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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Liebesgeschichte - aber was für eine!
Eine Liebesgeschichte - aber was für eine! Das heißt: Der Roman Mortimer & Miss Molly umfasst eigentlich zwei Liebesgeschichten. Marco aus Turin und Julia aus Wien kommen in einen kleinen Ort in der Toskana. Sie haben vorerst nicht viel mehr im Sinn, als eine Sommerliebe. Bis sie Mortimer kennen lernen, einen alten Amerikaner. Der war Jagdbomber, 1944, im...
Vor 17 Monaten von Barbara Böhm veröffentlicht

versus
7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Benvenuto!
Peter Henisch entführt den Leser ins malerische San Vito in der Toskana.
Ende der siebziger Jahre treffen in Siena die Studentin Julia und der angehende Arzt Marco aufeinander; für beide ist es Liebe auf den ersten Blick. Um ihr Glück zu genießen, suchen sie sich den passenden Ort dafür und finden ihn in San Vito. Der zauberhafte kleine Ort...
Vor 18 Monaten von Susanne Pichler veröffentlicht


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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Liebesgeschichte - aber was für eine!, 6. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Mortimer & Miss Molly: Roman (Gebundene Ausgabe)
Eine Liebesgeschichte - aber was für eine! Das heißt: Der Roman Mortimer & Miss Molly umfasst eigentlich zwei Liebesgeschichten. Marco aus Turin und Julia aus Wien kommen in einen kleinen Ort in der Toskana. Sie haben vorerst nicht viel mehr im Sinn, als eine Sommerliebe. Bis sie Mortimer kennen lernen, einen alten Amerikaner. Der war Jagdbomber, 1944, im Zweiten Weltkrieg. Die Deutsche Flak hat ihn damals abgeschossen. Er landete mitten in einem Renaissancegarten und Miss Molly, die dort wohnende Gouvernante einer italienischen Adelsfamilie, versteckte ihn.
So beginnt die Love-Story, deren Fortsetzung der alte Amerikaner für einen der nächsten Tage ankündigt. Aber am nächsten Morgen ist er verschwunden. Wie der Autor Peter Henisch, von dem mir schon die Romane Die schwangere Madonna" und Eine sehr kleine Frau" sehr gut gefielen, nun diese Geschichte weiter erzählt, das heißt, sie von Marco und Julia weiter erzählen lässt, die sich nicht damit zufrieden geben wollen, dass keine Fortsetzung folgt, das ist ganz große Klasse. Das ist amüsant, spannend, berührend und ganz jenseits aller Sentimentalität - eins der besten und schönsten Bücher, die ich in diesem Herbst bisher gelesen habe.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wunderbares Buch über die Kraft der Liebe und die Magie des Erzählens, 29. November 2013
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Mortimer & Miss Molly: Roman (Gebundene Ausgabe)
In seinem neuen Roman, einem Buch über die Kraft der Liebe und die Magie des Erzählens, beschreibt der österreichische Schriftsteller Peter Henisch zwei unterschiedliche und doch sich aufs Haar ähnelnde Liebesgeschichten. Er verknüpft sie geschickt miteinander und verfolgt sie über den Lauf der Zeiten.

Die erste Geschichte beginnt 1944 in einem kleinen Städtchen namens San Vito in der Toskana. Noch haben die Deutschen das Land besetzt, doch die Alliierten kommen näher. Da fällt eines Tages ein amerikanischer Soldat vom Himmel. Bei einem Aufklärungsflug, wie er später immer wieder versichert, wird er von der deutschen Flak abgeschossen und rettet sich mit seinem Fallschirm. Er landet in einem malerischen Renaissancegarten, genau unter dem Fenster einer englischen Gouvernante, die ihn aufnimmt und versteckt. Miss Molly, so heißt die Frau Mitte vierzig, war schon als junge Frau nach San Vito gekommen und hatte die Kinder einer Adelsfamilie großgezogen. Als die Kinder erwachsen waren, blieb sie und erhielt von der Familie Bianchi lebenslanges Wohnrecht.

Die zweite Geschichte beginnt etwa 1982, als ein junges Paar frisch verliebt in San Vito Station macht und sich in der Albergo Fantini einquartiert, die auch schon bessere Jahre gesehen hat. Marco ist Italiener, hat eine enge Beziehung zu seiner verwitweten Mutter, die will, dass er Arzt wird. Sein Studium hat er gerade abgeschlossen und wartet auf eine Stelle für die Facharztprüfung (er will sich auf Augenheilkunde spezialisieren), als er der aus der Wachau stammenden und vor ihren strengen Eltern nach Wien geflüchteten Julia begegnet, die in Italien einen Sprachkurs macht.

In dem alten Hotel in San Vito vergessen sie die Zeit und stürzen sich ineinander. Wunderbar poetisch beschreibt Peter Henisch diese ersten Wochen einer neuen Liebe, in denen noch nichts und niemand das junge Paar beim Kennenlernen stört. Nach über einer Woche entdecken die beiden einen alten Mitbewohner, der sich ihnen als Mortimer vorstellt und bei einem Essen, zu dem er die beiden einlädt, jene Geschichte zu erzählen beginnt, als er fast vierzig Jahre vorher vor Miss Mollys Fenster gelandet war.

Julia und Marco sind von dieser Geschichte begeistert. Insbesondere Marco, der gerne fotografiert und insgeheim gerne ein Filmemacher sein würde, wittert den Stoff für eine tolle Geschichte. Doch auch Julia sprüht vor Phantasie, spürt sie doch trotz des Zeitabstands so viele Ähnlichkeiten zu ihrer eigenen frischen Beziehung zu Marco.

Doch Mortimer vertröstet sie mit der Fortsetzung der Geschichte auf das nächste Treffen, das aber nie zustande kommt, weil er quasi über Nacht spurlos nach Amerika verschwindet.

Doch der Phantasie von Julia und Marco tut das keinen Abbruch. Zwar schreiben sie Mortimer einen Brief, nachdem sie von Signor Fantini dessen Adresse erbettelt haben, doch mit dem Weiterspinnen der Geschichten von Mortimer und Miss Molly im Jahr 1944 fahren sie fort, auch ohne eine Antwort bekommen zu haben

Irgendwann ist die schöne Zeit zu Ende, beide müssen wieder zurück in ihr jeweiliges Leben. Sie schreiben sich und telefonieren, doch solange sie voneinander getrennt sind, blühen die Missverständnisse. Nur wenn sie in San Vito sind – und dorthin kehren sie in den folgenden Jahren mehrmals wieder zurück – blüht ihre Liebe wie am ersten Tag und sie schreiben und filmen an ihrer Geschichte von Mortimer und Miss Molly weiter.

Schon an dieser Stelle des Romans beginnt der von dem Buch begeisterte Rezensent sich zu fragen, ob das alles gut ausgehen kann, und er findet sich im weiteren Verlauf des Buches sowohl bestätigt als auch von Peter Henisch sanft korrigiert.

Sein neuer Roman ist ein sehr gelungenes Buch über die Kraft der Liebe, darüber, wie Wesentliches bleibt und welcher Zauber und welche magische Kraft darin liegen, einfach eine Geschichte zu erzählen. Darin ist und bleibt Peter Henisch ein großer Meister.

Ich freue mich schon heute auf sein nächstes Buch.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Benvenuto!, 21. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Mortimer & Miss Molly: Roman (Gebundene Ausgabe)
Peter Henisch entführt den Leser ins malerische San Vito in der Toskana.
Ende der siebziger Jahre treffen in Siena die Studentin Julia und der angehende Arzt Marco aufeinander; für beide ist es Liebe auf den ersten Blick. Um ihr Glück zu genießen, suchen sie sich den passenden Ort dafür und finden ihn in San Vito. Der zauberhafte kleine Ort verkörpert alles was die Toskana verspricht. Die Einwohner San Vitos heißen die beiden Verliebten bei sich willkommen. Eines Tages lernen Julia und Marco Mortimer kennen, einen älteren Amerikaner, der Jahr für Jahr nach San Vito kommt. Bei einem gemeinsamen Abendessen erzählt er ihnen die Geschichte, die ihn mit San Vito verbindet.

1944, als die amerikanischen Truppen in Italien vorrückten, wurde Mortimers Flugzeug getroffen und er sprang mit dem Fallschirm ab, landete in einem malerischen Renaissancegarten und wurde von Miss Molly, einer englischen Gouvernante, gerettet und versteckt. Die Erinnerungen überwältigen Mortimer und er bricht seine Erzählung ab. Als Julia und Marco am nächsten Tag mehr erfahren wollen, ist Mortimer verschwunden. Die Einwohner San Vitos scheinen von der abenteuerlichen Geschichte Mortimers nichts zu wissen. Also spinnen sich Julia und Marco diese selbst weiter und beschließen, dass es sich nur um eine Liebesgeschichte handeln kann.
Diese Geschichte und San Vito werden für Julia und Marco der Mittelpunkt ihres Lebens. Zumindest für die nächsten Jahre, denn Julia kehrt nach Wien zurück, um ihr Studium fortzusetzen und Marco tritt seine erste Stelle als Arzt in Italien an. Doch ihre Sommerurlaube verbringen sie gemeinsam in San Vito.

Peter Henisch erzählt im leichten Plauderton die Geschichte zweier grundverschiedener Paare, wobei die Persönlichkeiten Mortimers und Mollys von Julia und Marco frei erfunden werden. Dieser Erzählton, der besonders zu Beginn des Romans regelrecht vor sich hin plätschert, verwehrt der Geschichte letzten Endes auch jede Kontur und jede Spannung. Beide Geschichten haben ein offenes Ende. Besonders schade finde ich, dass Peter Henisch für die Geschichte von Mortimer und Miss Molly keinerlei realen Anhaltspunkt liefert. Letzten Endes bleibt alles unverbindlich; der Erzählton, die Lebenswege der vier Hauptpersonen und sowohl Vergangenheit als auch Zukunft. Gelungen ist die Beschreibung der Toskana; man fühlt sich in San Vito ebenso wohl wie Julia und Marco.
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5.0 von 5 Sternen Susanne Jochheim, 11. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mortimer & Miss Molly: Roman (Kindle Edition)
Ich habe lange nicht mehr ein so schönes Buch gelesen. Die Erzählung ist leicht und fließend und man man begibt sich mit Haut und Haaren in die Geschichte hinein. Ich danke dem Deutschlandfunk, der das Buch in seiner Lesezeit vorgestellt hat. - vor allem aber dem Autor, der etwas so schönes geschaffen hat.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Tja Naja, 28. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mortimer & Miss Molly: Roman (Gebundene Ausgabe)
Das Buch wurde nach ein Lesung von Herrn Henisch gekauft, einfach weil ich wissen wollte wie es ausgeht, eh klar.
Die Geschichte beginnt sehr stark und fesselt einem bis dann nach dem ersten Drittel ein bisschen die Luft aus der Geschichte heraussen ist und man sich mehr Fortgang wünscht. Man liest weiter, weil man doch wissen will ob es zu einem Happy End kommt.
Resümee: Final gesehen zwei nüchterne Liebesgeschichten und irgendwie werde ich den Gedanken nicht los, dass man aus dieser wunderbaren Idee noch mehr machen hätte können.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Konnte mich leider nicht an sich binden!, 7. Juli 2014
Von 
k. und k. privilegierter Bücherwurm (Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Mortimer & Miss Molly: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ich habe ehrlich gesagt, dem Buch 3 x eine Chance gegeben, ich komme nicht hinein. Nun breche ich es auf Seite 130 ab; ich habe es noch quergelesen und natürlich auch das Ende; aber ich bleibe beim Abbruch. Henisch hat eine Sprache, die mich nicht dazu veranlasst, in dieses Buch hineinzugehen. Obwohl die Geschichte einiges an Potenzial hätte, bleibt sie oberflächlich, belanglos, langweilig und absolut unwichtig. Die Geschichte ist auf 4 Personen eingeschränkt, einen kleinen Ort in der Toskana und hüpft zwischen 1944 und dem Jetzt hin und her. Keiner der Protagonisten ladet zum Verweilen bzw. zum Lesen ein oder bindet auch nur ansatzweise an die Geschichte. Alles plätschert dahin, selbst der Krieg wird blass und nichtssagend dargestellt. Einzig die Toskana und der Garten wird bildhaft produziert; hier baut sich dem Leser ein herrliches Anwesen auf, ein kleines Städtchen irgendwo mitten in Italien. Das ist aber auch schon alles. Die Geschichte ist wirr, hat kaum Zusammenhang und alles ist erfunden. Am meisten jedoch hat mich dieses ewige Italienisch-Geplapper genervt. Momentan scheint das ein unweigerlich eigenartiger Trend zu sein; entweder es gibt Rezepte oder die jeweiligen Sprachkenntnisse des Autors. In jedem 3ten Satz ist ein Wort in italienisch und dann noch in “kursiv” gedruckt, um dann sowieso in der nächsten Zeile übersetzt zu werden. Es nervt zusehends und hat leider auch damit zu tun, dass man sich der Geschichte nicht nähert. Unnahbar auch die Charaktere: Marco und Julia als Traumtänzer, als Studenten, die keine wirkliche Idee von ihrem Tun haben, in den Tag hineinleben und sich die gesamte Geschichte von Mortimer und Miss Molly ausdenken; Mortimer und Miss Molly wiederum bleiben an der Oberfläche, es geht kaum in die Tiefe und wenn, dann ist es immer dasselbe. Auch gibt es in beiden Geschichten ein offenes Ende, was den Roman nochmals nicht abschließt.

Fazit: Eine langweilige, erfundene Geschichte, mit oberflächlichen Protagonisten, die so überhaupt nicht zu fesseln vermögen. Ich habe das Buch 3 x zur Seite gelegt und nach 130 Seiten beende ich es nun; leider konnte mich kaum eine Seite zum weiterlesen animieren. Auch das Querlesen bzw. das Ende konnte mich nicht wieder auf jene Seite zurückbringen. Der Schreibstil von Henisch ist wirr, aufgesetzt und leider nicht flüssig. Durch seine ständigen Bemühungen sein italienisch kundzutun, verliert das Buch zusätzlich an Spannung. Es nervt einfach, wenn man alle 3 Sätze kursiv-geschriebene italienisch Wörter vorfindet, die dann in der nächsten Zeile sowieso übersetzt werden müssen. Ein Trend wie ich es momentan in vielen Romanen vorfinde. Leider kann auch die Kriegsgeschichte nicht zum Bleiben verweilen, da sie an den Haaren herbeigezogen ist. Einzig und wirklich einzig – und deshalb die 2 Sterne – ist das bildhafte Beschreiben der Toskana und San Vito. Dieser Ort lädt zum Urlaub ein; das ist aber leider für ein 318 Seiten Buch viel zu wenig.
Schade!
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2 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mortimer & Miss Molly, 29. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mortimer & Miss Molly: Roman (Kindle Edition)
hat mir von der ganzen Idee, Stiel absolut nicht gefallen. Eine nicht fesselnde, versponnene Geschichte.
Würde es nicht weiter empfehlen
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Mortimer & Miss Molly: Roman
Mortimer & Miss Molly: Roman von Peter Henisch (Gebundene Ausgabe - 26. August 2013)
EUR 19,90
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