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49 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ansatz gut, Ausführung zwiespältig
Zweifelsohne hat sich Herr Jürgs mit seinem vorliegenden Buch einem Thema gewidmet, dass von vielen völlig unterschätzt wird. Jürgs erkennt Gefahrenpotentiale, um-, und beschreibt sie rhetorisch einwandfrei und trägt gerade im Kapitel, in dem es um Schüler und Lehrer geht dazu bei, wichtiges Insiderwissen an die Öffentlichkeit zu...
Veröffentlicht am 11. August 2009 von jokerkarl

versus
136 von 154 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Seichte Gebiete, seichte Bücher
Seit PISA entwickelt sich das Bildungsthema wieder verstärkt zu einem der Hauptkampfplätze des politischen Diskurses. Neben der eher schulpädagogischen Diskussion rückt zuletzt auf der gesellschaftliche Aspekt immer mehr in den Fokus.
Dass dabei der Fernseher als Hauptschuldiger für die Verblödung der Nation entlarvt wird, ist kein...
Veröffentlicht am 8. August 2009 von bmrk


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136 von 154 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Seichte Gebiete, seichte Bücher, 8. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Seichtgebiete: Warum wir hemmungslos verblöden (Broschiert)
Seit PISA entwickelt sich das Bildungsthema wieder verstärkt zu einem der Hauptkampfplätze des politischen Diskurses. Neben der eher schulpädagogischen Diskussion rückt zuletzt auf der gesellschaftliche Aspekt immer mehr in den Fokus.
Dass dabei der Fernseher als Hauptschuldiger für die Verblödung der Nation entlarvt wird, ist kein Geniestreich.Was man öffentlich-rechtlich wie privat im Pantoffelkino zu sehen kriegt, macht jede Argumentation eigentlich überflüssig.
Zum Thema hat Michael Jürgs ein Buch vorgelegt. Leider erschließt sich mir nicht, warum. Es gäbe viele interessante Themen, die in diesem Buch stehen könnte. Welche Sender bringen wieviel "Schrott"? Warum gleichen sich die Öffentlich-Rechtlichen ohne Grund dem seichten Niveau der Privaten an? Welche Menschen sehen die Sendungen aus welchen Gründen und in welcher Form an? Wie könnte man das ändern? Was ist eigentlich "Schrott" und was "Kultur"?
Das Absurde ist, dass sich Michael Jürgs diese Fragen offensichtlich auch gestellt hat. Und hier und da klingen auch interessante und sinnvolle Gedanken an. Nur leider scheint sich Herr Jürgs auch sehr gerne selber reden zu hören, oder in diesem Falle schreiben zu sehen. Das Buch ist eigentlich nur eine Ansammlung von 250 Seiten voller "Das Fernsehen ist doof, und so wird das Prekariat zum Prekariat", verpackt in einem geradezu bombastischen Feuerwerk an rhethorischen Stilmitteln. Ganz im Ernst - lieber Deutsch-Leistungskurs - auf jeder einzelnen Seite des Buches findet ihr den gesammelten Fundus an Stilmitteln (und wer weiß, ob nicht sogar eine metrische Analyse lohnt).
Jürgs schwadroniert und schwadroniert. Anstatt mal ein Thema strukturiert anzugehen, erzählt er eine Geschichte und noch eine und noch eine und dann ist das Kapitel wieder rum. Dazu kommt, dass er die kritisierten Prekariats-Geschichten vom Society-Event zur Soap-Opera mit einer solchen Hingebung erzählt, dass einem nur das Wort "Pharisäer" einfällt. Klar, er erzählt das nur, um darzustellen, wie schlecht das Fernsehen ist. Und bei mir läuft den ganzen Tag RTL 2 im Fernsehen, damit ich mich mal richtig darüber aufregen kann, welchen Mist andere Leute sehen...
Gerade weil es ein wichtiges Thema ist, ein Thema, über das man viel sagen könnte, sagen sollte und sagen müsste, enttäuscht das Jürgs-Buch so sehr. Für einige gute (anklingende) Gedanken gibt's einen zweiten Stern, aber mehr hat diese Dauerfaselei nicht verdient.
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33 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Waste of time, 17. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Seichtgebiete: Warum wir hemmungslos verblöden (Broschiert)
Man sollte eben keine Bücher im Vorbeilaufen kaufen, ohne vorher die Rezensionen gelesen zu haben; wäre dank i-Phone sogar kein Problem gewesen. Wer hätte das gedacht - so eine Enttäuschung. Inhaltlich: Nix neues. Besserwisserisch. Verquast. Sich ständig wiederholend. Die Sprache: 1 Nugget auf 1000 Bleiklümpchen. Einschläfernd. Nicht schön zu lesen. Sogar eher sehr schlecht lesbar. Kein Beitrag zum Lösen der Probleme, bzw. nichts, was man nicht auch so wußte. Es passiert mir ganz selten, dass ich mittendrin mit dem Lesen aufhöre. Weiß gar nicht, wann zum letzten Mal. Bei diesem Buch war es so. Entsprechend soll das hier gewürdigt werden.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kulturrevolution für die Rettung der Blöden, 1. Juni 2010
Von 
Mimir - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Seichtgebiete: Warum wir hemmungslos verblöden (Broschiert)
Michael Jürgs redet vorgeblich Klartext in seinem neuen Buch. Er rechnet schonungslos mit der Verblödungsmaschinerie Fernsehen ab. Dabei ist der Autor in seiner Wortwahl weder zurückhaltend noch ausgeprägt differenzierend. Man könnte sein Buch als von Wortwitz und -akrobatik getragene, deklamierende Brandrede interpretieren. Oder als Ansammlung arroganter, aggressiver, polemischer, abschätziger »Klugscheißerei«.

Wie Alexander Kissler in 'Dummgeglotzt' sieht Jürgs das Fernsehen als großen Blödmacher. Er will aber die Blöden vor und hinter dem Bildschirm angreifen, um Veränderungen zu bewirken. Doch welche Veränderungen sind angepeilt? Jürgs fragt sich früh in seinem Buch »Ist es am Ende vielleicht sogar eine selbstgefällige Anmaßung, sich in intellektueller Arroganz zum Richter über den Geschmack anderer zu erheben, sie aufgrund ihrer schlichten Bedürfnisse verächtlich zu machen?« Aber auf den folgenden 200 Seiten macht er nichts anderes, als über die Blöden und die Blödmacher herzuziehen. Worin unterscheidet er sich also von denen, die er angreift?

Der Buchtitel ist wahrscheinlich völlig unbeabsichtigt ein Variation des von ihm abgewerteten Buches von Charlotte Roche. Mario Barth, Dieter Bohlen, Heidi Klum sind für Jürgs (wie für so viele andere) die Prototypen der Seichtigkeit. Ist das eine neue, hilfreiche Erkenntnis? Jürgs will die Blöden an »den Haken nehmen und in Kulturbahnhöfe ziehen.« Er will die große Kulturrevolution anzetteln. Doch was ist Kultur? Jürgs definiert Kultur als »Niveau, Anspruch, Diskursfähigkeit«. Und wahrscheinlich sieht er sich selbst als denjenigen, der genau diesem Anspruch genügt.

Doch er betreibt keine Analyse »warum wir hemmungslos verblöden«, sondern bleibt in der Beschreibung, wie wir angeblich durch das Fernsehen verblöden, hängen. Die Frage, welche Bedeutung für unsere und welche Interessen an unserer Verblödung Politik, Wirtschaft und Gesellschaft allgemein haben, bleibt ungestellt und unbeantwortet. Welche Moral soll in unserer Werte-Gemeinschaft gelten?

Die omnipräsente Bildungsmisere wird kurz und plakativ angerissen. Dagegen werden auch die Mechanismen des Fernsehens nicht durchleuchtet. Welchen Sinn macht die Quotenjagd? Wer oder was hindert uns daran, gute Sendungen zu schauen? Darüber erfahren wir nichts in diesem Buch.

Ein kurzer Ausflug in die Welt der Bücher bringt uns die Erkenntnis: »Neu dagegen ist, dass Druckwerke von Sprachlosen beispielsweise auf der Frankfurter Buchmesse präsentiert werden, als handle es sich dabei tatsächlich um Bücher, nicht nur um von ausgebufften Marketingstrategen kühl platzierte Produkte für den Massenmarkt.« Sprachlos ist Jürgs nicht, aber «auch er [verbreitet] wieder auf dem Jahrmarkt der Eitelkeiten seinen Duft«. Sonst nichts.
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70 von 80 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Gute Frage, keine Antwort!, 7. September 2009
Von 
S. Behring (Bonn) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Seichtgebiete: Warum wir hemmungslos verblöden (Broschiert)
Warum wir hemmungslos verblöden, wird in diesem Buch leider nicht beantwortet. Dass Dieter Bohlen, Heidi Klum und Mario Barth nicht dazu beitragen, dass diese Gesellschaft schlauer wird, wissen sogar die meisten Blöden selbst. Weitere Ansatzpunkte? Fehlanzeige. Jürgs Buch Seichtgebiete ist so seicht wie der Titel es vermuten lässt. 250 Seiten reine Beschreibung von Fernsehformaten und ihren Darstellern. Resümee: Im Fernsehen läuft zu viel, pardon, Scheiße. Darum verblöden wir. Danke. Endlich wissen wir es.

Warum wir jedoch verblöden, warum wir uns Sendungen wie Dschungelcamp, Big Brother etc. anschauen, warum solche Sendungen überhaupt ausgestrahlt werden, wird nicht beantwortet. Vielleicht fehlt es ja an Alternativen, vielleicht ist es gar gewollt, dass die Gesellschaft verblödet, wie Thomas Wieczorek in seinem Buch "Die verblödete Republik" vermutet? Die Rolle von Politik und Wirtschaft am Desaster Verblödung wird vom Autor nicht mal gestriffen!

Wer eine Zusammenfassung des Ist-Zustandes der deutschen Fernsehunterhaltung lesen will, gewürzt mit ein bisschen Lehrer-Schelte und Kritik an dem, was auch an Druckerzeugnissen zu kaufen ist, für den ist Jürgs Buch lesenswert. Für alle anderen, die nach tiefergründigen Antworten suchen, außer der, dass ARD-Chef Günter Struve an allem Schuld ist, so Jürgs unerklärlich einfallslos, der wird auf seiner Suche nach Erkenntnis durch dieses Buch nichts dazu lernen. Eher "verblöden"! Denn sachdienliche Hinweise zu den Profiteuren, den Drahtziehern der Verblödung, finden sich leider nicht.

Komisch? Nein. Von einem Autor, der Chefredakteur des Stern war, sein Geld u.a. mit einer "seichten" Biographie über den Herrscher des Springer-Verlages verdiente und sein aktuelles Werk außerdem noch von Bertelsmann verlegen lässt, kann man nicht mehr erwarten. Er hätte seine eigenen Geldgeber angreifen müssen
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Auch Jürgs verkauft seine Leser für dumm, 29. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Seichtgebiete: Warum wir hemmungslos verblöden (Broschiert)
Ich möchte davor warnen, dieses Buch zu kaufen. Es ist sein Geld nicht wert. Man erwartet eine scharfe Analyse über die Verblödung der Nation. Doch Jürgs labert nur. Über 250 Seiten salbadert er über die vermeintliche Blödheit der Massen. Zahlen, Fakten, scharfe Analyse? Fehlanzeige. Und wenn doch, referiert Jürgs hinlänglich Bekanntes. Seichtgebiete ist ein aufgeblähtes Buch. Eine Mogelpackung, ausgedacht von schlauen Verlagsleuten. Man nehme einen ähnlich klingenden Titel wie der des Schundromans "Feuchtgebiete" und mache die Verblödung der Massen zum Thema. Fühle das Buch mit ein wenig bla, bla, bla. Titel und Thema verkaufen sich schon von selbst. Wenn man sich die Auflagenzahlen anguckt, muss man leider sagen: Die Rechnung ist aufgegangen. Aber Jürgs hat seine Leser für dumm verkauft.
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Versumpft im Seichtgebiet, 29. Oktober 2009
Von 
Haugi (Neustadt / Weinstraße) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Seichtgebiete: Warum wir hemmungslos verblöden (Broschiert)
Der ehemalige Chefredakteur des Stern, Michael Jürgs, tritt an, die Ursachen unserer Verblödung aufzudecken und zu bekämpfen. Das Werk startet forsch, verurteilt sämtliche TV Inhalte von RTL bis VOX, bietet als Alternative aber nur 3-Sat und Arte. An ebenso unzähligen wie sich wiederholenden Beispielen wird die TV-Landschaft zerpflückt, ohne dass allerdings wirkliche Lösungen angeboten werden. Sinnfreie, seitenlange was-wäre-wenn Szenarien in denen TV Sternchen auf Politiker treffen dienen allein der Selbstgefälligkeit des Autors. Der Sinn des Buches geht irgendwo zwischen all den stilistisch fein verpackten aber letztlich trivialen Gedankenspielereien auf Tauchstation und säuft schließlich ganz ab. Wenn er Friseure, Verkäuferinnen, Klempner und Busfahrer als verblödetes Publikum bezeichnet, das um die Haufen von Mario Barth kreist, wird deutlich, dass er gerne alle über einen Kamm schert um schnell zum nächsten Beispiel seiner Sammlung zu kommen, statt sich um Ursache und Wirkung oder gar realisierbare Gegenmaßnahmen zu kümmern Das ist zu einfach und zu wenig. Das erkennt auch Jürgs. Ändern will er es aber auch in den folgenden Kapiteln nicht.
Moment . . . vielleicht war das ja der Ansatz für dieses Werk. Mit einem bekannten Namen und einem traditionsreichen Verlag ein schlechtes Buch gut zu verkaufen, um so die Verblödung der Gesellschaft aufzudecken. Ich jedenfalls war blöd genug es zu kaufen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schade, 12. März 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Seichtgebiete: Warum wir hemmungslos verblöden (Broschiert)
Nach der Lektüre bleibt eine Frage unbeantwortet: "Warum verblöden wir hemmungslos?" Das Buch ist unter dem Niveau des Autors, man kann nur enttäuscht sein, wenn man z.B. seine Axel-Springer-Biografie gelesen hat. Die mit reichlich Wortgeklingel verzierte Beschreibung des Ist-Zustandes ist viel zu selbstverliebt geschrieben, als dass eine ernst zu nehmende Analyse daraus hätte werden können. Herr Jürgs scheint teilweise von seiner eigenen Genialität übermannt worden zu sein. Als erfahrener Journalist hätte er vermeiden können, dass ihm der Frust über den Barth-und-Bohlen-Blödsinn die Feder führt. Mein Tipp: Finger weg!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Völlig seicht, 16. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Seichtgebiete: Warum wir hemmungslos verblöden (Broschiert)
Ich hatte das Buch zum Glück nur im Vorbeigehen in der Bibliothek aus einem Bücherwagen geschnappt.
Die Sprache ist grob, spricht eigentlich genau die Zielgruppe an, über die sich der Autor erhebt. Eigentlich nichts anderes als ein unbebildertes Klatschbuch, in das der Autor immer wieder ein Zitat einstreut, um zu zeigen, dass er eigentlich viel klüger ist als die von ihm Kritisierten.
Es war nicht unterhaltsam, es war einfach nur ärgerlich und ich habe es ohne Bedauern halb gelesen wieder in den Rückgabekasten gelegt.
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Alles richtig, aber zugleich brotlose Kunst, 6. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Seichtgebiete: Warum wir hemmungslos verblöden (Broschiert)
Sicherlich sind die Feststellungen von Herrn Jürgs überwiegend zutreffend. Das Fernsehnivea sinkt drastisch in den Keller; während der diesjährigen Sommerferien wurde dies so drastisch wie nie gesteigert, indem neue Ausstrahlungen bis hin zum Tatort nahezu gänzlich unterdrückt wurden und es fast nur Wiederholungen schlechter Sendungen gab. Aber wozu ist das Buch, das meines Erachtens schlecht strukturiert ist, gut? Für intellektuellere Leser wird lediglich ein Ergebnis bestätigt, das vor der Lektüre auf der Hand lag: das Fernsehniveau sinkt drastisch. Weniger intellektuelle Leser werden das Buch nicht lesen, da sie ja nicht lesen oder es nicht verstehen. Lösungen werden nicht aufgezeigt, zum Beispiel: könnte man nicht gerichtlich gegen die Quotenjagd der öffentlich-rechtlichen Sender und/oder die Ausstrahlung von Werbung vorgehen? Hier hätte beispielsweise eine juristische Recherche gut getan. Was nützt denn die Feststellung des status quo, der überwiegend bekannt ist. Die derzeitige Entwicklung der Gesellschaft, schlechtes Fernsehen schauen, keine Zeitung lesen und nicht wählen gehen, weil man Politik ja auch nicht versteht (wiederum, weil man ja keine Zeitung liest oder in der Schule etwas von Politik und Wirtschaft lernt, weil die Lehrer es ja zumeist auch nicht verstehen - müssen - ), bedarf drastischerer Maßnahmen, um diese zumindest zu stoppen. Letztlich fragt man sich nach der Lektüre des Buchs, warum man es gelesen hat.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen seicht..., 29. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Seichtgebiete: Warum wir hemmungslos verblöden (Broschiert)
Als ehemaliger Chefredakteur des "Sterns" weiß Jürgs wie man Leser "verblödet". Leider nutzt er nicht die aktuelle Gelegenheit, um sich mit seiner Verantwortung als "Medienmacher" auseinanderzusetzen. Das Buch ist einfach nur seicht - bestenfalls ein klebriger Fliegenfänger für alle Oberlehrer, die es schon immer besser gewusst haben. In der Hoffnung, dass es sich eines Tages in eine nützliche Rolle grauen Recyclingpapiers verwandelt, habe ich es in die "Blaue Tonne" geworfen.
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Seichtgebiete: Warum wir hemmungslos verblöden
Seichtgebiete: Warum wir hemmungslos verblöden von Michael Jürgs (Broschiert - 17. Juli 2009)
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