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am 27. Juli 2015
Das Buch basiert auf einem großartigen Abenteuer bzw. einer starken sportlichen Leistung (der Autor ging zu Fuß von Triest nach Monaco), enttäuscht aber literarisch, historisch, politisch - und philosophisch. Wie das? Die drei ersten Kategorien leiten sich aus dem Anspruch des Autors ab: er möchte nicht einfach ein literarisches Werk zu einem großen Abenteuer schreiben sondern über die Alpen im Wandel der Zeit reflektieren. Das ging ziemlich schief - aber der Reihe nach. In literarischer Hinsicht ist das Buch v.a. eine Erlebniserzählung, gespickt mit biografischen Details die man oft gar nicht so genau wissen will (werdender Vater aus einer gescheiterten Beziehung heraus, Entstehen einer neuen Beziehung, bergsteigerische Unternehmungen von Vater und Urgroßvater). Die Erlebnisse sind mau (großteils behandeln sie sportliche Leistungen, Wegverhältnisse und Witterung), die biografischen Einsätze sind nur teilweise interessant, in Summe dann aber viel zu viel bzw. vom Thema des Buches ablenkend (z.B. Ausführungen über Schwangerschaftswochen) ... Wenn man dieses Buch mit dem US-Bestseller "Wild" vergleicht (der zurecht bereits verfilmt wurde), dann erübrigt sich jeder weitere Kommentar. In historischer Hinsicht ist es besser, man liest gleich Werner Bätzing's "Die Alpen". Lange Zitate aus diesem Klassiker bestätigen, dass der Autor eigentlich wenig Ahnung zu dem Thema hat und mehr oder weniger gut bzw. selektiv rezensiert. Da liest man besser gleich das Original. In politischer Hinsicht war ich froh dass das Buch enttäuscht hat, denn anfangen tut die Geschichte mit einem unpassenden Exkurs zur Finanzkrise 2008ff. Das Thema wird zwar hin und wieder nochmals kurz aufgegriffen, aber zum Glück nicht mehr in der Breite wie zu Beginn. Zum Glück deshalb, weil es einfach nicht ins Buch passt. Um die Finanzkrise mit den Veränderungen im Alpenraum sinnvoll zu verknüpfen fehlt(e) dem Autor leider der Weit- und Durchblick. In philosphischer Hinsicht wäre viel vorstellbar gewesen. Ein intelligenter Mensch der so lange allein zu Fuß durch die Alpen geht, muß sich doch viele interessante Überlegungen machen und diese in so ein Buch verpacken. Dazu kommt aber leider wenig bis nichts. Wohl auch deshalb, weil sich der Autor leider in sportlichen Ehrgeiz verbeisst (so z.B. in "Mountainbiker-Demütigungen", also ins Überholen von Mountainbikern zu Fuß - ich hätte geglaubt, dass man solche Kindereien spätestens nach 2 Wochen Wandern ablegen würde ...) - und weil er das letzte Drittel als verliebter Troll durch die Alpen geht, mit allen geistigen Konsequenzen dieses Zustandes. Das Buch ist leider eine vergebene Chance, eine großartige "Fußreise" (Glückwunsch dazu!) packend geistig zu verarbeiten. Als leidenschaftlicher Wanderer (und nur darum) habe ich es trotzdem fertig gelesen - allerdings mit umfrangreicheren Auslassungen wo es um Schwangerschaft, Finanzkrise ... ging. Aus diesem Grund kann ich auch noch ergänzen, dass der Schluß sehr enttaeuschend ist: die großartigen Westalpen werden leider völlig von der Liebesgeschichte überschattet, und dem Ende zu merkt man deutlich, dass der Autor offenbar selbst genug von seinem Buchprojekt hatte. Fazit: als persönliches Tagebuch gut genug, als Buchveröffentlichung zu wenig.
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am 20. Juli 2014
Schlecht konstruierte Schachtelsätze, Fußnoten in 8-Punkt-Schrift, seitenlanges zitieren aus Sekundärliteratur: Ich habe schon lange kein so ermüdendes Buch mehr gelesen. Thematisch will der Prinz offenbar zu viel. Die Mischung aus ökonomischer Betrachtung des Alpenraums und Reisebericht passt einfach nicht. Die bergwanderische Leistung des Autors ist natürlich hervorragend, die handwerkliche leider nicht.
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am 5. August 2012
Was stöhrend ist wurde von meinen Vorschreibern bereits erwähnt. Nur der erste Teil kann man als lesenswert bezeichnen - wenn auch nur mit Vorbehalt. Der Teil über die Westalpen ist schlicht eine Frecheit. Und wer sich für Ultraschallbilder intressiert; nun, dafür gibts ja Fachliteratur. Wo kann ich mein Geld zurückfordern? Hab noch nie so was schlechtes gelesen, ich muss das so sagen.
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am 16. Juni 2012
Als Alpenquerer und Vielleser habe ich mich auf das Buch gefreut, nach 250 Seiten habe ich aufgehört. Warum ? Auf der versprochenen Alpin/ Alpengeographischen Seite ist das Buch schwach . Es zitiert, Beobachtungen bleiben meist klischeehaft. Das eigentlich ärgerliche ist aber die permanent narzisstische Selbstbespiegelung des Autors, mit zum Teil , auch in der sich entblössenden Medienlandschaft, peinlichen Passagen. Es drängt sich schon der Eindruck auf : Er gehts um Selbstvermarktung, nicht um ein echtes Bemühen um Literatur oder Journalismus.
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am 8. Juli 2011
Wer einen alpinen reisebericht erwartet fühlt sich hier naturgemäss betrogen - diese enttäuschung spricht aus den vielen schlechten lesermeinungen zu diesem buch. Ich bin überzeugt, dass Prinz hier ein ganz wunderbares buch über das innere erleben auf einer solch strapaziösen wanderung gelungen ist. In der abwechslung von den berichten über die täglichen erlebnisse eines solchen unterfangens und den sehr persönlichen passagen (die mischung nennt zurecht als referenz Rabans "passage to Juneau") wird sehr präzise erfahrbar, wie die sicht auf die welt (hier: alpen) durch das eigene erleben geprägt wird --- eine "spiegelung in progress", die für mich viel interessanter zu lesen ist, als alle festgefügten tourenbeschreibungen und tatsachenauflistungen - das buch gibt dazu gute einblicke in die soziologie des alpenraums. Auch der generell melancholische unterton gefällt mir sehr. Kleiner kritikpunkt: die schlusskapitel zerfransen etwas - wenn mein gefühl nicht täuscht, verliess martin prinz hier die (literarische) kondition.
Ein durchaus sehr empfehlenswertes buch - nur sollte man eben keinen ratgeber oder bergpanoramenbeschreibungsprosa erwarten.
P.S. an die "schlechtrezensenten": lange sätze sind wirklich nichts böses, einen gewissen grad an anstrengung sollte man auch als leser ertragen lernen - trainieren, trainieren, trainieren!
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am 12. Januar 2011
Mit Spannung habe ich mich dem Buch angenommen, da mich das Thema ausserordentlich interessiert, insbesonders das jemand die Erfahrung gemacht hat, ein halbes Jahr in den Alpen unterwegs zu sein und dies auch in gewählten Worten auszudrücken weiss.
Und zweitweise kann das Buch auch fesseln und interessante Einblicke geben, insbesonders über den Wert der Arbeit an sich und Veränderung des Alpenraumes von einem Lebens- und Arbeitsort zu einen Erholungsort mit Suburbanisierungstendenzen.

Aber das dies nicht nur eine Herzensache des Autors war, die Alpen auf dem roten Via alpina zu überschreiten, sondern ein Projekt zum Geld verdienen, merkt man dem Buch leider an. Zum Teil schlampig recheriert, wobei vor allem Bätzings Werk die Vorlage für viele Gedanken war. Eigene Einsichten ergaben sich eher für Martin Prinz auf privater (Beziehungs-) Ebene, was an sich nicht verkehrt wäre, aber dem Thema nicht gerecht wurde. Am ärgerlichsten fand ich die an sich gute Idee der Gedankensprünge in die eigenen Vergangenheit und in die seiner Familie, aber irgendwie war das in keinerlei Zusammenhang zu seiner Alpenüberquerung zu bringen und manche Geschichten wurden auch nur angedacht und nicht zu Ende geführt. Zeitweise kommt das Buch sehr flickwertartig daher, die Zeit - und Gedankensprünge lassen die Vermutung aufkommen, dass das Buch recht schnell "zusammengeschustert" wurde.

Sprachlich ist Martin Prinz natürlich gut drauf, allerdings sind die zu langen und verschachtelten Sätze oft schwer nachvollziehbar.
Da wäre weniger manchmal mehr gewesen.

Fazit: eine stringente Überarbeitung mit Konzentration auf einige wesentliche Punkte würden dem Buch gut tun.
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am 15. September 2010
Voller Interesse für die Alpen und mit großem Respekt vor der Leistung des Autors in Bezug auf seine Alpendurchquerung begann ich das Buch "Über die Alpen" zu lesen. Auch die Idee zum Buch sowie die Intention des Autors die Kulturlandschaften der Alpen darzustellen beeindruckten mich vor Lesebeginn sehr. Doch bereits auf den ersten Seiten begann die Enttäuschung und er Ärger: Selbstdarstellung und Arroganz des Autors zum Quadrat, extrem schlecht recherchierte Sachinformationen über die Alpen, krude Theorien über längst wissenschaftlich erforschte, jedoch vom Autor nicht rezipierte, Zusammenhänge und Sachverhalte, ein Schreibstil, der an Schüler/innen in den unteren Klassen erinnert und ununterbrochen zwischen malerischen Literargefasel und pseudowissenschaftlicher Objektivität wechselt, Exhibitionismus des Autors in Bezug auf sich selbst (das ist ja seine Sache), aber vor allem auch in Bezug auf seine Lebensabschnittspartnerinnen und viele andere ihm begegnende Menschen, ein höchst suspektes Literaturverzeichnis, das einerseits Karl Marx anführt (von wegen "Kleine Alpenbibliothek") und andererseits natürlich auch die unveröffentlichte Diplomarbeit (!) seiner Freundin enthält, unzählige aus anderen Werken abgeschriebene Seiten (ohne zu zitieren, versteht sich), ...
Man merkt dem Buch von vorne bis hinten an, dass es in aller Eile schnell-schnell publiziert wurde, ohne professionelles Lektorat und lediglich auf das tolle Titel(bild) vertrauend, das wohl zu gar nicht so schlechten Verkaufszahlen beiträgt. Martin Prinz ist bedauerlicherweise weder annähernd Alpen-Experte, noch weniger ein guter - diesen Mangel überspielender - Schriftsteller und somit zum Scheitern verurteilt. Sein "Wissen" aus Zeitungen zu beziehen und irgendwo am Rande der Alpen aufgewachsen zu sein, reichte leider nicht aus, um dieses Buch für die Leserschaft interessant und ergiebig zu machen. Ich habe mich durchgequält, aber schließlich die Lektüre vorzeitig beendet, da ich meine kostbare Zeit nicht noch länger mit diesem Buch verschwenden wollte. Ich kann wirklich nur vom Kauf dieses Buches abraten.
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am 14. September 2010
Die Umsetzung des sicherlich sehr ehrgeizigen Buchprojektes "Über die Alpen", in dem sich Martin Prinz dem "Rätsel der Alpen" nähern beziehungsweise die sie prägenden Prozesse beleuchten will, hält leider nicht was Prinz selbst auf den ersten Seiten verspricht.

Das liegt einerseits daran, dass Prinz angesichts der vielfältigen alpinen Kulturräume mangelhaft bzw. überhaupt nicht recherchiert hat, als Haupt-Referenzwerke ausschließlich das 1984 erschienene Standardwerk Bätzings "Die Alpen" und Bergers Roman "SauErde" (diese beiden dafür seitenweise) zitiert, oder in seitenlangen Ergüssen etwa die Finanzkrise in Verbindung mit den demographischen Prozessen im alpinen Raum zu bringen sucht. Völlig ohne Fundierung kommen Vermutungen daher, wie etwa, dass in den Westalpen vielleicht einst Weiderechte nördlich des Hauptalpenkammes gegen Früchte aus den südlichen Alpentälern getauscht wurden. Während der Autor mit einer ausführlichen Beschreibung seiner Reise beginnt, und viele Überlegungen dem Raum von Triest über Kärnten, Tirol, Vorarlberg bis Südtirol widmet, spielen die Westalpen kaum eine Rolle im Buch. Sie werden vielmehr zum Schauplatz einer persönlichen Liebesgeschichte, die die großen Fragen und insbesondere die Antworten zum "Rätsel der Alpen" absolut in den Hintergrund rücken.

Im krassen Gegensatz zu den willkürlichen, teils weit hergeholten, manchmal abgeschriebenen, dafür häufig wiederholten Überlegungen wird den Lesenden andererseits auf beinah exhibitionistische Art und Weise Prinz' Vergangenheit und Privatleben unterbreitet, nicht ohne zu knappe Verweise auf das bisherige Schaffen oder die Leistungen des Autors. Was in anderen Werken vielleicht als literarischer Kunstgriff wirkt, äußert sich hier in Form eines mäßig interessanten Tagebuches, bei dem immer wieder die Frage auftaucht: Was will Prinz eigentlich mit diesem Buch?

So vielversprechend der Buchtitel, so imposant Prinz' sportliche Leistung, so vielfältig die Reise an Eindrücken gewesen sein muss, "Über die Alpen" schrammt knapp vorbei an reiner Selbstdarstellerei und kann weder als literarisch anspruchsvoll, noch als inhaltlich ergiebig bezeichnet werden.
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am 2. Mai 2010
Es gibt viele Bücher über Wanderungen, innere Einkehr auf alten Wegen und lustige, kabarettistische, foto-überladene Reisebücher. Dieses Buch gehört nicht zu den aufgezählten Gattungen. Martin Prinz hat vor, während und nach seiner Reise gut über die einzelnen durchwanderten Gebiete recherchiert. Er beschreibt den Wandel der Alpenbewirtschaftung, die ökologischen und verkehrstechnischen Eingriffe in diesen zentralen europäischen Naturraum mit sehr vielen einprägenden Fakten.Darüberhinaus gibt er Einblicke in sein eigenes Leben und versucht einen Konnex zwischen Subjektivität und objektiver Beschreibung herzustellen. Manchmal gelingt ihm das recht schön, manchmal schießt er literarisch ein bisschen übers Ziel. Als guten Schriftsteller sei ihm das aber verziehen! Und damit kommen wir zu einem wichtigen Punkt: die Sprache! Wunderbare Sätze! Keine kurzen Twitter-Mitteilungen, sondern lange, grammatikalisch richtige Sätze finden wir in diesem Buch vor! Die Abbildungen in der Mitte des Buches passen zum Text. Und obwohl die Aufnahmen mit einem Nokia-Communicator gemacht wurden, zeigen sie das fotografische Gespür von Martin Prinz.
Dieses Buch verfügt auch über ein Personen- und Sachregister, eine ausreichende Literaturliste zum Weiterlesen ("kleine Alpenbibliothek"), und wichtigen Adressen.
Dieses Buch ist für Leser und Leserinnen geschrieben, die mehr als nur ein Bilderbuch und eine Abschnittsbeschreibung des roten via alpina haben möchten. Man muss sich für dieses Buch Zeit nehmen. Ein flüchtiges Lesen hat dieses Buch nicht verdient.
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Viele Wanderer bemängeln schon seit Jahrzehnten das sich die Alpen verändern. Massentourismus, der oft kolportierte Klimawandel und die Bergsteiger selbst verändern die Landschaft. Das Buch ÜBER DIE ALPEN von Martin Prinz zeigt seine Reise zu Fuß von Triest nach Monaco auf. Doch schon im Untertitel gibt es Verdruss, denn die Landschaft verändert sich rapide und dies ist für alle sichtbar. 161 Tagesetappen und rund 2.500 Kilometer Fußmarsch haben gezeigt das sich dieser Kulturraum seit wenigen Jahrzehnten massiv verändert, schneller als es die großen Tourismusunternehmen geahnt haben und noch schneller als es sich einfache Wanderer erträumten - Martin Prinz nimmt uns mit auf eine Reise, die so wie er sie gesehen und erlebt hat, nicht zu wiederholen sein wird - ein zeitgeschichtliches Dokument schon jetzt.

Das Buch ÜBER DIE ALPEN von Martin Prinz verarbeit Erlebnisse des Autoren, geschichtliche Fakten und präsentiert Fakten in chronologischer Reihefolge der Reise. Es wartet mit leider wenig Bildmaterial auf, dafür aber mit mehr Sinneseindrücken des Autoren und das zählt. Wer die Alpen erfahren möchte, wer teilnehmen möchte an dieser außergewöhnlichern Reise, dem sei das Buch ans Herz gelegt, den der Autor hat viel Kraft in diese große Tour gesteckt.

44 Grenzüberquerungen, mehrfache Besteigung des Alpenhauptkamms und die unerlässlichen Selbstvorwürfe was man alles vergessen hat und warum man sich dies eigentlich antut, denn 2.500 Kilometer über die Alpen sind kein Pappenstiel.

Keine Datenverbindung, was wohl in Tälern und auf den Gipfeln häufig passiert und dies alles eingebettet in eine Art Selbstfindungstrip des Autoren, welcher erkennen muss das sich die Alpenlandschaft ganz langsam und nun immer schneller verändert. Der Mensch hat sie kultiviert und erschlossen für den Tourismus, nun verändert sich aber auch die Natur und die Alpen sind nicht mehr das was sie dereinst waren.

Das Buch ÜBER DIE ALPEN von Martin Prinz erzählt von Müdigkeit, von Hunger und Durst aber auch von unverhofften und berauschenden Begegnungen. Es erzählt uns eine Geschichte von Träumen und von flüchtigen Eindrücken, von Flora und Fauna, von Eis und Sonne und der Erkenntnis in etwas ganz großem zu stehen und es zu erleben.

Ist man ein anderer wenn man so eine Reise hinter sich hat? Ja und Nein, denn der der Weg war bereits das Ziel - was Martin Prinz in seinem Buch ÜBER DIE ALPEN erfahren hat und was er mit uns hier teilt ist eine Erfahrung der besonderen Art. Schatten und Licht sind eng beieinander im Tal wie auch auf dem Gipfel der Alpen - diese Reise nimmt uns mit in eine Landschaft der Gefühle und Sehnsüchte, sie zeigt uns was bereits verdorben ist und wo noch der ursprüngliche Geist auf uns wartet.

Letztendlich ist jeder Besucher aufgefordert den Naturschutzraum Alpen zu bewahren, soweit dies in unserer Macht steht. Die Reise des Autoren Martin Prinz ist der ungefährlichste und schönste Weg auf diesen 2.500 Kilometer der Erfahrungen und Eindrücklichkeiten.

Empfehlenswert!
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