weddingedit Hier klicken muttertagvatertag Cloud Drive Photos Learn More madamet HI_KAERCHER_COOP Hier klicken Fire Shop Kindle Sparpaket Autorip GC FS16

Kundenrezensionen

4,9 von 5 Sternen7
4,9 von 5 Sternen
5 Sterne
6
4 Sterne
1
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:12,00 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 17. Januar 2013
ERST MAL ZUM INHALT, DEN ICH VOM VERLAG HIER EINKOPIERE, DA HIER DIE PRODUKTBESCHREIBUNG FEHLT:

"»Spontan eine Runde drehen« und seine Stadt neu kennen lernen - das will der Protagonist des neuen Buches von Jiro Taniguchi, entstanden nach Texten von Masayuki Kusumi. Die acht Episoden spielen jeweils in einem anderen Viertel von Tokyo und drehen sich um die kleinen Geheimnisse des alltäglichen Lebens. Die männliche Hauptfigur erkundet dabei unter anderem Buchhandlungen, Althippie-Treffen im Stadtpark oder den geheimen Garten des Nakano Broadway, und fühlt sich dabei nicht selten an seine eigene Jugend erinnert...
Ergänzt werden die Kurzgeschichten um einen kommentierten Dokumentations-Anhang, der die real existierenden Stadtviertel fotografisch vorstellt. Auch grafisch eines der interessantesten Bücher des preisgekrönten Zeichners!"

Übringens sind es 104 Seiten, nicht 128. Das Cover sieht so aus wie abgebildet.

Da ich Japan und vor allem Tokyo und Umgebung liebe, habe ich es sehr genossen den Protagonisten bei seinen Stadtteilspaziergängen zu begleiten.
Sehr spannend –auch wenn es nicht danach klingt- der Dokumentationss-Anhang am Ende, wie die Geschichten entstanden sind.

Auch ich habe in Tokyo solche Spaziergänge gemacht, bei denen ich Frauen kennenlernte,die gerade von der Teezeremonie-Schule kamen (totschick im Kimono), mich ein Schulmädchen auf der Suche nach einem Museum begleitete, wir auf dem Weg immer mehr Leute trafen,
die mitgingen, um dann festzustellen, dass das Museum für ein paar Jahre (!) wegen Umbau geschlossen worden ist...
Tokyo hat noch viele traditionelle Ecken, die erhalten sind, teilweise wie ein Dorf wirken oder neben Modernem stehen. Für einen kleinen Vorgeschmack kann ich das Buch sehr empfehlen.

Und natürlich ist Taniguchi einfach toll, ich kann seine Bücher empfehlen. Feinheit, Einfachheit, Tiefsinn, eine Odé an die Präsenz... und mehr verkörpern für mich seine Zeichnungen.
Mein Tipp: nehmen Sie sich Zeit für seine Zeichnungen... Nicht konsumieren sondern genießen.
0Kommentar|9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Juni 2013
Der geheime Garten vom Nakano Broadway ist eine Grafik-Novelle, die gleich auf den ersten Blick hin mein Interesse geweckt hat. Vor allem das wunderschöne in Aquarell gezeichnete Cover gefällt mir sehr gut und versprüht eine gewisse Leichtigkeit, mit der man das Leben leben und in vollen Zügen genießen sollte. Genauso gestaltet sich auch der Inhalt des Comics:
Uenohara ist Chef-Designer in der Schreibwarenbranche und lebt gemeinsam mit seiner Frau mitten in Tokio. Nachdem dem Designer das Fahrrad geklaut wurde und dies auch nicht bei der Sammelstelle vorzufinden war, macht er sich spontan zu Fuß auf den Weg nach Hause und begibt sich somit auf eine Entdeckungsreise durch die versteckten Gassen und Wege Tokios. Dabei stößt Uenohara in verborgenen Einkaufstraßen auf kleine und geheimnisvolle Läden, trifft altbekannte Freunde aus seiner Jugend auf einem Hippiefestival und vieles mehr. Eine Reise ins Ungewisse, denn der Designer hat kein genaues Ziel vor Augen … er geht einfach dahin, wohin ihn seine Füße tragen.

Meine Meinung: Der Comic Der geheime Garten vom Nakano Broadway hat mir sehr gut gefallen, denn die Reise durch die vergessenen Gassen Tokios versprühte bei mir eine schöne Leichtigkeit, die vom Anfang bis zum Ende angehalten hat. In den 8 wunderschön, schwarz-weiß-gezeichneten Kapiteln habe ich die Reise von Uenohara durch Tokio mitverfolgt und auch genossen. Man erhält hier für die einigen tollen Schauplätze eine Begriffserklärung, die die japanischen Begriffe für die deutschen Leser verständlich macht und ihnen außerdem die japanische Kultur näher bringt. So erfährt man zum Beispiel, dass Goya-Champuru ein Eintopf aus gebratenem Gemüse, einer gurkenartigen Bittermelone aus Okinawa, Tofu und Schweinefleisch ist. Zusätzlich zu der eigentlichen Geschichte erfährt der Leser in zwei Anhängen mehr über die Entstehungsgeschichte der Grafik-Novelle und wie es zu dieser Idee gekommen ist. Dabei zeigt der Autor Masayuki Kusumi Bilder aus dem echten Tokio und gibt dem Leser somit einen Einblick in das japanische Alltagsleben. Der Comic hat mich wirklich sehr gut unterhalten und ich werde bestimmt weitere Grafik-Novellen des Autors mir zu Gemüte führen.

Fazit: Der geheime Garten vom Nakano Broadway ist eine wunderschön gezeichnete Grafik-Novelle, die den Leser in die geheimen Gassen von Tokio führt und diesen mit den kleinen, schönen Dingen im Leben verzaubert und bis zum Ende der Geschichte hin begleitet.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Dezember 2012
Zugegeben, ich bin vorbelastet, denn ich habe selbst 3 Jahre in Tokyo gelebt.

Aber gerade deshalb liebe ich dieses Buch.

Ähnlich wie der Autor, habe ich viele Stunden zu Fuß durch diverse Stadtteile Tokyos verbracht.

Ich liebe die kleinen, typischen Einkaufsstraßen, die antiquarischen Buchläden, die Traditionsgeschäft, die es schaffen auch heute noch zu überleben.

Taniguchi ist und bleibt mein Lieblingszeichner, seine Bilder ziehen den Leser immer wieder komplett in die Geschichte hinein.

EIn kleines, feines Buch, dass ich nur sehr empfehlen kann.
0Kommentar|7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Dezember 2013
Ich habe schon einige Graphic Novels von Jiro Taniguchi gelesen - diese Geschichten Sammlung gefällt mir nur zum Teil. Vielleicht weil ich nicht so "magisch" in eine Geschichte eintauchen kann, wenn sie so kurz ist. Denn das sind die Geschichten, relativ kurz. Ich habe das Gefühl, ich müsste mehr über Japan, die Kultur, die Umgangsformen, ja, einige Details u. Anspielungen, die mir sicher als Europäerin entgehen, wissen, damit ich die Zeichnungen u. die Geschichten als Ganzes uneingeschränkt verstehen u. genießen kann. Sie hinterlassen mich mit einem Gefühl, dass sie sich mir nicht ganz erschließen.
Daran ändert auch der angehängte erklärende Schluss nicht viel. Obwohl er einige interessante Hintergrundinformationen bietet. Die Schrift ist allerdings so klein gedruckt, dass ich Mühe hatte, sie zu lesen. Dazu muss man wissen, dass in Japan diese Graphic Novel in größerer Ausgabe gedruckt wird, wie d. Autor dort auch erklärt, also das Format dort eine leichtere Lesbarkeit garantiert.
Wer die japanische Kultur besser kennt, wird sicher mehr von diesen Geschichten profitieren. So bleibt nicht nur der Garten vom Nakano Broadway geheim, sondern auch sonst habe ich das Gefühl, die Geschichten bergen noch Geheimnisse, die sie nicht so einfach preisgeben. An Jiro Taniguchis zeichnerischer Umsetzung ist nichts auszusetzen.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 18. November 2014
Obwohl Jiro Taniguchi ("Vertraute Fremde", "Die Sicht der Dinge") diesem Comic nicht getextet hat, sind die kurzen Geschichten maßgeschneidert für den akribischen Chronisten des japanischen Alltags. Auf der Basis eigener Beobachtungen erzählt der Autor Masayuki Kusumi, der mit Taniguchi auch bei "Der Gourmet: Von der Kunst allein zu genießen" zusammenarbeitete, vom leitenden Angestellten Uenohara, der immer wieder vom rechten (Spazier-)Weg abkommt und dabei kuriose Entdeckungen macht.

Die Geschichte des “geheimen Garten vom Nakano Broadway“ ist seltsamerweise in diesem Band nicht in Comicform vorzufinden, sondern wird von Masayuki Kusumi im umfangreichen Nachwort erzählt. Hier erklärt dieser auch die Hintergründe zu seinen acht Short Storys, die für ein Magazin konzipiert wurden, das hauptsächlich von Hausfrauen gelesen wird. Doch die Geschichten haben einen universellen Charme und laden dazu ein ausgetretene Pfade zu verlassen und sich auf Entdeckungsreise zu begeben. Vielleicht findet der Leser ja auch etwas ähnlich kurioses wie den Nachbau einer Edison-Glühbirne, in deren schwachen Licht manches (wie etwa die eigene Ehefrau) neu zu erstrahlen beginnt.

Ein wenig erinnert dies Konzept an Taniguchis Comic “Der spazierende Mann“, den Carlsen in einer um Farbseiten ergänzten Ausgabe neu herausgebracht hat. Auf den ersten Innenseiten von “Der geheime Garten vom Nakano Broadway“ ist eine wunderschönes Aquarellgemälde von Taniguchi abgebildet, das zeigt wie gut aber auch wie lässig dieser mit Farben umgehen kann und es ist ein bisschen schade, dass seine Comics fast nur aus schwarzweißen Seiten bestehen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Februar 2016
Das Buch war ein Geschenk, daher kann ich zum Inhalt leider nichts sagen. Jedoch kam es beim Beschenkten sehr gut an.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Juli 2013
dieses büchlein ist wirklich eine augenweide.mit sehr viel liebe und detail gezeichnet.mit jeder seite sieht man die mühe,die darin investiert wurde.

die geschichte ist wirklich toll und meditativ.man läßt es auch sich wirken,und vergißt jeglichen alltagsstreß.am ende des büchleins erklärt der autor,wie die geschichte entstand,und woher die inspiration kam.der autor wirkt sehr sympathisch und warmherzig.bitte mehr davon!!!!!!!!!!!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

19,90 €
16,00 €
16,90 €