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5.0 von 5 Sternen Ein Engländer erkundet das no go-Reiseland Germany...
...na, das kann ja heiter werden, dachte ich so bei mir und war auf das Äußerste gespannt, was Ben Donald denn von seinen Urlaubsreisen aus "good old Germany" zu berichten hat. Nun, da ich es wissen wollte, kaufte ich mir dieses Buch.

Zuerst einmal: das Buch ist sehr warmherzig, offen und angenehm locker geschrieben. Die Rahmenhandlung, in die die...
Veröffentlicht am 21. Februar 2010 von Danny B.

versus
15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen I'm surprised the Germans liked it
Sorry to write in English - in my defence, I read the English version. It started well, I love travel books and I love Germany. What's not to like? and indeed the writing is very good.

But I very quickly established that it's not so much a book about Germany and the Germans - rather it is a book about the good ol' Britishers opinion and obsession with all...
Veröffentlicht am 28. Oktober 2010 von Sheona Gillespie


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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Engländer erkundet das no go-Reiseland Germany..., 21. Februar 2010
Von 
Danny B. "kleines Kätzchen" (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
...na, das kann ja heiter werden, dachte ich so bei mir und war auf das Äußerste gespannt, was Ben Donald denn von seinen Urlaubsreisen aus "good old Germany" zu berichten hat. Nun, da ich es wissen wollte, kaufte ich mir dieses Buch.

Zuerst einmal: das Buch ist sehr warmherzig, offen und angenehm locker geschrieben. Die Rahmenhandlung, in die die ganze Geschichte eingebettet ist, finde ich sehr gut gelungen: ein Reise-Therapeut, der sich "Manny Heimway" nennt und Ben Donald "Nachhilfeunterricht in Sachen Deutschland" erteilt und ihn mühsam davon zu überzeugen versucht, dass Deutschland doch nicht so ein schlechtes Land als Reiseziel ist, wie Ben immer geglaubt hatte. Manny versucht in seinen Therapiestunden Ben dazu zu bewegen, seine nächsten Urlaube in Deutschland zu verbringen (die Sache mit dem Reisetherapeuten Manny zieht sich wie ein roter Faden durch das ganze Buch und lockert die Story sehr auf).

Nach einigem Zögern entschließen sich der Autor und seine Familie schließlich doch, an dem Abenteuer "Urlaub in Germany" teil zu nehmen und werden von einem Deutschland-Aufenthalt zum nächsten mehr und mehr überrascht, was Deutschland alles zu bieten hat: Manny hatte ihnen buchstäblich die Augen geöffnet!

Insgesamt 15-mal hat Ben Donald seinen Urlaub in Deutschland verbracht und immer wieder Neues und Spannendes hierzulande entdeckt. Auf seinen Reisen wird Ben natürlich auch mit allerlei Skurillem und Merkwürdigem des Deutschen und deren Eigenheiten konfrontiert: Nacktbaden (FKK) am Ostsee-Strand, Bierzeltstimmung und Lederhosen auf dem Oktoberfest in München, nächtliche Kneipenbesuche in der romantischen Studentenstadt Heidelberg und, und, und...

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich kann es ohne Einschränkung weiterempfehlen. Es ist humorvoll geschrieben, köstliche Unterhaltung für mehrere Stunden ist garantiert! Außerdem erfährt der Leser auch allerhand zu historischen Begebenheiten, die sich hierzulande ereignet haben (Varus-Schlacht; Entstehung der Burschenschaften usw.).

Das Buch gibt es auch in der englischen Original-Ausgabe (Kategorie: engl. Bücher):
Ben Donald: Springtime for Germany (or how I learned to love Lederhosen).
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meine abenteuerliche Reise ins Land von Weltschmerz und Sauerkraut, 27. Oktober 2008
Von 
Thorsten Wiedau (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Deutschland for Beginners: Meine abenteuerliche Reise ins Land von Weltschmerz und Sauerkraut (Gebundene Ausgabe)
Ben Donald hat es gewagt - eine Reise nach Deutschland und das als waschechter Engländer - shocking! Normalerweise hätte die Engländer auf den Reisewunsch und mögliche Reiseberichte nur geantwortet IŽm not amused" - doch Deutschland ist anders - besser, echter und authentischer als alle Vorurteile! Ben Donald beweist es in seinem Buch DEUTSCHLAND FOR BEGINNERS.

Was habe ich gelacht und das auch noch in der Öffentlichkeit, als ich das Buch las - ich scheine so gar nicht Deutsch gewirkt zu haben, zumindest nicht nach gängigen Vorurteilen unserer Nachbarn... doch DEUTSCHLAND FOR BEGINNERS von Ben Donald ist jede Lachfalte wert, welche es verursacht.

Danke an einen Britten der es wagte teutonischen Boden zu betreten und es auch noch gut gefunden hat hier bei uns zu sein. Meinen Respekt vor all den Erfahrungen, welche er machen musste um dem Deutschen nahe zu kommen: Saunabesuche, Lederhosen, Strandkörbe, die Reeperbahn (Hamburger Rotlichtviertel), Bierexzesse und des Deutschen liebster Sport dem Fußball.

Ich habe es genossen mich selbst über Ben Donald noch einmal kennen zu lernen und wer sagt da Deutsche hätten keinen Humor - seine Ansichten sind treffend und informativ zugleich.

Deutschland ist in der Tat ein schönes Reiseland und seine Bewohner wunderbare Menschen, die Pickelhaube scheint ganz weit weg, wobei der Hang zu Uniformen irgendwie geblieben ist...

Ben Donald zeigt uns so oder so ähnlich wie wir unseren Nachbarn erscheinen, schrullig aber liebenswürdig und wenn Humor grenzüberschreitend heilend ist, dann haben wir in dem Autor einen wahren Freund Deutscher Lebensart gefunden, welcher uns toleriert und nimmt wie wir sind.

Sehr empfehlenswert!
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Engländer erkundet das no go-Reiseland Germany..., 30. November 2008
Von 
Danny B. "kleines Kätzchen" (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Deutschland for Beginners: Meine abenteuerliche Reise ins Land von Weltschmerz und Sauerkraut (Gebundene Ausgabe)
...na, das kann ja heiter werden, dachte ich so bei mir und war auf das Äußerste gespannt, was Ben Donald denn von seinen Urlaubsreisen aus "good old Germany" zu berichten hat. Nun, da ich es wissen wollte, kaufte ich mir dieses Buch.

Zuerst einmal: das Buch ist sehr warmherzig, offen und angenehm locker geschrieben. Die Rahmenhandlung, in die die ganze Geschichte eingebettet ist, finde ich sehr gut gelungen: ein Reise-Therapeut, der sich "Manny Heimway" nennt und Ben Donald "Nachhilfeunterricht in Sachen Deutschland" erteilt und ihn mühsam davon zu überzeugen versucht, dass Deutschland doch nicht so ein schlechtes Land als Reiseziel ist, wie Ben immer geglaubt hatte. Manny versucht in seinen Therapiestunden Ben dazu zu bewegen, seine nächsten Urlaube in Deutschland zu verbringen (die Sache mit dem Reisetherapeuten Manny zieht sich wie ein roter Faden durch das ganze Buch und lockert die Story sehr auf).

Nach einigem Zögern entschließen sich der Autor und seine Familie schließlich doch, an dem Abenteuer "Urlaub in Germany" teil zu nehmen und werden von einem Deutschland-Aufenthalt zum nächsten mehr und mehr überrascht, was Deutschland alles zu bieten hat: Manny hatte ihnen buchstäblich die Augen geöffnet!

Insgesamt 15-mal hat Ben Donald seinen Urlaub in Deutschland verbracht und immer wieder Neues und Spannendes hierzulande entdeckt. Auf seinen Reisen wird Ben natürlich auch mit allerlei Skurillem und Merkwürdigem des Deutschen und deren Eigenheiten konfrontiert: Nacktbaden (FKK) am Ostsee-Strand, Bierzeltstimmung und Lederhosen auf dem Oktoberfest in München, nächtliche Kneipenbesuche in der romantischen Studentenstadt Heidelberg und, und, und...

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich kann es ohne Einschränkung weiterempfehlen. Es ist humorvoll geschrieben, köstliche Unterhaltung für mehrere Stunden ist garantiert! Außerdem erfährt der Leser auch allerhand zu historischen Begebenheiten, die sich hierzulande ereignet haben (Varus-Schlacht; Entstehung der Burschenschaften usw.).

Das Buch gibt es auch in der englischen Original-Ausgabe (Kategorie: engl. Bücher):
Ben Donald: Springtime for Germany (or how I learned to love Lederhosen).
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen I'm surprised the Germans liked it, 28. Oktober 2010
Sorry to write in English - in my defence, I read the English version. It started well, I love travel books and I love Germany. What's not to like? and indeed the writing is very good.

But I very quickly established that it's not so much a book about Germany and the Germans - rather it is a book about the good ol' Britishers opinion and obsession with all things German. It starts with FKK which he never really leaves alone and soon wanders onto the usual tried and trusted German clichés: lederhosen, sausages and beer. And bread. But I think he really really missed the point about the relationship between Germans and Bread (he quotes the saying: "zur not essen wir die Wurst ohne Brot" and assumes it's about the sausage. Boing! It's about the bread. In an absolute emergency a German can do without his bread, but it would be an emergency.

And so it went on.

Probably what peeved me most was his dismissal of Köln, although he redeemed himself somewhat with his admiration (or was it a little bit sneering in tone?) of Bamberg.

All in all - if you are very familiar with the British (dare I say English - because, let's face it, that's what he is) and very familiar with Germany and the Germans it might be vaguely interesting. Other than that it was a bit of a disappointment I'm afraid.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Urlaubsesxotik made in Germany, 27. März 2010
Ben will nicht mehr! Er hat einfach keine Lust mehr wie alle Briten nach Spanien, Afrika oder Italien zu reisen. Was aber nun tun, wenn das Fernweh ruft, man sich aber nicht mit Pauschalurlaubern oder 'lonly planet' gesteuerten Backpackern auf die Reise machen möchte? Der selbsternannte Reisetherapeut Manny kennt die Diagnose:Ben hat das gefährliche 'Heimway-Syndrom'. Es kann zu Depressionen und kultureller Bindungslosigkeit führen. Natürlich weiß Manny Rat und schickt Ben kurzerhand auf eine Reise nach 'good-old-Germany'. Das Land des Weltschmerz und Sauerkraut. Denn nur hier kann Ben sein 'Heimway-Syndrom' überwinden und wieder lernen das Reisen zu genießen. Was Manny nicht ahnte, nimmt so seinen Lauf. Ben entdeckt ein Land, in den es ihn immer häufiger zieht. Er lernt die Menschen mit ihren Eigenarten kennen und schätzen und endeckt nebenbei wunderschöne Landstriche, abenteuerliche Sitten und FKK- Strände.....
Fazit: Ein wunderschönes, warmes und stellenweise lustiges Buch, welches überraschend informativ ist. Ich habe Deutschland durch die britische Brille gesehen und habe dennoch sehr viel Neues kennengelernt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Locker und humorvoll, 10. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Deutschland for Beginners: Meine abenteuerliche Reise ins Land von Weltschmerz und Sauerkraut (Gebundene Ausgabe)
Nicht nur Ben lernt allerhand über die Deutschen und ihr Land, auch der (deutsche) Leser erfährt einiges über die Engländer und die herrschenden Ressentiments gegenüber Deutschland. So trägt das Buch vielleicht in kleinem Maße zu einer Völkerverständigung im kleinen Rahmen bei.
Viele kleine, typisch englische Bemerkungen und Witzchen sind eingebunden, zum Beispiel das obligatorische "Don't mention the war".

Auch über sein eigenes Land lernt man sehr viel, da in dem Buch viele historische Begebenheiten geschildert sind, die man so locker beschrieben in keinem Geschichtsbuch findet.

Der Ton des Buches ist durchgehend locker und humorvoll, der britische Humor ist nicht so schwarz, dass jemand aus Deutschland ihn nicht verstehen würde, aber dennoch - gottseidank - vorhanden.

Das Buch wird jedem humorvollen Leser Spaß machen, wird ihn dazu bringen, sich selbst mit einem Augenzwinkern zu sehen und Neues über seine Heimat zu entdecken.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen zu wenig Humor, 9. Februar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch ist ein Reiseführer in gedruckter Sprachform. Es beschreibt mehrere sehenswerte Touristen Anlaufpunkte in Deutschland sehr ausführlich und freundlich.
Im ganzen aber sehr trocken. Wer die beschriebenen Städte und Sehenswürdigkeiten nicht kennt, und/oder sich dafür nicht interessiert, den wird das Buch schnell langweilen.

Ich wollte ein Buch, (von einem Ausländer geschrieben), das die Deutschen mit ihren speziellen Eigenheiten beschreibt, und seine persönliche Meinung dazu. Der Autor schreibt mehr über die Städte und die jeweiligen Touristenanlaufpunkte als über die Menschen, die da wohnen. Typisch Tourist eben.
Jeder Städteführer ist da besser.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kann Deutschland ein Reiseland für Briten sein? Yes, it can!, 15. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Deutschland for Beginners: Meine abenteuerliche Reise ins Land von Weltschmerz und Sauerkraut (Gebundene Ausgabe)
Der britische Reiseschriftsteller Ben Donald hat getreu dem Motto "Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah" Deutschland auf seine Qualitäten als potentielles Tourismusziel hin bereist und beurteilt.

Dabei herausgekommen ist ein Buch, das zwar einerseits ganz amüsant geschrieben, aber letztlich weder Fisch noch Fleisch ist. Es ist weder ein klassischer Reisebericht mit einschlägigen Empfehlungen, noch ein Buch über Deutschland und die Deutschen im Allgemeinen.

Was den deutschen Leser (an den sich dieses Buch ja eigentlich nicht richtet) sicherlich beeindruckt, ist, dass Donald Deutschland und seine Bewohner, Sitten und Gebräuche durchweg von der positiven Seite zeigt - dabei verkörpert er den "durchschnittlichen" Briten, der sich eigentlich nicht für Deutschland interessiert, eher Vorbehalte hegt und mit "deutsch" vor allem die Unsitte der Liegestuhlreservierung durch Badetücher deutscher Touristen im Urlaub am Mittelmeer assoziiert.

Dementsprechend unbedarft bzw. vorbelastet begibt sich der Autor auf die Reise, wobei "Reise" hier nicht nur im touristischen, sondern auch im geschichtlichen und kulturellen Sinn gemeint ist. Das Fazit seiner Erfahrungen, die er dabei macht, läuft darauf hinaus, dass Deutschland zwar viele überraschend schöne Seiten zu bieten hat, letztlich aber alles doch zu organisiert und ordentlich ist.

Hieran möchte ich dann auch meine Kritik an dem Buch anknüpfen: Einerseits möchte der Autor Deutschland zwar für die mit Vorurteilen behafteten Briten schmackhaft machen, andererseits ist sein Werk ein Sammelsurium von Plattitüden und Klischees: Die Deutschen lieben allesamt FKK, Männlein und Weiblein gehen gemeinsam nackig in die Sauna, lieben Birkenstocks, sind unsexy, humorlos, bauen tolle Autos, sind allesamt Dichter und Denker, können Bierbrauen, aber keinen Wein anbauen, verstehen es zwar, Volksfeste, wie z.B. das Oktoberfest oder den kölschen Karneval zu feiern, aber auch diese Feste sind einfach zu perfekt organisiert.

Als Pluspunkt verstehe ich es (aus meiner deutschen Sicht), dass sich der Autor durchaus auch mit der deutschen Geschichte, vor allen den maßgeblichen Gestaltern des 19. Jahrhunderts, auseinandersetzt. Hier wird vor allem auf Turnvater Jahn, "Wassertreter" Kneipp, Herrn Schreber, der für die gleichnamigen Gärten steht, Kindergartenerfinder Fröbel und noch viele andere mehr, eingegangen. Letztlich bleiben jedoch auch diese geschichtlichen Exkurse oft sehr oberflächlich und werden stark vereinfacht und mitunter falsch wiedergegeben.

Insgesamt war ich während der Lektüre von "Springtime for Germany" (so der Originaltitel) immer wieder hin- und hergerissen. Ja, Donald will den britischen Leser für Deutschland einnehmen, er schreibt witzig, er versucht auch durchaus, dem "deutschen Wesen" auf den Grund zu gehen - andererseits bleibt er doch immer wieder schon an der obersten Oberfläche kleben.

Ich denke, dass Donald's Problem ist, dass er selbst Deutschland lediglich auf verschiedenen Reisen kennen gelernt hat. Dazu kommt, dass er die deutsche Sprache wohl auch nur sehr mäßig beherrscht - vor diesem Hintergrund empfinde ich es als ein wenig anmaßend, einen Reiseführer / ein Deutschlandbuch (oder was immer "Deutschland For Beginners" nun eigentlich sein soll) zu schreiben und sich gewissermaßen als Experte auszugeben.
Aber was soll's: Letztlich ist es wohl durchaus begrüßenswert, wenn ein Brite ein kurzweiliges und humorvolles Buch über Deutschland schreibt.

Deutschland for Beginners: Meine abenteuerliche Reise ins Land von Weltschmerz und Sauerkraut
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4.0 von 5 Sternen wers gern ausführlich mag, 3. Januar 2012
nettes buch für menschen die lesen mögen, die nicht nur bespasst werden wollen. tritt nicht nur auf den üblichen klischees über deutschland herum
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Absolut kein Lesegenuss, 17. Januar 2012
Das Buch liest sich für mich sehr zäh. Es enthält sehr viele langwierige Ausführungen zu historischen Begebenheiten, die leider auch nicht wirklich anschaulich oder unterhaltsam beschrieben sind. Ich hatte mir eine lebensnahe und humorvolle Schilderung der Eindrücke des Autors erhofft, aber vieles wirkt einfach nur aufgesetzt und wenig humorvoll. Normalerweise fällt es mir sehr schwer ein Buch nicht zu Ende zu lesen. In diesem Fall werde ich die Lektüre wohl aber vorzeitig abbrechen, weil ich die meiste Zeit nur gegen meine Ermüdungserscheinungen ankämpfen und mich zum Weiterlesen zwingen muss. Zur reinen Informationsaufnahme, ohne Freude beim Lesen, ist mir die Zeit zu schade.
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Deutschland for Beginners: Meine abenteuerliche Reise ins Land von Weltschmerz und Sauerkraut
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