater zu bringen, muss Kester ständig über sich selbst hinauswachsen und die unterschiedlichsten Entscheidungen treffen, was ihn mir dann mit der Zeit doch sympathischer machte.
Die Geschichte
Kester lebt in einem Heim, in der nur zum Essen oder anderen bestimmten Aktivitäten aus dem Zimmer gelassen wird. Mit der Hilfe von Kakerlaken und Tauben kann er von dort fliehen und lernt die letzten Tiere der Welt kennen. Da sein Vater früher Tierarzt war, möchte Kester zu ihm um das letzte Wild zu retten.
Ich fühlte mich direkt in das Heim -zu Kester- in die Geschichte geworfen und ich brauchte meine Zeit um wirklich zu verstehen wo ich mich als Leser befinde und was gerade passiert. Die Informationen kommen immer bruchstückhaft in Form von Erinnerungen an seinen Vater und sein früheres Leben, was vor allem die jüngeren Leser nicht überfordert.
So richtig Spannung wollte für mich als Leser nicht aufkommen, was aber auch daran liegen kann, dass ich nicht mehr zu der wirklichen Zielgruppe gehören und einfach eine andere Erwartung an die Vorhersehbarkeit der Geschichte habe.
Die moralischen Werte, die durch das Buch an die Jugendlichen weitergegeben werden sollen, wirkten teilweise sehr erdrückend. Ich finde es wichtig, dass Kinder mit Tieren aufwachsen, sie schätzen lernen und sich für den Tierschutz einsetzen aber diese Gedanken sollten den Lesefluss nicht hindern und so sehr im Vordergrund stehen, wie in dem Buch.
Die Geschichte ist in sechs Teile aufgeteilt, die mit Hilfe von sehr kindergerechten Illustrationen abgetrennt werden. Auch über den Kapitelüberschriften gibt es Illustrationen von den Tieren, die in der Geschichte oder speziell in dem Kapitel vorkommen.
Alles in allem konnte mich das Buch nicht so überzeugen wie ich es mir gewünscht habe. Es ist leider doch noch recht einfach gehalten, wo ich mir doch ein wenig mehr Anspruch gewünscht hätte, um die Zielgruppe ein wenig zu erweitern. Die Idee der Grundidee der Geschichte hat mir gut gefallen mit Potenzial das hoffentlich dann im zweiten Band ausgeschöpft werden kann.
Der Schreibstil
Insgesamt ist der Stil des Buches sehr einfach und doch gewöhnungsbedürftig.
Durch den einfachen Stil lässt sich das Buch schnell und flüssig lesen, jedoch hatte ich das Gefühl, dass der wirkliche Umfang der Geschehnisse durch die einfache Sprache nicht bei dem Leser ankommen, sondern auf der Strecke bleiben, was wirklich schade war.
Beim Lesen hat mich sehr gestört, dass einige Worte sehr verfälscht wurden. Selbstverständlich können Tiere nicht richtig sprechen und schnappen die Worte nur von den Menschen auf, jedoch sollte bei einem Jugendbuch, bei dem die Sprache der angestrebten Leser noch in der Entwicklung ist, besser darauf geachtet werden, dass sich solche Worte nicht durch fehlplatzierte Realitätsnähe einprägen, zumal die meiste Zeit die Sprache der Tiere einwandfrei ist.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein schaler Nachgeschmack bleibt am Ende doch ..., 19. Dezember 2013
Von 
Damaris - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Große Wildnis: Band 1 (Gebundene Ausgabe)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Am Anfang war ich begeistert! Das Cover, die Innengestaltung, das Szenario - wow! Empfohlen wird das Buch ab 10 Jahren, es spricht also eine jüngere Leserschaft an. Gerade diese Bücher haben oft einen ganz besonderen Zauber und ziehen mich, als erwachsenen Leser, magisch an. Leider wurde meine anfängliche Begeisterung mit jedem Buchviertel mehr gedämpft. Und auch wenn ich das Buch durch die Augen der Zielgruppe betrachte, gab es am Ende doch einiges, mit dem ich nicht vollkommen zufrieden war.

Piers Torday arbeitete als Theaterproduzent und Dramatiker. Man merkt, dass er diese Erfahrungen in sein Buch fließen lässt. Das dystopische Szenario, verbunden mit einer Rettungsaktion bedrohter, sprechender Tiere (Kester hat die Gabe mit den Tieren in Gedanken zu sprechen) ist gewagt, funktioniert aber sehr gut. Vor allem bei Kesters Anfangserzählungen kommt schnell Gänsehautfeeling auf.

Kester, der 12-jährige männliche Hauptprotagonist, erzählt die Geschichte in der Ich-Form (Präsens). Obwohl er, seit seine Ma gestorben ist, nicht mehr sprechen kann, kann man sich wunderbar in ihn hineinversetzen. Durch ihn wird das Buch gerade auch für Jungen zu einem interessanten Lesestoff. Probleme bereiteten mir dann eher die Tiere. Warum? Weil ich sie nicht mochte. Nicht den altklugen Hirsch, nicht das vorwitzige Wolfskind, nicht die divenhafte Katze und vor allem nicht die komischen Tauben. Der Witz der kleinen Maus, die in jeder Situation einen anderen Tanz aufführt, kam bei mir überhaupt nicht an. Ich betone, auf junge Leser mag das anders wirken, für mich verhielten sich die Tiere meist kontrovers und habe mich genervt.

Nach dem eindringlichen und guten Anfang, wird das Buch sehr rasant und auch spannend. Kester und die Tiere stolpern auf ihrer Mission von einer Gefahrensituation in die nächste. Das zieht sich bis zum Ende so durch, ist mitunter sehr hart und zerrt ganz schön an den jungen Lesernerven. Auftauchende Erwachsene haben alle "einen an der Waffel", agieren böse oder gruselig. Manchmal scheint die Situation so ausweglos, dass man eine erfolgreiche Mission nicht nur einmal infrage stellt. Die Grundstimmung wirkt pessimistisch. Für mich sind das keine ideale Vorraussetzungen für die angesprochene Zielgruppe.

Das Buch liest sich durch die große Schrift so flott, dass man schnell am Ende der 380 Seiten angelangt ist. Obwohl es der Beginn einer Reihe (Trilogie?) ist, könnte diese Geschichte abgeschlossen sein - wenn da nicht im letzten Absatz schon wieder neue Gefahr am Horizont aufziehen (sprichwörtlich!) würde. Der Schluss wirkte auf mich hart und steril, ganz anderes, wie man das bei einem Abenteuer mit Tieren erwarten würde. Das Buch hat was, und dennoch bleibt bei mir ein etwas schaler Nachgeschmack zurück.

Zusammengefasst:
Noch immer bin ich hin- und hergerissen, wenn ich das Buch Revue passieren lasse. Ich möchte es mögen, weil es im Grunde etwas Besonderes, wenn auch sehr speziell, ist. Die Definition der "Großen Wildnis" ist eigentümlich. Interessant dürft es vor allem für eine junge männliche Zielgruppe sein. Ein schaler Nachgeschmack bleibt am Ende doch. Die pessimistische Grundstimmung und die kontrovers agierenden Menschen und Tiere sind nicht sehr vorteilhaft gewählt. Selbst der vermeintlich "positive" Schluss stimmt nicht komplett zufrieden. Das erwartete märchenhaft-besondere Jugendbuch platziert sich am Ende nur im unteren Mittelfeld. Bedauerlich!
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein zauberhaftes Buch mit einem Hauch Herzschmerz, einem Quäntchen Humor und einem großen Abenteuer., 1. Dezember 2013
Von 
Susas Leseecke (o.O somewhere over the rainbow O.o) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Große Wildnis: Band 1 (Gebundene Ausgabe)
*Träume sind unsere Geschichten – unsere Erinnerung an die Tiere, die vor uns gelebt haben. Unsere Träume werden von Tier zu Tier weitergegeben, seit unsere Ahnen dieses Land zum ersten Mal betraten. Unter diesen Träumen gibt es einen besonderen, den wir uns seit Urzeiten immer wieder erzählen.*
Seite 126

Ein kleiner Einblick:

Kester Jaynes ist fast 13 und lebt im Mentorium, einer Anstalt für verhaltensauffällige Kinder weit weg von seiner Heimatstadt Premia und mitten in der Quarantänezone.

Ich kenne ihre Namen. Ich lausche ihren Gesprächen. Ich weiß warum sie hier sind. Nur warum ich hier bin, das weiß ich nicht.
Seite 17

Er weiß nicht aus welchem Grund er dort leben muss und es gibt auch nur zwei Möglichkeiten diesen Ort zu verlassen, als ehrbarer Bürger oder über die Klippen. Geleitet wird das Mentorium von einem Unternehmen das sich Facto nennt. Der Inhaber und auch Besitzer der ganzen Insel ist Selwyn Stone, er schickt seine Keuler und Sculdiss aus um die noch übrig gebliebenen Tiere aufzuspüren und sie zu beseitigen. Auch sammelt Sculdiss die Aussätzigen ein und bringt sie nach Premia. Nur in Premia gestattet Selwyn Stone den Menschen zu leben. Um die Stadt liegt die Quarantänezone und dahinter nichts mehr. So glaubt es auch Kester und fügt sich seinem Schicksal. Seit die rote Pest ausgebrochen ist, dürfen sich die Menschen keinem Tier nähern. Denn sie könnten sich anstecken. Nur Ungeziefer hat man am Leben gelassen, da es sich scheinbar nicht anstecken kann. Daher ist es auch nicht mehr möglich sich von Fleisch zu ernähren. Als Nahrung gibt es für die Menschen in Premia und die Kinder im Mentorium nur eine Art rosa Pampe mit den verschiedensten Geschmäckern. Sie nennt sich Formula und wurde speziell entwickelt. Mal schmeckt es nach Pommes und Hühnchen und mal nach Eier und Schinken.
Vor Kesters Zimmer sitzt ein Aufseher der meistens schläft. Das dieser schläft, ist nicht weiter schlimm, denn Kesters Zimmer ist verriegelt und eine Flucht daher unmöglich.
Die anderen Kinder nennen Kester Dumpfkarotto (stumm=dumm + rote Haare) oder auch scherzhaft Plaudertasche. Das hat leider seinen Grund, den Kester spricht nicht, er kann es nicht, kein Laut verlässt seine Kehle. Dies war nicht immer so. Damals vor sechs Jahren, als seine Mam noch lebte, damals sprach er noch. Sein Vater ist ein anerkannter Wissenschaftler, aber auch ihn hat Kester seit nunmehr sechs Jahren nicht gesehen. Warum er im Mentorium leben muss, warum er seinen Dad nicht sehen kann und warum der Umgang selbst mit Insekten und Ungeziefer nicht erlaubt ist, dass alles kann er nicht so recht verstehen.
Zu den Mittagszeiten holt sich Kester sein Essen und verzieht sich meist in eine Ecke des Hofes wo er seine Ruhe vor den Hämen der anderen Kinder hat.
Wieder einmal kommt ein Insekt aus einem Abfluss gekrochen und Kester teilt sein Formula mit ihm. So kommt es auch das Kester eines Tages ein flüstern, ja eine tiefe raue Stimme vernimmt. Der Kakerlak, dieses Insekt spricht zu ihm. Er sagt, Hilfe. Stimmt das oder bildet Kester es sich nur ein. Er ist verwirrt. Die Aufseher bemerken, dass Kester sich mit Ungeziefer beschäftigt und schleppen ihn zum Doktor des Mentoriums. Auch dort glaubt Kester seinen Verstand zu verlieren. Eine Spinne nähert sich ihm und spricht auch zu ihm. Wenig später wird er auf sein Zimmer gebracht. Er hat Arrest und darf es für sieben lange Tage nicht verlassen. Das ist nun also die Strafe, weil er sich mit einem Ungeziefer beschäftigte. Kester sehnt sich nach seinem zu Hause. Nach seiner verstorbenen Mam Laura und auch nach seinem Dad.
Am letzten Abend der Isolation geschieht plötzlich etwas. Er träumt und wird durch ein lautes klopfen und krachen wach. Die Scheibe seiner Glaswand ist teilweise zerbrochen und die Scherben liegen in seinem Zimmer verstreut. Kester vernimmt ein tapp und dann noch ein tapp. Dann bemerkt er die nassen Federhiebe um sich herum und sieht an die hundert Tauben in seinem Zimmer. Nach all der langen Zeit im Mentorium formen sich erstmals wieder Wörter in Kesters Kopf. Er kann die Tauben verstehen, sie sprechen zu ihm. Die Tauben berichten Kester, dass er schon bald aus dem Mentorium befreit wird und wenig später verschwinden sie wieder durch die Glaswand. Mit Hilfe der Kakerlaken gelingt Kester die Flucht und er kann das Wetter außerhalb spüren und die Freiheit riechen
Es gelingt ihm mit dem Anführer der Kakerlaken, dem General und den Tauben zu fliehen und zu fliegen. Ja, sie fliegen mit Kester außerhalb der Quarantänezone. Zu gerne würde ihn seine Reise zu seinem Dad führen, doch dies ist eine andere Richtung.
Im Ring des Waldes angekommen wird Kester sehr schnell bewusst, dass es sehr wohl noch Leben außerhalb der Quarantänezone gibt. Nach und nach tauchen dort immer mehr Tiere auf. Eines, das sich selbst die große Wildnis nennt spricht zu Kester. Es ist ein prächtiger Hirsch, der letzte seiner Art. Die Tiere im Ring des Waldes haben keinerlei Anzeichen der roten Pest. Keine typischen roten Augen und auch sonst keine Symptome. Sie scheinen gesund. Noch. Und sie setzen all ihre Hoffnung in Kester. Er soll das Heilmittel finden, das Heilmittel gegen die rote Pest. Kester fühl sich nicht im Stande den Tieren zu helfen, doch er will sein bestes versuchen und die Tiere zu seinem Vater führen. Schließlich war der einmal ein sehr guter Tierarzt bevor er für das Facto-Unternehmen arbeitete. Der Hirsch spricht von einer großen Gabe die Kester hat und es wird die Zeit kommen wo Kester alles erklärt wird. Dies wird in den alten Träumen erzählt.

*Selbst wenn du nur einige wenige von uns retten kannst, musst du es tun. Du hast keine andere Wahl. Wir wissen das du ein Held bist. Wann siehst du das endlich ein und fängst an, dich auch wie einer zu benehmen?
Seite 221

Gemeinsam mit dem Hirsch, dem kleinen Wolfsjungen und einem Mädchen namens Polly, welches er auf seiner Reise trifft, beginnt ein großes, überlebenswichtiges aber auch gefährliches Abenteuer.
Werden sie Kesters Vater finden, werden sie das ersehnte Heilmittel bekommen und wie gefährlich wird es für die Tiere in Premia?

Meine Gedanken zum Buch:

Ein spannendes Kinder- und Jugendbuch. Gerade zum Ende des Bandes wurde es noch einmal so richtig kribbelig und spannend. Das typische Gefühl bei einem Mehrteiler – wie geht es denn nun weiter. Die Geschichte baut sich Bild für Bild auf und ist sehr detailnahe beschrieben.

Die Küche der Sturmhöhe ist größer als jede andere, die ich kenne. Größer und unordentlicher. Durch die Schlitze der Jalousien fällt Licht auf das Spülbecken und die Pfannen, Tassen und Teller, die im Abwaschbecken schwimmen.
Seite 158

Das Cover ist schlicht gehalten. Eine Silhouette vor einem blauen Hintergrund, dem Himmel. Die große Wildnis, der prächtige Hirsch und auf seinem Rücken sitzt Kester. Als würden sie ihrem großen Abenteuer entgegen sehen. Auch der kleine Wolf und die dusselige Weiße Taube dürfen nicht auf dem Cover fehlen.

Die Geschichte ist aus der Sicht von Kester geschrieben. Er erzählt hautnah von seinem Leben im Mentorium und seinem Abenteuer welches er mit den Tieren erlebt. Auch kleine Rückblenden und viele Dialoge mit den anderen Protagonisten, welche in diesem Fall Tiere sind, finden sich in dieser Geschichte. Die Weiße Taube brachte mich des Öfteren zum Schmunzeln.

Als ich mir das Kinn abwische, hüpfen zwei graue Tauben auf meinen Schoß. *Wir haben etwas zu essen für dich gesucht, Kester.*Sie lassen Zweige voller Beeren und Nüsse aus ihren Schnäbeln in meine Hände fallen. Ehe ich sie richtig in Augenschein nehmen kann, hat Weiße Taube schon einen Zweig mit den saftigsten Beeren weggeschnappt. *Kester, du hast uns etwas zu essen besorgt!*
Seite 123

Kurz & gut – mein persönliches Fazit:

Ein tiefgründiges und emotionales Buch. Es zeigt auf, dass es sich lohnt zu kämpfen, sich auf andere verlassen zu können, über sich hinauszuwachsen und seine Stärken nutzen zu können, für eine große, wichtige und gute Sache - dem Leben.
Viele Hinweise in der Geschichte fügen sich zum Ende hin zusammen und lösen sich somit auf. Dennoch bleibt der Weitergang Kesters Abenteuers offen und man darf auf die Fortsetzung gespannt sein. Es ist sehr aufregend und interessant wie der Autor mit der Unwissenheit Kesters spielt. Kester bezeichnet ein Tier als ein Wiesel und wird sofort vom General berichtigt, dass dies ein Dachs sei. Aber woher sollte Kester alle Tiere beim Namen kennen. Es ist wirklich einzigartig und hi und da humorvoll.
Ich habe mich einige Male dabei ertappt, wie ich an Doctor Dolittle dachte. Nicht an die Filme mit Eddie Murphy. Nein, an den Film von 1967. Einige von Euch kennen ihn sicher noch. http://www.amazon.de/dp/B005CFXYHY Auch in diesem Film konnte sich ein Mensch mit den Tieren verständigen.
Ich lege Euch diese Geschichte von Kester und seinem Abenteuer mit der Großen Wildnis ans Herz. Es regt zum Nachdenken an und ist auf seine Weise ein zauberhaftes Buch mit einem Hauch Herzschmerz, einem Quäntchen Humor und einem großen Abenteuer. Ich konnte mir die Schauplätze, die Menschen und die Tiere sehr gut vorstellen und mit ihnen fühlen und leiden.

Träumen wir nicht manchmal auch davon, mit den Tieren sprechen und sie verstehen zu können.

© Rezension: Susa
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5.0 von 5 Sternen Eine Welt ohne Tiere?, 6. März 2014
Von 
I. Ostwald "ranathecat" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Große Wildnis: Band 1 (Gebundene Ausgabe)
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Kester lebt an einem abgeschiedenen Ort, dem Mentorium, einem Ort, an den Kinder geschickt werden, um vergessen zu werden. Kester kann nicht sprechen. Doch er ist nicht sicher, ob das der Grund ist, warum er hier ist. Seine Mutter lebt nicht mehr und von seinem Vater hat er schon lange nichts mehr gehört. Die Zeit vertreibt er sich mit Gedanken und Erinnerungen an glückliche Zeiten, bevor er ins Mentorium kam und sich die Welt so veränderte... eine Seuche breitete sich vor einigen Jahren aus und tötete alle Tiere, egal ob Nutz- oder Haustiere. Nur die Insekten überlebten und eines Tages hört Kester plötzlich eine Stimme, die von einer Kakerlake zu kommen scheint...

Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an direkt mitgerissen - Kester ist ein nachdenklicher Junge, der sich trotz seiner traurigen Situation seinen Humor bewahrt hat. Auch wenn man zunächst denkt, er wäre nichts Besonderes und eher im Gegenteil benachteiligt, so stellt sich schnell heraus, dass er eine spezielle Gabe hat und eine wichtige Aufgabe in der Welt. Die Figuren, die er im Verlauf der Handlung kennenlernt, tragen auch mit ihren Eigenheiten dazu bei, dass man gerne weiter liest und mitfiebert. Sprachlich eher einfach, aber nicht seicht, gehalten, kann man dem Lesefluss sehr gut folgen. Ein sehr guter Auftakt einer Dystopie!
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4.0 von 5 Sternen überraschende Geschichte für ältere Kinder, 5. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Große Wildnis: Band 1 (Gebundene Ausgabe)
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Die Große Wildnis: Band 1 ist eigentlich für jeden geeignet, nicht nur für Naturfans. Die Geschichte ist überraschend mit vielen Wendungen und kommt ohne oder nur mit sehr wenig Klischées aus. Sowohl für Mädchen als auch für Jungen interessant, ist es für ältere Kinder (ab 10, aber auch für Jugendliche nicht langweilig) sinnvoll, denn es kommen doch einige traurige Szenen vor (die durch lustige Stellen abgemildert werden). Der Autor schafft es in dieser Hinsicht hervorragend, die Geschichte zu entwickeln.

Schönes Buch mit kleinem Punktabzug, da irgendetwas noch gefehlt hat, und man vieles schon vorher erahnen konnte. Etwas mehr Ausreifung hätte zu 5 Sternen geführt.
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4.0 von 5 Sternen Fantasy-Dystopie für die kleineren Leser, 5. März 2014
Von 
Melanie Reichert "Serien-Freak" (Friedberg, Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Große Wildnis: Band 1 (Gebundene Ausgabe)
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Kurzrezension:

Man ist schnell in der Geschichte drin und auch die einfache Sprache lässt die Seiten nur so dahinfliegen. Ich würde sagen, dass die Formulierungen dem Lesealter entsprechend angepasst sind.

Die Welt, die hier beschrieben wird, ist auf der einen Seite sehr realistisch, auf der anderen Seite aber auch traurig. Eine Welt, in der es keine Tiere mehr geben soll, ist doch eine sehr grausame Vorstellung. Jedoch konnte ich mir die Umgebung sehr gut vorstellen, was eindeutig ein Pluspunkt ist.

Der Protagonist Kester war mir von Anfang an sympathisch. Man schließt ihn direkt ins Herz und fiebert richtig mit ihm mit. Für mich war der Roman leider etwas "kindlich" weswegen ich auch den einen Stern abgezogen habe. Aber der entsprechenden Altersgruppe müsste die Story sehr gut gefallen (hier wird dann auch sicher die Spannung etwas größer sein). Für Erwachsene ist die Geschichte leicht zu durchblicken und könnte deswegen eventuell etwas eintönig erscheinen.

Ein nettes Buch, das nicht nur für die ältere Leserschaft ein tolles Leseabenteuer ist.
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5.0 von 5 Sternen Spannende Dystopie für Jugendliche, 2. März 2014
Von 
Mata Hari (am schönsten Ort Deutschlands) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die Große Wildnis: Band 1 (Gebundene Ausgabe)
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Eine Welt, in der keine Tiere mehr existieren... ist an sich schon beängstigend.

Doch Kester, der in einem Heim für verhaltensauffällige Kinder sitzt, sieht nicht nur Tiere, die es eigentlich nicht mehr geben dürfte, sondern kann sie auch noch hören. Und so ist er aufeinmal verwickelt in einem Strudel der Ereignisse, denn er ist der Einzige, der die letzten Tiere zu retten vermag.

"Die große Wildnis" ist ein packend geschriebene Serienauftakt von Piers Torday. Mir gefällt die düstere Stimmung, die trotzdem immer für Jugendliche geeignet ist und nie "zu gruselig" wird. Das Buch ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite, das Thema Tier- und Artenschutz wird hier von einer etwas anderen, neuen und auf alle Fälle interessanten Seite dargestellt.
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4.0 von 5 Sternen ziemlich viel Tod und Sterben, aber guter Stil und hübsche Aufmachung, 26. Februar 2014
Von 
lesezimmerchen (Norddeutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Die Große Wildnis: Band 1 (Gebundene Ausgabe)
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Kester hat es nicht leicht. Abgeschoben in ein Heim für verhaltensauffällige Jugendliche ist er ein Außenseiter, der verlernt hat zu sprechen. In einer Welt, in der es außer Insekten keine Tiere mehr gibt, da die Rote Pest sie alle getötet hat, hat er keine Freunde. Bis ihn eines Tages doch jemand verstehen kann…

Die große Wildnis ist ein Buch für jüngere Leser geeignet, was auch durch Wortwahl und den erst 12jährigen Protagonisten unterstrichen wird.
Der Inhalt ist es jedoch nicht unbedingt, wie ich finde. Es geht um Tod und Sterben, um eine Seuche, die Menschen und Tiere dahin gerafft hat. Immer wieder erfährt Kester das Leid anderer Lebewesen, sie werden getötet oder haben Unfälle.
Auch wenn dieses Leiden und Sterben nicht wie in anderen Büchern unerträglich ausgeschlachtet und in blutigen Details erzählt wird, so passiert es ja trotzdem. Ob das eigene Kind das schon verträgt, sollten die Eltern vorher klären.

Die Geschichte an sich ist ganz offensichtlich ein Auftakt zu einer Reihe, in wiefern sie sich weiter entwickeln wird, bleibt abzuwarten. In diesem ersten Band wirkt zumindest das Setting sehr durchdacht und stimmig, lediglich zum Ende wird die Handlung dann doch zu sehr voran getrieben.

Der Stil ist einfach, damit aber gut verständlich auch für jüngere Leser, dabei aber nicht langweilig oder flach.
Die Tatsache, dass Kester mit Menschen nicht sprechen kann, wurde durch kursive Schrift umgesetzt, das ist manchmal etwas anstrengend, aber grundsätzlich in Ordnung.

Die Figuren sind für so eine Geschichte gut ausgearbeitet, etwas mehr Tiefe hätte ich als erwachsener Leser schön gefunden, ich glaube aber, für die Altersgruppe für die das Buch geschrieben wurde, ist das ziemlich egal.

Insgesamt ein nettes Jugendbuch, das in einer düsteren Welt spielt und in dem viel Tod und Sterben vorkommt, so dass es besser von den Eltern vorher einmal überprüft werden sollte. Mir persönlich war es ein klein wenig zu viel Endlichkeit, aber ich bin da auch kein Maßstab. Der Stil ist kindgerecht, dabei aber nicht langweilig und die Aufmachung ist gut gelungen. Man darf auf die Entwicklung der Geschichte nach diesem Band gespannt sein.
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4.0 von 5 Sternen Schönes Buch!, 18. Februar 2014
Von 
Aintschel - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Große Wildnis: Band 1 (Gebundene Ausgabe)
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In der Geschichte geht es um den 12jährigen Kester, der in einer Anstalt für schwererziehbare Jugendliche geht. Kester hat das Problem, dass er nicht spricht. Dies macht er nicht mehr, seit seine Mutter an der roten Pest gestorben ist. Eines Tages merkt er allerdings, dass er die Tiere versteht und plötzlich ändert sich daher alles in seinem Leben.

Ein sehr schönes Jugendbuch, welches bereits mit dem Cover überzeugen kann. Hierauf ist Kester auf einem Tier in großer Freuheit zu sehen. Vom Schreibstil und auch vom Textfluss ist dieses Buch schon altersgerecht geschrieben. Die Jugendlichen werden hier sicherlich gespannt mitverfolgen, was Kester so erleben wird.

Ich denke, dass dieses Buch vor allem Kindern ab ca. 12 Jahren Freude bereiten wird.
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5.0 von 5 Sternen Ein tolles Kinderbuch..., 16. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Große Wildnis: Band 1 (Gebundene Ausgabe)
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für Kinder ab 10 Jahen, würde ich sagen.
Ich gebe hier keine Inhaltsangabe ab, da die ja schon zu genüge zu lesen ist.
Mir hat die Dystopie siehr gut gefallen und man kommt schnell in die Geschichte hinein. Kinder, die gerne Fantasy lesen, sich aber auch mit etwas ernsteren Büchern auseinander setzen mögen, sind hier gut beraten, zumindest wenn sie Tiere mögen. Aber auch Erwachsene müssen sich bei diesem Buch nicht langweilen...
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Die Große Wildnis: Band 1
Die Große Wildnis: Band 1 von Piers Torday (Gebundene Ausgabe - 18. November 2013)
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