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Kundenrezensionen

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am 5. Januar 2013
Gute Analyse der tatsächlichen Ursachen der wirtschaftlichen Probleme Europas und der Welt. Die Schulden- und Euro-Krise ist eine Konsequenz der Krisenanfälligkeit unserer Wirtschaft, von Deregulierung, Liberalisierung und Spekulation auf den Finanzmärkten. Der Euro wäre zu retten wenn in der Wirtschafts- und Finanzpolitik eine grundlegende Kursänderung stattfindet. Notwendig sind vor allem eine wirksame Finanzmarktregulierung und eine höhere Besteuerung von großen Einkommen, Vermögen, Finanztransaktionen und Gewinnen. Die alternativen Szenarien sind mit erheblichen wirtschaftlichen, sozialen und politischen Risiken und Kosten verbunden.
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am 21. Februar 2012
Auch, wenn das neue Buch von Christian Felber vordergründig zunächst auf die wirtschaftspolitischen Konstruktionsfehler der EU sowie die offiziellen Euro-Rettungsstrategien wie Rettungsschirm und Eurobonds etc. eingeht und letztere als hilflosen Irrweg der Eurozone in die drohende Gesamtinsolvenz entlarvt, ist das 150 Seiten starke Buch vor allem ein äußerst lesens- und studierenswertes Grundlagenwerk über die ökonomischen, politischen und rechtlichen Zusammenhänge unserer globalisierten Weltwirtschaft/Wirtschaftswelt.

Die kompliziertesten Zusammenhänge werden für jedermann verständlich, sauber und nüchtern analysiert und erklärt. Und natürlich werden auch handfeste Wege aus der Krise aufgezeigt, nicht nur aus der Krise des Euro.

Das Buch hat bei mir unzählige Aha-Erlebnisse ausgelöst. Z.B. beschreibt Felber treffend, dass wir eigentlich nicht in einer Freien Marktwirtschaft leben, sondern in einem (totalitären) Bankenrettungssozialismus, zumal die ökonomisch systemrelevanten Banken auch politisch systemrelevant sind und der Politik die Gesetze diktieren, dass nicht die Regulierer die zu Regulierenden regulieren, sondern umgekehrt und dass durch die aktuellen wirtschaftlichen und währungspolitischen Fehlentwicklungen vor allem eines deutlich sichtbar wird: wir befinden uns in einer schwerwiegenden Demokratiekrise!

Das wirklich empfehlenswerte Buch von Christian Felber stellt somit ein einleuchtend beschriebenes Rettungsszenario aus der Krise der öffentlichen Finanzen dar und ruft dazu auf, den neoliberalen Ungeist zu überwinden und Europa eine demokratische Seele einzuhauchen!
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am 15. November 2012
Christian Felber, bekannter Publizist und Mitbegründer von ATTAC, möchte den Euro retten, indem die EZB unbegrenzt die Staatsanleihen der Krisenländer kauft oder garantiert. Im Gegenzug sollen sich diese Länder zur Koordination einiger Steuer bereit finden, wobei es ihm vor allem um die Vermögenssteuer geht. 10 Prozent der Bevölkerung besäßen zwei Drittel des Gesamtvermögens- die Oberschicht. Es handele sich dabei um eine "neofeudale Besitzklasse, die mit rücksichtslosem Egoismus ihre Vorrechte verteidigt"(61). Würde man auf diese zwei Drittel eine Vermögenssteuer von 2 Prozent erheben, ergäben sich 100 Milliarden Euro - "in zehn Jahren wäre die Staatsschuld Deutschlands halbiert".(62) Das ist nun freilich eine klassische Milchmädchenrechnung, von denen es etliche im Buch gibt.
Denn, dies sagt der Autor nicht, man gehört schon zu den reichsten 10 Prozent mit einem Vermögen von 280.000€. Die Vermögenssteuer beträfe also keineswegs nur die Oberschicht, sondern auch die Mittelschicht. Der Besitzer eines Einfamilienhauses in München im Wert von vielleicht 600.000€ müsste Monat für Monat allein 1000€ an Vermögenssteuer zahlen. Erhebt man aber die Vermögenssteuer erst oberhalb eines Freibetrages, ergibt sich eine viel geringere Summe.
Leider nicht die einzige seltsame Rechnung im Buch. An mehreren Stellen spricht der Autor von den "stark wachsenden Kapitaleinkünften der Oberschicht" (112), die dadurch immer reicher würde. Tatsächlich liegt die Verzinsung von Bundesanleihen unter der Inflationsrate, die Dividendenrendite nach Abzug der Abgeltungssteuer grade mal 0,5 Prozent darüber und die Aktienkurse waren im Jahr 2000 höher als heute. Mit der klassischen Geldanlage ist schon lange kein Gewinn mehr zu machen.
Insgesamt ist das Buch von der populären Auffassung geprägt, die Finanzmärkte und die Geldanleger trügen die Schuld an der Krise Europas. Deswegen sollen Börsen und Fonds verboten und die Banken gemeinnützige Einrichtungen wie Kindergärten werden. Ratingagenturen müssen entmachtet werden- als hätten die etwas mit den Problemen der Südländer zu tun. Andere Ursachen der Krise, etwa der hohe Exportüberschuss Deutschlands, werden zwar auch genannt, tauchen aber mehr am Rande auf.
Die Lösung sieht der Autor in Steuererhöhungen und stärkerer Zentralisierung. Zwar beklagt er zurecht, dass die Politik das Subsidiaritätsprinzip nur in Sonntagsreden beschwöre (134), macht es selbst aber auch nicht viel besser. Die Steuerhoheit der Mitgliedsstaaten soll eingeschränkt und die Tarifautonomie aufgehoben werden, stattdessen sollten sich die Staaten auf eine EU-weite "Lohnregel" verständigen. Zur Förderung einer europäischen Öffentlichkeit seien "EU-weite Medien einzurichten. Diese müssen jedoch ...Kontrollen unterliegen."(149) Oha. Nirgendwo wird die Frage gestellt, ob wir die europäische Großmacht überhaupt brauchen, ob nicht das "Modell Schweiz" der bessere und sympathischere Weg wäre.
Interessant sind die Vorschläge, die der Autor zur Demokratisierung der EU unterbreitet. Wie er auch an vielen anderen Stellen interessante Ideen äußert, die das Buch lesenswert machen. Würde er nur nicht ganz am Schluss (145) fordern, dass die Vorstände und Aufsichtsräte der großen Firmen zu je einem Fünftel mit Eigentümern, Beschäftigten, Kunden, Initiativen für Geschlechtergerechtigkeit und Initiativen für Umwelt/zukünftige Generationen besetzt werden sollen. Fehlen nur noch die Homosexuellenverbände und die Vertreter ethnischer Minderheiten. Man sollte den Autor verpflichten, mit diesen Vorgaben mal ein kooperatives und effektives Leitungsgremium bei ATTAC zusammenzustellen, eine echte Herausforderung.
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am 13. März 2012
Christian Felber schafft es fesselnd und informativ über die EU und den Euro zu schreiben. Dabei erklärt er was bereits seit ihrer Gründung in der EU falsch läuft und warum der Euro in seiner heutigen Form (bzw in der heutigen Form der Währungsunion) zum Scheitern verurteilt ist. Nachdem mehrere Lösungsmöglichkeiten aufgezählt werden und erklärt wird warum diese nicht funktionieren kommt er zu dem Schluss, dass zur Rettung und Stabilisierung des Euros und der EU eine gemeinsame Steuerpolitik unbedingt notwendig ist, in der auf alle Fälle eine europaweite Finanztransaktionssteuer, Vermögenssteuer, Besteuerung von Kapitaleinkommen, gemeinsame Körperschaftssteuer eingehoben werden muss. Diese Behauptung wird natürlich detailliert begründet und mit Zahlen untermauert...

Das Buch erklärt einfach und anschaulich den meiner Meinung komplizierten Sachverhalt und ist es auf alle Fälle Wert zu lesen... Das einzige was mir dabei negativ aufgefallen ist: nach den ersten 120 Seiten voll von geballter Information und realistisch umsetzbaren Ideen, folgen 30 Seiten in der er über eine Ideologie schreibt, die meiner Meinung nach nicht so einfach umzusetzen ist, wie er das vielleicht gerne hätte. Weil ich das Buch aber auf alle Fälle als unbedingt lesenswert empfinde gibt es trotzdem 5 Sterne...
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am 8. Februar 2012
In 6 Kapiteln und 150 Seiten schreibt Christian Felber über die aktuelle EU(ro)krise:

- Konstruktionsfehler von EU und Euro
- Analyse und Kritik an den bisherigen Rettungsstrategien für überschuldete Staaten und den Euro selbst sowie Entwurf einer realistisch erscheinenden, alternativen Strategie
- Währungen (ist der Euro sinnvoll, Währungen auf noch größerer Ebene (Globo, Terra) oder auch kleinerer Ebene (Waldviertler, etc.))
- Finanzsystem - systemrelevante Banken, Steueroasen, Derivate, ...
- Wege zu einer demokratischen Europäischen Union
- ...

Viel Stoff für ein kleines Buch, der natürlich phasenweise nur oberflächlich behandelt wird/werden kann.

Für alle, die die einseitige Berichterstattung von Bildzeitung, Kronen Zeitung & Co satt haben, eine sehr gute Einsteigerlektüre!

Flüssig in 2-3 Abenden zu lesen, macht Lust auf weitergehende, vertiefende Bücher (siehe Bibliografie) und regt zum Denken an!
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am 19. Dezember 2014
Inhaltlich kann ich mich in etwa Tartarugas Rezension anschließen. Das Buch ist auf jeden fall lesenswert. Der Schreibstil ist gut, komplexe Sachverhalte werden oft sehr gut erklärt. Sehr viele verschiedene Möglichkeiten werden, meistens, objektiv aufgezeigt. Woran ich mich stoße ist a) die unausstehliche Gender Sprach-Entartung die in diesem Buch Einzug hält, b) die ein wenig starre Fixierung auf die Einnahmenseite (wie viel Staaten sparen könnten wird kaum angesprochen), c) das Kleinreden der Gefahren einer direkten Notenbank-Staatsfinanzierung und d) leider manchmal etwas krude Ausreißer die überhaupt nicht zu diesem an sich klugen Mann passen, wie etwa Frauenquoten Forderungen.
Alles in Allem aber sicher weit mehr Licht als Schatten in diesem Buch. Kritisches Mitdenken ist aber gefragt!
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am 27. Mai 2013
Dieses Buch hat mir als wirtschaftlichem Laien geholfen, ganz neue Perspektiven zu erkennen, die aus dem Hilflosigkeitsgefühl gegenüber der als übermächtig erlebten Wirtschaftskrise heraus helfen. Spannend geschrieben, auch wenn der Leser häufig überrascht ins Stocken gerät.
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am 12. Februar 2012
Dieses Buch ist jedem zu empfehlen, der im Krisenmanagement den Überblick verloren hat. Ob Stammtisch oder Regierungsbank-Felber bringts auf den Punkt.
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am 28. Februar 2012
Der Autor zeigt mit vielen Beispielen, wie das Finanzsystems geändert werden sollte, damit auch die arbeitenden Menschen an dem Wirtschaftserfolg teilhaben können. Das dies auf Politik und den Konzernen wenig Eindruck macht, zeigt, das in unserer Welt viele Menschen trotz Arbeit in Armut leben müssen und dies, obwohl wir angeblich im 5. reichsten Land der Erde leben.
Leider zeigt die Geschichte, dass sich die "Herrscher" von ihren Privilegien nicht freiwillig trennen werden!
Unsere Zukunft sieht nicht rosig aus!
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