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Kundenrezensionen

21
4,4 von 5 Sternen
Kanzler
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. August 2003
Man kann Guido Knopp's Stil mögen oder nicht. Eines steht fest - tiefem wissenschaftlichem historischen Anspruch wird er nie genügen. Aber das will er auch nicht; er will für Geschichte begeistern und das gelingt ihm auch hier. Eine leicht zu lesende, nichtsdestotrotz hochinteressante Darstellung von Biografien und Meilensteinen der deutschen Geschichte; geeignet, den interessierten Leser danach zu weiterführender Lektüre greifen zu lassen, weil der Funke übergesprungen ist. So z.B. mit Sicherheit ein hervorragendes Buch, um gerade jungen Menschen in leicht verdaulicher Form in Bild der Vergangenheit ihres Landes zu geben. Vor diesem Hintergrund ein empfehlenswertes Buch, das man immer wieder gerne aus der Bibliothek zieht.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Januar 2003
Obwohl ich das Buch "Kanzler" von Guido Knopp für sehr gelungen halte, da die Nachkriegsgeschichte wie auch die wichtigsten Punkte und Stationen der Politik der vergangenen Jahrzehnte in einfacher und anschaulicher Weise dargestellt werden, muss ich leider einräumen, dass das Buch auf sehr einseitige Art geschrieben wurde. Mir kommt es so vor, als versuche Knopp (wie auch der Rest seiner "Mitschreiber"), jeden Kanzler in einem extrem positiven Bild darzustellen. Die Schwächen ihrer Politik kommen meist nur versteckt oder gar nicht zum Vorschein. Das finde ich sehr schade, denn ich persönlich kann mir so nur schwer ein Bild von den Kanzlern selbst, ihrer Politik und ihrem Machtverständnis machen.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Mai 2004
Guido Knopp legt hier eine gute Erstinformation über die Kanzler der Bundesrepublik Deutschland von Adenauer bis Schröder vor. Die wichtigsten Stationen der Kanzler werden kompetent populärwissenschaftlich für den Laien dargestellt und gut und anschaulich erklärt. Der Leser bekommt einen Einblick in die großen Leistungen von Adenauer bis Kohl.
Leider ist das Buch stellenweise zu unkritisch. Adenauers zum Teil problematische Einstellung in puncto Demokratie (Spiegel-Affäre) wird zwar angesprochen, jedoch sehr stark relativiert. Kohl als Kanzler der Einheit gewürdigt. Hier fehlt zum Beispiel die wichtige Erkenntnis, die Zelikov/Rice geliefert haben, dass bereits bei dem Gipfeltreffen Bush-Gorbatchow im Mai 1990 der sowjetische Staatschef seinen Widerstand gegen eine Nato-Mitgliedschaft des geteilten Deutschlands fallengelassen hatte. Somit werden die Ergebnisse des Kaukasus-Gipfels meines Erachtens unterschätzt. Die Übergangskanzler Erhard und Kiesinger waren in der Tat nicht so bedeutend wie Adenauer, Brandt, Schmidt und Kohl. Korrekt arbeitet Knopp mit seinen Mitarbeitern heraus, dass Erhards Bedeutung in seiner Leistung als Wirtschaftsminister unter Adenauer als Schöpfer der sozialen Marktwirtschaft gelegen hat und nicht so sehr in seiner kurzen Amtszeit als Kanzler. Zu wenig kommt mir zum Tragen, dass Kiesinger als Chef einer großen Koalition, die bereits vor 1969 durch eine (potentielle) Mehrheit von SPD und FDP (1968 ersetzte Scheel in der FDP Mende als Parteichef) mehr oder minder gezwungen gewesen ist, den "Vermittler" zu spielen. Die - unbestreitbaren - Leistungen der großen Koalition (Stabilitätsgesetz, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall) werden mir zu wenig gewürdigt. Ein zutreffendes Bild gibt Knopp meines Erachtens von den Leistungen Willy Brandts (Ostpolitik) und Helmut Schmidts (als Lotse), die Schwächen Kohls - insbesondere nach 1990 - werden allerdings nur sporadisch angesprochen. Bei Schröder stört mich insbesondere der Bezug auf sein Privatleben (Scheidungen etc.), die in einem seriösen Buch über Kanzlerschafte nichts zu suchen haben, ansonsten dürfte der derzeitige Kanzler als "Pragmatiker" korrekt beschrieben worden sein; für eine Einschätzung seiner historischen Leistungen und Bedeutung ist es sicherlich zu früh.
Gut ist das Literaturverzeichnis am Ende. Vergleichbar ist das Buch mit dem etwa zur selben Zeit erschienenen - allerdings stärker wissenschaftlich abgefassten - Buch von Baring und Schöllgen "Kanzler, Krisen, Koalitionen".
Als Erstinformation brauchbar, wenn auch stellenweise zu unkritisch.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. April 2003
Zu diesem Buch kann man nicht viel mehr sagen als "GENIAL". Es eröffnet jedem Leser tiefe Einblicke in das Leben und vor allem aber auch in die Person selbst eines jeden Bundeskanzlers. Das Buch vermag es dem Leser deutlich zu machen, warum nun dieser oder jener Kanzler so oder auch anders handelte, es beschreibt grandios sechs Persönlichkeiten, von denen jede auf ihre Weise und durch ihre eigenen Methoden die Geschicke dieses Landes lenkete. Man muss Guido Knopp neidlos hier einen weiteren Bestseller in Sachen historischer Bücher anerkennen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. November 2002
Ein echter Knopp, was für viele Kritiker ein Reizwort ist. "Knoppisierung" gilt ja schon als eine Art Schimpfwort. Die Herrschaften Historiker möchten halt gerne unter sich bleiben. Daraus folgt dann das Ergebnis einer (natürlich nicht repräsentativen) Umfrage unter den Mitgliedern meines Bekanntenkreises: Von zwei Dutzend Personen zwischen 14 und 42 Jahren konnte nur ein einziger die paar deutschen Bundeskanzler alle namentlich aufzählen! Da hilft der Erfolg von Knopp schon weiter. Natürlich sind die Infos klein gehackt, aber sie regen zur näheren Beschäftigung mit unserer jüngsten Geschichte an. Mehr muss Knopp nicht liefern. Für fußnotengespickte Detailstudien sind uns dann die Fachleute wieder gut genug.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Januar 2001
Wie nicht anders zu erwarten, legt Guido Knopp mit seinem neuesten Werk über die bisherigen Kanzler der BRD ein hervorragendes Buch vor. Ihm gelingt es dabei nicht nur die unterschiedlichen Charaktere und Regierungsstile des jeweiligen Kanzlers zu beschreiben, sondern auch die politischen und gesellschaftlichen Hintergründe ihrer Amtszeit zu erläutern. Jedem, der sich für die Geschichte der noch jungen Republik und ihrer Kanzler interessiert, ist dieses Buch wärmstens zu empfehlen - aber auch allen anderen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 11. Februar 2007
Das vorliegende Buch ist die erweiterte Fassung der einer von Guido Knopp betreuten Fernsehreihe über die Kanzler der Bundesrepublik Deutschland, die mit großem Erfolg im ZDF ausgestrahlt wurde. Lohnt es sich, dieses Buch zu kaufen, wenn man die sieben Folgen bereits gesehen hat. Nein, sagt die FAZ, die alles als peseudowissenschaftliche Volksverdummung verdammt, was Guido Knopp auf die Beine stellt. Ja, wird der unvoreingenommene Leser sagen, denn das vorliegende Buch bietet sieben politisch fokussierte Biographien der maßgeblichen politischen Führungspersönlichkeiten des letzten halben Jahrhunderts und damit auch eine persönlich eingefärbte Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Dabei hüten sich Knopp und seine Mitarbeiter vor jeder hagiographischen oder pejorativen Tendenz, d.h. die Stärken und Schwächen der einzelnen Kanzler werden klar herausgearbeitet. So war das politische Wirken des "Patriarchen" Adenauer durch ein durchaus instrumentelles und äußerst skeptisches Menschenbild gekennzeichnet, Erhard "der Optimist" war blauäugig "der Visionär" Brandt besaß schwerblütige und vergrübelte Züge, bei Helmut Schmidt, dem "Lotsen" störte bei aller Kompetenz Reizbarkeit und Arroganz und bei Gerd Schröder ist aus der Sicht der Autoren eine gewisse egomanisch-opportunistische Selbstbezogenheit unübersehbar. Nur bei Helmut Kohl fehlen offenbar ausgeprägte Charaktermängel, was in der Sichtweise der kunterbunten Achtziger fast schon wieder als Nachteil gelten musste. Neben diesen Fehlern aber dominierten bei allen Kanzlern, wenngleich in unterschiedlichem Maße, herausragende Eigenschaften wie Verantwortungsgefühl, Durchsetzungskraft, Beharrlichkeit und Lauterkeit (Das Buch endet 2002 lange vor Schröders Engagement bei Gaszprom), die es jedem Kanzler erlaubten, das Staatsschiff vor besonders katastrophalen Einbrüchen zu bewahren. Adenauers historisches Verdienst besteht zweifellos in der Neugründung eines zerschlagenen Staates und der Begründung einer stabilen Westbindung, Erhard ist der Vater des Wirtschaftswunders, was für die Geschichte Deutschlands nach 1945 ausschlaggebend war, ihm aber in seiner eigenen Kanzlerzeit wenig genutzt hat. Brandt muss man die Aussöhnung mit dem Osten zugute halten, und Schmidt hat sich dadurch um Deutschland verdient gemacht, dass er das Gemeinwesen vor den Unwägbarkeiten der internationalen Wirtschaftskrisen, dem Linksterrorismus und den Durchgeknalltheiten seines eigenen linken Parteiflügels bewahrte. An Kohl schätzt Knopp vor allem das beherzte und entschlossene Management der deutschen Einheit, die keineswegs, wie heute gerne behauptet wird, ein "Selbstläufer" war. Das Kapitel über Schröder nimmt insofern eine Sonderstellung ein, als es nur die erste Kanzlerschaft umfasst. und somit die Wende in der Sozial- und Arbeitsmarktpolitik, die eigentliche historische Leistung Schröders, ausspart. Alles in allem bietet das Buch ein sehr ausgewogenes, im ganzen mildes Bild, das die langfristigen Schattenseiten der jeweiligen Regierungszeiten allerdings möglicherweise ein wenig unterbelichtet. So erscheint etwa die Preisung der überaus erfolgreichen Kanzlerschaft" Kiesingers zweifelhaft, gehen doch viele der heutigen Strukturprobleme wie etwa die finanzpolitische Mischverfassung zwischen Bund, Ländern und Gemeinden und das keynesianistisch eingefärbte Stabilisierungspolitik auf die erste Große Koalition zurück. Die unter Helmut Schmid überhand nehmende Staatsverschuldung, die die FDP 1982 zum Bruch mit der sozialliberalen Koalition veranlasste, bleibt ebenso unerwähnt wie die schleichende Sozialdemokratisierung der deutschen Gesellschaft unter Kohls - ganz zu schweigen von den problematischen Grundentscheidungen der rotgrünen Regierung wie Atomausstieg, Ausweitung der Zuwanderung per Staatsbürgerschaftsecht und ein per se innovationsfeindliches Gesetzgebungsgebaren. Trotzdem ist das Buch mit seiner reichhaltigen Bebilderung und seinem ausführlichen Register als eine anschaulich gestaltete Einführung in die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland mit großem Gewinn zu lesen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. August 1999
Informativ und unterhaltsam sind nicht nur die Fernsehproduktionen von Guido Knopp, sondern vor allem auch seine Bücher dazu, die noch weit ausführlicher auf den behandelten Themenkreis eingehen. In seinem neuesten Buch "Kanzler" schildert er die sechs bisherigen deutschen Bundeskanzler in ihrer Persönlichkeit und Amtsführung. So bringt er uns die deutsche Nachkriegsgeschichte von Westintegration über Wirtschaftswunder, APO und Terrorismus, Ostverträge und Wiedervereinigung unterhaltsam bei. In bekannter Manier hat Knopp dazu wieder mit zahlreichen Zeitzeugen Gespräche geführt und so ein spannendes Dokument zusammengestellt. Die Kapitel sind klar gegliedert, verständlich geschrieben und zudem mot zahlreichen Bildern und Originaldokumenten unterlegt. Darüber hinaus glänzt das Buch noch mit einer umfangreichen Chronik sowie einem Literaturteil, in dem weitere Werke über die jeweiligen Bundeskanzler gefunden werden können. Ein allgemeinbildendes Werk, welches allen politisch interessierten Menschen nahegelegt sei ! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. August 2001
Guido Knopp gelingt es in diesem Buch außerordentlich gut aus neutraler Position die verschiedensten Regierungstaktiken und -stile der einzelnen Regierungschefs darzulegen. Dabei erläutert er nicht nur die Charaktere der Kanzler, sondern bringt ihre Stärken und Schwächen ganz gezielt in Verbindung mit Erfolgen und Misserfolgen in deren Amt. Durch dieses Buch wird einem schnell klar, wie unterschiedlich regiert werden kann, welche Vielfalt es in der Kabinettsführung gibt und mit welchen Lasten ein Regierungschef konfrontiert werden kann. Eine sehr empfehlenswerte Ausgabe - durch sie kann man die eigentliche Bedeutung von Macht verstehen lernen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Juni 1999
Der Autor wagt sich in der gewohnt professionellen Weise an einen Rückblick auf die Männer, die unseren Staat nach dem Krieg geprägt haben. Spannend und soweit wie möglich vorurteilslos schildert Guido Knopp die Hintergründe politischer Entscheidungen und zeigt auf, daß die Kanzler der Republik keine Übermenschen sind. Schwierig zu beurteilen ist das Kapitel über Helmut Kohl. Ob der Rückblick auf seinen Part der Geschichte ihm gerecht wird (im Guten wie im Schlechten), kann wohl erst in etlichen Jahren beurteilt werden, wenn der nötige innere Abstand zu den Geschehnissen seiner Zeit groß genug geworden ist.
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