Kundenrezensionen


681 Rezensionen
5 Sterne:
 (478)
4 Sterne:
 (99)
3 Sterne:
 (55)
2 Sterne:
 (27)
1 Sterne:
 (22)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


157 von 168 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Harry Potters Hinterlassenschaft
Die Hinterlassenschaft des Harry Potter:

Ein Kloss im Hals!
Joanne K. Rowling hat versprochen, dass dies das letzte Ihrer Bücher um den Zauberlehrling wird. Ich habe dass Buch gelesen und weiss nun, dass sie sich dran halten wird. Es wird Kritiker geben, die dieses und jenes an dem Buch finden werden. Es kann wohl nicht anders sein. Auch mir liegen...
Veröffentlicht am 29. Oktober 2007 von Alf

versus
13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein gutes Ende?
Bei Rowlings letztem Buch der "Harry Potter"-Serie wollte sich über weite Strecken keine rechte Lesefreude einstellen; wenn doch welche aufkam, blieb dies auf einzelne Abschnitte gegen Ende des Buches begrenzt.
Ich habe den Eindruck, es gelingt der Autorin nicht, das Jugendbuch "Harry Potter" in die Welt der Erwachsenen zu überführen, was zweifellos...
Veröffentlicht am 9. April 2009 von Muwatalli II.


‹ Zurück | 1 269 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

157 von 168 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Harry Potters Hinterlassenschaft, 29. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Band 7) (Gebundene Ausgabe)
Die Hinterlassenschaft des Harry Potter:

Ein Kloss im Hals!
Joanne K. Rowling hat versprochen, dass dies das letzte Ihrer Bücher um den Zauberlehrling wird. Ich habe dass Buch gelesen und weiss nun, dass sie sich dran halten wird. Es wird Kritiker geben, die dieses und jenes an dem Buch finden werden. Es kann wohl nicht anders sein. Auch mir liegen noch ein paar Fragen auf der Zunge, genauer im Hals. Ich hätte nicht erwartet, dass die Geschichte so endet.
Keine Angst, hier wird , als Tribut an diejenigen, die sich, wie ich, bisher der ungewollten Informationen erwehren konnten, nichts weiter verraten.
Dennoch will ich das beschreiben, was es hinterlassen hat.
Die Gerüchte waren vielseitig: Es werden mindestens 2 Hauptdarsteller sterben, Dumbledore wird wiederkehren, mächtiger als je zuvor, Dumbledores Bruder wird den Kampf gegen den dunklen Lord führen...
An diesem Punkt wird es schwer weiterzuschreiben. Was darf ich sagen ohne etwas zu verraten?
Harry verliert vieles in den "Heiligtümern des Todes"
Er verliert nach und nach viele Freunde und Verbündete, einige durch den Kampf, einige durch Verrat.
Einige kommen zurück, manche werden niemals wiederkehren.
Aber bei jedem der geht, zieht sich uns der Hals etwas weiter zusammen.
Gegen Ende beginnt man die Figur des Harry Potter "wirklich" zu verstehen.
Mit all dem Leid, das er ertragen musste, bringt er die Bereitschaft auf, am Ende dieses Kampfes zu verlieren, damit andere vielleicht noch gewinnen können.
Ob er auch verlieren wird?
Philosophen werden hier schreiben, dass Harry in diesem Buch erwachsener wird,
begreift wofür es sich zu kämpfen lohnt.
Doch es geht in diesem Buch nicht nur um Harry, andere Figuren entwickeln sich ebenfalls.
Einige geben die Liebe auf, um für das einzustehen, woran sie glauben.
Einige die Furcht, um denen beizustehen, die sie lieben.
Die Protagonisten werden grösser, die Antagonisten merken dass sie kleiner sind als sie gedacht haben.
Wer sagt, dass die Geschichte erwachsener wird, hat gar nicht mal so unrecht.
Jetzt und hier endet sie und der Epilog verrät uns, wofür die Helden einstanden.
Und hinterlässt das sichere Wissen, dass es vorbei ist.
Hier kommen die zu Wort, die das alles als Unsinn abtun.
"Ein Märchen über Zauberei", "Ein Kinderbuch"...
Nun... wer von uns hat hat sich in den Geschichten nicht wieder erkannt oder sich in sie hinein gewünscht?
Wohl jeder der sie gelesen hat.
Ich selbst habe Harry Potter erst bemerkt als die Werbung für das vierte Buch startete. Da vielen mir die Leute auf, die im Zug und an den Bahnhaltestellen die älteren Ausgaben noch mal oder vielleicht zum ersten Mal lasen. Wie viele mögen es zu Hause gehabt haben?
Also ging ich in ein Buchgeschäft und besorgte mir den ersten Band.
Ich weiss nicht was es war, aber über die ersten 40 Seiten quälte ich mich nur so rüber. Es war eine Stunde die ich brauchte, um an der Geschichte gefallen zu finden. Vielleicht bin ich über den Beginn der mir wirklich nach Kinderbuch schmeckte, nicht so glücklich gewesen aber irgendwo traf Joanne K. Rowling die Entscheidung aus dem hervorzutreten, als was es begann, und entwickelte die Geschichte zu einem märchenhaften Abenteuer voller fantastischer Einfälle um einen Jungen, mit dem wir alle, ehrlich, gern getauscht hätten.
Wenn man diesen Umschwung bemerkt hat, dann ist er längst geschehen und man hat den ersten der Zauber dieser Bücher erfahren.
Das was sie ausmacht. Jeder kann Harry Potter lesen und das Phänomen erfahren, wenn sie / er bereit ist, zu lesen, zu erleben, dass diese Geschichten etwas tun, was man nicht erwartet. Nämlich uns auf einer Ebene zu erreichen, die wir vorher aus Büchern nicht gekannt haben.
Es ist wahr, dass Mrs. Rowling nicht zu den Literaturprofessoren dieser Welt gehört,
Sie schreibt nicht wie Kafka. Wozu auch, wenn man solches Talent hat?
Geschichten wachsen zu lassen ist eine Gabe, die nur wenigen von uns gegeben ist und hier haben wir es mit der vielleicht talentiertesten Person dieser Art zu tun.
Nun ist das Abenteuer vorbei. Was bleibt,ist das Wissen, das es nicht weitergeht, das eine Frau Wort gehalten hat, als sie begann, eines der grössten Werke der Literatur zu schaffen, wenn es auch nicht so geschrieben ist, dass nur die wenigsten ihm folgen können. Was bleibt ist, dass die Gefahren überstanden sind, obwohl man selbst die ganzen Jahre über im Sessel sass oder auf dem Sofa lag, während einem nichts passieren konnte und es irgendwie sogar bedauert.
Es bleibt der Kloss im Hals, dass Freunde gegangen sind, von denen man nur wieder hört, wenn man ins Bücherregal greift und von vorne zu lesen beginnt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ZAG-Note 'O, 18. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Band 7) (Gebundene Ausgabe)
Bestanden mit den Noten A ' Annehmbar, E ' Erwartungen übertroffen, O ' Ohnegleichen.

Wäre ich ein Lehrer von Hogwarts so wäre die Benotung dieser Arbeit, die J.K. Rowling mit 'Die Heiligtümer des Todes' ablieferte keine besonders schwere Angelegenheit.
Auch wenn es zunächst so erschien. Ein E für dieses Buch zu vergeben erschien mir vor dem lesen noch geradezu utopisch, bei den hohen Erwartungen die auf diesem Finale lasteten. Höhere als ich jemals glaubte könnte ein Buch übertreffen, doch einmal wieder wurde ich eines besseren belehrt, wie schon so oft wenn ich glaubte die Handlungen und Geschehnisse der Harry Potter Romane einschätzen und verstehen zu können.

Ich muss zugeben Harry Potter lange Jahre verachtet zu haben, da ich immer nur die Bilder der, wie ich finde, misslungenen Verfilmungen kannte. Erst als ich mir aus reiner Neugier einmal die ersten Seiten des ersten Bandes zu Gemüte führte wurde mir klar was mir für mit diesen Büchern für ein Leckerbissen entging! Innerhalb von zwei Monaten wurde dann J.K. Rowlings Arbeit von zehn Jahren hungrig verschlungen. Mit jedem Buch nur so gieriger. Was hätte ich nur getan hätte es nicht eine Woche Schneefrei gegeben, in der ich Tag und Nacht lesen konnte. Es ist nun auch für mich wissenschaftlich bewiesen, Zeit ist relativ, doch nicht nur bei Lichtgeschwindigkeit, sondern auch beim Verzerr eines Harry Potter Romans. Es gibt tatsächlich keine Möglichkeit sich dem Charme dieser Bücher zu entsagen.

Man versinkt förmlich in der wundervollen Welt, die einem mit jedem Buch ein wenig weiter auftut. Die Welt die man kennenlernt ist wie ein Märchen, wie ein Kindheitstraum, den jeder einmal geträumt hatte, voller komischer und liebenswerter Gestalten und zauberhafter Dinge, voller Geborgenheit, Trost und selbstverständlich voller Gefahr und Abenteuer.
Die Harry Potter Bücher sind wie Krimis, was auch den Grund für ihren hohen Spannungsfaktor gibt. Während des Lesens verfolgt man aus Harrys Sicht einige Geschehnisse, zieht selbst mit den Charakteren Schlüsse, macht sich seine eigenen Gedanken, entwickelt Theorien und Verdachte. Doch jedes Mal wenn man glaubt die Zügel in der Hand zu halten lauert eine Überraschung auf dich sobald du die nächste Seite umschlägst, die dich geradezu vom Sattel wirft. Man wagt es einfach nicht aufzuhören zu lesen, bevor man endlich verstanden hat was all diese Vorgänge zu bedeuten haben und oft ist man sehr überrascht.

Was für mich aber die Bücher besonders auszeichnet, sind der unvergleichbare goldige Humor der immer wieder darin zu finden ist, selbst in der ernstesten Situation (Fred Weasley: 'Ja, wer Ohren hat der höre!'), die grenzenlose Fantasie, die sprüht wie ein Felix Felicius im Kessel und die überaus lebendige Schreibweise.
Selbst die Beschreibung eines überkochenden Teekessels wäre ein Hochgenuss, so lebendig und wahrhaftig die Bilder auftauchen sobald man Rowlings Worte ließt.
Man kann Mr Dursley mit seinem 'Rote-Beete-Gesicht' geradezu vor sich sehen und die schrille Stimme seiner Frau Petunia hören, wenn sie ihren verfetteten Sohn verhätschelt oder Harry anpflaumt.
Manche Charaktere lernt man förmlich zu lieben, wenn man ihre Entwicklung durch die sieben Jahre hindurch verfolgt. Der Weg an der Seite der Charaktere durch die sieben Jahre, gibt dir tatsächlich das Gefühl mit ihnen gegangen zu sein, mit ihnen gebangt und gelitten zu haben, ihre Entwicklung von Kindesbeinen an bis zu volljährigen Zauberern mitgemacht zu haben.
(Hier muss ich allerdings sagen, dass sie die Bücher auf keinen Fall einem Kind unter mindestens zwölf Jahren empfehlen würde, zu grausam und zu finster!)

Angefangen mit Harry, der von einem hilflosen, abgelehnten, vernachlässigten und misshandelten Jungen schließlich zu dem auserwählten Retter der Welt wird. Der dem Albtraum seines Zuhauses mit dem Eintritt in die magische Welt entflieht ' eine Welt, die so real wirkt, dass es mich beinahe gewundert hat in London keine Winkelgasse zu finden ' um dort abwechselnd Wunderbares und Schreckliches zu erleben und einige Male durch die Hölle zu gehen. Man lernt Harry mit seinen Gryffindor-typischen Charaktereigenschaften, Mut, Treue, Freundschaft 'allerdings besonders durch seine Fehler zu lieben. Seine manchmal auftretende Unfähigkeit auch nur irgendetwas richtig zu machen, Regeln einzuhalten, sein Jähzorn, seine Unvorsichtigkeit, seine Wutanfälle machen ihn zu einer Person mit der sich wohl jeder Leser irgendwie identifizieren kann. Man schwankt zwischen Bewunderung für seine Selbstlosigkeit und Gerechtigkeit, und Mitleid aufgrund seiner familiären Misere, als Waise bei den herzlosen Dursleys zu leben, und all der Dinge, die er zu erleiden hat, wenn sich manchmal alles Böse und Gemeine der Welt gegen ihn verschworen zu haben scheint.

Doch auch der muffelige Ron und die Unruhestifter Fred und George und der selbstsüchtige, engstirnige Professor Snape werden mit dem Lesen zu wahren Freunden.
Und selbst nach all der Zeit, die der Leser mit ihnen verbracht hat, muss er erkennen, dass er all diese Charaktere durchaus nicht so gut gekannt hat wie man es zunächst glaubte.

Im letzten Band der Harry Potter Reihe zeigt jeder Charakter noch einmal sein wahres Gesicht und wo er wirklich steht.
Hermines unerschütterliche Loyalität wird hier deutlich wie in keinem anderen der Romane, Harrys Willensstärke das Böse um jeden Preis zu vernichten, seine Opferbereitschaft und zugleich seine schreckliche Hilflosigkeit im Angesicht der großen Aufgabe, Rons innerer Konflikt, hin und her gerissen zu sein zwischen seinem Wunsch nach Anerkennung und seiner Loyalität gegenüber Harry. Und besonders die Tatsache, dass Dumbledores Schwächen und Verfehlen in diesem Buch ans Tageslicht gebracht werden, nachdem der große Zauberer in den anderen Romanen wie ein geradezu unfehlbarer, makelloser Mensch behandelt wurde.
Aber auch Nevilles mutige Auflehnung gegen die Todesser, die Hogwarts im Würgegriff halten, Lunas Mut und Treue, Xenophillis (nicht ganz unverständliche) Schwäche und sein Verrat, Ginnys Fähigkeit ihren Freund, auf den sie so lange und sehnlich gewartet hatte, loszulassen, Freds und Georges Gabe bis zum letzten noch so hoffnungslosen Moment ihren Humor zu bewahren, Dudleys überraschende Dankbarkeit gegenüber seinem Cousin, den er sein Leben lang tyrannisiert hatte, Dobbys unzerstörbare Treue gegenüber seinem Befreier'es scheint als sollte jede Person sich in dem letzten Buch seiner selbst würdig verabschieden.

Das Buch lässt keine Möglichkeit aus den Leser mitzureisen, Kampf, Krieg, Eile, Abwarten, Geduld, Verrat, Treue, Feindschaft, Freundschaft, Hass, Liebe, Streit, Vergebung, Triumpf, Verlust, Mut, Furcht, Beharrlichkeit, Zweifel, Wille, Unsicherheit, Leben, Tod, Beerdigung, Hochzeit, Geburt, Hoffen, Verzweifeln, Lachen, Weinen, Feiern, Trauern ' es scheint als hätte Joanne K. Rowling an alles gedacht um mit 'Die Heiligtümer des Todes' ihren Fans einen würdigen Abschied von der magischen Welt zu bescheren.

Es gibt große Verluste, doch es wird ebenfalls viel gewonnen, man kann über das Buch lachen und ebenso zittern und bangen. Man scheint die Spannungen körperlich zu spüren die teilweise zwischen den Personen liegt (so wie Ron und Harry nachdem sie das Medaillon mit dem Horcrux gefunden haben) oder den mörderischen Kampfwillen der Lehrer und Schüler die Hogwarts gegen die Todesser vierteiligen. Man fühlt sich hin und her geschmissen in einem turbulenten Feuerwerk von Eindrücken und Emotionen. Dabei wirkte die Geschichte die ganze Zeit über so real als geschehe sie tatsächlich vor deiner Nase, und nimmt dich gefangen, dass du nicht mehr aufhören kannst zu lesen.

Obwohl es in einer Fantasiewelt spielt zeichnet Rowling in Harry Potter ein absolut realistisches Bild der Gefühlswelt und der Probleme von Heranwachsenden. Viele der Charaktere können in jeder Schulklasse gefunden werden und viele Dinge, die man durch Harry Potter und die magische Welt lernt können auch auf die reale Welt angewendet werden!
Auch werden ernste Themen und Kritiken in die Geschichte mit eingebunden, Kritik an verlogener Politik und manipulativer Presse, insbesondere in Band fünf, oder auch der Rassismus, der von Band zu Band wächst, bis er in 'Die Heiligtümer des Todes' seinen Höhepunkt erreicht.

Das Prinzip der Reinigung der magischen Rasse von dem schmutzigen, schlechten Blut und dem Abschaum der Zauberer erinnert an vergangene dunkle Kapitel der menschlichen Geschichte, das Regime Voldemorts an jede menschenfeindliche Diktator und seine Einstellung gegenüber den Muggeln und 'Schlammblütern', wie man sie in Band zwei noch unter keinen Umständen nennen durfte und wie sie nun in der Öffentlichkeit bezeichnet werden, und die Verfolgung möglicher Gegner und das sinnlose Abschlachten von Menschen erinnern in jeder Hinsicht an bekannte Schreckensherrschaften, wobei der Orden des Phoenix mehr und mehr zur Widerstandsorganisation wird, die den Menschen in verzweifelten Lagen mit ihrem anonymen Radiosender Mut macht.
Wer kein reinblütiger Zauberer ist muss seinen Arbeitsplatz aufgeben, die Schule verlassen, sich bei der Registrierungskomission für Muggelstämmige melden'die Tyrannei Voldemorts und die Gräueltaten seiner Todesser erinnern stark an Verbrechen aus Zeiten des Holocausts, ebenso das krankhafte, gierige Machstreben des dunklen Lords, der vor nichts zurückschreckt um Unsterblichkeit zu erlangen und auf ewig zu herrschen, und der selbst eigentlich auch bloß ein Halbblut ist. Die Skulptur, die das Zaubereiministerium ziert, verkörpert all die Grauen des Terrorregimes unter Tom Riddle, ein Zauberer und eine Zauberin in kostbaren Kleidern auf einem Thron, der aus einer Masse winziger, nackter, ziemlich hässlich und dumm anzusehender Menschen. Magie ist Macht.

Mit jedem Buch nähert er, der dunkle Lord, sich der magischen Welt und ihren Bewohnern mehr und mehr, nachdem Band eins und zwei der Harry Potter Reihe noch märchenhafte Abenteuergeschichten waren, beginnen in 'Der Gefangene von Askaban' die Dinge schon finster und erdrückend zu werden, Harrys Leidensgeschichte hat ihren Anfang und Dumbledore soll Recht behalten wenn er sagt, dass kein Schüler an Hogwarts jemals so viel leiden musste wie Harry. Manchmal wünscht man sich das Buch gegen die Wand zu schleudern oder die Geschichte anzuschreien, sie sollte sich nicht länger gegen Harry verschwören, wenn er unter den Peinigungen Voldemorts leidet, der durch die Narbe zu ihm spricht und ihn quält, ihm jedoch niemand glaubt, man ihn ablehnt und als aufmerksamkeitsheischenden Aufschneider bezeichnet und beschuldigt, er wolle nur den Helden spielen. Man glaubt tatsächlich manchmal mit Harry den Verstand verlieren zu müssen. Irgendwann glaubt man es auch nicht mehr ertragen zu können oder es könne nicht mehr schlimmer kommen, das man irrt sich jedes Mal. Selbst wenn manche Dinge immer noch wieder in Ordnung kommen muss Harry weitere Rückschläge erleiden, so wie den Tod geliebter Menschen, die seine so schwer vermisste Familie ersetzten.

All diese Dinge, die die vorhergegangenen Bücher ausgezeichnet hatten erreichen in Band sieben ihren Gipfel.
Man wechselt zwischen Lachkrämpfen und Bangen, zwischen atemloser Spannung und tiefer, tiefer Traurigkeit.
Der letzte Teil der Harry Potter Serie ist der vielschichtigste Teil, denn darin werden alle Fragen und alle Ereignisse der vorhergegangenen sechs Teile noch einmal aufgegriffen, der unverständliche Salat von Abenteuern, Rätseln und Schicksalen findet zum ersten Mal seine Ordnung. Mit jedem Buch ist man tiefer in die Geschichte von Harry, Voldemort und der magischen Welt eingedrungen, um nun auf dem Grund anzugelangen.
Ein unglaublich mitreißendes Finale, das es schafft alle Vorgänger zu übertreffen, einen anderen Ton anzuschlagen als diese und sich dennoch treu zu bleiben. Es überzeugt sowohl mit seiner Geschichte, den Charakteren, den Emotionen, als auch auf seiner sprachlichen Seite. Die letzte Seite ist kein einfacher Abschied, selbst wenn man Harry Potter nur innerhalb von zwei Monaten kennengelernt hat, anstelle von zehn Jahren, wie manch ein anderer.
Definitiv eines der besten Bücher, die jemals geschrieben wurden.
O!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


88 von 98 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein würdiges Ende oder Die Wehmut der letzten Seite, 26. Oktober 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Band 7) (Gebundene Ausgabe)
Jetzt ist es also soweit: Mit "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes" findet die Geschichte um den Zauberer Harry Potter über ein Jahrzent nach der Erstveröffentlichung von Teil 1 ihr Ende; eine Geschichte rund um Drachen und Werwölfe, fliegende Besen, Hauselfen und all die anderen Elemente einer fabelhaften Welt, die man über die Jahre kennen und lieben gelernt hat. Groß waren daher die Vorfreude und die Erwartungen an den siebten und abschließenden Teil der Harry-Potter-Saga.

Und J.K. Rowling schafft es tatsächlich, nochmal alle zu überraschen. Sie beantwortet all die Fragen, die noch offen waren und Fragen, die nie gestellt wurden. Sie fügt alles zu einem Ganzen. Jeder Band hat rückblickend eine Funktion, eine spezielle Bedeutung, für die Gesamtgeschichte. Der Stil der Aurorin hat sich über die Jahre natürlich verändert, ist aber auch im letzten Band noch immer gekennzeichnet von der gleichen Wärme, dem gleichen Humor und der selben schier grenzenlosen Fantasie wie noch vor 10 Jahren, als mit "Harry Potter und der Stein der Weisen" alles begann.
Wie kaum einem anderem bzw. einer anderen gelingt es J.K. Rowling dabei, eine fantastische Welt lebendig werden zu lassen, den Leser zu fesseln, ihn mit den jeweiligen Charakteren leiden und bangen, hoffen und enttäuschen, erheitern und erfreuen - kurz um, mit ihnen empfinden zu lassen, wodurch ein ausgeprägtes Identifikationspotential zwischen dem Leser und den einzelnen Figuren entsteht. Für mich ist "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes" einer der besten Bände. Über die Geschichte an sich, will ich nicht zu viel verraten.
Mit "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes" schließt sich der Kreis; ohne Zweifel ist es ein würdiges Ende der Harry-Potter-Saga.

Fast wird man wehmütig, wenn man nach all den Jahren nun also die letzte Seite zu Ende liest und das Buch schließlich zuklappt. Es ist - pathetisch ausgedrückt - die Wehmut der letzten Seite, die es wohl nur bei wirklich großen, bei wahrhaft epischen Werken gibt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Hogwarts will always be there to welcome you home", 22. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Band 7) (Gebundene Ausgabe)
Cover:
Wieder einmal das typische Harry Potter Cover. Ich hatte mich wirklich erschrocken, als ich Harry darauf gesehen habe. Er sieht plötzlich" so alt aus! Natürlich hat sich das mit jedem Buch immer ein wenig geändert, seine Gesichtszüge wurden markanter und eckiger...aber das unterstreicht noch einmal, wie alt er geworden ist und dass...alles vorbei ist. Ich finde das Cover sehr gelungen, weil man nicht nur die Anhänger von Lord Voldemort sehen kann, sondern auch wie er und Harry sich im finalen Moment gegenüber stehen. Nagini darf dabei natürlich nicht fehlen! Das einzige, was mich ein bisschen irritiert hat, ist das Feuer, was zwischen den beiden lodert, aber ansonsten gefällt mir das Cover sehr gut.

Meinung:
(Rezension enthält Spoiler!)
Ich bin so traurig. Alles ist vorbei. Es wird NIE WIEDER ein Harry Potter Buch geben. Ich bin damit groß geworden, konnte mich immer auf ein neues Buch und einen Film freuen und nun ist all das vorbei. Dadurch, dass diese einmalige, wunderbare Reihe zu Ende geht, hab ich das Gefühl, dass ich nun wirklich kein Kind mehr bin und dass ich nun erwachsen bin, wie Harry auch. Das klingt vielleicht seltsam, aber jetzt ist alles so endgültig. Und obwohl ich schon sehr viel älter als 11 Jahre bin, warte ich immer noch auf einen Brief aus Hogwarts.
Harry, Ron und Hermine verlassen Hogwarts, um nach den verbleibenden Horkruxen, in denen Teile von Lord Voldemorts Seele eingeschlossen sind, zu finden und begeben sich dabei teilweise in große Gefahr. Sie müssen sich Zugang zu Bellatrix` Fach in Gringotts verschaffen, Umbridge das Medaillon entwenden und werden auch noch von Todessern verfolgt. Als sie dann durch Lunas Vater auf die Heiligtümer des Todes aufmerksam gemacht werden, versuchen sie, diese ebenfalls zu finden, da sie den Träger aller drei Heiligtümer so gut wie unbesiegbar machen. Am Schluss stehen sich Harry und Lord Voldemort gegenüber und nur ein Kampf kann entscheiden, ob das Gute oder das Böse siegt.
Der letzte Teil der Harry Potter Reihe ist wirklich gut, bis auf winzige Details: mich stört die Suche nach den Horkruxen ein wenig, weil ich das teilweise ein wenig weit hergeholt fand. Ich konnte nicht ganz nachvollziehen, wo Harry neue Anhaltspunkte gefunden hat, wo sich der nächste Horkrux befindet.
Außerdem fand ich es wirklich schade, dass alle sechs Teile in Hogwarts spielen und der letzte nicht. Ich weiß, dass es wichtig ist, dass Harry, Ron und Hermine weggehen müssen und ihre Aufgabe beenden, aber irgendwie hat mir das Harry-Potter-Hogwarts-Gefühl stark gefehlt.
Dennoch ist dieses Buch wirklich gut geschrieben und gerade auf den letzten 300-400 Seiten passieren so viele Dinge, die einen als Leser ständig nach Luft schnappen lassen. Ein Wendepunkt jagt den nächsten und man stolpert über diverse Überraschungen, die ich nicht erwartet hätte.
Ich finde vor allem die Thematik des Todes, mit dem Harry sich unweigerlich auseinandersetzen muss, sehr einfühlsam und auf eine zarte Art und Weise beschrieben, wie es nicht jeder Schriftsteller schafft.
Ich habe die Geschichte von Snape, als er im Sterben lag, mit Tränen in den Augen gelesen und ich find es einfach wahnsinnig gut gelungen, dass man bis zum letzten Teil eigentlich nie wirklich wusste, ob er gut oder böse war. Wie man so etwas schreiben kann, ohne dass die Leser es falsch verstehen, find ich phänomenal. Für mich ist er der absolut beste Charakter in allen Bänden. Eben weil er so undurchsichtig war und so viel in sich getragen hatte, womit man niemals gerechnet hätte. Er war unberechenbar und doch irgendwo herzensgut, trotz seiner Fehler, die er gemacht hat. Ich trenne mich wirklich nur sehr schwer von ihm.
Ich fand es schade, dass Neville, der ja auch seit mindestens dem fünften Band ein sehr wichtiger Charakter ist, selten eine tragende Rolle bekommen hatte. Doch jetzt im letzten Teil kam es endlich dazu und das hat mich wirklich richtig gefreut. Seine Entwicklung fand ich einfach erstaunlich. Vom kleinen Trottel zu dem jungen Mann, der mittlerweile wirklich viel Selbstbewusstsein besitzt und in den ersten Reihen für das Gute kämpft.
Dass Hermine und Ron ENDLICH zueinander gefunden haben, war zwar irgendwo absehbar, aber dennoch einfach nur wunderschön. Ich hab mich so sehr darüber und auch für beide gefreut, weil sie einfach trotz ihrer vielen Unterschiede (aber vielleicht gerade dadurch) so gut zusammen passen.
Den Epilog, den viele kritisiert haben, fand ich jetzt nicht unbedingt sooo schlecht, was ich aber einfach nur unnötig fand waren die Namen der Kinder. Muss man wirklich einfach die Namen der Personen, die eine wichtige Rolle hatten, aneinander reihen? Das ging überhaupt nicht! Zumal alles nur darauf ausgelegt war, die wichtigsten Personen in Harrys Leben in seinen Kindern neu aufleben zu lassen. Ginny hat aber auch ein paar Freunde und Familienmitglieder verloren, das war dann wohl nicht so wichtig, oder wie? Fand ich etwas schade.
Ich bewundere Joanne K. Rowling dennoch für so viele Dinge. Einmal, dass sie es geschafft hat, einen würdigen Abschluss zu schreiben, der der gesamten Reihe gerecht wird. Das schaffen nicht viele Autoren, weil manche einfach mitten auf dem Weg die Lust verlieren. Ich find wirklich Wahnsinn, wie sie die Charaktere gezeichnet hat, da habe ich den größten Respekt vor ihr. Sie schafft es, dass man selbst die Bösewichte ins Herz schließt und sie mögen kann. Ich mag sowohl Draco als auch Umbridge. Ich find Bellatrix einfach genial und selbst Lord Voldemort ist ein fantastischer Charakter. Ich mag den tollpatschigen Neville und die durchgeknallte Luna. Hermine mit ihrem unermüdlichen Wissen, als auch den Hauselfen Dobby. Jeder hat seine Stärken und Schwächen, seine Wünsche und Träume, Ängste und Vorlieben. Jede einzelne Figur ist einem als Leser bis ins Detail bekannt, ohne dass man mit zu vielen Informationen überladen wurde, man mag sie alle und will sie eigentlich überhaupt nicht loslassen und diese Welt, in der nun wieder Frieden eingekehrt ist, nicht verlassen.
Ich finde es auch einfach wirklich bewundernswert, wie viel Liebe und Details Joanne K. Rowling in die Welt von Harry Potter gesteckt hat. Die einzelnen speziellen Dinge, wie zum Beispiel das Essen (Bertie Botts Bohnen in alle Geschmacksrichtungen, Butterbier), die Gegenstände, die man erwerben kann (Erinnermich, Flohpulver, Finsternispulver), Pflanzen, Wesen und so viele Dinge mehr! Sie alle machen die Welt, in der man sich als Leser bewegt so realistisch und vielfältig, wie das normale Leben es auch ist. Man hat das Gefühl, dass diese Welt parallel zu unserer wirklich existieren könnte, weil sie so durchdacht und durchgeplant ist. Das ist einfach nur Wahnsinn.
Alles in allem verlässt man die Harry Potter Welt mit einem lachenden und einem weinenden Auge, aber mit einem sehr angenehmen Bauchgefühl, weil der Abschluss der Reihe absolut gerecht wird und ich dafür Joanne K. Rowling, wie für so Vieles, sehr dankbar bin.

Fazit:
Ein absolutes lesenswertes Buch! Auch für diejenigen, die nicht die wunderbare Erfahrung machen konnten, damit groß zu werden. Wer Fantasy mag, darf um diese Reihe keinen Bogen machen, weil einem dann wirklich etwas entgeht. Ich kann jedem nur ans Herz legen, diese Reihe zu lesen, sie wird das Leben garantiert bereichern.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Harry Potter und die Zauberwelt, 26. Januar 2010
Von 
N. Kipp (Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Band 7) (Gebundene Ausgabe)
Meine Beurteilung bezieht sich auf alle Bücher der HP-Reihe: Ich weiß noch, dass ich die Bücher überhaupt angefangen habe zu lesen, weil mein Freund damals den Band "Der Stein der Weisen" in einem gemeinsamen Urlaub innerhalb weniger Tage verschlungen hat und wir auf Lanzarote allen Ernstes nach einer deutschen Ausgabe von "Die Kammer des Schreckens" gesucht haben und er sich geärgert hat den 2. Band nicht gleich im Flughafenbüchershop mitgenommen zu haben, wie ich es ihm geraten hatte. Man muss dazu erwähnen: mein Freund hat bis dato außer einen Stephen King Roman noch kein einziges Buch privat gelesen!! Auf dem Nachhauseflug am 11.09.01 habe ich dann angefangen das Buch zu lesen. Die ersten Seiten musste ich nochmal lesen, da ich mich erstmal wieder mit der kindlichen Schreibweise anfreunden musste und die Namen Dumbledore und McGonagall musste ich auch mehrmals lesen, um sie zu begreifen. Ich gebe zu ich hätte es beinahe aufgegeben, denn den Anfang fand ich auch sehr unspannend, aber dann, ich kann nur sagen, dass ich mich in eine andere Welt habe entführen lassen. Die nachfolgenden Bücher habe ich verschlungen und nach dem Feuerkelch habe ich regelmäßig im Internet geforscht, wann der nächste Band erscheint. Wie viele Andere bin ich auch heute noch etwas wehmütig, dass die HP-Reihe ein, wie auch ich finde, würdiges Ende genommen hat. Das Einzige, worüber ich mich auch heute noch ärgere sind die Filme, die zwar von den Büchern losgelöst sehr gut sind, aber im direkten Vergleich ein erzählerisches Desaster. Kennt man die Bücher nicht, muss man denken HP ist ein pubertierender Tölpel, der rein zufällig ein Held ist und gequält von einem Abenteuer ins andere stolpert nicht die Spur aktiv, wie der Bücher-Held, der seiner Intuition folgt.

Ich kann allerdings auch verstehen, wenn es Menschen gibt, die aus welchen Gründen auch immer mit der Bücherreihe nichts anfangen können, aber die harsche Kritik, die ich stellenweise gelesen habe von stümperhafter Erzählweise, geklaute Ideen bis langweilig und einfallslos finde ich auch übertrieben und riecht nach purem Neid. Diese Schriftstellerin ist ehrlich gut. Jemand hat geschrieben "nichts wurde dem Zufall überlassen" - das sehe ich auch so. Alles ist durchdacht JKR hat eine neue Welt erschaffen, die uns im Innern berührt nur so kann ich mir den Fanhype erklären. Es gibt nicht zu übersehende Parallelen zum Dritten Reich und sie erzählt uns die Geschichten so gut, dass man sich überlegt, dass es tatsächlich so sein könnte nicht nur fitiv. Vor einigen Monaten habe ich die Bücher nochmal gelesen und mir fielen da auch ein paar Ungereimtheiten auf, die ich beim ersten Lesen übergangen habe, aber trotzdem - an all die Nörgler: Wenn ihr der Meinung seid etwas vergleichbares vorweisen zu können, dann sind u.a. Gemeinheiten erlaubt.

Auf mich haben die Geschichten ein unglaubliche Faszination ausgeübt in meinem Kopf hat sich ein richtiger Film abgespielt beim lesen und ich wurde neidisch, dass ich nur ein Muggel bin und nicht auch in Weasleys zauberhafte Zauberscherze vorbeischauen kann. Ich habe schon viele gute Bücher gelesen, die mir sehr nahe gingen, aber nie habe ich mich einem Buch (oder Bücherreihe) so "verbunden gefühlt"! Teil 6 und 7 mögen weniger Action gehabt haben, aber die Stärken lagen wohl eindeutig in der düsteren Atmosphäre und der beängstigenden ja beklemmenden Erzählweise, dem genaueren ausmalen einzelner Charaktere. Nichts für Kinder - eindeutig, aber für mich einmalig, dass die Leser mit den Büchern "erwachsen werden" konnten. Meine Hochachtung an JKR und Danke für 7 Bücher, die meinen Horizont tatsächlich erweitert und meine Phantasie wieder angeregt haben.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jenseits von Gut und Böse...., 28. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Band 7) (Gebundene Ausgabe)
moin,

ich bin schlichtweg begeistert, noch nie zuvor hat mich ein Potter so sehr fasziniert, wie dieser siebte Teil, der einen wuerdigen Abschluss der Saga um Harry Potter bildet:

Besonders gelungen sind hier, wie in keinem band zuvor, die grenzen zwischen gut un böse, die hier nun voellig verschwimmen. Frueher als voellig gut angenommene personen wirken ploetzlich nicht mehr so unantastbar, einstige schurken werden zu nden groessten helden ueberhaupt.

Ich moechte nocht lange abschweifen, sondern nur kurz zusammen fassen, wieso gerade dieser Band mir so gut gefaellt:

+ viele Bekannte Personen aus den ersten 6 Teilen tauchen wieder auf
+ viele im Laufe der Saga aufgetauchte Fragen beantwortet
+ die Handlung ist absolut spannend, von Anfang bis Ende
+ die Suche nach den Horcruxes ist eine willkommene Abwechslung zum Hogwarts Alltag

Hinzu kommt ein voellig unerwartetes, zum Nachdenken anregendes, tolles Ende, gerade die letzten Kapitel haben mir sehr gut gefallen: Nach dem kleinen Durchhaenger in Band 6 eine absolute Leseempfehlung.

Tipp: Wer es nicht so kitschig mag, sollte sich den epilog einfach sparen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


31 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein sagenhafter Abschluss - tausend Sterne wären noch zu wenig, 12. November 2007
"Harry Potter und die Heiligtümer des Todes" - wie lange haben wir auf den letzten Band der Harry-Potter-Reihe gewartet - aber es hat sich gelohnt. Kaum hatte ich es, da konnte ich es nicht aus der Hand legen - nach etwa 20 Stunden war ich dann durch - völlig begeistert, fasziniert, aber auch geschockt.

Lord Voldemort hat sich erhoben und verbreitet mithilfe seiner Todesser Angst und Schrecken. Er übernimmt das Zaubereiministerium, Muggelstämmige werden verfolgt und Hogwartsschüler werden von Todessern unterrichtet. Harry muss sich nun zusammen mit Ron und Hermine auf die Jagd nach den Horkruxen machen. Um Voldemort entgültig vernichten zu können. Dabei wird auch die Freundschaft der drei auf eine harte Probe gestellt. und dann sind da auch noch die mysteriösen "Heiligtümer des Todes"...

Dieses Buch bildet einfach den perfekten Abschluss dieser einmaligen Saga. Hier kommt endlich die ganze Wahrheit ans Licht, alle Fäden laufen zusammen und man lernt einige Charaktere völlig neu kennen - was sowohl faszinierend als auch erschreckend ist. Dumbledores Vergangenheit (auch er war nicht perfekt) zum Beispiel oder aber die Wahrheit über Snape, und somit dem Grund, warum Dumbledore ihm trotz allem immer vertraut hat.
Das Buch steckt voller Emotionen und überraschender Wendungen. Rowling schafft es wieder einmal zu fesseln und dennoch wirkt das Geschehen nie an den Haaren herbeigezogen, sondern stets durchdacht und plausibel. Es ist einfach nur toll, wie JKR es geschafft hat, verschiedene rote Fäden durch sieben Bücher zu ziehen und dieses Fadengewirr dann dermaßen überzeugend aufzudröseln. Hut ab!

Dieser Band ist deutlich dunkler" als alle Bände vorher, schon sehr früh muss ein Charakter sterben. Doch diese dunkle Stimmung muss einfach sein, sonst würde es nicht glaubwürdig rüberkommen, es herrscht Krieg und da können nicht alle überleben. Dennoch war ich tief getroffen, wenn ich vom Ableben eines Charakters hören musste. Schließlich sind sie einem doch fast alle irgendwie ans Herz gewachsen.

Irgendwie klingt meine Rezension ein wenig schwammig, aber ich kann meine Begeisterung für dieses Buch auch nicht wirklich in Worte fassen. Es ist schlicht und einfach nur genial, und ich werde wohl nie Bücher lesen, die mich mehr faszinieren werden, als diese 7 Bände. Es wird mir immer wieder ein Vergnügen sein, sie erneut zu lesen, zu lachen und zu schniefen, wenn wieder ein geliebter Charakter sterben muss.

Rowling hat es geschafft, die Welt zu verzaubern und dafür können wir ihr nur dankbar sein.

Übrigens:
Die dt. Erwachsenenausgabe gefällt mir nicht so gut, selbst wenn das Papier hier deutlich hochwertiger ist, gefällt mir das Cover nicht besonders.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


36 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der -fast- perfekt gelungene Abschluss (Achtung: Spoiler), 1. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Band 7) (Gebundene Ausgabe)
So! Jetzt ist das siebte Buch auch gelesen. Im ersten Momennt danach denkt man sich "wow, wahnsinn, klasse!"
Aber dann fallen einem glein ein paar Kritikpunkte auf:
1. Snape kommt meiner Meinung nach zu kurz. Dass er im Endeffekt ein "guter" war, hat überrascht und war auch richtig gut für das Buch. Jedoch wurde er in Buch 6 als richtig übermächtiger Zauberer dargestellt und im siebten Buch wurde er zu Schlangenfutter! Das ist wirklich ein bischen lasch, für einen Charakter, der 6 Bücher lang aufgebaut wurde. Ein finales Aufbeugen gegen seinen Herren, ein Endkampf wäre besser gewesen.
2. Hermine und Ron gehen mal "schnell" in die Kammer des Schreckens und holen sich ein paar Basilisken-Zähne. Als ob sie schnell bei Aldi einen Sixpack-Dosenbier kaufen. Das ist zwar jetzt nicht unbedingt an den Haaren herbeigezogen, allerdings etwas lieblos dargestellt.
3. Der Schluss ("19 Jahre später"). Mir kam es beim Lesen so vor, als ob der Verleger des Buches hinter Frau Rowling gestanden hat und meinte:" So, jetzt schreiben sie noch schnell was von den Kindern unserer Protagonisten und dann reichts, wir müssen mit dem Drucken anfangen!". Da wär mir ein völlig offenes Ende lieber gewesen!
So jetzt zu den positiven Punkten, bzw. zu Stellen, die mir am besten gefallen haben:
1. Snapes Geschichte. Hier war das typische Harry-Potter-Buch-Lese-"AHA"-Erlebnis wieder da. Klasse gemacht!
2. Dobbys Tod. Der wurde meiner Meinung nach am dramatischten dargestellt, da sich die Autorin auch richtig dafür Zeit genommen hat.
3. Bellatrix Lestrange hat in diesem Buch richtig geglänzt und war für mich fast mehr der Inbegriff des Bösen, als Voldemort selbst.
... mehr fällt mir im Moment nicht ein. Vieleicht auch, weil ich zu überwältigt von der ganzen Story bin und den Ereignisen, die damit verbunden sind!

Alles in allem: Wer die Vorgänger gelesen hat, wird sich auch dieses Buch kaufen, und kann, abgesehen von ein paar Punkten getrost zugreifen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein gutes Ende?, 9. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Band 7) (Gebundene Ausgabe)
Bei Rowlings letztem Buch der "Harry Potter"-Serie wollte sich über weite Strecken keine rechte Lesefreude einstellen; wenn doch welche aufkam, blieb dies auf einzelne Abschnitte gegen Ende des Buches begrenzt.
Ich habe den Eindruck, es gelingt der Autorin nicht, das Jugendbuch "Harry Potter" in die Welt der Erwachsenen zu überführen, was zweifellos durch das ernste und auch politische Thema geboten erscheint. Vieles der Jugendwelt Verhaftete und bisher Bewährte scheint in dieser neuen Umgebung mit neuen Vorzeichen auf einmal nicht mehr zu passen, vieles wirkt abgegriffen, verbraucht, unglaubwürdig oder klischeebeladen und hätte konsequent weiterentwickelt werden müssen. So bleibt es bei einer unausgegorenen Mischung von Elementen, die beide Welten irgendwie miteinander zu vereinbaren suchen und doch zu keinem schlüssigen Ergebnis kommen.

Auch seltsam blaß wird die Handlung des Buches gestaltet; statt die Fülle der Umwälzungen durch Voldemorts Herrschaft anschaulich vor Augen zu führen, erfahren wir die Größe und Ungeheuerlichkeit der Ereignisse - Mord und Totschlag, Folter und Zerstörung der Freiheit allenthalben - nur indirekt durch die eingestreuten Berichte dritter. Warum schickt die Autorin ihre drei Protagonisten auf eine einsame Reise quer durch das Land, wobei sie diese dann deren Rat- und Ideenlosigkeit auch noch lang und breit diskutieren läßt? Diese Abschnitte klingen wie die Selbstgespräche der ebenso ratlosen Verfasserin, die mit ihrer Geschichte hadert. Auch der Streit zwischen den Dreien wirkt ausgesprochen künstlich und deplaziert, wobei die das Geschehen verzögernde Absicht klar zutage tritt. Zwangsläufig manövriert sie durch die Fixierung auf nur drei Figuren die Handlung in eine Sackgasse, aus der dann natürlich nur noch der "deus ex machina" (Reisende, die man zufällig belauscht oder ein unbekannter Verbündeter im Hintergrunde) hilft, um dann unvermutet wohlfeile Auswege zu bieten. Ohne Schaden für das Buch hätte man sich diesen langen Abschnitt schenken können; sobald die Protagonisten in den Kreis der Freunde und nach Hogwarts zurückkehren, blitzt noch einmal für einen Augenblick der Charme und die Lust auf, die die vorherigen Bücher ausgezeichnet hat. Denn Hogwarts ist gleichsam der Katalysator, in dem sich die Ereignisse verdichten und beschleunigen.

Die "Heiligtümer des Todes", die dem Buch den Titel gegeben haben, wirken für mich lediglich in das Buch hineinimprovisiert, um wenigstens ein neues Element bieten zu können, das noch nicht hinlänglich wiedergekäut worden ist.

Das letzte Kapitel, überschrieben mit "Siebzehn Jahre später", ist letztlich nur mehr die folgerichtige Konsequenz der sich schon andeutenden Entwicklung. Neben der Hollywoodisierung und damit Standardisierung wird offenbar, daß eine Zauberwelt ohne Voldemort nur noch niedliche Belanglosigkeiten ohne roten Faden zu bieten hat, die eigentlich niemanden mehr recht zu fesseln wissen. Ob zudem der Versuch der Autorin, sich auf diese Weise von ihrem Zugpferd "Harry Potter" zu distanzieren, um sich für "seriösere" Literatur zu empfehlen, gelingen mag, wird allein die Zukunft zeigen; allerdings besteht wohl die Gefahr, daß sie auf dem Niveau ihres letzten "Harry Potter"-Buches allzu rasch im Durchschnitt versinken wird.
Gewiß das schwächste der sieben Bücher um den Zauberschüler Harry Potter, das eher resümierenden Charakter alles bisher Dagewesenen hat.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fulminanter Abschluss einer Serie, die eine Generation berührte!, 22. September 2011
Von 
Nazurka - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Band 7) (Gebundene Ausgabe)
Zum Roman:
Harry Potter sieht sich einer schwierigen Aufgabe entgegen: Er muss alle Horkruxe vernichten, um den dunklen Lord Voldemort aufzuhalten und die Zaubererwelt und somit auch die Menschen vor dem drohenden Bösen zu bewahren. Gemeinsam mit seinen Freunden Ron und Hermine macht er sich auf die Suche, doch dies ist leichter gesagt als getan. Als sie auf die Heiligtümer des Todes aufmerksam werden, bleibt ihnen nichts anderes übrig als dieser einzigen Spur zu folgen. Doch was am Ende dieser Reise auf sie wartet, übersteigt das kühnste Vorstellungsvermögen jedwedem Zauberer. Denn der dunkle Lord ist wahrlich nicht weit und Harry weiß, dass er sich im schlussendlich ganz alleine stellen muss.

Fazit:

Der Abschluss der siebenteiligen Harry Potter Reihe ist Enttäuschung als auch Befriedigung zugleich. Enttäuschung darüber, dass die Geschichte um Harry Potter hier ihr Ende findet, Befriedigung darüber, dass dieses dem Gesamtwerk gegenüber ein akzeptables Ende findet, das den Leser noch lange in der Welt Harry Potters gefangen halten wird und wahrscheinlich für diese Generation nie ihren Zauber verlieren wird.

Wie in den vorangegangenen Bänden setzt sich der Roman im Hauptplot strukturell gut an die vergangenen Gegebenheiten an. Es gibt einen Erzählfluss, der einiges an Überraschungen bereithält, sowie absolut sympathische Charaktere, die man im Laufe der Zeit einfach lieb gewonnen haben muss. Wieder einmal wird man in die Welt des Zauberlehrlings geführt, der die gesamte Last der Zaubererwelt auf seinen Schultern trägt.

Abgesehen von dem sehr leicht verständlichen Sprachstil und dem flüssigen Lesefluss, entführt J.K. Rowling zum letzten Mal jung und alt in die bezaubernde Welt von Hogwarts, die sich doch im Gesamtgeschehen über stark verändert hat. Und nicht nur die Umgebung hat eine Entwicklung durchgemacht, sondern ebenso die Zaubererwelt an sich, genauso wie jeder einzelne Charakter der Rowlings Feder entsprungen ist.

Es wirkt auf einmal alles erwachsener, düsterer, mysteriöser. Gleichsam steigt die Spannung und mit den Heiligtümern des Todes wird noch einmal ein besonderes Prequel hinzugefügt, welches dem Leser nochmalig innovative Ideen und Einzelstränge in der Gesamthandlung bietet.

Die Darstellung des Plots und der Charaktere sind durchweg authentisch dargestellt, das Ende, wie oft schon spekuliert, hat denke ich ein Ende gefunden, mit dem sich die Leser zufrieden geben können. Ich empfand es als unglaublich spannend zu wissen, wie Rowling sich nun aus dieser schwierigen Endlage hinauslösen will und meiner Meinung nach hat sie autehntische Begründungen und Begebenheiten geliefert.

Einzig der Epilog hat mir die Geschichte ein bisschen verdorben. Dieses "Ende gut, alles gut" hätte sich ruhig dem Leser selbst offenbaren sollen. So wirkt es nun irgendwie aufgesetzt und beendet irgendwie die Geschichte, und schränkt die Fantasie, was denn nun wohl kommen mag, doch zu sehr ein.

Abschließend ein großes Lob an Rowling, die mit Geduld, viel Mühe und Liebe unserer Generation eine Geschichte schenkt, die zauberhafter nicht sein könnte und, da bin ich mir sicher, die in die Geschichte eingehen wird (nicht zuletzt hat Harry Potter definitiv einen Anker in der Weltliteratur gesetzt).

Für den letzten Teil gibt es 4/5 Sternen von mir, die gesamte Serie ist natürlich ein absolut gelungenes Märchen für Jung und Alt und mittlerweile eigentlich schon eine Pflichtlektüre für alle Leseratten und diejenigen, die es noch werden sollen.

Gesamte Reihe in einem Überblick:

01. Harry Potter und der Stein der Weisen
02. Harry Potter und die Kammer des Schreckens
03. Harry Potter und der Gefangene von Askaban
04. Harry Potter und der Feuerkelch
05. Harry Potter und der Orden des Phönix
06. Harry Potter und der Halbblutprinz
07. Harry Potter und die Heiligtümer des Todes
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 269 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Band 7)
Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Band 7) von Joanne K. Rowling (Gebundene Ausgabe - Oktober 2007)
EUR 24,90
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen