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4.0 von 5 Sternen Spannender Psychothriller
Rosas erster wichtiger Auftrag als Polizistin ist die Überwachung eines erst 18-jährigen Camorra-Bosses, Cocíss genannt, der ins Zeugenschutzprogramm aufgenommen wurde.
Rosa nimmt ihren Auftrag ernst, auch wenn sie Cocíss sofort verabscheut. Schnell stellt sie fest, dass die Camorra den angeblich so geheimen Ort, an dem Cocíss...
Veröffentlicht am 4. Dezember 2009 von Regina Karolyi

versus
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2.0 von 5 Sternen Langweilig.............
Ich habe einen gute Kritik im HH-Abendblatt gelesen und war auf das Buch echt gespannt.
Leider ist es aber super laaannnnngweilig.......
Also wer schlecht einschlafen kann, bitte kaufen, sonst nur Bücherwürmer, die wieder ein Buch in ihrer Liste abhacken wollen!
Veröffentlicht am 14. Februar 2012 von Kay Renner


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannender Psychothriller, 4. Dezember 2009
Von 
Regina Karolyi - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Camorrista: Roman (Gebundene Ausgabe)
Rosas erster wichtiger Auftrag als Polizistin ist die Überwachung eines erst 18-jährigen Camorra-Bosses, Cocíss genannt, der ins Zeugenschutzprogramm aufgenommen wurde.
Rosa nimmt ihren Auftrag ernst, auch wenn sie Cocíss sofort verabscheut. Schnell stellt sie fest, dass die Camorra den angeblich so geheimen Ort, an dem Cocíss untergebracht wurde, längst ausfindig gemacht hat.
Deshalb erkennt sie auch, dass die Leute, denen sie Cocíss wie geplant übergeben soll, keineswegs Fallschirmjäger sind. Sie rast mit dem Camorrista davon und bringt ihn ihrerseits in einem Versteck unter. Dort schließt sie mit Cocíss eine Art Pakt. Sie wird ihn schützen, außer Landes und möglichst außer Gefahr bringen; er wird ihr gehorchen und ihr den großen, anonymen Boss der Camorra ausliefern, den Mann ohne Gesicht.
Doch fast bis zum Ende ihrer Mission weiß Rosa nicht, ob Cocíss sie nicht einfach nur benutzt - und welche Rolle ihre Vorgesetzten in dem Fall spielen.

Die Camorra spielt vor allem in Süditalien nach wie vor eine bedeutende Rolle und bestimmt dort Wirtschaft und Politik massiv mit. Im Kriminalroman "Camorrista" werden ihre Macht und die Schnittstellen zwischen Camorra und Polizei, zwischen Camorra und Wirtschaft thematisiert. Rosa, zwar bereits dreißigjährig, doch noch relativ unerfahren, gerät zwischen die Fronten und muss ihren eigenen Weg finden zwischen Gewissen, Pflichterfüllung und Auflehnung gegen die interne Disziplin.
Zwischen Cocíss und ihr entwickelt sich eine eigenartige Beziehung, zunächst von gegenseitiger Verachtung geprägt, dann von beginnendem Respekt und sogar etwas wie Zuneigung.
Giampolo Simi spielt mit Stimmungen, mit dem Zauber und Rätsel zwischenmenschlicher Bindungen. Vor allem versteht er es, die komplizierte Psychologie zwischen einem jungen Gewalttäter und einer Polizistin mit vielerlei komplexen privaten Problemen zu analysieren und glaubwürdig darzustellen, jenes Wechselbad der Gefühle zwischen tiefer menschlicher Abneigung, professionellem Verantwortungsgefühl und diffuser Zuneigung.
Ein ungewöhnlicher Thriller, stellenweise mit furiosem Tempo, zum Teil ein wenig "dümpelnd", immer jedoch mit unterschwelliger Spannung und verblüffenden Wendungen in petto!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Asphaltfleisch, 14. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Camorrista: Roman (Gebundene Ausgabe)
"Sie wissen es ja eigentlich, dass sie früher oder später Asphaltfleisch werden. Früher oder später erledigt sie jemand, als wären sie Schlachtvieh. Eine Frage der Zeit. Manchmal nicht einmal von viel Zeit." Der 45-jährige italienische Journalist und Drehbuchautor Giampaolo Simi widmet sich in seinem neuen Krimi der Camorra, den neapolitanischen Familienclans, die als kriminelle Parasiten der Gesellschaft in Politik und Wirtschaft die Fäden ziehen. Simi präsentiert uns diese Typen mit den Augen von "Rosa elettrica", so der italienische Titel des Romans. Die elektrische Rosa ist eine 30-jährige Polizistin, gescheiterte Philosophie-Studentin, die durch eine Reihe eher unerfreulicher Ereignisse bei der Polizei gelandet ist: beispielsweise den Konkurs und psychischen Niedergang ihres Vaters, der ein wenig zu früh auf den Trend zu Bio-Lebensmitteln setzte - und damit finanziellen Schiffbruch erlitt. Erst ganz am Ende dieses unglaublich dichten und berührenden Werks wird Rosa drauf kommen, dass auch diese persönliche Tragödie ihrer Familie unmittelbar mit den Machenschaften der Camorra zu tun hat.
Rosa bekommt den Auftrag, als "Schwester" eines Aussage-willigen Mafioso aufzutreten und diesen Typen zu bewachen, bis seine Papiere und seine zweite Existenz im Zeugenschutzprogramm vorbereitet sind. Eine Woche, wird sie beruhigt, soll sie durchhalten, dann ist sie diesen Typ wieder los. Doch es kommt anders.
Dieser Typ, das ist Cociss - ein 18jähriger schwer kokainsüchtiger Mafia-Jungstar, der sich nach seinem Hund benannt hat. Einem Bullterrier, den er gemeinsam mit seinem Bruder zum Kampfhund ausgebildet hat. Mit martialischen Methoden. Der Hund hat ihn dabei fast umgebracht und sein Hinterkopf ist von Narben übersät. Doch die Ausbildung war erfolgreich. Die Bulldogge entwickelte sich zum gefürchteten Champion, bis sie eines Tages einen Kampf nur knapp überlebte. Cociss entführte seinen Hund aus der Arena, um ihm das Leben zu retten. Er päppelte ihn auf - und die Bulldogge lernte blind und verrückt wieder einigermaßen zu humpeln. Bis Cociss von seinem Vorgesetzten im Regime der Camorra seine erste Pistole geschenkt bekam. Und als Zeichen seiner Unterordnung und Disziplin den Hund erschießen sollte. Cociss bestand die Aufnahmeprüfung.
Dieses psychisch schwer missbrauchte mörderische Kind, dieser Analphabet der wenige Kilometer neben dem Meer wohnt, es aber noch nie gesehen hat - weil seine Arbeit als lokaler Drogenboss ständige Kontrolle und Anwesenheit erforderte ' dieser überhebliche unberechenbare Bastard weiht Rosa in einige seiner intimen Geheimnisse ein. Aus Berechnung, aus Zuneigung - das bleibt unklar. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Beziehung, die zwischen den Polen extremer Abscheu und einer abartigen Form gegenseitiger Anziehung schwankt. Es ist keine lineare Entwicklung, sondern ein heftiger Schleuderkurs, der Rosa und Cociss einaher näher bringt und - über eine dramatische Flucht nach Deutschland und schließlich nach Schottland - treibt. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt in einem Roman eine derart spannende Beziehung zweier so kontroverser Charaktere erlebt habe wie hier zwischen der Polizistin und dem jungen Mafioso.
Giampaolo Simi hat mit diesem Roman auch im deutschen Sprachraum seinen Ruf als einer der interessantesten italienischen Krimi-Autoren gefestigt. Er versteht die Kunst der Nuancierung ebenso wie den dramatischen Suspense. Und er gewährt Einblicke in die Persönlichkeitsstrukturen und das Beziehungsgeflecht zwischen Polizei und Mafia, die über die bekannten Klischees weit hinaus gehen.
Am Ende sitzt Rosa mit dem Transvestiten Joséphine im Morgengrauen. Sie weint nicht. Sie weint nie mehr, nimmt sie sich vor. Aus Angst, dass sich mit den Tränen auch das Gesicht des untergetauchten Mafia-Bosses auflösen könnte, der aus der Anonymität die Fäden zieht und für all den Schmerz verantwortlich ist.
"Ich werde warten", endet der Roman. "Ich werde warten, bis sich der Schmerz in Mut verwandelt."
Besser kann man auf eine (hoffentlich bald erscheinende) Fortsetzung nicht einstimmen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen schnell und spannend wie ein Action-Film, 9. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Camorrista: Roman (Gebundene Ausgabe)
Dem furiosen Roman aus dem Camorra-Milieu merkt man an, dass sein Autor auch Drehbücher schreibt. Die Szenen wechseln schnell wie in einem Action-Film. Die Heldin ist eine junge Polizisten - ausgewählt zur Bewachung eines Schwerverbrechers - damit dieser und seine Hintermänner leichtes Spiel haben. Doch Rosa - eine ehemalige Philosophiestudentin - lässt sich nicht so einfach in die Irre führen. Sie kommt bei ihrem Alleingang dem Boss der Bosse sehr nahe und steht am Ende doch mit leeren Händen da - ein Ende, dass eine Fortsetzung erwarten lässt und auf die man sich als Leser schon freuen kann.
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4.0 von 5 Sternen spannend, 14. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Camorrista: Roman (Kindle Edition)
Wer auf itl. Krimi steht sollte dieses Buch nicht verpassen.
Ich möchte natürlich nicht zu viel von der Story ausplaudern daher:
Am Anfang fällt es einem etwas schwer zwischen dem Handeln der Hauptperson (Rosa) und ihrem Monolog (was sie denkt) zu unterscheiden.
Sonst ist das Buch flüssig geschrieben und ich habe es in wenigen Tagen durchgelesen.
Die Geschichte des jungen Camorrista ist zu gleich, erschreckend, bizarr und doch bewegend. Die Verbindung die sich zwischen den beiden Hauptpersonen entwickelt ist sehr gut beschrieben und nachvollziehbar.
Mein Ende war es nicht aber ein klassisches Happy End war auch nicht zu erwarten.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Langweilig............., 14. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Camorrista: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ich habe einen gute Kritik im HH-Abendblatt gelesen und war auf das Buch echt gespannt.
Leider ist es aber super laaannnnngweilig.......
Also wer schlecht einschlafen kann, bitte kaufen, sonst nur Bücherwürmer, die wieder ein Buch in ihrer Liste abhacken wollen!
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Camorrista: Roman
Camorrista: Roman von Giampaolo Simi (Gebundene Ausgabe - 2. November 2009)
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