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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Finale der Arkadien Trilogie - und was für eins!
Ich habe schon viele Bücher von Kai Meyer gelesen und war bei allen - bis auf wenige Ausnahmen - begeistert. Band eins und zwei der Arkadien Trilogie haben in mir schon die größte Vorfreude auf den finalen Band ausgelöst. Und ich bin total begeistert von dem Buch - wie jedes mal ;)

Im Gegensatz zu Band eins und zwei, wo sich die Handlung...
Veröffentlicht am 4. Oktober 2011 von Schooki

versus
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Berg- und Talfahrt
"Arkadien fällt", dritter und letzter Teil von Kai Meyers Erfolgs-Trilogie, war zwar ein solider Abschluss, konnte es mit seinen Vorgängern vor allem in puncto Spannung überhaupt nicht aufnehmen. Es glich wirklich einer Berg- und Talfahrt, wobei die Berge eher als vereinzelte Hügelchen anzusehen sind...
Rosa und Alessandro. Die Liebesgeschichte...
Veröffentlicht am 12. November 2011 von Lisa_T


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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Finale der Arkadien Trilogie - und was für eins!, 4. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Arkadien-Reihe, Band 3: Arkadien fällt (Gebundene Ausgabe)
Ich habe schon viele Bücher von Kai Meyer gelesen und war bei allen - bis auf wenige Ausnahmen - begeistert. Band eins und zwei der Arkadien Trilogie haben in mir schon die größte Vorfreude auf den finalen Band ausgelöst. Und ich bin total begeistert von dem Buch - wie jedes mal ;)

Im Gegensatz zu Band eins und zwei, wo sich die Handlung erst entwickelt und es ein wenig dauert bis es riichtig spannend und actionreich wird, geht es in "Arkadien fällt" schon zu Beginn mit der Spannung los. Die Ereignisse folgen Schlag auf Schlag, und ich hätte das Buch bis zur letzten Seite nicht aus der Hand gelegt, würde es da nicht so lästige Nebenbeschäftigungen wie Schule, Essen und Schlafen geben...

Rosa und Alessandro werden von einem Ort zum nächsten gejagt, oder jagen selbst. Die Schauplätze wechseln viel öfter als bei Band eins und zwei, auch die Handlung wird immer komplexer.

"Arkadien fällt" beginnt mit einem Begräbnis, Mord und Totschlag von Guten und Bösen folgen. Rosa und Alessandro werden quer durch ganz Sizilien von der Polizei wie auch von der Mafia und Arkadiern gejagt. Immer mehr Fragen stellen sich ihnen. Was sind die gigantischen Harpyien am Himmel? Warum gibt es so viele Fotos von einem sogenannten "Hotel Paradiso", das Fundling zig mal fotografiert hat? Wie sollen Rosa und Alessandro an Informationen, das frühere Arkadien betreffend, kommen? Und können sie denjenigen, welche sie gerade noch vor dem Tod gerettet haben, wirklich trauen? Oder ist das nur der nächster Schritt in das tödliche Katz und Maus Spiel, den sie da machen?

Das Finale des Buches und somit der ganzen Reihe ist unglaublich spannend, vom ersten bis zum letzten Buchstaben. Hier und da können auch ein paar Tränen vergossen werden (Was? Warum schaut ihr mich so an?!).

Was mich am meisten begeistert: wie sich am Ende der Trilogie der Kreis schließt. Alles ergibt nach und nach Sinn, jedes neue Puzzlestück lässt einem das Kinn weiter nach unten klappen. Selbst Details aus dem ersten Band sind perfekt in das fertige Puzzle eingebaut, ohne jedoch komplett alle Fragen am Ende beantwortet zu haben, sodass man auch, nachdem man die letzte Seite umgeblättert hat, über die Geschichte nachdenken kann. Genau so, wie es sein soll.

Schluss und endlich, elf Buchstaben: Fantastisch! Im wahrsten Sinne des Wortes.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Berg- und Talfahrt, 12. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Arkadien-Reihe, Band 3: Arkadien fällt (Gebundene Ausgabe)
"Arkadien fällt", dritter und letzter Teil von Kai Meyers Erfolgs-Trilogie, war zwar ein solider Abschluss, konnte es mit seinen Vorgängern vor allem in puncto Spannung überhaupt nicht aufnehmen. Es glich wirklich einer Berg- und Talfahrt, wobei die Berge eher als vereinzelte Hügelchen anzusehen sind...
Rosa und Alessandro. Die Liebesgeschichte geht weiter - und das ist den Clans der beiden ein gehöriger Dorn im Auge. So scheint es zumindest. Gejagt von neuen und altbekannten Feinden hetzen die beiden durch halb Sizilien und sind dabei nicht nur ihrer eigenen Vergangenheit, sondern einem geheimnisvollen Mythos auf der Spur. Allen voran steht dabei der Hungrige Mann, der nun die Macht über Arkadien wieder übernehmen will - und Rosa und Alessandro müssen nicht nur für ihre Liebe, sondern auch um ihr Leben kämpfen...
Ja, also mehr möchte ich gar nicht verraten, sonst wäre nämlich das bisschen an Spannung dahin, das in diesem finalen Band zu finden ist. Natürlich ist es schwer, bei solch spannenden Bänden wie "Arkadien erwacht" und "Arkadien brennt" mithalten zu können oder gar die Spannung zu steigern. Aber ich hatte mir den Show-down einfach spektakulärer vorgestellt, vor allem, da zum Ende des Buches so einige Bomben platzen, dann aber doch etwas schwammig und unzureichend enden. Generell weiß ich nicht, was ich von dem Ende halten soll. Es ist einerseits "der große Knall", aber andererseits auch ziemlich lahm. Klar gibt es so einige Höhepunkte in dem Buch, aber die werden leider viel zu schnell abgehakt und der Rest plätschert nur so dahin.
Rosa und Alessandro haben mir von Anfang an als Charaktere äußerst gut gefallen und waren sicherlich mal ein etwas anderes Paar in der Jugendbuch-Fantasy-Welt. Doch hier bietet Kai Meyer dem Leser einfach nichts Neues, was die beiden anbelangt und die zwei handeln teilweise auch schlecht nachvollziehbar. Ohne zu viel zu spoilern: in einigen Szenen hat Rosa auf einmal aus heiterem Himmel einen Gedankenblitz und tut Dinge, die so unrealistisch und undurchdacht sind, dass man als Leser schnell den Faden verliert.
Allgemein haben Rosa und Alessandro in "Arkadien fällt" eine äußerst ausgeprägte Doppelmoral: einerseits ist es ihnen ja zutiefst zu wider, zu töten und sie verurteilen alle, die solch schreckliche Gräueltaten vollbringen, dann aber stellen sie sich selbst hin und ballern ganze Menschenmengen nieder. Das ist mir dann doch minimal zu unglaubwürdig.
Das Buch ist keinesfalls schlecht. Aber da das nun eine Reihe ist, misst man das Finale automatisch mit seinen Vorgängern und die waren einfach um Welten besser, finde ich. Wirklich schade, dass der Autor nicht mehr daraus gemacht hat!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Arkadien fällt, 17. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Arkadien-Reihe, Band 3: Arkadien fällt (Gebundene Ausgabe)
Das Buch

Kaum haben sich die Wogen der Ereignisse aus dem 2. Band etwas geglättet, warten auch schon neue Probleme auf Rosa und Alessandro. Ihre Clans haben sich von ihnen abgewendet und sich auf die Seite des Hungrigen Mannes geschlagen. Nachdem es ihren Familien gelingt, ihnen einen Mord anzuhängen, sind nicht mehr nur der Hungrige Mann und seine Gefolgsleute, sondern auch die Polizei hinter ihnen her.

Auf ihrer Flucht quer durch Sizilien finden sie immer mehr über die Geschichte Arkadiens heraus und finden neue Verbündete ' doch können sie ihnen wirklich trauen?

Meine Meinung

Band 3 der Arkadien-Trilogie ist deutlich ereignisreicher als die vorherigen Bände. Die Schauplätze wechseln häufig und es bleibt immer spannend. Bis zuletzt ist nicht klar, ob Rosa und Alessandro sich selbst und ihre Freunde retten können. Es gibt viele nicht vorherzusehende Wendungen und nie ist klar, wem sie wirklich trauen können. Menschen, die man für Feinde gehalten hat, werden zu Freunden und umgekehrt.

Die Liebe zwischen Rosa und Alessandro ist wie in den vorhergehenden Bänden allgegenwärtig, aber nicht kitschig und auch nicht permanent im Vordergrund der Geschichte. Das Buch verfügt nicht über allzu viele Fantasy-Elemente, abgesehen davon, dass es um Gestaltwandler geht, entwickelt sich am Ende jedoch in eine mystische Richtung, die zwar überraschend, für mich aber nachvollziehbar ist. Das mag jedoch nicht jedermanns Ding sein.

Der Autor

Kai Meyer ist wohl einer der erfolgreichsten deutschen Fantasy-Autoren. 1969 in Lübeck geboren, veröffentlichte er mit 24 Jahren sein erstes Buch. Bis heute sind etwa 50 Bücher für Jugendliche und Erwachsene von ihm erschienen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fulminantes Finale, 15. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Arkadien-Reihe, Band 3: Arkadien fällt (Gebundene Ausgabe)
Achtung, die Rezension bezieht sich auf den dritten Teil einer Trilogie und kann Spoiler zu den vorherigen Teilen beinhalten!

Inhalt:
Rosa und Alessandro wollen ihre Liebe endlich in vollen Zügen genießen, ziehen sich dabei jedoch die Feindschaft der anderen Clans und sogar den der Mitglieder ihrer eigenen Clans auf sich.
Zudem ist der Hungrige Mann wieder da und hat einen äußerst gefährlichen Plan, wie die Arkadier wieder zu alter Macht zurückkehren können.

Meine Meinung:
Sehnsüchtig zählte ich die Monate, Wochen, Tage, bis zum Erscheinen dieses (vorerst?) letzten Buches über Rosa, Alessandro und die Arkadier und dann, endlich, war es soweit!
Rosa und Alessandro gehören zum alten Geschlecht der Arkadier, die sich, je nachdem zu welcher Familie sie gehören, in Tiere verwandeln können. Da gibt es zum Beispiel die Panthera, zu denen auch Alessandro gehört, die sich in Raubkatzen (Löwen, Tiger, Panther') verwandeln können und die Lamien, zu denen Rosa gehört, verwandeln sich in sehr große Schlangen. Natürlich gib es noch weitere Familien, jedoch stehen diese Beiden im Mittelpunkt des Geschehens.
Die Arkadier waren früher sehr mächtig. Dieses wurde von den Göttern missgünstig betrachtet und darum brachten sie die alten Arkadier zu Fall.
Der Hungrige Mann, das Oberhaupt der Familien, hat es zu seinem obersten Ziel erkoren, die Arkadier wieder zu solcher Macht zu verhelfen. Und dafür geht er über Leichen.
Das Buch beginnt spannend, man befindet sich quasi sofort in der Geschichte, die kurze Zeit nach dem Ende des zweiten Teils auch schon wieder einsetzt. Anders als bei den vorherigen Teilen, in denen sich die Handlung langsam entwickelte, beginnt die Handlung recht schnell und rasant. Die Ereignisse überschlagen sich.
Die Leser lernen viele neue Charaktere kennen, aber auch alte Bekannte oder flüchtig erwähnte Personen aus den vorherigen Bänden werden in diesem finalen Buch näher beleuchtet.

Was mir persönlich besonders gut gefallen hat ist, dass sich "der Kreis nun endlich geschlossen hat". Alle Fragen, Ungeklärtes oder Rätselhaftes wurden nun geklärt. Alles ergab Sinn und rief bei mir so manches Kopfschütteln hervor, warum ich nicht selber schon auf diese Lösungen gekommen bin. Aber genau so soll es bei einem guten Buch ja sein.
Einziges Manko: Das Ende war mir etwas zu kurz abgehandelt, zu nebensächlich und zu schnell gelöst. Vielleicht ist es auch ein wenig untergegangen vor lauter Action, denn dieses Buch gönnt dem Leser wirklich kaum Zeit um einmal Luft zu holen. Es hatte für mich nicht den Stellenwert den es meiner Meinung nach hätte haben sollten.

Fazit:
Die Arkadien-Trilogie gehört für mich zu meinen liebsten Fantasy-Büchern, auch wenn ich mir völlig im Klaren bin, dass Gestaltwandler nicht jedermanns Sache sind. Ich denke jedoch, dass es sich für jeden Fan von Jugendfantasy-Büchern lohnt es einmal mit dieser Geschichte zu versuchen. Sie hat wirklich alles was gute Jugendfantasy ausmacht: Spannung, sehr fantasievolle Handlung, eine gute und gut durchdachte Story, Liebe, Tod, Kampf und für die Mädchen einen tollen Typen zum Anschmachten ;-)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genialer Abschluss!, 18. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Arkadien-Reihe, Band 3: Arkadien fällt (Gebundene Ausgabe)
Cover

Auch das dritte Band der Reihe glänzt mit einem Cover, das sich nahtlos an seine Vorgänger anschließen kann. Wieder stehen Panther und Schlange im Vordergrund und auch der Eule werden die Leser im Verlauf des Buches begegnen. Die Seiten sind wieder schön durch Flecke und Verziehrungen abgegrenzt, gleichzeitig aber auch der Hintergrund hervorgehoben. Und was das für ein Bauwerk ist, und welche Bedeutung es am Ende des Buches hat, das müsst ihr wohl selber herausfinden. ;) Die Innengestaltung ist natürlich auch hier im Stil seiner Vorgänger.

Handlung

Eigentlich hätte man es wohl von Anfang an als schlechtes Zeichen werten können, als Richterin Quattrini ausgerechnet auf der Beerdigung von Fundling auftaucht. Sie verlangt ein Gespräch. Ein Zettel liegt dafür im Wagen. Nur ein Wort darauf.
Arkadien.
Kann es sein das die Richterin irgendwie bescheid darüber weiß? Hatte sie womöglich das Gespräch von ihr und dem Hungrigem Mann belauscht?
Voller Fragen und doch voller Argwohn treffen sich die beiden mit der Richterin, ohne zu ahnen, dass sie sich damit ihren Widersachern genau in die Hände spielen.

'Manchmal', sagte sie,, 'gehen zwei Menschen aneinander vorbei, sehen sich kurz in die Augen, und alles, was bleibt, ist ein Wunsch. Ein Traum von dem, was hätte geschehen können. Und dann gehen sie mit jedem Schritt weiter voneinander fort und von all ihren Träumen.'

Die Richterin wird getötet und Alessandro und Rosa sehen sich plötzlich nicht nur auf der Flucht vor der Polizei, die ihnen nur allzu gerne diese Geschichte anhängen würde, sondern auch vor ihren eigenen Clans. Mittellos und auf der Suche nach Antworten beginnt eine Hetzjagd durch ganz Sizilien, bei der plötzlich all die Fragen der letzten Monate über Leben und Tod entscheiden können.
Wem können sie noch trauen?
Was sollen sie tun?
Dann erhebt sich der Hungrige Mann vollends aus den Schatten und will mit einer Zeremonie Arkadien zurück ins Licht führen. Doch dafür braucht er Alessandro und Rosa . . .

Schreibstil

Im letzten Band der Arkadienreihe begleiten wir erneut Rosa auf einem Abenteuer, das beständig auf der Spitze der Spannung balanciert. All die Fragen, welche im Laufe der Geschichte aufkommen, scheinen nun in diesem Band ihren Gipfel zu haben. Freund von Feind, Lüge von Wahrheit und Täuschung von Betrug zu unterscheiden ist dabei alles andere als einfach. Was besonders in diesem Buch auffällt, ist das sich der Leser eigentlich schon nach wenigen Seiten auf dem Gipfel der Spannung befindet, und sich die ganze Zeit über davon auch nicht herunterbewegt. Immer passiert etwas. Die Rasanz in diesem Buch mag so manchem etwas hektisch erscheinen, gerade die schnell wechselnden Orte und Plätze. Bedenkt man jedoch, dass sich die beiden auf der Flucht befinden, ist es nur zu verständlich das sie sich nicht einfach in einem gemütlichen Eckchen verkriechen können.

Charaktere

Ich war gleich sehr begeistert das in diesem Abschlussband Alessandro und Rosa eine fast gleichwertige Rolle spielen. Beide sind diesmal viel zusammen, kommt bei einer gemeinsamen Flucht wohl mal vor ;). Dabei finde ich toll das sie auch in ihrer Beziehung gleichwertig stehen. Kein Gerede von Alessandro a la Das ist viel zu gefährlich. Nein, sie vertrauen einander, halten sich die Rücken frei. Etwas das mir von Beginn an sehr an der Reihe gefallen hat.

Danach folgte eine Haarbürste. »Für Mädchen«, sagte er. »Pink mit Glitter.«
»Du kennst mich so gut.«

Gleichzeitig bleiben sie ihrer so lieb gewonnen Art treu und entwickeln sich, genau, wie man es von Band 1 zu Band 2 deutlich beobachten konnte, weiter. Ihre Beziehung wird tiefer und vertrauter und auch ihre Verwandlungen haben sie viel besser unter Kontrolle. Und der bissige Humor, den ich so sehr liebe, vergeht ihnenauch nicht. :3

Meinung

Mit Arkadien fällt endet eine wundervolle Reihe, die mir wohl noch lange in Erinnerung bleiben wird. Ich kann wirklich nur betonen, dass ich diese Mischung aus all diesen verschiedenen Aspekten einfach liebe. Ständig führte Kai Meyer mich auf eine falsche Spur, verlockte mich dazu zu hoffen, nur um dann doch zusammen mit Alessandro und Rosa vollkommen verblüfft zu sein. Einfach toll. Ich liebe es wenn Bücher über ihre Seiten hinausgehen und selbst nach dem schließen des Buchdekels einen noch lange begleiten. Mit einem kleinen Wehmutstropfen schließe ich nun den Buchdeckel dieses Bandes. Es ist schade das sie schon ihr Ende gefunden hat. Ich hätte Rosa und Alessandro gerne noch weiter auf ihrem Weg begleitet, aber das Ende gefällt mir sehr. Es ist abschließend. Zwar bleiben eins zwei Fragen, falls man sie als diese sehen will, noch offen, aber es sind wohl auch jene, die man nicht mit Worten beantworten kann. Die kann sich nur jeder Leser für sich selbst beantworten. Diese Frage, ob es Götter wirklich gibt . . .
Die einzigen Punkte, die ich wohl abziehen müsste, wären dafür, dass diese tolle Reihe schon ihr Ende gefunden hat. Leider wäre das wohl etwas Arg unfair ;)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was einmal begonnen hat, endet nie !!, 10. April 2012
Von 
ginnykatze - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Arkadien-Reihe, Band 3: Arkadien fällt (Gebundene Ausgabe)
Zum Inhalt:

Bei der Beerdigung von Fundling passiert merkwürdiges. Rosa und Allesandro verstecken ihre Liebe nicht mehr, nein, sie zeigen sie öffentlich. Als sie dann bei der Beerdigung die Richterin Quattrini sehen, wissen sie nicht, was sie davon halten sollen. Hat Fundling mit der Richterin zusammengearbeitet? Warum überhaupt konnte Fundling so kurz nach dem Erwachen aus dem Koma in diese Felsspalte fallen. Diese Fragen wollen sie nun beantwortet haben und verabreden sich mit der Richterin. Bei diesem Treffen aber passiert etwas Unglaubliches. Riesige Eulen kommen vom Himmel und fallen über sie her. Es bleibt nur die Flucht, denn die Richterin ist Tod und die Verdächtigen sind natürlich Rosa und Allesandro. Aber nicht nur die Polizei ist hinter ihnen her, nein, auch ihre eigenen Leute haben sie zur Jagd freigegeben. Der Grund hierfür kann doch nur die Entlassung des hungrigen Mannes aus dem Gefängnis sein, der sich als Wiedergeburt des großen Königs Lykaon sieht. Wem können Rosa und Allesandro überhaupt noch trauen, als sie in einem Hotel Nachforschungen anstellen wollen, können sie nicht glauben, was sie hier entdecken.
Nun geht der große Kampf in den Endspurt, kann der hungrige Mann die Auferstehung Arkardiens wirklich vollführen? Lest selbst und lasst Euch in die fantastische Geschichte ziehen, denn mehr werde ich jetzt nicht verraten.

Fazit:

Mit Arkadien fällt hat Kai Meyer den letzten Teil der Trilogie geschrieben. Mit einer Träne im Auge klappte ich das Buch zu und war mit mir und der Geschichte im Einklang. Ein würdiger Abschluss einer fantastischen Trilogie, so und nicht anders hatte ich es mir vorgestellt. Sicher waren noch einige Überraschungen vorhanden, aber im Großen und Ganzen wurden alle Fragen beantwortet. Der Leser kann sich selbst davon überzeugen, dass dies auch passte.

Der Schreibstil von Kai Meyer ist einfach klasse, man kann sich jederzeit ein Bild von den Charakteren machen. Sie sind so lebendig und liebevoll gezeichnet, dass ich mich ständig mit ihnen identifizieren konnte. Die Beschreibungen zu den Verwandlungen sind präzise und sehr gut vorstellbar. Die unglaublichen Orte sind bis ins kleinste Detail erwähnt und man kann sich sofort auf sie einlassen. Ich war mitten im Buch dabei und an jedem Ort und jeder Verwandlung auch. Es war für mich wirklich ein unglaubliches Gefühl. Schade, dass es nun zu Ende ist, ich hätte gern noch mehr über Arkadien erfahren. Vielleicht passiert das ja auch noch eines Tages.

Hier kommen von mir volle fünf Sterne und eine absolute Leseempfehlung. Jeder Fantasiefan sollte diese Bücher gelesen haben, wenn nicht, hat er definitiv etwas Wundervolles verpasst.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Toller Abschluss - typisch Meyer!, 18. März 2012
Von 
Tanjas Rezensionen (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Arkadien-Reihe, Band 3: Arkadien fällt (Gebundene Ausgabe)
Buchgestaltung

Die Arkadien Cover sind einfach nur der Wahnsinn! Sie passen so verdammt gut zum Inhalt der Bücher, sehen klasse aus und spiegeln die Atmosphäre klasse wieder. Und dann diese perfekt gewählten Titel ' ein Hipp Hipp Hurra darauf!

Meinung

Endlich habe ich ihn gelesen, den finalen Band der Arkadien Reihe, die mir seit Buch eins echt ans Herz gewachsen ist. Die Mischung aus Spannung, Action und den absolut fanatischen Wendungen hat es mit total angetan. Ich kann ziemlich erleichtert behaupten, dass Kai Meyer das hohe Niveau der Reihe hält.

In Band 3 geht es direkt zu Beginn zur Sache. Die Handlung setzt fast nahtlos an das Ende des letzten Teils an und kaum hat man sich durch die ersten Seiten gelesen, geht es spannend wie eh und je her. Rosa und Alessandro befinden sich auf dem Weg, um sich mit der Richterin zu treffen, doch kaum dort angekommen, tauchen Arkadier auf und verwickeln die beiden in einen Kampf, bei dem die Richterin ermordet wird. Die Anhänger der Richterin, die nicht glauben wollen, das Rosa und Alessandro nichts mit dem Mordanschlag zu tun haben, machen die beiden zu gejagten Verbrechern und schon bald stellt sich heraus, das ihre beiden Clans sich zusammen getan haben, um den beiden endgültig das Handwerk zu legen. Und wenn Alcantara und Carnevare sich verbünden, kann es nur einen Drahtziehen geben: der hungrige Mann ist endgültig zurückgekehrt und hat einen Plan, der die beiden involviert und dafür sorgen soll, das Arkadien erwacht und die Macht an sich reißen kann.

Die vielen Fragen, die in aus Band 2 noch immer unbeantwortet blieben, werden hier alle aufgeklärt, auch, wenn das bei der einen oder anderen ganz schön auf sich warten lässt, löst Kai Meyer zum Ende hin alle Rätsel und Verstrickungen auf, mit denen sich der Leser so lange beschäftigen musste. Und es wäre kein Arkadien Band, wenn es nicht wieder schockierende Entdeckungen und Geheimnisse gäbe, die einem öfters mal den Atem anhalten lassen, weil viele Charaktere und deren Absichten einfach nur schrecklich verdreht und manipulativ sind. Besonders zum Ende hin, muss Rosa so manche Entdeckungen machen, die ihr ohnehin schon Schicksal gestraftes Leben noch unfairer macht und sie vieles in Frage stellen lässt.

Der Plot war gewohnt rasant, abwechselnd mit actionreichen Kämpfen, Verfolgungsjagden und und und gespickt und enthielt wieder glänzende Dialoge, die trotz der vielen ernsten Situationen typisch Rosa/Alessandro mäßig einfach witzig waren. Die beiden sind in meinen Augen immer noch, das perfekt Paar/Team, weil sie sich immer unterstützen und so akzeptieren wie sie sind. Trotz vieler Streitigkeiten in diesem Buch halten sie zusammen, komme, was wolle. Die beiden müssen sich auch wieder viel mit dem Thema Moral und Familie auseinander setzten, weil schon vor etlicher Zeit klar wurde, das sie Teil von etwas sind, das sie kaum beeinflussen können und hier nicht die Guten darstellen, wie es kaum jemand in dieser Buchreihe tut. Die Entscheidung zu bleiben oder zu fliehen schwebt über den beiden und man bangt die ganze Zeit mit, was nun als nächstes geschieht.

Wieder werden viele gute Ideen in den Plot eingeflochten und die Erklärungen sind alle sehr logisch und durchdacht, auch, wenn man sich an einige Stellen ein klein wenig damit überladen fühlt. Kai Meyer schafft es gekonnt ein drittes Mal die Geschichte rund um die Arkadier, Mafia Clans und die Liebe zwischen Rosa und Alessandro, echt, lebendig und spannend wirken zu lassen. Obwohl jedes Buch sozusagen dieselben Themen behandelt, enthält jeder Band neue Elemente der Geschichte, die jedes Buch der Triologie zu einem Lesehighlight macht.

Punkteabzug gibt es eigentlich nur für das Ende, das mit nicht ganz so gut gefallen hat. Für meinen Geschmack, war es etwas zu schnell abgehandelt und die übliche Spannung, die ansonsten gut im Buch verteilt ist fehlte mir hier. Außerdem gefielen mir die Vorgängerbände beide besser, was aber nichts daran ändern, dass Arkadien fällt ein gelungener Abschluss ist!

Fazit

Die Arkadienreihe gehört definitiv zu meinen Lieblingsreihen und ist für alle empfehlenswert, die auf gut durchdachte, innovative Fantasygeschichten stehen, die einen Schuss Thriller und einen Schuss Romantik enthalten!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aus Romeo und Julia werden Bonny und Clyde, 3. November 2011
Von 
callisto (Freiburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Arkadien-Reihe, Band 3: Arkadien fällt (Gebundene Ausgabe)
Rosa hat den Drogenhandel ihrer Leute gestoppt, sie hat die Geschäfte mit den afrikanischen Flüchtlingen auf Lampedusa auffliegen lassen und zumindest versucht den Waffenhandel einzuschränken. Aus ihrer Sicht, legitime Entscheidungen des Clanoberhaupts. Für ihre Familie jedoch Verrat.
Alessandro geht es nicht besser. Nachdem er den lukrativsten Zweig seiner Familiengeschäfte abgestoßen hat, die Leichenbeiseitigung, hat auch er massive Probleme mit seiner Gefolgschaft bzw. deren Treue zu ihm. Sie sind mittlerweile der der Meinung, dass der Feind des Feindes ein Freund ist. So kommt es zu einem neuen Konkordat zwischen Lamien und Panthera, denn in einem sind sich die Dynastien einig: Rosa und Alessandro müssen verschwinden und der Status Quo wiederhergestellt werden.
Gejagt von der Polizei wegen eines Mordes den sie nicht begangen haben, gejagt von den Dynastien und dem hungrigen Mann, gibt keinen Ort mehr, an dem sich Rosa und Alessandro verstecken können. Schon bald weiß Rosa, warum sich Florinda vor Vögeln fürchtete und die Nester verbrennen ließ.

Kai Meyer gehört zu den wenigen Autoren, die es noch schaffen einen Vielleser wie mich mit logisch nachvollziehbaren Plotwendungen zu überraschen. Teils gelingt ihm durch Verschweigen von Fakten, die die Protagonisten einfach nicht kennen und die somit auch dem Leser unbekannt sind, teils indem er mit Erwartungen spielt. Allesandro und Rosa erforschen dabei die Geschichte der Dynastien und ihre eigene Vergangenheit, während sie sich auf der Flucht befinden.
Ja, es gibt ein wenig große Liebe, Zweisamkeit und Andeutungen von Beischlaf, aber zum Glück alles unaufdringlich und dezent. Hier geht es nicht um eine nervige Teenieliebesschmonzette, die ist nur Beiwerk um weibliche Leser zu ködern, sondern um eine Actiongeladene Fantasygeschichte.
Dennoch wimmelt es in diesem Buch von einigen Klischees, die die Geschichte teils schon ein wenig unglaubwürdig machen. Die Auffindung des verrückten Wissenschaftlers, der natürlich ein enttäuschter Nobelpreisanwerter sein muss. Jeder Wissenschaftler träumt natürlich in seiner Studentenzeit mal davon den Nobelpreis zu erhalten, sobald man jedoch beim Postdoc angekommen ist, hat sich das erledigt und wird durch Realismus und die Angst um das nächste Gehalt abgelöst.
Des Weiteren wird die Art biologisch wie folgt definiert: Arten sind Gruppen von Populationen, deren Individuen von anderen durch genetische Kreuzungsbarrieren isoliert sind. Verschiedene Arten können somit nicht miteinander gekreuzt werden. OK, darüber kann man hinwegsehen, es ist ja ein Fantasybuch und Gestaltwandler gibt es ja auch nicht.
Aber es stimmt definitiv nicht, dass Wissenschaftler immer und nur weiße Kittel tragen, das ist ein Gerücht. Meist tragen sie die Kittel nur weil das Labor wieder einmal nicht geheizt ist, weil die Uni Heizkosten sparen will, dann aber tragen auch die Sekretärinnen Kittel (ich spreche da aus leidvoller Erfahrung). Nicht umsonst gehen vor einer Sicherheitsbegehung E-Mails herum, in denen man daran erinnert wird, einen Kittel am Tag der Begehung zu tragen. Weiße Overalls (S. 348) werden schon mal gar nicht getragen, das tragen nur Malermeister, aber keine Wissenschaftler.
Ich persönlich bin ja der Meinung, die Löcher in der Menge entstehen durch Hydranten und Blumentöpfe, um die die Menge herumgeht, die aber auf den Fotos nicht zu sehen sind.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Packendes und traumhaftes (vorläufiges) Ende, 1. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Arkadien-Reihe, Band 3: Arkadien fällt (Gebundene Ausgabe)
Buchinhalt:

Dies ist die Geschichte zweier junger Menschen, die sich nicht nur entgegen der Anfeindungen ihrer Clans, ineinander verliebten. Rosa Alcantara und Alessandro Carnevare sind Teil eines uralten Mythos.
Es ist noch nicht lange her, dass Rosa aus dem weit entfernten New York nach Sizilien reiste um ihre italienischen Verwandten besser kennen zu lernen, und ihre Schwester wieder zu sehen. Unwissend war sie damals über ihre Herkunft, über ihr wahres Wesen. Und so wurde Roa bereits kurz nach ihrer Ankunft übermächtig und brutal in den Sog der Mafia-Machenschaften und des Erbes der Alcantara Dynastie sowie dem Mythos von Arkadien gezogen. Die Liebe zu Alessandro schien da noch der Tropfen auf dem heißen Stein zu sein. Denn sie sind als Arkadier dazu fähig sich in Tiere zu verwandeln. Rosas Familie gehört seit vielen Generationen den Lamien an. Alessandros Familie ist Teil der Panthera. Doch Lamier und Panthera sind verfeindet.
Nachdem beide sich gegen die Mitglieder aus den eigenen Familien zur Wehr setzen mussten und viel verloren, wurden sie zu Oberhäuptern ihrer Clans. Doch die Clanmitglieder wollen sich von zwei Teenagern, die mit ihrer Beziehung auf Abneigung stoßen, nicht rumkomandieren lassen und planen einen Hinterhalt. Rosa und Alessandro werden wieder zur Flucht gezwungen. Quer durch Sizilien, vor ihren eigenen Familien und einer neuen, dunklen Gefahr suchen sie Antworten. Denn auch der Hungrige Mann ist zurückgekehrt um mit aller Macht die Kontrolle über die Arkadien Dynastien an sich zu reißen. Während ihrer Flucht begeben sich Rosa und Alessandro auf Spurensuche. Sie müssen herausfinden, was wirklich mit Rosas Vater geschehen ist. Und auch Alesssandro kämpft mit dem Wissen über die wahren Machenschaften seines Vaters. Die Zeit läuft gegen sie und es gibt viele Rätsel zu lösen. Diese Rätsel werden umwoben von Legenden und einem Mythos. Und auch der Name der Geheimorganisation TABULA taucht wieder einmal auf. Aber gibt es überhaupt des Rätsels Lösung? Kann das Schicksal, das Rosa und Alessandro aufgebürdet wird, wirklich umgangen werden?

"Wolkenschlieren streiften den scharlachroten Himmel wie Muskelfasern. Noch nie hatte das Morgenrot so sehr nach rohem Fleisch ausgesehen."

Persönliche Meinung:

"Arkadien fällt" ist Kai Meyers voraussichtlich letzter Band aus der Arkadien-Reihe. Es gab in diesem Jahr ein paar Must-reads auf meiner Leseliste. Der dritte Band um die Geschichte von Rosa Alcantara und Alessandro Carnevare stand dabei ganz klar auf Platz 1. Sehnlichst erwartet habe ich dieses Buch. Gehofft hatte ich lediglich, dass der Spannungslevel dem von "Arkadien brennt" (Band 2) gleich kommt.

Das Finale beginnt mit einem Trauerfall, der Rosa und Alessandro zutiefst erschüttert. Doch für das Betrauern bleibt ihnen keine Zeit. Beide Protagonisten sehen sich einem alten Problem in jedoch ganz neuem Ausmaß gegenüber stehen. Die Freilassung des Hungrigen Mannes, der Capo dei Capi, aus seiner 30-jähriger Inhaftierung steht unmittelbar bevor. Und Rosa und Alessandro haben kein gutes Gefühl. Berechtigterweise, denn schon werden sie von Harpyien angegriffen. Durch einen Hinterhalt, hinter dem sie den Hungrigen Mann vermuten, geraten sie unter Mordverdacht. Wieder einmal muss das Paar fliehen. Jeder hat es auf sie abgesehen. Die Polizei, die Harpyien und ihr eigen Fleisch und Blut werden durch Verrat zum Feind. Doch was ist die Wahrheit und wo wird eine Wahrheit erfunden? Niemandem ist mehr zu trauen.

In dem letzen Band kann man unweigerlich sehen, dass Rosa und Alessandro noch mehr gewachsen sind. Normale Teenager sind sie, zum Dank ihrer Erlebnisse und ihrer aufgelegten Bürde, schon lang nicht mehr. Mit ihren Wandlungsfähigkeiten gehen beide mittlerweile fast natürlich um. Vorallem Rosa hat nochmal eine riesen Entwicklung in ihrer Schlangenhaut gemacht. Beide kämpfen aber nach wie vor gegen innerliche Dämonen wie Angst, Verwirrung, Rachegelüste und Verzweifelung. Ihre Liebe ist oftmals ihr einziger Halt. Kai Meyer spart nicht mit unschönen Kämpfen und Grausamkeiten. Diese wirkten aber nie erdrückend auf mich. Außerst viele Geheimnisse kommen zum Vorschein und mit den durchwegs erzeugten spannenden Plots, wurde ich automatisch in diesen Strudel hineingezogen. Umrahmt hat der Autor diese Ereignisse wieder einmal wundervoll durch detaillierte Schilderungen der landschaftlichen Kulisse Siziliens. Kai Meyer läßt seine Protagonisten und den Leser gleichermaßen in spannende Plots durch Sizilien hetzen.

Neben Rosa und Alessandro sind bereits bekannte Nebencharaktere wieder mit von der Partie. Da darf zum einen das Mädchen Iole und ihr süßer Mischlingshund Sarcasmo nicht fehlen. Ebenso hat der Autor, Raffaela Falchi und Christina Santis, die in "Arkadien brennt" ihren ersten Auftritt bekamen, nicht nur wieder in die Geschichte einfließen lassen. Diese beiden Charaktere kann der Leser näher kennenlernen, was mir persönlich sehr gut gefiel. Der Hungrige Mann kommt im finalen Band zum Zuge, sich nach seiner langwierigen Haft die Macht zurück zu holen. Und vorallem ein Mädchen namens Danai Thanassis, das bereits im zweiten Buch einen Gastauftritt hatte, lernte ich äußerst gut kennen. Denn Danai hat ein Geheimnis, dass einem die Haare zu Berge stehen läßt und eine Gänsehaut verpasst. Auch einige Figuren, die ich hier nicht nennen werde, werden auftauchen und so einige Verwirrungen mit sich ziehen.

Fazit: Ich denke, dies wird ein langes Fazit. Vorab sei gesagt: Es wird kein wenn und aber geben, weil für mich "Arkadien fällt" einfach alles beinhaltet, was ich mir unter einem unglaublich guten Buch vorstelle. Das Tempo, mit dem Kai Meyer mich durch das Buch zog, ist atemberaubend und perfekt getimed. Der Erzählstil traumhaft. Obwohl die Zeitspanne zwischen dem zweiten und dem letzen Band bei mir größer war, fühlte ich mich sofort wieder in die Geschichte ein. Es gibt überraschende Plots, schockierende Neuigkeiten und auch gewisse Aspekte die ich etwas vorhersehen konnte. Allerdings ist dies in keinster Weise einen Minuspunkt wert. Neben der Spannung, gab es auch ein paar gefühlvolle Momente. Vorallem zum Schluß wurde bei mir die Wehmut ganz ganz groß und es kullerten natürlich wieder ein paar Tränchen. Ich wollte einfach nicht gehen und dennoch fühlte es sich gut an. Kai Meyer hat für mich ein perfektes Ende geschaffen, denn es bleibt ein Resthoffnung da irgendwann wieder zurück zu kehren. Und wenn dies nicht der Fall sein sollte, ist es auch nicht schlimm. Und das macht für mich einen sehr guten Abschluß aus.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fantastischer und emotionaler Abschluss, 14. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Arkadien-Reihe, Band 3: Arkadien fällt (Gebundene Ausgabe)
Als Rosa und Alessandro nach Fundlings Beerdigung vom Friedhof zu ihren Autos zurückkehren, findet Rosa eine geheime Nachricht von der Richterin Quattrini auf ihrem Sitz. Sie will sich an einem abgelegenen Ort allein mit den Beiden treffen. Da Rosa den Verdacht hegt, Quattrini könne ihr Gespräch im Gefängnis mit dem Hungrigen Mann mit angehört haben und nun etwas über die Arkadischen Dynastien wissen, will sie sich anhören, was die Richterin ihnen zu sagen hat. Natürlich wird sie von Alessandro begleitet.

Doch während des Gesprächs müssen die Drei erschrocken feststellen, dass sie nicht so allein an ihrem abgeschiedenen Treffpunkt sind wie sie angenommen hatten. Sie werden, zunächst unbemerkt von den Leibwächtern der Richterin, von zwei anderen Arkadiern überrascht und angegriffen. Eigentlich haben die es aber nicht auf das Paar, sondern nur auf Quattrini abgesehen, die sich im Gegensatz zu Rosa und Alessandro nicht gegen sie wehren kann.

Ihr Plan ist es, es so aussehen zu lassen als hätten Rosa und Alessandro die Richterin zusammen ermordet, was natürlich auch die schließlich von den Schreien alarmierten Leibwächter glauben, nachdem sie das nackte Paar neben dem blutüberströmten Leichnam Quattrinis entdecken. Nun können die jungen Teenager nicht einmal mehr bei der Polizei Schutz vor ihren eigenen Clans suchen, die sie lieber heute als morgen tot sehen würden ...

Eigentlich gibt es nur ein Wort, mit dem sich dieser geniale (vorläufige) Abschluss der Serie zutreffend beschreiben lässt: Atemberaubend! Mehr müsste man eigentlich nicht darüber sagen. Nur für diejenigen, die sich nicht schon längst selbst davon überzeugt haben, braucht es vielleicht noch ein paar mehr Worte.

Die Handlung des dritten und damit wohl vorerst letzten Teils der Serie um Rosa und Alessandro geht fast genau dort weiter, wo die des Vorgängers aufhörte. Man ist sofort wieder in der Geschichte drin, obwohl unter Umständen schon ein ganzes Jahr zwischen dem Lesen des zweiten und dem des jetzigen Bandes liegen und man sich nicht mehr an alles so genau erinnern kann. Es gelingt dem Autor die wichtigsten Fakten aus den beiden vorherigen Teilen zwischendurch kurz zusammenzufassen, ohne dabei zu ausführlich zu werden, sodass es auch die Leser, die den zweiten Teil gerade erst gelesen haben, nicht langweilt oder ihnen wie eine unwillkommene Wiederholung. vorkommt.

Das Geschehen beginnt spannend und es gibt eine Verfolgungsjagd nach der nächsten. Immer wieder müssen Rosa und Alessandro fliehen, sei es nun vor der Polizei, die wegen des Mordes an der Richterin nach den Beiden fahndet, oder vor ihren eigenen Clans, die nicht länger von Teenagern befehligt werden wollen. Es gelingt Kai Meyer scheinbar mühelos diese Spannung konstant aufrecht zu erhalten und es gibt nur wenige Momente, in denen der Leser zwischendurch kurz zur Ruhe kommen kann.
Neben der Spannung und der Action gibt es aber natürlich auch wieder romantische Szenen, teilweise sogar mit einem Schuss Erotik, bei denen vor allem die weibliche Leserschaft auf ihre Kosten kommt.

Das Besondere an der Liebesbeziehung zwischen Rosa und Alessandro ist, wie man schon in den beiden anderen Bänden feststellen konnte, deren Authentizität. Die Beiden lieben sich, das bedeutet aber noch lange nicht, dass sie immer einer Meinung sind, sodass es auch mal zum Streit kommt. Trotzdem halten sie immer zusammen und verstehen einander auch ohne Worte.
Außerdem sind beide sehr einzigartige und eigenständige Charaktere, die sich deutlich voneinander sowie von anderen literarischen Figuren unterscheiden. Das merkt man auch an den zahlreichen Dialogen, die, oftmals vor allem durch Rosas Sarkasmus, sehr erfrischend sind.
Natürlich gibt es auch ein Wiedersehen mit der ein wenig abgedrehten, aber absolut liebenswerten kleinen Iole, die man einfach ins Herz schließen muss.

Da es sich um den vorerst letzten Teil der Serie handelt, bekommt man als Leser natürlich auch endlich Antworten auf die Fragen, die einem schon seit dem ersten Teil auf der Seele brennen und Kai Meyer wäre nicht so ein talentierter Autor, wenn diese Enthüllungen und Wendungen nicht alle völlig unerwartet kämen. So lernt man nicht nur neue Arkadier, wie z.B. die schon auf dem Cover angedeuteten Harpyien kennen, sondern erfährt auch mehr über die verschiedenen Legenden, insbesondere über den Untergang Arkadiens sowie die Bedeutung von der Beziehung zwischen Panther und Schlange, die auch die geheimnisvollen Statuen auf dem Meeresgrund darstellten.
Besonders interessant ist auch die Geschichte über die Entstehung von TABULA und welche, erschreckender Weise sogar nachvollziehbaren, Gründe es dafür gegeben hat. Des Weiteren erfährt man noch mehr über Rosas Vater und inwieweit er wirklich an dem traumatischen Erlebnis in ihrer Vergangenheit in New York beteiligt gewesen ist oder nicht.

Der Schreibstil Kai Meyers ist fesselnd, wie gewohnt, und das Buch liest sich schneller weg als man denkt, dann man kann es nur schwer - wenn nicht sogar überhaupt nicht - wieder aus der Hand legen. Er schildert das Geschehen wieder aus der Sicht von Rosa, in die man sich sehr gut hineinversetzen und deren Gefühle sowie Taten man stets gut verstehen kann, auch wenn man selbst wahrscheinlich noch nie in vergleichbaren Situationen gewesen ist.

Arkadien fällt ist daher nicht nur ein gelungener, sondern ein perfekter Abschluss dieser genialen und sehr komplexen Geschichte, die hoffentlich wirklich nur vorerst ein Ende gefunden hat, denn man möchte Rosa und Alessandro unbedingt noch weiter auf ihrem gemeinsamen Weg begleiten. Es wurden zwar viele Fragen abschließend geklärt und nur einige wenige offen gelassen, trotzdem gibt es genug Potenzial für weitere Bände, die hoffentlich folgen werden - am besten so schnell es nur geht!

Arkadien fällt ist der wahrhaft fantastische und emotionale Abschluss einer Reihe wie man sie kein zweites Mal finden wird. Nicht nur die gelungene Mischung aus Fantasy, Romantik, Humor und Spannung machen diese Serie so einzigartig, sondern vor allem die tollen Charaktere, allen voran natürlich Rosa und Alessandro, die man nicht so schnell vergessen wird. Traurig stimmt den Leser nur, dass es nun (vorerst) vorbei ist und man sich von diesen lieb gewonnenen Charakteren verabschieden muss - hoffentlich nicht für immer! Bis dahin kann man wenigstens gespannt auf das nächste Werk von Kai Meyer warten - immerhin ein kleiner Trost, denn von diesem Autor kann man sicher noch viel erwarten.

Abschließend bleibt daher nur noch eines zu sagen: Wer die Arkadien-Reihe nicht kennt, hat etwas verpasst, und zwar etwas wirklich Großartiges!
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Arkadien-Reihe, Band 3: Arkadien fällt
Arkadien-Reihe, Band 3: Arkadien fällt von Kai Meyer (Gebundene Ausgabe - 26. September 2011)
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