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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
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am 18. September 2008
"Bis(s) zum Abendrot" ist wieder besser als sein Vorgänger. Woran das liegen mag? Natürlich weil Edward wieder zurück ist. Der Traumvampir hat halt einen gewissen Charme und eine eindringliche Präsenz, die sein Fehlen sofort bemerkbar machen. Im zweiten Teil gab es deshalb nicht nur in Bellas Herz ein klaffendes Loch, sondern auch im ganzen Buch. Das konnte zwar Jacob und viel Herzschmerz und einige amüsanten Passagen ein wenig flicken, aber es hat trotzdem etwas gefehlt.

Inhaltlich muss ich wahrscheinlich nichts mehr ergänzen, dass haben 120 andere Leute bestimmt schon ausreichend vor mir getan.
Die Geschichte wird von einem ständigen Hin und her der Protagonistin beherrscht, die nun erstmals von zwei Seiten aus hofiert wird. Die dabei auftretenden, manchmal sehr kindlichen und albernen Passagen passen jedoch zu Stephenie Meyers Gesamtkonzept. Ich fand es sehr unterhaltsam wie Edward und Jacob sich ständigen in eifersüchtigen Streitsituationen ergötzt haben. Ich habe das Buch geliebt. Klar gab es auch wieder ein paar Dinge, die mich ein bisschen gelangweilt haben, so zum Beispiel das Kapitel über die ganze Stammesgeschichte der Werwölfe und manchmal wirkten die Zwistigkeiten wie beispielsweise im Zelt sehr gestellt und wurde deshalb ein wenig ins Lächerliche gezogen. Ich hätte mir auch gewünscht, dass Edward sich in seinem ständigen inneren Konflikt zwischen dem überaus eifersüchtigen Freund und dem unnahbaren Vampir, der aus Rücksicht auf seine Geliebte auch Verzicht übt, damit Jacob auch die Möglichkeit bekommt, einiger ist. Aber so chaotisch ist die Liebe scheinbar.

Wiederum toll fand ich, dass einige Familienmitglieder der Cullens mehr in den Vordergrund getreten sind, so erfährt man erstmals etwas über die Vergangenheit von Rosalie und Jasper. Auch die Entwicklung von Bella, die sich nun ernsthafter mit ihrer möglichen Verwandlung in einen Vampir auseinandersetzt und die dadurch auftretenden Verunsicherungen haben ihre Personen authentischer und erwachsener gemacht. Sie sieht ein, dass Vampirsein und -werden mehr sind als nur ein Spielchen und was sie bereitsein muss für die Unsterblichkeit aufzugeben. Auch die Beziehung zu ihrem Traumvampir reift und ferner entwickelt sie für ihr Alter typische menschliche Bedürfnisse nach einer bestimmt Art von "Nähe". An der Stelle will ich aber nicht zu viel verraten; zu hoffen bleibt, dass die Autorin in ihrem nächsten Buch nicht zu konservativ vorgeht, wie man es aus einigen Interviews immer hört.

Ich wollte mich ja eigentlich kurz fassen... Schlussendlich möchte ich noch sagen, dass dieses Buch wirklich wundervoll und sehr romantisch ist, mit einem ordentlichen Schuss Gefühlschaos. Einen Fan muss ich mit meiner Rezension ja nicht erst überzeugen und allen andern Interessenten sei gesagt: Lesen und genießen, 5 Sterne, ein Traum!!!
Man darf gespannt sein wie es weitergeht.
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am 6. März 2008
Zwei Tage - Mehr Zeit brauchte ich nicht um den dritten Teil aus Stephenie Meyers Mystery-Reihe zu lesen. Im Grunde hätte ich es auch direkt an einem Stück verschlingen können, wenn mein Körper nicht um halb ein Uhr Nachts dringend nach Schlaf geschrien hätte...
"Bis zum Abendrot" ist wirklich gelungen, ich bin echt Fan dieser Reihe geworden! Trotzdem denke ich, kann ich objektiv genug bleiben um auch ein wenig Kritik an den richtigen Stellen zu üben.
Für alle, die noch unentschlossen sind, ob sie sich dieses Buch zulegen sollen oder nicht, versuche ich hiermit eine neutrale Rezension abzugeben:

Bewertung:

Dieses Buch lässt sich zweifellos ganz anders lesen als sein Vorgänger "Bis zur Mittagsstunde".
Es war schon komisch... Ich weiß genau auf welcher Page ich das erste Mal bewusst das Lesen unterbrochen habe, um meinen Augen eine kurze Pause zu gönnen - und zwar auf Seite 268 nach dem Kapitel "Legenden".
Und da war ich gleichermaßen positiv erstaunt, wie aber auch erschrocken...
Erstaunt war ich darüber, wie verdammt schnell das Lesen dieses Mal ging! Während ich mich bei dem letzten Buch an einigen Stellen zwingen musste weiter im Text zu gehen, ging das hier wie von selbst. Es hat unglaublich Spaß gemacht sich in die Geschichte hineinzuversetzen, keine Langeweile kam auf, nichts kam mir als überflüssig oder zu dick aufgetragen vor...
Und dennoch war ich einen Moment später sehr erschrocken, als mir eines bewusst wurde; WO, zum Henker, ist die verfluchte Storyline?! Auf welches Ziel soll dieser Band hinaus laufen?! Gibt es überhaupt ein Ziel?! Es war grotesk... Wie hat Meyer es vollbringen können über 250 Buchseiten vollzuschreiben, die gleichermaßen interessant und amüsant, wie aber auch nichtssagend und somit im Grunde doch überflüssig sind?! Bis zu diesem Zeitpunkt strotzt das Buch eigentlich nur von Hintergrundinformationen - vor allem über die Werwölfe... Was natürlich aufschlussreich, aber dennoch für die Story selber eben nicht von allzu großer Bedeutung ist.

Ob dies nun ein guter oder schlechter Punkt für das Buch ist, kann ich nicht genau beurteilen... Es hat mich persönlich etwas verwirrt. Aber da ich es alles andere als quälend fand zu lesen, verbuche ich diese Sache nicht als Abzug. Ich lasse sie einfach mal als neutrale Aussage im Raum stehen.

Wie die Story dann doch noch ihre Handlung findet und was genau alles passiert, möchte ich jetzt nicht verraten, das wäre unfair. Ich kann nur sagen, es war wieder überaus spannend! Ein toller Show-down ist wie in den beiden Vorläufern auch vertreten - einmalig gut und trotzdem leicht geschrieben, sehr dramatisch und mitreißend!

Ein wenig Kritik muss ich aber nun dennoch hinlegen, was aber nicht direkt die Storyline betrifft...
Was mir nicht gefallen hat, ist die charakterliche Entwicklung von Bella. Sie war schon in den anderen beiden Büchern immer die schutzlose und wehrlose Person... Was ja auch seinen Zweck erfüllt und einfach in die Geschichte rein passt. Aber - man kann es auch übertreiben! Am schlimmsten fand ich diese ständigen Bevormundungen... Auch wenn Bella alles Übel geradezu anzuziehen scheint, ist sie doch noch ein eigenständiger Mensch, der selber Entscheidungen treffen darf und auch SOLL! Sehr nervig war das manchmal und ich hätte mir da ein wenig mehr Wut und Mut von Seiten Bellas gewünscht... Aber nein, sie lässt es lieber über sich ergehen, als mit irgendwem Streit anzufangen...
Dieses Verhalten zieht sich durch das ganze Buch. Wer also im Verlauf auf Besserung hofft, den muss ich leider enttäuschen was diese Sache betrifft.

Was mich ebenfalls ab und an geärgert hat, war Bellas Begriffsstutzigkeit! Sie ist doch eigentlich eine wirklich scharfsinnige Person, aber manchmal dachte ich echt, sie hätte ein Brett vorm Kopf! Und damit meine ich nicht nur eine bestimmte Sache, die den Plot betrifft, sondern auch die Blindheit, die auf der zwischenmenschlichen Beziehung mit Jacob beruht...

Womit ich auch gleich zum nächsten Diskussionspunkt komme, der allerdings KEINE Kritik mehr ist, sondern eher das genaue Gegenteil...

Und zwar möchte ich ein paar Worte loswerden zu dieser Dreiecks-Misere zwischen Bella, Edward und Jacob... So wie es aussieht, bin ich eine der Wenigen, die dass alles NICHT als schlimm und blöd empfindet, im Gegenteil, dieses hin und her der Gefühle war ja wohl so was von spannend, wenn auch gleichermaßen bedrückend...!
Ich war so froh, dass Meyer den Charakter des Jacob nach dem heiklen Ende des zweiten Bandes nicht hat von der Bildfläche verschwinden lassen! Jake bleibt großer Teil der Geschichte - auf hinreißend entzückende, wie auch traurig tragische Weise...
Es hat mich sehr betroffen wie sich die Beziehungsverhältnisse zwischen den Dreien immer weiter zugespitzt haben - ich konnte Bella so gut verstehen und auch sie tat mir unglaublich Leid, selbst wenn sie eigentlich an dem ganzen Hickhack irgendwie am meisten Schuld hat! Die Liebe ist nun mal eine schwere Sache...
Aber auch was sich da zwischen Edward und Jacob entwickelt ist gleichermaßen seltsam bedrückend, wie auch zweifelsfrei einleuchtend!
Super gemacht, ehrlich... Allein für diese Beziehungskiste, die zu gleichen Teilen logisch wie auch fast schmerzhaft emotionsvoll geschildert ist, hätte Stephenie Meyer fünf Sterne plus verdient!

Und das Ende des Buches... Das hat mir dann den Rest gegeben!
Das hat mich wirklich getroffen. Vor allem weil ich beim besten Willen nicht sagen könnte, wie es jetzt weiter geht! Und das macht mich fast krank, ich will nicht, dass es wirklich so fortläuft, wie das Ende des Buches es jetzt vermuten lässt... Ich kann nur hoffen, dass das bloß ein Aufhänger ist um Spannung zu schaffen. Alles andere fände ich einfach nur traurig, auch wenn es in gewisser Weise - aus Jacobs Sicht - nachvollziehbar wäre...

Fazit:

Ich bin glücklich darüber, mit gutem Gewissen sagen zu können, dass "Bis zum Abendrot" wieder besser gelungen ist, als der zweite Band!
Und für alle Kritiker, die es ja so schade und geradezu schrecklich finden, dass Edward hier offensive Konkurrenz von Jacob bekommt, denen lass eines gesagt sein:
Wo lebt ihr denn?! Ich bin froh darüber, dass dieses Buch NICHT vor unzähligen Liebesschwüren zwischen Bella und Edward strotzt und Bella stattdessen eher ins Zweifeln gerät. Mein Gott, sie ist 18, es wäre viel unrealistischer wenn es sich tatsächlich völlig undramatisch zwischen den beiden weiterentwickelt hätte! Und dass man in diesem Band gar nichts mehr von der existenten Liebe zwischen Bella und Edward mitbekommt stimmt einfach nicht! Wer das behauptet, hatte wahrscheinlich die Augen zu beim Lesen...

Wie dem auch sei, mein Fazit für dieses Buch sind 4 Sterne.
Es ist besser als Band zwei, trotzdem kommt es an "Bis zum Morgengrauen" nicht ganz heran...
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am 25. Juli 2008
Wer ein echter Fan von Bella und Edward ist und dann auch noch das Buch Biss zum Abendrot kennt, der ist sicher genauso entsetzt wie ich. Bei diesem Buch wurden so viele für mich sehr wichtige Stellen aus dem Buch herausgelassen, dass es mich richtig schockiert. Die Hörbücher vom 1 und 2. Band höre ich immer wieder, aber hier beim 3. Teil fehlt mir so viel.... z.B. das Gespräch zwischen Edward und Jacob im Zelt, der Flug nach Florida usw.

Das hat dem Hörbuch wirklich geschadet. Bei diesen Büchern wäre eine Komplett-Lesung wirklich besser! Ich gebe dann ja lieber ein paar Euro mehr aus, als eine günstigere aber zerstörte Hörbuchausgabe zu bekommen.
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am 16. August 2008
... dass ich eine so schlechte Rezension abgeben muss. Aber wer wie ich Hörbücher auch und gerade dann gerne von den Büchern hört, die er vorher las, dem rate ich dringend, von diesem Hörbuch die Finger zu lassen.

Hier wurden einige der wichtigsten Passagen der Dialoge im Buch in einer Art und Weise zusammengeschnitten und gekürzt, dass es einfach keinen Spaß mehr macht.

Klar: Hörbuchlesungen sind im Regelfall angepasst und damit auch gekürzt. Aber: Das Buch ist nun mal deutlich länger als seine Vorgänger - warum muss der Inhalt des Hörbuchs dann, nur um in die Serie zu passen, trotzdem genau gleich auf 6 CDs runtergebrochen werden. Und das auch noch anscheindend von jemandem, der weder den Zauber noch die Entwicklung der Geschichte verstanden hat.
Ich schließe mich der obenstehenden Meinung an, gerne hätte ich ein paar Euro mehr ausgegeben, dafür aber eine vollständigere Version bekommen.

Um wenigstens noch etwas positives loszuwerden: Ulrike Grote ist eine wunderbare Sprecherin für die Geschichte. Vom ersten Teil an habe ich diese Stimme wirklich genossen. Sie bringt Bella super rüber. Daher die beiden Sterne oben und zwar nur dafür.

Insgesamt aber: Sicher eines der wenigen Hörbücher, die ich nicht mehr als einmal laufen lasse, lieber lese ich dann eben stattdessen immer wieder mal Eclipse als Buch.

Tut mir leid, aber das entspricht nun mal genau meiner Meinung. Und irgendwie habe ich immer noch die Hoffung, dass auch die Herausgeber sich ab und zu hier mal informieren, wie ihre Produkte ankommen und nach ehrlichen Kommentaren, beim nächsten Mal vielleicht vorher überlegen, was Sie tun.
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am 28. August 2008
Also dass die Biss-Hörbücher gekürzt sind, habe auch ich langsam begriffen! Doch dieses Hörbuch treibt es zu weit: Ganze Schlüsselszenen wurden nur kurz erwähnt oder wurden einfach weggelassen. Warum? Warum nur?

Für Fans, die die Bücher kennen, ist das Hörbuch vielleicht ein ganz netter Zeitvertreib. Aber jeder Ahnungslose sollte die Hände weglassen von diesen Gemetzel!

Dazu kommt noch, dass die Sprecherin sich auch nach zwei Biss-Büchern keineswegs gebessert hat, sondern sie ist sogar noch schlechter geworden: Ihre ständigen "Ich schlucke jetzt nur mal kurz die Spucke runter, rede aber mal trotzdem vorsichtshalber weiter"- Aktionen sind mir vorher noch nicht aufgefallen. In diesem Hörbuch waren sie unsagbar nervig!

Einziger Lichtpunkt: Jakobs Stimme! Wundervoll. Nur seinetwegen werde ich mir das nächste Hörbuch wieder anhören!

Tipp: Lieber die englischen Hörbücher hören! Auch wenn man nicht alles versteht, sind doch diese vollständig und die Sprecher verstehen ihr Handwerk! Und nebenbei trainiert man sein englisches Hörverständnis :-)
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am 11. März 2008
Von den beiden ersten Bänden war ich wirklich begeistert, aber jetzt im dritten lässt das merklich nach. Bis zur Hälfte ging es ja noch, obwohl mich da schon die ewigen Streitereien zwischen Edward, Bella und Jacob schon anfingen zu nerven. Ebenso werden die Beschreibungen ständig wiederholt oder die Liebkosungen vollziehen sich nach dem gleichen Schema. Das kann ja sein, aber dann könnte man sie etwas kürzen.
Schließlich verlegt sich die Autorin auf Hintergrundinformation nach dem Motto: "Jetzt erzählt doch jeder mal, woher er kommt. Ganz nett zu lesen, doch auch hier gilt eben: "Weniger wäre mehr gewesen".
Vor allem verliert die Autorin nun den Faden, auf einmal ist das Schuljahr um und die Abschlussprüfungen da. Bella schafft die Vorbereitung dazu an einem Tag- Wahnsinn! (An dieser Stelle schaut ich die vorangegangenen Seiten an, ob ich was verpasst habe.) Der Abschlussball bzw. die Zeugnisausgabe wird so schnell abgehandelt als wollte jemand ein paar Szenen vorspulen.
Dann soll es endlich spannend werden, die Bedrohung rückt näher, das Finale-der Endkampf naht, aber dazwischen, dabei und danach wird geredet, geredet und geredet. Das Thema: Edward, Bella, Jacob -die Liebe, die Eifersucht...Letztlich dreht sich das alles hin und her und nichts kommt voran. Am schlimmsten finde ich aber Bella. Wie Frau Meyer es geschafft hat aus diesem freundlichen Menschen ein zickige affektierte "Tussi" zu machen, ist kaum zu übertreffen. Denn obwohl Bella immer wieder ihre Liebe beteuert und wie schlimm es ist, dass andere für sie kämpfen und leiden müssen, sieht sie letztlich nur zu, treibt mehr oder weniger bewusst ihre Liebhaber in den Streit und ist unfähig sich zu entscheiden.
Statt selbstbewußter Frau, wirkt sie eher wie eine verhätscheltes "Gör", dass ab und zu mal meint, dass sie das so nicht gemeint habe.
Also, wie man merkt, bin ich ziemlich enttäuscht und kann nur hoffen, dass Stephenie Meyer im nächsten Band wieder spannender, logischer und phantasievoller wird.
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am 16. Oktober 2012
Nach einem großartigen ersten Band folgte ein eher schwacher zweiter Teil. Mit "Bis(s) zum Abendrot" ist es der Autorin allerdings wieder gelungen, das Niveau zum ersten Band wieder zu erreichen.

Die Geschichte wird wieder einmal gut und flüssig erzählt, dazu wird die Handlung immer spannender und actiongeladener. Allerdings muss man aber auch sagen, dass die Geschichte viel zu vollgepackt ist. Es gibt viele Handlungsstränge, die am Ende miteinander verbunden werden, aber dennoch wirkt es beim Lesen an einigen Stellen zu viel auf einmal. Da gibt es die Werwölfe, die ihre eigenen Probleme haben, die Dreiecksbeziehung zwischen Bella, Jacob und Edward, die angebliche Mordserie und Victoria, die es weiterhin auf Bella abgesehen hat.

Trotz der vielen Handlungsstränge gibt es dennoch ein paar interessante Dinge, die man in diesem Buch vorfinden kann, so kommt z.B. endlich mal Rosalie zu Wort. Obwohl sie ein eher wenig beachteter Charakter bislang war, mochte ich sie auf Anhieb, da sie ganz anders als die anderen Cullens wirkte. Nun, wo man mehr über ihre Vergangenheit und ihre Zeit als Mensch erfährt, kann man sie und ihre Ansichten immer mehr verstehen. Gleiches gilt für Jasper, der auch endlich mal zu Wort kommen darf und nicht mehr nur wie ein stiller Beobachter wirkt.
Gleichzeitig bekommen die Wölfe wieder weniger Aufmerksamkeit, was mir sehr gut gefällt, denn ich sehe die "Twilight"-Reihe nach wie vor als Vampirroman an. Zwar ist die Geschichte der Werwölfe ganz nett und auch die Verhältnisse untereinander sind ab und zu interessant, allerdings werde ich mit Werwölfen allgemein nie ganz warm.

Die Charaktere entwickeln sich weiterhin relativ gut. Zwar gibt es mit Jacob die große Ausnahme, die restlichen Charaktere entwickeln sich jedoch von Kapitel zu Kapitel. Auch wenn mich Bella sehr oft nervt, muss ich gestehen, dass sie immer reifer und mutiger wird. Zwar war der Mut von Anfang an vorhanden, allerdings wirkte vieles oftmals unbeholfen und naiv, was man nun kaum noch bei ihr vorfindet. Victoria halte ich nach wie vor für eine unglaublich gute Protagonistin. Obwohl sie meist nur im Hintergrund agiert, spielt sie dennoch eine wichtige Rolle und will nur eines: Rache! Ihr Ziel ist Bella, die jedoch von allen Seiten beschützt wird.
Bei Jacob ist immer noch das Problem vorhanden, dass er sich absolut nicht weiterentwickelt. Bei ihm habe ich eher das Gefühl, als würde er Rückschritte machen, denn er benimmt sich nach wie vor enorm kindisch und aufdringlich. Ich wüsste absolut nicht, wie ich mit ihm umgehen würde, wenn ich ihn in meinem privaten Umfeld hätte. Er hält sich zum Teil für unwiderstehlich und lässt dies auch stellenweise deutlich raus, besonders wenn es um Bella geht.

Auch das Ende hat es in sich. Die Handlung ist nach wie vor nicht abgeschlossen, viele Fragen kommen weiterhin auf und es wird immer spannender. Dazu wird am Ende eine gewisse Bree Tanner vorgestellt, die zwar nur kurz auftaucht, der aber dennoch eine ganze Geschichte gewidmet wird. In "Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl - das kurze zweite Leben der Bree Tanner" wird ihre Geschichte erzählt und man erhält weitere Einblicke zu "Bis(s) zum Abendrot", allerdings aus ihrer Sicht. Für Twilight Fans ein toller Zusatzband, für Gelegenheitsleser ist es jedoch nicht unbedingt spannend.

Mit dem Cover bin ich leider nicht warm geworden. Zwar erinnert dieses Cover nicht mehr zu sehr an einen historischen Roman, dennoch gefällt mir das Originalcover deutlich besser. Sehr schön sind allerdings die vielen Rottöne. Die Kurzbeschreibung liest sich toll und macht Lust auf mehr.

Insgesamt ist "Bis(s) zum Abendrot" ein Teil, der mir ganz gut gefallen hat. Zwar reicht dieser aufgrund seiner vielen Handlungsstränge nicht ganzcan den ersten Band heran, aber dafür ist es deutlich besser als der zweite Teil. Ein Muss für Twilight Fans!
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am 21. Juni 2009
Zugegeben bin ich ein Fan der Twilight-Reihe. Ich mag die Story und die Idee die dahinter steckt. Deshalb habe ich Twilight und New Moon sehr gerne gelesen. Ich mochte die Komplikationen und Widersprüche in der Beziehung von Edward und Bella und war gespannt, wie sie diese nun bewältigen würden.

Leider scheinen die Bücher mit jedem Band schlechter zu werden. Band 2 war meiner Meinung nach bereits etwas schwächer als der Erste gewesen, Band 3 hat mich allerdings tief enttäuscht.

Es war zeitweise sogar sehr frustrierend für mich dieses sehr schlecht und oberflächlich geschriebene Buch zu lesen. Die Handlung ist dünn und teilweise sehr langatmig.
Die Hauptcharaktere Edward, Bella und Jacob zeigen keinerlei Entwicklung auf, sie agieren größtenteils wie 12jährige und fangen nach einer Weile mit ihrem ewigen "Es ist alles nur meine Schuld." tierisch an zu nerven. Es gibt keinerlei Tiefgang in diesem Buch - alles wird in schnulzig naivem Gesülze zerredet. Alles geht ohne Probleme und Verluste gut und niemand kommt ernsthaft zu Schaden. Dabei hätte die interessante Konstellation Edward-Bella-Jakob so viel mehr Spielraum gegeben, die Charaktere weiter zu vertiefen. Schade.
Enttäuschend leider auch, wie das Aufeinandertreffen mit den Volturi beschrieben wird. Ich dachte wirklich, ich fall vom Glauben ab als dieser von Beginn des Buches gezogene Spannungsbogen mit dem Actiongehalt eines Teekränzchens verpuffte. Das Aufeinandertreffen von Edward und Victoria (von einem Kampf möchte ich an dieser Stelle nicht sprechen...!) wird ebenso enttäuschend in ein paar niedlichen Absätzen im Teletubbie-Stil abgehandelt.

Ich bin mit Sicherheit kein Fan von harter Action - aber dieses Buch ist so voll von rosa Tüll, niedlichen Flauschi-Bärchen und unschuldigem Ringelreih-tanzen, dass mir schlecht wurde.
Ich bin ehrlich sauer, was aus der Story gemacht wurde. Ich wünschte, sie hätte nach dem ersten - spätestens zweiten - Buch einfach die Finger vom Schreiben gelassen...

2 Sterne gibts für die magere Hoffnung, dass Band 4 besser ist und einen halbwegs würdigen Abschluss bietet.
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am 23. Februar 2008
Da dieses Buch bisher fast ausnahmslos in den Himmel gelobt wird, ist es wohl an der Zeit, meinen Standpunkt zu vertreten, denn ich kann all den Lobeshymnen nicht mal ansatzweise zustimmen. Nachdem ich den ersten Band gelesen hatte, war ich restlos begeistert und auch den zweiten habe ich geliebt, aber leider habe ich immer vergebens auf eine Entwicklung der Charaktere gewartet, was in diesem 3. Band seinen Höhepunkt erreicht hat.

Fangen wir mit Bella an: Sie ist zweifellos die nervigste, nutzloseste, selbstsüchtigste und schwächste Protagonistin aller Zeiten. Das war zu Anfang vielleicht noch akzeptabel, weil sie als verletzliches Schulmädchen einen Kontrast zum großen, starken Edward darstellen sollte, aber mittlerweile ist es äußerst nervtötend, wie sie nichts anderes tun kann, als sich beschützen zu lassen. Bin ich die Einzige, der auffällt, dass Bella keine anderen Hobbys, Interessen oder Zukunftspläne hat, als Vampir zu werden? Frauen werden in unserer heutigen Gesellschaft leider immer noch zu häufig als schwach abgestempelt und Bella erfüllt dieses Klischee ebenfalls perfekt. Immer dreht sich alles nur um die eine Frage: Wie kann man Bella beschützen, die ja nichts allein zustande bringt?
Das bringt mich zum nächsten Punkt: Alles und jeder liebt Bella. Jacob, Edward, alle Vampire (auch James und die Volturi), Angela, etc. Nur frage ich mich nach dem Grund dafür. Bella ist nervtötend, von fast allem und jedem genervt, trampelt auf den Gefühlen ihrer Mitmenschen herum und ist auch nicht gerade eine Schönheit. Wieso läuft ihr dann jeder hinterher?

Weiter zu Edward, dem perfekten, großartigen, wunderschönen Vampir, der doch wirklich seit 100 Jahren kein Date hatte, obwohl er die Verkörperung von Schönheit ist. Allein diese Tatsache ist regelrecht lächerlich und unglaubwürdig und meiner Meinung nach hätte es der Story eine viel interessantere Wendung gegeben, wenn durch Rosalie vielleicht einige Schatten aus seiner Vergangenheit zum Vorschein gekommen wären. Aber nein, Edward ist ja Mister Unfehlbar, der seine einzige große Liebe wie ein Stalker beschützen will. Wäre ich an Bellas Stelle gewesen, hätte ich eine einstweilige Verfügung gegen ihn erworben, spätestens als er sie von Alice beschützen lässt, ihr Auto lahmlegt, etc. Seine übertrieben beschützerische Ader lässt Bella nur noch verletzlicher wirken und das widerrum ist absolut ermüdend auf die Dauer.

Und weil Edward seine Bella ja so sehr liebt, will er sie natürlich auch heiraten. Einfach so mal eben schnell, obwohl er weiß, dass es zwischen ihr und Jacob gefunkt hat. Also mal ehrlich, welcher Mann würde das tun, wenn er weiß, dass es in der Beziehung ohnehin schon kriselt? Bellas einziges Problem mit dem Heiratsantrag ist dagegen, was die Leute wohl dazu sagen werden....Dieses Verhalten erinnert eher als ein Kleinkind als an ein 19-jähriges Mädchen, aber dass sie nicht die Klügste ist, wissen wir ja alle.

Da muss man schon sagen, dass Stephenie Meyers Lieblingscharakter Jacob noch am realistischsten ist, obwohl ich ihn hasse, weil er fast noch nerviger als Bella geworden ist. Aus dem netten, kleinen Jungen aus Band 1 ist ein arroganter, selbstsüchtiger Macho geworden, der mit allen Mitteln um sein (verletzliches, dummes, wegen jeder Kleinigkeit weinendes) Mädchen kämpft. Natürlich liebt sie ihn auch, weil im Universum von Biss zum Abendrot natürlich jeder jeden liebt und Bella das gefragteste Mädchen des Jahrtausends ist. Mary Sue lässt grüßen, sag ich da nur.

Dabei scheint keiner zu bemerken, dass Alice ein weitaus sympathischerer Charakter ist. Sie ist witzig, spritzig wie immer, aber natürlich geht sie Bella (wie alles andere) immer auf die Nerven. Unverschämterweise nimmt sie sich die Frechheit heraus, bei den Hochzeitsvorbereitungen zu helfen und eine Party für Bella zu organisieren, wofür sie von Miss Universum Bella natürlich zurechtgestaucht wird. Jeder andere an Alices Stelle hätte Bella für diese Undankbarkeit aus dem Haus geworfen, aber neeeiiin, Bella hat natürlich immer Recht!

Das gesamte Buch dreht sich eigentlich nur um die eine Frage: "Wie kann man Bella beschützen?" Jede Handlung führt nur in die Richtung, die perfekte, großartige und dabei endlos nervtötende Bella zu schützen, die fröhlich auf den Gefühlen ihrer beiden Verehrer Edward und Jacob herumtrampelt, die ihr alles verzeihen. Schlussendlich entscheidet sie sich dann auch nur für Edward, um mit ihm schlafen zu können, was mich ernsthaft in Überlegungen brachte, ob Stephenie Meyer WOLLTE, dass man Bella verabscheut. Ich zumindest tu es jetzt, denn ich habe kaum Hoffnungen, dass sie im letzten Band noch eine Entwicklung durchmacht. Sie wird wohl das schwache, verletzliche, ständig heulende und sich selbst bemitleidende Mädchen bleiben, um das sich alles dreht und die von allen geliebt wird. Der ach so perfekte Edward wird sie weiterhin mit seinem Leben beschützen, auch wenn er dafür notfalls die ganze Weltbevölkerung ausrotten müsste, und Jacob wird andere Mädchen so lange mit seinen "leidenschaftlichen" Küssen überfallen, bis sie sich eingestehen, ihn zu lieben.

Ganz offensichtlich ist die Autorin nicht in der Lage, ihre Storyline und ihre Charaktere eine wirkliche Entwicklung durchmachen zu lassen, darum hätte sie es einfach bei einem ersten Band belassen sollen. Aber anscheinend gibt es genug Menschen, die (wie jedes andere Lebewesen, ob Vampir, Wolf oder Sterblicher) die verletzliche, selbstsüchtige Prinzessin Bella lieben.
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am 9. Februar 2016
Die Twilight-Saga war in aller Munde, daher auch mein Kauf. Ganz nett, und wenn man einmal angefangen hat, muss man auch weiterlesen. Für meinen Geschmack ist die Beziehung zwischen Bella und Edward allerdings viel zu kitschig.
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