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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen35
3,7 von 5 Sternen
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am 17. Februar 2014
Marius Jung, als Comedian, Musiker, Bühnenkünstler, Coach und Moderator ein Multitalent, wenn auch nicht in der ersten Reihe der einschlägigen Prominenz, hat hier ein feines kleines Buch geschrieben. Satire vom Besten, einfallsreich serviert, gnadenlos präzise, böse wohl, aber nicht bösartig. Der schwarze Autor erlaubt sich keine Betroffenheitsphrasen, sondern analysiert glasklar die Verkrampfungen der "political correctness" vieler "humorbefreiter Kämpfer für das Gute", deren - nicht nur sprachliche - Verrenkungen durchaus das Potenzial eines, wenn auch gänzlich ungewollten, Rassismus in sich tragen. Er nennt jedoch auch den wirklichen Rassismus beim Namen, so wie er ihn in vielen Facetten als in Deutschland geborener Schwarzer bis heute erlebt hat. Manches davon tut weh, stellt man als Leser doch erstaunt fest, so oder ähnlich auch schon einmal geredet oder gehandelt zu haben, ohne sich selbst auch nur in der Nähe von Rassismus zu sehen.

Immer aber muss man mindestens schmunzeln, oft sogar laut lachen, auch wenn der eine oder andere Lacher auf halbem Wege in der Kehle steckenbleibt. Außerdem macht es Spaß, das Buch auf dem Tisch liegen zu haben, wenn Besuch kommt. Der genial gewählte Untertitel "Handbuch für Negerfreunde" treibt so manchem Mitmenschen das blanke Entsetzen ins Gesicht und führt zu hochnotpeinlichen Nachfragen ...

Lesenswert.

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am 1. Oktober 2014
Habe das Buch geschenkt bekommen und war voller Vorfreude auf bissige Satire.
Leider wurde ich ziemlich enttäuscht. Das Buch ist platt, unwitzig und kommt mir vor, als hätte es ein Schüler verfasst. Auch wurden mit Müh und Not die paar 150 Seiten gefüllt, noch mit Bildchen und sinnlosen (was ja ok wäre, aber eben auch unwitzigen) Tests angereichert, dass man halbwegs auf "Buchlänge" kommt. Das, was der Autor eigentlich zu sagen hatte, hätte in ein Heft von 20 Seiten gepasst.
Ich muss gestehen, ich hab es nicht mal zu Ende gelesen und das passiert mir selten. Überhaupt hab ich mich nur so lange durchgeackert, weil es eben ein Geschenk war. Vielleicht les ich irgendwann auch noch die letzten 20 Seiten und bekomme dann die große Offenbarung. Ich bezweifel es aber.
Eigentlich verdient es nur einen Stern. Ich gebe aber zwei, weil es ja auch noch so Sachen wie Bücher von Dieter Bohlen oder so was gibt und dafür muss Raum nach unten bleiben.
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TOP 500 REZENSENTam 3. März 2014
Im Radio hörte ich Marius Jung über die Sprachpolizei reden. Und ich dachte mir, ja, er hat Recht. Religion, Hautfarbe, sexuelle Neigung, Körperbehinderung... Wie oft bin ich insgeheim verunsichert, weil ich in kein verbales Fettnäpfchen treten will? Und wie oft tue ich dann genau das, indem ich ungewollt zurückhaltend bin, obwohl ich mein Gegenüber eigentlich sehr sympathisch finde?

Und selbst professionelle Talkmaster kommen immer wieder in die Bredouille, wie Kerner, als er Eva Hermann aus seinem Studio warf, weil sie "Autobahn" sagte... (So lautete jedenfalls Kerners unglückliche Begründung.)

Ich habe mir Jungs Buch gekauft und fand es sehr interessant und unterhaltsam, die Geschichten aus seiner Sicht zu lesen. Ob es mir hilft, meine Verunsicherungen durch die Sprachpolizei abzuschütteln? Das wage ich zu bezweifeln. Aber Spaß macht das Buch trotzdem.

Allerdings trifft Marius Jung nicht immer meinen Humor. Falls ihr in die Leseprobe reinschaut: Ausgerechnet den Anfang fand ich am schwächsten, z.B. seine Geschichte mit dem Chor. Wenn euch also die Leseprobe noch nicht ganz vom Hocker gehauen hat, dann könnt ihr dem Buch dennoch eine Chance geben. Es wird besser. Finde ich jedenfalls.

Herr Jung, falls Sie die Rezensionen zu Ihrem Buch hier lesen sollten: Eins hat mich dann doch enttäuscht. Ein Kalauer fehlt in Ihrem Buch! Neben Satire, Sarkasmus, Ironie und Zynismus habe ich nämlich auch etwas Schwarzen Humor gefunden - und das, obwohl Sie noch nicht einmal Brite sind...

(Apropos Briten: Auf der neuen Blu-Ray Der Sinn des Lebens gibt es im Bonusmaterial ein Treffen von Monty Python zum 30. Jubiläum. Und in diesem aufschlussreichen Gespräch diskutieren sie unter anderem auch über Political Correctness - dass sie früher, ohne viel darüber nachzudenken, Sketche gemacht hatten, die sie sich heute vermutlich gar nicht mehr trauen würden.)
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am 27. November 2015
Ich habe zum ersten Mal von dem Buch in der FAZ gelesen und einen Bericht mit dem Autor bei Deutschlandfunk gehört. Es ist großartig geschrieben und keineswegs rassistisch (wie man es Anhand des Covers vielleicht hätte meinen können), sondern erzählt die Lebensgeschichte des Autor und zeigt dabei die "Hürden" eines Menschen mit einer dunkleren Hautfarbe in Deutschland. Sehr witzig geschrieben und mit Seitenhieben gegen die Über-Korrektheit ... denn wir alle Menschen!
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Ich kannte Marius Jung bisher noch nicht, weder als Musiker, Comedian noch als Autor. Bis mir von einer Freundin sein Buch empfohlen wurde. Angesichts des doch etwas aufreizenden Untertitels, wurde ich neugierig und habe mir das Buch bestellt.
Kaum war es da, fing ich auch schon an, es zu lesen. Marius Jung gliedert das Buch in 21 Kapitel, immer wieder unterbrochen durch Bilder von sich und diversen Ähnlichkeiten.

Marius Jung schafft es, Anekdoten aus seinem Leben zu erzählen, die nicht nur durchweg humorvoll, sondern bisweilen auch böse (ohne bösartig zu werden) sind oder nachdenklich machen. Dabei erlaubt er sich, sich und die seinen zu analysieren und so Stellung zu beziehen, wie wohl kaum ein anderer.

Mit Marius Jung erhielt ich einen interessanten Einblick in das Leben eines farbigen Comedians, wie er die Welt sieht, wie auf seine Umwelt und wie diese auf ihn reagiert. Dabei spricht er viele Facetten, irrwitzige Situationen oder Situationskomiken an.
Mir hat das Buch sehr gefallen, durch die kurzen Kapitel und die vom Autor gelebte Selbstironie, war das Buch leider viel zu schnell gelesen.
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am 19. März 2015
Erst hatte ich Bedenken, was das wohl für ein Buch sein mag.
Als ich es gelesen hatte (in kürzester Zeit, weil ich gar nicht mehr aufhören wollte),
war ich total begeistert. Ich habe sehr viel gelacht, der Humor ist einfach köstlich.
Wünsche mir mehr Bücher mit dieser Art Humor.
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am 9. September 2014
Sehr lustig, wenn man mit Ironie und Sarkasmus umzugehen weiß.
Außerdem für all die gut, die sich viel mit Rassismus und Political Correctness vs. Sprachpolizei beschäftigen und sich manchmal mehr Grinsen anstatt Sprachkäulen wünschen. Für alle anderen vielleicht auch, aber das kann ich nicht ganz beurteilen. Achtung, hier schreibt ein Komiker! Dieses Buch ist definitiv politically incorrect. Marius Jung ist schwarz und steht dazu. Damit kommen selbst manche Gutmenschen nicht klar. Interessante Perspektiven werden im Buch preisgegeben. Und für alle die, denen es zu viel slapstick im Buch gab, die sollten zumindest das letzte Kapitel wieder aufmerksam lesen. Hier wird Jung wieder ernst und sagt uns, was er wirklich von der ganzen Sache hält.
Empfehlenswert!
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am 11. April 2014
Auf dieses Buch habe ich schon lange gewartet.
Ärgere mich nämlich schon jahrelang schwarz über diese political-correctness-Chaoten, denen alle zwei Jahre was Neues einfällt.
Da kennt sich doch der schwächer pigmentierte mitteleuropäische Normalverbraucher überhaupt nicht mehr aus!
Und was nützt das dann dem Schwarzen, Braunen, Gelben, Grünen oder Gestreiften?
Tut auf jeden Fall gut mal über diesen ganzen Unsinn zu lachen.
Das Buch ist wirklich gut geschrieben, witzig und informativ. Gut verständlich auch für Jugendliche, die sich hier in die Situation eines schwarzen Mitschülers hinein versetzen können - dieser Teil erinnert mich übrigends ein wenig an "Gregs Tagebuch".
Werde das mal als Schullektüre vorschlagen, sehr lehrreich, auch für Pädagogen... :-)
Ach ja, und diese rote Schleife auf dem Umschlag..wirklich sehr apart.

Anja Rivinius, Autorin von "Totsein für Anfänger"
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am 16. Oktober 2015
Die Texte sind in einem humorvollen Stil verfasst. Die beschriebenen Situationen hat jeder sicher schon mal erlebt. Man muss nur aufpassen, dass einem beim Lesen in der U-Bahn kein "Schwarzer" über die Schulter schaut.
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am 20. Juli 2014
Ich bin der political correctness sowas von überdrüssig und habe hier ein kurzweiliges und witziges Buch über dieses Thema erwartet. Ich wusste im Vorfeld noch nicht einmal, dass der Autor als Kabaretist tätig ist. Umso enttäuschter bin ich jetzt, da mit diesem Wissen es noch schwieriger zu verstehen ist, warum dieses Buch einfach nicht witzig ist. Es ist einfach nur langweilig. Wieviel hätte man mit sprachlichen Feinheiten aus diesem Thema machen können. Alles das hat nicht stattgefunden. Schade, echt.
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