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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Besser als Teil 1
Teil eins hat mir zwar gefallen, aber vom Hocker gerissen hat er mich nicht wirklich. Und zum Glück sind die Fußnoten geblieben, sonst wäre ich wirklich enttäuscht gewesen.

Dieser Band war insgesamt eine willkommene Überraschung und ich bin froh, dem "Dämon" noch eine Chance gegeben zu haben, denn in diesem Band kommt nun endlich...
Veröffentlicht am 13. Juni 2007 von Cere

versus
3.0 von 5 Sternen Okay
Eigentlich fand ich in diesem Buch den Charakter der Kitty wesentlich interessanter als den des Nathaniel. Dieser ist nun in Regierungskreise aufgestiegen und eigentlich fehl am Platze. Intrigen und erwachsene Verhaltensmuster liegen ihm überhaupt nicht. Leider erscheint er mir in manchen Situationen zu reif für 14 Jahre und in anderen Momenten zu kindisch...
Veröffentlicht am 17. Dezember 2009 von Frank Bittermann


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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Besser als Teil 1, 13. Juni 2007
Teil eins hat mir zwar gefallen, aber vom Hocker gerissen hat er mich nicht wirklich. Und zum Glück sind die Fußnoten geblieben, sonst wäre ich wirklich enttäuscht gewesen.

Dieser Band war insgesamt eine willkommene Überraschung und ich bin froh, dem "Dämon" noch eine Chance gegeben zu haben, denn in diesem Band kommt nun endlich die nötige Tiefgründigkeit, die beim ersten Band anleutete, aber kaum wirklich durchkam. Denn die "Rivalität" zwischen Menschen und Magiern bietet weit mehr Konfliktpotential als das im ersten Band durchkam. Zum Glück wurde dieser Faden in diesem Band ordentlich vertieft und führt zu sehr schönen Verwicklungen. Auch kommt gut durch, dass Nathanael, obwohl ein Magier sich trotzdem von diesen unterscheidet, auch wenn er das selbst nicht wirklich wahr haben möchte. Interessante Entwicklung, wie ich finde.

Allerding bleibt die Eindimensionalität der restlichen Charaktere. Die Story ist zwar wesentlich besser durchdacht als im ersten Band. Aber "da geht noch was". Ich hoffe mal auf den dritten Band.

ABER: Immer noch zu teuer für ein Taschenbuch!
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Herrliche Fantasy gewürzt mit einer Prise Ironie, 23. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Bartimäus: Das Auge des Golem: Bd 2 (Gebundene Ausgabe)
Endlich ein zweiter Teil, der noch besser als der erste ist. Obwohl Stroud im Vergleich zum ohnehin schon dicken Amulett von Samarkand noch mal ordentlich an Seiten zugelegt hat, ist die Geschichte von Anfang bis Ende flüssig, strukturiert und vor allem spannend. Der Aufbau des Buches ist der selbe geblieben: Abwechselnd sind die Kapitel von Bartimäus selbst erzählt oder stellen andere Einzelfiguren in den Vordergrund der Erzählperspektive. Natürlich berichtet Bartimäus wieder in unzähligen Fußnoten, die aber im Vergleich zum ersten Teil, in dem sie oft zu weit ausufernde Maße annehmen, wohltuend reduziert sind. Warum er das überhaupt tut, bleibt immer noch unklar. Ich denke jedenfalls, dass ein Wesen, dessen Leben und Wahrnehmung sich auf sieben Ebenen abspielt, zumindest auf zwei Ebenen erzählen muss. Außerdem sind die Mühen des Such-Lesen unbedeutend im Vergleich zu den Anstrengungen, die ein Zauberer unternehmen muss, um ein solch kompliziertes Wesen unter Kontrolle zu behalten - vielleicht soll uns das vermittelt werden. Und schließlich sterben wir nicht gleich, weil wir mal eine Fußnote übersehen haben.
Angesichts der himmelschreienden Eitelkeit des Zaubererwesens, gegen das sich in den ersten Kapiteln schon der Widerwille des Lesers regt, hat Stroud einen ganz besonderen Gegenpart zu Nathanael entworfen - das Mädchen Kitty. Im ersten Teil taucht sie als Nebenfigur auf. Wenn der Leser etwas in seinem Gedächtnis kramt, erscheint die Szene mit dem gestohlenen Zauberspiegel. Erst jetzt wird erklärt, was es mit ihr und den Jungs auf sich hat. Sie gehören dem Widerstand der Gewöhnlichen an. Wie alle Beteiligten hat auch Kitty eine schwerwiegende Erfahrung mit der Macht der Zauberer gemacht und beschlossen sich nun zu wehren. Doch die Widerständler haben noch eine weitere Gemeinsamkeit: Im Laufe einiger Generationen unter der Herrschaft von Zauberern haben manche Gewöhnliche einen Schutz gegen die Wirkung von Zauber entwickelt - eine Art Immunität, die aber nicht unbegrenzt belastbar ist. Andere können die Aura magischer Gegenstände wahrnehmen. Ein Junge der Gruppe kann sogar Dämonen sehen, die sich auf der ersten Ebene getarnt haben. Da Kitty als Anführerin einer Kleingruppe von Widerständlern zu Nathanaels Hauptverdächtigen wird, setzt der Bartimäus auf sie an. Doch der Dschinn stellt fest, dass sich Gemeinsamkeiten zwischen den Gewöhnlichen und den unterjochten Dämonen finden und entwickelt unerwünschterweise etwas für das Mädchen, dass man durchaus Sympathie nennen könnte. Es wird überall deutlich, dass der Autor besondere Aufmerksamkeit der Psychologie der Zaubererschicht, der gespaltenen Masse der Gewöhnlichen, sogar der Dschinn gewidmet hat. So ist die Geschichte mehr als nur unterhaltsam, denn sie hält uns ein ums andere Mal den Spiegel vor und scheut nicht vor Tiefgang. Allerdings muss man zugeben, dass das Buch allein wegen des unschlagbaren Humors sowieso schon zu empfehlen ist. Schon die Kombination aus pubertierendem Nathanael und entnervtem Bartimäus, die an alte Ehepärchen oder verzankte Geschwister erinnert, garantiert herrliche Dialoge. Nicht in Bus und Bahn lesen, sonst gucken wieder alle, weil man ständig lacht!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Teil 2 der Bartimäus-Trilogie, 20. September 2007
Von 
M. S. "ms - jm" (bayerisches Schwabenland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Meine Rezension stellt keine Inhaltsangabe dar, sondern gibt meine persönliche Meinung wieder, die ich zu dem Buch habe und ja auch Sinn und Zweck einer Rezension ist.

Habe Bartimäus '- Das Auge des Golem gleich nach dem ersten Bartmäus-Teil ' Das Amulett von Samarkand gelesen und habe es nicht bereut.
Der Beginn des zweiten Teiles ist anfangs etwas lasch und ich überlegte schon, dass ich Bartimäus ' Das Auge des Golem ' weglege, doch dann hat Bartimäus mich ' eine 34-jährige Leseratte - doch wieder in seinen Bann gezogen.
Dieser Teil von Bartimäus ist etwas düsterer wie der erste Teil der Trilogie - Das Amulett von Samarkand -.
Das liegt sicher auch an der charakterlichen Wandlung von Nathanael und seinem "neuen" Umfeld.

Bartimäus selbst hat noch die spitze, freche und lockere Zunge wie im ersten Teil, die sich wiederum speziell in den Fußnoten zeigt, die jedoch nicht unbedingt notwendig sind zu lesen, um die Geschichte zu verstehen, aber auf jeden Fall wieder für einige laute Lacher gesorgt haben.
Ebenso kam die Erzählsicht einer dritten Person hinzu: Kitty (sie tauchte schon mal ganz kurz im ersten Teil auf).

Auch den dritten Teil der Bartimäus-Trilogie besorgte ich mir, bevor ich diesen Teil der Bartimäus-Erlebnisse überhaupt komplett gelesen hatte.
Und das war auch gut so, denn das Ende von Bartimäus ' Das Auge des Golem endete einerseits schon geschlossen, aber andererseits auch ziemlich offen, ich wollte wieder mal wissen, wie es mit Bartimäus, Nathanael und auch Kitty weitergeht, und machte mich erst recht neugierig auf das "Ende'" der Bartimäus-Trilogie.
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28 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Schüler wird erwachsen, 1. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: Bartimäus: Das Auge des Golem: Bd 2 (Gebundene Ausgabe)
Und so ergeht es auch der Geschichte. Nathaniel ist nach den Abenteuren des ersten Bandes in die Regierung aufgestiegen und bekommt die ersten Einblicke in Politik, Irrgärten gegenläufiger Meinungen und Interessen und die Arbeitsweise des Staates. Er meistert seine Aufgaben wieder mit der Hilfe von Bartimäus, allerdings kommt die "Gewöhnliche" Kitty Jones hinzu. Die für zusätzliches, zeitweise spassiges, zeitweise spannendes Chaos sorgt. Und Bartimäus kann sich immernoch nicht entscheiden, ob er Nathaniel mögen oder hassen soll...
Die Handlund ist um einiges spannender, schneller und vertrickter als im ersten Band, was für mich eine Bereicherung war. Auch sind die Perspektivwechsel durch die Sicht von Kitty bereichert, die die Ebene der normalen Menschen mit einbringt. Die von mir gelesene englische Version des Buches ist in einer Sprache geschrieben, die auch von Kindern mit viel Neugier und Spass an der Sprache gut gelesen werden kann. Ich freue mich auf den dritten Band - der auch wieder auf Englisch sein wird, weil die deutschen Übersetzer zwar gute Arbeit geleistet haben, solche Geschichten im Original aber immer noch ein bisschen besser wirken.
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27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Dschinn kehrt zurück, 17. Juni 2005
Von 
H. P. Roentgen - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bartimäus: Das Auge des Golem: Bd 2 (Gebundene Ausgabe)
Bartimäus, der Dschinn der vierzehnten Klasse, der die Mauern von Uruk, Karnak und Prag aufgebaut hat, mit König Salomon per du war, wird wieder beschworen. Und er kann es kaum fassen: Wieder von dem selben Nathanael wie beim letzten Mal!
Der ist mittlerweile fast drei Jahre älter, hat im Sicherheitsministerium Karriere gemacht und große Probleme. Er soll die Anschläge der sogenannten Widerstandsbewegung aufklären und die Gruppe zerschlagen. Doch trotz aller Bemühungen kommt er mit dieser Aufgabe nicht weiter. Sein Aufstieg hat ihm genügend Feinde gemacht und die wollen jetzt seinen Kopf rollen sehen.
Was tun? In seiner Not beschwört er wieder Bartimäus, den Dschinn, der schon im ersten Band die Leser so erfolgreich mit seinem Sarkasmus und seinen Fußnoten unterhalten hat. Der soll die Widerständler dingfest machen. Doch zunächst entdeckt er einen Golem, der in London sein Unwesen treibt. Leider glaubt ihm niemand. Denn Golems, die gab es vor Jahrhunderten in Prag, aber heutzutage? Undenkbar, sagt der Ministerrat und vermutet, Nathanael und Bartimäus hätten das erfunden, um von ihrem Misserfolg abzulenken.
Diesmal ist das Buch düsterer geworden, mit Kitty, einer aus der Widerstandsgruppe, werfen wir einen Blick in das Leben der Gewöhnlichen. Nathanael erleben wir, wie er Karriere macht - und sich immer mehr in Machtgier und Intrigen verstrickt. Keine angenehme Erfahrung für den Leser, der sich gerne mit seinen Helden identifiziert und doch eine sehr lehrreiche. Stroud beweist uns, dass ein Fantasyroman realistischer und lehrreicher sein kann, als manche Autobiografie.
Das Auge des Golems beginnt nicht so furios wie der erste Band, am Anfang vermutete ich, dass Stroud sein Niveau nicht wird halten können. Doch diese Furcht war unbegründet. Denn bald gewinnt die Geschichte Fahrt, sie ist nicht mehr so leichtfüßig, hat dafür aber sehr viel mehr Tiefe gewonnen. Auch die Welt, in der es sich bewegt, wird plastischer. Eine Welt, deren Geschichte der unseren sehr ähnelt. Es gab Pyramiden und das antike Rom, ein britisches Weltreich, das von Gladstone gegründet wurde - nur das Gladstone ein Zauberer war und mit Magie das Parlament entmachtete. Und auch diesmal vermeidet Stroud es, uns mit den üblichen Klischees der Fantasy zu langweilen oder seine Personen schematisch in Gut und Böse einzuteilen.
Fazit: Bartimäus II ist wie der erste Band ein rundum empfehlenswertes Lesevergnügen mit Tiefgang und Originalität.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schlechter als der erste Teil, 2. April 2007
4 Sterne deshalb, weil im zweiten Teil nicht ganz klar wird um was es eigentlich gehen soll. Es sind sehr viele Schauplatz und Personensprünge hintereinander. Viele "paralell" Stories. Wenn man versuchen will den Inhalt des Buches in kürze wieder zu geben, kommt man schnell an seine Grenzen.

Nichts desto trotz ist es ein guter Fantasy Roman, wobei Teil 1 und Teil 3 wesentlich besser sind als der mittlere.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bartimäus ist zurück!!!, 8. Oktober 2007
Der liebenswürdige und selbstverliebte Dschinn ist zurück! Wieder wird er von Nathanael beschworen, um den mittlerweile 14jährigen Zauberer dabei zu unterstützen die Karriereleiter im Zaubereiminesterium hinaufzuklettern - und wieder einmal ist er nicht sonderlich erbaut davon. Diesmal ist die Atmosphäre wesentlich düsterer, denn England führt nicht nur Krieg gegen Amerika, sondern in London mehreren sich auch noch die Aufstände der Gewöhnlichen.

Für Nathanael hat sich in der Zwischenzeit einiges verändert: Er hat eine neue Meisterin, die Sicherheitsministerin Jessica Whitwell, zugeteilt bekommen und einen Posten als persönlichen Assistent des Leiters der Abteilung für innere Angelegenheiten erhalten. In dieser Position steht er mächtig unter Druck, denn es gibt viele Neider und Zauberer die ebenfalls an die Macht wollen.
Nathanael soll der Widerstandsbewegung der Gewöhnlichen das Handwerk legen, die in regelmäßigen Abständen Anschläge verübt. Dabei entdeckt er bzw. Bartimäus, dass in London ein Golem, ein von Zaubererhand gesteuerter Steinmensch, gleichzeitig sein Unwesen treibt. Die Spur der Widerstandsbewegung führt ihn zu Kitty, die mehr den je gegen die Zaubererwelt aufbegehrt. Doch damit ist das Rätsel um den zerstörungswütigen Golem, gegen den selbst der große Bartimäus machtlos ist, nicht gelöst.

Der zweite Band der Bartimäus-Trilogie ist nicht ganz so spannend wie der erste. Es dauert recht lange, bis der spitzbübische Bartimäus nach dem Prolog wieder ins Geschehen eingreift und damit die Atmosphäre auflockert. Dennoch lohnt es sich weiter zulesen, denn wenn der Dschinn ist wie gewohnt frech und spitzzüngig und die Geschichte spannend. Sehr schön dargestellt ist die Entwicklung von Nathanaels Persönlichkeit: Der Junge wird in seinem neuem Umfeld als junger Emporkömmling arroganter und selbstsüchtiger, doch es kommt auch immer wieder die jungendliche Unsicherheit zum Vorschein, durch die der Charakter glaubwürdig wird.

Insgesamt ein teils spannender, teils lustiger Roman, der Lust auf den dritten Band macht!
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf in die zweite Runde !, 16. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: Bartimäus: Das Auge des Golem: Bd 2 (Gebundene Ausgabe)
Als erstes mal vorneweg, mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich habe es auf englisch gelsen, da ich das Erscheinen auf deutsch auch garnicht abwarten wollte.
Auch im zweiten Teil der Bartimaeus Triologie macht Bartimaeus Sicht der Dinge wieder den eigentlich Charme dieses Buches aus.
Nachdem man eigentlich überein gekommen war, sich nie wieder zu begegnen, wagt es Nathaniel ein zweites Mal Bartimaeus zu beschwören und der findet das verständlicher Weise überhaupt nicht komisch, ihm bleibt aber nichts anderes übrig als zu gehorchen. Bei der Jagd auf den Erschaffer des Golems begegnen Bartimaeus und Nathaniel auch wieder den Mitgliedern des Untergrunds, was für beide Seiten nicht ohne Folgen bleibt.
Das Buch ist wieder mit sehr viel Witz und Ironie versehen und macht im fortgeschrittenen Alter von 36 noch Spaß.
Ich freue mich schon auf den dritten Teil!
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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniale Fortsetzung, 10. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Bartimäus: Das Auge des Golem: Bd 2 (Gebundene Ausgabe)
Wiedereinmal gerät der "geniale und unübertroffene" Nathanael in Schwierigkeiten und der "arme, schon wieder beschworene" bartimäus muss im zum wiederholtenmal aus der Patsche helfen.
Stroud hat es mal wieder geschafft!!!
der zweite Bartimäus ist ebenso genial wie der erste, wenn nicht besser.
Ich kann das Buch nur weiterempfehlen und hoffe Stroud beeilt sich mit dem(leider)letztem Band!!!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Dschinn kommt zurück!, 24. Juli 2007
"Klar habe ich damit gerechnet, dass mich eines Tages wieder irgendein Schwachkopf mit spitzem Hut beschwört, aber doch nicht derselbe wie beim letzten Mal!"

Bartimäus, der Dschinn der vierzehnten Klasse, der die Mauern von Uruk, Karnak und Prag aufgebaut hat, mit König Salomon per du war, wird wieder beschworen. Und er kann es kaum fassen: Wieder von dem selben Nathanael wie beim letzten Mal!

Der ist mittlerweile fast drei Jahre älter, hat im Sicherheitsministerium Karriere gemacht und große Probleme. Er soll die Anschläge der sogenannten Widerstandsbewegung aufklären und die Gruppe zerschlagen. Doch trotz aller Bemühungen kommt er mit dieser Aufgabe nicht weiter. Sein Aufstieg hat ihm genügend Feinde gemacht und die wollen jetzt seinen Kopf rollen sehen.

Was tun? In seiner Not beschwört er wieder Bartimäus, den Dschinn, der schon im ersten Band die Leser so erfolgreich mit seinem Sarkasmus und seinen Fußnoten unterhalten hat. Der soll die Widerständler dingfest machen. Doch zunächst entdeckt er einen Golem, der in London sein Unwesen treibt. Leider glaubt ihm niemand. Denn Golems, die gab es vor Jahrhunderten in Prag, aber heutzutage? Undenkbar, sagt der Ministerrat und vermutet, Nathanael und Bartimäus hätten das erfunden, um von ihrem Misserfolg abzulenken.

Diesmal ist das Buch düsterer geworden, mit Kitty, einer aus der Widerstandsgruppe, werfen wir einen Blick in das Leben der Gewöhnlichen. Nathanael erleben wir, wie er Karriere macht - und sich immer mehr in Machtgier und Intrigen verstrickt. Keine angenehme Erfahrung für den Leser, der sich gerne mit seinen Helden identifiziert und doch eine sehr lehrreiche. Stroud beweist uns, dass ein Fantasyroman realistischer und lehrreicher sein kann, als manche Autobiografie.

Das Auge des Golems beginnt nicht so furios wie der erste Band, am Anfang vermutete ich, dass Stroud sein Niveau nicht wird halten können. Doch diese Furcht war unbegründet. Denn bald gewinnt die Geschichte Fahrt, sie ist nicht mehr so leichtfüßig, hat dafür aber sehr viel mehr Tiefe gewonnen. Auch die Welt, in der es sich bewegt, wird plastischer. Eine Welt, deren Geschichte der unseren sehr ähnelt. Es gab Pyramiden und das antike Rom, ein britisches Weltreich, das von Gladstone gegründet wurde - nur das Gladstone ein Zauberer war und mit Magie das Parlament entmachtete. Und auch diesmal vermeidet Stroud es, uns mit den üblichen Klischees der Fantasy zu langweilen oder seine Personen schematisch in Gut und Böse einzuteilen.

Fazit: Bartimäus II ist wie der erste Band ein rundum empfehlenswertes Lesevergnügen mit Tiefgang und Originalität.
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Bartimäus: Das Auge des Golem: Bd 2
Bartimäus: Das Auge des Golem: Bd 2 von Jonathan Stroud (Gebundene Ausgabe - 7. Juni 2005)
Gebraucht & neu ab: EUR 1,65
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