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Kundenrezensionen

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am 29. August 2012
Respekt vor dem Autor Jonathan Schnitt,6 Monate begleitete er die Panzergrenadiere in der Region Kunduz als "tief integrierter" Journalist und schreibt damit endlich ein längst überfälliges Buch über jene Truppen die den Krieg in Afghanistan wirklich führen die Infanteristen,das Buch sollte kein Bericht über Feldlager werden (darüber gibt es schon zu viele)und was kann man mehr sagen als das dieses Ziel erfüllt wurde?
Der Autor begleitet eine Gruppe Panzergrenadiere(Foxtrott 4) über ihren 6 monatigen Einsatzzeitraum und erlebt die gleichen Entbehrungen wie die Soldaten,Kälte,Hitze,Dreck,Ungeziefer,Langweile,Angst und die Trennung von Freundin und Familie.
Das Buch handelt nicht von der großen Strategie und den Hintergründen des Afghanistan Krieges sondern berichtet von den Männern die ihn führen.
Das Buch ist sehr flüssig und leicht verständlich geschrieben,den Jargon den der Autor teilweise benutzt sei im Verziehen,6 Monate in der Infanterie hinterlassen ihre Spuren.
Ganz klare Kaufempfehlung für Menschen die die Wahrheit ertragen und sich ein Bild machen wollen über die Soldaten die am Hindukusch "die Demokratie verteidigen".
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am 29. August 2012
Dieses Buch ist absolut empfehlenswert für Leute,
die einen ehrlichen Einblick
in das Leben der Soldaten werfen wollen.
Keine Schönfärberei, aber auch keine Effekthascherei.
Ich war selber als Oberfeldwebel in Afghanistan und
habe diverse Bücher zur Thematik gelesen.
Meiner Meinung nach gibt dieses Buch den Alltag am
ehrlichsten wieder. Habe mich beim Lesen sofort in den Einsatz
zurückversetzt gefühlt, da der Autor es schafft die Stimmungen der Soldaten einzufangen, welche man selbst erlebt hat.

Viel Spaß beim Lesen...
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am 13. September 2012
Jonathan Schnitt ist dieses Buch wirklich gelungen. Er beschreibt das wahre Leben eines Soldaten in Afghanistan und versetzt den Leser mit jedem Satz an den Ort des geschehens. Ich möchte hier keine Werbung machen, aber ich selbst war Teil der Truppe, die der Autor hier 6 Monate lang begleitet und kann daher sagen, dassd ieses Buch absolut kein Blatt vor den Mund nimmt. Es schildert unzensiert das Leben, die Gefühle und die Meinungen der Soldaten. Wer kann dieses besser zu Papier bringen, als jemand, der es selbst erlebt und gelebt hat. Er war nicht nur ein Journalist. Er ist zum Teil der Truppe geworden. Ein "Kamerad"!
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am 9. Juli 2013
Ein absolut empfehlenswerter Bericht, sehr interessant für alle, die sich mit dem Alltag der deutschen Soldaten in Afghanistan beschäftigen möchten. Daher fand ich von Anfang an, dass es auch ganz besonders für alle Soldatenfrauen/-freundinnen, bzw. für die Männer und Freunde der Soldatinnen und natürlich alle Angehörigen geeignet ist, die sich ja naturgemäß, wie man in zahlreichen Foren u.a. der Bundeswehr deutlich sehen kann, sehr für die Arbeit und das alltägliche Geschehen im Auslandseinsatz interessieren und nach Aufklärung suchen. Durch die Lektüre des Buches, am besten gemeinsam mit dem Ansehen der Dokumentation, kann der Interessierte zahlreiche Eindrücke sammeln und versteht, wie ich finde, danach wesentlich besser, wie es ist, im Auslandseinsatz zu sein - von den wirklich alltäglichen Aspekten wie Hygiene, Schlaf, etc. bis hin zu den drängenden Fragen nach Gefährdung (bzw. dem Gefühl, gefährded zu sein) und Risiko.
Dafür ist "Foxtrott 4" sehr gut geeignet, und es handelt sich dabei, besonders in Kombination mit der Dokumentation, um einen so bislang nicht dagewesenen Bericht, der sich ausschließlich mit den Soldaten selbst und ihren Vorgesetzten beschäftigt. Im Buch wird zwar immer wieder, wo nötig, Hintergrundwissen zum Afghanistan-Krieg und den politischen Zusammenhängen gegeben; dies geschieht allerdings keineswegs störend, sondern fügt sich harmonisch in das Gesamtkonzept ein, und soll lediglich ergänzen, um die geschilderten Vorgänge im Auslandseinsatz besser verstehen zu können.
Äußerst positiv hervorzuheben ist außerdem die Tatsache, dass Jonathan Schnitt keinen Hehl daraus macht, nicht objektiv und zum Teil auch nicht neutral bleiben zu können. Gerade seine Methode, dazu auch offen zu stehen, garantiert für den Leser jedoch die Möglichkeit, sich selbst eine Meinung bilden zu können, auch ungeachtet der von Schnitt selbst.

Mein Fazit ist daher: dieses Buch ist, auch für kritische Leser, die letztendlich zu einer anderen Bewertung als der Autor kommen, unbedingt empfehlenswert und sollte am besten in Kombination mit der Dokumentation gelesen werden, da diese allein durch die visuelle Präsentation noch einmal Eindrücke vertieft und verändert.
Ganz besonders möchte ich dieses Buch allen Angehörigen ans Herz legen, die eine Vorstellung vom täglich Leben der Soldaten in Afghanistan, bzw. speziell im Raum Kunduz, gewinnen möchten.
Wer für seine politische Meinungsbildung auch eine Sichtweise auf das Leben der letztendlich den Afghanistan-Einsatz AUSFÜHRENDEN Soldaten haben möchte, ist hier ebenfalls sehr gut bedient, egal, zu welchem Schluss er letztendlich kommt, denn es handelt sich bei diesem Werk nicht um einen auf Teufel komm raus beeinflussenden, manipulativen und einseitigen Bericht, sondern um ein authentisches, teilweise subjektives, dabei aber dies immer ehrlich zugebendes Machwerk, dass subjektiv geprägte Stellen stets kennzeichnet.
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am 11. September 2012
Beeindruckender Einblick in die Realität einer anderen Welt. Aus sicherer Entfernung bekommt man eine Ahnung was Soldat in Afghanistan sein tatsächlich bedeutet. Respekt - für die Soldaten, und für den Autor dieses wirklich interessanten Buches.
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am 26. November 2012
Im Oktober 2010 ist es soweit. Jonathan Schnitt erhält die Zusage, dass er einen Trupp deutscher Soldaten 6 Monate in Afghanistan begleiten darf. Seit mehr als 10 Jahren herrscht Krieg in Afghanistan, ein Land, von dem die Meisten noch nicht einmal wissen, wo es liegt und ein Einsehen der Bevölkerung nicht vorhanden ist, warum ausgerechnet Deutschland seine Soldaten dahinschickt. Doch wie wir erfahren, alle in Afghanistan stationierten Soldaten haben sich freiwillig für einen Auslandseinsatz gemeldet oder sind mit ihren Kameraden mitgegangen.

Im Juli 2011 ist es soweit, die Reise in ein unwirkliches Land beginnt, ein Land, in dem ein "kriegsähnlicher Zustand" herrscht, wie die Politik es den Bürgern verkauft. Jonathan Schnitt wird einer Einheit der Task Force Kunduz zugeteilt, genauer gesagt der Besatzung eines Dingo-Radpanzers, bestehend aus dem Gruppenführer und 4 Soldaten. Der Funkname des Fahrzeugs lautet Foxtrott 4. Doch wie hart die Realität, aber auch die Verbundenheit unter den Soldaten zueinander ist, konnte sich der junge Journalist, der selber Zivildienst geleistet hat, nicht vorstellen. Doch mitten in der Einöde, in einem vom Krieg zerstörten Land, lernt er die Welt dieser 5 Männer, mit denen er wochenlang am Stück zusammen ist, besser kennen und verstehen. In eindrucksvollen Interviews erzählt ein jeder Foxtrott-4-Soldat seinen Beweggrund für den Auslandseinsatz und auch, wie es privat, in dem Menschen, nicht dem Soldaten, aussieht.

Während dieser 6 Monate ist Jonathan Schnitt lediglich zweimal für einige Wochen in Deutschland, um zu Schreiben, zu Recherchieren und seine weitere Arbeit im Feld vorzubereiten, doch die Ereignisse im Kunduz, die ständige Gefahr, das Misstrauen gegenüber allem und jedem, der nicht in seiner Einheit ist, lassen auch ihn nicht unberührt.

Was für eine Reportage! Jonathan Schnitt hat das Unmögliche möglich gemacht und dem Leser die Welt Afghanistans näher gebracht, die Ursachen des Krieges vor Augen geführt und sowohl die politischen Hintergründe erläutert, wie auch die persönlichen Hintergründe der Soldaten, die mit ihrem Einsatz in diesem kriegsgebeutelten Land jeden Tag ihr Lebens aufs Spiel setzen. Den Schreibstil empfand ich als sehr tiefgründig und fesselnd, sodass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe.
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Seit mehr als 10 Jahren Krieg in Afghanistan und deutsche Soldaten sind mitten im Krisengebiet im Bundeswehreinsatz. Hier in Deutschland nimmt man dies kaum noch wahr, die Medien berichten wenig. Berichte über das Leben der Soldaten in der Region Kunduz, im Norden Afghanistans, gibt es kaum, alles wirkt weit weg, wenn man nicht selbst Betroffener ist.

Jonathan Schnitt gibt in seinem Buch nun den deutschen Soldaten in Afghanistan ein Gesicht und eine Stimme, lässt sie in Interviews oft auch selbst zu Wort kommen. Die Soldaten berichten über ihre Ängste, Erwartungen und Erfahrungen, wie sie mit der ständigen Gefahr umgehen, wie der Einsatz ihr Leben verändert hat und auch, wie ihre Familie mit der Situation zurechtkommen.

Sechs Monate hat Jonathan Schnitt als „tief integrierter“ Journalist, wie es im Bundeswehrjargon heißt, einen Einsatz von deutschen Soldaten am Kunduz begleitet und der Autor war immer hautnah dabei, war der gnadenlosen Hitze, der eisigen Kälte, den Anstrengungen von Gewaltmärschen, der Langeweile, den auf Außeneinsätzen gewöhnungsbedürftigen Hygienezuständen und vor allem der ständig herrschenden Gefahr ausgesetzt, genau wie „seine“ Gruppe, die Panzergrenadiere von Foxtrott 4.

Doch bevor der Journalist mit seinem Erfahrungsbericht beginnt, ist ein wenig Theorie vonnöten, da die Bundeswehr zwangsläufig viele Fachbegriffe benutzt, die der Autor auch im Buch verwendet, zudem gibt er einen kurzen Abriss zum Hintergrund für den Einsatz der Bundeswehrsoldaten in Afghanistan. Auch wenn sich das trocken anhört, es gehört einfach dazu und Jonathan Schnitt erklärt dies kurz, knapp, anschaulich und verständlich.

Der Einsatz in Afghanistan beginnt am 02. Juli 2011 und Jonathan Schnitt schildert das Gefühl beim ersten Betreten von afghanischem Boden, berichtet über erste Eindrücke vom Feldlager, über das tägliche Truppenleben bei über 40° und dem ständigen Staub, der sich auf alles legt. Nach einigen Tagen des Einlebens beginnen die Außeneinsätze im Dingo. 10-tägige Einsätze auf dem befestigten Außenposten, der „Kultstätte“ Höhe 432, gehören dazu, die den Soldaten einiges abverlangt, sowie Patrouillen oder auch die Zusammenarbeit mit den afghanischen Sicherheitskräften und der Polizei.

Jonathan Schnitt schreibt ungeschönt und direkt, dabei immer flüssig und er verwendet zwangsläufig auch oft den Bundeswehr-Jargon, was wohl nach sechs Monaten Einsatz verständlich ist. Und obwohl er versucht, möglichst neutral zu berichten, sind es natürlich seine persönlichen Erfahrungen, welche er in diesem Buch verarbeitet.
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am 9. Februar 2014
Jonathan Schnitt zeigt als eingebetteter Journalist sehr gut die Gefühlslage deutscher Soldaten in Afghanistan auf.
Nicht, dass ich blutige Schlachten und Gemetzel erwartet hätte, aber etwas tiefgründiger hätte es doch sein können. Karl Marlantes "Was es heisst, in den Krieg zu ziehen" ist da von ganz anderem Kaliber.
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am 14. November 2012
Ich habe jetzt schon einige Bücher über den aktuellen Einsatz der Bundeswehr in Afganistan und auch Berichte von Soldaten anderer Bündnisländer gelesen.
Foxtrott 4 ist meiner Ansicht nach hierbei im Mittelfeld. Die Erzählperspektive ist aus Sicht eines vom Militär völlig unbelasteten Reporters und nicht die eines Soldaten. Das ist einerseits positiv, weil nicht voreingenommen für die Bundeswehr, aber auch nicht gerade überzeugend, da er nicht unbedingt wie versprochen aus Sicht der Soldaten schreibt. Aber das kann er auch nicht, da er im Gegensatz zu den von ihm begleiteten Soldaten immer mal die Gelegenheit hat, seine Zeit in Afganistan zu unterbrechen. Andererseits ist das Leben der eingesetzten Soldaten für mich sehr gut beschrieben. Dass man hier keine sogenannten "Insiderinfos" bekommt wie z.B. in Endstation Kabul, dürfte klar sein, aber es reicht zum flüssigen Lesen.
Alles in Allem für mich ein durchschnittliches Buch zum Thema, das mich nicht unbedingt vomn Hocker gerissen hat.
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am 21. Dezember 2015
Ich kann dieses Buch nur weiter empfehlen, vor allem denen die nicht da waren!
....... und es ist doch objektiv ;-)
Respekt
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