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668 Rezensionen
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153 von 164 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Harry Potters Hinterlassenschaft
Die Hinterlassenschaft des Harry Potter:

Ein Kloss im Hals!
Joanne K. Rowling hat versprochen, dass dies das letzte Ihrer Bücher um den Zauberlehrling wird. Ich habe dass Buch gelesen und weiss nun, dass sie sich dran halten wird. Es wird Kritiker geben, die dieses und jenes an dem Buch finden werden. Es kann wohl nicht anders sein. Auch mir liegen...
Veröffentlicht am 29. Oktober 2007 von Alf

versus
38 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Erwachsenenausgabe enttäuschend
Ich möchte mich hier nicht über den Inhalt der Harry Potter Bände auslassen, diese haben mir alle sehr gut gefallen, obwohl ein deutlicher Unterschied im Schreibstil zwischen den ersten vier und den letzten drei Bänden zu spüren war.
Da mir die Umschlaggestaltung der "Normalausgabe" nicht gefällt, habe ich mich dafür entschieden,...
Veröffentlicht am 3. November 2009 von Holger S.


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26 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überraschend, berührend... Versöhnend, 31. Oktober 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der sagenumwobene Potter-der-Letzte mit den leider dazugehörenden Wer-stirbt-Spekulationen...

Ich bin überrascht, wie dicht und berührend Rowling dieser Band gelungen ist! Die Entwicklungen gerade kleiner Figuren... Kreacher, Dobby... Sicher HÄTTE noch manche Figur mehr beleuchtet werden KÖNNEN... aber... Da musste sich Rowling bei ihrem eigenen Figurenreichtum denn doch entscheiden. Und irgendwie dürfen Leser ja auch mal selbst phantasieren.

Daß Snape rundum rehabilitiert wird, habe ich ja erwartet. Aber seine Liebe zu Lilly überraschte mich denn doch. Zumal diese ja stark gewesen sein muß - er hatte danach ja keine "Schwächen" mehr...

Überhaupt - wie nahezu jede Figur was menschlich-mitfühlendes erhielt, war schon klasse! Die ersten Rührungstränen tropften bei mir, als Kreacher näher beleuchtet wurde. Dann Dobbys Schicksal. So herrlich nebenbei, wie ER als Elf was kann, was die tollen Zauberer nicht können... und damit Leben rettet...

Schöne Botschaft: Fremde, unterlegen empfundene Arten haben, wenn man hinschaut, durchaus ihre Stärken, die wir nicht haben. Auch schön bei den Kobolden beschrieben. Und wie arm man sich macht, wenn man nur SEINS gelten läßt.

Daß Harry Malfoy rettet, gefiel mir auch, Besonders, daß das nun nicht in kitschigen Dankes-Leistungen ausgewalzt wurde. Malfoys Mama hält in einem entscheidenden Moment zu Harry - als sie seinen Tod bezeugt - und gut ist.

Harrys freiwilliger Tod... sein Dialog in der Zwischenwelt mit Dumbledore... Diesmal empfand ich das nicht so AUA wie z.B. im Teil 5. Diesmal war es so menschlich... Und dieses widerlich-bemitleidenswerte Babywesen berührte mich stark. Die niegewollte Tom-Riddle-Seele.

Die Idee, man könne Seelenzerrissenheit wieder gutmachen... mit Reue. Klingt kitschig. Aber der Zusatz: Dieser Prozeß wäre so schmerzlich, daß er kaum zu ertragen wäre... schon wieder realistisch.

Wäre hier nur Liebe die Antwort gewesen, wäre ich enttäuscht gewesen. Aber es ging ja auch um Erkennen, Akzeptanz, Ehrlichkeit, Anderes-so-lassen-können.

Beim hier manchmal kritisierten letzten Kapitel argwöhnte ich auch eine amerikanische Alles-ist-gut-Botschaft. Doch zwei Sachen warfen mich um:
1) Auch Malfoy steht am Bahnhof und hat Familie, zu Potter ist er kühl, aber es ist ok. 2) Harrys Jüngster, Albus (benannt nach Dumbledore) heißt Albus Serverus... Und MUSS nicht nach Griffendor, auch Slytherin ist ok...

Das Versöhnliche berührt mich sehr. Und Rowlings Geschick, hier keinen Einheitsbrei zu erzeugen. Unterschiede sind noch da. Und sie dürfen sein.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein gutes Ende?, 9. April 2009
Bei Rowlings letztem Buch der "Harry Potter"-Serie wollte sich über weite Strecken keine rechte Lesefreude einstellen; wenn doch welche aufkam, blieb dies auf einzelne Abschnitte gegen Ende des Buches begrenzt.
Ich habe den Eindruck, es gelingt der Autorin nicht, das Jugendbuch "Harry Potter" in die Welt der Erwachsenen zu überführen, was zweifellos durch das ernste und auch politische Thema geboten erscheint. Vieles der Jugendwelt Verhaftete und bisher Bewährte scheint in dieser neuen Umgebung mit neuen Vorzeichen auf einmal nicht mehr zu passen, vieles wirkt abgegriffen, verbraucht, unglaubwürdig oder klischeebeladen und hätte konsequent weiterentwickelt werden müssen. So bleibt es bei einer unausgegorenen Mischung von Elementen, die beide Welten irgendwie miteinander zu vereinbaren suchen und doch zu keinem schlüssigen Ergebnis kommen.

Auch seltsam blaß wird die Handlung des Buches gestaltet; statt die Fülle der Umwälzungen durch Voldemorts Herrschaft anschaulich vor Augen zu führen, erfahren wir die Größe und Ungeheuerlichkeit der Ereignisse - Mord und Totschlag, Folter und Zerstörung der Freiheit allenthalben - nur indirekt durch die eingestreuten Berichte dritter. Warum schickt die Autorin ihre drei Protagonisten auf eine einsame Reise quer durch das Land, wobei sie diese dann deren Rat- und Ideenlosigkeit auch noch lang und breit diskutieren läßt? Diese Abschnitte klingen wie die Selbstgespräche der ebenso ratlosen Verfasserin, die mit ihrer Geschichte hadert. Auch der Streit zwischen den Dreien wirkt ausgesprochen künstlich und deplaziert, wobei die das Geschehen verzögernde Absicht klar zutage tritt. Zwangsläufig manövriert sie durch die Fixierung auf nur drei Figuren die Handlung in eine Sackgasse, aus der dann natürlich nur noch der "deus ex machina" (Reisende, die man zufällig belauscht oder ein unbekannter Verbündeter im Hintergrunde) hilft, um dann unvermutet wohlfeile Auswege zu bieten. Ohne Schaden für das Buch hätte man sich diesen langen Abschnitt schenken können; sobald die Protagonisten in den Kreis der Freunde und nach Hogwarts zurückkehren, blitzt noch einmal für einen Augenblick der Charme und die Lust auf, die die vorherigen Bücher ausgezeichnet hat. Denn Hogwarts ist gleichsam der Katalysator, in dem sich die Ereignisse verdichten und beschleunigen.

Die "Heiligtümer des Todes", die dem Buch den Titel gegeben haben, wirken für mich lediglich in das Buch hineinimprovisiert, um wenigstens ein neues Element bieten zu können, das noch nicht hinlänglich wiedergekäut worden ist.

Das letzte Kapitel, überschrieben mit "Siebzehn Jahre später", ist letztlich nur mehr die folgerichtige Konsequenz der sich schon andeutenden Entwicklung. Neben der Hollywoodisierung und damit Standardisierung wird offenbar, daß eine Zauberwelt ohne Voldemort nur noch niedliche Belanglosigkeiten ohne roten Faden zu bieten hat, die eigentlich niemanden mehr recht zu fesseln wissen. Ob zudem der Versuch der Autorin, sich auf diese Weise von ihrem Zugpferd "Harry Potter" zu distanzieren, um sich für "seriösere" Literatur zu empfehlen, gelingen mag, wird allein die Zukunft zeigen; allerdings besteht wohl die Gefahr, daß sie auf dem Niveau ihres letzten "Harry Potter"-Buches allzu rasch im Durchschnitt versinken wird.
Gewiß das schwächste der sieben Bücher um den Zauberschüler Harry Potter, das eher resümierenden Charakter alles bisher Dagewesenen hat.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Dem Schicksal ein Schnippchen schlagen, 30. Juli 2010
Der siebte und letzte Band der Harry-Potter-Sage ist teilweise spannend, doch offenbart er leider etliche Schwächen.

Über einen Zeitraum von neun Jahre verzauberte die Autorin Joanne K. Rowling nicht nur Kinder mit ihrer magischen Welt. Der Leser erlebte mit, wie der elfjährige Harry im ersten Band - Harry Potter und der Stein der Weisen - eine fantastische Parallelwelt entdeckt. Diese Welt ist bereichert von Magie, Zauberern, geheimnisvollen Wesen und Träumen. Und in jedem Band bereicherte die Autorin diese Zaubererwelt mit ihrer sprudelnden Fantasie. Ihre Wortschöpfungen, wie Schlammblut, Muggel oder Quidditch haben Einzug in unsere Alltagssprache genommen. Und vor allem behandelten die fast immer spannenden Geschichten wichtige Themen, die auch Kinder zum Nachdenken anregten. Gibt es wirklich Zauberer die besser sind, als alle anderen, weil sie ein reineres Blut haben?
Das Waisenkind Harry Potter fühlt sich in der Zaubererwelt willkommen. Muss er doch in der "normalen" Welt ein Aschenputtel-Dasein fristen. Doch lernt Harry schon bald, dass auch diese Welt ihre Schattenseiten hat. Das Böse in Gestalt von Lord Voldemort ist eine tödliche Gefahr, der der Junge in allen Bänden begegnen muss und schließlich lernt er, dass nur er den dunklen Lord stoppen kann. "Keiner kann leben, während der Andere überlebt."
In dem siebten und letzten Band - Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - ist der siebzehnjährige Harry mit seinen beiden Freunden Hermine und Ron unterwegs, um seine letzte Mission zu erfüllen. Doch was genau ist ihre Mission? Darüber zerbrechen sich die Freunde auf den ersten vierhundert Seiten des Romans den Kopf. Vor allem Harry ist zerrissen von Ängsten um seine Freunde, dem Mädchen, das er liebt und des Nicht-Wissens. Er ist auf dem Sprung ins Leben der Erwachsenen und ist sich seiner Gefühle und Gedanken nicht sicher. Doch irgendwann verschwinden diese Ängste und der Junge strahlt eine Souveränität aus, die nicht genau nachzuvollziehen ist.
Auch sind die drei jungen Menschen ständig von Gefahren umgeben, die sie nicht nur einmal an den Rand des Todes bringen. Doch diese Szenen, die ungewohnt brutal sind, werden durch Rowling aufgelockert mit Szenen, die die Gefahr in der alle schweben kontrastierten. Eben noch betrauerten sie den Verlust eines Freundes, sind sie im nächsten Moment lachend auf einer Hochzeitsfeier.
Der Autorin gelingt es nicht, diese Widersprüche überzeugend darzustellen. Und trotz der Brutalität schließt Rowling ein Thema vollkommen aus, welches junge Heranwachsende eigentlich überwiegend beschäftigt: Sexualität. Es gibt mal einen verstohlenen Kuss, doch ansonsten ist die erschaffene Welt sehr keusch. Auch offenbart Rowling ungewohnte literarische Schwächen. "Die Kälte war tödlich: Sie überfiel ihn wie Feuer." "Harry du hier? Du hier? ...Hab gewusst, dass du hier sein musst."
Letztendlich kommt es doch zu dem lang erwarteten Aufeinandertreffen der beiden Zauberer. Gut und Böse stehen sich in einem finalen Kampf entgegen. Der heranwachsende, unverbrauchte Potter gegen den schlangenhaften, bösen Zauberer Voldemort. "Keiner von beiden würde leben, keiner konnte überleben." Rowlings Werk war geprägt von dem alles bestimmenden Schicksal. Doch hier schlägt sie dem Schicksal ein Schnäppchen. Es kommt anders als gedacht. Die Bösen sind doch nicht ganz so böse, manchmal doch gut, Feindschaften verfliegen und kluge Zauberer sind dümmer, als sie dachten. Die Autorin baut ein Ende auf, welches viele glücklich zurücklässt. Auch auf die Gefahr hin, dass es konstruiert und unlogisch wirkt.
Was sich schon im schwächsten sechsten Band - Harry Potter und der Halbblutprinz - angedeutet hat, zeigt sich leider auch in Diesem. Trotz gelegentlicher Spannung ist der Zauber verpufft.

Die Sage von Harry Potter hätte einen besseren Abschluss verdient.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Finale des Harry Potter Themas / NEU eingelesen von Felix von Manteuffel / HÖRBUCHREZENSION!!!, 30. November 2009
Von 
Thorsten Wiedau (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Zu aller erst einmal das Besondere an dieser Ausgabe, sie ist nicht von Rufus Beck, dem Herr der Stimmen, eingelesen worden - sondern von Felix von Manteuffel. Die Lesung ist gelungen, der Stoff und die Charaktere kommen glaubwürdig herüber und Felix von Manteuffel schafft es ebenso wie Rufus Beck den Charakteren eine eigne Seele zu geben - vielleicht schnorchelt er nicht ganz so gekonnt und vielleicht schafft er es nicht die Personen so ungehemmt überspitzt zu präsentieren, doch das muss er auch gar nicht, denn Felix von Manteuffel liest feinsinnig und mit viel Elan, er weiß wann es Zeit ist sich zurück zu nehmen und er kennt die Stellen wo man aufdrehen muss - seine Lesung ist ganz eigenständig und hat durch ihn einen ganz eigenen Charakter.

Kann man der ausweglosen und düsteren Situation noch etwas hinzufügen? Kann man es für Harry Potter noch auswegloser gestalten als im siebten Teil, dem Finale der HARRY POTTER SAGA? Ja, Joanne K. Rowling kann und sie tut es, selten habe ich eine so verfahrene Situation für unseren Protagonisten erlebt. Seine Freunde wenden sich ab, mit Ron liegt er wieder einmal in Streit und Hermine ist ratlos.

Diese eigentümlichen Behältnisse von Voldemorts Seelenbruchstücke sind schwer bis unmöglich zu finden und es wird immer schwieriger nicht den Mut sinken zu lassen. Vielleicht wird die Autorin Joanne K. Rowling an der einen oder anderen Stelle ein wenig langatmig und ein paar unnötige Wiederholungen sind mir auch aufgefallen, doch im Großen und Ganzen ist der Teil gut gemacht und viele Fragen lösen sich endlich auf.

Das vielleicht ein wenig zu viele Personen oft auch unnötig sterben müssen, nun ja, das entscheidet halt allein die Autorin. Die absolut drückende Stimmung ist ihr in jedem Fall gut gelungen. Das Ministerium unter der Herrschaft von Voldemort hatte für mich den Anschein nach Reichskanzlei unter Adolf Hitler. Treffender kann man es nicht beschreiben - denn wer nicht reinen Blutes ist, wird verhaftet und die Verhöre sind alles andere als spaßig.

Wer sich nach sechs Teilen nun wirklich und endlich auf Teil Sieben gefreut hat, wird nicht enttäuscht werden - dunkel, schwarz, düster und ohne Hoffnung treibt Harry Potter fast allein durch ein Rätsel ohne scheinbare Lösung und es mutet an als hätte Voldemort schon fast gewonnen.

Die Stimme von Felix von Manteuffel bleibt angenehm in Erinnerung, egal ob man die 21 CDs einmal unterbricht oder auch für ein paar Tage weglegt. Die Ausdruckskraft seiner Stimme erschließt sich dem Zuhörer oder der Zuhörerin nicht innerhalb der ersten Minuten, sondern im Laufe des Hörens dieser Folge.

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung fragte sich und ihre Leser zu dieser neuen Einlesung, ob es wirklich nötig getan hätte - diese nochmalige Einlesung?! Ebenso wie FAZ bin auch ich der Ansicht, dass Felix von Manteuffel das Beste aus dem Stoff zu Teil 7 HARRY POTTER UND DIE HEILIGTÜMER DES TODES von Joanne K. Rowling heraus geholt hat.

Sehr empfehlenswert!
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragend wie immer, 13. Januar 2008
Von 
Rufus Beck verleiht den Dutzenden von Charakteren der Harry-Potter-Welt ein letztes Mal ihre unverwechselbaren Stimmen. Nach dem Hören der ersten CDs kann man nur festhalten: Die Qualität der Produktion ist wie bei den vorherigen Bänden sehr gut; immer wieder fragt man sich, ob es tatsächlich nur ein einziger Künstler ist (und nicht ein ganzes Ensemble), der da spricht... Hagrid wird für mich immer so klingen wie der Hagrid von Rufus Beck, ebenso wie die unverwechselbare Mrs. Umbridge und die vielen anderen im Laufe der Jahre gehörten Charaktere.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Hogwarts will always be there to welcome you home", 22. Juni 2012
Cover:
Wieder einmal das typische Harry Potter Cover. Ich hatte mich wirklich erschrocken, als ich Harry darauf gesehen habe. Er sieht plötzlich" so alt aus! Natürlich hat sich das mit jedem Buch immer ein wenig geändert, seine Gesichtszüge wurden markanter und eckiger...aber das unterstreicht noch einmal, wie alt er geworden ist und dass...alles vorbei ist. Ich finde das Cover sehr gelungen, weil man nicht nur die Anhänger von Lord Voldemort sehen kann, sondern auch wie er und Harry sich im finalen Moment gegenüber stehen. Nagini darf dabei natürlich nicht fehlen! Das einzige, was mich ein bisschen irritiert hat, ist das Feuer, was zwischen den beiden lodert, aber ansonsten gefällt mir das Cover sehr gut.

Meinung:
(Rezension enthält Spoiler!)
Ich bin so traurig. Alles ist vorbei. Es wird NIE WIEDER ein Harry Potter Buch geben. Ich bin damit groß geworden, konnte mich immer auf ein neues Buch und einen Film freuen und nun ist all das vorbei. Dadurch, dass diese einmalige, wunderbare Reihe zu Ende geht, hab ich das Gefühl, dass ich nun wirklich kein Kind mehr bin und dass ich nun erwachsen bin, wie Harry auch. Das klingt vielleicht seltsam, aber jetzt ist alles so endgültig. Und obwohl ich schon sehr viel älter als 11 Jahre bin, warte ich immer noch auf einen Brief aus Hogwarts.
Harry, Ron und Hermine verlassen Hogwarts, um nach den verbleibenden Horkruxen, in denen Teile von Lord Voldemorts Seele eingeschlossen sind, zu finden und begeben sich dabei teilweise in große Gefahr. Sie müssen sich Zugang zu Bellatrix` Fach in Gringotts verschaffen, Umbridge das Medaillon entwenden und werden auch noch von Todessern verfolgt. Als sie dann durch Lunas Vater auf die Heiligtümer des Todes aufmerksam gemacht werden, versuchen sie, diese ebenfalls zu finden, da sie den Träger aller drei Heiligtümer so gut wie unbesiegbar machen. Am Schluss stehen sich Harry und Lord Voldemort gegenüber und nur ein Kampf kann entscheiden, ob das Gute oder das Böse siegt.
Der letzte Teil der Harry Potter Reihe ist wirklich gut, bis auf winzige Details: mich stört die Suche nach den Horkruxen ein wenig, weil ich das teilweise ein wenig weit hergeholt fand. Ich konnte nicht ganz nachvollziehen, wo Harry neue Anhaltspunkte gefunden hat, wo sich der nächste Horkrux befindet.
Außerdem fand ich es wirklich schade, dass alle sechs Teile in Hogwarts spielen und der letzte nicht. Ich weiß, dass es wichtig ist, dass Harry, Ron und Hermine weggehen müssen und ihre Aufgabe beenden, aber irgendwie hat mir das Harry-Potter-Hogwarts-Gefühl stark gefehlt.
Dennoch ist dieses Buch wirklich gut geschrieben und gerade auf den letzten 300-400 Seiten passieren so viele Dinge, die einen als Leser ständig nach Luft schnappen lassen. Ein Wendepunkt jagt den nächsten und man stolpert über diverse Überraschungen, die ich nicht erwartet hätte.
Ich finde vor allem die Thematik des Todes, mit dem Harry sich unweigerlich auseinandersetzen muss, sehr einfühlsam und auf eine zarte Art und Weise beschrieben, wie es nicht jeder Schriftsteller schafft.
Ich habe die Geschichte von Snape, als er im Sterben lag, mit Tränen in den Augen gelesen und ich find es einfach wahnsinnig gut gelungen, dass man bis zum letzten Teil eigentlich nie wirklich wusste, ob er gut oder böse war. Wie man so etwas schreiben kann, ohne dass die Leser es falsch verstehen, find ich phänomenal. Für mich ist er der absolut beste Charakter in allen Bänden. Eben weil er so undurchsichtig war und so viel in sich getragen hatte, womit man niemals gerechnet hätte. Er war unberechenbar und doch irgendwo herzensgut, trotz seiner Fehler, die er gemacht hat. Ich trenne mich wirklich nur sehr schwer von ihm.
Ich fand es schade, dass Neville, der ja auch seit mindestens dem fünften Band ein sehr wichtiger Charakter ist, selten eine tragende Rolle bekommen hatte. Doch jetzt im letzten Teil kam es endlich dazu und das hat mich wirklich richtig gefreut. Seine Entwicklung fand ich einfach erstaunlich. Vom kleinen Trottel zu dem jungen Mann, der mittlerweile wirklich viel Selbstbewusstsein besitzt und in den ersten Reihen für das Gute kämpft.
Dass Hermine und Ron ENDLICH zueinander gefunden haben, war zwar irgendwo absehbar, aber dennoch einfach nur wunderschön. Ich hab mich so sehr darüber und auch für beide gefreut, weil sie einfach trotz ihrer vielen Unterschiede (aber vielleicht gerade dadurch) so gut zusammen passen.
Den Epilog, den viele kritisiert haben, fand ich jetzt nicht unbedingt sooo schlecht, was ich aber einfach nur unnötig fand waren die Namen der Kinder. Muss man wirklich einfach die Namen der Personen, die eine wichtige Rolle hatten, aneinander reihen? Das ging überhaupt nicht! Zumal alles nur darauf ausgelegt war, die wichtigsten Personen in Harrys Leben in seinen Kindern neu aufleben zu lassen. Ginny hat aber auch ein paar Freunde und Familienmitglieder verloren, das war dann wohl nicht so wichtig, oder wie? Fand ich etwas schade.
Ich bewundere Joanne K. Rowling dennoch für so viele Dinge. Einmal, dass sie es geschafft hat, einen würdigen Abschluss zu schreiben, der der gesamten Reihe gerecht wird. Das schaffen nicht viele Autoren, weil manche einfach mitten auf dem Weg die Lust verlieren. Ich find wirklich Wahnsinn, wie sie die Charaktere gezeichnet hat, da habe ich den größten Respekt vor ihr. Sie schafft es, dass man selbst die Bösewichte ins Herz schließt und sie mögen kann. Ich mag sowohl Draco als auch Umbridge. Ich find Bellatrix einfach genial und selbst Lord Voldemort ist ein fantastischer Charakter. Ich mag den tollpatschigen Neville und die durchgeknallte Luna. Hermine mit ihrem unermüdlichen Wissen, als auch den Hauselfen Dobby. Jeder hat seine Stärken und Schwächen, seine Wünsche und Träume, Ängste und Vorlieben. Jede einzelne Figur ist einem als Leser bis ins Detail bekannt, ohne dass man mit zu vielen Informationen überladen wurde, man mag sie alle und will sie eigentlich überhaupt nicht loslassen und diese Welt, in der nun wieder Frieden eingekehrt ist, nicht verlassen.
Ich finde es auch einfach wirklich bewundernswert, wie viel Liebe und Details Joanne K. Rowling in die Welt von Harry Potter gesteckt hat. Die einzelnen speziellen Dinge, wie zum Beispiel das Essen (Bertie Botts Bohnen in alle Geschmacksrichtungen, Butterbier), die Gegenstände, die man erwerben kann (Erinnermich, Flohpulver, Finsternispulver), Pflanzen, Wesen und so viele Dinge mehr! Sie alle machen die Welt, in der man sich als Leser bewegt so realistisch und vielfältig, wie das normale Leben es auch ist. Man hat das Gefühl, dass diese Welt parallel zu unserer wirklich existieren könnte, weil sie so durchdacht und durchgeplant ist. Das ist einfach nur Wahnsinn.
Alles in allem verlässt man die Harry Potter Welt mit einem lachenden und einem weinenden Auge, aber mit einem sehr angenehmen Bauchgefühl, weil der Abschluss der Reihe absolut gerecht wird und ich dafür Joanne K. Rowling, wie für so Vieles, sehr dankbar bin.

Fazit:
Ein absolutes lesenswertes Buch! Auch für diejenigen, die nicht die wunderbare Erfahrung machen konnten, damit groß zu werden. Wer Fantasy mag, darf um diese Reihe keinen Bogen machen, weil einem dann wirklich etwas entgeht. Ich kann jedem nur ans Herz legen, diese Reihe zu lesen, sie wird das Leben garantiert bereichern.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen super Finale, 3. März 2011
Von 
Mephista - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Ich fand das Finale einfach perfekt!!! Zum Inhalt äußere ich mich jetzt nicht, denn wer Harry noch nicht kennt, sollte vielleicht nicht unbedingt mit dem letzten Buch starten.

Ich finde es faszinierend, wie Rowling es schafft, auch den Inhalt der vorherigen Bücher mit dem Letzten zu verknüpfen, man trifft hier auf Personen, die man schon kennt und nicht erwartet hätte.

Hier findet die wohl bezauberndste und beste Fantasiegeschichte überhaupt ein würdiges Ende, das mich mit einem weinenden Auge zurücklässt, denn ich hätte auch gut ung gerne noch 50 Folgeromane gelesen.

Ich kann nur sagen: Danke Frau Rowling für dieses wundervolle Stück Literaturgeschichte!

Wers nicht gelesen hat ist selber schuld! Für mich bleiben keine Fragen offen und ich fand dieses Buch von der ersten bis zur letzten Seite spannend spannend spannend!

Und falls jemand die Filme gesehen hat ohne die Bücher zu lesen, dann kann ich nur raten es zu versuchen, denn die Bücher sind natürlich nochmal um einiges besser und schöner als die Kinoversion.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Letztes Hörbuch der Harry Potter Serie, einfach hörenswert!, 4. Januar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Hörbuch entspricht dem deutschen H.P.-Buch und ist von Rufus Beck erstklassig gesprochen. Stimmung, Spannung und Vielfalt in der Stimme geben den Ausschlag. Wer die Harry Potter-Bücher mag, wird begeistert sein. Einschalten und eintauchen in die Welt der Zauberer. Hochzeit, Flucht und Kampf im Zaubererland-England. Das Finale und die Erklärung zu allen 7 Büchern, wer überlebt und wer stirbt, wer hilft Harry Potter und warum! Spannung bis zur letzten Minute.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Showdown in Hogwarts, 4. Oktober 2010
Wenn ich 10 Sterne für eine Bewertung vergeben könnte, so würde ich es für den letzten Teil der Harry Potter Reihe vergeben.
Selten fesselt ein Buch von den ersten Seiten so sehr und man will gar nicht aufhören zu lesen bis man endlich weiss wie es ausgeht.
Wo ich auch den einzigen winzigen Kritikpunkt habe... das Ende...! Geschmackssache.. aber ich finde das letzte Kapitel wäre nicht nötig gewesen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Felix von Manteuffel oder Rufus Beck?, 23. März 2010
Beide Sprecher der Hörbuchfassungen macben ihre Sache ausgezeichnet. Von Manteuffel hat eine klare, prononcierte Aussprache. Anders als Beck versucht er nicht jedem Charakter eine eigene, unverwechselbare Stimme zu geben, sondern meidet die schrillereren Tonlagen und versucht, durch Tempo und Lautstärke zu modulieren. Auch das ist sehr gelungen, zeigt sich aber als klarer Nachteil, wenn man das Hörbuch unterwegs -im Auto, im Zug oder beim Joggen- hören will: um auch die leisen Töne zu hören, muss man lauter einstellen als notwendig und als angenehm. Ich war drauf und dran, mir auch die Beck'sche Lesung zu kaufen. Doch dann habe ich diese Version der Heiligtümer des Todes zu einem "Heim-Hörbuch" erklärt und zu Hause unter gutem Kopfhörer angehört. Da wirkt die Lesung von Manteuffels durchaus angenehm. Wer aber seinen Harry Potter 7 im Verkehr oder draußen anhören will, ist mit Rufus Beck besser bedient.
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Harry Potter und die Heiligtümer des Todes
Harry Potter und die Heiligtümer des Todes von Joanne K. Rowling (Taschenbuch - April 2011)
EUR 11,99
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