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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein sehr schönes Kinderbuch mit einer traurigen dystopischen Geschichte.
Inhalt:

In einer Welt in der Tiere ausgestorben sind lebt Kester in einem Mentorium für Problemkinder. Er kann nicht sprechen, daher ist er in dieser Einrichtung. Doch als er aufeinmal einen Schwarm Tauben reden hört, glaubt er verrückt zu werden.
Die Tauben wollen ihn retten um Kester zu den letzten überlebenden Tieren zu bringen...
Vor 8 Monaten von Bücherfeen veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen streckenweise recht düstere und etwas bemühte Dystopie für Kinder
Dystopien gehören auf dem Gebiet der "Erwachsenenbelletristik" schon lange zu den besonders beliebten Genres und haben seit einigen Jahren, spätestens seit den "Tributen von Panem", auch die Jugendliteratur erobert.
Mit "Die große Wildnis" von Piers Torday, offenbar als Beginn eines Mehrteilers konzipiert, kommt nun auch eine Dystopie für die...
Vor 7 Monaten von Berlinoise veröffentlicht


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein sehr schönes Kinderbuch mit einer traurigen dystopischen Geschichte., 23. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Große Wildnis: Band 1 (Gebundene Ausgabe)
Inhalt:

In einer Welt in der Tiere ausgestorben sind lebt Kester in einem Mentorium für Problemkinder. Er kann nicht sprechen, daher ist er in dieser Einrichtung. Doch als er aufeinmal einen Schwarm Tauben reden hört, glaubt er verrückt zu werden.
Die Tauben wollen ihn retten um Kester zu den letzten überlebenden Tieren zu bringen.
Der Hirsch, der weise Anführer der Gruppe, bittet Kester um Hilfe und gemeinsam gehen sie auf eine große Reise die viele Gefahren birgt. Sie wollen ein Heilmittel finden.

Meine Meinung:

Das Cover hat mir gut gefallen da es recht schlicht gehalten wurde.Trotzdem ist es auffällig und hat einen hohen Widererkennungswert.
Die Geschichte und die Idee des Autors ansich haben mir sehr gut gefallen und ich denke, dass es für die Zielgruppe auch genau das richtige ist. Am Anfang war ich noch guter Dinge, aber das hat mit der Zeit nachgelassen, da mich die Geschichte nicht mehr so richtig mitreissen konnte. Auch das Ende war mir etwas zu abrupt und unspektakulär. Trotzdem finde ich es für das angesprochene Alter der Leser optimal und auch der Schreibstil ist genau richtig dafür.
Es ist wie ein Roadtrip durch eine dystopische Landschaft für Kinder. Es ist interessant und schön und hat doch ein recht trauriges Thema.
Was mich sehr oft zum schmunzel gebracht hat war die weisse Taube aus dem Schwarm, denn sie musste immer einen philosophischen Kommentar zu allem abgeben, was die Tauben sagten.
Sehr sympathisch war mir der Hirsch, "die große Wildnis", denn er war für mich der Charakter der die Geschichte trägt. Kester ist so der Durchschnittstyp und hat dieselben Problemchen wie jedes Kind in dem Alter. Polly ist auch eine Marke für sich mit ihrer Katzendiva. Für ihre Katze würde sie durch dick und dünn gehen.

Fazit:

Ein sehr schönes Kinderbuch mit einer traurigen dystopischen Geschichte.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kindgerechte Fantasy, 18. November 2013
Von 
S. Hennig "Bücherfan" (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Große Wildnis: Band 1 (Gebundene Ausgabe)
Piers Tordays erster Roman "Die grosse Wildnis" ist ein wirklich faszinierendes Jugendbuch. Sehr fantasievoll schildert der Autor hier eine Dystopie für KInder ab 10 Jahren. Der Held der Geschichte ist ein 12-jähriger Junge mit seinen Unsicherheiten und Ängsten, die jedes Kind bestimmt gut nachvollziehen kann. Aber er wächst über sich hinaus und lernt einiges über Vertrauen und Verantwortung. Trotz der tragischen Note der Geschichte lässt der Autor durchaus auch Humor einfließen. Es bleibt spannend bis zum Schluss. Das Ende bietet Raum für eine Fortsezung, die sicher schon geplant ist, weil das Buch in einigen Quellen auch als "Band 1" der Geschichte ausgewiesen wird.

Der 12-jährige Kester spricht nach dem Tod seiner Mutter nicht mehr und wurde von seinem Vater getrennt. Er kam in eine Eintrichtung namens Mentorium, die einem Gefängnis für Kinder und Jugendliche ähnelt. Er ist überrascht, als er merkt, dass er mit den Tieren sprechen kann. Eine Seuche, die "Rote Pest", hat viele Menschen und fast alle Tiere ausgerottet. Eine große Firma, Facto, versorgt die Menschen mit der künstlichen Nahrung Formula. Die Menschen leben in Angst vor der Ansteckung durch Tiere und rotten sie daher immer weiter aus. Die Tiere verzweifeln fast und wenden sich daher an Kester, damit er ein Heilmittel für sie finden kann. Also macht er sich auf eine gefährliche Reise mit einem Hirsch, einer Kakerklake, vielen Tauben, einem Wolf und dem kleinen Mädchen Polly. Kann er die letzten Tiere der Erde retten?

Mich hat dieses Buch schnell gefesselt. Es gibt so viele Höhen und Tiefen, die mich nicht kalt gelassen haben. Der Autor versteht es, den Leser mit Kester und seinen Freunden mitfiebern und mitleiden zu lassen. Diese fremde und bedrohliche Welt, die er erschaffen hat, wird sehr klar geschildert. Und gerade dort wird es sichtbar, wie wichtig es ist, zusammen zu halten und für andere einzustehen. "Die grosse Wildnis" hat mir sehr gut gefallen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Dystopie als Jugendroman, 6. Februar 2014
Von 
Karlheinz (Frankfurt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Große Wildnis: Band 1 (Gebundene Ausgabe)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Der 12jährige Kester lebt im Menotorium. Es handelt sich hierbei um eine Anstalt für schwererziehbare Jugendliche. Kester spricht nicht seit die rote Pest über die Welt gekommen und auch seine Mutter an ihr gestorben ist. Als er jedoch feststellt, dass er die Tiere versteht, ändert sich sein ganzes Leben.
Das sehr schön gestaltetes Cover passt zur Handlung und den Protagonisten und ist, wie die Länge der Kapitel altersgerecht.
Das Jugendbuch soll eigentlich ab 10 Jahre sein, was ich aufgrund der Dystopie Thematik ein wenig kritisch sehe, dennoch wurde das Thema kindgerecht dargestellt. Die Handlung lässt einen von Anfang an mitfiebern und so kommt bereits auf den ersten Seiten Spannung auf. Einzig das Ende wirkt ein wenig hektisch und schmälert den Lesegenuß, auch wenn es stimmig ist.
Die Ich-Erzählung schildert die Situation aus der Sicht von Kester, der als Protagonist unglaublich gut gelungen ist. Die weiteren Protagonisten, zum Teil Tiere, sind meistens sehr detailliert und klar dargestellt.
Den Humor bedient die „Weiße Taube“, die immer wieder positiv in Erscheinung tritt und eine der ganz liebenswerten Protagonisten ist.
Fazit: Ein toller Roman, nicht nur für Jugendliche. Freue mich schon auf den zweiten Band und hoffe dass dann ein wenig mehr auf das „lieblose“ Ende eingegangen wird.
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4.0 von 5 Sternen Die Große Wildnis, 5. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Große Wildnis: Band 1 (Gebundene Ausgabe)
In einer Welt, in der keine Tiere mehr existieren, kommt sich auch der 12-jährige Kester manchmal vor wie der Letzte seiner Art. Zumindest in dem Mentorium für Problemkinder, in dem er lebt und wo alle so tun, als sei mit ihm etwas nicht in Ordnung. Als er dann auf einen Schwarm sprechender Tauben trifft, denkt Kester, jetzt werde er völlig verrückt.
Aber diese Tiere haben ihm etwas mitzuteilen …
Sie befreien Kester und bringen ihn in die Wildnis zu einem Ort, an dem die letzten wilden Tiere verborgen vor der Welt überlebt haben. Ihr weiser Anführer, ein mächtiger Hirsch, bittet Kester um Hilfe, und gemeinsam begeben sie sich auf eine große Reise, begleitet von einem vorwitzigen Wolfsjungen, einer eitlen Katzendiva, einer tanzenden Feldmaus, einer philosophischen weißen Taube und einem eigensinnigen Mädchen namens Polly.

"Die Große Wildnis" ist der erste Band der "Wildnis"-Reihe von Piers Torday.

Dieser Roman erscheint wie eine Mischung aus Abenteuer und Dystopie, verbunden zu einer einzigartigen Geschichte, die einmal etwas Anderes auf dem Buchmarkt darstellt und sich fernab der üblichen Klischees bewegt.
Beim Lesen bemerkt man sofort, dass "Die Große Wildnis" noch viel tiefer geht, als anfangs gedacht. Denn es werden kindgerechte Werte vermittelt und auch die Natur wird dem Leser auf eine schöne Art und Weise näher gebracht.

Trotz der Altersempfehlung von 10 Jahren ist dieser Auftakt spannend und tiefgründig zu lesen, sodass auch ältere Leser Freude an diesem Roman finden werden. Das Tempo schreitet in einem angenehmen Tempo voran, wobei zu keiner Zeit mit Details gespart wird und man sich die Begebenheiten sehr gut bildlich vorstellen kann.

Die Handlung ist äußerst ausgeklügelt und wohl durchdacht. Der rote Faden ist zu jeder Zeit erkennbar. Dadurch entsteht ein wunderbares Leservergnügen für Jung und Alt, das den Leser zum Nachdenken anregt und ihn animiert, sich näher mit unserer Umwelt auseinanderzusetzen.

Stellenweise mag die Handlung doch recht düster und mitunter auch einmal etwas Brutaler sein, doch schafft es der Autor, dies auf eine kindgerechte Art und Weise zu erzählen, sodass diese mitfiebern können ohne dabei Angst zu bekommen.

Der Erzählstil des Autors ist sehr bildhaft und poetisch. Mit viel Liebe zum Detail erzählt er hier ein Abenteuer, das den Leser mitreißt und ihn bewegt.

Fazit: Ein lebendig erzähltes Abenteuer für Jung und Alt mit einem interessanten Thema.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bezaubernde Charaktere, aber eher ein All-Age-Buch, 3. Februar 2014
Von 
Sileah (Berlin-Umland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Große Wildnis: Band 1 (Gebundene Ausgabe)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Der Sohn des Autors Paul Torday (Lachsfischen im Jemen) Piers Torday hat mich seinem Debutroman positiv überrascht.

Die Große Wildnis: Band 1 ist abwechslungsreich, phantasievoll und teilweise recht lustig - und das obwohl es sich um eine Dystopie handelt.

Die Hauptfigur in einer komplett veränderten Welt ist Kester. Die Natur hat sich dramatisch verändert. Zuerst starben mehr und mehr Tiere an einer Epedemie, der soganannten "Roten Pest", die Keuler tun ihr übriges - bis alle Tiere tot sind. Jedenfalls wird das vermutet und gewünscht von Facto*. Dadurch änderte sich die Ernährungslage drastisch. Die Bestäubung fiel aus, somit verschwanden auch die meisten pflanzliche Nahrungsmittel. Nun ernähren sich die Menschen von einer rosa Pampe eines, besser des mächtigen, einflussreichen *Konzerns, eben jeder Firma: Facto.

Es starben auch viele Menschen. Die überlebenden Menschen wohnen vom Land isoliert in städtischen Glasbunkern und viele Gebiete gelten als kontaminiert. Facto will auch die letzten Landbewohner und Farmer in iher Glasbunker treiben, wahlweise einsperren oder töten.

Der 12-Jährige Kester steckt in einer Art Heim, eher einer Anstalt für Schwererziebare fest. Da er seit dem Tod seiner Mutter nicht mehr spricht, ist er ein Aussenseiter, ein Freak, der gemobbt wird. Er zieht sich mehr und mehr zurück. Eines Tages spricht eine Kakerlacke mit ihm. Zuerst zweifelt er an seinem Verstand, doch dann beginnt eine abentheuerliche Reise.

Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, und die Charaktere sind recht gut und liebevoll ausgebildet. Besonders die Tiercharaktere haben es mir angetan. Die etwas verrückte weiße Taube, die oft die Sätze der anderen Tauben "verzerrt" und falsch und verdreht nachplappert - und dafür oft Taubendresche bezieht. Die Maus, die dauernd neue Tänze erfindet, der angeberische kleine Wolf, der noble, mutige Hirsch - all das ist so bezaubernd beschrieben.

Allerdings liegt meine Kritik auch darin, dass ich das angegebene Alter zu niedrig halte. Es mag sein, dass es 10-Jährige gibt, die reif genug für die Dystopie und den Humor sind, daran habe ich jedoch meine Zweifel. Sonst hätte ich die volle Punktzahl gegeben.
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4.0 von 5 Sternen Dystopie für abgehärtete Kinder, 28. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Große Wildnis: Band 1 (Gebundene Ausgabe)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
12 Jahre ist Kester, die Hauptfigur des Romans, alt. Seine Leser sollen sogar ab 10 Jahren seine Abenteuer nachlesen können - und die sind doch teilweise recht düster. Da steht diese Dystopie für Kinder Erwachsenenliteratur in nichts nach. Schließlich ist es auch Kesters Pflicht, eine Welt zu retten. Eine Welt, in der die Tiere durch die rote Pest fast ausgestorben sind. Aber auch nur fast, denn Kester trifft auf die große Wildnis - die letzten Tiere der Erde. Der Leser macht Bekanntschaft mit dem großen Hirsch, dem General, einer leicht verwirrten und daher besonders liebenswerten weißen Taube und anderen Getier. Zusammen mit ihnen muss Kester seine Angst überwinden und sich für seine neuen Freunde einsetzen. Und das Kester, der gegenüber Menschen kein einziges Wort herausbringt und schon seit 6 Jahren im Mentorium, einer Anstalt für schwer erziehbare Jugendliche, haust, nachdem sein Vater nach dem Tod der Mutter sich nicht um Kester kümmerte.
Kester jedoch hat etwas, das ihn einzigartig macht, auch wenn er davon zu Beginn der Geschichte selbst noch nichts weiß...

Die Idee des Buches finde ich genial und ich denke, dass dies größere und kleinere Kinder anspricht. Allerdings merkt man dem Schreibstil dann jedoch schnell an, dass das Buch eher für Kinder gedacht ist. Teilweise war es mir, die schon lange aus den Kinderschuhen entwachsen ist, ein wenig zu langatmig. Trotzdem kann ich nicht behaupten, dass es langweilig war. Vielmehr kommen schon einige düstere Momente vor. Schließlich sind auch einige Verluste zu beklagen... Für sensible Kinderseelen mag das vielleicht auch zu der einen oder anderen Verstörung führen. "Leseerfahrene" Kinder dürften damit jedoch keine Probleme bekommen.

Piers Torday hat sein Romandebut als eine Fortsetzung vorgesehen. Man kann also auch weitere Abenteuer von Kester gespannt sein und schließlich ist noch nicht alles "Ende gut. Alles gut."
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3.0 von 5 Sternen streckenweise recht düstere und etwas bemühte Dystopie für Kinder, 3. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Große Wildnis: Band 1 (Gebundene Ausgabe)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Dystopien gehören auf dem Gebiet der "Erwachsenenbelletristik" schon lange zu den besonders beliebten Genres und haben seit einigen Jahren, spätestens seit den "Tributen von Panem", auch die Jugendliteratur erobert.
Mit "Die große Wildnis" von Piers Torday, offenbar als Beginn eines Mehrteilers konzipiert, kommt nun auch eine Dystopie für die Kleinen auf den Markt - empfohlen wird das Buch ab zehn Jahren, meiner Meinung nach ist es vom Schreibstil her sogar auch problemlos für noch jüngere Leser geeignet.
Inwiefern es begrüßenswert ist, schon Leseanfängern Dystopien zu lesen zu geben beziehungsweise ob in dem Alter nicht leichtere Kost passender wäre, lasse ich mal dahingestellt sein, zumal ja auch Kinder bereits sehr unterschiedliche Vorlieben bezüglich der von ihnen bevorzugten Geschichten haben.
Ich war jedenfalls sehr gespannt, wie der Autor das Thema kindgerecht umgesetzt hat.

Hauptprotagonist und Ich-Erzähler ist der zwölfjährige Kester, der seit dem Tod seiner Mutter nicht mehr spricht und deshalb im "Mentorium", einer Einrichtung für verhaltensauffällige Kinder, untergebracht ist.
Seit seiner Unterbringung dort hat sich die Welt "draußen" verändert, vor allem sind viele Tiere und Pflanzen einer Seuche zum Opfer gefallen.
Eines Tages entdeckt Kester, daß er die Sprache der Tiere verstehen kann und folgt einer Kakerlake an einen geheimen Ort, wo die letzten überlebenden wilden Tiere ihn um Hilfe bitten...

Die Geschichte wird von Kester in der Gegenwartsform erzählt, ein Stilmittel, mit dem ich mich nie so recht anfreunden kann, welches aber für die angesprochene Zielgruppe möglicherweise lebendiger zu lesen ist als die Vergangenheitsform.
Der Stil ist sehr einfach gehalten, mit kurzen, knappen Sätzen und obwohl auch das möglicherweise dem angesprochenen sehr jungen Publikum geschuldet ist, konnte ich damit nicht so richtig warm werden und kenne durchaus eine ganze Reihe von Kinderbüchern, die für die Kleinen ebenfalls leicht verständlich und dennoch einfach "schöner" geschrieben sind.
Nach der durchaus noch kindgerecht-spannend geschilderten Fluch aus Mentorium habe ich mich auch mit der Umsetzung der im Buch herübergebrachten "Botschaft" schwer getan.
Zwar kann man Kinder wahrscheinlich gar nicht zu früh an Themen wie Tier- und Umweltschutz heranführen, aber das alles habe ich anderswo schon deutlich unterhaltsamer gelesen.
Die sprechenden Tiere hier, die noch dazu sehr einfallslos stereotyp charakterisiert werden (der oberlehrerhaft "weise" Hirsch, die eitle Katze, ein kesser junger Wolf, ...), fand ich aber einfach allzu bemüht, was bei mir dazu geführt hat, daß mich das Buch eher an die Bücher erinnert hat, die man in der Schule lesen musste und dann endlos darüber diskutieren sollte als an die, die ich in dem entsprechenden Alter geliebt und gerne auch öfter gelesen habe.

Da dies alles sehr persönliche Empfindungen gegenüber einem Buch sind, welches objektiv betrachtet mit Sicherheit nicht "schlecht" und obendrein mit diversen Illustrationen optisch sehr hübsch aufgemacht ist, vergebe ich drei Sternchen, aber mich hat das Buch nicht genug begeistern können, um mir auch eventuelle Folgebände vorzumerken.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ich war verzaubert, 1. Januar 2014
Von 
Nefret - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Große Wildnis: Band 1 (Gebundene Ausgabe)
Dystopien sind momentan der Renner unter den Jugendbüchern. „Die große Wildnis“ gehört dazu, ist aber vor allem für die etwas jüngeren Leser geeignet. Die Hauptfigur Kester, lebt in einer Welt, in der scheinbar alle Tiere ausgestorben sind. Doch dann bekommt Kester Besuch von Tauben und Kakerlaken, die ihn bitten sie, die letzten Tiere, vor der großen Seuche zu retten.

Trotz des Endzeitthemas ist „Die große Wildnis“ voller Hoffnung und einfach zauberhaft. Das liegt vor allem an den liebenswerten Tierfiguren. Die Kakerlake, die einen auf General macht, der leicht größenwahnsinnige Wolf, die verpeilte weiße Taube und die kleine Tanzmaus haben mich mehrmals zum Lachen gebracht. Es würde mich nicht wundern, wenn es am Ende dieses Buchs ein paar kleine Vegetarier mehr gibt.

Für die ganz Kleinen ist dieses Buch jedoch nicht geeignet. Denn auf der Reise zu dem Heilmittel muss das ein oder andere Tier sein Leben lassen.

„Die große Wildnis“ ist der erste Teil einer mehrteiligen Reihe. So endet dieser Roman auch mit einem kleinen Cliffhanger.
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4.0 von 5 Sternen Gute fesselnde Story auch für Jungen, 31. Dezember 2013
Von 
Ira W. - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Große Wildnis: Band 1 (Gebundene Ausgabe)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Eine Dystopie für Kinder, die sich definitiv auch für Jungen eignet - das sah schon mal interessant aus! Und auch beim weiteren Reinlesen gefiel mir das Buch sehr.

Kester ist aus Gründen, die er nicht kennt, seit viel zu langer Zeit in einem Heim eingesperrt. Die Welt ist recht karg geworden, es gibt keine Tiere mehr, kein vernünftiges Essen und die Menschen müssen an sicheren Plätzen leben, um vor der "Roten Pest" geschützt zu sein, der Seuche, die die Welt so verändert hat.

Seit dem Tod seiner Mutter hat Kester kein Wort mehr gesprochen, egal wie man im Heim versucht, ihn zum Sprechen zu bewegen. Eines Tages stellt er fest, dass er nicht nur hören, kann, was die Tiere sprechen, die da auf einmal in seinem Zimmer auftauchen, sondern sie verstehen ihn auch! Ausgerechnet er soll ihnen helfen, die Welt, genauer einige letzte überlebende Tiere zu retten.
Die Tiere führen Kester auf einen gefährlichen Weg, der ihn weit fort führt von dem Mentorium, dem Heim, in dem er gelebt hat. Nicht alle möchten, dass er und seine Begleiter ihr Ziel erreichen. Kester wächst im Laufe ihrer Reise über sich hinaus, immer unterstützt von seinen Mitreisenden, einem Hirsch, einem Kakerlak, etlichen Tauben und... ja, und noch einige andere gesellen sich im Laufe der Reise zu ihnen, aber nicht alle werden ihr Ziel erreichen.

Das Buch ist fesselnd geschrieben, man schlägt wie gebannt Seite um Seite um und will wissen, wie es weitergeht.

Die Geschichte gefällt mir und auch ihre Umsetzung finde ich durchaus sehr gelungen, was mir jedoch nicht gefällt, ist das Ende, das in meinen Augen zu abrupt kommt und das ich auch nicht so ganz überzeugend finde. Nichtsdestotrotz kann ich dieses Buch empfehlen und erfreulicherweise ist es auch ein Buch, dass sich sogar auch für Jungen gut eignet und einmal kein Krimi oder dergleichen ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Stark angefangen und genauso stark nachgelassen, 30. Dezember 2013
Von 
A. Mueller "antjemue" (Chemnitz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Große Wildnis: Band 1 (Gebundene Ausgabe)
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Da ich inzwischen an die heranwachsenden Enkel denke und mich schon sehr auf die Zeit freue, wenn sie selbst lesen können, lege ich schon jetzt wieder mein Augenmerk auf die Neuerscheinungen im Kinderbuchbereich. Als bei Amazon Vine „Die große Wildnis. Band 1“ vorgestellt wurde und die Kurzbeschreibung für mich sehr interessant klang, bestellte ich mir ein Rezensionsexemplar.

Der Autor Piers Torday

war mir bis dato aber unbekannt. Kein Wunder, mit diesem Auftaktband zu einer Kinderbuchserie legt der Autor ja auch sein Romandebüt hin. Auf der Verlagsseite im Internet erfuhr ich dann, dass der aus dem englischen Northumberland stammende Schreiber bislang als Autor am Theater und für Live-Comedy-Shows arbeitete sowie fürs Fernsehen Programmideen entwickelte. Das Schreiben scheint bei ihm aber in der Familie zu liegen. Piers Tordays Vater Paul wurde durch den Roman „Lachsfischen im Jemen“ bekannt.

Die große Wildnis

Seit dem Tod seiner Mutter kann Kester nicht mehr sprechen und lebt schon 6 Jahre im Mentorium für Problemkinder. Die Außenwelt hatte sich aber schon vor längerer Zeit verändert. Alle Nutztiere, die früher den Menschen als Nahrungsquelle dienten, sind inzwischen einer schlimmen Seuche, der roten Pest, zum Opfer gefallen. Auch die meisten Pflanzen sind inzwischen von der Erde verschwunden. Nahrung für die Menschen stellt nur noch eine große Firma auf chemischer Basis her, die inzwischen das Monopol in allen Lebensbereichen übernommen hat.

Eines Tages begegnet Kester in einer Ecke des Hofes vom Mentorium ein großer Kakerlak. Als dieser zu ihm spricht, denkt der Junge noch, das hätte er sich nur eingebildet. Als kurze Zeit später neben diesem jedoch auch noch Motten und Tauben sein Zimmer bevölkern und ihn um Hilfe bitten, lässt er sich von ihnen zur Flucht überreden…

Schöne Aufmachung

Das Buch, das für Jungleser ab 10 Jahren gedacht ist, gefällt mir von der äußeren Aufmachung her sehr. Da der Schutzumschlag der gebundenen Ausgabe in Blau gehalten ist und darauf auch nur der männlicher Hauptprotagonist und einige seiner tierischen Begleiter zu sehen sind, wird es einen Jungen jedenfalls nicht sofort abschrecken. Ich spreche da aus der Erfahrung als Mutter von zwei Söhnen, die irgendwann zwar auch zu leidenschaftlichen Lesern wurden, in der Zeit der Frühpubertät aber so manches Buch nur wegen der Coverfarbe oder weiblichen Protagonisten ablehnten. Die Tochter meines Lebensgefährten war da wesentlich unkomplizierter.

Starker Beginn, aber dann?

Am Anfang wurde ich regelrecht in diese dystopische Geschichte hineingezogen. Das Schicksal des in der 1. Person in einfacher Sprache erzählenden Hauptprotagonisten rührte mich und die Thematik empfinde ich persönlich sogar großartig und im Angesicht unserer Gesellschaft leider auch nicht einmal schwer vorstellbar. Man kann eigentlich gar nicht früh genug anfangen, Kinder an die Themen Umwelt und Achtung vor jedem Leben heran zu führen.

Kester flogen meine Sympathien jedenfalls von Beginn an zu. Die generalstabsmäßig von den Tieren vorbereitete Flucht empfand ich auch noch als aufregend und abenteuerlich. Leider hatte ich dann aber das Gefühl, dass das Niveau nicht gehalten werden konnte. Im weiteren Verlauf der Reise empfand ich viele Dinge unpassend.

Bei den Tieren gab es leider keinen Charakter, den ich wirklich voll und ganz mochte. Situationen, die vom Autor wahrscheinlich als Running-Gags gedacht waren, kamen bei mir nicht an und gingen mir eher auf die Nerven. Konflikte zwischen den Reisegefährten wurden meiner Meinung nach nicht realistisch gelöst. Es fühlte sich für mich oft an, als ob sie nur heraufbeschworen wurden, um Füllmaterial zu haben.

So kam es dann leider so, dass ich das Buch immer öfter mitten in den eigentlich kindgerecht kurzen Kapiteln zur Seite legte, weil die Geschichte mich nicht mehr richtig zu fesseln verstand. Selbst die zwischenrein wieder auftauchenden wirklichen Gefahrensituationen schafften es nicht, meine anfängliche Begeisterung wieder anzufachen. Den vorläufigen Showdown fand ich überhastet.

Obwohl das Ende offen ist, sehe ich für mich erst einmal keine Veranlassung die Reihe weiter zu verfolgen. Vielleicht ändert sich das, wenn die Enkel soweit sind, diese Geschichte zu verstehen und Gefallen an ihr finden sollten. Ich persönlich empfinde zu viel verschenktes Potential.
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Die Große Wildnis: Band 1
Die Große Wildnis: Band 1 von Piers Torday (Gebundene Ausgabe - 18. November 2013)
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