Kundenrezensionen


19 Rezensionen
5 Sterne:
 (14)
4 Sterne:
 (3)
3 Sterne:
 (2)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Liebe, Kulur und Spannung in einem! Ein wirklich sehr guter Roman!
In ihrem momentan neuesten Roman Zweiherz, hat Antje Babendererde sich mal wieder selbst übertroffen.

Die Autorin beschreibt in diesem Roman große Gefühle, wie Liebe, Freundschaft, Hass und Verzweiflung, so getreu, dass man sich gut in die Charaktere hineinversetzen, mit ihnen fühlen, hoffen und bangen kann.

Neben der spannenden...
Veröffentlicht am 25. Mai 2007 von Sarah Stöbe

versus
4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine Legende vermischt mit der Realität
«Er ist auf der Jagd. Und noch immer kann er seine Gestalt wechseln. Für jeden hat er einen anderen Namen: Graubein Kojote. Erster Zorn. Zeiherz.»
[Zweiherz; S. 8]

Erster Satz:
Düster und unheimlich war der Anfang allen Seins.

Inhalt:
Zweiherz, so erzählt man sich die Legende bei den Navajo-Indianern, ist ein...
Veröffentlicht am 28. April 2011 von Marie-Kristin Dammer


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Liebe, Kulur und Spannung in einem! Ein wirklich sehr guter Roman!, 25. Mai 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zweiherz (Gebundene Ausgabe)
In ihrem momentan neuesten Roman Zweiherz, hat Antje Babendererde sich mal wieder selbst übertroffen.

Die Autorin beschreibt in diesem Roman große Gefühle, wie Liebe, Freundschaft, Hass und Verzweiflung, so getreu, dass man sich gut in die Charaktere hineinversetzen, mit ihnen fühlen, hoffen und bangen kann.

Neben der spannenden Geschichte der Hauptcharaktere lässt Antje Babendererde informatives Wissen über die Indianer in der heutigen Zeit und ihre Kultur, sowie ihr Land einfließen und ihr Schreibstil liest sich so flüssig, dass man das Buch in kürzester Zeit geradezu verschlingen muss.

Sie beschreibt das Leben der jungen Kaye, die mit ihrem Vater auf einer Ranch im Navajo Reservat lebt. In den letzten Jahren ist ihr Leben oft durcheinander geraten. Ihr Freund Will musste das Big Res verlassen und auf ein Internat gehen, wenig später kommt er wegen Mordes ins Gefängnis. Seine Strafe sind 10 Jahre Haft. Als dann auch noch Kayes Mutter stirbt, droht ihr Leben völlig aus den Fugen zu geraten. Das einzige, an das sie sich noch klammern kann, ist das Warten auf ihren geliebten Will. Doch als er plötzlich schon nach der Hälfte seiner Haftzeit zurück kehrt, muss Kaye einsehen, dass er sich sehr verändert hat. Und das jemand hinter ihm her ist: Zweiherz, der Koyote.

Will lässt sich nicht von ihr helfen, doch auf einmal passieren schlimme Dinge im Reservat und die beiden müssen sich zusammen tun. Sie finden langsam zueinander und nach und nach erfährt Kaye die ganze Geschichte und versteht, wieso Will sich so verändert hat.

Ich kann diesen Roman nur wärmstens weiterempfehlen, für alle, die gern etwas über Liebe lesen, für alle, die spannende Romane lieben und für alle, die sich für Indianer interessieren.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Welt zwischen zwei Buchdeckeln, 10. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Zweiherz (Gebundene Ausgabe)
Wie auch alle vorangegangenen (Jugend-)Bücher von Antje Babendererde musste ich auch unbedingt ihr neuestes Werk "Zweiherz" lesen.

Diesmal schlägt die Autorin in vielerlei Hinsicht einen anderen Weg ein, als ihn insbesondere die jungen Leser von ihr kennen. So sind die beiden Hauptpersonen, Kaye und Will, mit ihren 18 und 19 Jahren um einiges älter sind als die Protagonisten der anderen Jugendbücher. Die Geschichte wird diesmal nicht aus der Ich-Perspektive, sondern aus der Sicht beider Figuren erzählt.

Diese Umsetzung hätte für "Zweiherz" passender nicht sein können. Der Roman ist erzählerisch noch dichter, einfühlsamer, fesselnder und erstaunlicher als alle vorherigen.

Antje Babendererde bringt dem Leser die Welt der Navajo-Indianer in einer Art und Weise nahe, von der man sich wie in einen Traum, ein mitreißendes Abenteuer versetzt fühlt.

Schonungslos verbindet die Autorin geheimnisvolle Mythen, Träume und Riten der Indianer mit der rauhen Wirklichkeit voller Schmerz, Enttäuschungen und Verbrechen. Wie immer wird das Leben der Indianer im Reservat von allen Seiten beleuchtet, die Landschaft in vielen Details beschrieben und das Ganze mit Eindrücken wie Farben und Gerüchen versehen, bis man sich selbst in einer Welt wiederfindet, die wundervoll, grausam, faszinierend und erschreckend zugleich ist. Und im Mittelpunkt all dessen steht die ergreifende Liebe von Kaye und Will, die für die Ewigkeit bestimmt und gleichzeitig zum Scheitern verurteilt zu sein scheint.

Fazit: Wieder einmal überzeugt Antje Babendererde mit der Authentizität und Spannung ihrer Geschichte und wartet mit einigen Überraschungen auf. „Zweiherz“ wendet sich diesmal vor allem an ältere Jugendliche, ist aber dennoch für Leser ab 14 sehr empfehlenswert.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Liebevoll und spannend, 6. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Zweiherz (Taschenbuch)
Realitaätsbezogene Liebesgeschichte von Antje Babendererde
Kennen tuen sie sich schon seit frühen Jugendtagen, doch Will muß dann ins Gefängnis,Kaye vergißt ihn nie. Als er dann vorzeitig entlassen wird glaubt Kaye fest an eine Beziehung doch Will zieht sich erst mal zurück...
Wer die Bücher der Autorin kennt weiß das sie Liebe zum Detail der Indianer liebt und in ihren Büchern zum Ausdruck bringt
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines meiner liebsten von Babendererde!, 15. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Zweiherz (Taschenbuch)
Ich habe inzwischen alle Bücher von Antje Babendererde gelesen - und dieses gehört (neben Libellensommer, Julischatten und Gesang der Orcas) zu meinem Favouriten der Autorin!

Besonders gelungen fand ich die Beschreibung der Landschaft und die Beziehung von Kaye zu Will. Auch die poetische Sprache in Bezug auf "Zweiherz" (=Koyote) fand ich wunderschön!

Fazit: Unbedingt lesen! Für jedes Alter geeignet!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr empfehlentswert, 29. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Zweiherz (Taschenbuch)
tolles Buch, spannend in zwei Tagen gelesen! Da alle Bücher ähnlich sind, ist es bemerkenswert, wie doch jedes auf sein Art faszinierend ist. Für Erwachsene ebenso unterhaltsam, wie für Teens.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ... in typischer Weise einfühlsam und mit Liebe getränkt!, 16. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Zweiherz (Taschenbuch)
In einer Welt voller Mythen und Aberglauben ist Kaye aufgewachsen - im Land ihrer Mutter, einer Navajo-Indianerin. Kayes Vater ist ein balagáana, ein Weißer und dennoch schlägt ihr Herz für die traditionellen Werte der Navajos. Kaye sieht sich als Indianerin. Auch Will, ihr Freund und ihre große Liebe aus Kindertagen, ist ein Navajo. Doch er ist scheinbar vom "Weg der Schönheit" abgekommen. Nun, nachdem er seine Strafe verbüßt hat, findet er auch im Reservat keine Ruhe. Kojote, der alte Unruhestifter, verfolgt ihn. Kann die Liebe zwischen ihm und Kaye den Jungen retten?

Antje Babendererde schreibt wundervolle Romane über fremde Kulturen. In ihren Büchern verschafft sie einfühlsam Einblicke in das Leben und den Glauben der unterschiedlichsten Indianerstämme. In "Zweiherz" beschäftigt sie sich mit den Navajos. Auch die Hopis erwähnt sie am Rande. Babendererde verwebt Fiktion mit Realität und erschafft so eine Geschichte, die ebenso unterhaltsam wie lehrreich ist. Sie öffnet die Augen für die Werte anderer, auch wenn wir sie zum Großteil nicht verstehen. Sie fördert mit ihren Romanen die Toleranz zwischen unterschiedlichen Völkern.

Auch der Roman "Zweiherz" ist wieder in typischer Weise einfühlsam und mit Liebe getränkt. Doch Babendererde bestärkt nicht in dem Irrglauben, dass jede Liebe in einem Happy End mündet. Liebe kann Vieles überwinden, wenn man sich auf sie einlässt - jedoch nicht alles. Die Charaktere sind gewohnt vielschichtig, interessant und haben Mängel wie du und ich. Dieser Roman ist ein Jugendroman wegen seiner jugendlichen Protagonisten. Die Handlung, die Botschaft jedoch geht alle etwas an.

Diese Geschichte entwickelt einen Sog, denn sie zieht hinein in eine fremde Welt und wirkt dennoch vertraut. Die Gefühle der Protagonisten sind schließlich nicht indianerspezifisch. Alle, die sich auf diese Reise in eine fremde Kultur einlassen können und wollen, werden diesen Roman ebenso lieben wie ich.

(Text: KR)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine Legende vermischt mit der Realität, 28. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Zweiherz (Taschenbuch)
«Er ist auf der Jagd. Und noch immer kann er seine Gestalt wechseln. Für jeden hat er einen anderen Namen: Graubein Kojote. Erster Zorn. Zeiherz.»
[Zweiherz; S. 8]

Erster Satz:
Düster und unheimlich war der Anfang allen Seins.

Inhalt:
Zweiherz, so erzählt man sich die Legende bei den Navajo-Indianern, ist ein listenreicher Verführer, der Unruhestifter in der Welt seit Beginn allen Lebens. Deutlich spürt Kaye seine Nähe in diesem Sommer, als sie ihre große Liebe Will wieder trifft. Kaye, mit dem Schulabschluss in der Tasche und den Zukunftsplänen im Kopf ' Will, verurteilt für ein Verbrechen, das für Kaye unbegreiflich bleibt, und nun vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen.
Kaye liebt Will noch immer, aber wie ein unantastbares Geheimnis steht Wills Vergangenheit zwischen ihnen. In der Einsamkeit der Canyons sucht Will einen Weg zurück zum Leben ' und zu sich selbst. Da lenken neue Verbrechen den Verdacht auf ihn ' und fast scheint es, als hätte Kaye Will für immer an Zweiherz verloren. [Quelle: Amazon]

Schreibstil:
In den meisten ihrer Bücher, habe ich Antje Babendererde Schreibstil als sehr feinfühlig und tiefgehend empfunden. In diesem war das aber leider nicht so. Oftmals klang alles recht altmodisch und die Jugendlichen in dem Buch haben sich meist zu unpassend ausgedrückt, sodass es gekünstelt wirkte. Daher fiel mir der Einstieg auch eher schwer und ich es gab oft langatmige Passagen, die zu ausführlichen und detailliert beschrieben worden. Alles in Allem lässt sich das Buch jedoch flüssig lesen, auch wenn ich das ein oder andere Mal über Sätze gestolpert bin, die etwas unglücklich gewählt waren.

Meinung:
Zweiherz ist mein viertes Buch von Antje Babendererde und eher eines der schwächeren. Die Grundidee der Geschichte war wirklich interessant und spannend, doch meiner Meinung nach hätte man sehr viel mehr daraus machen können. Es hatte nicht diesen gewissen Charme, den viele ihrer anderen Bücher für mich hatten, nicht dieses Leichte und trotzdem Tiefgehende.

Natürlich geht es auch in Zweiherz um Indianer, dieses Mal um die Navajo. Zweiherz beschreibt die Legende eines Kojoten, der die Menschen verführt und ihnen schadet und gerade einer der Protagonisten Will, der auf Grund von vermeintlichen Mordes 5 Jahre im Gefängnis verbrachte, wird von ebendiesem verfolgt. Gekonnt vereint Babendererde Legende und Realität, sodass man als Leser oft nicht weiß, was nun wahr und was Einbildung ist. Ist Zweiherz sinnbildlich? Oder existiert er tatsächlich? Diese Irreführung fand ich sehr spannend und gerade sie hat dazu geführt, dass ich das Buch weitergelesen habe. Aufgelöst wird das Ganze zwar nicht zu hundert Prozent, aber eine kleine Andeutung wird gegen Ende dennoch gemacht.

Die Charakter waren anders und sehr gut ausgearbeitet. Allein wegen ihrer immer sehr tiefgründigen Charakter liebe ich Babendererdes Bücher, dennoch konnte ich mich anfangs nur schwer mit Kaye anfreunden, die mir oftmals ein wenig zu forsch war. Zwar fand ich es erfrischend, dass sie nicht schüchtern ist, sondern selbst die Initiative ergreift, doch die Liebesbeziehung und ihre Gefühle zu Will, den sie ja seit 5 Jahren nicht gesehen hat, ging mir zu schnell und war teils auch etwas befremdlich. Vorallen Dingen, da direkt von Hochzeit und Kinder kriegen die Rede war. Will jedoch kam ich mir näher vor als Kaye. Er hat eine sehr grausame Vergangenheit und zuerst versteht man seine Reaktionen nicht und empfindet ihn als unhöflich und abweisend. Nach und nach lernt man jedoch sein wirkliches Ich kennen und wie er dazu gekommen ist.

Das Schicksal, von welchem Babendererde hier erzählt ist schrecklich und oftmals leider Realität, was auf jeden Fall ein Pluspunkt für die Geschichte ist, dennoch fand ich es unrealistisch, wie schnell Will gegen Ende doch jemanden an sich ran lässt und wie schnell er den Schatten, der ihn verfolgt los wird. Nebenbei geht es auch noch um den Diebstahl wertvoller Steinzeichnungen und die Aufklärung dieses Falles. Dabei kommt teilweise eine Thrillerartige Stimmung auf, auch wenn diese nicht dazu reicht, das Buch spannender zu machen.

Positiv anzumerken ist noch der Recherchefakt, denn Babendererde bringt die Navajoindianer wieder sehr authentisch an den Leser und schafft es ihm die Kultur und das Leben dieser nahe zu bringen. Auch die Beschreibungen der Traditionen und der Natur ist sehr gelungen und entführt den Leser in eine völlig neue Welt.

Fazit:
Zweiherz ist sicherlich ein gutes Buch mit einem interessanten, spannenden Thema für zwischendurch, jedoch ist es eher schwer sich in der Geschichte einzufinden. Viele langatmige Passagen sorgen dafür, dass man manchmal nicht den Drang hat weiterzulesen. Wer die meisten Bücher von Babendererde kennt, wird vielleicht enttäuscht sein - Für Neueinsteiger könnte es jedoch etwas sein.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen Indianersein heute, 11. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Zweiherz (Kindle Edition)
Antje Babendererde liebt die Lakota und hat schon viele Bücher über Indianer geschrieben, dies ist mein drittes, das ich gelesen habe ("Libellensommer" und "Lakota Moon", die mir aber beide noch ein wenig besser gefallen haben).

Kaye ist halb Indianerin, halb Weiße. Sie lebt mir ihrem Vater im Reservat der Navajo und weiß, seit sie ein Kind ist, dass sie Will heiraten will, einen Indianer, mit dem sie aufgewachsen ist. Doch vor 5 Jahren wurde er zu 10 Jahren Gefängnis verurteilt, weil er einen Mann getötet hat - über die genauen Umstände weiß sie nichts.
Unerwartet wird Will nach 5 Jahren entlassen - Kaye ist nun fast 18 und der festen Überzeugung, dass er sein Versprechen wahr machen und sie heiraten wird. Doch ist er der selbe junge Mann, in den sie sich verliebt hat? Oder hat ihn das Gefängnis verändert? Und was hat es mit dem Kojoten auf sich, der in seiner Nähe herumstreift?
Wie auch in den anderen Büchern schildert Babendererde das Leben der Indianer in heutiger Zeit, und sie beschönigt nichts: die Alkohol- und Drogenprobleme, den Rassismus, mit dem die Indianer zu kämpfen haben, die Gewalt und die Trostlosigkeit im Reservat. Doch demgegenüber steht die Liebe zu diesem Land, das Bewusstsein des großen Erbes, das die Indianer weiterführen, die unbezwingbare Natur - großartig, wie sie dies in ihre Romane verwebt. Man sieht die Landschaft wirklich vor sich und spürt die Sehnsucht, auch selbst einmal alles mit eigenen Augen sehen zu können. Sie erzählt spannend und nimmt den Leser mit auf eine Reise, die ihn in eine andere Welt führt.
Die Geschichte selbst konnte mich diesmal nicht restlos überzeugen, manches ging für mich nicht ganz auf, wie z.B. die feste Überzeugung Kayes, dass Will genauso wie sie, auch nach so langem Schweigen, nichts anderes will, als sie zu heiraten. Doch das außer Acht gelassen, ist es ein sehr lesenswertes Buch - für Romantiker und Indianerbegeisterte ab 13. Auch die Sagen und Legenden kommen in Gestalt des Kojoten nicht zu kurz. Leseempfehlung!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen Spannende Liebesgeschichte mit einer kleinen Portion Mystik!, 18. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zweiherz (Taschenbuch)
Ich habe schon sehr viele Bücher von Antje Babendererde gelesen und liebe ihre Geschichten über Indianer und ihre Kulturen, und natürlich ihren schönen Schreibstil. Auch dieses Buch hat mich nicht enttäuscht.

Auch hier geht vordergründig um eine Liebesgeschichte, die ziemlich kompliziert ist. Kaye ist in Will verliebt, welcher aber für viele Jahre im Gefängnis saß- und mit niemandem darüber reden möchte.
Abwechselnd wird aus der Perspektive von Will und Kaye erzählt, und dem Kojoten, Zweiherz. Diese kurzen Einschnitte des Gedankenganges des Kojoten halten das Buch bis zum Schluss spannend, da dessen Ziel ist, sich Will zu schnappen. Auch das große Geheimnis, warum Will nun im Gefängnis war, hält den Spannungsbogen aufrecht.

Von mir gibt es deshalb einen Stern Abzug, weil mich Kaye mit der Zeit etwas genervt hat. Ständig läuft sie Will hinterher, der eigentlich nur seine Ruhe haben möchte. Sie ist fest davon überzeugt, dass sie füreinander bestimmt sind und meint, dieses Will bei jedem Treffen unter die Nase reiben zu müssen.

Ansonsten wieder einmal ein typisches Buch von Antje Babendererde über die Kultur der Indianer, geschmückt mit einer schönen Liebesgeschichte.
Für alle Fans der Autorin und ihrer Bücher ein Muss!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Zweiherz, 28. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Zweiherz (Kindle Edition)
Dem kann ich mich nur anschließen.
Die Story ist zwar an manchen Stellen ein wenig unrealistisch aber insgesamt ist das Buch doch eines der Besten von Antje Babendererde.
Weiter so!!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Zweiherz
Zweiherz von Antje Babendererde (Gebundene Ausgabe - 21. März 2007)
Gebraucht & neu ab: EUR 5,17
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen