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5.0 von 5 Sternen Spannung und schwarzer Humor
Man würde diesem Kriminalroman nicht gerecht, wenn man ihn lediglich auf die Beschreibung krimineller Praktiken der russischen Drogenmafia reduziert.

Marko Leino arbeitet zwar ungeniert mit den üblichen Versatzstücken der finnischen Krimiautoren - naive Gauner, die den Traum vom großen Geld träumen, Alkohol, wohin man schaut und...
Veröffentlicht am 22. März 2012 von Hamlet

versus
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Once in a Lifetime
Da hab ich wieder einmal Lust auf einen Kriminalroman und ich stürzte mich mit Vorfreude auf dieses Buch mit dem dunklen Umschlag und dann lässt mich das Werk mit einem zwiespältigen Eindruck zurück. Um es gleich vornweg zu sagen, der Krimi ist meiner Meinung nach zu gut um ihn abzubrechen aber zu schlecht um ihn über den Klee zu loben...
Vor 5 Monaten von Jürgen Zeller veröffentlicht


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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannung und schwarzer Humor, 22. März 2012
Von 
Hamlet - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: In der Falle: Roman (Gebundene Ausgabe)
Man würde diesem Kriminalroman nicht gerecht, wenn man ihn lediglich auf die Beschreibung krimineller Praktiken der russischen Drogenmafia reduziert.

Marko Leino arbeitet zwar ungeniert mit den üblichen Versatzstücken der finnischen Krimiautoren - naive Gauner, die den Traum vom großen Geld träumen, Alkohol, wohin man schaut und Polizisten, die Dreck am Stecken haben - aber wie er diese einzelnen Zutaten zu einem höchst gelungenen Menü zusammenfügt, das zeugt in der Tat von großem Können.

Äußerst bemerkenswert fand ich auch die Ausarbeitung der einzelnen Personen, jede für sich ein "Typ" und mit viel Liebe zum Detail angelegt. Dazu reichlich schwarzer Humor in genau der richtigen Dosis - hier könnte sich manch einer der skandinavischen Krimi-Schriftsteller eine Scheibe abschneiden.

Aber über allem liegt diese Schwermut, die Melancholie, diese Ahnung des Scheiterns und die Gewissheit, dass die Geschichte nicht gut enden kann und wird.

Mein erstes Buch von Marko Leino, aber das wird sicher nicht das Letzte gewesen sein!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Once in a Lifetime, 10. April 2014
Von 
Jürgen Zeller (Kanton Bern, Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: In der Falle: Roman (Gebundene Ausgabe)
Da hab ich wieder einmal Lust auf einen Kriminalroman und ich stürzte mich mit Vorfreude auf dieses Buch mit dem dunklen Umschlag und dann lässt mich das Werk mit einem zwiespältigen Eindruck zurück. Um es gleich vornweg zu sagen, der Krimi ist meiner Meinung nach zu gut um ihn abzubrechen aber zu schlecht um ihn über den Klee zu loben.

Skandinavische Krimis sind seit Jahren im Hoch und verkaufen sich blendend. Dabei stehen die Finnen doch deutlich im Schatten der zahlreicheren und berühmteren schwedischen Autoren. Warum? Ist es die lange Grenze zu Russland und der Einfluss des Ostens? Vielleicht weil sie sich ihrer Klischees von Niedergeschlagenheit und einer genetisch veranlagte Neigung zu selbstzerstörerischem Verhalten bedienen? Ein halbes Jahr Dunkelheit plus ein halbes Jahr voll heller Lichttherapie sorgt dafür, dass das Dauerlächeln zu einer Grimasse gefriert und in einer Depression enden könnte. Oder bin ich der Einzige der bei finnischer Kultur an Aki Kaurismäkis legendäre Filme denkt? Ja, ich bin ein Kind der 80er Jahre ... Ja, ich pflege meine Vorurteile ... ;-)

Die Handlung wird von einigen skurrilen Figuren und gesellschaftlichen Aussenseitern getragen. Das jeder einen dunklen Schatten auf seiner Seele hat und dem hochprozentigen Alkohol zuspricht ist kein Ressentiment sondern in diesem Roman Tatsache. Ich hatte unglaublich viel Mühe die ungewohnten Namen mit den Figuren zu verbinden und als ich mehr oder weniger alle so nach 120 bis 150 Seiten gedanklich einsortiert hatte, kämpfte der Krimi gegen den schlechten Eindruck den er von Beginn weg gemacht hatte. Dabei ist er gar nicht sooooo schlecht und das Konzept von vielen intriganten Personen mit einer grossen Portion schwarzem Humor zu erzählen geht bis zum Schluss einigermassen auf. Da ich Geschichten von grossen und kleinen Gaunern, die versuchen den jeweils andern übers Ohr zu hauen, mag fühlte ich mich im kriminellen Milieu von korrupten Polizisten und mächtigen Drogenhändlern so ab der Mitte des Buches halbwegs wohl. Das es alles andere als zimperlich zu und her geht und ein paar vierschrötige Handlanger für mörderische Momente sorgen dürfte wohl niemanden überraschen.

Summa summarum ein ordentlicher Krimi der aber keine übermässige Begeisterung verursacht. Wer eine Affinität zu Finnland hat oder von Beginn weg gedanklich in der Handlung drin ist könnte da aber durchaus anderer Meinung sein.
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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Marko Leino: In der Falle, 30. April 2012
Rezension bezieht sich auf: In der Falle: Roman (Gebundene Ausgabe)
innland, das liegt doch irgendo am Polarkreis. ie stellen Gummistiefel und Handy her. Ach s, den Russen haben die dann auch noch 41 richtig einen auf die Nase gegeben....1000 Tausend Seen, ein Tangofestival an Mittsommer, Mücken und Krimi geht dass so zusammen?
YES THE CAN!
Kein grosser lauter Kracher.Kein Arne Dahl mässiges schwach anfangen und stark nachlassen.... Dieser Krimi hat den Blues.... Was Kaurismääki für das europäische Kino, das scheint Herr Leino für die Krimiliteratur zu werden. Genau gezeichnete haraktere, gefangen in Ihrer Umgebung , gebrochene Biographien kleine Verbrechen.... es ist wie eine Schiffstaufe.... Schrottplätze, Schwarzarbeit, Dilletanten am Rande der Legailtät.... am Ende entpuppt, sich das, was als kleines Kammerpiel begann als grosses Kino mit einer zusammengebrochenen Sowjetunion im Hintergrund, Tonnen von Heroin die irgendwie auf den europäischen Markt sollen.
Die ermittelnden Polizisten haben einerseits etwas etwas von Mister Bean an sich, lösen aber in ihrer Naivität ein globales Problem.
Völllig unerwartet mittendrin Grundfragen der Philosophie, Dosojewski on he Rocks sozusagen...
Wer sich bei Jean Claude Izzo mag, dem sei dieser Titel empfohlen. Serie Noir am 63. Breitengrad. Mehr davonIn der Falle: Roman
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In der Falle: Roman
In der Falle: Roman von Marko Leino (Gebundene Ausgabe - 6. Februar 2012)
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