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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Selten hat mich eine Geschicht so wütend gemacht....
Seitdem ihre Mutter gestorben ist, verbringt Mascha ihre Sommerferien bei ihren Großeltern. Dort ist es zwar langweilig und es gibt kaum Kinder in ihrem Alter, mit denen sie sich unterhalten könnte, aber ihr Vater braucht einmal im Jahr Zeit, um alleine über den Tod seiner Frau trauern zu können.Doch dieses Jahr kommt alles anderes: Mascha wird...
Veröffentlicht am 11. März 2012 von FiniWini

versus
4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interessantes Thema aber mit fragwürdiger Botschaft
3 von 5 Sternen
Inhalt:
Mascha verbringt die Ferien bei ihren Großeltern. Dort lernt sie die Kinder Julia und Max kennen und erfährt schnell von ihrem Geheimnis. Sie werden von ihrem Vater geschlagen. Nun versucht Mascha Hilfe für die beiden zu bekommen und greift dann zu einem drastischen Mittel.

Aufmachung
Das Cover des...
Veröffentlicht am 7. März 2012 von Sunny Dee


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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Selten hat mich eine Geschicht so wütend gemacht...., 11. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Elefanten sieht man nicht (Gebundene Ausgabe)
Seitdem ihre Mutter gestorben ist, verbringt Mascha ihre Sommerferien bei ihren Großeltern. Dort ist es zwar langweilig und es gibt kaum Kinder in ihrem Alter, mit denen sie sich unterhalten könnte, aber ihr Vater braucht einmal im Jahr Zeit, um alleine über den Tod seiner Frau trauern zu können.Doch dieses Jahr kommt alles anderes: Mascha wird indirekt Zeuger von Kindesmisshandlung der brutalsten Art. Julia und Max, mit denen Mascha sich einige Tage zuvor angefreundet hatte, haben am ganzen Körper blauen Flecken und Schnittwunden. Mascha beschließt zu handeln. Doch die Erwachsenen im Dorf ihrer Großeltern wollen von all dem nicht wissen. Ihnen ist ihr Ruf und das gute nachbarliche Zusammenleben mehr wert, als das Leben zweier Kinder. Mascha sieht keinen Ausweg und fasst kurzerhand einen Entschluss, der nicht folgenlos bleiben wird...

Noch nie zuvor habe ich ein Buch gelesen, dessen Titel den kompletten Inhalt so sehr auf den Punkt bringt. Denn Kindesmisshandlung ist ein riesiges Problem, genau wie Elefanten riesig sind. Doch Elefanten sind nicht zu übersehen und da stellt sich die Frage, ob das daher nicht auch bei Kindesmisshandlung der Fall sein sollte. Leider ist dem nicht so. Viele Menschen schließen aus Angst vor den Konsequenzen für sich selbst die Augen und flüchten sich in Ausreden, die eigentlich unmöglich zu glauben sind. Wie man einen so komplexen Sachverhalt mit nur einem Satz so konkret auf den Punkt bringen kann, finde ich einfach nur faszinierend!

Und genauso ist auch der Roman: faszinierend und atemberaubend zugleich. Man liest schockiert von den Taten des Vaters, der seine eigenen Kinder misshandelt; von der Mutter, die selbst geschlagen wird, jedoch nicht die Kraft aufbringt, etwas zu unternehmen; von den Einwohnern, die die Augen verschließen, obwohl sie es genau wissen, nur um ihr gewohntes, sicheres Leben weiterführen zu können; von Julia, die sich selbst die Schuld gibt und ihren Vater in Schutz nimmt; von Max, der von allen gehänselt wird und seine Aggressionen an einem imaginären Freund auslässt und schließlich von Mascha, die sich nicht anders zu helfen weiß, als zu einer drastischen Maßnahme zu greifen.

Die Autorin hat eine so angenehme Art und Weise zu schreiben, dass man als Leser komplett in der Geschichte versinkt. Der Sprachgebrauch ist einfach wunderbar. Maschas Gedanken wirken teilweise so poetisch und melancholisch, und dennoch sind sie der Sprache eines Mädchens von 13 Jahren angepasst. Mascha bringt ihre Gedanken gezielt auf den Punkt und braucht keine Umschreibungen um ihre Gefühle auszudrücken. Der Leser erfährt aus erster Hand, was in ihr vorgeht und wieso sie sich so verhält, wie sie es nunmal tut.

"Elefanten sieht man nicht" hat mich wirklich sehr berührt. Vorallem der kleine Max hat mich das eine oder andere Mal dazu veranlasst, mir eine Träne zu verkneifen. Ich weine eigentlich nie bei Büchern, doch dieses Mal war ich ganz kurz davor. Zu bewegend ist das Schicksal der beiden Kinder, die für ihr Alter einfach viel zu reif sind. Vorallem Julia mit ihren 9 Jahren verhält sich teilweise viel erwachsener als Mascha, die doch 4 Jahre älter ist. Wie das bei misshandelten Kindern eben so ist, begreifen auch Max und Julia nicht, dass ihr Vater einfach nur aggressiv und bösartig ist und suchen die Schuld bei sich. Das zu lesen tut einfach nur wahnsinnig weh. Zwischendurch musst ich das Buch weglegen, weil ich es einfach nicht mehr ausgehalten habe, von so viele Trauer zu lesen.

Regelrecht wütend war ich auf die Bewohner des Dorfes und vorallem auf Maschas Großmutter. Sie ist eine so ignorante alte Frau, wie sie sicherlich jeder aus dem eigenen Umfeld kennt. Sie glaubt nichtmal ihrer eigenen Enkeltochter und ist wütend darüber, dass Mascha den beiden Kindern helfen will. Und das alles nur, weil sie sich um ihren guten Ruf fürchtet. Sie hat Angst, bald nicht mehr angesehen zu sein und bei den kleinen spießigen Grillfesten nicht mehr dabei sein zu dürfen. Das ganze Dorf ist so engstirnig und einfältig, dass ich manchmal vor Wut schreien wollte, auch wenn es "nur" eine Geschichte ist.

Gerade das Ende von "Elfanten sieht man nicht" wirkte auf mich so realistisch, wie es nur geht. Wie werden nicht mit einem Happy End abgefertigt, dass uns all die schlimmen Dinge, die im Verlauf der Geschichte passiert sind, vergessen lässt. Stattdessen lässt die Autorin uns frei entscheiden, wie die Geschichte weiter gehen könnte. Ein Happy End hätte einfach nicht in die Geschichte gepasst und hätte nicht authentisch gewirkt. So wie der Roman ausgeht, ist es, wie ich finde, einfach nur perfekt.

Dennoch gibt es einen Kritikpunkt, den ich Euch nicht vorenthalten möchte. Wie ich finde, hat Mascha ihrem Alter nicht entsprechend gehandelt. Sie tut Dinge, die so unüberlegt und einfach wirklich unklug sind, dass man nur den Kopf darüber schütteln kann. Ich glaube, eine Dreizehnjährige hat durchaus die geistige Reife, auch in Ausnahmesituationen überlegt zu handeln und sich nicht noch tiefer in die Katastrophe hineinzureiten. Denn was Mascha tut, tut sie zwar aus der richtigen Motivation heraus, dennoch ist es so falsch, dass ich mir einfach nicht vorstellen kann, dass ein junger Teenager noch auf solche Gedanken kommen kann. Im Laufe der Handlung werden Maschas Gedanken immer absurder und realitätsfernen, dass ich sie irgendwann leider nicht mehr ernst nehmen konnte. Daher hat mir der Mittelteil der Geschichte nicht gefallen.

Kurzum: "Elefanten sieht man nicht" ist ein unglaublich bewegender Roman. Auch wenn ich Maschas Handlungen für überspitzt und zu sehr dramatisiert halte, finde ich die Kernaussage des Roman einfach überwältigend. Nicht viele Autoren trauen sich an so ein gewagtes Thema und ich ziehe meinen Hut vor Frau Kreller, da ihr die Umsetzung im Großen und Ganzen wirklich gut gelungen ist. Wer eine berührende Geschichte mit einem authentisch umgesetzten Thema, das leider in der heutigen Gesellschaft viel zu wenig angesprochen wird, lesen möchte der sollte sich "Elefanten sieht man nicht" nicht entgehen lassen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bewegend, 2. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Elefanten sieht man nicht (Gebundene Ausgabe)
Die 13jährige Mascha verbringt jeden Sommer ihre Ferien bei ihren Großeltern im langweiligen Barenburg. Dieses Jahr trifft sie auf dem Spielplatz die Geschwister Julia und Max Brandner, neun und sieben Jahre alt. Zunächst wundert sie sich über deren merkwürdiges Verhalten. Max ist in sich gekehrt, übergewichtig, aggressiv und wird gehänselt. Mascha wird einiges klar, als sie blaue Flecke und Wunden an den beiden sieht. Als sie sich an Erwachsene wendet und von ihnen abgewiegelt wird, weiß sie sich nicht anders zu helfen. Sie weiß nur, dass sie etwas tun muss und trifft eine folgenschwere Entscheidung.

Der Klappentext kündigt bereits an, dass es manchmal besser ist, etwas Falsches zu tun als gar nichts. Und so kommt es dann auch. In ihrer Jugend, Naivität und Hilflosigkeit handelt Mascha einfach und erntet vom Leser Kopfschütteln und Respekt gleichzeitig. Und doch hofft man immer wieder, dass ihr ihr Handeln auch einmal bewusst wird. Gleichzeitig befindet man sich jedoch selbst mit ihr in der Zwickmühle: Ist das nicht besser, als das, was die Kinder zuhause erleben?
Mir ist dieses Buch unglaublich nah gegangen. Auf knapp 200 Seiten gelingt es der Autorin in ihrem Debütwerk, mich zu fesseln und mir eine wochen- und jahrelange Geschichte überzeugend und gefühlvoll zu vermitteln. Außer an der Perspektive der Protagonistin habe ich an keiner Stelle gemerkt, dass dies eigentlich ein Jugendbuch ist. Überzeugend wird die noch naive Weltsicht von Mascha und ihr Unverständnis über das Verhalten der Erwachsenen geschildert: "Du hast keine Ahnung, was du da sagst! Weißt du, wie peinlich das für uns ist, wenn du so was sagst? [...] Die Brandners würden das nie machen, nie würden die das machen, das sind angesehene Leute" (S. 40). Und auch wenn es zum Ende hin etwas moralisierend wirkt, erinnert mich die Ereigniskette doch an zahllose Beispiele aus der Presse, in denen erst Aktionismus auftritt, wenn das Geschehen an die Öffentlichkeit kommt.
Auch der Titel und die Metapher(n) gefallen mir. Angelehnt an eine englische Redewendung, in der ein Elefant im Zimmer ein unausgesprochenes Thema bedeutet (S. 7) wird der Titel des Buchs beim Lesen mehr als verständlich. Zudem sind Elefanten als Tiere auch bedeutungsvoll für die Kinder, da Max immer wieder als solcher beschimpft wird und sich gleichzeitig viel Mühe gibt, nicht gesehen zu werden.

Dieses Buch ist definitiv keine leichte Kost und junge Leser sollten damit nicht allein bleiben. "Elefanten sieht man nicht" ist es wert und gleichzeitig auch notwendig, diskutiert zu werden. Denn auch für mich ist nach dem Lesen nicht klar, wie man hätte richtig handeln können (im Gewissenskonflikt mit einem gegebenen Versprechen und das Alter von Mascha bedenkend) und dies bringt auch Maschas Großvater passend auf den Punkt: "Ich glaube, alles, was man tun kann, ist zwangsläufig ein wenig falsch" (S. 199).
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geht unter die Haut!, 7. März 2012
Von 
Marie C. - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Elefanten sieht man nicht (Gebundene Ausgabe)
Mascha ist 13 Jahre alt. Wie jeden Sommer, seit ihre Mutter tot ist, verbringt sie die Ferien bei den Großeltern. Diese leben in einer Siedlung, wo jeder jeden kennt, wo es Nachbarschaftsfeste und einen Schützenverein gibt und wo man am Gartenzaun ein Schwätzchen hält. Als Mascha die neunjährige Julia und den siebenjährigen Max kennenlernt, spürt sie schon gleich am Verhalten der Kinder, dass etwas nicht stimmt. Als sie dann noch zufällig die großen blauen Flecken an Julias Bauch und die Wunde an Max' Kopf sieht, weiß sie Bescheid. Sie beobachtet, wie der Vater der Kinder Max misshandelt. Nun ist es genug. Mascha sucht Unterstützung bei den Erwachsenen, bei Oma und Opa, bei den Nachbarn. Doch die sind Meister im Abwiegeln. In ihrer sauberen Siedlung gibt es so etwas nicht, weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Doch Mascha lässt sich nicht beirren. Sie fühlt sich für die beiden Kinder verantwortlich, da sie allein weiß, was wirklich passiert. In einer Art Kurzschlusshandlung greift sie zu einer drastischen Maßnahme, die sicher nicht das Richtige ist. Dabei verrennt sie sich immer mehr in ihre Aktion, schafft es aber nicht, den Stein, der ins Rollen gekommen ist, wieder aufzuhalten.

Susan Kreller greift in ihrem Debütroman ein leider ständig aktuelles und brisantes Thema auf. Dabei liegt das Hauptaugenmerk weniger auf den Misshandlungen der Kinder, es kommt fast nicht mehr als das oben Beschriebene vor, sondern mehr auf der Ignoranz der Mitmenschen. Jeder weiß Bescheid, doch keiner schaut hin. Elefanten sieht man nicht. Keiner will sich Ärger einhandeln. Alle wollen nur ihre Ruhe, nicht ihre friedliche Siedlung in Verruf bringen. Es ist der Autorin ganz toll gelungen, diese Verlogenheit der Siedlungsidylle darzustellen, und dazu die Verzweiflung von Mascha, die genau das nicht will: wegschauen. Sie weiß, es ist richtig zu handeln, aber sie weiß nicht, was sie tun kann, wenn die Erwachsenen ihr nicht zuhören und glauben wollen. Sie ist offensichtlich mit der Situation überfordert. Aber wenigstens handelt sie und beweist damit mehr Mut als die Erwachsenen.

Das ganze Buch ist aus Maschas Sicht in der Ich-Form geschrieben. So kann man sich super in das Mädchen hineinversetzen, bekommt ihre Gedanken, Gefühle, ihre Verzweiflung direkt mit und kann vieles, was einem Außenstehenden vielleicht unlogisch erscheinen würde, nachvollziehen. Die Sprache ist den jugendlichen Lesern angepasst. Sie ist leicht verständlich, aber keine Umgangssprache, es gibt keine komplizierten Sätze, dafür aber viele unwahrscheinlich schöne poetische Ausdrücke. Z. B. auf S. 178: "Selbst im Dunkeln konnte man erkennen, wie schön das blaue Haus da ins Gerstenmeer passte, still lag es da und ließ den Wind über sein Dach gleiten."

Fazit: Ein ganz fantastisches Debüt! Dieses Buch sollte jeder lesen, egal welchen Alters. Dabei ist es sicher gut, jüngere Leser nicht damit allein zu lassen, sondern mit ihnen darüber zu sprechen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ... Lesen!, 24. Februar 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Elefanten sieht man nicht (Gebundene Ausgabe)
Dieser äußerst packenden Jugendroman thematisiert häusliche Gewalt gegen Kinder, aber eigentlich entlarvt die 13-jährige Ich-Erzählerin, die Zeugin der Gewalt wird, schonungslos die kleinbürgerliche Fassadenidylle in der Welt ihrer Großeltern. Dass sie dabei immer wieder zweifelt, mit sich ringt und am Ende nur einen Ausweg sieht, diesen aber mutig beschreitet, das ist das bewegende an diesem Roman. Es ist beeindruckend, wie es der Autorin gelingt, das Gefühlsleben der Erzählerin einzufangen und mit welch sprachlichem Geschick sie die beklemmende Enge der kleinbürgerlichen Spießerwelt beschreibt... Eine Empfehlung von der ersten bis zur letzten Seite. Lesen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht nur ein Jugendbuch!, 15. April 2012
Von 
matheelfe - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Elefanten sieht man nicht (Gebundene Ausgabe)
Mascha ist dreizehn. Seit dem Tod ihrer Mutter verlebt sie jedes Jahr die Sommerferien bei den Großeltern. In den ersten Jahren hat es ihr gefallen. Doch nun sind es für sie einsame Ferien. Es fehlen gleichaltrige, mit denen sie etwas unternehmen könnte. So sitzt sie häufig auf dem Kinderspielplatz und hört Musik. Eines Tages trifft ist dort die neunjährige Julia und ihren kleinen Bruder Max. Da Max ziemlich dick ist, wird er von anderen Kindern gehänselt.
Als Julia ihr regennasses Shirt auszieht, sieht Mascha, dass ihr Bauch ganz blau ist.
Zu Hause merkt sie, dass die Großmutter die Bekanntschaft mit den Kindern eigentlich nicht billigt. Sie erfährt, dass ihrem Vater das Autohaus gehört. Als Mascha Julia besuchen will, sieht sie durch das Fenster, wie der Vater Max brutal schlägt. Julia hockt mit leeren Augen in einer Ecke.
Mascha spricht mit ihren Großeltern über das erlebte. Doch sie glauben ihr nicht und fordern sie auf, sich da rauszuhalten. Sie wendet sich an weitere Erwachsene.
Als sie Julia und Max das nächste Mal auf dem Spielplatz trifft, hat sie eine Idee.
Das Buch hat mich tief betroffen gemacht. Ein Mädchen hält den Erwachsenen einen Spiegel vor. Die Autorin hat sehr gut herausgearbeitet, dass alle schweigen, weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Ja, man geht so weit, den Kindern die Schuld am Verhalten des Vaters zu geben.
Ich hatte gehofft, dass wenigstens einer Mascha und damit den Kindern hilft. Aber sie erntete nur Schweigen. Selbst als Max sich auf dem Spielplatz mit einem unsichtbaren Freund schlug, hat keiner der Umstehenden reagiert. Dabei musste ihnen klar sein, dass ein solches Verhalten nicht normal ist. Wegsehen war die Devise.
Man muss mit dem, was Mascha getan hat, nicht einverstanden sein, doch sie hat zumindest gehandelt. Sie hat sich alle Mühe gegeben, die Situation für die Kinder erträglich zu gestalten. Sie wollte helfen und letztendlich ist ihr das gelungen.
Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und habe es an einem Abend durchgelesen. Es ist als Jugendbuch gedacht, doch es sollte von uns Erwachsenen gelesen werden. Wegsehen heißt schuldig werden, ist ein Fazit, das sich aus der Lektüre ergibt. Am Beispiel von Maschas Vater zeigt die Autorin, dass nicht jede Hilfe gewünscht ist. Sich deshalb rauszuhalten, ist keine Lösung.
Schön fand ich, dass sich Maschas Großvater zu ihr gehalten hat. Als sie für alle die schuldige war, weil sie das Versprechen, das sie Julia gegeben hatte, gehalten hat, stand ihr Großvater zu ihr.
Es ist ein wichtiges Buch. Es hat mir sehr gefallen. Das Thema wurde emotional ausgezeichnet aufbereitet. Es ist ein Buch, das einen lange nicht loslässt. Ich werde es vielen weiterempfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Elefanten sieht man nicht, 20. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Elefanten sieht man nicht (Gebundene Ausgabe)
Jedes zehnte Kind wird Opfer von Gewalt in der eigenen Familie. In dem Jugendbuch »Elefanten sieht man nicht« erzählt Susan Kreller die ergreifende Geschichte von Mascha, einem dreizehnjährigen, sehr mutigen Mädchen, das nicht verstehen kann, warum die Erwachsenen nicht sehen wollen, was sie sieht: Dass ihre beiden Freunde von ihrem Vater misshandelt werden.

Mascha verbringt die Sommerferien wie jedes Jahr bei ihren Großeltern, die in einer piekfeiner Siedlung leben, in der die Welt noch in Ordnung ist. In der Nachbarschaft kennt man sich, man feiert Grillpartys und geht zusammen in den Schützenverein. Auch wenn das für die dreizehnjährige oft ziemlich langweilig ist, fühlt sie sich eigentlich ganz wohl bei ihren Großeltern. Sie verbringt ihre Tage auf dem Spielplatz und lernt dort Julia und Max kennen. Die beiden sind verschlossen, außerdem lachen und spielen sie nie. Auf den ersten Blick erkennt sie, dass mit den beiden etwas ganz und gar nicht stimmt.

Als Mascha die vielen blauen Flecken auf den Körpern von Julia und Max entdeckt und anschließend beobachtet, wie der kleine Junge von seinem Vater geschlagen wird, will sie nicht mehr länger den Mund halten und ist fest dazu entschlossen den Kindern zu helfen. Doch davon will Maschas Familie nichts hören und auch die Polizei glaubt ihr nicht. Deshalb entscheidet sie, die beiden auf eigene Faust aus der ausweglosen Situation zu befreien ' und dabei macht sie einen folgenreichen Fehler.

Obwohl das ganze Dorf von den Kindesmisshandlungen weiß, ist niemand dazu bereit, Julia und Max zu helfen ' ganz im Gegenteil: Die Erwachsenen behaupten sogar, Mascha erzähle Lügen, obwohl sie es besser wissen. Die Situation wird tot geschwiegen und ist damit typisch für häusliche Gewalt. Die Geschichte von Mascha könnte jederzeit genau so passieren, wie die Autorin sie schildert und liegt daher umso schwerer im Magen. Es bleibt zu hoffen, dass es mehr Menschen wie Mascha gibt, die mit offenen Augen durch die Welt laufen und nicht davor scheuen, Zivilcourage zu leisten.

Susanne Kreller behandelt das Thema ohne den Leser mit schrecklichen Gewalttaten zu schockieren (wie es beispielsweise in »Sie nannten mich 'Es'« der Fall ist) oder den Zeigefinger zu erheben. Stattdessen macht sie bewusst, dass es manchmal auch richtig sein kann, etwas Falsches zu tun und dass nicht immer alles nur schwarz oder weiß ist. »Elefanten sieht man nicht« ist ein emotionsgeladenes, hochsensibles Buch zum Thema Gewalt und nicht nur eine empfehlenswerte Lektüre für Jugendlich ab 14 Jahren, sondern auch für Erwachsene geeignet.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wenn alle wegsehen..., 16. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Elefanten sieht man nicht (Gebundene Ausgabe)
"Elefanten sieht man nicht" von Susan Keller ist ein beeindruckendes Jugendbuch, dass mich fast vollständig überzeugen und sehr berühren konnte.

Zum Inhalt: Seit dem Tod ihrer Mutter verbringt die 13-jährige Mascha ihre Sommerferien bei ihren Großeltern in einer kleinen, langweiligen Siedlung, in der sich alle untereinander kennen. Auf dem Spielplatz lernt Mascha eines Tages die Geschwister Julia und Max kennen, die sich in ihren Augen für ihre neun und sieben Jahre recht merkwürdig verhalten. Als sie dann auch noch blaue Flecken und eine Platzwunde an den Kindern bemerkt und zufällig mitansieht, wie der Vater der Kinder sie schlägt, ist für sie die Sache klar: Sie muss eingreifen. Doch keiner hört ihr wirklich zu und man rät ihr stattdessen, sich rauszuhalten. In ihrer Verzweiflung nimmst Mascha die Sache selbst in die Hand und greift dabei zu drastischen Mitteln...

Größtenteils hat mir "Elefanten sieht man nicht" wirklich richtig gut gefallen. Schon der Titel sagt eigentlich das wichtigste aus: Die wirklich bedeutenden, großen Dinge werden übersehen - absichtlich, um das idyllische Leben in der eingeschworenen Siedlungsgemeinschaft nicht zu gefährden. Die Nebencharaktere, die Siedlungsbewohner inklusive der Großeltern, sind dabei sehr gut getroffen und bleiben in ihrem Handeln bis zum Ende sehr glaubhaft. Jeder Charakter kommt gut zur Geltung und bringt neue Facetten in die Gemeinschaft und für mich war dieses Szenario der wirklich starke Teil des Buches.

Auch die Atmosphäre ist wirklich gelungen. Die Sprache ist einfach gehalten, hat aber auch etwas Witz und ein paar lockere Sprüche zu bieten. Für eine 13-jährige Ich-Erzählerin fand ich es sprachlich daher insgesamt sehr authentisch und konnte mich gut in die berührende und gleichzeitig aufreibende, wütend machende Handlung einfinden. Besonders hervorzuheben ist für mich in diesem Zusammenhang der gelungene Schluss, der recht offen gehalten ist und gänzlich auf fast schon befürchteten Kitsch und stimmungszerstörende, unrealistische Happy-Ends verzichtet und das Buch dadurch auch für Erwachsene um so lesenswerter macht.

Was mich einfach besonders in der zweiten Hälfte gar nicht überzeugen konnte, war die Ich-Erzählerin selbst. Sie handelt erst sehr erwachsen, wirkt sehr reif und handelt überlegt, richtig und sinnvoll. Würde es allerdings dabei bleiben, könnte es zu einer Zuspitzung der Situation, wie sie sich innerhalb dieses Romans entwickelt, gar nicht kommen. Daher wird der Spannung der Handlung ein wenig die Glaubwürdigkeit der Protagonistin geopfert und das ist wirklich schade, zumal es in einem Ausmaß geschieht, dass ich einfach kaum noch erträglich fand. Mascha wird aus heiterem Himmel eine sehr irrationale Person, die sogar noch naiv-kindlicher wirkt, als die 9-jährige Julia, deren Gedanken und Sorgen sie zwar zuerst berechtigt in Frage stellt, dann aber plötzlich doch unreflektiert adapiert.

Cover und Buchgestaltung finde ich wiederum sehr schön, besonders da sich unter dem Schutzumschlag mit der interessanten blauen Hütte, die im Laufe des Romans eine wichtige Rolle spielen wird, die blauen Balken wiederfinden. Die Schriftgröße war für meinen Geschmack allerdings schon grenzwertig groß.

Fazit: Insgesamt ein wirklich schönes, sehr berührendes Jugendbuch, das durchaus aufrütteln kann. Leider schwächelt die Ich-Erzählerin in der zweiten Hälfte deutlich und verliert an Glaubwürdigkeit, während die Charaktere im Hintergrund um so stärker überzeugen konnten. Lesenswert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeit zu handeln!!!, 10. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Elefanten sieht man nicht (Gebundene Ausgabe)
Elefanten, groß, grau und imposant und eigentlich nicht zu übersehen.
Aber wenn man einfach wegschaut, dann sieht man auch den größten von ihnen nicht, dann ist das Blickfeld leer und man sieht nur eine schöne Landschaft, ohne Makel, ohne "störenden Elefant".

Elefanten als Metapher für ein Problem, welches so schockierend und tief ergreifend ist, Kindesmisshandlung.
Aus der Sicht der 13 jährigen Mascha erzählt die Autorin eine Geschichte wie sie jeden Tag passiert.
Kinder geraten in Not, alle wissen es, aber keiner tut was.
Wir blicken hinter die Kulisse eines Dorfes, wo man lieber wegschaut, als zu helfen und wo die ländliche Idylle aufrechterhalten werden muss, auf Kosten des Leids zweier Kinder.
Warum sich in andere Angelegenheiten mischen, warum etwas aufrühren, was doch hinter verschlossenen Türen leise geschieht?

Doch Mascha kann nicht wegsehen, kann nicht untätig bleiben und versteht nicht, warum Erwachsene nicht sehen wollen was sie sieht. Sie versteht nicht, warum keiner etwas tut, wo doch Hilfe so dringend notwendig ist.
Mit kindlicher Naivität zeigt sie mehr Einfühlungsvermögen und Verantwortung als jeder Erwachsene, auch wenn dahingestellt bleibt, ob ihre Vorgehensweise richtig ist.

Ob das Buch jetzt für Jungendliche wirklich geeignet ist, kann ich nicht genau sagen. Fehlt es den Heranwachsenden doch oft noch an Lebenserfahrung um die wahren Konsequenzen dieses Buches zu verstehen.
Aber die Botschaft, welches diese Geschichte vermittelt ist eindeutig und für jeden verständlich:
Lieber etwas falsches machen, als gar nichts!
Lieber durch die eigene "Straftat" den Blick auf den "Elefanten" richten, damit er endlich gesehen wird, in seiner ganzen Kraft und deren Tragweite.

Mein Fazit
Ein Buch für Jugendliche und Erwachsene über ein Thema, das nicht mehr stillgeschwiegen werden sollte!
Ein Buch zum diskutieren und zum darüber reden!
Ein Buch das auf und wach rüttelt.
Einfühlsam und ergreifend erzählt.
Eine Aufforderung an alle:
NICHT WEGSCHAUEN SONDERN HANDLEN!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mutig und ergreifend - dennoch nicht ohne Fragezeichen, 5. März 2012
Von 
T. Jannusch "rumble-bee" (Velbert) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Elefanten sieht man nicht (Gebundene Ausgabe)
Ein definitiv mutiges Buch! Auch der Schreibstil, sowie die Struktur und die ganze Aufmachung, haben mir sehr gefallen. Mein persönliches Problem liegt nur darin, dass ich das Buch "als Jugendbuch" bewerten soll - aber dass ich gleichzeitig meine eigene, "erwachsene" Perspektive nicht ganz ausschalten kann.

Als Jugendbuch ist es wirklich super, da gibt es für mich kein Wenn und Aber. Schon allein die Aufmachung ist ganz der Zielgruppe angepasst. Und obwohl ich das sonst nie in Rezensionen erwähne - hier muss es sein. Stimmungsvolle Farbgebung, große Schrifttypen mit angenehmem Zeilenabstand, dickes, griffiges Papier, nicht allzu langer Text. Wunderbar, das dürfte auch eher lesefaule Jugendliche nicht abschrecken. Zudem ist die grafische Gestaltung des unter dem Schutzumschlag verborgenen Hardcover-Einbandes sehr tiefsinnig - das Buch sieht aus wie die Hütte, die in der Handlung eine gewichtige Rolle spielt.

Die Heldin Mascha ist wirklich wie aus dem Leben gegriffen. Sie ist 13, und verbringt die Sommerferien bei ihren Großeltern in einem kleinen Kaff. Wunderbar gezeichnet ist ihre Langeweile, und ihr schon leicht pubertierender Blick, der all die Scheinheiligkeiten dieser Dorfidylle schnell entlarvt. Auch die Tatsache, dass das Buch durchgehend aus ihrer Perspektive geschrieben ist, erleichtert die Identifikation mit Mascha.

Vielleicht ist eben diese Langeweile mit ein Grund dafür, dass sich Mascha ungewöhnlich heftig in ein Projekt, eine Eingebung, verrennt und verbeißt. Sie lernt zwei merkwürdige Kinder kennen, die 9jährige Julia und ihren 7jährigen Bruder Max. Die sind nicht nur scheu, nein, sie haben auch noch blaue Flecken und Verletzungen am ganzen Körper! Und bei einem heimlichen Blick durchs Fenster erfährt Mascha auch, wieso. Fortan fühlt sie sich für die "Rettung" von Julia und Max verantwortlich, zumal ihr kein einziger Erwachsener Gehör schenken will. Und bevor sie gar nichts tut, entschließt sie sich zu einer wenig durchdachten Verzweiflungstat...

Das Buch verbringt die meiste Zeit damit, eben den Fortgang dieser überstürzten Aktion Maschas zu schildern. Die Einleitungs- und Kennenlern-Phase fiel im Vergleich dazu kurz aus; ebenso kurz ist der Schluss, mitsamt dem Ausblick auf die weitere Handlung. Es ist ein eher offenes Ende, und das kann man nun, bedenkt man die Schwere des Themas Kindesmisshandlung, gut oder schlecht finden. Ich persönlich vermute, dass die Autorin ihre jugendlichen Leser nicht zu viel "belehren" wollte, und Raum lassen wollte für eigene Gedanken.

Dennoch, hier setzt meine leichte Kritik an dem Buch an, die auch Schuld daran ist, dass ich nur 4 Sterne vergebe. Würde und könnte sich etwas wirklich so abspielen? Würde sich eine 13jährige so verhalten, die doch am Anfang des Buches so abgeklärt war? Und würden Julia und Max das wirklich so mit sich machen lassen? Ich finde die Idee, die diesem Buch grundsätzlich zugrunde liegt, sehr gut, nur kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dieser Idee seien ein paar Punkte geopfert worden. Darunter eben z. B. teilweise die altersgerechte Charakterisierung der Kinder, sowie ein logischer und wahrscheinlicher Ablauf.

Andererseits ist eben fraglich, inwiefern ein jugendlicher Leser ebenso kritisch wäre wie ich. Was die erwünschte Zielgruppe betrifft, ist das Buch sicherlich sehr zupackend und treffend geschrieben! Herausragend ist auch die durchgängig tiefsinnige Sprache, die nur so vor Ausdrücken trieft, die man sich am liebsten abschreiben oder auswendig lernen möchte. Ich würde das Buch daher insgesamt doch sehr empfehlen! Allerdings nicht ohne eine begleitende Diskussion.
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5.0 von 5 Sternen Elefanten sieht man nicht, 27. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Elefanten sieht man nicht (Gebundene Ausgabe)
Das Thema Kindesmisshandlung berührt uns alle und es macht uns Angst. Aber wie oft schauen wir weg oder schweigen, weil wir uns fürchten, dass unser Name den Tätern bekannt wird.
Dieses Buch rüttelt auf und zeigt, dass man Mut beweisen kann. Das, was Mascha tut, ist zwar sehr überspitzt und darum auch nicht ganz richtig. Aber nichts zu tun wäre noch viel schlimmer...
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Elefanten sieht man nicht
Elefanten sieht man nicht von Susan Kreller (Gebundene Ausgabe - März 2012)
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