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5.0 von 5 Sternen Papst Franziskus
Hier schreibt jemand mit Hintergrundwissen. Für mich ein sehr interessantes Buch, das aufklärt, was hinter den Kulissen in Rom abläuft. Die "allein seligmachende Kirche" hat jemanden gegen den Wunsch der Kurie gewählt. Ein "Aufräumer", von dem sehr viel erwartet wird. Ein Papst der gegen den Pomp in der katholischen Kirche angeht,...
Vor 5 Monaten von N. F. Preuss veröffentlicht

versus
25 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zerrbild der Wirklichkeit
Zerrbild der Wirklichkeit

Andreas Englisch gilt als Vatikanexperte, ein Ruf, den er ständig dadurch untermauert, dass er immer wieder seine enge Beziehung zu Kardinälen und Bischöfen betont, von seinen Gesprächen mit ihnen berichtet. Selbst päpstliche Räume sind ihm so vertraut, als ginge er da ein und aus. Stutzig wird der Leser...
Vor 13 Monaten von Jaroschek veröffentlicht


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25 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zerrbild der Wirklichkeit, 16. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Franziskus - Zeichen der Hoffnung: Vom Erbe Benedikts XVI. zur Revolution im Vatikan (Gebundene Ausgabe)
Zerrbild der Wirklichkeit

Andreas Englisch gilt als Vatikanexperte, ein Ruf, den er ständig dadurch untermauert, dass er immer wieder seine enge Beziehung zu Kardinälen und Bischöfen betont, von seinen Gesprächen mit ihnen berichtet. Selbst päpstliche Räume sind ihm so vertraut, als ginge er da ein und aus. Stutzig wird der Leser allerdings bei den Aussagens um das Konklave herum, über die Überlegungen der Kardinäle vor dem Konklave und schließlich ihr Verhalten im Konklave selbst. Man weiß doch, dass die Teilnehmer zum Schweigen verpflichtet sind. Durchaus möglich, dass sich Kardinäle, von geschickten Journalisten befragt, ein wenig verplaudern. Und offenbar verarbeitet Englisch diese winzigen Informationssplitter und die vielen Ondits dann in seinem Buch und verkauft sie als präzise Information.
Interessant ist schon, was er über die Kirche und deren Vertreter in Afrika, Südamerika, ach, weltweit zu berichten weiß. Dabei entsteht allerdings vermutlich ein die Wirklichkeit verzeichnendes Bild, denn bei allem Gerede unter vorgehaltener Hand geht es in der Regel um Negativa.
Papst Johann Paul II war gewiss eine überragende, charismatische Gestalt. Ihn verehrte Englisch sehr, sprach ihn eigentlich schon vor dessen Heiligsprechung heilig, wenn man Englischs Buch über den ‚Wunderpapst‘ liest. Äußerst ärgerlich aber wird Englischs Buch, wenn man dann liest, wie er über Benedikt XVI schreibt, den er als Unglück für die Kirche ansieht, selbst die Mehrheit der Menschen hätten ihn abgelehnt. Für Englisch war Benedikt ein Versager.
Zweifellos war es überraschend, dass Ratzinger als Nachfolger Wojtyla gewählt wurde. Denn Ratzinger war vorher Leiter der Glaubenskongreation gewesen. Damit war er der Mann, der am häufigsten und stärksten Bischöfen und Kardinälen Ärger bereiten konnte und sicherlich auch oft bereitet hat. Dass er dann so rasch und offenbar mit großer Mehrheit gewählt wurde, beweist, dass die Kardinäle in diesen Zeiten, in denen vielfach der Glaube infrage gestellt wird, in der es immer wieder Streit um elementare Glaubensfragen geht, einen hervorragenden Theologen an die Spitze der Kirche wählten.Sie dachten nicht an vergangenen Ärger, sondern nur an das Wohl der Kirche. Dieses Amt erfordert Fähigkeiten', die kaum in einer Person vereint anzutreffen sind. Der charismatische Johann Paul II bedurfte als Ergänzung des großen Theologen.
Wider Erwarten kam Ratzinger nach seiner Wahl auch bei der breiten Bevölkerung und selbst bei der Jugend an.Eine kämpferische Person war er nicht, Verwaltung war wohl nicht seine Stärke, Intrigen war er kaum gewachsen. Er war so wissenschaftlich geprägt, dass er sich der politischen Dimension seiner Reden offenbar gar nicht bewusst war. Er wirkte durch sein Wort, durch Enzykliken, Bücher und Reden. Es sei nur an die wunderbare Rede im Bundestag erinnert. Aber er war so wissenschaftlich geprägt, dass er sich der politischen Dimension seiner Reden offenbar gar nicht bewusst war. Man denke nur an einige Sätze seiner Regensburger Rede.
Sein Bemühen um die Ökumene war groß, er suchte und fand Kontakt zum Judentum, zum Islam und erzielte auch hier von allen Seiten Anerkennung. Natürlich gab es zuweilen auch Irritationen. Er besuchte als erster Papst Auschwitz, betete in Moscheen und Synagogen. All diese Verdienste dieses großen Papstes herabzuwürdigen, schädigt den Ruf Englischs als seriöser Journalist erheblich.
Papst Benedikts Rücktritt war von Englisch lange vorhergesagt worden. Aber sehr viele Menschen waren von Anfang an überzeugt, Benedikt würde zurücktreten, wenn es altersbedingt notwendig wäre. Eine Wiederholung dessen, was Joh.Paul II vorgelebt hatte, wäre nicht gut. Auch Päpste werden älter, und die Gefahr, geistige Kräfte zu verlieren, steigt natürlich. So gesehen war es notwendig, mit dem Rücktritt eine Weichenstellung für die Zukunft vorzunehmen.
Man sollte Englischs Buch, wenn man es schon liest, mit großer Skepsis lesen, viele Aussagen kann man zwar für möglich halten,. Aber ob alles wirklich so war, wie Englisch es beschreibt, ist sehr fraglich. Ausgesprochen töricht ist das, was er über priesterliche Karrieren auf S. 248 schreibt. Kaum anzunehmen, dass es Theologiestudenten gibt, die das Studium aufnehmen, um Bischof, Kardinal oder sogar Papst zu werden. Und ganz schlimm sind letztlich seine Aussagen über das Verhalten der Katholiken in der NS-Zeit. Da atmet Englisch den von Unkenntnis und Vorurteilen geprägten Ungeist der 68er. Selbst Churchill und Stalin differenzierten zwischen Nazis und dem Deutschem Volk.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Papst Franziskus, 29. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hier schreibt jemand mit Hintergrundwissen. Für mich ein sehr interessantes Buch, das aufklärt, was hinter den Kulissen in Rom abläuft. Die "allein seligmachende Kirche" hat jemanden gegen den Wunsch der Kurie gewählt. Ein "Aufräumer", von dem sehr viel erwartet wird. Ein Papst der gegen den Pomp in der katholischen Kirche angeht, der klarstellt, dass die Kirche für die Menschen da ist. Andreas Englisch informiert über die Arbeit katholischer Geistlicher in Südamerika und ihren Einsatz für die Armen! Wenn ein Bischof in Südamerika keine fünfzig Euro für eine kurze Reise zur Verfügung hat, weiß man den Prunk von Tebartz van Elst zu bewerten, der allerdings nur die Spitze des Eisberges in der katholischen Kirche Deutschlands ist. Nachdem ich dieses Buch gelesen habe frage ich mich, warum ich aus diesem verlogenen Verein kath. Kirche noch nicht ausgetreten bin. Andererseits bete ich täglich für Papst Franziskus, dass er nicht von der Mafia in Rom umgebracht wird.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toll recherchiert, viele Hintergründe, spannend geschrieben..., 10. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wer sich mit dem neuen Papst und den Hintergründen seiner Wahl näher beschäftigen möchte ist mit diesem Buch gut beraten.
Man fragt sich manchmal, wie der Autor an gewissen Informationen gekommen ist ;-)
Das Buch ist sehr kurzweilig geschrieben - der Leser erhält in jedem Fall noch einen wesentlich geschärfteren Blick auf den neuen Papst - unbedingt zu empfehlen.
G.U.
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32 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein seltsames Machwerk..., 26. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Franziskus - Zeichen der Hoffnung: Vom Erbe Benedikts XVI. zur Revolution im Vatikan (Gebundene Ausgabe)
Eines ist vorweg zu sagen - vergleicht man den Stil des Buches mit seinen diversen medialen Auftritten so ist sich der Autor mehr als treu geblieben: Dieselbe schnodderige Ausdrucksweise, derselbe besserwisserische Habitus; bei der Lektüre kann man sich des Eindrucks massiver Aufdringlichkeit nicht erwehren. Andreas Englisch gehört einer Spezies an, die im Italienischen als "vaticanista" bezeichnet wird - damit sind jene Journalisten gemeint, die als Fachleute für sämtliche Fragen gelten, die den Papst, den Vatikan und die Kurie betreffen. Nun gibt es unter diesen durchaus honorige Vertreter ihrer Zunft wie etwa den Italiener Tornielli oder den US-Amerikaner Allen, die im Übrigen beide in den letzten Wochen ebenfalls schon Veröffentlichungen über Papst Franziskus herausgebracht haben. Der wesentliche Unterschied zu dem vorliegenden Machwerk ist allerdings der, dass sich diese beiden Berufskollegen darum bemühten, ein ausgewogenes Bild der Persönlichkeit Jorge Mario Bergoglio, seines Denkens und seiner vermutlichen Absichten im neuen Amt zu zeichnen.
Genau da sind wir auch schon beim Kernproblem dieses Buches: Englisch wird der (im Buchtitel suggerierten) Aufgabe, dem deutschsprachigen Publikum eine ausgewogen-umfassende Darstellung des argentinischen Papstes zu bieten, in keiner Weise gerecht; stattdessen begibt er sich auf ein billiges "Klatsch-und-Tratsch-Niveau", garniert mit Spekulationen und journalistisch aufbereitetem Halbwissen. Dazu kommt, dass - obwohl das Buch doch eigentlich auf Papst Bergoglio konzentriert sein sollte - der "Titelheld" erst ab Seite 213 (also etwa am Beginn des letzten Viertels) ausführlicher in Erscheinung treten darf. Ein weiteres Bestandselement der Ergüsse des Herrn Englisch (und auch dabei ist er sowohl in Wort wie auch in Schrift deckungsgleich) ist sein ständiges großtuerisches Verweisen auf die diversen hoch-, und höchstrangigen Vertreter der römisch-katholischen Hierarchie, mit denen er sich rühmt, in Kontakt - oder in manchen Fällen sogar freundschaftlich verbunden - zu sein. Gerade auch im vorliegenden Buch nimmt dies zuweilen solche Ausmaße an, dass sich selbst der unvoreingenommenste Betrachter des Szenarios die Frage stellen müsste, ob denn der (auch als Romanschreiber tätige) vaticanista hier zuweilen "Dichtung und Wahrheit" miteinander verwechselt. Vielleicht aber hält sich Englisch nur allzu gerne an das alte italienische Sprichwort: "Sè non è vero è ben trovato" - "Wenn es auch nicht wahr ist, so ist es doch gut erfunden".
Alles in allem bleibt das folgende Resümee: Wer zu Englischs Buch greift, um sich auf diese Weise über die Person Jorge Mario Bergoglio einen wirklich profunden Eindruck zu verschaffen, wird definitiv enttäuscht. Selbst wenn man dem Umschlagtext folgen und konzedieren sollte, dass es tatsächlich in der Absicht des Autors stand, "Hintergründe aufzudecken", erweist sich damit nur seine Unfähigkeit, dies in seriöser Weise zu tun.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hastiger Journalismus..., 25. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zu schnell nach der Wahl diese Papstes rasch auf den Markt geworfen. Wenig informativ. Vielleicht noch dieses erste Jahr verfolgen...
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13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Entäuschendes Buch, 17. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Franziskus - Zeichen der Hoffnung: Vom Erbe Benedikts XVI. zur Revolution im Vatikan (Gebundene Ausgabe)
Der Autor behandelt im Buch mit dem Titel Franziskus gefühlt die Hälfte seinen Vorgänger Ratzinger. Nach der Hälfte des Buches kann man es getrost weglegen weil nichts Neues mehr kommt. Ich hätte mehr Hintergründe zum Werdegang und Leben Begoglios erwartet.
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5.0 von 5 Sternen FRANZISKUS VON A.Englisch, 7. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Franziskus - Zeichen der Hoffnung: Vom Erbe Benedikts XVI. zur Revolution im Vatikan (Gebundene Ausgabe)
Das von Herrn Englisch verfasste Buch ist äusserst spannend und auch für einen Laien sehr verständlich geschrieben.
Es dokumentiert schonungslos und informativ die "Hintergründe/ Abläufe" des Staates "Vatikan".
Man bekommt einen ehrlich beschriebenen Einblick in "bisher verborgene" Geschäftspraktiken und Handlungen
des Kirchenstaates.
Man kann nur noch staunen!
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5.0 von 5 Sternen eine neue aera?, 29. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Franziskus - Zeichen der Hoffnung: Vom Erbe Benedikts XVI. zur Revolution im Vatikan (Gebundene Ausgabe)
Ich bin kein christ (eher Agnostiker: ich weiss nichts), jedoch erfuellt von toleranz, verstaendnis und liebe. Papst Franziskus ist das beste, was der katholischen Kirche passieren konnte. Bleibt zu hoffen, dass ihn kein sniper der mafia erwischt. Das buch hat mich zutiefst beruehrt, danke an den autor.
Rudy M. Krimmel
Lunegarde, france
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5.0 von 5 Sternen Franziskus - Zeichen der Hoffnung, 15. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Franziskus - Zeichen der Hoffnung: Vom Erbe Benedikts XVI. zur Revolution im Vatikan (Gebundene Ausgabe)
Ein buch, das ich jedem empfehlen kann. Offen und offenbar auch ehrlich geschrieben von Andreas Englisch.
Nimmt Illusionen, scheint aber real zu sein.
Gut verpackt angekommen, pünktlich.
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5.0 von 5 Sternen Spannung pur, 5. Mai 2014
Von 
Dr. Rudolf Weber "Golfer" (Herten Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Sehr aufschlußreich, spannend und
empfehlenswert.habe in letzter Zeit
Selten ein Buch so verschlungen und mit
Interesse gelesen.Inhalt Stil und Aussagekraft unerwartet.
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Franziskus - Zeichen der Hoffnung: Vom Erbe Benedikts XVI. zur Revolution im Vatikan
Franziskus - Zeichen der Hoffnung: Vom Erbe Benedikts XVI. zur Revolution im Vatikan von Andreas Englisch (Gebundene Ausgabe - 19. April 2013)
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