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34 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Frauen, Falten und Emanzipation
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Die polnische Autorin Bascha Mika, ehemalige TAZ-Redakteurin und Professorin, greift in ihrem neuen Werk das Thema des Älterwerdens der Frauen auf! Kein leichtes Unterfangen, das die Autorin des Bestsellers "Über die Feigheit der Frauen" hier wiederum sehr provokativ angeht!

"Frauen sind seit Jahrtausenden Körper, während Männer...
Vor 15 Monaten von Jouvancourt veröffentlicht

versus
18 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Mutprobe von Bascha Mika: Mutig, Frauen so viel Negatives so ausführlich und endlos zu beschreiben.
Selbst nicht mehr ganz jung (61) und als Mutter von 3 Töchter interessiert mich das Thema.
Ich habe die Lektüre aber schnellstens hinter mich gebracht. Die angeführten Beispiele mögen stimmen, aber so viel Negatives in einem einzigen Buch! Das könnte doch glatt einer ziemlich selbstbewussten Frau den Boden unter den Füßen...
Vor 14 Monaten von Herta Pohl veröffentlicht


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34 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Frauen, Falten und Emanzipation, 28. Januar 2014
Von 
Jouvancourt (Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Mutprobe: Frauen und das höllische Spiel mit dem Älterwerden (Gebundene Ausgabe)
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Die polnische Autorin Bascha Mika, ehemalige TAZ-Redakteurin und Professorin, greift in ihrem neuen Werk das Thema des Älterwerdens der Frauen auf! Kein leichtes Unterfangen, das die Autorin des Bestsellers "Über die Feigheit der Frauen" hier wiederum sehr provokativ angeht!

"Frauen sind seit Jahrtausenden Körper, während Männer ihren Körper wie ein Hündchen an der Leine führen", führt die streitbare Autorin aus, und " die Frauen werden ab 40 Jahren nicht mehr wahrgenommen, sie unterliegen einem Verschwindefluch!" Die Autorin erklärt, dass dieses Altern vor allem ein gesellschaftliches Phänomen ist und kein individuelles Makel, das jede Frau mit sich selbst ausmachen müsste. Frauen spüren den gesellschaftlichen Druck, den äußeren, dominanten Blick, der sie alt erscheinen lässt. Der emanzipatorische Anspruch ist noch nicht in den Bereich des Älterwerdens vorgedrungen und hier werden Frau und Mann nicht über den selben Kamm geschert. Wie lange noch? fragt die Autorin.

In zehn Kapiteln bricht sie eine Lanze für die Frauen, rüttelt sie auf, beschreibt ihre ambivalente Rolle und fordert die Frauen auf, aus dieser Rolle der sozialen Geringschätzung auszubrechen. Warum muss ich eine Frau über ihren Körper bewerten lassen, wie entstehen diese Ängste vor dem Älterwerden, warum fühlt sich eine "ältere" Frau nicht mehr akzeptiert, während ein George Clooney seine Falten stolz zur Schau trägt? Warum haben Frauen ein negatives Verhältnis zum Altwerden, warum lassen sie sich in die Ecke "doing aging" drücken, warum akzeptieren sie überhaupt das "Verlustszenario", das letztendlich nur durch gesellschaftliche Normen aufgebaut wird? Viel Frauen zittern vor dem 30. Geburtstag, ein symbolischer Tag des Älterwerdens. Der 40. Geburtstag ist für jede Frau eine Katastrophe und ab Ende 40 wird sie auch beruflich als nicht mehr leistungsfähig angesehen, denn diese Leistung ist erstaunlicherweise auch an die Attraktivität gekoppelt. Älterwerden ist also kein Spiel, sondern eine Mutprobe, die viel von Frauen abverlangt.

Männer werden älter, Frauen werden alt gemacht, ist das Resümee der selbstbewussten Autorin und ich hoffe, dass ihr Buch die Gesellschaft etwas aufrüttelt und zu neuen Kontroversen führen kann. Es ist an der Zeit, dieses längst überfällige Thema zu diskutieren und den Frauen ein neues Wertigkeitsgefühl zu geben!
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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Offen und ohne Scheu, 12. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Mutprobe: Frauen und das höllische Spiel mit dem Älterwerden (Gebundene Ausgabe)
Bascha Mika weiß aus eigener Erfahrung her genau, worüber sie schreibt (vor Kurzem feierte Sie ihren 60. Geburtstag) und versteht es sprachlich, die Wichtigkeiten, um die es ihr geht, sprachlich prägnant und flüssig auf den Punkt zu bringen.

„Männer haben einen erheblichen Vorteil: Wir kriegen Falten, werden fett und glatzköpfig oder weißhaarig und keinen kümmert's“.
So sagt es George Clooney und bringt damit indirekt die Dinge klar zur Sprache. All das, was Frauen mit dem Älterwerden passiert, die kümmern eben.

„Eine Frau kann mit 19 entzückend, mit 29 hinreißend sein. Aber erst mit 39 ist sie absolut unwiderstehlich. Und älter als 39 wird keine Frau, die einmal unwiderstehlich war“ (Coco Chanel).

Wobei Bascha Mika nicht Bascha Mika wäre, wenn sie nun in das allgemeine Horn des hilflosen Bedauerns mit einstoßen würde. Nein, so wie seit Jahrtausenden kolportiert und Usus sieht sie es, im Übrigen durchaus nachvollziehbar begründet, nicht.
„Männer werden Älter, Frauen werden alt gemacht“, formuliert Mika das Dilemma.

Nicht das „Biologische“ ist das Problem (der Frauen), sondern die kulturelle Bewertung.
Eine „perfide, soziale Geringschätzung“, die das Leben der alternden Frau zur „Hölle“ macht.

Da ist der Blick, den Mika pointiert und doch auch differenziert (Frauen als „Opfer“ lässt sie nicht gelten) auf den „falschen Schein“ richtet.

Gerade in den öffentlichen Medien, vor allem in Film und Fernsehen. Aus dem Blick einer Schauspierelin all die kleinen Tricks, die wichtiger werdende Beleuchtung und Maske bis hin zum Ausbleiben von Rollen. Wegen „Verjüngung“, natürlich.
Und zugleich bietet Mika, nicht nur in diesem Themenfeld, ein Zeugnis über die innere Entwicklung, mutig eigene Entschlüsse zu treffen.

„Keine will sich beim Älterwerden zuschauen lassen. Und die Sender wollen es auch nicht“.

Warum eigentlich nicht? Und gut ist es, das zunehmend Frauen auch „im Alter“ in Filmen zeigen (leider nicht als Regel), was die Werte, das Glück, die Kompetenzen der Erfahrung alles vermögen.

Viel mehr, legt Mika nahe, sollten Frauen sich aufregen, laut werden, wenn sie wegen des Alters „abgeschoben“ werden. Besonders aufgrund der Macht und der Einflussnahme der Massenmedien auf das Bild (und die prägenden Gesichter) der Gesellschaft.

So bleibt vor allem eines, das Mika im Buch nicht müde wird, zu betonen: Nicht einfach weichen. Nicht freiwillig vorauserfüllend „den Hut“ nehmen, sondern weiter und klarer einfordern und Gestalten, was einem wert und wichtig ist.

„Das Äußere dominiert vor dem Können“, dass ist eine Quintessenz der Lage, die Mika quer durch die Themen zieht und nicht auf sich beruhen lässt.

Mut macht sie, Impulse gibt sie, klare Wege weist sie auf, sich das nicht gefallen zu lassen. Unaufgeregt, mutig und um den eigenen Wert wissend, sich diesen nicht einfach „zuschreiben“ zu lassen.

„Gehen wir doch mal davon aus, dass Frauen ungeachtet ihres Alters im öffentlichen Raum ihren Platz hätten. Wäre das nicht ein anderes weibliches Sein in der Welt? Und ein gesellschaftliches Surplus?“.

Wäre es.

Ein interessantes, sehr gut zu lesendes Buch, dass nicht nur für die engere Zielgruppe der älteren Frauen als Lektüre sehr zu empfehlen ist. Ein Buch, dass in der Lage wäre, etwas zu bewegen. Lässt sich hoffen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Es müsste 3 1/2 Sterne geben!, 14. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mutprobe: Frauen und das höllische Spiel mit dem Älterwerden (Gebundene Ausgabe)
Vor diesem Buch habe ich Sprudelndes Leben, strömende Zeit" von Petra Urban (Vier Türme-Verlag) gelesen. Der Kontrast war groß: Während Petra Urban mit einem Augenzwinkern über das Älter werden schreibt (deshalb gut als Geschenk geeignet!), klingt Bascha Mika fast schon verbissen.
Bis fast zur Hälfte des Buches habe ich mich sogar geärgert: Ich hatte den Eindruck, mir soll eingeredet werden, dass ich doch als Frau unter dem Älterwerden zu leiden habe. Da wird bedauert, dass einem ab einem gewissen Alter nicht mehr hinterher gepfiffen wird. Frauen werden angeblich allein wegen ihres Alters" (...) soziale Kontakte, Beziehungen und Liebe" vorenthalten. Ab 55 ist man als Frau zum Alleinleben verurteilt, etc...
Liest man das alles in der Kenntnis der Biografie von Bascha Mika, wirkt es schon fast borniert: Sie selbst betrifft das also alles nicht, sondern nur uns normale Frauen". Und eben das empfinde ich nicht so und kann es auch in meinem Umfeld - das durchaus nicht nur aus 25-jährigen Akademikerinnen mit Modelmaßen besteht - nicht beobachten. Im Gegenteil, ich habe den EIndruck, dass "Otto-Normal-Frauen" heute viel weiter sind, als Frau Mika denkt.
Die letzten Kapitel des Buches sind dafür umso besser. Hier spricht die Autorin Dinge an, die dringend ins gesellschaftliche Bewusstsein gerückt werden sollten: Frauen, die wegen der Familie auf eine eigene Karriere verzichten sind nicht selten extrem benachteiligt. Ein gesellschaftliches Umdenken und eine gleichmäßige Aufteilung von Erwerbs- und Familienarbeit unter den Geschlechtern sind dringend notwendig. Bascha Mika verweist hier allerdings nur auf die Vorteile für die Frauen. Nach meiner Meinung würden jedoch alle profitieren: Nicht umsonst zerbrechen zunehmend Männer an beruflichem Stress. Nicht nur unter Topmanagern häufen sich Suizide (allerdings gehen die durch die Presse). Kümmern sich beide Partner um das finanzielle Auskommen der Familie, hätte jeder die Möglichkeit sich Auszeiten zu nehmen. Nicht jeder müsste immer funktionieren. Von Gleichberechtigung profitieren letztlich beide Geschlechter.
Zusammenfassend ein sehr politisches Buch, was zumindest in der zweiten Hälfte wichtige Dinge anspricht. Eigentlich hätte ich gern 3,5 Sterne vergeben. Drei sind mir wegen der guten zweiten Hälfte zu wenig, vier wegen der ersten Hälfte zu viel...
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21 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Das Alter ist eine Frau", 1. Februar 2014
Von 
Felixine (Uni-Stadt Oldenburg/Oldb.) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Mutprobe: Frauen und das höllische Spiel mit dem Älterwerden (Gebundene Ausgabe)
Die Journalistin und Publizistin Bascha Mika hat sich in ihrem 320 Seiten umfassenden Buch "Mutprobe" mit dem Unterschied des Älterwerdens von Frau und Mann beschäftigt.

Dabei nimmt sie Bezug auf Fakten und Recherchen-Ergebnisse. Sie sieht es zudem aus der Sicht einer Frau und nennt den Vergleich eines grauhaarig werdenden Mannes zu einer Frau, die in dieser Situation mit einem "Haltbarkeitsdatum" belegt wird. Es kommt noch schlimmer. "Das Alter ist eine Frau."

Die Autorin greift ein nicht unbekanntes Thema auf. Gleichwohl bekommt das Altern der Frauen aber erst durch solche Publikationen eine gewisse Schärfe, die sie belegen kann mit dem Vergleich aus der Fernseh- und Medienwelt. Friedrich Nowottny wurde zugestanden im Alter von Ende siebzig noch moderieren zu können und dürfen. Für eine Frau gleichen Alters undenkbar.

Frauen und das höllische Spiel mit dem Älterwerden bedeutet zumindest im Berufsleben für sie den täglichen Kampf mit dem Jugendwahn. Wenn sie sich darauf einlassen!
Für mich sind ältere Frauen noch nie so selbstbewusst und modisch, vielseitig interessiert, attraktiv und sexy auftretend erschienen wie in der heutigen Zeit! Es kommt darauf an, wie die Frau sich selbst sieht.

Bascha Mika wurde 1954 geboren. Sie studierte Germanistik, Philosophie und Ethnologie, arbeitete als Redakteurin und Journalistin. Von 1999 bis 2009 war sie Chefredakteurin der taz. Sie ist Honorarprofessorin an der Universität der Künste in Berlin und freie Publizistin.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Na endlich!, 24. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein Buch, dass die Situation von uns Frauen über 40 ganz klar und pragmatisch, zum Teil auch immer wieder sehr humorvoll, darstellt. Das hilft dann doch, darüber nachzudenken und nicht aufzugeben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut recherchiert - mit Biss, aber nicht giftig., 1. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mutprobe: Frauen und das höllische Spiel mit dem Älterwerden (Gebundene Ausgabe)
Bascha Mika bringt es auf den Punkt, greift tief in die kulturelle Kiste und lässt verstehen, warum Frauen jenseits der 30 als "alt" gelten. Mit Humor und klaren Worten, die auch mal erfrischend derb sind, reflektiert sie die tief verwurzelten und kulturell geimpften Denkweisen. Dieses Buch räumt gnadenlos auf und lässt trotzdem jeder Frau (und auch dem Mann) genügend Spielraum es zu interpretieren. Der gesellschaftliche (Nicht-)Status der "alten Weiber" wird sich so schnell nicht ändern, doch wie überall kommen wir hier mit Toleranz weiter. Vor allem die Frauen dürfen sich mehr Toleranz und Nachsicht gönnen, wenn sie es wagen die optisch zulässige Schallmauer der jungen Jahren zu durchbrechen. Sehr empfehlenswert.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre für alle ab 50, 23. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Habe von diesem Buch aus einer Fernsehsendung erfahren und habe mich nach der Leseprobe sofort dafür entschieden. Es handelt sich hierbei nicht um eine Selbstbemitleidung sondern um ein sehr gut recherchiertes Buch, mit Aussagen und Zitaten belegt. Ein von der Zielgruppe täglich beobachtetes Phänomen wird beschrieben und in den Fokus gerückt. Wer sich mit dem Thema auseinander setzten möchte, findet hier den geeigneten Lesestoff. Empfehlenswert!!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wo bleibt die Durchschnittsfrau?, 12. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mutprobe: Frauen und das höllische Spiel mit dem Älterwerden (Gebundene Ausgabe)
In seiner Zusammenfassung ist dieses Buch empfehlenswert. Allerdings geht es doch sehr von der Sichtweise attraktiver erfolgsgewohnter Frauen aus. Die Autorin berücksichtigt kaum die Normalfrau, die
sich weniger über ihr Aeusseres definiert, sondern immer schon mit Charakter und Verhalten "punkten' musste. ..
Die Ungleichbehandlung der Geschlechter ist sicher trotz Emanzipationsbewegung weiter ein zu bearbeitendes Feld. Allerdings bringt es Frauen auf Dauer gar nichts, wenn sie vor lauter Gleichberechtigung ihre Besonderheit vergessen. Das wäre doch auch Fremdbestimmung, oder? Mann und Frau sind nicht gleich sondern ergänzend gedacht. Gleichberechtigt, gleich wertvoll, ein Gegenüber auf Augenhöhe. Und davon müssen als allererstes sie selbst überzeugt sein. Da leistet dieses Buch sicher gute Arbeit. Und wenn keine Frau mehr das Spiel der Männer mitspielt, dann ist das Spiel aus...
Unberücksichtigt bleibt auch, daß nicht alle Frauen es genießen, ihr Leben lang im Fokus der männlichen Aufmerksamkeit zu stehen. Was soll das? Definition immer und ewig über Äußerlichkeiten? Wie traurig. Ich finde es überaus angenehm, nicht mehr so im Mittelpunkt zu stehen wie in jungen Jahren. Einfach nur Mensch zu sein. ..herrlich und stressarm.
Ein weites Feld mit vielen Facetten. Grund genug, sich auch durch dieses Buch mit dem eigenen Selbst zu beschäftigen.
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18 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Mutprobe von Bascha Mika: Mutig, Frauen so viel Negatives so ausführlich und endlos zu beschreiben., 4. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Mutprobe: Frauen und das höllische Spiel mit dem Älterwerden (Gebundene Ausgabe)
Selbst nicht mehr ganz jung (61) und als Mutter von 3 Töchter interessiert mich das Thema.
Ich habe die Lektüre aber schnellstens hinter mich gebracht. Die angeführten Beispiele mögen stimmen, aber so viel Negatives in einem einzigen Buch! Das könnte doch glatt einer ziemlich selbstbewussten Frau den Boden unter den Füßen wegziehen... Das letzte- positive - Kapitel "Das Wie bestimmen wir", kann das auch nicht mehr wettmachen.
Das Ganze auf ein Viertel reduziert wäre tragbar.
Herta Pohl
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen empört euch!, 5. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Mutprobe: Frauen und das höllische Spiel mit dem Älterwerden (Gebundene Ausgabe)
Mika Bascha schreibt, sie wolle mit ihrem Buch die Diskussion in Gang setzen und ich denke, dass ist ihr auch gelungen. Lösungen für ein westliches Politikum von einem einzigen Buch oder einer einzigen Autorin zu erwarten ist schlichtweg naiv! Bascha hat in diesem Buch einiges artikuliert, das für mich fühlbar war, was ich selbst beobachtet habe und was für mich persönlich Anfang 40 tröstlich zu lesen war, weil es mir zeigt, dies sind nicht nur meine persönliche Empfindung oder die meiner Freundinnen, sondern etwas, das die Gesamtheit der Frauen umfasst. Ja, Bascha hat m.E. damit Recht, dass wir einen Fehler machen, wenn wir glauben, der gesellschaftliche Status, die Rolle der alternden Frauen, der Frauen seien nur von der individuellen Persönlichkeit abhängig. Aber gleichzeitig entstammt die Autorin auch einer bestimmten feministischen Haltung, die das Heil aller Frauen in der Arbeit als Selbstverwirklichung und Quell der Freude und Freiheit sieht. Doch immer mehr Frauen, vor allem Frauen zwischen 25 und 35 bezweifeln das und schwingen zurück in die alten Mutter- und Hausfrauenrolle. Das sehen Frauen wie Mika Bascha oder Alice Schwarzer oder jede andere alterwürdige Feministinnen-Ikone vielleicht als Scheitern. Die Frage ist jedoch: ist dies nicht eine Justierung, die da gerade stattfindet?
Wir haben im vergangenen Jahrhundert enorm viel erreicht und vielleicht war das äußerstes Extrem Mageret Thatcher, aber nicht jede Frau will nicht ihren Mann stehen müssen, wenn es um Arbeit und Politik geht. Es gibt Frauen, die fühlen sich wohl als Hausfrauen, als Mütter und kehren trotz Uniabschluss und hervorragender Bildung dem Arbeitsmarkt den Rücken zu. Warum tun sie das? Weil ihnen der Arbeitsmarkt keine interessanten Selbstverwirklichungsmöglichkeiten bietet? Weil nicht jede von uns Yahoo COE Marissa Mayer ist, sein kann oder will? Weil es so unendlich anstrengend ist beides zu erfüllen: als Mutter wirklich da zu seine und seinen Job gut zu machen? Weil es einigen von uns trotz des Jobs, trotz unseres Potentials wichtig oder wichtiger ist, Kinder zu haben? Ja, sicher und auch! Nicht alle Frauen sind gleich! Wirkliche Emanzipation bedeutet, die persönliche Wahl zu haben, zu entscheiden, welchen Weg ich als Frau einschlagen will. Das IST eine individuelle Entscheidung. Dass man dann aber als Frau durch niedrige Rentenansprüche, durch versperrte Karrierewege für seine Entscheidung bestraft wird und das System so unflexibel ist, dass Entscheidungen, die in einer Lebensphase richtig sind, irreversibel werden ist ein Politikum und nicht individuell lösbar! Und deshalb mag ich diese Streitschrift, auch wenn ich nicht alles daran mag und vieles nicht unterschreiben mag. Mit Sicherheit aber lenkt die Autorin das öffentliche Augenmerk vom persönlichen weiblichen Befinden ins politische Gesamtproblem. Das hat nichts mit Opfer zu tun! Sondern mit einem gesamtgesellschaftlichen, bzw. westlichen Justierungsprozess an dessen Ende wir noch lange nicht angekommen sind!

Anhängen möchte ich noch, dass das Buch sich sehr gut liest, teilweise empört umgangssprachlich ist, ohne je die sachlich fundierten und sehr gut recherchierten Fakten zu verlassen. Auch der Blick über den Tellerrand, bzw. über den Teich ist begrüssenswert.
Vielen Dank dafür!
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Mutprobe: Frauen und das höllische Spiel mit dem Älterwerden
Mutprobe: Frauen und das höllische Spiel mit dem Älterwerden von Bascha Mika (Gebundene Ausgabe - 27. Januar 2014)
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