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121 von 131 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungene Fortsetzung eines zauberhaften Romans
Manche Geschichten sollten nie fortgesetzt werden. "Gut gegen Nordwind" ist eine dieser Geschichten. Nach dem eher traurigen, dafür ziemlich offenen Ende war ich eigentlich ziemlich glücklich mit dem Roman und hab ihn als außergewöhnlich zauberhaft abgestempelt. Der Fortsetzung bin ich eher misstrauisch gegenüber gestanden. Ich konnte mir auch...
Veröffentlicht am 25. Juni 2009 von Stefan Baumgartner

versus
12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Manchmal ist ein Mal genug!
Emmi und Leo haben einander nicht vergessen. Und so nehmen sie nach einer langen Zeit ihren Emailkontakt wieder auf, begegnen einander wieder auf eindringliche Art und Weise, dieses Mal allerdings gleichberechtigt, denn auch Leo hat jemanden kennen gelernt.

Vieles hat sich nicht verändert zum Vorgängerroman. Emmi und Leo duzen sich mittlerweile, was...
Veröffentlicht am 22. Juli 2011 von lesezimmerchen


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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Manchmal ist ein Mal genug!, 22. Juli 2011
Von 
lesezimmerchen (Norddeutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Alle sieben Wellen (Taschenbuch)
Emmi und Leo haben einander nicht vergessen. Und so nehmen sie nach einer langen Zeit ihren Emailkontakt wieder auf, begegnen einander wieder auf eindringliche Art und Weise, dieses Mal allerdings gleichberechtigt, denn auch Leo hat jemanden kennen gelernt.

Vieles hat sich nicht verändert zum Vorgängerroman. Emmi und Leo duzen sich mittlerweile, was der Geschichte aber auch ein Stück weit ihren Charme nimmt.
Sie bedrängen einander weiterhin, sich gegenseitig aus ihrem Leben zu berichten, schrecken aber jeweils nach wie vor davor zurück, zu viel Preis zu geben. Erwarten voneinander Dinge, die sie selber nur bedingt zu erfüllen bereit sind.
Sie streiten sich, sie versöhnen sich, die treffen sich. Sie freunden sich an, sie verlieben sich. Sie lachen und weinen gemeinsam und der Leser ist mittendrin.

Und dennoch. So intensiv auch diese Geschichte ist, sie ist unnötig. Das Ende des Vorgängers war grandios, das hätte man so stehen lassen können. Es muss nicht immer ein Happy End geben, das Leben spielt nicht so.
Aber da scheinbar viele Leser eben das erwarten, gibt es also eine Neuauflage. Andere Randbedingungen, gereifte Charaktere, was sich vor allem dadurch zeigt, dass Leo sich nicht mehr so stark (dennoch aber weiterhin) von Emmi herum kommandieren, bedrängen und anzicken lässt.
Emmis Charakter wird mir hier noch unsympathischer als im ersten Buch, Leo gefällt mir durch seinen stärkeren Willen besser.

Trotzdem finde ich die Geschichte hier einfach etwas zu glatt, zu kitschig und vorhersehbar. Schade.
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121 von 131 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungene Fortsetzung eines zauberhaften Romans, 25. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Alle sieben Wellen: 4 CDs (Audio CD)
Manche Geschichten sollten nie fortgesetzt werden. "Gut gegen Nordwind" ist eine dieser Geschichten. Nach dem eher traurigen, dafür ziemlich offenen Ende war ich eigentlich ziemlich glücklich mit dem Roman und hab ihn als außergewöhnlich zauberhaft abgestempelt. Der Fortsetzung bin ich eher misstrauisch gegenüber gestanden. Ich konnte mir auch nicht vorstellen, wie es mit den beiden weitergehen soll. Aber soll ich ihnen etwas sagen? Auch wenn "Gut gegen Nordwind" nicht fortgesetzt gehört, hatte ich mit Emmi und Leo wieder so viel zu lachen und zu weinen, und genauso eine schöne Zeit, wie im Erstling.

Dabei war das zu Beginn gar nicht so leicht. Daniel Glattauer fängt dort an, wo der erste Roman aufhört, und beginnt mit der absoluten Zerstörung der beiden Protagonisten, in dem er sie zickig, launisch, arrogant und überheblich macht. Erst nach einem elendig langen Angefauche können sich die beiden zusammenrotten. Und genau ab da war sie wieder da: Die typische, einzigartige Emmi und Leo Atmosphäre, die nie enden sollte.

Wie es aber bei Büchern nun mal so ist, irgendwann gibt es eine letzte Seite, und auch wenn mir die letzten drei bis vier Mails die Freude am Ende genommen haben, war ich doch unglaublich zufrieden mit der Fortsetzung, die Geschichte werden sollte.

Übrigens rate ich auch hier wieder zur Hörbuchfassung. Christian Berkel und Andrea Sawatzki verleihen dem Paar auch in "Alle sieben Wellen" durch ihre charismatischen Stimmen und den zauberhaften Umgang eine zusätzliche Tiefe, die man sich selbst kaum besser zusammenspinnen könnte.

Der Zauber des Erstlings ist zwar nicht mehr da, aber die Faszination von Emmi und Leo ist nach wie vor ungebrochen.
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241 von 268 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie soll man etwas beschreiben, das unbeschreiblich (schön) ist?, 3. Februar 2009
Von 
Daniela Möhrke (Leipzig) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Alle sieben Wellen: Roman (Gebundene Ausgabe)
Zum Inhalt dieses Buches möchte ich eigentlich gar nicht viel sagen! Es ist die Fortsetzung von "Gut gegen Nordwind", geschrieben von Daniel Glattauer. Wer dieses Buch kennt, der kennt auch Emmi und Leo. Und genau das ist "Alle sieben Wellen": Emmi und Leo pur! Wenn man liest, dann ist man Emmi und man ist auch Leo. Man taucht ein in die Welt der beiden, fliegt zwischen zwei Emailpostfächern hin und her und kann erst nach und nach langsam wieder auftauchen. Selbst jetzt, mehrere Tage nachdem ich das Buch beendet habe, kann ich mich nicht dem Charme, den Gedanken und Gefühlen entziehen, die dieses Buch bei mir entfacht hat. Immer wieder schweife ich geistig ab und muss an diese Geschichte denken.

Es ist unfassbar, wie außerordentlich Daniel Glattauers Sprachgefühl ist und wie er aus kleinen Dingen, die man sonst vielleicht gar nicht beachten würde, etwas Großes und Wunderbares macht. Ich muss dabei besonders an Emmis Geschenk an Leo denken. Ja, Emmi schenkt Leo etwas und dieses Etwas löste ein Gänsehaut bei mir aus, die sich über den ganzen Körper zog. Man liest das ganze Buch mit einem inneren, wohligen Kribbeln und gleichzeitig absolut konzentriert, damit man auch wirklich kein Detail verpasst.

Diese Geschichte löst einfach alle möglichen Gefühle beim Leser aus. Begeisterung, unbändige Freude, Wärme und Wohligkeit, aber auch: Angst, Trauer, Frustration, Mitleid, Nervosität..... die Liste ist unendlich fortsetzbar. Unglaublich, was Daniel Glattauer auf diesen 224 Seiten vermittelt, ein wahres Feuerwerk an Gefühlen. Die ganze Zeit habe ich mich gefragt, wie viel wohl von ihm selbst in Leo steckt und woher ein Mann so genau weiß, wie Frauen denken! Schockierend und bewundernswert zugleich. Eindrucksvoll ist auch, wie es dem Autor gelingt, seinen unvergleichlichen Wortwitz mit einer tiefgründigen Gefühlssensibilität zu verbinden. Man befindet sich stets an einer Kreuzung zwischen Lachen und Weinen, lächelnd liest man das Buch, die Augen gleichzeitig tränengefüllt...

Nun könnte ich noch ewig weiterschwärmen, aber ich kann nur jedem ans Herz legen dieses Buch zu lesen, anstelle der Begeisterungsstürme einer übereifrigen Rezensentin.

Um es mit Emmis Worten zu sagen: Dieses Buch ist so, so, so wunderschön!

Liebe Emmi, lieber Leo und vor allem lieber Daniel: Danke!

Ich wünsche allen, wenn auch etwas verfrüht: Frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr!

(Wer sich jetzt fragt, wieso ich das tue, der lese dieses Buch!!!)
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27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein kleines bisschen Märchenwelt in unserer Zeit..., 15. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Alle sieben Wellen: Roman (Gebundene Ausgabe)
So endgültig das Ende von "Gut gegen Nordwind" auch schien, die Email-Beziehung zwischen Emmi und Leo geht weiter. Nach Monaten der Funkstille kommt Leo aus Boston zurück, mit einer neuen Freundin und einigen Emails von Emmi im Postfach.
Glichen die Emails im ersten Teil einem romantischen Flirt, sind sie nun eher ein verzweifelter Versuch eine Beziehung wieder herzustellen (oder endgültig zu beenden), die so plötzlich unterbrochen wurde, ohne dabei alte Wunden aufzureißen. Beide versuchen ihr soziales Leben außerhalb der Emails in den Griff zu bekommen. Auch wenn die Vernunft ein Ende des Emailschreibens verlangt, können sie nicht aufhören und alles läuft auf die große Frage hinaus: Was erwarten wir vom Leben und wie viel Leidenschaft sind wir bereit zu opfern um unser gewohntes Leben aufrecht erhalten zu können?

Der romantische Teil von mir schrie nach "Gut gegen Nordwind" geradezu nach einer Fortsetzung und doch war ich skeptisch. Wird es dem Autor gelingen die Spannung und die Leidenschaft des ersten Bandes wieder zu erwecken ohne zu kitschig zu werden? Kann es überhaupt ein anderes Ende für die Beziehung der beiden geben?
"Alle sieben Wellen" schafft es meiner Meinung nach tatsächlich, die emotionale Beziehung von Emmi und Leo weiter voran zu treiben, ohne allzu kitschig und vorhersehbar zu werden. Der ungewöhnliche Stil in Emailform unterstützt auch in diesem Buch die Geschichte auf beste Art und Weise und das Buch bleibt durchgängig spannend und überraschend. Bedingt durch das geänderte Ausgangsverhältnis war "Alle sieben Wellen" aber auch deutlich ernster als der erste Teil; mir fehlte ein bisschen die Leichtigkeit und manche Email-Dialoge zogen sich ziemlichin in die Länge.
Trotzdem ist es ein sehr empfehlenswertes Buch. Wer "Gut gegen Nordwind" gelesen hat, sollte "Alle sieben Wellen" auf keinen Fall verpassen. Es ist keine kitschige Vorzeige-Romanze, aber ein guter, bewegender Roman, der ebenso wie der erste Teil ein kleines bisschen Märchenwelt in unsere Zeit holt.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen GÖTTLICH - Danke danke DANKE!, 24. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Alle sieben Wellen (Taschenbuch)
Der 1. Teil Gut gegen Nordwind: Roman hat mich erfasst wie ein Sommergewitter. Rummms! Atemberaubend, einfach unglaublich!
Dann dieses Ende - Himmel hilf, ich dacht echt der Boden stürzt unter mir ein. Hätte toben können und für den 2. Teil fast den Buchladen ausgeraubt.
War Sonntag-morgen 01 Uhr - da liefert selbst Amazon nicht *schnief* )

Daher habe ich also wie auf Nadeln gesessen, bis der 2 Teil geliefert wurde. Und... und... und es war HIMMLISCH!

1.) Gefühlvoll
2.) Humorvoll
3.) Unheimlich bewegend
4.) Aufwühlend

Es hat mich völlig vereinnahmt, mein ganzes Umfeld ausgeschaltet, bis es durchgelesen war. Und das hat wahrlich nicht lange gedauert.
Heute Abend angefangen, heute Abend ausgelesen. Und mich mit einem kribbeln und unheimlicher Wärme zurückgelassen.

Lieber Daniel Glattauer - wie kann ein Mann sooooo schreiben? Diese Dialoge, diesen Wortwitz? Es ist wirklich sagenhaft! Fast zu echt um erfunden zu sein.
Danke, herzlichen DANK für die wunderbar bewegten Stunden, die mir die Bücher beschert haben.
Denn bewegt waren sie allemal. Bin ich doch die ganze Zeit zwischen himmelhoch jauchzend, herzhaft lachend und zu tode betrübt quasi im Minutentakt gewechselt.

Der 2. Teil steht in meinen Augen dem 1. in nichts nach und ist ebenso eine Sommerurgewalt, der man sich nicht entziehen kann und will.
Beide gehören zu meinen Lieblingsbüchern dieses Jahres. Und werden sicher die Top-Plätze auch behalten :)

Das Ende verrate ich nicht - wer es in einer anderen Rezession getan hat, verdient einen Klaps auf die Finger. Nicht lesen - nein nein nein.
Ganz ehrlich! Ran trauen und selbst herausfinden, ob der 2. Teil hält was er verspricht und wie es ausgeht... Ich kann ihn nur wärmstens empfehlen!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nur in Hollywood, 24. September 2010
Von 
silena (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Alle sieben Wellen: 4 CDs (Audio CD)
Was mir beim Anhören des Hörbuches immer wieder durch den Kopf ging, war:

1. Wo gibt es Männer, die derart offen über ihre Emotionen und Gedanken reden?
2. Wo gibt es Frauen, die in einer Tour derart filmreif herumzicken?
3. Wo gibt es Männer, die sich diese regelrecht widerliche eifersüchtige Zickerei auch noch so gelassen bieten lassen?

Antwort: Nur in Hollywood.

Nur mit der Realität hat das wenig zu tun. Wer es nicht glaubt, möge doch bitte einmal mit ähnlicher Zickigkeit im Internet Männer anschreiben und dann auch noch versuchen, dem Mann einen winzigen Einblick in sein Seelenleben zu entlocken. Das ist von Anfang an zum Scheitern verurteilt.

Der Protagonist Leo ist sehr sympathisch, die Protagonistin Emmi eine ätzende Furie, die dafür auch noch geliebt und bewundert werden will. Aber vielleicht schrieb Glattauer den Roman nach dem Prinzip, dass die tollsten Männer immer an die schrecklichsten Frauen geraten!

Mich hat die Emmi so dermaßen genervt, dass ich für das Buch nur 3 Sterne vergeben kann.

Für den Vortrag der Sprecher Andrea Sawatzki und Christian Berkel gibt es 5 Sterne. Beide Schauspieler bringen die Charaktere leidenschaftlich rüber, so dass keine Langeweile entsteht. Besser kann man es nicht machen.
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89 von 103 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Jetzt werden sich gleich alle Fans auf mich stürzen...., 17. Oktober 2009
Von 
Ela Flury (Rastatt, Baden-Württemberg Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Alle sieben Wellen: Roman (Gebundene Ausgabe)
Nachdem ich den ersten Teil (Gut gegen Nordwind) in einer Rezension mit FEHLT NOCH DAS RICHTIGE BUCH FÜR DEN URLAUBSKOFFER? UNBEDINGT EINPACKEN! überschrieben hatte, wollte ich natürlich auch den zweiten Teil lesen.

Welche Enttäuschung!
Im Gegensatz zu meinen Vorrezensenten fand ich das Buch weder romantisch, noch unterhaltsam und betörend, sondern nur nervig, wieder aufgebacken und in die Länge gezogen.

Hätte ich mir ja denken können, denn das Besondere am ersten Buch war 1. der Stil, verbunden mit der Form, das Buch als E-mail-Roman aufzumachen und 2. - das war mir zunächst gar nicht so bewusst - auch die Tatsache, dass der Schluss wirklich interessant und nicht vorhersehbar war. Ich hatte nach der Lektüre die Möglichkeit, mir über das Ende hinaus Gedanken zu machen.

Aber solche Schlüsse lassen natürlich auch die Möglichkeit für Fortsetzungen offen. Darüber freut sich nicht nur der Leser, sondern ganz besonders der Verlag, der nach einem Erfolg, an diesen mit wenig Risiko gleich noch mal anknüpfen kann.

Der Autor hatte nämlich zunächst nicht an eine Fortsetzung gedacht wie er letztes Jahr auf der Frankfurter Buchmesse beteuerte, aber was tut man nicht alles, wenn der Verlag bittet...
Leider hatte ich beim Lesen ständig das Gefühl, Glattauer hangle sich von Seite zu Seite, die manchmal sehr dürftig ausfielen, was den Inhalt anging.
Da fliegt ein Satz von Emmi zu Leo und ein Satz zurück, dazwischen leere Zeilen, damit der Leser auch erkennt, dass dazwischen Zeit vergeht und das zeitweise oberzickige Geschreibsel von Emmi empfand ich sehr oft als Zumutung.
Der Fortgang der Handlung wird immer wieder hinausgezögert, man will ja schließlich dem Leser etwas an Spannung bieten, leider war mir das zu aufgesetzt und gewollt.
Der kitschige Schluss war dann überhaupt keine Überraschung, sondern ließ mich nur denken: Aha, so hat der Autor also die Geschichte enden lassen wollen.

Jetzt werden sich wahrscheinlich alle Fans auf mich stürzen. Leider kann ich nicht so tun als hätte mir das Buch gefallen, obwohl es mir generell viel mehr Spaß macht, meine Begeisterung über ein Buch weiter zu geben als meine Enttäuschung, aber der Roman war mir einfach zu flach, tut mir echt leid:(
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Si tacuisses...., 29. Mai 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Alle sieben Wellen: Roman (Gebundene Ausgabe)
Anders als die meisten Rezensent(inn)en bin ich von diesem Buch enttäuscht. "Gut gegen Nordwind" hatte mir sehr gut gefallen: Ich habe es verschlungen, es ist eine spannende, psychologisch glaubwürdige und hochinteressante Geschichte über die Konstruktion einer virtuellen Beziehung.
Dieses Buch aber ist eher ein Märchen für harmoniesüchtige Paarbeziehungsjunkies. Ich mag auch gern Happy-Ends, aber in diesem Fall halte ich die Handlung - ich glaube es ist ja nicht zu viel verraten, wenn ich sage, dass Leo und Emmi sich treffen und die Beziehung realer wird- für unglaubwürdig und kitschig, vor allem aber für langweilig.
Ich habe mehrere Stellen quergelesen, konnte auch mal das Buch ganz weglegen - das wäre mir bei "Gut gegen Nordwind" nie passiert! Das Buch ist in meinen Augen der Versuch, die LeserInnen zufrieden zu stellen. Mit Emmi und Leo aus Band 1 hat das aus meiner Sicht nicht mehr viel zu tun.
Hinzu kommt- aber das ist nun mein persönlicher Geschmack- dass mich in diesem Buch Emmi einfach nervt, so selbstverliebt mailt sie sich durchs Leben.
Es gibt auch interessante Stellen, aber die finden sich spärlich.
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112 von 132 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So, so, so schön... einfach so, 29. Juni 2009
Von 
katharina f. (München, Bayern, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Alle sieben Wellen: Roman (Gebundene Ausgabe)
Manchmal, ganz selten kommen Sterne vom Himmel herunter, manchmal begegnet einem das, was man sich erträumt hat und ganz selten findet man wahre Magie zwischen zwei Buchdeckeln!

Ich habe diesen Roman so so so geliebt. Emmi und Leo sind mir ja schon in ersten Roman von Daniel Glattauer ans Herz gewachsen, obwohl ich ja zugeben muss, dass ich das hin und her der E-Mail Beziehung damals noch als ein wenig konstruiert empfand. Manchmal habe ich mich ein wenig über Emmi geärgert, weil sie so blind ist, manchmal über Leo, weil er ein gar zu absehbarer Gefühlsschrank war. Aber immer wieder wurde ich durch die Bordeaux-geschwägerten E-Mails besänftigt und ganz von diesen schönen Zeilen gefangen genommen.

Mit Alle sieben Wellen war mein bücherliebendes Herz endlich vollkommen von Emmi und Leo und Daniel gefangen genommen worden. Es ist einfach zauberhaft und sehr viel realistischer. Emmi und Leo kämpfen beide gegen ihre Gefühle, für ihre Gefühle, für und gegen diese E-Mail-Beziehung und vor allem umeinander. Sie treffen und verabschieden sich und können doch nicht wirklich voneinander lassen. Aber diese Dialoge! Was für schöne Zeilen darunter.

In einem glühenden Rausch habe ich dann das Buch innerhalb von Stunden gelesen und heute gleich ein zweites Mal hinterher. Bezaubernd, einfach bezaubernd! So, so, so schön. Viel besser als Gut gegen Nordwind.

Es kommt so selten vor, das eine Fortsetzung besser als ihr Vorgänger ist. Alle sieben Wellen ist ein solches Buch. Eines das mich davon überzeugt hat, Gut gegen Nordwind noch einmal zu lesen, eines das immer wieder gelesen werden will, eines das in einem Bücherregal einen besonderen Platz hat, eines das mit zarten Fingerspitzen gerne immer wieder berührt wird. Ein Buch das mir immer ein Lächeln ins Gesicht zaubern wird.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nerviges Hin und Her!, 24. Februar 2012
Von 
N. Graf (Dortmund) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Alle sieben Wellen (Taschenbuch)
Emmi und Leo sind E-Mail Freunde, die sich durch einen Zufall kennengelernt haben und sich über einen Zeitraum von zwei Jahren immer wieder Mails senden. Mit dem ersten Band 'Gut gegen Nordwind', einer modernen Liebesgeschichte unserer Zeit, hat mich der Autor Daniel Glattauer sehr überzeugt. Die Mails zwischen den beiden hatten humorvolle, nachdenkliche und romantische Untertöne, letztendlich kam es jedoch nie zu einem Treffen zwischen den beiden und die Geschichte hatte einen offenen Abschluss. Umso mehr freute ich mich auf die Fortsetzung 'Alle sieben Wellen' und eine Weiterführung der Geschichte der Beiden.

Das Buch selbst ist, wie auch der erste Band, im E-Mail Stil geschrieben. Die ca. 200 Seiten lange Geschichte liest sich dadurch sehr schnell und kann durch den Schreibstil auf jeden Fall überzeugen. Leider hat der Inhalt teilweise echt genervt! Dieses Hin und Her die ganze Zeit, vor allem von Emmi ausgehend, war irgendwann echt unerträglich und ich habe gehofft, dass die Geschichte bald zum Abschluss kommt. Die langen, z.T. tiefgründigen Dialoge des ersten Teils habe ich in der Fortsetzung vermisst. Einzig im Teil zu den sieben Wellen kamen diese Gedanken wieder auf ' ein schöner, zum Nachdenken anregender Moment!

Trotz der Kritik hat mich das Buch gefesselt, weil ich wissen wollte, wie es zwischen den Beiden ausgeht. Wenn ich gewusst hätte, wie nervig Emmi doch sein kann, dann hätte ich lieber ihr Bild aus dem Vorgängerroman im Kopf behalten, wo ich die beiden Protagonisten sehr gerne mochte. Schön ist es, dass es endlich auch zu Begegnungen im wahren Leben kommt, diese werden jedoch auch erst im Nachhinein durch E-Mails beschrieben. Der Autor ist hier glücklicherweise seinem Stil treu geblieben. Ich vergebe drei Sterne für die Geschichte, da sie ihre schönen Momente hatte, an den Vorgänger aber bei weitem nicht herankommt.
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Alle sieben Wellen: Roman
Alle sieben Wellen: Roman von Daniel Glattauer (Gebundene Ausgabe - 4. Februar 2009)
EUR 17,90
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