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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
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am 1. September 2002
Ich habe das Buch ein paarmal als Kind gelesen und war immer so gefesselt, das ich es an einem Tag verschlungen habe. Ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen, so tief berührt hat mich die Geschichte um Giorgio und die anderen schwarzen Brüder. Das Buch beginnt im Tessin. Giorgio wird von seinen eigenen Eltern als Kaminfegerjunge nach Mailand verkauft, als diese in ihrer Not nicht den Arzt für die Mutter bezahlen können. Geschildert werden die abenteuerlichen Umstände, unter denen er als Kaminfeger nach Mailand kommt, die unmenschlichen Schikanen, denen die kleinen Jungen während ihrer Arbeit in den engen rußigen Kaminen ausgesetzt sind und auch bei ihren Meistern, die sie oft genug noch hungern lassen und schlagen. Rückhalt findet Giorgio bei der herzensguten Angeletta (Engelchen), der Tochter seines Meisters, und in der Gruppe der schwarzen Brüder, der Bande um Alfredo, die mit Freundschaft und Solidarität die schweren Zeiten durchstehen. Tragisch der Tod Angelettas und Alfredos. Da wird ein gutes, hoffnungsfrohes Ende zur logischen Konsequenz, um die lesenden Kinder nicht ganz durch die Düsternis in den Arbeitervierteln der damaligen Zeit und den schrecklichen unmenschlichen Qualen der Kinder zu verschrecken. Giorgio kehrt heim und findet sein eigenes Glück - mit Bianca, der Schwester Alfredos.
Das Buch bleibt in seiner Problematik hochaktuell - daher wundert es mich, dass ich gerade dieses Buch im Archiv der Bücherei ausleihen musste! Das 19. Jahrhundert in Europa ist in dieser Hinsicht weitgehend zurückgelassen worden, aber in anderen Teilen der Welt leiden tagtäglich genug Kinder. Und ich denke, in der schnelllebigen heutigen Zeit dürfen die Kinder und Jugendlichen des 21. Jahrhunderts mit ihren Zivilisations-krankheiten und der sich breitmachenden Langeweile auch noch einen Blick in andere Jahrhunderte tun. Nicht alles spielt sich in einer fiktiven unrealistischen Cyberwelt ab.
In der "Chronik des 20. Jahrhunderts" fand ich jedenfalls einen kurzen Artikel aus dem Jahre 1906. Berichtet wurde über eine "Auktion der Hütekinder", die in Ravensburg stattfand. Dort wurde sechs- bis achtjährige, vielleicht auch wenig ältere Kinder als Erntehilfen versteigert. Sie warnten sich gegenseitig vor besonders brutalen Bauern, indem sie mit Kreide Kreuze auf deren Rücken malten. - Lang her sind ähnliche Schikanen in Deutschland nicht...
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am 26. Mai 2001
Die Autorin schreibt eine äußerst spannende, historisch fundierte Geschichte über die "lebenden Kaminbesen" - also kleine Jungen, die von ihren armen Familien an Kaminkehrer verkauft wurden, bei denen sie oft unter schlimmsten Bedingngen leben und arbeiten mußten und nicht selten an den Folgeerkrankungen ihrer rußigen Arbeit oder der mangelhaften Ernährung starben. Einziger Trost für diese Jungen war ihr geheimer Bund - "Die schwarzen Brüder". Das Buch gibt Kindern und Jugendlichen einen fesselnden Einblick in eine Zeit, in der Kinderarbeit völlig selbstverständlich war; aber auch lesebegeisterte Erwachsene werden das Buch erst nach der letzten Seite wieder weglegen können!
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am 28. Mai 2001
Ich gebe zu, ich bin Fan von Kurt Held/Lisa Tetzner. Sozialkritische Jugendliteratur, die nicht in weinerlichem Ton über die ach so schrecklichen Verhältnisse untergeht, die historisch aufklärt aber keinen Geschichtsunterricht in dürftige Stories verpackt, die mit Werten wie Freundschaft und Treue und Themen wie Gewalt und Neid umgeht ohne in einen moralinsauren Erzieherton zu verfallen. Stattdessen: dramatische, packende Lektüre die die Lebensdauer der Taschenlampenbatterien auf die Probe stellt, weil es erst dann auch unter der Bettdecke dunkel wird...
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am 11. Januar 2014
Ein wenig verwundert muss ich eingestehen: Dieser großartige Jugendbuch-Klassiker von Kurt Kläber (Kurt Held) und seiner Frau Lisa Tetzner, der aus Gründen 1940/41 nur unter dem Namen L.T. im Schweizer Sauerländer-Verlag veröffentlicht wurde, ist in meiner Leserjugend völlig an mir vorbeigegangen. Aufmerksam auf ihn wurde ich erst durch die Ankündigung seiner Verfilmung.

Die Geschichte vom Tessiner Bergbauernsohn Giorgio, der von seinem Vater aus bitterer Not als Kaminfeger nach Mailand verkauft wird, dort viel Schlimmes, aber auch Gutes erlebt und der nach vielen Jahren als Lehrer in sein Heimatdorf zurückkehrt, ist derart spannend erzählt, dass ich die knapp 500 Seiten im Lektüreschnellgang las. Als Folie der Handlung dienen die kenntnisreichen Beschreibungen der Lebensumstände in verschiedenen Klassen des 19. Jahrhunderts.

Ungeduldig erwarte ich nun die für Ende Januar 2014 angekündigte DVD. 25 beigegebene Filmfotos vermitteln einen ersten Eindruck.
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Die schwarzen Brüder erzählt die Geschichte von Giorgio, dem Kaminfegerjungen. Die arme Bergbauernfamilie aus dem Tessin braucht nach einer schlechten Ernte dringend Geld um einen Arzt für die Mutter bezahlen zu können. Und so muss Giorgios Vater, trotz seinem Vorsatz so etwas nie zu tun, seinen Sohn nach Mailand verkaufen. So bricht Giorgio nach Mailand auf. Schon die Reise dorthin ist mehr als gefährlich, was aber noch gar nichts ist zu dem Elend, das die jungen Kaminfeger in Mailand erwartet. Unmenschliche Schikanen, Unterernährung, damit sie schön mager bleiben und die gefährliche Arbeit in den Kaminen machen das Leben zur Hölle. Obwohl Giorgios Meister noch zu den Guten gehört hat er dort die Hölle auf Erden. Die Ehefrau und vor allem der Sohn, finden immer wieder Gefallen daran ihn zu misshandeln. Hilfe und Rückhalt findet er bei der Bande der schwarzen Brüder, vor allem beim Anführer Alfredo.

Ich habe vor einigen Jahren bereits das Jugendbuch von Lisa Tetzner gelesen und war wirklich mehr als begeistert von diesem fesselnden Roman. Ich habe regelrecht mit ihm Giorgio, der mir sofort ans Herz gewachsen ist, gelitten. Die schockierenden Berichte, die auf einer wahren Begebenheit beruhen, haben mich lange nicht mehr los gelassen. Ich hätte das Jugendbuch immer gerne als Klassenlektüre gelesen, allerdings sind fast 500 Seiten der ausschlaggebender Grund dagegen gewesen.

Umso begeisterter bin ich über dieses genial schöne Buch hier. Die beindruckende Geschichte, wird hier klarerweise gekürzt, aber deshalb nicht viel weniger mitreißend erzählt. Ein absolutes Highlight sind in meinen Augen die super schönen Zeichnungen. Hannes Binder hat hier mit schwarz-weißen Linien regelrechte kleine Wunderwerke geschaffen, die mich wirklich tief beeindrucken. Ich könnte auch nach dem Lesen noch stundenlang in diesem Buch blättern und werde es sicher auch in Zukunft ganz oft zur Hand nehmen.

Wenn es für Ausnahmefälle sechs Sterne geben würde, wäre dies zweifelsohne ein Buch, das sich diese verdient hätte.
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Die schwarzen Brüder erzählt die Geschichte von Giorgio, dem Kaminfegerjungen. Die arme Bergbauernfamilie aus dem Tessin braucht nach einer schlechten Ernte dringend Geld um einen Arzt für die Mutter bezahlen zu können. Und so muss Giorgios Vater, trotz seinem Vorsatz so etwas nie zu tun, seinen Sohn nach Mailand verkaufen. So bricht Giorgio nach Mailand auf. Schon die Reise dorthin ist mehr als gefährlich, was aber noch gar nichts ist zu dem Elend, das die jungen Kaminfeger in Mailand erwartet. Unmenschliche Schikanen, Unterernährung, damit sie schön mager bleiben und die gefährliche Arbeit in den Kaminen machen das Leben zur Hölle. Obwohl Giorgios Meister noch zu den Guten gehört hat er dort die Hölle auf Erden. Die Ehefrau und vor allem der Sohn, finden immer wieder Gefallen daran ihn zu misshandeln. Hilfe und Rückhalt findet er bei der Bande der schwarzen Brüder, vor allem beim Anführer Alfredo.

Ich habe vor einigen Jahren bereits das Jugendbuch von Lisa Tetzner gelesen und war wirklich mehr als begeistert von diesem fesselnden Roman. Ich habe regelrecht mit ihm Giorgio, der mir sofort ans Herz gewachsen ist, gelitten. Die schockierenden Berichte, die auf einer wahren Begebenheit beruhen, haben mich lange nicht mehr los gelassen.

Weil ich vom Buch so begeistert war, war ich jetzt sehr gespannt auf die Umsetzung als Hörbuch, vor allem, da es ja bereits diverse Auszeichnungen erhielt. Leider kann ich diese Meinung nicht ganz teilen und dafür auch nicht die 5 Sterne vergeben, die der Roman an sich verdient hat.
Die Stimme des Erzählers fand ich angenehm, allerdings sind hier bei diesem Hörspiel mehrere Sprecher beteiligt und damit war ich nicht immer glücklich. Einige Stimmen fand ich in der Besetzung nicht wirklich passend. Auch die musikalische Untermalung hat mich nicht wirklich begeistert und stellenweise hätte ich lieber darauf verzichtet.
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am 28. Mai 2001
Ein wundervolles spannend und phantasievoll geschriebenes Kinder- und Jugendbuch. Zwar wird die leider zeitlos brisante Problematik des Kinderhandels, der Kinderarbeit und Sklaverei behandelt, doch siegen Werte wie Miteinander, Solidarität und Freundschaft (keine Depri-Literatur). Wer die viel bekanntere Rote Zora kennt, wird auch dieses Buch lieben, wer sie nicht kennt, hat gleich zwei Bücher dringend nachzuholen...
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Das Buch habe ich selber vor vielen Jahren immer und immer wieder gelesen und fand es damals schon beeindruckend und trotz Allem, was dort auch an Schrecklichem geschah, fand ich es auch wunderschön. Mit Sicherheit ist es auch heute noch wichtig, nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, was früher üblich war und die zeitlose Botschaft dieses Buches zu Freundschaft und Gemeinschaft ist nach wie vor aktuell, aber - das Buch wird korrekterweise erst ab 12 empfohlen, während das Hörbuch für die Altersklasse 8 bis 10 empfohlen wird - davon kann ich nur abraten. 8 Jahre wäre mir für eine derartig beeindruckende Lektüre viel zu jung.
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am 12. Juni 2014
Mileustudie und "Sozialgemälde" aus einer Zeit, die überwunden zu sein scheint, jedoch in vielen Ländern in ähnlicher Form Kinder und Jugendliche überansprucht und ausnutzt; eingepackt in eine spannende und verständliche Erzählform, die jede Altersschicht, kleine und große Leser, ansprechen kann.
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am 25. April 2013
Eine lebendig und eindrücklich geschilderte Geschichte von Kindern,
für die Wohlstand ein unbekanntes Wort ist.
Es kann heutigen Kindern helfen, die Relationen zu finden.
Ein Buch für ältere Kinder, die so lebendige Geschichte erfahren können.
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