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Kundenrezensionen

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TOP 1000 REZENSENTam 2. November 2009
Scott McCloud macht seit über zwanzig Jahren Comics. Und was er dabei gelernt hat, das will er jetzt anderen beibringen. Was beim Comiczeichnen wichtig ist. Wie man seine Leser packt. Welche Tricks und Kniffe es gibt und was für Wirkungen sie haben.

Comics, an die man sich als Leser noch lange erinnert, dazu soll das Buch verhelfen. Geschichten, die einem auch nach Stunden oder Wochen im Kopf herumgehen. Comics, die den Leser förmlich in ihre Welt hineinziehen. Ein Leseerlebnis, das einen vergessen lässt, dass man liest und sich mittendrin wähnt. Voller Figuren, die so lebendig sind, dass sie einem wie echte Menschen erscheinen.

Im ersten Kapitel spricht McCloud deswegen über die Geschichte und wie man sie in Bilder zerlegt. Sagte ich "spricht"? Entschuldigung, das war falsch. Er zeigt es uns. Natürlich in einem Comic. So sieht der Leser gleich, was er meint und kann die Wirkung der verschiedenen Möglichkeiten an sich selbst erleben.

Das zweite Kapitel handelt von Menschen und davon, dass diese seit Urzeiten das Wichtigste in Geschichten sind. Natürlich gibt es da einiges, wie ein Zeichner diese Menschen verdeutlichen kann. Mimik, Körperhaltung und gegensätzliche Charaktere zum Beispiel

Natürlich darf in Comics das Wort auch nicht fehlen und die verschiedenen Möglichkeiten wie Wort und Bild zusammenarbeiten - oder eben auch nicht. Und der Hintergrund, auf dem die Geschichte spielt. Wie zeichnet man den? Auch dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Keine davon ist falsch oder richtig, betont der Autor. Sie sind Werkzeuge und der Comic-Zeichner muss wissen, was er erreichen will und welche Wirkung welche Techniken haben.

So ist eine lebendige Einführung in das Erzählen mit Bildern entstanden, die dem angehenden Comic Zeichner zeigen, was für Techniken es gibt, ohne ihn dogmatisch auf die eine oder andere Stilrichtung festzulegen.

Für alle, die sich einmal selbst an Comics versuchen wollen, empfehlenswert.

(C) Hans Peter Roentgen
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am 15. November 2007
Eigentlich gäbe es "keine Regeln" beim Comiczeichnen, behauptet Scott McCloud auf den ersten Seiten seines in Comicform entworfenen Buches. Zumindest hat sie noch niemand niedergeschrieben, weshalb sich McCloud dann auch frech herausnimmt, Regeln zu formulieren und zu präsentieren.

Trotz der Tatsache, dass McCloud in Will Eisner dann doch noch Jemanden findet, in dessen comic-investigative Fußstapfen er mit seinem Buch treten möchte, wirkt seine Präsentation neuartig und nie dagewesen. Die Schemata, die Klassifikationen, die gesamte Comictheorie ist seine eigene. Zunächst kommt dem Leser sehr viel bekannt vor; durch die Lektüre von Comics hat er sich einfach viel "Basiswissen", welches McCloud nicht auslässt, ebenfalls angeeignet. Wenn McCloud dann aber anfängt, diese Wissensfetzen in Relation zueinander zu setzen und zu ergänzen, gewinnt man wirklich neue Erkenntnisse. Die Intuition diktiert einem leider eben auch mal ganz falsche Dinge. Und obgleich McClouds Theorie ab und zu wirklich komplex ist (z.B. Vier Kategorien der Erzählintention, fünf Kategorien der gewählten Erzählmittel, sieben Kategorien zur Sinnrelation von Bild und Text), bleibt er dank anschaulicher Erklärungen und auf den Sinn einer Erklärung hinarbeitendem Humor fast immer gut lesbar. Einzig die zweieinhalb Seiten umfassende Mimiktheorie, in welcher McCloud eine beinahe mathematische Methode zur Kreation von Gesichtsausdrücken zu entwerfen versucht, scheint mir dann doch ein bißchen zu weit hergeholt; ich halte es auch für ein bißchen übertrieben, dem Leser die 20.000 Euro locker übersteigende Ausrüstung des professionellen digitalen Comiczeichners im Detail vor Augen zu führen. Den Gesamteindruck des über 260 Seiten umfassenden Werks trüben diese Punkte jedoch nicht.

Besonderes Lob gebührt McCloud dafür, dass sein Buch für eine sehr breite Zielgruppe geeignet ist. Selten behauptet er, etwas wäre richtig oder falsch; die Eigenarten verschiedener Genres stellt er schön heraus, dem Finden des eigenen Stils widmet er ein ganzes Kapitel; ein Kapitel über das Internet lässt sich gar Online auf seiner Webseite abrufen. McCloud liebt, analysiert, erklärt und zeichnet in diesem Buch so viele Comicgenres, von kleinen, groben Strips über die diversen Manga-Stilarten bis zur virtuosesten "Graphic Novel". Und wenn seine eigenen Zeichenkenntnisse dann doch nicht ausreichen, um einen Punkt klarzumachen oder einen bestimmten Stil anzudeuten, greift er reichlich auf Comicpanels anderer Künstler zurück, was seinem Werk noch eine Dimension des "Who is who im Comic" geben.

Vielleicht fehlt hier noch der Hinweis, dass ich dieses Buch auf Englisch gelesen habe - ich habe schlechte Erfahrungen mit Übersetzungen des Carlsen-Verlags gemacht, bin im Englischen sehr sicher, und halte den Preis des deutschen kleinformatigen, schwarz-weiß gedruckten Pappeinbands für einen Schuss ins eigene Bein. Aufgrund der Tatsache, dass kein auch nur ansatzweise in Inhalt und Aktualität vergleichbares Werk erhältlich ist, das Buch also wirklich als "Standardwerk" gelten muss, empfehle ich trotzdem: Lieber die Übersetzung, als gar keine Version!
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am 1. Oktober 2010
Die Idee, einen Comic durch einen Comic zu erklären ist wirklich super. Man liest sehr schnell durch das Buch, es wird aber nie langweilig. Die Grafiken sind toll gezeichnet und das vermittelte Fachwissen ist auch nicht ohne.

Was mir besonders gut gefallen hat ist der schematische Aufbau der Kapitel. Man wird behutsam und eindrücklich an die verschiedenen Themen herangeführt, in der meiner Meinung nach besten Reihenfolge.

Es ist wirklich alles dabei, vom korrekten Aufbau einer Seite, über Gestaltungstechniken, Mimiken, Körpersprache, Zeichenvarianten, Tipps zu Ironie und Dramatik (ohne Worte garnicht so einfach!), ...

Jedem, der irgendwie an Comics interessiert ist, empfehle ich dieses Buch. Jedem Kreativen sowieso.
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am 14. August 2008
Ein wirklich klasse Buch... hier wird einem das "Comic machen" auf eine wundervoll amüsante und dennoch ernste Comic-Art näher gebracht. Alle erklärten Dinge werden gleich im Comic dargestellt und demonstriert, so dass man beim Lesen auch gleich optisch noch merkt, was welcher Strich, welches Wort, welche Bewegung, welcher Gesichtsausdruck usw. bewirkt.
Also absolut klasse und empfehlenswert für alle, die das Thema interessiert (aber auch für die, die es nicht so interessiert... denn eigentlich hatte mein Freund sich das Buch für sein Studium gewünscht, aber ich hab's dann auch so interessant gefunden, dass ich es gleich gelesen habe!)
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am 11. Juni 2013
Dieses Buch ist sooo gut! Ich muss dazu sagen, ich hab gerade mal das erste Kapitel durch, bin aber jetzt schon vollends überzeugt und sehr froh über die Investition. Ich zeichne selbst sehr gerne und habe schon seit Langem vor, mich auch an kleineren Comics zu versuchen.. scheitere jedoch immer wieder an meiner Unfähigkeit konkrete Entscheidungen zu treffen, wenn es darum geht die Idee in Bilder zu fassen. Welche Szenen sind wichtig? Welche nicht? Wie viele Panels brauche ich? Welcher Bildausschnitt unterstützt das Gezeigte am Besten? Für all diese Fragen habe ich bereits im ersten Kapitel wertvolle Orientierungshilfen und Ratschläge bekommen. Ich war am Anfang etwas skeptisch... Comics mit einem Comic erklären? Geht da nicht ein bisschen der Fokus aufs Wesentliche verloren? Schließlich will ich ja nicht nur unterhalten werden, sondern auch etwas lernen. Aber inzwischen bin ich der festen Überzeugung, dass Scott McCloud den einzig richtige Weg gewählt hat. Jede Theorie und Erklärung wird sofort mit einem praktischen Beispiel belegt. Man wird sich sofort der Wirkung der vorgestellten Technik bewusst. Es hilft dabei Comics besser zu verstehen und eröffnet somit die Möglichkeit, auch aus anderen Werken bewusst zu lernen. Zu Erkennen: Warum ist der Comic gerade so spannend, warum zieht dieser Witz jetzt so gut? Wieso habe ich das Gefühl, als wäre ich direkt mit dabei?
Ich werde das Buch sicher noch mehrmals lesen müssen, um die große Menge an Informationen überhaupt aufnehmen zu können. Aber Scott McCloud trägt denke ich alles zusammen, was man als angehender Comiczeichner wissen muss. Üben, mit den verschiedenen Techniken zu experimentieren und Erfahrungen zu sammeln, muss dann aber jeder selbst ;)
Mich juckt es auf jeden Fall schon in den Fingern. Ich ärgere mich nur, dass ich das Buch nicht schon vor Jahren gekauft habe.
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am 28. Februar 2009
Eine logische Weiterführung des Bandes "Comics richtig lesen". Auch für mich als "Einzelbild"-Künstler ist das Buch hier ein wunderbares Nachschlagewerk. Denn auch im Einzelbild geht es darum, eine Geschichte zu erzählen, die den Betrachter zu berühren vermag. Es macht Spaß, sich von Scott Mc Cloud erzählen zu lassen, wie das geht.
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am 20. September 2012
Das würde ich nämlich am liebsten; einfach auffressen. Ich bin im Moment etwa bei der Hälfte dieses tollen Buches angelangt. Wahrscheinlich könnte man einen Comic mit meiner Mimik beim Lesen machen. Die geht von Überraschung über Verzückung über Freude bis hin zur Erregung. Ja, es ist ein Buch mit allen theoretischen, gut gegliederten, recherchierten Punkten zur Erstellung eines Comics, Tipps zur Storyentwicklung, Ausarbeitung glaubwürdiger Charaktere und natürlich einer Liste aller Mimiken, die mir fast vorkommt wie eine Anleitung zur Zauberei. Irgendwo hat man das alles natürlich schon intuitiv gewusst/geahnt, aber es so sauber abgedruckt zu haben, ist sehr hilfreich, damit das Intuitive sich setzen kann. Vor allem die Anregungen und Übungen sind klasse, damit die einzelnen Techniken routiniert und schnell abrufbar werden können. Scott McCloud schafft es, einen zu ermutigen und an sich selbst zu glauben. Man möchte am liebsten sofort loslegen! Aber erst noch die zweite Hälfte verschlingen.
Ich bin sehr verzückt =)
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TOP 500 REZENSENTam 9. Dezember 2014
1993 gelang es Scott McClouds in seinem als Comic gestalteten Sachbuch "Comics richtig lesen" höchst vergnüglich zu vermitteln, dass im Medium die Dinge nicht innerhalb sondern zwischen den Bilder (bzw. Panels) geschehen. In der sieben Jahre später erschienen Fortsetzung "Comics neu erfinden" versuchte sich McCloud als Visionär und hoffte (eher vergeblich) auf das Internet als neue demokratische Veröffentlichungsform für Comics, die endlich dem Joch des Seitenlayouts entkommen und in unendlichen virtuellen Weiten wuchern können.

Doch um ein Medium neu erfinden zu können, muss es zunächst einmal beherrscht werden. Daher vermittelt McCloud in seinem neuen Buch “Comics machen“ jedem Interessierten das Rüstzeug um Geschichten erzählen zu können (oder auch um gestalterische Finessen bei Großmeistern des Mediums zu erkennen). Während sich die meisten Lehrbücher darauf beschränken Zeichenunterricht zu geben, setzt McCloud ein gewisses Maß an graphischem Talent - bzw. die Bereitschaft sich dies anzueignen – einfach voraus und vermittelt die Dinge auf die es wirklich ankommt.

In der Tat gibt es eine Unmenge von optisch ansprechenden Comics, doch wirklich erinnerungswürdige Geschichten erzählen diese Werke eher selten. Unter dem Motto “Lerne von jedem, folge niemandem“ (und dem etwas bedenklichen Zusatz “arbeite wie besessen“) vermittelt McCloud auf seine schöne klare Art wie mit (bzw. zwischen) Bildern nachvollziehbar (und möglicherweise sogar nachfühlbar) erzählt wird. Witziges Detail am Rande: McCloud stellt sich selbst auch in diesem Buch als stark vereinfachter Comic-Moderator dar. Er trägt immer noch sein kariertes Jackett und das "Flash"-T-Shirt. Sein Gesicht ist jedoch runder geworden und in den schwarzen Haaren sind graue Strähnen zu erkennen.
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am 6. Juni 2014
Ich habe dieses Buch einem befreundeten Hobbyzeichner zum Geburtstag geschenkt und er ist überaus begeistert. Es ist nicht das allgegenwärtige "Wie zeichne ich einen Comic/Manga"-Buch, sondern erzählt sehr schön gestaltet, wie man an was herangehen sollte. AHA-Effekte sind einige drin!

Mein Tipp: Kaufen!
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am 15. Juni 2014
Dieses Buch ist noch besser als ein Comiclehrgang. Sehr anschaulich und bis ins Detail verfasst, wie man einen Comic aufbaut. Konnte es für meine Zwecke sehr gut umsetzen. Der Kostenfaktor spielte dabei auch eine Rolle. Nehme ich an einem Seminar teil und bezahle viel Geld oder versuch ich es über Eigenstudium. Passt!!!!
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