Fashion Sale Hier klicken Kinderfahrzeuge calendarGirl Cloud Drive Photos Philips Multiroom Learn More sommer2016 designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

TOP 500 REZENSENTam 1. April 2010
Was für eine makabre Pointe der Weltgeschichte, dass sich eine der Knautschzonen der gegenwärtigen Weltpolitik ausgerechnet im hintersten Winkel Asiens, im Hochland von Afghanistan befindet. Hier, wo sich Steinzeitislamisten und Bergböcke gute Nacht sagen, trifft alles zusammen, was die moderne Welt verneint: der bigotte Stolz ungebildeter Bergstämme, der Islam in seiner reaktionärsten Variante, eine geradezu vorhumane Frauenverachtung und eines der abweisendsten Landschaftsformen Asiens.

Was aber ist mit den Menschen, die ein bitteres Schicksal in diese Minuszone der Kulturentwicklung verschlagen hat? Vor allem - was ist mit den Frauen, die zwischen den Fronten von Russen, Mudjahedin und Taliban zurechtkommen müssen? Wen diese Frage interessiert, der ist bei dem vorliegenden Roman genau an der richtigen Adresse. Warum? Nicht, weil de Roman etwa eine literarische Offenbarung wäre. Das ist er nicht, wenngleich er auch bei weitem nicht so schlecht geschrieben ist wie es der Rezensent mit dem Tarnnamen "Info 5360" (geistige Burka!) in seiner reichlich missgünstigen Rezension behauptet.

Der Leser, der der Geschichte über dreihundert Seiten folgt, begegnet einer Welt archaischer Clans und Stämme, die Aggressionen von außen und obsessive Ehrbegriffe im Innern an den Rand der Ausrottung führen. Aber es ist auch eine Gesellschaft, in der bei allem Mord und Totschlag auch geliebt, gegessen und geschlafen wird. Auf diesem Bühnenbild des Schreckens lernen wir die Shirin-Gol kennen, wie sie am Hütteneingang des väterlichen Anwesens hockt und den täglichen Arbeiten ihrer Bauernfamilie zusieht. Dann kommen die Russen ins Land, Vater und Brüder gehen zum Kampf in die Berge, Shirin Gol aber hat bereits in der "Russenschule" Lesen und Schreiben gelernt, was sie für ihr Leben prägen wird. Mit ihrer Familie verschlägt es sie auf de Flucht vor den Massakern des Krieges zuerst durch das ganze Land, dann nach Pakistan, wo sie vergewaltigt und geschwängert wird und am Ende ins iranische Exil, immer auf der Suche nach einem Ort, in dem die Männer sich keine Bärte wachsen lassen und die Frauen sich nicht ganzkörperverschleiern müssen.

Alles in allem ein packendes, gut erzähltes und lehrreiches Buch, das den Leser (und vor allem die Leserinnen) mühelos bei der Stange hält. Allerdings - das muss kritisch angemerkt werden - gelingt dies der Autorin mit Hilfe einer Titelheldin, die alles andere als eine typische Afghanin ist. Shirin-Gol ist aufgeweckt, bildungshungrig, durchsetzungsfähig, leidensstark, gutmütig, entschlossen -mit einem Wort, sie vereinigt in sich alle Züge einer idealisierten modernen, starken Frau, die der Reihe nach ihrem Bruder, ihrem Mann, einem Taliban oder einem Mullah die Leviten liest. Manchmal hat man das Gefühl, es geht nicht mehr hauptsächlich um Leben und Sicherheit in Afghanistan sondern um etwas noch viel Wichtigeres: um die Emanzipation der Frau, die die Tussies von "Sex and the City" locker in die Tasche stecken würde. Sie ist Teil einer weltweiten Front, die in den Bergen des Hindukusch ebenso zu kämpfen hat wie ihre Geschlechtsgenossen am Niger, La Plata oder am Rhein. Damit wird ein Aspekt in den Vordergrund gerückt, der im Westen gut ankommt und dem Buch fette Auflagen bescherte, der aber in Afghanistan selbst alles andere als ausschlaggebend ist.
11 Kommentar|18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Februar 2002
Dass es ein Buch mit dem Thema Afghanistan auf Platz eins der SPIEGEL-Bestsellerliste für Sachbücher schafft, ist für eine Afghanin natürlich erst einmal ein Grund zur Freude. Bei der Lektüre dieses „Sachbuchs“ schlägt die Freude aber schnell in zorniges Entsetzen um.
In ihrem Buch schildert die deutsch-persische Autorin Siba Shakib die Geschichte der afghanischen Flüchtlingsfrau Shirin-Gol, die sie an der afghanisch-iranischen Grenze kennen gelernt hat. Anspruch auf Authentizität und damit dokumentarischen Wert hat diese Geschichte jedoch nicht, wird die Autorin doch in SPIEGEL-Online mit folgenden Worten zitiert: "Ich habe Shirin-Gol vor Augen gehabt, während ich geschrieben habe. Aber allein um sie zu schützen, habe ich einige Ereignisse in ihrer Biografie verändert, ihr Geschichten hinzugedichtet und andere weggelassen.“ Was da hinzugedichtet und weggelassen wurde, ist nicht immer genau auszumachen. Ein afghanischer Leser stellt jedoch schnell fest, dass es hier nicht mit rechten Dingen zugehen kann:
Dass jungfräuliche Afghaninnen vom Lande von ihren Eltern in eine Mission geschickt werden, bei der sie russischen Soldaten als Sexköder dienen sollen, ist äußerst unglaubwürdig. Wer die rigiden afghanischen Moralvorstellungen über die Ehre der Frau kennt, wird hier nur ungläubig mit dem Kopf schütteln. Auch historisch und geographisch ist einiges durcheinandergeraten: Shirin-Gols Dorf soll im Einflussbereich von Shah Massud (S. 47), jedoch nicht im Norden von Kabul (S. 54) liegen. Dass die Autorin sich nicht die Mühe gemacht hat, die neuere Geschichte Afghanistans auch nur ansatzweise zu studieren, zeigt sich unter anderem daran, dass bei ihr unmittelbar nach dem Abzug der Russen der Bürgerkrieg in Kabul losgeht, und dass Nadschibullah noch Präsident war, als er von den Taliban hingerichtet wurde (S. 60-61). Die in Pakistan liegenden tribal areas werden von Shirin-Gol auf dem Weg von Kabul nach Jalalabad passiert (S. 63). Dass die USA 35,000 Araber nach Afghanistan geflogen und dort ausgebildet haben sollen (S. 259) ist grober Unfug und kann vielleicht noch mit der Ignoranz Shakibs entschuldigt werden, dass aber Amerikaner sich an Afghanistans Uran (!), Gold und Opium vergriffen haben, wie die Autorin unkommentiert einen Ladenbesitzer sagen lässt (S. 275), mutet wie dummdreiste Propaganda an.
Shakibs Buch ist also nicht im geringsten dazu angetan, historisch, geographisch, ethnologisch oder soziologisch über Afghanistan zu informieren. Es kommen zwar einige in eigenwilliger, „bewusst nicht an westlicher Schreibart“ (was immer das sein soll) orientierte Transliterationen afghanischer Namen und persischer Wörter vor, die indes weit davon entfernt sind, das afghanische Persisch (Dari) phonetisch wiederzugeben, siehe etwa „Daoud“ (S. 272) oder „Tashak-kor“ (S. 293). Jedoch werden diese Persisch-Einsprengsel oft noch nicht einmal übersetzt, und ein erhellendes Stichwortverzeichnis fehlt auch.
Bleibt die Frage, ob die Geschichte der Shirin-Gol als Fiktion einen literarischen Wert hat. Es fallen sofort zwei wesentliche Stilmerkmale der Geschichte auf. Erstens das Fehlen eines roten Fadens: Die Episoden in der Biographie Shirin-Gols sind nur lose miteinander verbunden, und meistens wird dem Leser nicht vermittelt, was die Motive für die verschiedenen Stationen von Shirin-Gols Wanderschaft sind. Warum ist sie beispielsweise nach ihrem Aufenthalt in einem pakistanischen Flüchtlingslager plötzlich in einem abgelegenen Dorf des Hazarajat? Wie hat sie die Reise dorthin (mindestens sechs Tagesmärsche) mitten durch ein Kriegsgebiet gestaltet?
Das zweite auffällige Stilmittel ist eine Neigung zur ausufernden Kompositabildung, oft verbunden mit sinnentleerten Wiederholungen unter Weglassung eines bestimmten oder unbestimmten Artikels. Beispiele: „Blutmorad“ (S. 93), „Opiummorad“ (S.110), „Vorrat für den Winter. Wintervorrat“ (S.133), „Krieg in Frieden. Friedenkrieg. Kriegfrieden“ (S.137), „Männerlust legt sich auf Jungenkörper. Ein Mann befriedigt seine Lust. Männerlust“ (S. 180). „Mutter ohne Farbe im Gesicht hat die Farbe im Gesicht verloren“ (S.228), „Shirin-Gol hat Geschmack von Galle im Mund. Gallengeschmack.“ (S.268). Jede einzelne dieser Stilblüten ist dazu angetan, als Mordwaffe gegen Reich-Ranicki und andere Freunde der deutschen Sprache zu dienen und vielleicht von Autorin und Lektorin (Claudia Vidoni) auch als solche gedacht.
Siba Shakib behauptet jedoch in SPIEGEL-online, dass sie versucht habe "die Eigenheiten, den Rhythmus und den Klang der [persischen] Sprache ins Deutsche zu übertragen." Jeder dari-sprachige Afghane und wohl auch jeder Perser wird bestätigen, dass dieses Vorhaben gründlich misslungen ist. Weder gibt es in der persischsprachigen Literatur den Hang zur exzessiven Kompositabildung noch jenseits aller Poetik liegende Wiederholungen. Und dass es im Persischen keinen determinierten Artikel gibt, rechtfertigt noch lange nicht, diesen im Deutschen ebenfalls wegzulassen.
Möglicherweise finden viele unbedarfte Leser Gefallen an dem „exotischen“ und „orientalischen“ Stil dieser Geschichte und fühlen sich danach besser über Afghanistan informiert. Für einen Afghanen-Kenner ist dieses Machwerk jedoch eine schallende Ohrfeige.
1010 Kommentare|281 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Januar 2002
Dieses Buch möchte ich allen Interessierten sehr empfehlen, da es aus der Perspektive einer Inländerin und Augenzeugin die jüngste afghanische Geschichte darstellt, zugleich aber auch eine vielschichtige Darstellung des tatsächlichen Lebens der afghanischen Frauen in der männlich dominierten Gesellschaft bietet; es sind Kooperationen, Konflikte und Katastrophen, in kurzen Episoden, lebendig und poetisch intensiv dargestellt.
Mitgeteilt wird aus der Sicht Shirin-Gols nicht nur das ganz normale Leben der Frauen, Mütter und Familien Afghanistans vom Einmarsch der Russen 1979 bis kurz vor den amerikanischen Bombardierungen; sondern - ohne reißerisch zu sein- ermöglicht es einen unter die Haut gehenden Zugang zu uns fremder Kultur und Tradition, in welcher Shirin-Gol lebt, sowie zu Individualität und Eigen-Sinn, zu denen sie sich entwickelt.
Die Abfolge des verwickelten Wahnwitzes der Kämpfe zwischen Invasoren und Inländern kommt ebenso zum Ausdruck wie die Folgen der Entwurzelung. Zugleich kann man aber auch über die unauslöschliche Verbindung zur Heimat und den Märchenschatz Afghanistans von Sheherazad bis zu den dreißig Vögeln , dem "Simorgh", lernen.
Shirin-Gol ist -im Gegensatz zu vielen ihrer Landsmänninen- eine starke Frau, die die Erlebnisse ihrer Leidensgenossinnen teilt: Hunger, Flüchtlingslager, Vergewaltigungen, die Zahl der Kinder wächst wie die Not.
Nach „soundsovielen Jahren", so Shirin-Gol, derartiger Erlebnisse weiß sie selbst nicht mehr genau, ob es nun „gut" oder „schlecht" ist niemals ein Zuhause zu haben, dafür aber noch alle Beine und Arme. Oder ob es gut ist, die eigene Tochter an einen Taliban zu verheiraten?
„Freudentränen oder Tränenfreude"? In vielen Gegensatzpaaren drückt die Autorin kunstvoll die Zwiespältigkeit der Existenz unter den gegebenen Bedingungen aus.
Es stellt sich die Frage, für wen oder was, in welchem Namen hier gelebt und gestorben wird? Für Afghanistan, die Mudjahedin, die Russen, den Koran, die Amerikaner?
Eine aufschlußreiche Darstellung für alle Afghanistaninteressierten.

Unter Lebensmüdigkeit und Notwendigkeit wächst bei Shirin Gol notgedrungen der Blick einer Frau:
Scherze entstehen in einem Gespräch unter Frauen über die Frage, ob sie sich auch ohne Männer verteidigen könnten: Was machst Du mit dem dritten, der dich überfällt? „Der dritte? Ja, das ist der Schönste. Der Stärkste von allen.... dem werde ich sein Leben schenken. Ich werde ihn für mich selber behalten." „Und was machst Du mit dem Schönsten?" „Ich mache mit ihm, was immer ich will.", sagt eine Ärztin. Und während sie sich in der Nähe einiger Taliban ungesehen vor Lachen in die Arme fallen, denkt Shirin-Gol laut, fast unbewußt, für alle Frauen: Das ist Widerstand.
Ich habe dieses Buch in zwei Nächten durchgelesen, weil es sehr fesselnd geschrieben ist. Das Lesen war ein Gewinn, weil ich nun die in den Medien dargestellten Ereignisse in einen Zusammenhang einordnen und ihre mögliche Wirkung auf die afghanischen Verhältnisse und das Leben der Frauen besser einschätzen kann. Das Buch wirft viele Fragen auf, die wir uns als Außenstehende in einer ernsthaften Auseinandersetzung mit dem Thema auch stellen könnten.
Die Anschaffung hat sich hundertprozentig gelohnt.
0Kommentar|40 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Februar 2010
Dieses Buch ist jedem der sich für das Thema Menschen, insbesondere Frauen in Afghanistan, interessiert wärmstens zu empfehlen. Es erzählt die Geschichte der Shirin Ghol eindrucksvoll und bewegend. Ich konnte das Buch fast nicht aus der Hand legen, es ist ein klasse Buch, liebevoll geschrieben.
0Kommentar|8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Januar 2002
Die iranische Filmemacherin Siba Shakib hat sich immer wieder nach Afghanistan begeben, um Lebens- und Leidenswege der dortigen Bevölkerung zu dokumentieren. Keine Geschichten, wie jene, die man stündlich in den Medien hört, von gesichtslosen Opferzahlen, deren Höhe bereits die mitleidigsten Menschen abstumpfen hat lassen, sondern wahre Geschichten von Menschen mit Namen, mit Familie, mit all den Dingen, die sie mit den Menschen auf der ganzen Welt gemeinsam haben. Das Buch erzählt die Geschichte von Shirin-Gol, einer starken afghanischen Frau und Mutter, die das große Schweigen bricht und der Welt ihre erschütternde Geschichte zugänglich macht. Shirin-Gol, süße Blume, als neuntes Kind in einem abgelegenen Bergdorf geboren, geht einen Lebensweg, der von Jahrhunderte alten Traditionen bestimmt wird, geprägt von Armut, Korangläubigkeit, Unwissenheit und der Enge des islamischen Frauenbildes. Es ist aber auch eine Mahnung für unsere Breiten, die zeigt, was geschehen kann, wenn Staat und Religion zuviel Macht bekommen oder sich nehmen. Denn Afghanistan liegt nur für uns am Ende der Welt. Für die Afghanen liegt es in der Mitte.
Manuel Girisch - Contentment.at
0Kommentar|13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Juli 2015
Habe bereits einige Bücher über das Leben in Afghanistan gelesen, aber dieses ist für mich mit Abstand das Beste. Das Leben einer Frau in dieser durch ständige Kriege gezeichneten Zeit ist absolut anschaulich und unverblümt dargestellt. Beeindruckt hat mich auch die wundervolle Schreibweise, die Wortspielereien, die - in hervorragender Übersetzung - formulierten Sätze. Dieses Werk hat mich bereichert! Vielen Dank an Siba Shakib
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Januar 2012
Ich habe mir dieses Buch ausgeliehen und ich konnte es in einem Rutsch durchlesen. Weil dieser "andere" Schreibstil mich wirklich gefesselt hat. Ob es nun zu 100% aus dem Leben der Shirin-Gol ist oder nur teilweise das ist mir egal. Es war sehr fesselnd was diese Familien dort alles aushalten müssen und man kann nur hoffen das sich das irgendwann nochmal ändern wird.
Ich kann das Buch sehr weiterempfehlen!!!!
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. September 2011
Es ist einfach ein sehr gutes Buch über eine Familie in Afghanistan, deren Leben, deren Flucht und deren Hoffnungen.

Der Leser wird sprachlos sein über diese Geschichte, sprachlos, erschrocken, fast hoffnungslos. Wer versteht die Welt und die Menschen noch? Was passiert auf unserer Erde?

Das Buch ist sehr zu empfehlen. Nur, wem soll man es empfehlen? Es ist einfach zu traurig.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Oktober 2009
Wahnsinn! Ich habe nach dem "Drachenläufer" wissen wollen, wie eine Frau das Land Afghanistan erlebt. Ich war so tief beeindruckt, dass ich eine Patenschaft für ein Mädchen in Afghanistan übernommen habe. Ich bitte alle Leser sich mit der Internetseite "Kinder-brauchen-uns e.V. zu beschäftigen. Ein Buch, dass unter die Haut geht und einen nicht mehr los läßt.
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Januar 2002
Zum ersten Mal las ich von diesem Buch einen kleinen Ausschnitt im "Stern". Zwei Seiten genügten, um mich aufmerksam auf Shirin Gol's Erzählungen zu machen. Am nächsten Tag kaufte ich dieses Buch und konnte nicht mehr aufhören, es zu lesen.
Es ist so lebhaft und liebevoll geschrieben, daß ich immer mehr davon lesen wollte. Jetzt ist es leider zuende und ich kann endlich nochmal sagen: "Ich habe ein wirklich gutes Buch gelesen!"
Es hilft jemandem nachzuempfinden, wie diese Menschen leben und leiden und trotz aller schrecklichen Umstände und Geschehnisse den eisernen Willen haben, ihr Leben weiterzuleben und so gut zu meistern wie Shirin Gol.
0Kommentar|18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden