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am 7. November 2010
Klar war: ich konnte den ersten Band nicht gelesen haben, ohne mich so schnell als möglich auf den zweiten Teil zu stürzen. Und es kam, wie es so oft kommt: Band 2 hat mich leise enttäuscht. Fürwahr, kein schlechtes Buch. Doch es ist halt nur noch ein gutes, stilvolles, sprachlich witziges Buch entstanden, das aber den Zauber des ersten Bandes vollkommen vermissen lässt. Der Grund liegt eigentlich schon im Plot des ersten Teils: die beiden Korrespondierenden und zunehmend Liebenden treffen sich, sehen sich in die Augen und lassen es dann auch nicht dabei bleiben.

Die Dialoge sind auch im zweiten Teil überzeugend und witzig, jedoch bekommt man auch das Gefühl, dass Glattauer hier noch pflichtschuldigst ein paar hundert Dialog-Elemente herunterspuhlt, da er dies vielleicht dem Leser zu schulden meint. Aus den beiden Protagonisten des ersten Bands sind eigentlich zwei normale Liebende geworden, die sich selten sehen, sich einfach verdammt gut mögen und denen es Spass macht, sich freche, melancholische oder nachdenkliche Mails zu schreiben. Schön, aber nicht mehr.

Immerhin, Daniel Glattauer, danke für einen wundervollen neuen Literatur-Entwurf, den E-Mail-Roman. Und bitte keinen dritten Band nachschieben, das kann nicht gut kommen.
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am 24. September 2010
Was mir beim Anhören des Hörbuches immer wieder durch den Kopf ging, war:

1. Wo gibt es Männer, die derart offen über ihre Emotionen und Gedanken reden?
2. Wo gibt es Frauen, die in einer Tour derart filmreif herumzicken?
3. Wo gibt es Männer, die sich diese regelrecht widerliche eifersüchtige Zickerei auch noch so gelassen bieten lassen?

Antwort: Nur in Hollywood.

Nur mit der Realität hat das wenig zu tun. Wer es nicht glaubt, möge doch bitte einmal mit ähnlicher Zickigkeit im Internet Männer anschreiben und dann auch noch versuchen, dem Mann einen winzigen Einblick in sein Seelenleben zu entlocken. Das ist von Anfang an zum Scheitern verurteilt.

Der Protagonist Leo ist sehr sympathisch, die Protagonistin Emmi eine ätzende Furie, die dafür auch noch geliebt und bewundert werden will. Aber vielleicht schrieb Glattauer den Roman nach dem Prinzip, dass die tollsten Männer immer an die schrecklichsten Frauen geraten!

Mich hat die Emmi so dermaßen genervt, dass ich für das Buch nur 3 Sterne vergeben kann.

Für den Vortrag der Sprecher Andrea Sawatzki und Christian Berkel gibt es 5 Sterne. Beide Schauspieler bringen die Charaktere leidenschaftlich rüber, so dass keine Langeweile entsteht. Besser kann man es nicht machen.
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am 24. Februar 2012
Emmi und Leo sind E-Mail Freunde, die sich durch einen Zufall kennengelernt haben und sich über einen Zeitraum von zwei Jahren immer wieder Mails senden. Mit dem ersten Band 'Gut gegen Nordwind', einer modernen Liebesgeschichte unserer Zeit, hat mich der Autor Daniel Glattauer sehr überzeugt. Die Mails zwischen den beiden hatten humorvolle, nachdenkliche und romantische Untertöne, letztendlich kam es jedoch nie zu einem Treffen zwischen den beiden und die Geschichte hatte einen offenen Abschluss. Umso mehr freute ich mich auf die Fortsetzung 'Alle sieben Wellen' und eine Weiterführung der Geschichte der Beiden.

Das Buch selbst ist, wie auch der erste Band, im E-Mail Stil geschrieben. Die ca. 200 Seiten lange Geschichte liest sich dadurch sehr schnell und kann durch den Schreibstil auf jeden Fall überzeugen. Leider hat der Inhalt teilweise echt genervt! Dieses Hin und Her die ganze Zeit, vor allem von Emmi ausgehend, war irgendwann echt unerträglich und ich habe gehofft, dass die Geschichte bald zum Abschluss kommt. Die langen, z.T. tiefgründigen Dialoge des ersten Teils habe ich in der Fortsetzung vermisst. Einzig im Teil zu den sieben Wellen kamen diese Gedanken wieder auf ' ein schöner, zum Nachdenken anregender Moment!

Trotz der Kritik hat mich das Buch gefesselt, weil ich wissen wollte, wie es zwischen den Beiden ausgeht. Wenn ich gewusst hätte, wie nervig Emmi doch sein kann, dann hätte ich lieber ihr Bild aus dem Vorgängerroman im Kopf behalten, wo ich die beiden Protagonisten sehr gerne mochte. Schön ist es, dass es endlich auch zu Begegnungen im wahren Leben kommt, diese werden jedoch auch erst im Nachhinein durch E-Mails beschrieben. Der Autor ist hier glücklicherweise seinem Stil treu geblieben. Ich vergebe drei Sterne für die Geschichte, da sie ihre schönen Momente hatte, an den Vorgänger aber bei weitem nicht herankommt.
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am 21. Dezember 2011
Monatelang korrespondiert Emmi mit dem Systemadministrator, bis sie eines Tages keine automatische Antwort mehr bekommt - Leo ist zurück aus Boston! So nehmen die beiden ihre Schreibbeziehung wieder auf, aber die alte Nähe will sich nicht mehr einstellen. Denn Leo weicht hartnäckig Emmis Fragen aus. Doch nach und nach entlockt sie ihn seine Gründe: Der eine Grund heißt Pamela. Der andere Bernhardt. Wird Emmi den Vertrauensbruch verwinden können?

Die Fortsetzung von "Gut gegen Nordwind" setzt da an, wo der erste Teil aufgehört hat: Endlich treffen sich die Protagonisten. Doch ein Happy End kann es nicht geben, denn Leo ist glücklich mit Pamela und Emmi lebt weiter mit Bernhard zusammen. Oder?

Was habe ich mich auf dieses Hörbuch gefreut! Und dann: Verzweiflung, Zorn, Kampf, Schuldvorwürfe. Emmi sucht die Nähe zu Leo, Leo versucht sie auf Distanz zu halten. Ihre emotionale Balance ist so instabil, dass Emmi sich fast die ganze Zeit in Psychotherapie befindet. Es schmerzt in der Seele, wie die Beiden an sich verzweifeln. Realistisch? Ja. Aber braucht man schmerzhaften Realismus in Büchern? Das war für mich kaum noch mehr romantische Geschichte, sondern über weite Strecken nur noch eine Tragödie. Wo "Gut gegen Nordwind" heiter, witzig und romantisch ist, da ist "Alle sieben Wellen" bitter, wütend und desillusioniert. Dass das Buch nicht völlig durchgefallen ist, liegt an vereinzelten Szenen zwischendurch und vor allem am letzten Viertel. Da kommt endlich durchgehend mal etwas vom Zauber des ersten Bands auf. Dennoch war mir das alles zu viel Selbstzerfleischung, als dass ich von diesem Buch auch nur annähernd so begeistert wie vom Vorgänger sein könnte. Einzig die Tatsache, dass die Geschichte so ein richtiges Ende findet, sehe ich als Gewinn.

Auch hier sind wie im ersten Teil die hervorragenden Sprecher Andrea Sawatzki und Christian Berkel im Einsatz gewesen. Sie verstanden die Gekränktheit und Verletztheit im E-Mail-Austausch zwischen Emmi und Leo zu transportieren, was es aber nur noch umso schmerzhafter machte dieser Geschichte zu lauschen. Leider war ich zudem am Anfang tödlich genervt, wenn in scheinbarer endloser Wiederholung die Antwort des Systemadministrators auf Emmis Nachrichten vorgelesen wurde.

Wer unbedingt das Ende erfahren will, kann dieses Buch lesen - doch sollte er nicht die Leichtigkeit aus "Gut gegen Nordwind" erwarten

3,5 Sterne
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am 3. Dezember 2011
Wer von "Gut gegen Nordwind" begeistert war, wird natürlich nicht an dieser Fortsetzung vorbeikommen, da man selbstverständlich wissen will, wie es mit Emmi und Leo weitergeht.
In gewohnt nur aus E-Mails bestehender Erzählweise erlebt der Leser die Gefühlswirrungen der beiden Protagonisten.
Trotz seiner Kurzweiligkeit stellte sich bei mir allerdings nicht die ganz große Euphorie ein, da es dem Vorgänger inhaltlich zu sehr ähnelte.
Sollen wir? Sollen wir nicht? Wir hören auf! Nein, doch nicht!
Man nimmt den beiden, die doch eigentlich bereits ein reiferes Alter erreicht haben, irgendwann ihr Gefühlskarussell nicht mehr ab bzw. findet es eher etwas pubertär und ihrer offensichtlichen Intelligenz unangemessen, sein Leben von einem Menschen, den man nur von elektronischem Postverkehr kennt, derart beinflussen zu lassen.
Bereits im ersten Teil war mir Emmi teilweise unsympathisch und an einigen Stellen fragt man sich, weshalb Leo sich von einer Frau, die nicht bereit ist, ihr Familienleben aufzugeben, so behandeln oder besser anschreiben läßt. Kommt nach fünf Minuten keine Antwort, wird sie hysterisch und macht ihm Vorwürfe, läßt auf eine gewisse Weise gar nicht zu, daß Leo sich ein eigenes Leben aufbaut.
Kann man ob seiner geringen Seitenzahl und diversen Leerzeilen bequem an einem Tag durchlesen und war auch durchaus unterhaltsam, aber ich glaube, hier witterte der Autor wegen des großen Erfolges von "Gut gegen Nordwind" auch schnell verdientes Geld.
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am 16. Juni 2010
Ich mag ja Happy-Ends. Und als der erste Band (Gut gegen Nordwind) keins hatte, machte mich das ein bisschen traurig. Zum damaligen Zeitpunkt wusste ich bereits, dass ein zweiter Teil existierte und freute mich darauf. Freute mich, zugegeben, auch auf ein Happy-End. Gut gegen Nordwind las ich in einem Rutsch durch und fand das Buch wunderschön. Rasant geschrieben und trotzdem SO viel Gefühl drin.

Vielleicht hatte ich deshalb zu hohe Erwartungen an den zweiten Teil. Mir fehlt hier die Leichtigkeit, das Spritzige, die Selbstverständlichkeit, mit der im ersten Teil die Dialoge aufeinander aufbauen. Das Buch ist nicht schlecht, aber es hat Längen, und teilweise passiert seitenweise gar nichts, sondern die Protagonisten drehen sich im Kreis, so dass man sich von Seite zu Seite hangelt und hofft, dass sie endlich zu Potte kommen. Dazu kommt, dass mir Emmis zickige Art zunehmend auf die Nerven ging. Ich hätte sie an Leos Stelle ja schon bald abgeschossen... Aber das mag subjektiv sein. Im zweiten Teil hatte ich den Eindruck, als sei Glattauer von Anfang an klar gewesen, dass es ein Happy-End geben müsse, und als hätte er die ganze Story dazwischen ohne große Lust mit allem gefüllt, was eine Liebesbeziehung an Hindernissen und Höhe- und Tiefpunkten so hergibt, um eine bestimmte Seitenzahl hinzubekommen.

Ich las das Buch trotzdem ganz durch und fand den Unterhaltungswert nicht ganz schlecht. Aber enttäuscht war ich allemal.
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am 18. November 2015
.. und es geht weiter. Nach dem desaströsen Scheitern des Treffens von Emmi und Leo am Ende von „Gut gegen Nordwind“, war eine Fortsetzung beinahe unumgänglich. Weil ja nicht sein kann, was nicht sein darf – Emmi und Leo müssen ganz einfach zusammenkommen. Nur – Leo hat sich verdünnisiert und ist für Emmi erst einmal nicht erreichbar; und als er dann doch wieder antwortet, ist er nicht mehr der alte, hingebungsvolle, sehnsuchtsvolle, erwartungsvolle Leo, der einzig und allein auf Emmi ausgerichtet ist. Nein, Leo hat eine Freundin, die sogar beim ihm einziehen will und die er sogar heiraten möchte. Natürlich ist Emmi bis ins Mark getroffen und natürlich kann sie das nicht zugeben, aber natürlich kann sie es nicht ganz für sich behalten und so geht das Geplauder munter weiter und irgendwann trifft man sich auch…
Es ist diese Geschichte – sowohl Teil 1, als auch Teil 2 – zumindest für mich, nicht ganz leicht zu lesen. Ich habe für den puren Dialog zu wenig Geduld. Ich war aber restlos begeistert von den Hörbüchern, was natürlich Andrea Sawatzky und Christian Berkel zu verdanken war, die beiden sind genial. „Alle sieben Wellen“ kann mit „Gut gegen Nordwind“ natürlich nicht mithalten, obwohl es natürlich nicht schlecht ist. Es ist nur so, dass die Geschichte insgesamt zu lange wird. Immer wenn man denkt, „jetzt passierts“ kommt wieder was dazwischen und schiebt das „Happy end“ ein Stück hinaus. Das machts ein wenig mühsam. Ansonsten ist es ganz unterhaltsam, wenngleich ich auch nicht glaube, dass im wahren Leben zwei sich völlig Unbekannte auf diese Art und Weise schreiben würden. Anderseits kann mans nicht wirklich wissen…
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am 29. Mai 2009
Anders als die meisten Rezensent(inn)en bin ich von diesem Buch enttäuscht. "Gut gegen Nordwind" hatte mir sehr gut gefallen: Ich habe es verschlungen, es ist eine spannende, psychologisch glaubwürdige und hochinteressante Geschichte über die Konstruktion einer virtuellen Beziehung.
Dieses Buch aber ist eher ein Märchen für harmoniesüchtige Paarbeziehungsjunkies. Ich mag auch gern Happy-Ends, aber in diesem Fall halte ich die Handlung - ich glaube es ist ja nicht zu viel verraten, wenn ich sage, dass Leo und Emmi sich treffen und die Beziehung realer wird- für unglaubwürdig und kitschig, vor allem aber für langweilig.
Ich habe mehrere Stellen quergelesen, konnte auch mal das Buch ganz weglegen - das wäre mir bei "Gut gegen Nordwind" nie passiert! Das Buch ist in meinen Augen der Versuch, die LeserInnen zufrieden zu stellen. Mit Emmi und Leo aus Band 1 hat das aus meiner Sicht nicht mehr viel zu tun.
Hinzu kommt- aber das ist nun mein persönlicher Geschmack- dass mich in diesem Buch Emmi einfach nervt, so selbstverliebt mailt sie sich durchs Leben.
Es gibt auch interessante Stellen, aber die finden sich spärlich.
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am 22. Oktober 2011
Bis dato das schwächste Buch, das ich von Glattauer gelesen habe - es reicht gerade noch für 3 Sterne. Als sehr subjektiven (jede Rezension ist subjektiv) Grund muss ich angeben, dass ich Briefromane überhaupt nicht mag, mich hat es schon beim Werther ununterbrochen gewürgt. Dieses Buch ist nichts anderes als ein "moderner" Briefroman. Und zwar ein relativ unspannender, da das Ende von Anfang an klar ist. Nur zu empfehlen für echte Glattauer-Fans und vielleicht noch für FreundInnen von mittlemäßigen Briefromanen - und denen sei hiermit gesagt, dass es viele und viel bessere Briefromane gibt. Gestört hat mich auch die Künstlichkeit der Mails, denn kein Mensch kann mir verklickern, dass er/sie in Mails so einen Schreibstil hat (in anderen Formaten ja, in Mails zwischen Freunden sicher nicht). Das Buch ist nicht einmal sonderlich witzig. Den dritten Stern gibt es ausschließlich aufgrund der Tatsache, dass man/frau während der Lektüre wunderbar das Hirn ausschalten und entspannen kann, was ja manchmal auch recht angenehm ist.
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am 22. Dezember 2009
Ich habe mir "Gut gegen Nordwind" bestellt und da ich wusste, dass ich nicht nochmal unendliche zwei Wochen warten will, bis die Fortsetzung dann auch den Weg nach Australien gefunden haette, "Alle sieben Wellen" auf gut Glueck gleich mit. (Obwohl mir knapp 18 Euro fuer so ein kleines Buechlein eigentlich doch arg teuer vorkommen.) Gluecklicherweise muss ich sagen, denn fuer einen Happy End-Junkie wie mich waere das Ende von "Gut gegen Nordwind" sonst eine boese Enttaeuschung gewesen. So stuerzte ich mich Frohgemuts gleich in das zweite Buch und las beide zusammen, so als waere es ein einziger Roman. Warum so viele hier das erste Buch zauberhaft fanden und das zweite enttaeuschend mag mir nicht recht eingehen. Am Stil hat sich eigentlich nichts veraendert. Diesmal finden die ersten Treffen statt, man verabschiedet sich mehrmals, scheinbar endgueltig voneinander, Leo versucht sich an einer anderen Partnerin, Emmi versucht ihre Ehe zu retten... und am Ende kann man doch nicht voneinander lassen.

Gewisse Abstriche muss ich machen: Ich finde Leo allgemein nicht uebermaessig symphatisch und nachdem der Autor sich ein komplettes Buch lang gegen die Lueftung des Geheimnisses um Emmis Aussehen gedrueckt hat, zerschlaegt er nun die eigenen Bilder im Kopf durch die Aufloesung. Das hat mir Emmi fremder werden lassen und damit wohl das Gegenteil von dem erreicht, was er damit wohl erreichen wollte. Auch die tatsaechlichen Treffen sind irgendwie seltsam, wenig beschrieben, wohl auch enttaeuschend fuer die beiden und teilweise auch fuer den Leser (vor allem das "erotische" Abenteuer). Zwei Jahre Emails und dann trifft man sich eine Stunde und hat genug voneinander? Irgendwie bewegen sich beide nicht vorwaerts, nicht aufeinander zu und damit erscheint mir auch der Emailkontakt auf Dauer realitaetsfern. Ebenfalls etwas genervt hat die Form: Zeitangaben wie "40 Sekunden spaeter", so dass man ueberrascht zwischendurch die Jahres- und Tageszeiten registriert (Datum und Uhrzeit, meinetwegen ohne Jahresangabe, waeren in meinen Augen schoener gewesen) und auch haeufig musste ich Saetze mehrmals lesen um heraus zu filtern, wer hier gerade an wen schreibt.
Und zu guter letzt waere da noch das Ende, das, (Vorsicht Spoiler) ganz untypisch eine klare, ueberraschende, geradezu Romantic Comedy-maessige Aufloesung aufweist und der Vorgeschichte irgendwo nicht wirklich gerecht wird.

So, genug gemeckert. Ich habe beide Buecher gerne gelesen und vielleicht werde ich sie auch irgendwann in ein paar Jahren nochmals lesen. Ein drittes brauche ich allerdings nicht.
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