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Kundenrezensionen

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am 26. Dezember 2013
Enttäuschung, Freude und am Ende Wehmut. Das war es, was ich beim Lesen dieses letzten, unvollendeten Abenteuers von Tim erlebte.

Herge konnte diesen letzten Band nicht mehr fertigstellen, da er 1983 trotz bekannter Krankheit, relativ überraschend starb. Da Herge in seinem Testament verfügte, dass niemand anderes die Geschichten von Tim und Struppi weiterführen dürfe, entschied der Verlag Casterman zusammen mit Herges Witwe Fanny, "Tim und die Alphakunst" zumindest mit den erhaltenen Fragmenten zu veröffentlichen.

Zunächst war ich enttäuscht, fast geschockt, da es sich hier lediglich um Skizzen handelt. Der Unterschied zu den extrem detaillierten Zeichnungen der anderen Tim Abenteuer könnte größer nicht sein. Lediglich die ersten drei Seiten sind so ausgearbeitet, dass der Reinzeichung nichts mehr im Wege gestanden hätte. Alles andere ist grob und skizzenartig dargestellt, größtenteils sind nur wenige Striche vorhanden, koloriert ist kein einziges Bild.

Allerdings sind die geplanten Dialoge ebenfalls erhalten und im Band neben den Bildern abgedruckt. So beginnt man, trotz einfachster Skizzen, zu lesen und taucht dabei überraschend schnell in die Geschichte ein. Man merkt gleich, dass dieser Band eines der besten Abenteuer von Tim und Struppi geworden wäre, die Geschichte ist wirklich spannend, teilweise sehr ironisch und vom Handlungsablauf her sehr gut erzählt. Leider enden sowohl das Skizzenszenario wie auch die Dialoge mit Seite 42, ausgerechnet in einem der spannendsten Momente.

Da Herge eine ganze Reihe von Tim's Freunden und Feinden, sowie alle wichtigen Mitglieder der "Tim-Familie" gekonnt und teilweise recht humorvoll hier noch einmal auftreten lies, könnte man sich vorstellen, dass "Tim und die Alphakunst" auch bei Vollendung sein letztes Album geworden wäre. Herge fühlte wohl, dass er für weitere Alben zu krank war, zum großen Unglück aller konnte er aber selbst diesen Band nicht mehr zu Ende bringen.

Daher kommt man als Tim-Fan nicht umhin, mit einer gewissen Wehmut auf dieses Album zu blicken. Man denkt oft nach, wie die Geschichte in Reinform aussehen würde und vor allem, wie die Geschichte wohl enden würde. Doch wäre es für die Comicwelt ein großer Verlust gewesen, dieses 25 . Tim Abenteuer nicht wenigstens in den erhaltenen Fragmenten und im bekannten Albumformat zu veröffentlichen. Daher gebe ich 5 Sterne.
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am 29. Januar 2004
"Tim und die Alpha-Kunst" ist das letzte und unvollendete Abenteuer von Tim und Struppi, da Hergé während der Arbeiten zu diesem Comic 1983 starb.
Bei diesem Band ist es wichtig zu wissen, daß es sich bei diesem Comic nur um ein Fragment handelt. Der Leser darf also nicht enttäuscht sein, wenn er nur "Strichmännchen-Qualität" geliefert bekommt. Auch ist die Story unvollendet und gibt so manches Rätsel auf.
Schön ist, daß man diese Geschichte nun innerhalb der "normalen" Tim und Struppi-Reihe für EUR 9,- erhalten kann und nicht mehr hohe Preise für Ausgaben aus Belgien/Frankreich etc. bezahlen muß.
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am 5. November 2006
Wer Tim und Struppi kennt, der weiß, was ihn erwartet. Dies trifft auf alle Bände zu, nur nicht auf diesen. Daß "Tim und die Alpha-Kunst" nicht vollendet ist, zudem nur Rohskizzen existieren sowie das Ende offen bleibt, stört dabei nicht. Im Gegenteil. Hier ist jeder selbst gefordert, sein persönliches "Lieblings-Ende" zu formen. Doch was unterscheidet "Tim und die Alpha-Kunst" von den anderen Bänden? Herge hat mit diesem Band eine neue Epoche der Abenteuer eröffnet. Die Zeit, in welcher dieser Band spielt, ist in jeder Sicht anders als bei den bisherigen Abenteuern, was allerdings etwas gewöhnungsbedürftig bei nie alternden Figuren ist. Was den Inhalt betrifft, so merkt man, daß sich nicht nur die Zeit sondern auch die Ganoven und deren Methoden geändert haben. Mit den Ur-Tim und Struppi-Bänden von damals hat das nicht mehr viel zu tun. Ob dieser eingeleitete Strukturwandel "Tim und Struppi" mit allen Charakteren in gewissem Maße reifer und ein wenige zeitgemäßer hätte werden lassen sollen - dieses Geheimnis hat Herge wohl mit ins Grab genommen. Nichts desto Trotz ein gelungenes Abenteuer, lesens- und erkundenswert, daß zudem den Leser zum Schluß selbst fordert.
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Sicherlich trete ich manchem Tim&Struppi-Fan damit auf den Schlips. Doch ganz ehrlich: Man muss Kultbonus nicht übertreiben. Einem Comic, das zum größten Teil nur in rudimentärsten Skizzen vorliegt, und dazu noch unvollendet ist, kann ich keine 5 Sterne geben. Über "Strichmännchen" ohne Kontur und Farbe geht das wirklich nicht hinaus. Für eisenharte Tintin-Fans empfehlenswert und für Leute, die einen Blick hinter die Kulissen eines genialen Comiczeichners werfen wollen. Ähnlich wie der erste Band der Reihe ("im Lande der Sowjets") ist auch dieser Band erst sehr spät erschienen, und niemand würde etwas vermissen, wenn dies nicht passiert wäre.

Natürlich muss hier die Zielgruppe berücksichtigt werden - wer also ein neues Tim&Struppi-Comic sucht, begeistert war von "Tim auf dem Mond" oder den anderen Alben, der wird den fragmentarischen Status dieses Bandes nicht wirklich zu schätzen wissen. Doch wer sich auf die Unvollständigkeit einlassen kann, wer diesen Band als Metawerk sehen kann, dem wird eine lobenswerte Aufarbeitung der unterschiedlichen Komplettierungsgrade präsentiert: Kommentare und das Skript mit Dialogen lassen erahnen, was aus diesem Buch hätte werden können.

Trotzdem: Die Geschichte um die Alpha-Kunst lässt mich auch in diesem Zustand irgendwie kalt, und so bleibt dieser Band mehr ein Kuriosum, eine Ergänzung zu der brillanten Reihe, für Sammler eher geeignet als für den "normalen" Leser.
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TOP 500 REZENSENTam 11. Oktober 2010
Es schreibt ein Tim-Fan. Und hauptsächlich, um vor einem übereilten Kauf zu warnen.

Im klassischen Hergé-62-Seiten-Format werden die Entwürfe des belgischen Zeichners wiedergegeben - jedoch nicht in Originalgröße. Eingefügt auf den Seiten sind Übersetzungen und Zusammenfassungen oder auch mal eine vergrößerte Zeichnung. Einerseits machte dieses Layout durch eine aufgelockerte Darstellung das Heft sicher 'lesbarer', andererseits ist dadurch nur selten Hergés Skizzenkunst wirklich zu würdigen.

Es sind grobe Skizzen und dadurch ein klarer Abstand zu Hergés sonst feinst getuschten Zeichnungen. Mitarbeiter Bob de Moor wollte ja immer noch das Heft vollenden, doch das Testament war hierbei eindeutig wie abschlägig.

Die Handlung ist nicht abgeschlossen, sie spielt im Milieu der modernen Kunst, in der sich Hergé seit den 1960-ern verstärkt tummelte. Es wäre wohl eine deutliche Weiterentwicklung des Tim-Kosmos geworden. Wie, wird natürlich hier noch nicht ausgeplaudert.

Wenn Sie alle Tims haben müssen oder Sie Zeichenstil der Entstehungsphase als solcher interessieren sollte, dann schlagen Sie zu. Lesen Sie aber erst die anderen Hefte. - Dreieinhalb Sterne, vielleicht etwas mehr noch wegen des passablen Preises für die doch wohl sehr niedrige Auflage.
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am 14. April 2014
Tim und die Alpha-Kunst ist das letzte leider nicht vollständig fertiggestellte Werk des belgischen Comic-Zeichners Hergé. Es offenbart sehr persönliche Einblicke in die Zeichenkunst und die Vorgehensweise des Künstlers und rundet das Gesamtwerk - beginnend mit "Tim und Stuppi bei den Sowjets" ab. Ein Muss für jeden Fan der Tim und Stuppi-Reihe.
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am 9. Mai 2014
Ein Muß für jeden Fan, sehr interessant, da auch die Skizzen und Textentwürfe veröffentlicht werden! Aber Achtung: Dieses Heft ist nicht wie die üblichen Comics aufgebaut, da im Entwurf verblieben!
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am 1. September 2013
Grossartig wie eh und je. Eine typische Geschichte von Tim und Struppi, Haddock uws.
Leider hört die Geschichte in Capri plötzlich auf.
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am 30. September 2012
Alles perfekt, das ist das Heft das ich schon lange gesucht habe und meine Sammlung nun vervollständigt. Vielen Dank, Amazon.
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am 11. April 2009
Dieses Buch ist zwar leider nicht vollendet, aber toll nachzuvollziehen. Ich finde es interessant, aber nicht ganz so wie die anderen Tim Bücher.
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