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Kundenrezensionen

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am 15. März 2000
Wir, die Klasse 6d des Gymnasiums Icking, lasen im Deutschunterricht diesen spannenden Kriminalroman von Andreas Steinhöfel. Fast alle waren am Ende begeistert. Der Roman spielt in Berlin und handelt davon, wie drei Jugendliche in unserem Alter zufällig eine Entführung mitbekommen. Da sie keine Beweise für das Verbrechen haben, glaubt ihnen die Polizei die Geschichte nicht. So spüren sie allein den Entführern nach. Dabei aber geraten sie mitten in die abenteuerlichsten Situationen. Mit viel Glück und detektivischem Geschick meistern sie die gefährlichsten Augenblicke. Das Buch ist nicht nur spannend,sondern auch sehr interessant: Wir lernten Berlin und besonders die Museumsinsel kennen. Im Unterricht sprachen wir über die Probleme, die Jugendliche heute haben, über die Beziehungen zu den Eltern und das Thema Diebstahl. Gut gefiel uns auch, wie die Gefühle der drei Möchtegern-Detektive zueinander beschrieben werden, wie sie Freundschaft, Eifersucht und Liebe erfahren.So brachte uns die Geschichte zum Nachdenken über uns selbst. An einigen Stellen ist die Handlung jedoch nicht ganz glaubhaft, etwa wie sich Guddie auf der Plattform des Französischen Domes rettet oder Olaf den Sturz in den Kolk überlebt. Das gefiel uns nicht so sehr. Wir lernten bei dieser Klassenlektüre auch, worauf es ankommt, wenn man eine Geschichte gut erzählen will. Der Autor versteht viel davon. Wir, die Klasse 6d des Gymnasiums Icking, halten dieses Buch für sehr geeignet als Klassenlektüre.
Nathalie Last Icking
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am 8. Juni 2006
Der Jugendroman "Beschützer der Diebe" von Andreas Steinhöfel (geboren 1962 in Battenberg) ist einfach geschrieben, sodass der Leser problemlos durch den Roman geführt wird. Während des Lesens wird man von der Spannung der Erzählung mitgerissen und von einer sehr interessanten Handlung überrascht, im Rahmen derer z.B. drei Freunde Zeuge einer Entführung werden. Dank der in der Geschichte erwähnten Bauwerke kann man sich die Handlungsorte gut vorstellen.

Meiner Meinung nach ist das Buch sehr spannend geschrieben und hat einen inhaltlichen Realitätsbezug, da das Klauen bei Jugendlichen oft ein Problem ist.

Weiterhin stimmt das Preis-Leistungsverhältnis, da das Buch nicht zu teuer ist. Dieses Buch würde ich jederzeit weiterempfehlen, weil es einfach zu lesen ist und dabei Spaß macht. Der Inhalt ist interessant für jeden Jugendlichen.
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am 6. April 2013
Das Buch „Beschützer der Diebe“ ist ein Kinderkrimi und wurde von Andreas Steinhöfel geschrieben. Der Verlag des Buches ist der Carlsen Verlag.
Es hat 299 Seiten, kostet 5,95 € und wurde 2007 herausgebracht.

Durch ein Verfolgungsspiel quer durch Berlin geraten drei Freunde in ein gefährliches und spannendes Abenteuer. Alles fängt mit einem Zettel, auf dem nur ein paar Zahlen, Buchstaben und eine ungleichmäßige Zickzack-Linie stehen, an.
Dahinter versteckt sich aber mehr, als man denkt.
Der Autor schafft es mit viel Spannung und gut gesetzten Szenenwechseln, dass der Leser das Buch nicht mehr aus der Hand legen will.

Die 12-jährige Dagmar Kreuzer (Dags) ist genervt, weil der Familienurlaub gerade geplatzt ist und sie sich mit ihrer Cousine Gudrun Berger (Guddie) treffen soll.
Gudrun ist vor einem halben Jahr nach Berlin gezogen, weil ihre Eltern sich getrennt haben. Die dritte Hauptperson ist Olaf, er ist 13 Jahre alt und hat eine innere Stimme, die ihn zum Klauen anspornt. Auf der Flucht vor einem Kaufhausdetektiv stößt er mit Guddie zusammen. Sie unterhalten sich und beschließen, zusammen mit Dags etwas zu unternehmen. Bei dem Verfolgungsspiel, für das sie sich dann entscheiden, werden sie zufällig Zeugen einer Entführung. Die Polizei glaubt ihnen nicht und so „ermitteln“ die drei auf eigene Faust. Dabei geraten sie in wirklich gefährliche Situationen, denn die Entführer entdecken die Kinder und verfolgen sie. Nach und nach kommt heraus, dass zusätzlich zu der Entführung ein weiteres Verbrechen geplant ist, das die drei verhindern wollen.
Die Geschichte spielt an verschiedenen Orten Berlins, ein großer Teil auf der Museumsinsel und im und unter dem Pergamonmuseum.

Mir hat an der Geschichte sehr gut gefallen, dass sie so spannend ist - eine richtige Abenteuergeschichte. Die durch die Zickzacklinie angezeigten Szenenwechsel sind zwar manchmal störend, aber dadurch will man immer wissen, wie es weitergeht. Man kann sich auch Berlin ganz gut vorstellen, da die Orte gut beschrieben werden. Olafs Einstellung zu Bernd und seinem Freund, die die Kinder bei ihrer Detektivarbeit unterstützen, bringt den Leser dazu, sich Gedanken über Toleranz zu machen. Denn er wirft seine Vorurteile weg und vertraut sich Bernd sogar an. Die Kinder hatten den homosexuellen Fotografen Bernd Wörlitzer im Rahmen ihrer Recherchen kennengelernt.
Man will auch wissen, wie die Liebesgeschichte zwischen Guddie und Olaf ausgeht.

Ich würde das Buch empfehlen für die Leute, die spannende Bücher mögen, aber auch für die, die Liebesgeschichten gern haben. Das Buch würde ich auf 6. und 7. Klässler einschränken, weil es doch manchmal nicht ganz einfach ist.

Konstantin Duwe, Klasse 6c, Gymnasium Bornbrook (HH)
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am 29. Dezember 2013
Als allererstes will ich sagen, Ich bin ein wirklich großer Fan von Andreas Steinhöfel. Deswegen kann ich nicht ganz so objektiv auf dieses Buch schauen.

Ich finde diese Geschichte hat etwas wunderbares an sich. Diese Beschreibungen vom alten Berlin, die historischen Hintergründe und Die Geschichte über das Zusammenkommen von drei komplett verschiedenen kids.

Mir gefällt dieses Buch sehr gut da es mich persönlich selbst an meine Studienzeit in Berlin erinnert.
Meiner Meinung nach hat Andreas Steinhöfel in diesem Buch Gefühle, Spannung und historischen Inhalt vereint und gerade deswegen ist dieses Buch ein Meisterwerk.
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am 11. Januar 2005
Das Buch "Beschützer der Diebe" von Andreas Steinhöfel hat mir sehr gut gefallen, weil es nicht nur von einer Entführung handelt sondern auch von Freundschaft, Eifersucht und Liebe.
Für den Leser irritierend ist die Erzählung des Verfassers. Die häufigen Wechsel zwischen den Personen verlangen von dem Leser ständige Aufmerksamkeit. Von dem Leser wird Konzentration erwartet, wenn er am Ende den Lauf der Dinge nachvollziehen will. Auch hätten einige Bilder im Buch erscheinen können. Schade ist, dass das Ende so knapp ausgefallen ist. Man hätte noch erwähnen können, was mit den drei Detektiven nach der Fallauflösung geschieht, zum Beispiel ob Guddie und Olaf zusammenkommen und ob Dags und ihre Ratte Romeo reich und berühmt werden. Was mit Griffith geschieht ist ebenfalls unklar. Schön war, dass viel von Berlin erwähnt wurde. Alles in allem wurde das Buch spannend und realistisch erzählt und ist für Kinder ab 12 Jahren empfehlenswert.
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am 5. Januar 2016
Auf dieses Buch wurde ich durch den Autorennamen aufmerksam (Steinhöfel hat auch „Rico und Oskar“ geschrieben), zudem kam mir der Titel bekannt vor. Es stellte sich aber dann heraus, dass ich es mit dem Buch „Herr der Diebe“ von Cornelia Funke (wurde verfilmt) verwechselt habe.

Das Buch handelt von drei Kindern, die in Berlin ein Abenteuer erleben, als ein gewissenloser Geschäftsmann ein Kunstwerk aus dem Pergamon Museum stehlen will. Dag, Guddie und Olaf stellen Nachforschungen an und bringen sich am Schluss in große Gefahr.

Die Geschichte bietet dem jungen Leser vieles an. Da ist die 13-jährige Guddie, die aus einer Kleinstadt bei Frankfurt mit ihrer Mutter nach Berlin zieht, nachdem ihre Eltern sich scheiden gelassen haben. Guddie hat Probleme sich in der Stadt zurechtzufinden, hat noch keine richtigen Freunde gefunden, auf der Schule ist noch einiges ungewohnt und auch die Scheidungs-Situation belastet sie. Olaf, ein gleichaltriger Junge, hat ganz andere Probleme, er hört Stimmen im Kopf, die ihn zu Diebstählen anleiten. Er kommt aus einem reichen Elternhaus, sieht seine Eltern aber kaum und erhält nicht sonderlich viel Aufmerksamkeit. In Dags Familie ist alles in Ordnung, ihr Vater ist Wissenschaftler und das hat auf sie abgefärbt: sie experimentiert sehr gerne, liest viel und versucht ihre Ratte Romeo zu dressieren. Mit ihrer Intelligenz eckt sie aber oft an. Man sieht, jeder der Dreien hat mit anderen Schwierigkeiten zu kämpfen. Dazu sind es alle Teenager und eine kleine Liebelei bahnt sich an, und Konflikte die sich aus allen ihren Problemen und Nöten zusammensetzen, sind natürlich vorprogrammiert.

Der Handlungsort ist zum großen Teil rund um das Pergamon-Museum in Berlin. Erwachsene Berlin-Kenner werden sicherlich die ein oder andere Ecke beim Lesen erkennen, und Kinder kann so Berlin und das Museum näher gebracht werden.

Ganz wie nebenbei wird interessantes historisches Wissen vermittelt, sei es nun im Pergamon-Museum oder in Berlin selber. Auch die Bedeutung einiger Fremdwörter wird wiedergegeben, da die intelligente Dag ihre Freunde damit nervt.

Anschaulich kann sicherlich die Tatsache sein, dass es in der Geschichte kein Handy oder Recherchen am Computer gibt. Das Buch ist von 1995 (?), und so schleicht sich auch noch das ein oder andere Relikt aus der DDR-Zeit ein, wie z.B. ein Trabbi (obwohl es den ja heute auch noch zu sehen gibt) oder architektonische Besonderheiten. Die Relikte beziehen sich auf die Zeit 2-3 Jahre nach dem Mauerfall. Bezahlt wurde in DM, nicht in Euro.

Ein Spannungsbogen zieht sich durch Beobachtungen und Verfolgungsjagten in ganz Berlin so ziemlich von Anfang bis Ende. Und am Schluss wird es richtig gefährlich.

Eine ausführliche Inhaltsangabe findet ihr auf meinem Blog kibureich.

Fazit:
Die Geschichte hat einen ruhigen und -im positiven Sinne- spröden Erzählton. Gerade bei den Problemen der Kinder oder bei den zwei Verliebten hätte ich mir einen weniger knappen Schreibstil gewünscht. Sie lässt sich einfach lesen. Besonders interessant empfand ich das Setting in Berlin, und ich liebe einfach kulturhistorische Aspekte in Kinderbüchern, wie hier vom Pergamon-Museum. Dies wäre eine Möglichkeit vor oder auch nach einem evtl. Urlaub in der Hauptstadt Kinder mit diesem literarischen Lesefutter zu versorgen. Es erinnerte mich ein wenig an Erich Kästners „Emil und die Detektive“. Ganz nebenbei wird verschiedenartigstes Wissen vermittelt, das Interesse an Kulturgütern geweckt und einige Fremdwörter erklärt. Auch werden etliche Probleme im Teenager-Alter angesprochen wie erstes Verliebtsein, Diebstahl, Probleme mit Eltern und Geschwistern und verschiedene Familienkonstellationen.
Alles in allem ein solides Kinderbuch das auf mehreren Ebenen anspricht. Es ist Lesefutter für Wissbegierige Kinder und ebenso für solche, die Abenteuer und Detektivromane mögen.
Allein wegen der sperrigen Erzählsprache gab es von mir einen Punkt Abzug.
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am 25. Februar 2008
Wir die Klasse 7c, lasen Beschützer der Diebe als Klassenlektüre. Hier einige Meinungen der Schüler dazu:

Julia
Ich fand das Buch spannend und sehr gut. Es wurde auf allen Seiten abwechslungsreich geschrieben. Manchmal war es langweilig, es war aber auch sehr lustig und manchmal traurig. Der Autor hat es abwechslungsreich geschrieben, so dass es erst spannend war, dann die Spannung wegnahm und wieder zunahm. Das fand ich gut. Das Buch kann ich nur empfehlen zu lesen.

Juliane
Ich finde das Buch Beschützer der Diebe" von Andreas Steinhöfel o.k. Das Buch fand ich am Schluss spannend. Aber eines gefiel mir nicht so gut, dass man nicht erfährt wie es den Hauptpersonen Guddie, Olaf, und Dags weiter geht. Ich würde dieses Buch allen empfehlen, denen Bücher über Liebe, Freundschaft, Entführung und Eifersucht gefallen. Denen wird es bestimmt gefallen.

Karina
Das Buch fand ich eigentlich ganz gut. Es ist spannend und aufregend. Aber mir gefiel nicht wie der Autor an den spannendsten Stellen abbrach und ein neues Kapitel begann. Ich finde das Buch ist für 12 bis 14 jährige spannend und gut geschrieben.

Sabrina
Ich fand das Buch Beschützer der Diebe" sehr spannend und gut. Der Autor gab den Hauptdarstellern tolle Namen und jedes Kapitel hörte immer spannend auf. Es war aufregen. Anfangs gefiel es mir nicht, weil die Hauptpersonen erstmal lange vorgestellt wurden. Doch das Ende war sehr gut. Ich würde es jedem empfehlen der gerne spannende Krimis liest.

Letifa
Dieses Buch ist langweiliges, da mir die Spannung fehlte. Die Namen sind albern. Es hat zu viele Seiten. Die Namen der Kapitel sind nicht gut gewählt. Man kann sich unter dem Titel des Buches Beschützer der Diebe" nichts vorstellen. Man wird nicht motiviert weiter zu lesen. Es hat zu viele Kapitel und es macht keinen Spaß dieses Buch zu lesen. Diese Buch ist nicht zu empfehlen.
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am 2. März 2011
Story:
Im Buch, Beschützer der Diebe" von Andreas Steinhöfer, geht es um Dagmar und ihre Cousine Gudrun, die auf der Straße Olaf kennenlernen. Eigentlich wollten Dagmar und Gudrun in den Zoo. Nun spielen sie aber ein Spiel mit Olaf. Das Spiel, welches sie spielen, ist das jeder eine Person verfolgen muss. Gudrun verfolgt einen Mann im grauen Anzug. Sie läuft ihm sehr lange hinter her. Auf der Museumsinsel kommt ein weiterer Mann mit Glatze hinzu. Als sie und der Mann auf einer Brücke sind, geschieht etwas Spannendes. Doch das wollen wir euch nicht sagen. Im Verlauf des Buches geschehen noch sehr aufregende Sachen. Eine Person stirbt sogar fast. Jetzt haben wir aber genug erzählt. Lest selbst und lasst euch mitreißen.

Hauptpersonen:
Die Hauptpersonen sind Dagmar Kreuzer, die fasst immer ihre Ratte namens Romeo bei sich hat.

Eine weitere Hauptrolle hat Gudrun, sie ist die Cousine von Dagmar und gerade erst nach Berlin gezogen. Die letzte Hauptrolle hat Olaf, der sehr geheimnisvoll ist.

Autor:
Der Autor heißt Andreas Steinhöfer. Von ihm haben wir noch nichts gelesen, waren aber doch sehr angetan.

Urteil:
Wir fanden das Buch gut, würden es aber kein zweites Mal lesen, weil es an einigen Stellen zu ausführlich ist.Deshalb geben wir nur drei Sterne.

Wir empfehlen das Buch Mädchen und Jungen, die zwischen 10 und 14 Jahre sind. Auch allen Kindern ist es zu empfehlen, die gerne ausführliche Geschichten lesen.

(Ann-Christin und Timo, Klasse 6/5)
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TOP 1000 REZENSENTam 14. Mai 2011
Als Hörbuch ist die Geschichte "Beschützer der Diebe" ein besonderer Genuss, wird sie doch von Gustav Peter Wöhler auf hervorragende Weise gelesen. Leider handelt es sich um eine gekürzte Fassung dieses spannenden Kinderkrimis.
Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die drei Kinder Dagmar (mit Ratte Romeo), Gudrun und Olav. Sie sind alles andere als Helden in ihren jeweiligen Leben und sozial wenig kompatibel. Dagmar kommt aus einem Wissenschaftlerhaushalt und hat nur verrückte Experimente im Kopf, ihre Cousine Gudrun hat sich noch nicht von der Scheidung ihrer Eltern erholt und Olav klaut, weil sich sonst keiner um ihn kümmert. Freunde sind die drei nicht. Das werden sie erst, als der Zufall sie zusammenwürfelt und Gudrun Zeuge einer Entführung wird. Weil die Polizei nicht auf die Kinder hören will, nehmen sie den Fall kurzentschlossen selbst in die Hand. Dabei merken sie, dass sie sich in ihren Fähigkeiten gut ergänzen und eigentlich gut verstehen. Und nebenbei kommen sie der Lösung des Falls immer etwas näher.
Andreas Steinhöfel erzählt eine spannende Geschichte, vielleicht in der Tradition der 5 Freunde, und gibt noch eine Prise Gesellschaftskritik hinzu, wie man es von ihm gewöhnt ist. Gleichzeitig hat er ein Auge für außergewöhnliche Menschen. Ich empfehle die Geschichte gern ab 10, muss aber sagen, dass sie etwas harmloser ist als seine anderen.
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am 14. Januar 2015
Dags ist die Tochter eines Wissenschaftlers und führt selbst schon Experimente mit ihrer kleinen Ratte Romeo durch. Ihre Cousine Gudrun zieht nach der Trennung ihrer Eltern mit ihrer Mutter nach Berlin. Und Olaf ist ein kleiner Dieb, der immer mal wieder etwas aus Läden mitgehen lässt. Als Dags und Gudrun im Berliner Zoo verabredet sind, stolpert Olaf bei seiner Flucht vor einem Ladendetektiv über Gudrun. Kurzerhand lädt er sie als Entschuldigung zu einem Eis ein.
Nachdem Dags zu den beiden stößt, schlägt Olaf ihnen ein Spiel vor: jeder von ihnen soll sich eine Person heraussuchen und diese eine Zeitlang verfolgen, um so viel um diese Person herauszufinden wie möglich. Was wie ein „Räuber und Gendarm“-Spiel beginnt, wird zu bitterem Ernst, denn der Mann, den Gudrun verfolgt, wird entführt.

Andreas Steinhöfel hat eine ganz wunderbare Art, Berlin zu beschreiben und dies mit einem spannenden Krimi zu verknüpfen, denn der Autor ist ein Meister der Cliffhanger. Zudem sind die Charaktere ganz wunderbar gezeichnet. Kurz gesagt: ein rundum gelungener Krimi für Groß und Klein.
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