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Kundenrezensionen

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am 15. September 2013
Der Afghane besticht durch detaillierte Recherchen. Der Protagonist ist ein wahrer Held. Der Antagonist grausam und methodisch. Also weshalb nur zwei Sterne? Weil ein unspektakuläres (und unrealistisches) Szenario gewählt wurde und das Buch sich sehr mechanisch entfaltet. Dieses Buch kommt nicht annähernd an alte Forsyth Werke heran. Schade.
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Durch einen Zufall erfahren die Geheimdienste des Westens von einem neuen Anschlag von "al Quida". Durch die enorme Ähnlichkeit eines ehemaligen SAS-Angehörigen zu einem bekannten Talibankämpfer ermöglicht schleusen Sie "Ihren eigenen Mann" bei "al Quida" ein und versuchen ein Neues 9/11 zu verhindern!
Gewohnt routiniert und sehr gut rechergiert liest sich das Buch sehr schnell und informativ. Leider sind seine Charaktere diesmal mit weniger Tiefe versehen, als man es von Forsyth gewöhnt ist! Die Geschichte ist bis um Ende spannend und interessant aufgebaut. Wie immer beherrscht Forsyth es, wichtige Informationen geschickt in die Story zu verpacken, dass man beim Lesen technische und wirtschaftliche Details ohne Vorkenntnisse aufnimmt und versteht.
Fazit: Spannende und gute Unterhaltung, aber eher einer der schwächeren Forsyth-Romane.
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Zugegeben bis zur Veröffentlichung von "Der Afghane" hätte mir der Name Frederick Forsyth rein gar nichts gesagt, doch als Neueinsteiger hat mich dieser Thriller schwer beeindruckt, noch mehr weil er angeblich sogar zu seinen schlechteren Werken gehören soll. Forsyth erzählt darin eine Geschichte wie sie auch schon zig anderen Autoren eingefallen tatsächlich ist, doch die Art und Weise wie er diese umsetzt unterscheidet einen Meister von seinen Nachahmern.

Die Erzählung knüpft direkt an die Ereignisse der Londoner Anschläge vom 7. Juli 2005 an und geht davon aus, dass einer der Attentäter ein Prepaidhandy gekauft und an einen al-Quaida-Instruktor verschenkt hat, der es wiederum als Zeichen seiner Wertschätzung an den Finanzchef des Terrornetzwerkes überreicht hat. Wie immer sollte man allerdings aufpassen wer so Zugang zu seinen Handy hat und so entwendet es ein Leibwächter des Finanzchefs kurzerhand für ein Privatgespräch, unwissend, dass der Pakistanische Geheimdienst plötzlich mithört und auch die Briten umgehend informiert, als es zu einer Razzia kommt, bei der zwar kaum ein verhörfähiger Zeuge überlebt, doch zumindest ein Laptop gerettet werden kann und der hat es im wahrsten Sinne des Wortes in sich. Allem Anschein nach plant die al-Quaida nämlich einen verheerenden Anschlag, der sogar den elften September in den Schatten stellen könnte.

Die beiläufige Bemerkung des Koran-Spezialisten Terry Martin bringt die Entscheidungsträger im britischen Geheimdienst schließlich auf eine Idee, nämlich dessen Bruder SAS-Colonel Mike Martin (der zudem bereits Erfahrungen als Spion im nahen Osten gesammelt hat) als Doppelgänger des afghanischen Taliban-Kämpfers Izmat Khan irgendwie in die al-Quaida-Operation einzuschleusen, während der echte Khan aus Guantanamo befreit und heimlich in ein britisches Gefängnis geschafft werden soll...

Forsyth hat gut recherchiert das muss ihm schon lassen und auch wenn der Afghane im Grunde nur über wenig aktive Handlung verfügt und der Rest dafür mehr Erklärungen über die Funktionsweise islamistischer Dschihadisten-Netzwerke von Nordafrika bis Indonesien sind, so ist der Plot doch sehr spannend gestrickt und beeindruckt vielleicht gerade durch seine Akribie mehr als wenn die Handlung auf einige hundert Seiten mehr gestreckt worden wäre (wobei die teils etwas unrealistisch wirkende Handlung zum schwerwiegenden Kritikpunkt geworden wäre) und Forsyth dafür auf die Hintergrundinformationen verzichtet hätte. Beeindruckend ist dabei mit wie wenig Action die eigentliche Handlung auskommt, während sich da erheblich mehr in den Rückblenden abspielt, die der eigentlichen Story ja regelrecht die Show stehlen.

Es mag sein, dass "der Afghane" ein Rückschritt für einen Autor vom Format eines Frederick Forsyth darstellt, doch selbst wenn verkörpert dieser noch ein gewisses Niveau, das sich eindeutig von der nachkommenden Konkurrenz abhebt, rein qualitativ muss man schon fast behaupten dass das Buch besser recherchiert ist als ein markanter Anteil von allem was in Form von Übersetzungen vom großen Teich zu uns herübergeschwemmt wird. Der Afghane ist dabei derart gut ausgearbeitet, dass man davon ausgehend sogar auf einige sehr allgemein gehaltenen Sachbücher zum Thema verzichten kann.

Fazit:
Für sich genommen ein hervorragend recherchierter und spannender Thriller, über einen Undercoveragenten der versuchen muss den womöglich größten Terror-Anschlag der Geschichte zu verhindern.
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am 24. Oktober 2007
Ein afghanischer Taliban, der seit fünf Jahren in Guantanamo einsitzt und ein britischer Offizier, der dessen Identität übernimmt, um als Agent in Al-Qaida eingeschleust zu werden und einen drohenden Anschlag gigantischen Ausmaßes auszuspionieren – diese Hauptfiguren werden zunächst interessant und ansprechend aufgebaut. Auch Forsyths Sachkenntnis und Wissen über geheimdienstlerische und waffentechnische Hintergründe beeindruckt. Man erfährt zudem noch mal Einiges zur neueren Geschichte Afghanistans und zur globalen Verbreitung des Terrornetzwerks. Das alles sorgt durchaus für Spannung, auch wenn der Plot in Teilen natürlich schon sehr fiktiv und kaum realistisch erscheint, aber das macht ja nichts.
Ein echter Qualitätsabfall entsteht dann allerdings doch, weil das so gut eingeführte "Afghanendoppel" im weiteren Fortlauf der Handlung immer mehr an Präsenz verliert. Und mit der völlig unglaubwürdigen Jagd auf den echten Afghanen, die dann wirklich nur noch aus übler Effekthascherei besteht, wird das nur noch schlimmer gemacht. Sonnenklar ist auch, dass bei Forsyth eine rein westliche Sichtweise zum Zuge kommt. Dabei hätten ein paar kritische Anmerkungen zur angloamerikanischen Politik im Nahen Osten der Story gewiss nicht geschadet - im Gegenteil: dies hätte die Aktualität und Authentizität der Geschichte eher belebt.
So bleiben nach gutem Beginn nur noch drei Sterne übrig.
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am 14. Mai 2007
Ich habe (fast) alle Bücker von F.Forsyth gelesen und schätze den Autor als akribisch recherchierenden Schriftsteller sehr. Meine Empfehlung an Freunde und Bekannte lautete bisher immer: Forsyth ist ein begnadeter Schreiber, da kann man unbesehen kaufen.

So fand ich denn auch vor kurzem im Urlaub in der örtlichen Buchhandlung den "Afghanen" und machte mich gleich an das "Verschlingen" des Buches. Leider musste ich schon nach wenigen Kapiteln feststellen, dass der Plot zwar interessant, jedoch absolut vorhersehbar dargestellt wird. Die Protagonisten (auch, wenn wir einen bereits aus der "Faust Gottes" kennen) wirken farb- und lieblos dargestellt. Das Ende überrascht nicht. Wo sind die interessanten Wendungen der früheren Meisterwerke von Forysth geblieben? Schon die Seitenzahl hätte mich auf das Manko dieses Werkes aufmerksam machen müssen, so dünn fällt es zum Vergleich mit älteren Werken des Autors aus.

Fazit: Von diesem Buch besser die Finger weg, sonst verfällt man schnell zu Unrecht der Überzeugung, Forsyth wäre nur ein typisch mittelmäßiger Schriftsteller. Lieber die alten Werke lesen, auch seine Kurzgeschichten von früher sind allemal lesenswerter, als dieses Buch!
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am 18. Dezember 2006
Also, um es vorauszuschicken, ich bin ein absoluter Forsyth-Fan. Der gute alte Frederick ist (und bleibt) der König der Politthrillerautoren. Er ist DER BESTE. Gerade auch wegen der Detailbesessenheit in seinen bisherigen Büchern. Aber diesmal hat er es versäumt, der Story einen ordentlichen Spannungsbogen zu verpassen. Insgesamt ist es gar kein Roman. Es ist eine minutiös recherchierte Hintergrundstory. Hochinteressant in der politischen Analyse der internationalen Terrorszene, aber Handlung im Sinne eines Romanes wird erst im letzten Drittel entwickelt. Die Personen bleiben blass, die eigentliche Handlung ist vernachlässigt und wirkt schnell gestrickt. Ich will hier nicht vom Kauf abraten. Forsyth hat so viele wirklich gute Thriller geschrieben, da wollen wir ihm dieses mal verzeihen.
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am 6. September 2014
Dies ist der zweite Band um den SAS-Agenten Mike Martin. 2006. Durch einen dummen Fehler eines Al-Qaide-Mitglieds gelingt es CIA und MI5, einen Unterschlupf der Terroristen in Pakistan zu stürmen. Dabei nehmen sie einige Gefangene, der Finanzchef der Al Qaida springt aus dem Fenster. Vorher versucht er noch vergeblich, seinen Laptop zu zerstören. Darauf findet sich der Hinweis auf eine Aktion, die als die Feuerreise bezeichnet wird. Weil sich niemand so recht vorstellen kann, um was es sich dabei handelt, kommt man auf Mike Martin zurück, der mittlerweile pensioniert ist. Bereitwillig nimmt er die Rolle eines afghanischen Al-Qaida-Mitglieds an, das er aus einem früheren Einsatz kennt und das grade in Guantanamo festsitzt. So kommt er in Kontakt mit wichtigen Al-Qaida-Männern und kann an dem Einsatz teilnehmen, der die Welt verändern soll. Denn ihm sollen die acht wichtigsten Regierungschefs der Welt zum Opfer fallen, die ihr Gipfeltreffen diesmal auf einer Fahrt mit einer Riesenyacht von den USA nach England abhalten wollen... Hätte sich Forsyth kürzer gefasst, hätte er ein bisschen weniger Personen verwendet, hätte er nicht ständig in die Vergangenheit zurück geschaltet, um Aspekte auszugraben, die mit der Handlung nichts zu tun haben - das Buch wäre ein spannender Runner gewesen. So ist es eine recht gute Fantasie, die an einigen Stellen richtig spannend ist, an anderen eher langweilig, und der man leider zu sehr das Logikloch anmerkt, dass da besagt: Immer, wenn ein Böser etwas Böses tut, ist immer auch ein guter da, der das verhindert. Aber wenn man das Gehirn an den unlogischen Stellen abschaltet, ist das Buch doch recht lesenswert, kommt aber an frühe forsyth-Romane nicht ran. Also grade mal Durchschnitt.
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am 8. März 2012
Dieses Buch ist definitiv der Tiefpunkt im Gesamtwerk von Frederick Forsyth. Alles, was an seinen Büchern immer schon schwach war, fällt hier noch schwächer aus aus, und alles, was früher gut war und die Schwächen ausgeglichen hat, fehlt hier.

Also, was ist schwach bzw. noch schwächer als sonst? Die handelnden Personen werden eigentlich überhaupt nicht charakterisiert, schon gar nicht differenziert. Sie wirken alle wie (entweder böse oder gute) Automaten, die ohne Gefühle und oder Gedanken irgendetwas tun. Das ist un unglaubwürdig, langweilig und führt dazu, dass man sich mit niemandem identifizieren kann. Schlimmer denn je ist auch das Pathos. Immer wenn es um das Vaterland, das Soldatentum und den (christlichen) Glauben geht, trieft es nur so aus den Seiten und das sprachliche Niveau sinkt von 4- auf 6. Es ist ja gut und schön, dass Forsyth ein patriotischer, konservativer, strammer Christ, aber das muss er uns nicht in jedem Buch wieder beweisen und eben schon gar nicht auf diesem sprachlichen Null-Niveau. Wie immer ist der Text auch voller Superlative: Der Beste, der Größte, der Böseste usw. Nie kommen Menschen (oder Dinge) vor, die irgendwie durchschnittlich, normal sind und somit aus der echten Welt stammen könnten. Auch die Marotte mit technischen Details von Waffen, Schiffen, Flugzeugen, Geheimdiensten etc. um sich zu werfen ohne, dass es die Hanlung voranbringt, ist in diesem Buch besonders ausgeprägt.

Was gegenüber früher fehlt, ist vor allem die Spannung. Sie hat sich bei mir nicht eingestellt (und bei vielen Anderen ja anscheinend auch nicht). Der Plot ist relativ schlicht, wird durch Abschweifungen und Rückgriffe auf "Die Faust Gottes" mordsmäßig aufgebläht und führt letztlich zu einem banalen, unglaubwürdigen Ende. Die zweite Stärke früherer Bücher, nämlich das interessante, bis dahin kaum bekannte politische, ökonomische und technische Zusammenhänge - meistens wohl zutreffend - dargestellt wurden, ist hier kaum anzutreffen. Zwar werden auch hier wieder Fakten über Fakten ausgestreut, aber man glaubt dem Autor nicht, dass er sich wirklich auskennt. Die gesamten Ausführungen über den Islam sind sicher nicht falsch, aber doch wohl extrem vereinfacht und ausschnittsartig. Ich habe jedenfalls nichts dazugelernt. Auch die Darstellung von Dingen, die mit Computertechnik, Kryptographie, Satelliten etc. zu tun haben, fand ich nicht überzeugend und auch nicht interessant. Mir scheint, hier hat Forsyth einige altersbedingte Defizite, die er auch nicht mehr durch Recherche ausgleichen, weil er seine Bücher in viel zu schneller Abfolge heraushaut.

Fazit: Das wars für mich mit Forsyth; ich werde mir kein Buch mehr von ihm kaufen, sondern nur noch mal alle paar Jahre den "Schakal" oder "die Akte Odessa" aus dem Regal nehmen. Die sind nämlich selbst dann noch spannender und interessanter als "Der Afghane", wenn man sie schon zum dritten Mal liest.
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am 29. Juli 2007
Um es gleich vorwegzunehmen: "Der Afghane" ist wahrlich kein schlechtes Buch. Es ist eher unvollständig und wirkt so, als wäre dem bemühten Autoren zum Schluss nichts wirklich Kreatives mehr eingefallen.
Und so wird man letztendlich enttäuscht, da sich Forsyth zunächst alle erdenkliche Mühe gibt, um seiner Story und insbesondere dem Hauptcharakter Mike Martin einen realistisch wirkenden Anstrich zu verleihen. Insbesondere die (sehr) lange Erläuterung des Lebenslaufes von Martin wirkt derart detailliert, dass man Realität und Fiktion kaum noch auseinander halten kann. Dazu kommt eine zwar grenzwertige, jedoch insgesamt spannende und interessante Grundstory um "Al Isra", welche den Leser mit allen technischen Mittelchen und semi-politischen Verwicklungen in den Bann zu ziehen weiß. Und dazu noch angenehme Schriebart, gute Recherche und die Aktualität, welche eine schon fast bedrückende Atmosphäre erzeugt......eigentlich müsste alles wunderbar sein und das Buch als solches als gelungen gelten.
Doch es kommt anders: während der Autor seinen Protagonisten und Helden zunächst ellenlang einführt und den Spannungsbogen stetig in die Höhe treibt, scheint Forsyth nicht an einem würdigen Ende interessiert gewesen zu sein. Als es zum großen Showdown kommen soll, als alles auf seinen Höhepunkt "zutreibt", da kommt es zur großen Leere. Es wird ausschließlich die Abfolge von Ereignissen heruntergeleiert, lieb-und würdelos, Ende und gut ist. Nach dem "Friß oder Stirb"-Prinzip, lässt Forsyth den Leser auf den letzten 50 Seiten sträflich alleine und zieht sich auf das zuvor Geleistete zurück.
Fazit: Forsyth hat eine große Chance vertan. Das Buch ist zunächst fesselnd und spannend, keine Frage. Aber wenn einem begnadeten Autoren dann irgendwann nichts besseres mehr einfällt und er die Spannung zum Ende hin zu sehr versachlicht, dann muss ich als Leser unbefriedigt zurückbleiben. Aufgrund des gänzlich misslungenen (weil fast fehlenden) Endes, bleibt das Buch leider als unvollständiger Spannungsthriller in meinem Bücherschrank stehen.
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am 28. Juli 2014
Ein aktueller Agententhriller. Al-Quaida will eine neue Großkatastrophe auslösen. Ziel ist es, die auf der QM-2 von den USA nach Großbritannien reisenden G8-Ggipfelteilnehmer durch einen als Petroleumbombe fungierenden Frachter auszulöschen. Das erfährt man allerdings erst auf den letzten 100 Seiten des Romanes. Die ganzen Seiten davor geht es um die Aktivitäten des amerikanischen und britischen Geheimdienstes herauszubekommen, was die muslimischen Terroristen vorhaben. Dazu wird ein in Guantanamo einsitzender Häftling, der Afghane, pro forma freigelassen und gegen einen britischen Agenten ausgetauscht, um ihn in das Operationszentrum der Al-Quaida einzuschleusen und damit deren Ziel kennenzulernen. Dieser Teil des Buches ist rein erzählender Natur. Das ist interessant, aber auch ein bisschen fad. Interessant dabei sind die geschilderten Möglichkeiten der Überwachung und Aufklärung, die heute verfügbar sind und mit welch einfachen Mitteln sich die Terroriten dagegen zu helfen wissen. Ich denke, das sind echte Tatsachenschilderungen. Eine richtige Handlung kommt erst auf den letzten 100 Seiten zum Tragen. Die ist jedoch recht spannend. Ich denke auch, der Geisteswelt der agierenden Muslime ist korrekt Rechnung getragen. Vor dem Hintergrund ist gut nachvollziehbar, dass unsere Bevölkerung Bedenken hat mit der Leichtfertigkeit, mit der unsere Gesellschaft erlaubt von Extremisten unterwandert zu werden.
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