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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die reine Kraft der Poesie, 22. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Sicht der Dinge (Taschenbuch)
Nach "Vertraute Fremde" präsentiert und der Carlasen Verlag ein weiteres Meisterwerk von "Jiro Taniguchi" - "Die Sicht der Dinge". Wer wie ich dachte das ein Werk wie "Vertraute Fremde" unerreicht bleiben wird, wird mit diesen Band eines besseren beleert. Jiro Taniguchi schafft hier eine unglaublich sensible Geschichte auf das Papier zu bannen. Diesem Comic wohnen so viele ehrliche Gefühle inne, dass man merkt wie ehrlich das uns hier präsentierte wirklich gemeint ist. Die Tiefe die in den Ganzen hier innewohnt ist gewaltig und berührt einen zutiefst ohne jemals kitschig oder irgendwie auf einen abgehoben zu wirken, nein das ganze wirkt sehr natürlich. "Die Sicht der Dinge" versprüht die wahre Essenz des Lebens. Die Zeichnung verleitet zum träumen und ist wunderschön. Jiro Taniguchi zeigt hier mit seiner gekonnten Zeichenkunst das er mit zu den aller besten gehört, denn seine Bilder bewegen sich auf dem aller höchsten Niveau. Für mich persönlich hat sogar "Die Sicht der Dinge" den Band "Vertraute Fremde" sogar fast übertroffen, auf jeden Fall ist "Die Sicht der Dinge" mindestens gleichwertig.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Familiengeschichten, 24. März 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Sicht der Dinge (Taschenbuch)
Wie ich schon in meiner Rezension zu "Die Stadt und das Mädchen"geschrieben habe, sind Jiro Taniguchi Mangas einfach sehr angenehm zu lesen. Seine Geschichten greifen Themen auf die eigentlich jeden berühren. So erzählt er auch in "Die Sicht der Dinge" die Geschichte einer Familie. An japanischen Comics schätze ich einfach sehr, dass im Gegensatz zu amerikanischen Vertretern auch Angelegenheiten abseits von Superhelden- und Endzeit-Szenarios aufgegriffen werden. Abseits von Comics und Mangas lese ich auch sehr viel Literatur und meiner Meinung nach kann sich Jiro Taniguchi mit den besten Romanciers unserer Zeit messen. Sollte ich jemals eine Liste meiner Lieblingsbücher erstellen, so werden die Werke von Jiro Taniguchi sicherlich darauf zu finden sein.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartig, 12. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Sicht der Dinge (Taschenbuch)
Eine unglaublich gute Geschichte, packend und sensibel. Hat mich sehr zum Nachdenken über die eigenen Familie und Kindheit gebracht. Ich würde das Buch allerdings nicht unbedingt 14-17jährigen empfehlen, wie vom Hersteller angegeben. Mehr wird man von der Geschichte haben, wenn man eine Distanz zum eigenen Elternhaus und zur eigenen Kindheit hat. Ich selbst bin 37 Jahre alt und bin froh, dass Buch nicht vor 10 Jahren gelesen zu haben, denn jetzt berührt es mich mehr.
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5.0 von 5 Sternen Eine Ode an das Leben und die Familie, 11. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Sicht der Dinge (Taschenbuch)
Wer denkt jetzt kommt hier Kitsch irrt gewaltig. Eine zu Herzen gehende Rückkehr eines verlorenen Sohnes anläßlich der Beerdigung seines Vaters.

Graphic Novel im besten Sinne des Wortes. Ohne spektakuläre Exzesse wird hier fein das Leben in Rückblenden des Protagonisten gezeichnet, das zu Tränen rühren wird. Versprochen!

Mehr: [...]
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5.0 von 5 Sternen Eine weise Familiengeschichte, die zu Herzen geht, 2. Juli 2012
Von 
Leif Boysen (Wassersleben, Harrislee) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Sicht der Dinge (Taschenbuch)
Will Eisner erfand die Graphoc Novel, und seine drei bei Carlsen erschienenen Bände sind nicht zu toppen. So glaubte ich - bis ich jetzt Jiro Taniguchis "Die Sicht der Dinge" las, eine Graphic Novel, die dem Stil Eisners und seinem Verständnis für Menschlichkeit in nichts nachsteht. Zuerst war ich skeptisch - ein japanischer Zeichner! Da steckt doch bestimmt eine Story von tapferen Kriegern dahinter, wie man es aus vielen asiatischen Filmen kennt. Aber nein: Die Geschichte erzählt bewegend die Rückkehr eines Mannes in seine Heimat, um von seinem verstorbenen Vater Abschied zu nehmen. Er muss erkennen, dass er seinen Vater zu Unrecht viele Jahre gemieden hat. Die Erzählungen der Verwandten bringen ihn zu dem Schluss, dass der Vater nicht so schlecht war wie das Bild, das er von ihm hatte. Eine Erkenntnmis, die leider zu spät kommt... Diese Graphic Novel verlässt nie das hohe Niveau, auf dem sie beginnt. Die zwiespältigen Gefühle des Protagonisten sind gut nachvollziehbar. Und dann immer wieder der Ausgangspunkt der Geschichte; ein spielender kleiner Junge auf dem sonnengewärmten Fußboden des Friseursalons seines Vaters... Diese Novel habe ich in einem Zug verschlungen, sie war einfach zu fesselnd.
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5.0 von 5 Sternen Fast so gut wie Vertraute Fremde, 29. Mai 2012
Von 
basssopran - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Sicht der Dinge (Taschenbuch)
Die Geschichte ist der von "Vertraute Fremde" ein bisschen ähnlich, nur der mystische Bestandteil fehlt: ein erwachsener Mann kehrt in seine Heimatstadt zurück und rollt seine Familiengeschichte neu auf, da sich gewisse Geschehnisse nie geklärt haben. Diese Geschehnisse und auch seine persönliche, unreflektierte Meinung dazu haben sein ganzes Leben beeinflusst. Und wie sich im Laufe der Geschichte herausstellt, war seine Meinung dazu falsch, seine Erinnerung lückenhaft, der selbstsüchtige Blick des Kindes ist für einen Erwachsenen plötzlich nicht mehr nachvollziehbar. Das kann Taniguchi meisterhaft: In das Innere seiner Figuren blicken, Veränderungen mit ihnen vorgehen lassen und so eine ruhige und unspektakuläre Geschichte erzählen, die einen völlig in den Bann zieht. Vor allem für Leute, die Japan und sein Volk ein bisschen kennen, ein absoluter Hochgenuss.
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5.0 von 5 Sternen Literatur-Comic, 9. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Sicht der Dinge (Taschenbuch)
Die Sicht der Dinge
Für jeden, der Comics und Literatur/Poesie liebt, ist dieses Buch bestimmt eine Entdeckung. Mein erstes Buch aus dieser Reihe war der "Der spazierende Mann"Der spazierende Mann. Taniguchi lässt mich die Umgebung vergessen, macht süchtig. Er portraitiert seine Umgebung genau, fühlt sich in die Menschen ein, ohne sie zu denunzieren. Mit seiner behutsamen Schilderung des modernen Japan macht er neugierig auf dieses Land, seine Bewohner und ihre Kultur.
Probiert ein Buch von Jiro Taniguchi aus, ihr seid sicher so begeistert wie ich!
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5.0 von 5 Sternen Ausgewogen, unkitschig, kann zu Tränen rühren., 23. Juni 2010
Von 
Dominikus Plaschg (Gnas Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Sicht der Dinge (Taschenbuch)
Ich mochte dieses Buch sehr als ich es las. Sehr ehrlich, unverkrampft und jenseits von Kitsch. Berührend ohne ins Drama zu gleiten.

Die Zeichnung sind präzise bis zum Abwinken, makellos möchte ich fast sagen. Taniguchi nutzt dabei eine Technik des grafischen Storytellings. In dem er die Hintergründe so detailliert wie möglich zeichnet und gleichzeitig die Personen (die Gesichter) reduzierter hält, erkennt sich der Leser in den Protagonisten, und sieht sich in einer realistischen Umgebung wieder. Großmeister dieser Erzählform war Hergé, und neben der ruhigen Bildabfolge die er sich aus den frankobelgischen Comics entlehnt hat, sind dies zwei maßgebliche europäische Einflüsse die seine Comics bestimen.

Ich hatte dieses Buch meiner damaligen Freundin zu lesen gegeben. Sie selbst ein Scheidungskind, hat mir danach gesagt, dass sie nahe dem Weinen war und sich in sehr vielen Situationen selbst erkannt hat. Taniguchi schafft einen zeitlosen Klassiker, den man einfach in jedes gut sortierte Buchregal stellen kann.
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5.0 von 5 Sternen Taniguchi versteht sein Handwerk!, 17. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Die Sicht der Dinge (Taschenbuch)
Ich habe zunächst "Vetraute Fremde" gelesen, da dieses international die meisten Preise abgeräumt hat und als das berühmteste Werk von Taniguchi angesehen werden kann. Ich hatte zwar schon hohe Erwartungen an "Die Sicht der Dinge", aber diese Erwartungen wurden noch übertroffen. Taniguchi hat seinen ganz eigenen Stil, Geschichten zu erzählen, und er versteht seinen Handwerk. Auch wenn ich nicht mal halb so alt bin wie sein Hauptdarsteller, kann ich mich dennoch vollkommen mit ihm identifizieren und seine inneren Gefühlsvorgänge nachvollziehen. Taniguchis Themen in seinen Mangas sind so gewählt, dass sie stets jeden ansprechen. Jeder ist oder wird von seinem Elternhaus ausziehen. Jeder blickt einmal in die Vergangenheit und überlegt, ob man etwas anders gemacht hätte. Und genau diese Themen behandelt Taniguchi auf eindrucksvolle Weise in seinen Werken und es ist ein wahrer literarischer Genuss, sie zu lesen.

Für mich ist "Die Sicht der Dinge" auf dem gleichen Level wie "Vetraute Fremde". Sie ist zwar nicht ganz so spannend wie VF, dafür rührt sie einen am Ende umso mehr.

Daumen hoch Taniguchi, ich will mehr davon!
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen über den Schatten sprechen, 29. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Sicht der Dinge (Taschenbuch)
Was ist Erinnerung? Wie konstruiert sich Erinnerung? Jeder Mensch filtert seine Wahrnehmungen auf einzigartige Weise und erschafft sich so seine eigenen Erinnerungen und Geschichten. Und was geschieht, wenn andere Menschen uns ihre Sicht der Dinge erzählen? Gibt es doch eine andere Geschichte?

15 Jahre hat Yoichi seine Familie nicht mehr besucht. Erst der Tod seines Vaters bringt ihn zurück in die Heimat und in seine Familie. Trotz der langen Zeit ist ihm keiner gram und alle freuen sich über seine Anwesenheit.
Im Lauf der, mit feinen, sparsamen Strichen gezeichneten Geschichte, wird das Verhältnis von Yoichi zu seinem Vater in Rückblenden erzählt. Man erfährt, was den Sohn prägte und letztlich zu seiner Sicht der Dinge führte.
Bei der Totenfeier geben die Verwandten einen neuen Blick auf den Verstorbenen frei. Was anfangs so eindeutig schien, wandelt sich und kehrt sich um. Aus Mißgunst wird Zuneigung und Ablehnung wird Liebe.
Mit ruhiger Feder und der oftmaligen Sprachlosigkeit von Yoichi transportiert der Autor seine Botschaft zart, aber nachdrücklich. Erforsche dich selbst, hinterfrage deine Wertungen bestimmender Erlebnisse. Sprich mit den Menschen.
Was bleibt, ist die Liebe und die Erkenntnis, auch mal über den eigenen Schatten springen zu müssen.
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Die Sicht der Dinge
Die Sicht der Dinge von Jiro Taniguchi (Taschenbuch - März 2008)
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