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TOP 500 REZENSENTam 19. April 2010
Sobald ich das Buch angefangen hatte zu "lesen" hatte ich das Gefühl, die Zeit bleibt stehen, die Welt hält den Atem an und alles um mich herum wird plötzlich ganz still. Jedes Einzelbild dieses Buchs ist ein Kunstwerk an Feinheit und Perfektion. Jedes für sich allein, könnte man aufhängen und ewig lange betrachten. Shaun Tan schafft es durch Anneinanderreihung von kleinen Einzelbildern einen Film im Kopf entstehen zu lassen oder mit einzelnen übergroßen Bildern zum verweilen und darin "herumzustreifen" anzuregen. Wunderschön. Ich habe mir auch die günstigere englische/amerikanische? Version gekauft und werde mir gleich ein weiteres Buch von ihm kaufen. Das Nachwort und die Empfehlungen sind deshalb in englisch aber sonst ist es ja "eh nur ein Bilderbuch". Eine Geschichte die Toleranz und Akzeptanz sicherlich fördert (ab welchem Alter man es wohl mit Kindern bearbeiten kann? - spätestens in der Schule wäre das für mich ein Pflichtbuch), den jeder ist irgendwo oder irgendwann mal ein Fremder und wird mit Dingen konfrontiert, die beunruhigen, verunsichern, Mut erfordern, skurill sind, seltsam anmuten... Stimmungsmäßig erinnerte es mich an M.C. Escher in Metropolis.
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am 28. Februar 2011
Shaun Tan hat 2009 auf der Buchmesse den Jugendbuchpreis für Geschichten aus der Vorstadt des Universums gewonnen. Mit der Verfilmung seines Comics Die Fundsache ist er in der Kategorie Best Short Film (Animated) für einen Oscar nominiert.

Ein neues Land ist das erste Werk des australischen Künstlers, das von Carlsen veröffentlicht wurde.

Ein Mann muss seine Familie und seine Heimat verlassen. Er wandert in ein neues Land aus und stößt dabei auf Schwierigkeiten, in diesem neuen Land Fuß zu fassen.

Tans Comic kommt gänzlich ohne Worte aus. Der Protagonist drückt sich in Gestik, Mimik und seiner Körpersprache aus. Die Atmosphäre im Heimatland ist bedrohlich. Hierfür stehen drachenähnliche Wesen, deren Erscheinen am Himmel düster und bedrohlich wirkt.
Einmal im neuen Land angekommen muss der Mann erniedrigende Untersuchungen über sich ergehen lassen. Die Stadt, an der ankommt, sieht New York ähnlich. Bei der Ankunft werden die Einwanderer von einem Denkmal begrüßt und gleich hinter dem Hafen erstreckt sich eine Skyline in die Höhe. Der Ort der Untersuchung erinnert durchaus an Ellis-Iland, jene berühmte Quarantäne Insel.

Der Mann stellt sich den Herausforderungen des Alltags. Alles ist ihm fremd - egal, ob es sich um fremde Gebräuche, Nahrung, Sprache, Hinweisschilder, sogar Badezimmeramaturen oder die fremde Währung handelt. Gerade wegen des Verzichts auf Sprache und der detailgetreuen Schilderung erlebt und leidet der Leser nahezu mit. Hierzu zählt auch die Einsamkeit, bis der Mann erste Bekanntschaften macht und Freundschaften schließt. Ihm läuft sogar ein skurril aussehendes Haustier zu.

Seine erste Arbeitsstelle hilft ihm, weitere Kontakte zu knüpfen, und ist mit der Hoffnung verbunden, seine Familie nachzuholen.

Natürlich hat die Geschichte auch einen biografischen Hintergrund. Tans Vater wanderte 1960 in Australien an, Shaun wurde dort 1974 geboren. Zu der Geschichte hat er sich darüber hinaus von alten Bildern und diversen Erzählungen inspirieren lassen. Diese Erzählungen baut er als Rückblenden in die vorliegende Story ein, die als eine Hommage an die Migration und für einen Neuanfang stehen. Generell ist seine Erzählung nicht linear, sondern ahmt vielmehr das wirkliche Leben mit seinen Irrungen und Wirrungen nach.

Obwohl oder gerade weil Tan komplett auf Sprache verzichtet, ist die Story ungemein fesselnd. Daneben wird man als Leser bei jedem Lesen oder besser Betrachten des Bandes neue Details entdecken.

Nicht unerwähnt möchte ich lassen, dass der Band nicht gerade ein Schnäppchen ist, aber allein der Einband ist liebe- und kunstvoll gestaltet, so dass Ein neues Land auch eine Augenweide in jeder Sammlung ist.
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am 6. Mai 2013
Im eigenen Land ist die Situation bedrückend bis beängstigend, vielleicht sogar lebensbedrohend. Deshalb sieht ein Familienvater sich veranlasst, seine Koffer zu packen und sich von seiner Familie zu verabschieden, um sich in einem neuen, freien, aber ihm völlig fremden Land eine Existenz aufzubauen. Seine Frau und seine kleine Tochter sollen so schnell wie möglich nachkommen in diese neue, schöne Heimat. Der Neuankömmling hat es nicht leicht in der Fremde. Er fühlt sich isoliert. Die Sprache ist unverständlich, die Sitten und Gebräuche so eigenartig, die Nahrungsmittel so merkwürdig. Es ist schwer, eine Bleibe und eine Arbeit zu finden und dennoch gibt es immer ein Fünkchen Hoffnung, trotz aller Widrigkeiten. Und irgendwann… da wird er seine kleine Familie zu sich holen können. Und sie werden alle eine schöne neue Heimat haben. Das ist das große Ziel, dass den Einwanderer anspornt.

Das alles wird wortlos und in großartigen Zeichnungen erzählt. Man spürt die Angst und Beklemmung, die im Heimatland dieser kleinen Familie herrscht, man fühlt mit dem jungen Familienvater, der sich zum verzweifelten Schritt entscheidet, seinem Land den Rücken zu kehren, in einem völlig anderen Land noch mal anfangen zu müssen, immer getrieben von der Sehnsucht nach und der Sorge um seine Familie. Die Bildersprache dieses Buches ist wunderbar und tiefgründig, sowie eine Hommage an alle Einwanderer dieser Welt.
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VINE-PRODUKTTESTERam 29. April 2016
Eine Graphic Novel, die ganz ohne Worte auskommt. Eine Geschichte, die von Auswanderung und einer neuen fremden Welt erzählt. Und eine Erzählung, die den Leser/Betrachter mit einer Portion Hoffnung zurücklässt. Können diese drei Aspekte in einem Buch aufeinandertreffen und den Leser/Betrachter nachhaltig berühren?

Da ich mich in den letzten Monaten vermehrt dem Genre der Graphic Novels gewidmet habe, war es natürlich nur eine Frage der Zeit bis ich auf Shaun Tan treffen würde. Ich war aber nicht darauf gefasst, dass er mich mit seinen Zeichnungen so faszinieren würde. In dem Buch „Ein neues Land” erzählt er die Geschichte eines jungen Mannes, der seine kleine Familie verlässt, um in der Ferne nach einem besseren, vielleicht sogar lebenswerteren Ort, für seine Liebsten zu suchen. Er landet dabei in einer unbekannten Welt, die ihn zunächst ein wenig verstört und Probleme bereitet. Da er aber neugierig und aufgeschlossen ist, kann er sich mit Hilfe anderer Menschen nach und nach seine Umgebung erschließen. Er lernt die fremden Symbole kennen und wird in Sitten und Gebräuche eingeführt. Die typischen Mahlzeiten lernt er ebenso schätzen wie die fantastischen Wesen, die in seiner neuen Umwelt anzutreffen sind. Und so wird die einstige Fremde nach und nach zu einer neuen Heimat, in der nur noch seine beiden liebsten Menschen fehlen.

Shaun Tan platziert seinen jungen Migranten, in eine Fantasiewelt, die auf den ersten Blick nur in Fragen der Kleidung einen Bezug zu der uns bekannten Welt aufweist. Aber natürlich ist die gesamte Geschichte etwas, das täglich überall auf der Welt passiert. Und gerade deshalb ist es wundervoll zu betrachten, wie Shaun Tan Fantasie und Wirklichkeit verbindet. Er schafft es Gefühle, Geschichten und Ereignisse, die Millionen Menschen erlebt haben oder erleben werden, mit Hilfe von fantastischen Symbolen, neckischen Tieren und futuristischen Gebäuden zu erzählen. Zudem ist einem schon nach der ersten Seite klar, dass Worte nicht gebraucht werden. Sie würden hier nur zerstörerisch wirken und die Momente der Ruhe und Nachdenklichkeit unterbrechen. Sie würden nicht zu den Geschichten passen, die dem jungen Migranten erzählt werden und sie würden die Gefühle der Handelnden nicht so transportieren können wie es die Bilder machen.

Das funktioniert aber nur, weil Tan ein grandioser Zeichner ist, der es versteht mit monochromen Farben zu arbeiten und ein Auge fürs Detail hat. Er schafft es die Distanz zwischen Betrachter und Zeichnung zu minimieren und zieht den „Leser” in die Geschichte hinein. Hierfür nutzt er viele kleine Panels, die einen Handlungsverlauf besser darstellen können. Und so fühlt man sich ein bisschen wie in einem Film und ist trotzdem irgendwie ein Teil der Ereignisse.

Ich möchte auch nicht zu viele Worte über ein Buch verlieren, das ohne Worte auskommt. Für mich war es ein optischer Genuss, eine Abwechslung und eine herzerwärmende Geschichte, die ich schon mehrfach Interessierten in verschiedenen Altersklassen erfolgreich empfehlen konnte.

Fazit: Wer genießen möchte und dabei berührt werden will, künstlerisch anspruchsvolle Graphic Novels mag und eine Geschichte ohne Worte nicht scheut, sollte unbedingt „Ein neues Land” kaufen.
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am 24. Februar 2009
Wie eigentlich alle Werke des Meisters kann und muss ich auch hier weiter empfehlen!
Alle Zeichnungen sind dezent in grau, grün, blau und braun gehalten und mit sichtlicher Hingabe, detailverliebt entstanden!
Völlig ohne Worte gelingt es Shaun Tan, wie nur Wenigen, den "Leser" mit dem Held auf die Reise zu nehmen.
Emigration ist das Thema und besticht durch Zeitlosigkeit.
Gewohnt surreal wird hier nichts an einen bestimmten Ort fest gemacht.
Das gefällt mir sehr, weil dadurch eine Gewisse Empathie zum Betroffenem der Geschehnisse aufgebaut wird.
Habe dieses Buch nun etwa seit 2 1/2 Jahren und schlage es immer wieder gern auf!
Kaufen!
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am 1. April 2009
Eigentlich lese ich eher düstere Comic's Marke From Hell, aber dieses, mit viel Liebe zum Detail aufgemachte Album, rührt mit seiner Geschichte vom Emigranten zu Tränen. Eine Erzählung in surealistischen Bildern die völlig ohne Worte auskommt.
Jeder der annimmt, daß Comics Strichmännchen für Kinder wären, findet in Shaun Tan seinen Meister.
Ganz,ganz große Kunst!! Teuer, aber jeden Cent wert. 6 Sterne. Kaufen!!
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am 14. Januar 2013
Dieses Buch besteht nur aus Bildern,
daher kann man es,
wie eine Rezensentin erwähnt,
es auch auf englisch oder russisch erwerben,
also zum günstigsten Preis.

Das Buch ist zeichnerisch großartig,
einfallsreich in der Bildgestaltung und behandelt eine menschliche Grunderfahrung:
Den Übergang vom Vertrauten zum Unvertrauten.
Vom Bekannten zum Unbekannten.
Vom Wissen zum Nichtwissen.

Und weil jeder Dreijährige, der zum ersten Mal den Kindergarten betritt,
und jeder Sechsjährige, der erstmals über die Schwelle seiner Schule schreitet,
und überhaupt jedes menschliche Wesen diese Urerfahrung qua Geburt von Anbeginn an und in sich erfahren hat,
kann man das Buch auch und gerade mit Kindern 'lesen'.

D.h. man bespricht das Buch gemeinsam Bild für Bild
und erarbeitet es sich über Sprechen, Hören, Fragen und Aufmerken
und so zusammen zu sitzen,
und sich gegenseitig auf Dies und Jenes hinzuweisen und zu befragen,
erläutern und erklären und eben auch nichterklären und nichterläutern,
einfach nur schauen und das Fremde befremdend sein lassen,
darin ist eine Innigkeit und eine Schönheit,
die man über das reine und echte Vorlesen so nicht gewinnt.
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am 14. Februar 2015
Ein Comic? Ein Bilderbuch? Ein Geschichtenbuch?
Eine ergreifend erzählte Geschichte von Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit, Hoffnung, Sehnsucht und Liebe.
Mit viel Phantasie, genialer Stiftführung und noch mehr Empathie lädt Shau Tan ein, einen Menschen zu begleiten, der in seiner Heimat keine Chance auf eine erträgliche Zukunft sieht. Er muss sein Glück in der Fremde suchen. Frau und Kind muss er zurücklassen.
Der Autor/Zeichner findet immer wieder phantastisch symbolhafte Situationen und Bilder in denen er die Probleme eines Menschen zeigt, der ohne Kenntnis der Sitten und Gegebenheiten, der Sprache und der Regeln in einem fremden Land fußfassen will.
Immer begleitet ihn die Sehnsucht nach seiner Familie. Wenn das Heimweh ihn besonders plagt, dann öffnet er seinen Koffer und darin sieht er seine Wohnung, sein Heim und seine Lieben. Was für ein Bild!
Ich weiß inzwischen nicht mehr, wie oft ich das Buch verschenkt habe. "Ein neues Land" fasziniert auch Menschen, die sonst eine Abneigung gegenüber Graphic Novels haben.
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am 14. Dezember 2014
Erstens liebe ich an Comics, dass sie auf einzigartige Weise Wort und Bild miteinander kombinieren. Dieser Comic nun kommt vollständig ohne Worte aus und gerade das macht ihn zu etwas Besonderem. Sprechblasen hätten in diesem Werk nur gestört, die Wortlosigkeit korrespondiert wunderbar mit der Handlung. Sich in einem fremden Land zu befinden, in dem, zwar nicht nur, auch die Sprache fremd und unbekannt ist, erzeugt ganz automatisch ein unfreiwilliges Schweigen.

Zweitens liebe ich an Comics, dass man schon beim bloßen Durchblättern einen unmittelbaren Eindruck des Stils und, auf einer etwas weniger "wissenschaftlichen" Ebene, auch der Stimmung bekommt. Beim Versuch, die Stimmung in diesem Comic zu beschreiben, befällt mich selbst eine gewisse Wortlosigkeit. Irgendwas Unbestimmtes hat mich beim Lesen erfasst, irgendwas jenseits der Ausdrucksmöglichkeiten, die in meinem Sprachrepertoire zur Verfügung stehen.
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am 18. September 2012
Außer der Widmung findet sich in diesem Buch kein einziges geschriebenes Wort. Aber kann man denn ein solches Bilderbuch lesen? Oh ja – und wie! In den Gesichtern und Gesten, die Shaun Tan in sepiaweichen Zeichnungen aufs Papier zaubert. Jede Seite ist ein Kunstwerk für sich und die Geschichte so berührend, dass es einem manchmal die Kehle zuschnürt. Inhalt: Ein namenloser Mann packt seinen Koffer, nimmt Abschied von seiner Familie und wandert in ein fremdes Land aus. Dort muss dieser universelle Migrant Arbeit suchen, die Sprache lernen, die Kultur verstehen und Freunde finden, bevor er seine Familie in die neue Heimat holen kann. Eine opulent gestaltete Geschichte über das Fortgehen, über Heimat und Heimweh, Neuanfang und Bewährung in der Fremde. Ein experimentelles, phantastisches Kunstwerk, das jeden Cent wert ist!
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