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4.0 von 5 Sternen Schwere Kost...
Louise Doughty verarbeitet hier vor allem den Verlust zu einem geliebten Kind, das durch einen Verkehrsunfall ums Leben kommt. Eine etwas schwere Kost, die fast ein wenig eine Leidensgeschichte ist, eine Beziehungs-und Trennungsgeschichte, die wir von ihrer Entstehung bis zu ihrer Auflösung miterleben. Über lange Strecken verläuft sich diese Geschichte ein...
Veröffentlicht am 12. Juni 2012 von A. Zanker

versus
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3.0 von 5 Sternen Nett...
Ein nettes Buch für den Strandurlaub aber mehr auch nicht. Hatte mir mehr Tiefe erwartet. Aber jeder der gerne so nebenbei ein Buch liest wird seine Freude damit haben.
Vor 18 Monaten von Michaela Lohner veröffentlicht


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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schwere Kost..., 12. Juni 2012
Von 
A. Zanker (CH) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Was du liebst, gehört dir nicht: Roman (Gebundene Ausgabe)
Louise Doughty verarbeitet hier vor allem den Verlust zu einem geliebten Kind, das durch einen Verkehrsunfall ums Leben kommt. Eine etwas schwere Kost, die fast ein wenig eine Leidensgeschichte ist, eine Beziehungs-und Trennungsgeschichte, die wir von ihrer Entstehung bis zu ihrer Auflösung miterleben. Über lange Strecken verläuft sich diese Geschichte ein wenig, in endlosen Monologen und wenig Dialogen. Erst auf den letzten 70 Seiten, beginnt dieser Roman einen nochmal zu packen, was vorher, etwas fade, ohne Spannung verlaufend, nicht die Kraft hatte, den Leser zu begeistern. Es gab wohl in England vor Jahren einen Fall, wo ein Junge über die Strasse lief und von einem Auto erfasst wurde und später starb, der ursprüngliche Impuls dieses Buch zu schreiben, scheint an diesem authentischen Fall seinen Ursprung gefunden zu haben...

Im Mittelpunkt dieser Geschichte steht Laura Dogson (später Needham), die übrigens die gleichen Initialen wie die Autorin (L.D.) trägt. Eines Tages wird sie von der Polizei informiert, dass ihre 9-jährige Tochter Betty bei einem Autounfall, bei dem sie überfahren wurde, zu Tode kam. Sie lebt bis zu diesem Zeitpunkt mit Betty und ihrem 4-jährigen Sohn Rees, getrennt zu ihrem Partner David, der eine neue Beziehung zu Chloe hat, mit der er eine gemeinsame Tochter und später noch einen Sohn hat. Laura kann ihr Unglück nicht begreifen und sieht sich permanent mit ihrem Schicksal heftig konfrontiert. Sie leidet an der Trennung zu David ist neidisch auf seine neue Partnerin und kann ihr Schicksal nicht glauben noch begreifen. Im Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit sucht sie ihre Verarbeitung, ihrer Trennung und dem schweren Verlust ihrer Tochter Betty. Wir erleben ihr Leben, ihre Liebe, den Betrug, ihre Ehe, ihre Verzweiflung, ihre Selbstvorwürfe, ihren Schmerz und ihr ganzes Leid. Sie entscheidet sich, den Fahrer kennenlernen zu wollen, der ihre Tochter getötet hat. Er ist ein Ausländer und lebt in einer Wohnwagensiedlung, nahe den Klippen an der Felsküste, die für sie ein Ort des Glücks ist, wo sie viele schöne Momente auch mit David erlebt hat. Als sie dem Fahrer begegnet, fühlt sie den Wunsch in sich an ihm zu rächen. Dabei wird sie mit ihren eigenen Abgründen konfrontiert. Als Leser weiss man nie, wie weit sie gehen wird und ist auf alles gefasst...

Fazit: Eine etwas schwere Lektüre, die es auszuhalten gilt, eine Krisen- und Verlustverarbeitung, der Schmerz der Trennung ist kaum auszuhalten, für mich dann doch ein wenig zuviel der Tragik, die jedoch nie auf die Tränendrüse drückt. In gewissem Sinne lesen wir die Leidensgeschichte einer Midlife-Crises. Was bedeutet der Tod einer kleinen Tochter für die Mutter? Wir erlebt sie die Trennung zu dem Mann, den sie einst zutiefst geliebt hat? Auch David kommt vom Regen in die Traufe, als er erkennt, dass Chloe unter einer postnatale Psychose leidet. Der "Psychostoff" gelangt damit an die Grenze des Lesers und des Aushaltbaren. Etwas zäh über die ersten 4/5 des Buches, packt es einen dann doch gegen Ende des letzten 5tels. Als Chloe verschwindet, scheinen sich David und Laure wieder anzunähern...

In einer stillen Selbstreflektion wird sich Laura folgender Gedanken am Ende der Geschichte, bewusst:
"Was, wenn nicht Liebe, empfinden wir jetzt füreinander? Auf Schmerz gegründete Liebe - das ist eine die hält: Was wir auch lieben, es kann uns jederzeit genommen werden; allein der Verlust dessen, was wir lieben, gehört uns auf immer und ewig." (348)
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4.0 von 5 Sternen Unter die Haut, 29. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch geht echt unter die Haut, weil sich vermutlich niemand vorstellen kann, was eine Mutter mitmacht, die ihr Kind verliert. Gut geschrieben, aber manchmal etwas langatmig.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine innere Auflösung, 3. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Was du liebst, gehört dir nicht: Roman (Gebundene Ausgabe)
Da war nichts. 'Nur eine eigentümliche Leere, während ich zu dem Messerblock ging, der neben der Küchenspüle steht'.

Bis aber Laura zu diesem Messerblock geht und sich dem Leser die Frage stellt, was genau als nächstes passieren wird (denn viele Möglichkeiten blieben noch offen an diesem Punkt zum Ende der Geschichte hin und massive Überraschungen erwarten den Leser noch), wird der Leser Zeuge einer inneren Auflösung einer Person.

Ein Gesamtprozess im Übrigen, und dies arbeitet Louise Doughty in ihrem neuen Roman ganz hervorragend heraus, vom Anfang bis zum Ende des Buches, der nicht erst mit dem schrecklichen Unfalltod der kleinen Tochter Lauras beginnt (und auch nicht mit diesem Geschehe endet). Wurzeln einer inneren Entgleisung, eines 'nicht ganz bei sich seins', die schon vorher im Leben durchaus zu spüren waren. Ein Leben, welches im Buch in Rückblenden ebenso erzählt wird, wie das Zerfasern der Person Lauras in der Gegenwart.

'Was Du liebst ist sterblich. Was Du liebst, gehört Dir nicht'.

Laura, die nie eine war, bei der es 'einfach' ging. Eine einvernehmliche Scheidung von ihrem David, dem Vater ihrer beiden Kinder? Nie!
Dreckig wurde und war es und das passt ins Bild, dass sich der Leser allmählich an der Hand Doughtys von dieser nie ganz in sich selbst ruhenden Frau im Lauf der Geschichte macht. Keine böswillige Entwicklung, im Übrigen. Auch dies ist eine große Stärke des Buches, die Unausweichlichkeit der Ereignisse im Leben Lauras intensiv in den Fokus zu rücken. Die dahinsiechende Mutter, die eigentlich von Laura nicht wirklich gewünschte Berufsorientierung zur Krankenschwester hin, David, der ehemalige Mann, der selbst seine Merkwürdigkeiten in sich trägt.

Und Laura, die selbst zu ihrem anderem Kind Rees keinen wirklichen Zugang mehr findet, die nur mehr ganz in ihrer Trauer um Betty sich verliert. Die mehr und mehr im Lauf der Geschichte von dem konkreten Unfallhergang erfährt. Vom Fahrer des Geländewagens mit dem Kuhfänger am Kühlergrill. Und dann, später noch, erfährt, dass noch ein Kind beteiligt war. Vielleicht sogar ursächlich? Wer genau ist schuld? Was genau ist passiert? Allein diese Fragen treiben die Frau zunehmend um. Und was dann tun? Da kommt dann wieder der Messerblock ins Spiel, ohne dass der Leser vorhersehen könnte, was genau folgen wird.

Intensiv in der Atmosphäre, allein aus Lauras 'Innensicht' geschildert, nimmt Louise Doughty den Weg der Ereignisse auf. Mit immer klaren, manchmal allerdings zu einfacher Sprache, lässt sie keinen Zweifel daran aufkommen, was in Laura vor sicht geht, schildert minutiös, schmerzhaft, die innere Zerfaserung, die zunehmende Aggression auf die Welt um sie herum. Eine zunehmende innere Eskalation, die für beständige Spannung im Buch sorgt.

Auch wenn hier und da gerade die eher einfache Sprache der Autorin eine wünschenswerte noch höhere Intensität, ein noch stärkeres Akzentuieren der Emotionen hinter einer zu einfachen Bildsprache zurückbleiben lässt, das hohe Tempo, die intensive innere Beteiligung des Lesers und eine ebenso mitnehmende Geschichte machen dieses Buch zu seiner sehr guten Lektüre.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Was du liebst, gehört dir nicht, 28. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieser Roman war für mich erst schwer verständlich, doch je mehr ich in die Geschichte eingetaucht bin, konnte
ich die Gefühle und Aktionen der Hauptpersonen nachvollziehen.
Empfehlen würde ich den Roman meiner Freundin.
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0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nett..., 10. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Was du liebst, gehört dir nicht: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ein nettes Buch für den Strandurlaub aber mehr auch nicht. Hatte mir mehr Tiefe erwartet. Aber jeder der gerne so nebenbei ein Buch liest wird seine Freude damit haben.
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Was du liebst, gehört dir nicht: Roman
Was du liebst, gehört dir nicht: Roman von Louise Doughty (Gebundene Ausgabe - 9. April 2012)
EUR 19,99
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