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92 von 100 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wenn einer eine Reise macht, kann er viel erzählen....
Im Jahre 2007 hat sich Jürgen Neffe aufgemacht, binnen sieben Monaten die Weltumsegelung von Charles Darwin (auf der Beagle im Jahre 1831-1836) zu wiederholen.
Herausgekommen ist ein Buch, das Biographie, Reisebericht und Wissenschaftsreportage in einem ist.
Das Ganze (Charles Darwin, Evolutionstheorie, Überbevölkerung, Gentechnik, Religion) wird...
Veröffentlicht am 16. November 2008 von Rainer Ascherson

versus
14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Insgesamt lesenswert
Wer eine "klassische Biographie" von Charles Darwin lesen möchte ist mit diesem Buch falsch bedient. Jürgen Neffe fährt Darwin's berühmte Fahrt auf der Beagle nach und besucht die Orte von denen Darwin in seinen Tagebüchern berichtet. Anhand dieser Besuche wird das Leben Darwin's geschildert, die Beobachtungen Darwin's werden mit den Ist - Zustand...
Veröffentlicht am 3. Juni 2009 von PST


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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Insgesamt lesenswert, 3. Juni 2009
Von 
PST "A Reader from Germany" (Eislingen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Darwin. Das Abenteuer des Lebens. (Gebundene Ausgabe)
Wer eine "klassische Biographie" von Charles Darwin lesen möchte ist mit diesem Buch falsch bedient. Jürgen Neffe fährt Darwin's berühmte Fahrt auf der Beagle nach und besucht die Orte von denen Darwin in seinen Tagebüchern berichtet. Anhand dieser Besuche wird das Leben Darwin's geschildert, die Beobachtungen Darwin's werden mit den Ist - Zustand verglichen, und manche Schlüsse daraus gezogen.
Da Herr Neffe ein ganz hervorragender Erzähler ist, wurde mir das Buch nie langweilig, im Gegenteil!

Leider gibt Herr Neffe auch manche Kommentare -ohne jegliche Begründung- ab, die meines Wissens nach so einfach nicht stimmen. Beispielsweise wird Ernst Haeckel als geistiger Begründer des Nazi - Rassenwahns dargestellt. Oder er beschuldigt Richard Dawkins aus genetischen/evolutionären Gründen beispielsweise Vergewaltigung zu entschuldigen! Neffe behauptet auch, dass z.B. Umwelteinflüsse VIEL bedeutender für die Persönlichkeitsentwicklung seien als das genetische Erbe. Das mag man sich wünschen, oder es mag war sein, aber begründen sollte man solche Behauptungen schon...
Völlig daneben ist der Epilog. Es ist mir unklar, was die Wahl Obama's mit dem Buch zu tun haben soll.

Trotzdem ist das Buch absolut unterhaltend, lehrreich und lesenswert - man muß halt den Unsinn überspringen.
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92 von 100 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wenn einer eine Reise macht, kann er viel erzählen...., 16. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Darwin. Das Abenteuer des Lebens. (Gebundene Ausgabe)
Im Jahre 2007 hat sich Jürgen Neffe aufgemacht, binnen sieben Monaten die Weltumsegelung von Charles Darwin (auf der Beagle im Jahre 1831-1836) zu wiederholen.
Herausgekommen ist ein Buch, das Biographie, Reisebericht und Wissenschaftsreportage in einem ist.
Das Ganze (Charles Darwin, Evolutionstheorie, Überbevölkerung, Gentechnik, Religion) wird spannend und journalistisch aufgepeppt erzählt.
Man lernt einige schöne Ecken der Welt kennen (dem Buch sind 72 Photos beigefügt)und einige Details, die man = ich nicht kannte, so z.B. dass das zweithäufigste große wilde Säugetier die Krabbenfresserrobbe mit fünfundzwanzig Millionen Individuen ist.
Völlig überflüssig finde ich Neffes Spekulationen über Darwins Besuche im Rotlichtmilieu (Seite 70), hier werden ohne Fakten zu nennen Behauptungen aufgestellt - was soll das?
Ebenso hat mich nach der Lektüre überrascht, dass Neffe als Resultat seiner Reise "eine optimistischere Sicht auf die Zukunft meiner Spezies als vor meiner Abfahrt" hat. Tatsächlich beschreibt er fast bei jedem Ort, wie sich die Natur seit Darwins Zeiten verändert hat, sprich die Umwelt zerstört bzw. Tiere und Pflanzen ausgerottet wurden.
Gut finde ich seine Idee Orginalzitate aus Darwins Reisebericht in seine Berichte aus der heutigen Zeit zu mischen.
Ich fand das Buch sehr anregend zu lesen und empfehle es weiter.
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Neffes Beitrag zum Darwin-Jahr, 19. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Darwin. Das Abenteuer des Lebens. (Gebundene Ausgabe)
Neffes allseits hoch gepriesenes neues Buch bietet auf mehr als 500 S. eine interessante und lesenswerte Wissenschaftsreportage. Grundlage dafür ist eine großenteils an den Reisezielen der Beagle angelehnte Weltreise des Autors. Im copy-and-paste-Verfahren baut er geschickt den Darwinschen Originaltext, vor allem aus dessen Reisebericht und der "Entstehung der Arten" in seine Darstellungen ein. Die Konfrontation mit der Gegenwart, dem Zustand von Land und Leuten sowie mit aktuellen Wissenschaftsentwicklungen auf dem Gebiet der Genetik ist geschickt damit verknüpft. Die biographischen Ergebnisse erreichen jedoch nicht das Niveau der Ausnahmebiographie von Adrian Desmond/James Moore 1995 (864 S.), die leider zum Darwinjahr nicht neu aufgelegt wurde. Besonders fragwürdig finde ich die zahlreichen Schlussfolgerungen, mit denen Neffe apodiktisch sein Werk durchsetzt. Angesichts der erlebten Fakten ist "eine optimistischere Sicht auf die Zukunft meiner Spezies" kaum nachvollziehbar. Neffe setzt auf die kulturelle Evolution, blendet dabei aber offenkundige Katastrophen (Auschwitz, killing fields, Genozide usw.)aus. Unfreiwillig komisch wird es, wenn er als Grundübel das massenhafte "Verfetten, Verblöden und Verschulden" der Menschheit anspricht (S. 465), das man aber "durch gute Bildung, Ernährung und ein geordnetes Umfeld" leicht in den Griff bekommt...
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63 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Abenteuer des Lebens, 17. November 2008
Von 
Thorsten Wiedau (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Darwin. Das Abenteuer des Lebens. (Gebundene Ausgabe)
Die Fahrt auf der Beagle ist das herausragende Ereignis im Leben von Charles Darwin und der Autor und Wissenschaftsjournalist Jürgen Neffe macht sich innerhalb von sieben Monaten auf die gleiche Tour um den Spuren und Entdeckungen Darwins zu folgen und nachvollziehbar zu machen. In seinem Buch DARWIN zeigt Jürgen Neffe auch die Nachfolger Darwins und ihre Forschungsergebnisse auf und schließt so den Kreis vom Anfang bis zu aktuellen Forschungsergebnissen und dem Ausblick auf die Zukunft der Menschheit.

Das Buch ist eine gekonnte Kombination von Reisebericht, Biologieunterricht und Spurensuche zu Gunsten von Charles Darwin. Viele Informationen bieten sich hier dem Leser feil, von der einfachen Landeskunde, einigen alten Vorurteilen bis zu beeindruckenden Erkenntnissen im Laufe der Geschichte.

Es ist sehr beeindruckend diese 19 Monate andauernde Reise von Jürgen Neffe auf den Spuren Darwins und seinem Schiff der Beagle nachzuvollziehen, man fühlt sich wie in Argentinien, ist bei den Gesprächen mit den Maori Neuseelands hautnah dabei, sieht Tahiti wie es Darwin zur Kenntnis genommen hat und erfährt darüber hinaus viel Wissenswertes - ein Reisebericht der besonderen Art.

Ich persönlich habe das Buch zu schätzen gelernt, erweiterte es doch ganz angenehm meinen Horizont und schenkte mir ein paar sehr eindrückliche Bereichte und Erfahrungen, welche ich so sicherlich nicht so schnell gemacht hätte.

Für mich persönlich war die Wandlung von Darwin vom Theisten am Anfang seiner Reise zu einem Wissenschaftler par excellence, welcher das Alte Testament vollkommen ablehnte, geradezu unheimlich aber vollkommen nachvollziehbar.

Am Ende des Lebens von Charles Darwin wusste er genau die Ursachen und Wirkungen der Evolution und schaute damit ein wenig hinter den Vorhang der Unendlichkeit der Zeit.

Sehr empfehlenswert!
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22 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Roadmovie der Wissenschaft, 8. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Darwin. Das Abenteuer des Lebens. (Gebundene Ausgabe)
Der promovierte Biologe und bekannte Journalist Jürgen Neffe reiste sieben Monate auf den Spuren von Charles Darwins berühmter Fahrt auf der Beagle" rund um die Welt. Dabei ist aber weit mehr als ein Reisebericht herausgekommen. Vielmehr gelingt es Neffe hervorragend eigene Erlebnisse mit den Erfahrungen Darwins zu verknüpfen, schöne Geschichten über die bereisten Länder und ihre Bewohner zu erzählen und vor allem ein tieferes Verständnis für Charles Darwin und seine wissenschaftliche Revolution zu vermitteln.
Und obwohl sich das Buch zwischen den Genres Reisebericht, Biographie und Wissenschaftsgeschichte bewegt, ist es keineswegs überladen oder etwa misslungen, sondern jederzeit anregend und interessant.

Ein absolut lesenswertes Buch, das einem Darwin und die Evolutionstheorie näher bringt, aber auch aktuelle Probleme und menschliche Schicksale nicht aus dem Blick verliert.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Überblick mit unnötigem Zusatz..., 5. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Darwin. Das Abenteuer des Lebens. (Gebundene Ausgabe)
...so mein Fazit dieses Buches.

Zunächst das Gute vorneweg:
Dem Autor ist es gelungen, durch das Nachzeichnen der Reise(n) Darwins die leise Entstehung seiner Theorie nachverfolgbar zu machen. Wie sich leise Gedanken zueinanderordnen, das Übertragen von Wissen aus anderen Wissenschaftsbereichen neue Einsichten generiert, wie Neugefundenes und -entdecktes Lücken schließt - das ist faszinierend zu lesen. Dabei geht der Inhalt oftmals über das populärwissenschaftliche Niveau hinaus und verlangt dem Leser mithin einiges an Nachdenken ab. Hier lernt man viel, was von diversen Wiederholungen des gleichen Textes absehen läßt. Diesbezüglich eine absolute Empfehlung.

Was jedoch vollkommen unnötig ist aus meiner Sicht, sind die mithin krampfhaft eingeflochtenen und ausschweifenden Statements zu Moral und politischer Correctness unserer Tage. Der Gipfel ist dann eine über eine Buchseite laufende Lobesrede auf Mr. Obama, was in einem solchen Buch vollkommen unerwartet und m.E. auch absolut überflüssig ist. Was den Autor da geritten hat - keine Ahnung.

Fazit: Ein guter, breit angelegter Einstieg mit viel neuem Wissen, der unnötigerweise durch "wichtige Aussagen" getrübt wird. Trotzdem eine Empfehlung wert.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausgewogen, 4. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Darwin. Das Abenteuer des Lebens. (Gebundene Ausgabe)
Jürgen Neffe's Buch ist ein Glücksfall im Darwinjahr. Kein Aufmotzen des Darwinismus zu einer neuen Ersatzreligion und kein Personenkult, sondern die persönliche Auseinandersetzung eines Biologen und Abenteurers mit einem grossen Forscher des 19. Jahrhunderts. Neffe lässt einen sinnlich teilhaben an der Beagle-Fahrt, an den exotischen Schauplätzen und auch am tragischen Zug von Darwin's Leben. Die Genauigkeit von dessen Beobachtungskunst und sein langes sorgfältiges Abwägen vor der Veröffentlichung von "Origin of the species" kommen gut herüber und machen Darwin sympathisch. Aber es fehlt auch nicht an Kritik: an seinem sonst momentan in den Medien eher unterschlagenen Rassismus bzw. europäischen Chauvinismus, an seiner Unsensibilität gegenüber den Kulturen von Indianern, Maoris, Aborigines, die Unterschätzung der kulturellen gegenüber der biologischen Evolution. Neffe warnt zum Schluss auch vor Gefahren der Gentechnik und macht klar, das jetzt - nach Ablauf der biologischen Evolution - die kulturellen, d.h. auch ethischen Entwicklungen die wichtigsten werden, wenn Mensch und Erde nicht zerstört werden sollen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Abenteuer des Lesens, 6. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Darwin. Das Abenteuer des Lebens. (Gebundene Ausgabe)
Seine Idee: Die Reise des jungen Darwin auf der Beagle nachzuerleben. Dazu begibt sich der Wissenschaftsjournalist auf eigene Faust auf eine siebenmonatige Reise um den Globus. Er will wissen, wie die Erlebnisse vor Ort auf Darwin gewirkt haben mögen, um den Wandel in seinem von der christlichen Schöpfungsgeschichte geprägten Denken nachzuvollziehen. Auf der Reise, bei der Ankunft an den einzelnen Stationen, im Gepräch mit zufälligen Bekanntschaften, läßt Neffe in meisterhafter Erzähltechnik Darwin zu Wort kommen, zitiert ihn und und ergänzt da, wo wissenschaftliche Forschung zu neuen Erkenntnissen gelangt. Der Leser begleitet auf subtile Weise Darwins Reise, wird bekannt mit Erkenntnissen, die sich später als bahnbrechend erwiesen haben. Warum sollte Gott so verschwenderisch mit der Natur umgegangen sein? schreibt D. schon zu Beginn der Reise beim Anblick all des Seegetiers und Neffe nimmt die Vorlage gegen Intelligent Design gleich wahr. Darwin unterscheidet zwischen Materie und Leben: Die Fähigkeit zu erkennen, zu vergleichen und zu entscheiden (schon die Amöbe). Wie erkennen sich Ei und Spermien? Schließlich der Verdacht eines einzigen Urprungs allen Lebens. Woher kommt die vis vitalis, was treibt sie an? Wozu Nachkommen, die dann das gleiche tun? Wie schon in Die Reise der Beagle fahren wir um die Welt, lernen Land und Leute kennen, betreiben Geologie und Soziologie, Wetterkunde und Kosmologie, jetzt aber erläutert und mit fundierten Recherchen belegt. Überlegungen zu Gen- und Klontechnik (wie geht die Darmflora mit den veränderten Genen um, die sie im Laufe der Ko-Evolution nicht kennengelernt hat?), Artensterben und Überleben des Menschen machen die Lektüre spannend. N. benennt klar das Dilemma mit der zunehmenden Weltbevölkerung (die ja auch die Zunahme von Nutztieren, Nutzpflanzen, Energie usw. nach sich zieht), das wir uns so wenig eingestehen: Wir wollen, daß die Kindersterblichkeit abnimmt und daß wir satt zu essen haben, (letzteres stets Ursache für Krieg und Frieden), aber an anderer Stelle weist N. darauf hin, daß selbst bei der (irrigen) Hypothese einer weltweiten Geburtenkontrolle der Zug längst abgefahren ist. Ein entscheidender Hinweis gilt der kulturellen Evolution, ohne die wir erst gar nicht darüber reden würden. Kulturelle Revolution wirkt horizontal, dadurch schneller als biologische, die vertikal über Generationen verläuft (Information fließt schneller als Blut)", so seine griffige Formulierung. Daher ließe sich das kulturell erzeugte Problem der Überbevölkerung (gibt es eben nur beim Menschen, bei allen anderen Arten löst das die Natur) auch nur kulturell lösen. Gar nicht so sehr nebenbei ist Neffes Arbeit auch eine Biographie Darwins. Sein Hader mit dem Glauben, der Gesellschaft, seiner Familie und nicht zuletzt seiner Gesundheit hatte zeitlebens sein Denken über den Ursprung des Lebens geprägt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Reisebericht, Biograf, Populärwissenschaft, 5. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Darwin. Das Abenteuer des Lebens. (Gebundene Ausgabe)
Charles Darwin hat mit der HMS Beagle" 1831 - 1836 die Welt bereist und bestaunt. Aus seinen Beobachtungen entwickelte er die Evolutionstheorie.
Jürgen Neffe ist ihm nachgefahren, hat die selben Orte besucht, deren (zumeist menschgemachte) Veränderungen gesehen, mit Experten und Laien über Biologie, Ökologie, Darwin usw. gesprochen.
Darwin - Abenteuer des Lebens" ist eine Mischung aus Reisebericht, Biographie und (vor allem) Populärwissenschaft. Der promovierte Biologe, Journalist, Einsteinbiograf und nun auch Weltreisende Jürgen Neffe spannt einen Bogen von Darwins biologischer Evolution über die Bedeutung der kulturellen Evolution auf die Entwicklung des Menschen hin zu den neuesten (und für mich teilweise überraschenden) Erkenntnissen der Genforschung. Er beschreibt eindrucksvoll die negativen globalen Auswirkungen des Menschen (Klima, Verschmutzung, touristische Kommerzialisierung usw.) und auch dessen Bemühungen beim Erhalt bedrohter Arten.
Dabei wirkt das Buch ein bisschen bunt zusammengemixt, insbesondere die Reiseberichte und die biografischen Anteile sind manchmal etwas fremd, fast deplaziert. Rund ist der Schreibstil bei den biologisch-ökologischen Zusammenhängen. Und da kann man doch einiges lernen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein ungewöhnlich kluges Buch und eine spannende Lektüre, 2. März 2010
Von 
Dr. H. -P Schäfer (Ahrensburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Darwin. Das Abenteuer des Lebens. (Gebundene Ausgabe)
Genau genommen sind es fünf Bücher, die der Autor äußerst geschickt miteinander verwoben hat:Die Biografie Darwins und ein Bericht über Darwins Weltreise mit der Beagle, ein Reisebericht über Neffes eigene Reise auf den Spuren Darwins, eine genetische Darstellung der Evolutionstheorie Darwins, wie sie sich während seiner Weltreise allmählich konkretisierte, und schließlich: Darwins Evolutionstheorie aus kritischer Sicht der heutigen Humanwissenschaften. Das alles ist nicht nur sehr stringend durchdacht und sprachlich vorzüglich präsentiert, sondern auch außerordentlich spannend zu lesen. Ich habe dieses Buch mit großem persönlichem Gewinn gelesen und wärmstens weiter empfohlen. Hut ab!, vor solch einer intellektuellen Leistung!
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Darwin. Das Abenteuer des Lebens.
Darwin. Das Abenteuer des Lebens. von Jürgen Neffe (Gebundene Ausgabe - 6. Oktober 2008)
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