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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lesenswert!, 10. September 2002
Von 
Johanna Kieferle (Blackforest) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Akira, Original-Edition (deutsche Ausgabe), Bd.1 (Taschenbuch)
Ich habe die Bücher erst gelesen, nachdem ich den Film schon einige Male gesehen hatte. Mich hat am Film immer gestört, dass die verschiedenen Handlungen nicht ganz klar waren. Jedoch wusste ich, dass knapp 2000 Seiten (bitte nicht abschrecken lassen!hört sich mehr an, als es einem beim Lesen vorkommt! :))))) ) zu zwei Stunden Film gekürzt worden waren.
Beim Lesen der Originalbücher war ich dann absolut fasziniert. Eine so komplexe Story konnte man wirklich nicht sinnvoll zu zwei Stunden kürzen. Die Handlung im Buch ähnelt im Ansatz der im Film, aber die Story in den Büchern ist viel komplizierter und anspruchsvoller.
Ich empfehle diesen Manga sehr gerne und jedem, der etwas untypische Zeichnungen mag, die vom allgemeinen Bild der Mangas abweichen. Die Story ist sehr, sehr komplex und ein zweites und drittes Mal lesen lohnt sich. Ist aber kein zwingendes muss!!!!
Trotzdem sehr EMPEHLENSWERT!!!
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wunderschön!, 5. Juni 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Akira, Original-Edition (deutsche Ausgabe), Bd.1 (Taschenbuch)
Hierauf durfte der deutsche Manga-Fan lange warten: Die gesamte Serie Akira in 6 telefonbuchdicken Bänden zum Preis eines Bandes der alten Ausgabe. Mit diesem Band hat Carlsen nunmehr den ersten Band vorgelegt. Wie die japanische Originalausgabe ist auch diese Auflage in S/W gehalten, was aber die Wirkung des Manga's nicht schmälert, sondern ihr sogar zugute kommt. Die Farbausgabe sah zwar nicht schlecht aus, aber vieles vom Zeichenstil wurde in ihr einfach weggeschwemmt.

Die Bindung scheint übrigens sehr gut gelungen zu sein, und auch bei intensivem Lesen zu halten, im Gegensatz zu den alten Ausgaben, die auch schon gerne mal vor dem Lesen in ihre Einzelseiten zerfielen.

Durch das neue Format ist die Serie auch endlich finanziell zu bewältigen, 6 mal 30 Mark sind halt doch was anderes als 20 mal 30 Mark. Es besteht also keine Ausrede mehr, sich diese Serie nicht zu kaufen.

Der einzige Wermutstropfen und Grund für den Abzug des einen Sterns ist die Spiegelung des Manga's, der somit wiederum in der westlichen Leserichtung erschienen ist. Dies mag zwar eine Kostenfrage gewesen sein, aber an einigen Stellen fällt halt doch auf, daß der Sicherungshebel einer Schußwaffe auf der falschen Seite ist, oder daß ungewöhnlich viele Linkshänder vorkommen. Ansonsten: Gute Arbeit Carlsen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Akira - Otomos episches Science-Fiction-Meisterwerk, 18. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Akira, Original-Edition (deutsche Ausgabe), Bd.1 (Taschenbuch)
Mit Akira schuf Katsuhiro Otomo einen Klassiker des Science-Fiction-Comics. Die außergewöhnliche Rasanz der actionreichen Story, die fantasievolle und düstere Ausgestaltung der nahen Zukunft sowie der anarchische Grundton der Geschichte, machte diesen Manga zu einem weltweiten Phänomen.

Ende der achtziger Jahre erschien eine nachträglich kolorierte und auf die westliche Leserichtung gespiegelte Fassung in den USA. In den Neunziger folgten Ausgaben in Europa und schließlich auch in Deutschland. Akira war somit maßgeblich an der Popularisierung des Manga im Westen beteiligt. Doch kurioser Weise ist Akira an sich gar kein typischer Vertreter des japanischen Comics. Die Figuren und Hintergründe sind für den Manga der achtziger Jahre außergewöhnlich detailreich und realistisch ausgearbeitet, die Story ist breit angelegt und verzichtet weitgehend auf die stark stilisierte japanische Bildsprache. Otomo verbindet auf gelungene Weise die atemlose Rasanz des Manga mit der Epik westlicher Science-Fiction Romane und Filme. Akira glänzt zwar nicht mit einer wirklich "realistischen" Handlung, ja weißt auch das ein oder andere Logikloch auf, aber dafür fliegen die 2000 adrenalingetränkten Seiten nur so am Leser vorbei. Hier wird ein Comic im wahrsten Sinne des Wortes zu Kino im Kopf.

Die Handlung:

38 Jahre nach der Zerstörung Tokyos durch eine neuartige Superwaffe. Kaneda und die übrigen Mitglieder einer jugendlichen Motorradgang werden eines Nachts in einen mysteriösen Unfall mit einem seltsam vergreisten Kind, "Nummer 26", verwickelt. An der Unfallstelle taucht überraschend eine Armeeeinheit auf die hinter dem Kind herjagt. Doch scheinbar ist auch eine Gruppe von Terroristen an Nummer 26 interessiert. Kanedas Freund Tetsuo, der sich bei dem Unfall schwer verletzte, wird von der Armee an einen geheimen Ort verschleppt. Der Zusammenstoß löst in ihm verborgen schlummernde PSI-Kräfte aus, die in einem Forschungsinstitut der Regierung mit großem Interesse untersucht werden. Kaneda gerät derweil zwischen die Fronten von Terroristen und Armee, die sich in einem ständigen Kleinkrieg aufreiben. Und hinter all den seltsamen Ereignissen steht ein geheimnisvoller Name, "Akira", ein Code hinter dem sich ein auf schreckliche Weise fehlgeschlagenes Experiment der Regierung verbirgt. Ehe er weiß wie ihm geschieht wird Kaneda immer tiefer in den Strudel der Ereignisse hineingezogen. Die Apokalypse von vor 38 Jahren droht sich zu wiederholen.

Bei dieser sechsbändigen Ausgabe handelt es sich um die schwarzweiße, aber in westlicher Leserichtung belassenen Neuauflage des Carlsen-Verlages. Ich persönlich bin mit meiner "verfälschten" nachkolorierten Fassung aus den Neunzigern aber immer noch zufrieden.

Fazit:

Akira ist mehr als nur ein Klassiker des Science-Fiction-Mangas. Katsuhiro Otomo erschuf mit diesem Epos ein Hauptwerk des Comics im 20. Jahrhundert. Der realistische Zeichenstil, der anarchische Grundton und die filmische Rasanz, machen ihn zum idealen Einsteigermanga für (männliche?) Erwachsene und reifere Jugendliche. Da Akira eher ein untypischer Vertreter ist, kann er aber nicht wirklich als Maßstab für den Manga im Allgemeinen herangezogen werden. Die durchhaus vorhandenen Logiklöcher der Handlung fallen durch das hohe angeschlagene Tempo der Inszenierung nicht weiter auf. Für mich hat dieser Comic mittlerweile nostalgischen Wert, war es doch der Manga, der meine Leidenschaft für den japanischen Comic erst entflammte.
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5.0 von 5 Sternen Großartig, 14. Januar 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Akira, Original-Edition (deutsche Ausgabe), Bd.1 (Taschenbuch)
Ich hatte den Band kurz vor Weihnachten bestellt und noch rechtzeitig erhalten! Der Akira Film ist großartig und hat Filmgeschichte geschrieben, diese Bände sind dessen Vorlage und einfach großartig .. TOP! :)
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5.0 von 5 Sternen Cyberpunk-Meisterwerk, Comic der Extraklasse, 20. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Akira, Original-Edition (deutsche Ausgabe), Bd.1 (Taschenbuch)
Die folgende Rezension bezieht sich auf alle 6 Bände von Akira.

Die Geschichte an sich beginnt recht einfach, 30 Jahre nach der Zerstörung von Tokyo und dem Beginn des 3. Weltkrieges. Eine Gruppe junger Biker, angeführt von Kaneda (eine der Hauptpersonen), welche in den Ruinen des zerstörten Tokyos unterwegs sind, erleiden einen Unfall mit einem greißenhaften Kind, welches anscheinend über übernatürliche Fähigkeiten verfügt.
Einer der Biker (Tetsuo, der Antagonist/Antiheld) landet als Folge dessen in einem Militärkrankenhaus, wo er beginnt, ähnliche Kräfte zu entwickeln...
Schon vorher stolperte man immer wieder über den Namen Akira, doch nun beginnt man sich zu fragen, wer oder was Akira überhaupt ist, und wieso alle so eine panische Angst haben...

Von diesem Moment an gewinnt die Story ordentlich an Fahrt, sei es durch ruhige oder durch sehr actionreiche Passagen.
Die Story selbst ist mit sehr vielen Nebenhandlungen und Wendungen gespickt und dem entsprechend recht Komplex.

Die Zeichnungen sind sehr detailliert und komplex, sorgen das eine oder andere mal für einen "Wow-Effekt".

Alles in allem, eine der besten Comicserien aller Zeiten, aber auch sehr anspruchsvoll.

Style-Faktor: 100 %
Kunst-Faktor: 110 %
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4.0 von 5 Sternen Wer oder was ist Akira?, 20. März 2010
Von 
Helmut Barro "Yutian Dasheng" (Saarbrücken) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Akira, Original-Edition (deutsche Ausgabe), Bd.1 (Taschenbuch)
Diese Frage wird in diesem Band leider nicht geklärt, dafür bekommt man eine äußerst dichte, sehr atmosphärische Geschichte präsentiert. "Neuromancer" meets "A Clockwork Orange", und ein guter Schuss "Blade Runner" ist auch mit drin - eine sehr gelungene Mischung. Bereits nach wenigen Seiten ist man in der Geschichte drin und wird immer tiefer hineingezogen.

Die Zeichnungen unterstützen den Erzählfluss und stellen eine heruntergekommene, gespaltene Gesellschaft in einem fiktiven postatomaren Japan dar, die sehr glaubwürdig wirkt - Drogen, Motorradgangs, eine anonyme Masse die durch eine hart durchgreifende Militärpolizei kleingehalten wird. Das große Format (fast A4) lässt die stellenweise äußerst detaillierten Zeichnungen von einstürzenden Gerüstbauten mit tausenden von herumfliegenden Teilen gut wirken.

Das Papier ist dicker als das übliche Mangapapier, die Druckqualität lässt nur wenig Wünsche offen, obwohl das Schwarz ruhig etwas satter hätte sein können. Die Übersetzung finde ich gelungen, jedenfalls besser als die meisten Comicübersetzungen.

Eine Comicreihe, die ich allein schon aufgrund des Cliffhangers definitiv weiterverfolgen werde.
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4.0 von 5 Sternen Klar,, 25. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Akira, Original-Edition (deutsche Ausgabe), Bd.1 (Taschenbuch)
der Manga ist über jeden Zweifel erhaben, keine Frage. Deswegen widme ich mich nur dieser Ausgabe, dieses großen Manga Klassikers.
Was zuerst aufällt ist natürlich das mächtige Format, welches den genuß der fantastischen bilder um ein wesentliches erhöht. Dieses Format und das anständige Preis-/Leistungsverhältnis sind ganz klar die Pluspunkte.
Dagegen ist negativ zu vermerken das der Manga gespiegelt wurde, was von einer gewissen Ignoranz zeugt und eigentlich auch unnötig ist (mir zumindest ist niemand bekannt der die westliche Lesrichtung präferiert oder mit der japanischen nicht zurecht käme). Zudem ist festzustellen das im Original einige farbseiten enthalten waren welche hier schwarz/weiss wiedergegebn werden, was besonders im anbetracht der behauptung es handele sich um die Original-Edition negativ auffällt.

Letztendlich würde ich eine klare Kaufempfehlung aussprechen, da das große format und der manga selbst eigentlich alle einwände fast schon obsolet machen (es seie denn mann stösst sich all zu sehr daran das der manga gespiegelt ist).
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5.0 von 5 Sternen Telefonbuchdicke Action, 8. Februar 2008
Von 
J. Reinhardt (Halle) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Akira, Original-Edition (deutsche Ausgabe), Bd.1 (Taschenbuch)
Ich wollte diese Bände, seit ich mich für Mangas interessiere und diese telefonbuchdicken Schinken im Comicladen gesehen habe. Nachdem ich den Film kannte und jetzt alle sechs Bände durchgelesen habe, ist klar, dass niemand, der Mangas und Comics liebt, an diesen Bänden vorbei kommen kann!

Auch wenn Akira eigentlich fast ein reiner Actionmanga mit etwas platter Story je Band ist (die Gesamtgeschichte ist eigentlich ziemlich gelungen), schafft Otomo es auf geniale Art die Geschichte zu erzählen, beeindruckt durch atemberaubende Actionszenen und in heutigen Mangas leider viel zu selten derart detailiert gezeichnete Hintergründen.
Obwohl ich kein großer Fan von Action-Mangas bin, langweilt Akira in keinster Weise, im Gegenteil,die Figuren sind ständig in Bewegung, verfallen in Verzweiflung, Sinnsuche und Zerstörungswut und sind dazu keine überzeichneten Mangaschönchen der heutigen Generation.

Die Steigerung der Handlung von Band zu Band gelingt ihm ebefalls. Während zu Beginn das Leben einer Gruppe Jugendlicher beschrieben wird, die ab und zu ein bißchen Scheiße bauen, sich Prügeln und mit anderen Motorradgangs aneinandergeraten, steigert sich alles allmählich durch den Unfall Tetsuos, einer der Protagonisten, in eine finale Apokalypse.

Eigentlich fällt mir vergleichend dazu nur Hiroki Endos "Eden" ein, ansonsten reichen, zumindest in dem Genre Postapocalyptischer Mangageschichten, kaum Autoren an diese Bilderflut heran.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen einer der besten geschichten, nicht nur für mangas, 30. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Akira, Original-Edition (deutsche Ausgabe), Bd.1 (Taschenbuch)
ob die geschichte einen tieferen sinn hat oder nicht sei mal dahingestellt aber die welt die der akira erfinder aufbaut ist einfach geniale diese düstere stimmung der kalten stadt die verdreckte schule, die harten kerle tetsuo der mal eben jemand für liebesperlen umbringt und darüber lacht ist so perfekt in szene gesetzt. Das manga ist so perfekt die welt und alles was der macher hier geschaffen hat habe ich so oft vergeblich in science fiction filmen gesucht und nie gefunden abgesehen davon ist die story noch voll genial. Aber eine sach möchte ich noch hinzufügen sicher hat die atombombe den macher geprägt aber ich glaube nicht das irgendwas in dem buch mit der atombombe zu tun zu gebehat auch wenn auf den ersten blick zahlreiche indizen darauf schliessen laßen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Manga der Extraklasse, 21. März 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Akira, Original-Edition (deutsche Ausgabe), Bd.1 (Taschenbuch)
Eine spannende Geschichte, geniale Zeichnungen und das alles zum billigen Tarif: Was will man mehr? Die kritisierte gespiegelte Leserichtung fand ich selber gar nicht so auffällig, aber vielleicht schau ich mir die einzelnen Bilder auch nur nicht genau genug an... :) Trotzdem, einer der besten Mangas, die ich kenne.
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Akira, Original-Edition (deutsche Ausgabe), Bd.1
Akira, Original-Edition (deutsche Ausgabe), Bd.1 von Katsuhiro Otomo (Taschenbuch - März 2000)
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