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4.0 von 5 Sternen Die geheime Mission / Action und fantastische Technik
Es ist der Vorabend des 1. Weltkriegs in Europa, doch die Geschichte hört sich etwas anders an, fantastische Fluggeräte sind bereits Wirklichkeit und neuartige Lauf-/ und Kriegsgeräte sind im Einsatz. Prinz Aleksandar, der illegitime Sohn des in Sarajewo ermordeten Kronprinzen Franz Ferdinand wird in eine haarsträubende Geschichte mit dem als Jungen...
Veröffentlicht am 25. Oktober 2010 von Thorsten Wiedau

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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Guter Start für die "Leviathan"-Reihe, mit wenigen Schwächen
Scott Westerfeld schreibt die Geschichte neu und das in reinstem Steampunk. Europa steht am Vorabend des Ersten Weltkriegs, der durch das "Attentat von Sarajevo" seinen Anfang nimmt. Mit Alek wurde ein fiktive Figur erschaffen, die im Herrschaftsgefüge der Habsburger eine wichtige Rolle einnimmt. Dem gegenüber steht mit Deryn eine nicht minder vielschichtige...
Veröffentlicht am 31. Oktober 2010 von Andreas Suchanek (Media-Mania)


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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die geheime Mission / Action und fantastische Technik, 25. Oktober 2010
Von 
Thorsten Wiedau (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Leviathan - Die geheime Mission (Gebundene Ausgabe)
Es ist der Vorabend des 1. Weltkriegs in Europa, doch die Geschichte hört sich etwas anders an, fantastische Fluggeräte sind bereits Wirklichkeit und neuartige Lauf-/ und Kriegsgeräte sind im Einsatz. Prinz Aleksandar, der illegitime Sohn des in Sarajewo ermordeten Kronprinzen Franz Ferdinand wird in eine haarsträubende Geschichte mit dem als Jungen verkleideten Mädchen Deryn hinein gezogen, der nichts wichtiger scheint als das Fliegen an sich. Jedoch müssen schnell beide erkennen das sie nur eine Chance haben, wenn sie beide an einem Strang ziehen und sagenhafte Kriegschiff LEVIATHAN der britischen Armee, halb Maschine halb Tier ist Dreh-/ und Angelpunkt dieser Mischung aus Technik und Fantasy.

Die sagenhafte Technik derer sich die Deutschen und Österreich-Ungarn bedienen wird sicherlich viele Jungen begeistern, gerade auch weil es auch mit Dampfmaschinentechnik zu tun hat die so grandios funktioniert. Doch mit dem Mädchen auf Seiten der Engländer und der eher Darwinistisch angehauchten Technik die eine Mischung aus Biologie und Mechanik ist, wird die Serie LEVIATHAN auch für diese Gruppe interessant sein.

Der Roman LEVIATHAN ist auf drei Bücher ausgelegt, welche in rascher Reihenfolge erscheinen werden und die durch einen Zusatzband, der die Wesen und Maschinen erklärt, ergänzt wird.

Es sind aber auch gerade die Illustrationen von Keith Thompson, welche das Buch besonders machen. Hinreißende Zeichnungen und Beschreibungen der Wesen, halb Tier, halb Maschine und Kriegsroboter mit Kanonen am Bauch. Da wäre es wirklich nur eine Frage der Zeit bis so etwas auch Eingang in die Verfilmung des Stoffs findet.

Mein ältester Sohn ist jetzt schon ganz begeistert und kann es gar nicht abwarten wie die Geschichte fortgesetzt wird. Als Technikfreak begeistert er sich insbesondere natürlich für die Roboter findet aber auch die Flugwesen allesamt sehr gelungen.

LEVIATHAN, hier mit dem ersten Teil DIE GEHEIME MISSION, ist ein gelungener Start einer durchaus als Kultbuch Eingang findenden Jugendbuchserie.

Empfehlenswert!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Guter Start für die "Leviathan"-Reihe, mit wenigen Schwächen, 31. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Leviathan - Die geheime Mission (Gebundene Ausgabe)
Scott Westerfeld schreibt die Geschichte neu und das in reinstem Steampunk. Europa steht am Vorabend des Ersten Weltkriegs, der durch das "Attentat von Sarajevo" seinen Anfang nimmt. Mit Alek wurde ein fiktive Figur erschaffen, die im Herrschaftsgefüge der Habsburger eine wichtige Rolle einnimmt. Dem gegenüber steht mit Deryn eine nicht minder vielschichtige Protagonistin, die sich als männlicher Kadett in den "Service" einschleicht. Beide Charaktere erleben Höhen und Tiefen und werden vom Autor mit viel Feingefühl und sehr authentisch beschrieben.

Westerfeld grenzt die einzelnen Mächte des Krieges zudem scharf voneinander ab. So gehören Östereich-Ungarn, das Deutsche Kaiserreich und Russland zu den Vertretern der "Mechanisten." Hier gibt es Landschiffe, die auf zwei, vier oder gar acht Beinen an Kämpfen teilnehmen - metallene Ungetüme, die von Menschen gesteuert werden. Auf Seiten der Engländer und Franzosen wird mit Tierkreuzungen gearbeitet. Charles Darwin selbst entdeckte die "Lebensketten" (DNA) und ermöglichte so die Erschaffung von neuen, nützlichen Kreaturen. Bei der titelgebenden "Leviathan" handelt es sich um ein Luftschiff, das eher einem Wal ähnelt und einen kompletten Mikrokosmos darstellt.

Einziger Schwachpunkt des Romans ist die Behäbigkeit der Geschichte. So entwickeln sich die Ereignisse auf beiden Handlungsebenen (Deryn und Alek) unglaublich langsam und durch die zusätzlich große Schrift ist das Abenteuer sehr schnell auserzählt. Zudem verläuft die Handlung sehr linear und bietet keinerlei überraschende Wendungen.
Die Geschichte wird alle paar Seiten von tollen Schwarzweiß-Zeichnungen unterlegt, die Keith Thompson angefertigt hat. Eine Landkarte, die das alte Europa, unterteilt nach Mechanisten und Darwinisten darstellt, hilft bei der Orientierung der Kriegsparteien.

Fazit:
Die Charaktere können überzeugen und die Kulisse, vor der der Erste Weltkrieg beginnt, ist facettenreich und bunt. Es macht Spaß, die Ideen von Scott Westerfeld zu erkunden und der Autor beeindruckt durch das reichhaltige Universum, das er kreiert hat.
Die Geschichte ist jedoch sehr behäbig, kurz und versteht es nicht Spannung zu erzeugen. Hier ist für die Fortsetzung noch eine Menge mehr notwendig.
Das Ende ist bewusst offen gelassen, bildet "Die geheime Mission" doch lediglich den Auftaktband der "Leviathan"-Reihe. Dieser ist gelungen und es wird spannend zu lesen sein, was der Autor sich für den zweiten Band hat einfallen lassen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fantasievolles, charmantes Jugendbuch, 19. April 2014
Von 
FG "fg" (Freiburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Großmächte Europas stehen sich 1914, gebunden in ihren Allianzen, feindselig gegenüber, als Franz Ferdinand, der Thronfolger des Kaiserreiches Österreich-Ungarn, in Sarajevo bei einem Anschlag getötet wird.
Die Mechanismen der Bündnisse greifen und Europa gerät in den 1. Weltkrieg - soweit die bekannte Geschichte. Im Steampunk-Abenteuer "Leviathan" läuft es sehr ähnlich ab, nur haben wir es mit einer alternativen Welt zu tun, in der sich so genannte Mechanisten und Darwinisten als gänzlich unterschiedliche Kulturen gegenüber stehen. Die Mechanisten (z.B. Deutschland, Österreich-Ungarn, Osmanisches Reich) setzen auf technische Lösungen, effiziente Maschinen, gepanzerte Kriegstechnik und Schwerindustrie. Die Darwinisten (u.a. Großbritannien) haben früh die Gentechnik erschlossen und gebrauchen sie, um Tiere zu ihrem Nutzen zu verändern, sei es zum Transport (z.B. Elefantenartige), zur Kommunikation (Boteneidechsen) und ebenso zu kriegerischen Zwecken - wie das riesige, wehrhafte Okösystem des Luftschiffes "Leviathan".

Besondere Rollen kommen des Weiteren diesen beiden jungen Menschen zu: das Mädchen Deryn, ein britischer Teenager, tritt als Junge verkleidet dem Air Service bei, um ihren großen Traum vom Fliegen zu verwirklichen. Aleksandar, Sohn des ermordeten Erzherzoges und einer Bürgerlichen, muss dagegen vor einer Intrige aus seiner Heimat fliehen. Als sich beide nach abenteuerlichen Ereignissen begegnen, entdecken sie gemeinsame Interessen - plus eine gewisse persönliche Sympathie füreinander. Das lebende Luftschiff "Leviathan" und seine geheime Mission mit Ziel Südosteuropa könnten, soviel wird klar, im Verlauf des Krieges eine schicksalhafte Rolle spielen.

Für das einmalige Setting "Mechanismus versus Darwinismus" hat sich Westerfeld einen Ehrenpreis verdient. Die Idee funktioniert prima, sofern der Leser seine Fantasie bemüht (Ganz nüchtern betrachtet scheinen die Lösungen der Darwinisten etwas umständlich und fragil, bisweilen offenbar physikalisch unmöglich, aber sei es drum.). Die Story überzeugt durch ihren Elan, halsbrecherische Action, zwei einmalige, stetig heranreifende Hauptdarsteller und eine charmant-altmodische Welt, wunderbar ausgeschmückt durch die rund 30 beigefügten Zeichnungen. Für solche Abenteuer-Schmöker lese ich Steampunk. Als Jugendbuch: Fünf Sterne. Und immer noch getrost vier für den älteren Leser.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Beeindruckende und spannende Steampunk Lektüre - für Jugendliche und Erwachsene, 21. Februar 2012
Von 
Damaris - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Der erste Satz: Die österreichischen Pferde glänzten im Mondlicht, die Reiter standen aufrecht in den Steigbügeln und reckten ihre Schwerter in die Höhe.

Aleksandar wird in der Nacht unsanft von seinem Lehrmeister und einem Maschinisten geweckt. Aleks Eltern, der Vater ist Erzherzog von Österreich, wurden in Sarajevo ermordet. Da Alek aus der alten österreichischen Geschlecht der Habsburger stammt ist er nun in Gefahr und muss mitten in der Nacht fliehen. Zur Flucht steht ihm und seinen zwei Getreuen ein Sturmläufer, eine moderne Kampfmaschine der Mechanisten, ähnlich einem Kampfroboter. Mit diesem möchten die Flüchtenden bis in die Schweiz finden, wo Alek auf neutralem Boden Unterschlupf finden kann.
Zur gleichen Zeit bereitet sich Deryn Sharp in England auf ihre Prüfung vor. Sie möchte unbedingt zum Britischen Air Service und dort auf einem Flugschiff dienen. Da der Air Service aber nur männliche Kadetten ausbildet, muss sich Deryn als der Junge Dylan ausgeben. Bei ihrer Flugprüfung geht etwas schief und Deryn wird vom größten Luftschiff der Darwinisten, der "Leviathan" gerettet. Die "Leviathan" besteht aus einer tierischen und technischen Kombination und gleicht in etwas einem riesigen Wal. Die "Leviathan" ist auf einer geheimen Mission ins Osmanische Reich, auf der Deryn das Flugschiff nun begleitet.
Als in der Schweiz die österreichischen Maschinisten mit ihrem Sturmläufer und die englischen Darwinisten mit dem Flugschiff "Leviathan" aufeinandertreffen, erkennen sie, dass sie zusammenarbeiten müssen, wenn beide Gruppen überleben wollen.

Für einen Jugendroman das Setting des Ersten Weltkriegs zu nehmen ist nicht einfach, da vielen Jugendlichen diese Ära mehr und mehr fremd ist. Für einen Steampunk Roman eignet sich die Kulisse jedoch perfekt. Die Hauptmerkmale des Steampunk sind Zukunft und Vergangenheit miteinander zu verschmelzen, diese zwei Merkmale konnte Scott Westerfeld in "Leviathan: Die geheime Mission" deutlich hervorheben.
Westerfeld stellt in seinem Roman zwei konkurrierende Gruppen gegenüber. Zum einen die Mechanisten (z.B. Deutschland und Österreich), die auf moderne Maschinenwissenschaft und Kriegsgeräte setzten. Ihre Kampfgeräte sind ausgefeilte, technische Gebilde, die in ihrer Fortbewegung jedoch stark an Lebewesen orientiert sind. Die andere Gruppe sind die Darwinisten (z.B. Britannien), die sich an Darwins Wissenschaft der "Lebensketten" orientieren. Ihre Schöpfungen, z.B. Fluggeräte und Luftschiffe sind organischen Ursprungs, praktisch lebendige Mischformen von Tieren, die mit technischem Gerät kombiniert werden.
Das klingt alles furchtbar kompliziert, ist aber durch die einfache Sprache sehr gut zu verstehen. Hervorzuheben sind die vielen aussagekräftigen Zeichnungen, die sich durch das ganze Buch ziehen und es ungemein bereichern. Dadurch bekommt man eine genaue Vorstellung, was man liest und hat während des Lesens eine Vorstellung vom Geschehen, als würde man einen Film anschauen. Dadurch eignet sich der Roman für Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen und macht einfach Spaß.

Die Geschichte wechselt zwischen den Ereignissen um Thronfolger Alek und Kadett(in) Deryn Sharp, nach jeweils zwei Kapiteln, die Perspektive. So hat man ausreichend Zeit die Hauptcharaktere gut kennenzulernen, bevor die einzelnen Handlungsstränge dann zusammenlaufen.
Durch eine etwas nüchterne Abhandlung fällt es einem am Anfang noch etwas schwer, die einzelnen Personen zu charakterisieren. Dafür entwickeln sie alle im Verlauf der Geschichte so manch liebevolle und lustige Eigenart, die jeder Person wie auf dem Leib geschneidert passt.

In "Leviathan: Die Geheime Mission" gibt es eine gute Ausgewogenheit zwischen spannenden Action- und Kampfszenen und Verständnisszenen. Das Buch wird nie langweilig und auch Leser, die technisch weniger versiert sind, fühlen sich mit der Geschichte wohl. Wer bisher wenig oder kaum im Genre Steampunk gelesen hat, sollte dem Genre mit diesem Buch ruhig einmal eine Chance geben. Die verwendeten Steampunk Elemente sind wirklich beeindruckend.
Die Erzählung endet mit einem spannenden Showdown, der die Handlung in diesem Band zwar abschließt, den Leser aber gleichzeitig auf die nächste Reiseetappe der "Leviathan" neugierig macht. Die Leviathan-Trilogie wird mit dem zweiten Band "Behemont: Im Labyrinth der Macht (cbj, April 2011) fortgesetzt.

Persönliches Fazit
Geschichten rund um den Ersten Weltkrieg sind nicht jedermanns Sache. Auch für mich wirken sie eher befremdlich. Umso überraschter war ich, wie gut Scott Westerfeld diese Vergangenheit mit fiktiven Zukunftsmaschinerien verknüpft. Einige Steampunk Elemente, bzw. technische Errungenschaften, sind im Roman geradezu unfassbar und wirklich sonderbar. Die detaillierten Zeichnungen haben mir immer genau gezeigt, von was ich gerade lese. So war "Leviathan: Die geheime Mission" eine sehr beeindruckende und spannende Lektüre. 4 Sterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Es heißt Diesel, nicht Dampf!, 5. April 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Leviathan - Die geheime Mission (Gebundene Ausgabe)
Inhalt: Wir schreiben das Jahre 1914 - Vorabend des ersten Weltkriegs. Der österreichisch-ungarische Thronfolger Franz Ferdinand und seine Ehefrau zur Linken Sophie werden vergiftet. Zurück lassen sie ihren einzigen Sohn, Prinz Aleksander. Zusammen mit einer Hand voll Getreue ist Alek nun auf der Flucht. Vor wem? Den Deutschen und auch allen Feinden von Österreich-Ungarn. Warum? Das weiß er auch nicht so genau.
Zur gleichen Zeit gelangt die 15 Jährige Deryn mit einer haarsträubenden Aktion auf das Schiff des fliegenden Wasserstoffatmers "Leviathan" - wobei angemerkt werden muss, dass Frauen im Air-Service strikt verboten sind. Aleks und Deryn treffen sich in einer eher unwirklichen Gegend und sind fortan auf Gedeih und Verderb aufeinander angewiesen.

Scott Westerfeld stellt die Geschichte auf den Kopf - auf eine sehr kreative Weise. Europa ist in Mechanisten und Darwinisten aufgeteilt. Die einen reiten auf mechanischen Spinnen wie in Wild Wild West, die Anderen erschaffen aus der DNA (hier Lebensketten genannt)wundersame Tierwesen. Quallen und fliegende Wale zusammen mit 3-köpfigen Wasserstoffschnüfflern und Elefantinen, die wie Straßenbahnen funktionieren.
Auf den ersten Blick kurios und unvorstellbar, auf der anderen Seite genial. Scott Westerfeld weiß es seine Ideen umzusetzen und das in einer Art und Weise, dass man sich fragt "Warum habe ich keinen Huxley zuhause?".
Geschichtlich wird viel gedreht und auch die DNA wird nicht von Phoebus Levene entdeckt, sondern von Darwin. Wenn man sich allerdings auf die Besonderheiten der Geschichte einlässt, zieht sie den Leser in einen mitreißenden, abenteuerlichen Strudel aus Verrat, Geheimnisse, Intrigen... und Eier.

Scott Westerfeld weiß von der ersten Seite an zu begeistern. Sein Schreibstil ist einfach - für Jugendliche, die sich mit Mechanik nicht auskennen optimal - und anschaulich.
Das besondere Gimmick in diesem Roman sind die ausgezeichnet gezeichneten Bilder von Keith Thompson. Er schafft es die Atmosphäre mit jedem Strich einzufangen und so darzustellen, wie man es sich vorstellt. Die Bilder sind ein Grund, warum ich nicht gehetzt habe das Buch durchzulesen. Die Bilder sind es wert anzuhalten und sich verzaubern zu lassen.

Warum ich 4 Sterne, anstatt 5 gebe ist simpel. Ich weiß leider nicht, ob es an der Übersetzung liegt, aber die Ausdrucksweise der Leviathan-Crew (sowie Deryn selbst)kommen mir überzeichnet vor für dieses doch recht stringente Jahrhundert. Weder "Pennbruder", noch "Eierköpfe" dürfte zur Anrede gehört haben.
Außerdem spricht Scott Westerfeld im Nachwort Steampunk an. Dieser Roman jedoch ist eindeutig Dieselpunk, da die Maschinisten und sogar die Darwinisten Dieselmotoren benutzen und keine Dampfmaschinen - auch wenn der Roman nicht in einem idealisierten frühen 20. Jahrhundert angesiedelt ist.

Fazit: Ein Lesegenuss der besonderen Art, wenn man sich auf die untypischen Spielereien des Genres einlässt.
Ich habe mir den zweiten Teil "Behemoth - Im Labyrinth der Macht " schon bestellt und kann es garnicht abwarten, es endlich zu lesen.
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5.0 von 5 Sternen Toller Start in eine Buchreihe, 5. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Leviathan - Die geheime Mission (Gebundene Ausgabe)
Prinz Aleksandar ist auf der Flucht. Nachdem sein Vater und seine Mutter serbischen Anarchisten zum Opfer gefallen sind, muss sich der junge Prinz vor seinen eigenen Landsleuten verstecken. Zwar hat der österreichische Kaiser die Ehe seines Vaters mit einer Bürgerlichen nie anerkannt, aber bevor Aleksandar Anspruch auf den Thron erheben kann, will man lieber auf Nummer Sicher gehen. Gemeinsam mit den letzten Gefolgsleuten seines Vaters flieht der Junge in die Abgeschiedenheit eines Schweizer Schlosses.

In London gelingt es zur selben Zeit Dylan Sharp in den Militärdienst aufgenommen zu werden. Er wird Kadett an Bord des gigantischen Luftschiffs Leviathan und sieht sich am Ziel seiner Träume. Was jedoch niemand wissen darf: Dylan heißt in Wahrheit Derryn und ist ein Mädchen. Ihre erste Reise auf der Leviathan besteht in einer diplomatischen Geheimmission nach Konstantinopel. Ein gefährliches Unternehmen, denn der Erste Weltkrieg zeichnet sich ab.

Der Angriff deutscher Flugzeuge führt dazu, dass die Leviathan notlanden muss, genau in der Nähe jenes Schweizer Schlosses, wo sich Aleks und seine Beschützer versteckt haben. Zunächst wollen die Österreicher nur helfen, damit sie die Briten so schnell wie möglich wieder los sind, doch bald müssen sie erkennen, dass sie beide von dem gleichen Feind verfolgt werden. Und so gelangen Aleks und seine Begleiter an Bord des Luftschiffes und treten eine Reise ins osmanische Reich an.

Was sich zunächst wie ein historischer Jugendroman liest, ist tatsächlich eine geniale Vermischung von Historie und Fantasy. Denn die Welt von Derryn und Aleks beinhaltet zwar Elemente der tatsächlichen Geschichte, allerdings ergänzt um Elemente, die an Steampunk erinnern bzw. diesen entlehnt sind. So ist der Konflikt, der den Weltkrieg heraufbeschwört, nicht nur politisch begründet, sondern basiert auch auf einem gänzlich anderen Wissenschaftsverständnis.

Es stehen sich Mechanisten und Darwinisten gegenüber: Erstgenannte, zu denen bspw. Österreich und das Deutsche Reich gehören, nutzen Mechanik und Maschinen, die andere Seite, z.B. Großbritanien, Frankreich und Russland, haben sich Darwins Entdeckung der Lebensketten zu Nutze gemacht und Tiere geschaffen, die ihnen als Flugmaschinen, Waffen oder Transportmittel dienen.

Mir hat es einen unheimlichen Spaß gemacht dieses Buch zu lesen und immer wieder tatsächliche Geschehnisse mit der fiktiven Welt zu vergleichen. Hinzu kommt noch, dass das Buch echt toll gestaltet ist, die Zeichnungen von Keith Thompson sind den Kauf wirklich wert. Wer Spaß an origineller und actionreicher Literatur hat, dem kann ich dieses Buch wirklich nur empfehlen.
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5.0 von 5 Sternen Ein absolutes Muss für Steampunk Fans und diejenigen, die es noch werden wollen., 18. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Leviathan - Die geheime Mission (Gebundene Ausgabe)
Inhalt

Europa am Vorabend des ersten Weltkrieges. Nach der Ermordung des Erzherzogs von Österreich-Ungarn Franz Ferdinand, bleibt seinem einzigen Sohn Aleksandar keine andere Wahl als die Flucht. Diese tritt er mit den treuesten Dienern seines Vaters in einem Sturmläufer an - eine riesige, sich auf zwei Beinen fortbewegende Kampfmaschine.
Währenddessen tritt im fernen England das Mädchen Deryn ihre Reise an. Sie begibt sich als Junge verkleiden an Bord der Leviathan, dem größten existierenden Luftschiff. Nach einem Angriff der Deutschen muss die Leviathan in den Schweizer Bergen notlanden. Alek der sich ganz in der Nähe versteckt hält, macht sich auf den Weg zu dem großen Ungeheuer, das vom Himmel gefallen ist. Schon bald treffen Deryn und Alek aufeinander. Die beiden sind unterschiedlicher wie sie kaum sein könnten, er seit seiner Geburt ein Mechanist, also ein Anhänger der maschinellen Kampfwaffen, sie eine Darwinistin, die von der Macht der künstlich erzeugten Tier-Hybriden überzeugt ist. Doch den beiden wird bald klar, dass sie ihr Wissen und ihre Fähigkeiten vereinen müssen, um ihre Gegner zu besiegen und den Krieg zu überleben.

Meinung

Steampunk gemischt mit historischen Ereignissen - kann das funktionieren? Ja es kann, das beweist Scott Westerfeld mit "Leviathan" sehr eindrücklich.
Auch wenn er die historischen Details den ersten Weltkrieg betreffend etwas abgeändert hat, bleibt die Handlung immer glaubwürdig. Beispielsweise hat Erzherzog Franz Ferdinand nie einen Sohn mit dem Namen Aleksandar gehabt und er wurde auch nicht vergiftet sondern bei einem Attentat ermordet. Dennoch sind einige der Hintergründe so geschehen, wie sie von Scott Westerfeld wiedergegeben werden. Besonders interessant fand ich die Geschichte von Sophie - Aleksandars Mutter, die ihrem späteren Ehemann Franz Ferdinand gesellschaftlich nicht ebenbürdig war. Die beiden waren daher zu einer Ehe zur linken Hand gezwungen, was für ihre Nachkommen den Erbverlust bedeutete. Da ich von dieser Regelung vorher noch nie etwas gehört habe, war ich richtig begeistert, dass ich durch diesen Roman auch noch eine klein wenig Geschichtsunterreicht erhalten habe.

Die Steampunk-Elemente standen hier sehr im Mittelpunkt. In so gut wie jeder Szene waren diese vertreten. Dass es dabei zwei Lager - die Machinisten und die Darwinisten - gibt, hat am Anfang kurz für Verwirrungen später dann aber für sehr viel Spannung gesorgt. Auch dass der erste Weltkrieg hier ein Krieg zwischen den mechanistischen Länder Österreich-Ungarn und Deutschland und den darwinistischen Ländern wie Russland,Frankreich und England war, hat mir sehr gut gefallen.
Die mechanistischen Kampfmaschinen und vor allem der Sturmläufer, mit dem Alek quer durch Österreich reist, waren sehr eindrücklich und geradezu angsteinflößend. Die darwinistischen Erfindungen, nämlich Tiere die aus den Lebensketten (der DNA) unterschiedlichster Lebewesen gefertigt wurden, haben mich aber viel mehr fasziniert. Vor allem, dass sie die besten Eigenschaften der Ursprungslebewesen vereinen, hat mich begeistert. Das beste Beispiel dafür ist die sie Leviathan selbst, dieses riesige Luftschiff, das aus einer Vielzahl von Tieren besteht und ein sehr gut funktionierendes Ökosystem darstellt. Nach der Notlandung konnte es sich nur mit der aus Nahrungsmitteln gewonnenen Energie selbst regenerieren.

Neben der Handlung und den faszinierenden Wesen haben mich hier auch die Charaktere überzeugt. Deryn, die sich ihren großen Traum vom Fliegen nur erfüllen kann, indem sie sich als Junge verkleidet, ist mein absoluter Liebling. Ihre freche und unerschrockene Art hat mir sehr gut gefallen. Außerdem haben ihre Sprüche und ungewöhnlichen Flüche für den ein oder anderen Lacher gesorgt.

Neben den inhaltlichen Vorzügen glänzt "Leviathan" auch durch die Aufmachung. Die von Keith Thompson angefertigten, immer perfekt zum Inhalt passenden, Illustrationen haben mich richtig gehend zum Staunen gebracht. Am Anfang haben sie mir sehr dabei geholfen, mir die ungewöhnlichen Tier-Hybriden und Maschinen vorstellen zu können.
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5.0 von 5 Sternen Spannender Roman mit viel Steampunk, 17. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Leviathan - Die geheime Mission (Gebundene Ausgabe)
Das Buch ist besonders für Anhänger des neuerlich wieder großwerdenden Steampunk genres geeignet und ganz besonders um seine Kinder mit diesem Stoff zu infizieren. Die Geschichte ist leicht zugänglich und nicht zu brutal, doch auch für Erwachsene noch spannend erzählt. An einige Elemente muss man sich als Steampunkler erst einmal gewöhnen, freut sich aber nach kurzer Zeit über die spannenden neuen Errungenschaften. Besonders erfreulich ist die Ansiedlung im Europa der 1. Weltkriegszeit, die einem geschichtlich Interessiertem, oder auch vollig unerfahrenen, diese Zeit der Konfrontation fantastisch näher bringt.
Kurzum ein spannender und liebevoll erzählter Roman, der eine amüsante und leichte Unterhaltung garantiert, aber auch gewisse geschichtliche Daten näher bringt.
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5.0 von 5 Sternen Liebevoll gestaltetes Kinderbuch, 9. Januar 2013
Ein Vorrezensent erwähnte den Vergleich mit Jules Verne und dieser Meinung würde ich mich gern anschließen. „Leviathan“ von Scott Westerfeld ist auf gute Art altmodisch erzählt und erinnert an die Abenteuerromane meiner Kindheit. Es ist eine Alternativweltengeschichte und sprüht nur so vor Ideen, ähnlich wie es bei den Harry-Potter-Bänden der Fall ist. Mit Deryn und Alek hat Westerfeld sympathische, aber auch eigenwillige Protagonisten geschaffen, mit denen sich Kinder beiderlei Geschlechts sicher gut identifizieren können.

Die Illustrationen von Keith Thompson tragen außerdem dazu ein, sich in die Welt des Leviathan einzufinden. Ein Buch, das auch schon für leseerfahrene Zehnjährige gut geeignet ist, trotz der Faktenfülle. Sehr zu empfehlen!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jules Verne + Jugendroman = Leviathan, 14. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Leviathan - Die geheime Mission (Gebundene Ausgabe)
Ich mag Steampunk. Ich mag Jules Verne. Und ich mag Jugendbücher, weil sie meist nicht so düster und gewaltverherrlichend sind wie Romane für abgestumpfte Erwachsene, denen "Saw" nicht blutig und menschenverachtend genug ist.

Aber, kann man einen Steampunk-Jugendroman schreiben, der auch funktioniert? Man kann, wie ich feststellen durfte. Und so ließ ich mich auf eine spannende Reise mitnehmen.

Die Protagonisten:

Alek und Deryn, ein Junge und ein Mädchen aus zwei unterschiedliche Welten.

Alek, eben noch Prinz, jetzt Gejagter und Waise. Er hätte eigentlich irgendwann einmal den Thron von Österreich-Ungarn besteigen sollen, aber nun trachtet man auch ihm nach dem Leben, nachdem bereits seine Eltern ermordet wurden.

Deryn, die fasziniert ist vom Fliegen, möchte sich der britischen Armee anschließen, um in die Fußstapfen ihres Vaters zu treten. Leider dürfen Mädchen das nicht, und so verkleidet sie sich erfolgreich als Junge und gerät per Zufall auf das Luftschiff "Leviathan".

Aber die "Leviathan" ist kein Luftschiff, wie wir es kennen. Sie ist ein aus vielen Lebewesen zusammengezüchteter Organismus der britischen Darwinisten. Auch ein Wal ist darunter, daher ist die Leviathan auch so groß. Auch der Name "Darwinisten" ist nicht zufällig gewählt worden, denn die Briten setzen auf Tierneuzüchtungen und -kreuzungen, während die Deutschen komplett auf Maschinen fixiert sind. Jede Seite verachtet die andere für ihre jeweiligen Vorlieben. Während die Briten immer neue Tiere für neue Dienste und besondere Aufgaben erschaffen, bauen die Deutschen Panzer mit Beinen. Technik gegen Biologie.

Alek und Deryn treffen auf einem Gletscher aufeinander und freunden sich an, auch wenn beide anfangs sehr zurückhaltend und skeptisch sind. Aber bald bekommen sie eine Sicht auf das Leben des jeweils anderen und entdecken, dass die Gegenseite nicht nur Schlechtes zu bieten hat. Da sowohl Aleks Getreuen, als auch die Besatzung der "Leviathan" von den Deutschen verfolgt werden, beschließen sie zusammenzuarbeiten.

Mit an Bord der "Leviathan" ist auch die mysteriöse Dr. Barlow, die geheimnisvolle Eier transportiert. Welche Ziele sie allerdings damit verfolgt, wird wohl erst im Folgeband aufgelöst.

Spannung und Enttäuschung:

Und da ist dann auch schon die meist übliche Enttäuschung bei ersten Teilen einer Reihe. Gerade, wenn es sich der Leser komplett in der Welt von Alek und Deryn gemütlich gemacht hat und die Story spannend wird, ist das Buch zu Ende. Fortsetzung folgt. Na toll.

Zurück bleibt ein spannender und sehr gelungener Steampunk-Jugendroman mit sympathischen Charakteren, mit denen man hoffentlich in Zukunft noch weitere Abenteuer erleben darf.

Fast vergessen hätte ich jetzt beinahe die wunderschönen Schwarz-Weiß-Zeichnungen von Keith Thompson zu erwähnen, die den Leser während seiner gesamten Reise begleiten. Ich fühlte mich direkt an die amerikanischen Ausgaben der "Harry Potter"-Romane erinnert.

Die Fortsetzungen des Romans sollen laut Verlauf "in schneller Folge" veröffentlicht werden. Eine Nachfrage beim Verlag ergab allerdings, dass der zweite Teil voraussichtlich erst im April 2011 in Deutschland erscheinen wird. Wer nicht so lange warten möchte, der kann zum englischen Original greifen, das Anfang Oktober 2010 unter dem Titel "Behemoth" erschienen ist.

Fazit:

Wer Jules Verne mag und gern Jugendabenteuer liest (und hört), der ist hier absolut richtig. Eine spannend erzählte Geschichte und ein tolles Setting, das Lust auf Mehr macht. Ach so, und für die eigentliche vom Verlag angepeilte Zielgruppe im Alter von 12-13 ist der Roman natürlich auch zu empfehlen.
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Leviathan - Die geheime Mission
Leviathan - Die geheime Mission von Scott Westerfeld (Gebundene Ausgabe - 18. Oktober 2010)
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