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5.0 von 5 Sternen Danke für die Augenöffnung
Die harten Worte von Menasse zu Deutschland und seiner Europapolitik aber auch zum Umgang mit den Griechen tun mitunter weh. Aber dieser Schmerz ist heilsam, weil er die Augen für unsere Zukunft, nämlich ein vereinigtes Europa öffnet. Menasse baut viele Vorurteile über die europäische Bürokratie ab und zeigt wo das Problem liegt: Nicht bei...
Veröffentlicht am 25. September 2012 von Dr. Hans-Georg Häusel

versus
14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ball flach halten, Herr Menasse
Mein Fazit vorweg: Das Buch ist lesenswert, aber ziemlich einseitig. Eine kritische Auseinandersetzung mit Fehlentwicklungen im EU-Apparat fehlt gänzlich, man gewinnt den Eindruck, der Autor hätte in Brüssel eine ordentliche Gehirnwäsche verpasst bekommen. Seiner Schlußfolgerung, dass über die Zukunft der EU offen und kreativ nachgedacht...
Vor 21 Monaten von Heinrich veröffentlicht


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24 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Danke für die Augenöffnung, 25. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Europäische Landbote: die Wut der Bürger und der Friede Europas (Gebundene Ausgabe)
Die harten Worte von Menasse zu Deutschland und seiner Europapolitik aber auch zum Umgang mit den Griechen tun mitunter weh. Aber dieser Schmerz ist heilsam, weil er die Augen für unsere Zukunft, nämlich ein vereinigtes Europa öffnet. Menasse baut viele Vorurteile über die europäische Bürokratie ab und zeigt wo das Problem liegt: Nicht bei den Brüssler Bürokraten, sondern bei engstirnigen und auf die nächste Wahl schielenden nationalen Regierungen. Ein gelungenes und gut lesbares Werk.
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ball flach halten, Herr Menasse, 12. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Europäische Landbote: die Wut der Bürger und der Friede Europas (Gebundene Ausgabe)
Mein Fazit vorweg: Das Buch ist lesenswert, aber ziemlich einseitig. Eine kritische Auseinandersetzung mit Fehlentwicklungen im EU-Apparat fehlt gänzlich, man gewinnt den Eindruck, der Autor hätte in Brüssel eine ordentliche Gehirnwäsche verpasst bekommen. Seiner Schlußfolgerung, dass über die Zukunft der EU offen und kreativ nachgedacht werden sollte, ist jedoch kaum zu widersprechen.

Worum es geht: Der Autor fuhr nach Brüssel, und jedes seiner Vorurteile über die EU wurde widerlegt. Wie schön.

Sicher, die europäischen Institutionen müssen eine Menge Prügel einstecken, und das recht häufig unverdient. Leicht wird der Brüsseler Moloch für alles verantwortlich gemacht, was schief läuft, während nationale Politiker sich gern auch mal mit fremden Federn schmücken. Natürlich ist nicht ganz Brüssel von seelenlosen, abgehobenen Eurokraten bevölkert, der eine oder andere Idealist hat sich dort auch noch sein Feuchtbiotop geschaffen und hofft auf bessere Zeiten.

Aber die vom Autor beschriebene europäische Elite, die dort vermeintlich am Werk ist, und nur unser aller Wohl im Auge hat und im Herzen trägt, die ist doch zu schön um wahr zu sein. Rationale, vom politischen Tagesgeschäft abgeschirmte Beamte, die "unbeirrt von der Rückständigkeit weiter Teile der Populationen der EU-Mitgliedstaaten" agieren (das meint Herr Menasse unironisch positiv), das wird uns als Fortschritt verkauft. Um gerne von einem "aufgeklärten josephinisches Beamtentum" regiert zu werden, dafür muss man wohl, man verzeihe mir die Polemik, Österreicher sein.
Ziemlich unkritisch gibt Menasse die rosarote Selbstsicht der Kommission und ihrer Zuarbeiter wieder, voller Abscheu betrachtet er die Nationalstaaten und ihre Einwohner, von denen er mehr EU-Euphorie fordert, ohne zu erklären, worauf die sich denn gründen soll.
Insbesondere die Deutschen kriegen ihr Fett weg, haben doch die Piefkes scheinbar klaglos die teure Wiedervereinigung bezahlt, und nun jammern sie, wenn sie noch die eine oder andere Billion für Europa springen lassen sollen. Solidaritätsverweigerer, elende.

Vom Subsidiaritätsprinzip ist in dem Buch so gut wie nie die Rede, und davon, dass viele EU-Bürger eine andere EU bestellt haben, als sie nun geliefert bekommen, auch nicht. Nach Meinung des Autors ist die europäische Nationwerdung das höchste Gut, ohne die insbesondere die Deutschen sofort wieder im dumpfen Nationalismus mit Weltbeherrschungstendenzen versinken würden. Lästige Kleinigkeiten wie no-bailout-Klauseln in EU-Verträgen hält er nicht einmal für erwähnenswert. Wer wird denn auf Vertragstexten herumreiten, wenn doch jetzt "Solidarität" gefragt ist?
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4.0 von 5 Sternen Europa und EU - mehr als eine Vision, 29. Mai 2014
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Rezension bezieht sich auf: Der Europäische Landbote: die Wut der Bürger und der Friede Europas (Gebundene Ausgabe)
Robert Menasse polarisiert in diesem Buch und nimmt eine klare Position ein: die Europäische Union muss das werden, was sie sich in ihrem Namen selbst zuschreibt: eine Union.
Menasse findet dazu in diesem Buch deutliche, wenn auch manchmal in die Polemik abdriftende Worte. Im Fadenkreuz seiner Kritik steht der Nationalismus. Er wird angeprangert und verantwortet die derzeitige, schon jahrelang andauernde Krise der EU. Demokratiedefizite werden hier genauso ins Treffen geführt, wie gleichsam auch die Idee einer Union skizziert wird. Diese Idee besteht im Überwinden der Nationalismen und der Entstehung und Herausarbeitung einer nachnationalen Demokratie.
Diese Notwendigkeit leitet der Autor in meinen Augen deutlich und nachvollziehbar aus der Geschichte Europas ab. Und er kritisiert dabei auch die bestehende Struktur der EU und zeigt die Defizite und Hindernisse auf, die seines Erachtens einer Entwicklung in dieser Richtung entgegenstehen, allen voran im Brennpunkt der Rat der Europäischen Union, den er als Hort der nationalen Egoismen und als Quelle der Hindernisse der notwendigen Entwicklung der Union identifiziert.
Schonungslos zeigt der Autor auch die Bigotterie der nationalen Politiker auf. Jene Politiker, die für die EU in Brüssel arbeiten und gleichzeitig Beschlüsse, die sie dort gefasst haben in den eigenen Ländern entschuldigen statt zu erklären, ja diese sogar im Kern kritisieren und als Diktat von Brüssel deklarieren.
Bei all dieser sehr treffenden Kritik gibt es jedoch auch Stellen im Werk, die mir missfielen: etwa das Bashing gegen Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Das scheint manchmal schon zu einem persönlichen Kreuzzug auszuarten . Auch die Erhöhung der Beamtenschaft in beinah sakrosankte Ebenen hat mich zu einem Stirnrunzeln angeregt. Bashing und Glorifizierung – das hätte im zwei Drittel des Buches in meiner Bewertung sich mit einem Sternabzug von zwei Sternen niedergeschlagen.
Dass es dann dennoch vier wurden, ist das glühende Bekenntnis zur Idee des gemeinsamen Europas. Die Darstellung der Fehler der EU in Sachen Ex-Jugoslawiens, die man heute auch auf die Ukraine ummünzen kann. Und die Herausarbeitung, dass es keiner Kopie der USA bedarf, ja diese es sogar zu verhindern gilt. Die Geschichte der USA ist mit unserer europäischen nicht zu vergleichen – und ist auch nicht als Ideal anzusehen.
Ein Buch für glühende Europäer, die die Europäische Union als Chance sehen und verwirklicht haben wollen – und jene, die es noch werden wollen. Mit den genannten Schwächen in der Darstellung.
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5.0 von 5 Sternen schön wär's, 5. Mai 2014
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wenn die Ratsmitglieder den Ansichten des Autors folgen und versuchen würden, die hehren Absichten der Gründerväter wahr werden zu lassen.
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5.0 von 5 Sternen Zur Europawahl, 27. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Europäische Landbote: die Wut der Bürger und der Friede Europas (Gebundene Ausgabe)
Eine überzeugende Zukunftsvision für Europa. Als nette Ergänzung zu diesem Buch sei auf das Konzept eines föderalen Europas hingewiesen, wie es der europäische Think Tank "Notre Europe" formuliert hat:
http://www.notre-europe.eu/media/towardseuropeanfederation-godinoverdier-ne-jdi-feb14.pdf?pdf=ok
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5.0 von 5 Sternen Unbedingt lesenswert!, 18. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Man muss nicht einer Meinung sein mit menasse - aber darüber nachdem und sich diesen kurzweiligen Moment für große Fragen nehmen - das muss man!
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5.0 von 5 Sternen Die Wut der Bürger und der Friede Europas, 17. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Europäische Landbote: die Wut der Bürger und der Friede Europas (Gebundene Ausgabe)
Robert Menasse ist ein grossartiger Author, der mit beidne Füssen fest am Boden steht und ganz objektive sein Ansichten
schreibt. Es war ein Vergnügen das Buch zu lesen. Man hat sich dabei immer gedacht, wenn ich könnte, hätte ich meine Gedanken genauso zum Ausdruck gebracht.
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5.0 von 5 Sternen Hoffen auf Europa der Regionen, 14. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Europäische Landbote: die Wut der Bürger und der Friede Europas (Gebundene Ausgabe)
Menasses Blick auf Brüssel unterscheidet sich überzeugend vom Mainstream unserer Leitmedien, weshalb ich der kleinen Kampfschrift große Verbreitung wünsche. "Friede den Regionen, Kampf dem Nationalstaat!"
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5.0 von 5 Sternen Die Zukunft Europas, 5. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Menasse entwirft in diesem Essay eine großartige Vision von Europa! Der Gedanke eines europäischen Kontinentes ohne Nationen ist mutig und zukunftsweisend,
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3.0 von 5 Sternen Entäuscht, 28. April 2013
Von 
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Die Richtung (pro Europa) ist sympathisch, aber die Argumente nicht berzeugend. Klar, die EU-Bürokratie ist besser als vermutet, aber die politische Perspektive fehlt mir
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Der Europäische Landbote: die Wut der Bürger und der Friede Europas
Der Europäische Landbote: die Wut der Bürger und der Friede Europas von Robert Menasse (Gebundene Ausgabe - 24. September 2012)
EUR 12,50
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