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24 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Danke für die Augenöffnung
Die harten Worte von Menasse zu Deutschland und seiner Europapolitik aber auch zum Umgang mit den Griechen tun mitunter weh. Aber dieser Schmerz ist heilsam, weil er die Augen für unsere Zukunft, nämlich ein vereinigtes Europa öffnet. Menasse baut viele Vorurteile über die europäische Bürokratie ab und zeigt wo das Problem liegt: Nicht bei...
Veröffentlicht am 25. September 2012 von Dr. Hans-Georg Häusel

versus
14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ball flach halten, Herr Menasse
Mein Fazit vorweg: Das Buch ist lesenswert, aber ziemlich einseitig. Eine kritische Auseinandersetzung mit Fehlentwicklungen im EU-Apparat fehlt gänzlich, man gewinnt den Eindruck, der Autor hätte in Brüssel eine ordentliche Gehirnwäsche verpasst bekommen. Seiner Schlußfolgerung, dass über die Zukunft der EU offen und kreativ nachgedacht...
Vor 22 Monaten von Heinrich veröffentlicht


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4.0 von 5 Sternen ..Pflichtlektüre ?..., 29. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Europäische Landbote: die Wut der Bürger und der Friede Europas (Gebundene Ausgabe)
... Allen voran - die Ueberschrift bezieht sich eher auf den wohl recht kleinen Kreis der Leserschaft. Viel zu gross scheint derzeit der Politikverdruss zu sein. Dies ist wohl gleichzeitig auch eins der Hauptprobleme dieser Tage.

Dem Buch selber steht man nach Beendigung der Lektuere eher ambivalent gegenueber. Die Abschaffung des Europaeischen Rates erscheint doch nun wirklich nicht als alleinige Moeglichkeit die nationalen Interessen zu vermeiden.

Politische Interessen wuerde es auch weiterhin fuer das angesprochene Regionendenken geben. Auch diese Interessen wollen verteten werden. Die USA mit ihren foederalen Staaten, sowie die der BRD, haben auch bei regionaler Politik immer wieder einmal Schwierigkeiten zu einer Uebereinstimmung zu gelangen. Es ist m.E. daher eher eine Frage der Politik als der uebergeordneten Struktur.

Des Weiteren ist die Pointe mit dem Brot nach der Podiumsdiskussion auch eher ein Lueckenfueller als relevant. Sicherlich gibt es Brot als Grundnahrungsmittel ueber nationale Grenzen hinweg, jedoch ist es schon etwas mit dem man sich asoziiert. Pasta gibt es schliesslich auch ueberall - und dennoch denken die meisten ersteimal an Italien.

Jugoslawien als Beispiel zur Nationalisierung zu nutzen halte ich auch fuer weit hergeholt. Es war sicherlich mehr im Spiel als nur die Schaffung von Nationen.

Allerdings handelt es sich ja auch bei diesem Buch um einen Essay und jeder ist berechtigt seine Meinung zu haben und zu aeussern. Das ist ja das schoene an der Meinungsfreiheit. Eine gute Ergaenzung scheint dieser Artikel der Zeit zu sein: ["Der große Sprung nach vorn", Von Bernd Ulrich, DIE ZEIT, 18.10.2012 Nr. 43 ]

Letzendlich stimme ich hier in einigen Punkten anderen Rezessenten zu und wuerde dieses Buch zur Diskussionsanregung nutzen. Eben um dem Politikverdruss vielleicht etwas entgegen zu wirken. Sicherlich geht es hier um eine gewisse Polit-Elite und den Politikinteressenten, denn es gibt fuer alles mindestens zwei Ansichten. Der momentane "Wutbuerger"-Trend ist daher auch eine Entwicklung die die Zwiespaltung der Buerger aufweist. So wollen viele guenstigeren und gruenen Strom, aber einen Strommasten in der Naehe auch nicht. Genauso wenig wie erhoehte Steuerzahlungen um die ansonsten geforderten unterirdischen Kabel zu co-finanzieren.

Wir werden sehen wohin uns der Weg fuehrt. Insofern hat Herr Menasse recht, als dass wir wirklich Teil einer neuen Epoche sein werden. Eine die nicht nur die politische Entwicklung der EU als solches beinhaltet, sondern auch zeigen wird in welche Richtung wir EU Buerger uns im Rahmen der Globalisierung und dem daraus resultierendem Wandel bewegen werden. Spannend. Hoffentlich spannend genug um langfristig wieder mehr Teilhabe in der Bevoelkerung zu generieren.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch für alle Europäer, 1. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Europäische Landbote: die Wut der Bürger und der Friede Europas (Gebundene Ausgabe)
Ich möchte dieses Buch allen Europäern empfehlen, sowohl den Befürwortern als vor allem auch den Gegnern und Kritikern der Europäischen Einigung. Diese wunderbare Analyse der gegenwärtigen Situation Europas ist meines Wissens eine der wenigen Niederschriften eines Gedankens, mit dem meine Generation bereits implizit aufgewachsen ist, den sich national gesinnte Politiker allerdings kaum vorstellen können. Am Ende dieser durch persönliche Anekdoten besonders lesbar gemachten "politisch-philosophischen Erzählung" gelingt es Manesse das zu tun, wovon viele andere Autoren nur träumen können, nämlich den Leser zum Helden zu machen.
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5.0 von 5 Sternen Menasse Der europäische Landbote, 11. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Europäische Landbote: die Wut der Bürger und der Friede Europas (Gebundene Ausgabe)
Wie konnte ich nur die großen Text übersehen. Die Argumentation des Autors für Europa ist bestechend. Hier zeigen sich die großen Hoffnungen, warum für Eupa war und ist. Die Natinalstaaten sind seit dem 19. Jahrhundert das Problem und nicht die Lösung.
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13 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Herr Menasse, können sie die EU-Institutionen unterscheiden?, 27. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Europäische Landbote: die Wut der Bürger und der Friede Europas (Gebundene Ausgabe)
Die meisten meiner Kritikpunkte wurden von anderen Rezensenten schon adequat beantwortet. Ich möchte aber einen entscheidenden Punkt hinzufügen. Dazu ist die Frage der Überschrift mit einem klaren "NEIN" zu beantworten. Mir ist schleierhaft wie jemand, der ein Buch über die EU schreiben möchte es nicht zustande bringt zwischen dem "Europäischen Rat" und dem "Rat der Europäischen Union" zu unterscheiden (Zitat: "Treffen der nationalen Fachminister im Europäischen Rat", S. 40). Zugegeben, sprachlich etwas verwirrend. Bundestag und Bundesrat liegen aber auch nah beieinander, sind ebenfalls bei weitem nicht das selbe.
Auch scheint sich Herr Menasse nicht allen Institutionen bewusst zu sein, die die EU auf höchster Ebene lenken. Er benennt drei davon als "Trias": Parlament, Rat (er meint wohl an diesem Punkt den Europäischen Rat) und Kommission (S. 35). Seine Aufteilung der klassischen Gewaltenteilung (Exekutive, Legislative, Judikative) auf diese "Trias" möchte ich nicht nachvollziehen, denn sie ist gelinde gesagt unvollständig und irreführend. Obwohl er die Gewaltenteilung beschwört nennt er nie den Europäischen Gerichtshof, der ebenfalls wie der Rat der Europäischen Union unter den Tisch fällt (aber wenigstens mit niemand anderem verwechselt wird).
Diese Verwechslungen mögen vielleicht den Argumentent Herrn Menasses nicht abträglich sein. Aber es fällt mir schwer einem Schriftstellter glauben zu schenken, der nicht einmal die Grundlagen der EU versteht. Herr Menasse behauptet auch mit vielen EU-Beamten und Politiker geredet zu haben. Da frage ich mich, wie viel er bei diesen Gesprächen verstanden hat ohne die Institutionen zu kennen.

Als leidenschaftlicher Europäer ist für mich diese Publikation bedauerlich. Herr Menasse bestätigt das Vorurteil der Europakritiker, dass EU-Befürworter elitär sind, und besser wissen als das Volk, was gut für das Volk ist. Einige Passagen des Buches mögen diese Aussage widerlegen, was aber wieder gegen das Buch spricht. Es entbehrt einer konsistenten logischen Argumentation. Mit seiner Polemik polarisiert Herr Menasse auf eine Weise, die EU-Skeptiker in das Lager der EU-Gegner treibt. Er tut sich dabei selbst keinen gefallen und Europa erst recht nicht.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein mutmachendes Buch zum Thema EU!, 15. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin Robert Menasse für dieses Buch sehr dankbar! Es hat mir eine Sichtweise eröffnet die ich von meinem nationalen Standpunkt niemals hatte!
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Etikettenschwindel, 23. März 2013
Von 
B. Gutleben (Oberhausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Europäische Landbote: die Wut der Bürger und der Friede Europas (Gebundene Ausgabe)
Der Titel des Buches spielt klar auf Büchners Hessischen Landboten an (»Friede den Hütten! Krieg den Palästen!«) und das ist auch schon der Hauptgrund für meine eher negative Bewertung. Während die Vorlage von 1834 bis heute kaum etwas von ihrer mitreißenden Verve eingebüßt hat, wird Menasses Büchlein in wenigen Jahren vergessen sein. Ich möchte jedenfalls davor warnen, es nur aufgrund durch den Titel geweckter Erwartungen zu kaufen - dazu enthält es zu wenig originelle Ideen.
Auf den Kern reduziert scheint es doch so, dass der Autor Menasse einen Aufenthalt in Brüssel gesponsert bekam und mal hinter die Kulissen der Europäischen Kommission schauen durfte. Das hat zum Abbau einiger Vorurteile über die Eurokraten beigetragen, die er selbst hatte oder die meisten von uns weiterhin hegen. Ermutigt durch diese Erfahrungen und bestärkt durch einen Blick in die europäische Geschichte plädiert er nun für eine nachnationale Demokratie, verwaltet von hochqualifizierten Eliten, deren Prototyp er wohl in Brüssel gesichtet hat. Berechtigt ist sicher seine Kritik an populistisch geschürtem Euroskeptizismus und dem Hochhalten letztlich hohler nationaler Interessen - aber seine Europa-Vision ist mir mit Verlaub zu blauäugig und verkennt die Dominanz der Ökonomie (der »Märkte«). Dass sie wirklich »dem Geist Georg Büchners verpflichtet« ist (wie der Klappentext behauptet), mag ich kaum glauben.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die richtigen Schlüsse, 3. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Gutes Buch, in dem der Autor die richtigen Schlüsse zieht, wenn es auch manchmal etwas anstrengend geschrieben ist (Mit sehr langen Sätzen in Klammern). Mehr Europa heißt das Gebot der Stunde!
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Plädoyer für ein post-nationales demokratisches Europa, 20. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Europäische Landbote: die Wut der Bürger und der Friede Europas (Gebundene Ausgabe)
Was immer man in angemessener Kürze sagen kann: Ein brillanter Essay. In Sprache, Stil, Struktur und Inhalt. Eine fulminante Mischung von Reportage, Analyse, Historie und Anekdote. Ein Lesegenuss (... mit einem Hauch von Wiener Schmäh ...). Ein wortmächtiges Plädoyer für ein neu verfasstes Europa. Der Autor stellt Fragen und stellt in Frage. Was bedeutet „nationales Interesse“? Wie ist post-national demokratische Legitimation von Herrschaft möglich? Vom medialen und (nationalen) politischen Mainstream generierte Vorurteile (u.a. über die „Eurokraten“) werden als solche entlarvt, manche der geläufigen Kritiken am „europäischen Projekt“ ad absurdum geführt (z.B. der Vorwurf, die EU sei bloss und in erster Linie ein Projekt der Eliten des Kapitals). Andererseits spart Robert Menasse nicht mit harter Kritik an der gegenwärtigen Verfasstheit der EU, welche (über den Europäischen Rat) nationalen Egoismen eine kontraproduktive Übermacht gewährt. Dem gegenwärtig multinational (und de facto inter-gouvernemental) verfassten Europa stellt er die Vision eines Europa der Regionen gegenüber. Dieser Essay ist ein im besten Sinne des Nach-Denkens werter Diskussionsbeitrag. Er sollte in alle 23 offiziellen Sprachen der EU übersetzt werden. Zu empfehlen ist dieser Text all jenen, die willens und in der Lage sind, ihre eigene negative Einstellung in Sachen Europa zu überdenken und – das ist zu hoffen – zu revidieren. Möge der Autor das Projekt eines Vorabend-Romans nicht aufgeben, auch wenn dieser, wie alle guten Vorabendromane, erst am folgenden Morgen fertig gestellt werden kann. Zu wünschen ist, dass dann die Nacht nicht so (stahl)gewittrig wird, wie vor fast hundert Jahren, kurz nachdem Thomas Mann seine Arbeit am Zauberberg begann.
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7 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mehr Demuth täte gut, 16. November 2012
Von 
Markus Eder (Hilgertshausen, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Der Autor mag recht damit haben, dass die Brüsseler Organe oft zu! negativ gesehen werden. Gleichwohl täte mehr Demuth vor den Völkern gut. Es waren die selbsternannten Eliten, die Europa in eine Währungsunion trieben, für die es nicht reif war, und die nun Animositäten unter den Völkern erzeugt. Da wäre ein mea culpa dieser selbsternannten Eliten mehr als angemessen. Zudem: Der Autor mag ja persönlich ein postnationales Europa wollen, aber die große Mehrheit der Menschen will das nicht.Schon wieder macht sich damit jemand daran, den Menschen etwas aufpfropfen zu wollen, anstatt zu verstehen, dass Europas Institutionen die Diener seiner Völker zu sein haben, und nicht die Völker der willige Sklave des Europa-gedankens einer Minderheit. Allen Obereuropäern, der Autor eingeschlossen,stünde mehr Achtung für den Willen der Völker gut zu Gesicht. Es ist mit zu viel Arroganz von oben in Europa schon viel zu viel angerichtet worden. Damit muss Schluss sein. Ein Buch, das nicht versteht, dass man die Menschen mitnehmen muss und nicht erneut arrogant pseudopädagogisch politisch vergewaltigen darf,hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt und verdient maximal die zwei Sterne, die ich hiermit vergebe.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unfassbar, 6. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Europäische Landbote: die Wut der Bürger und der Friede Europas (Gebundene Ausgabe)
Unfassbar. Nach dem Grauen des 20ten Jahrhunderts sind Europas Intellektuelle weiterhin damit beschäftigt, Utopien zu entwickeln. Menasse stützt seine Utopie auf die "hochqualifizierten, aufgeklärten, rational denkenden" Beamten in Brüssel. In seinem Furor gegen den Nationalstaat sieht er den europäischen Nationalstaat als ultimative Erlösung Europas. Warum ein europäischer Nationalismus so viel besser sein würde als die bestehenden Nationalismen bleibt sein Geheimnis- vermutlich liegt es an den von ihm gelobten Brüsseler Beamten die pauschal kraft Amt jenseits aller Interessen zu stehen scheinen. Unklar bleibt auch warum ausgerechnet der rationale unpolitische Beamte die Erlösung bringen soll - angesichts der Geschichte Europas im 20ten Jahrhunderts eine mehr als kühne Annahme.

Nebenbei frönt Menasse einem typisch österreichischen antideutschem Ressentiment. Ohne Frau Merkel und die deutsche Industrie hätte es keine Finanzkrise gegeben oder man hätte sie zumindest durch einmalige Zahlung von einigen hundert Milliarden Euro beenden können. Wirtschaftswissenschaften war nicht das Hauptfach des Autors und die Existenz außereuropäischer Finanzmärkte ist offenbar jenseits seines Wissenshorizonts.

Alles in allem ein gelungener Einblick in die österreichische Seele wie sie von Erwin Ringel so schön beschrieben wurde. Wer etwas über Österreich und seine Intellektuellen lernen möchte, kann dieses Buch lesen. Ringel ist jedoch interessanter - was daran liegen kann, dass er nicht nach Gefühl sondern aufgrund von Fakten argumentiert.
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Der Europäische Landbote: die Wut der Bürger und der Friede Europas
Der Europäische Landbote: die Wut der Bürger und der Friede Europas von Robert Menasse (Gebundene Ausgabe - 24. September 2012)
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