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am 23. November 2008
Ich wollte schon wieder enttäuscht wegen des immergleichen rosa Mädchenmangaschunds aus der Comicabteilung gehen, bis mir ein roter Band ins Auge ragte, den ich noch nicht kannte. Carlsen Comics hat es tatsächlich gewagt mal wieder eine Serie abseits der üblichen romantischen Komödie und dem weiblichen Mainstreamkäufer von 12-17 Jahren zu veröffentlichen und mittendrin die Biografie des Ikkyu, einem Zen-Buddhistischen Mönch, herauszubringen (oder besser gesagt, zu "verstecken").
Die Reihe "Ikkyu" beschreibt das Leben und vorallem Wirken des bekannten und als exzentrisch geltenden Zen-Meisters, der als Kind ins Kloster geschickt wurde um einem Attentat auf sein Leben entgegenzuwirken. Schließlich ist Sengikumaru (so sein Geburtsname) kein normaler Bauernjunge, sondern der Sohn des Kaisers. Voll Zweifel aufgrund seiner Herkunft, dem Lebenssinn, den Widersprüchen des Mönch-Daseins versucht er seinen Weg, vorallem durch Humor, zu meistern und geht keinen Konflikt aus dem Weg.

Angereichert ist die Geschichte zudem mit den Wirren der Kriegshandlungen zwischen nördlichem und südlichem Hof und dem Leben der Menschen zu dieser Zeit. Wobei "Wirren" tatsächlich zutrifft, denn wenn man die japanische Geschichte nur im Asatz kennt, sind die meisten Kaiser, Familiennamen und Regierungswechsel nur Randnotizen, die man eben hinnimmt, die aber leider manchmal den sonst sehr flüssigen Storyverlauf stören.

Der Handlungsaufbau und vorallem die Zeichnungen Sakaguchis sind allerdings großartig. Der Zeichenstil stellt eine perfekte Mischung aus leicht überzeichneten Shonen-Manga-Charakteren, die man auch mal in albernen Situationen vorfindet und kalligraphisch anmutenden Pinselstrichen, die mal stilisiert, mal realistisch wiedergegeben nicht nur das Auge wunderbar unterhalten.

Für jeden der Lone Wolf and Cub, Vagabond, Lady Snowblood und Sonne und Mond mag.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Februar 2009
Ikkyu Sojun war eine der großartigsten Gestalten des japanischen Zen.
Ikkyu ist in Japan ungeheuer populär und viele Geschichten und Legenden ranken sich um seine Gestalt.
Für ihn war Zen nicht nur das stille Meditieren im Schutzraum des Kloster. Vielmehr muß sich der Zen im Alltag bewähren. So schreibt man ihm die Idee zu, die Zubereitung von Tee als Meditations- und Kunstweg zu gestalten.
Ikkyu war dem etablierten Zen des Klosters gegenüber immer kritisch eingestellt. Er warf den Priestern vor, in bloßen Formen erstarrt zu sein und den Geist verloren zu haben. Darum verließ er das Kloster und lebte mit einer blinden Nonne zusammen, für die er glühende Liebesgedichte schrieb. Seine Liebesgedichte zählen mit zu den berühmtesten Werken der japanischen Lyrik.
Die Geschichte Ikkyus mit dem ganzen zeitgeschichtlichen Hintergrund wird hier in diesen Manga - Bänden lebendig. Zwar eine ungewöhnliche Methode, sich einer großartigen Gestalt und seiner aufregenden Lebenszeit zu nähern, aber alle Begebenheiten, die hier erzählt werden, beruhen auf historischen Tatsachen.
Eine hervorragende Quelle nicht nur für Manga Fans, um ein gutes Stück japanischer Geschichte und eine der faszinierendsten Gestalten des japanischen Zen kennen zu lernen, über die im deutschsprachigen Raum kaum Literatur existiert.
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am 21. Oktober 2012
Durch dieses Buch habe ich Mangas lieben gelernt. Um dieses 4-bändige Meisterwerk - jeder Band zeichnet einen bestimmten Lebensabschnitt nach - zu schätzen, musst du aber kein Liebhaber dieses Genres sein. Was hier geboten wird, ist die Aufarbeitung japanischer Kulturgeschichte (15. Jh.) und ein tiefer Einblick in das Leben des Wandermönches Ikkyu. Ich habe alle vier Bände regelrecht verschlungen und bin dadurch der Welt der Graphic Novels begegnet, wofür ich heute sehr dankbar bin. Ich finde, hier sind wirklich Superlative angebracht. Ich empfehle das Buch nicht nur allen, die sich für Japan, Zen-Buddhismus oder Mangas interessieren. Ich lege die Lektüre auch all jenen ans Herz, die sich mit einem ganz außergewöhnlichen Menschen beschäftigen möchten, ein Mensch, der die Äbte und Priester in Frage gestellt hat, der ins Herz von Buddhas Lehre vorgedrungen ist und im Alltag das umsetzte, was durch die verknöcherten Strukturen und Traditionen japanischer Klöster verunmöglicht worden war. Einer, der auszog, das wahre Leben kennen zu lernen. Ein heller Geist.
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am 5. August 2013
Mit Ikkyu beschäftige ich mich schon viele Jahre und schätze ihn sehr, und die vielen positiven Rezensionen waren Anlass, mir mal den ersten Band zu kaufen, obwohl ich mit Manga sonst wenig am Hut habe. Aber so leid's mir tut, ich sehe weder einen Unterhaltungs- noch sonst einen bedeutenden Wert in der langen Bildergeschichte - nach der Hälfte habe ich es zur Seite gelegt. Da geben mir die 'Cartoons' ('Skelette') mehr, die Ikkyu selbst gezeichnet hat... Aber wem's gefällt, dem sei das Vergnügen unbenommen :-)
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. August 2009
Endlich mal ein Manga in dem es nicht nur um schwerter schwingende Helden und Herzschmerz geht.
Im voraus will ich sagen, dass dieser Manga nichts für den durchschnittlichen Mangafan geht der Tag und Nacht von Naruto schwärmt, Inuyasha auswendig kann und einem auf Abruf alle Pokemon aufsagen kann.
Wer also Action will und jünger als etwa 12 oder 13 jahre alt ist wird hier nicht das finden, was er sucht.
Leser die sich allerdings mit einer ruhigen Story anfreunden können und geschichtlich interessiert sind können an diesem Manga viel Freude haben.
Der Zeichenstil ist gewöhnungsbedürftig und hebt sich von dem ab, was da sonst in den Regalen der Mangaabteilungen diverser Buchläden steht.Er ist simpel und nicht sehr detaillreich. Das stört allerdings überhauptnicht. Der Lebensweg des jungen Ikkyu wird unterhaltsam dargestellt und macht durchaus Lust auf mehr. Wer aber nicht bereit ist, in Kauf zu nehmen, dass bei "Ikkyu" sehr viel geschichtliche Daten unabhängig von der Hauptgeschichte eingebracht werden, welche nicht immer leicht verständlich sind, der wird sich ab und zu etwas gestört fühlen. Das ist aber so ziemlich das einzige Manko für jüngere Leser.
Eine angenehme Überraschung abseits des "Mainstream-Mangas".
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Januar 2010
Da ich normalerweise keine Mangas lese war ich dem Buch erst etwas skeptisch gegenüber. Doch als ich in einen Buchladen in dieses Comic geschaut hatte, war ich ganz überrascht das es sich dabei um eine realistisch gezeichnete Zen Geschichte handelt. Man könnte es eher zu Graphic Novel zuordnen als zu Manga.
Die Geschichte ist spannend erzählt und die Szenen sind sehr atmosphärisch dargestellt. Dieses Comic ist zu empfehlen für Zen-Freunde auch wenn sie ansonsten keine Comics lesen.
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