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am 1. November 2007
So! Jetzt ist das siebte Buch auch gelesen. Im ersten Momennt danach denkt man sich "wow, wahnsinn, klasse!"
Aber dann fallen einem glein ein paar Kritikpunkte auf:
1. Snape kommt meiner Meinung nach zu kurz. Dass er im Endeffekt ein "guter" war, hat überrascht und war auch richtig gut für das Buch. Jedoch wurde er in Buch 6 als richtig übermächtiger Zauberer dargestellt und im siebten Buch wurde er zu Schlangenfutter! Das ist wirklich ein bischen lasch, für einen Charakter, der 6 Bücher lang aufgebaut wurde. Ein finales Aufbeugen gegen seinen Herren, ein Endkampf wäre besser gewesen.
2. Hermine und Ron gehen mal "schnell" in die Kammer des Schreckens und holen sich ein paar Basilisken-Zähne. Als ob sie schnell bei Aldi einen Sixpack-Dosenbier kaufen. Das ist zwar jetzt nicht unbedingt an den Haaren herbeigezogen, allerdings etwas lieblos dargestellt.
3. Der Schluss ("19 Jahre später"). Mir kam es beim Lesen so vor, als ob der Verleger des Buches hinter Frau Rowling gestanden hat und meinte:" So, jetzt schreiben sie noch schnell was von den Kindern unserer Protagonisten und dann reichts, wir müssen mit dem Drucken anfangen!". Da wär mir ein völlig offenes Ende lieber gewesen!
So jetzt zu den positiven Punkten, bzw. zu Stellen, die mir am besten gefallen haben:
1. Snapes Geschichte. Hier war das typische Harry-Potter-Buch-Lese-"AHA"-Erlebnis wieder da. Klasse gemacht!
2. Dobbys Tod. Der wurde meiner Meinung nach am dramatischten dargestellt, da sich die Autorin auch richtig dafür Zeit genommen hat.
3. Bellatrix Lestrange hat in diesem Buch richtig geglänzt und war für mich fast mehr der Inbegriff des Bösen, als Voldemort selbst.
... mehr fällt mir im Moment nicht ein. Vieleicht auch, weil ich zu überwältigt von der ganzen Story bin und den Ereignisen, die damit verbunden sind!

Alles in allem: Wer die Vorgänger gelesen hat, wird sich auch dieses Buch kaufen, und kann, abgesehen von ein paar Punkten getrost zugreifen!
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am 12. Januar 2008
Meiner Meinung nach muss man hier ja zur Geschichte nichts mehr sagen.

Ich habe alle Harry Potter Hörbücher. Diesmal habe ich es gewagt zur MP3-Version zu greifen.

Die 2 CDs sind mit MP3 bei 128 KBit codiert, was zu einer guten Qualität führt. Auch Zischlaute klingen nicht verwaschen.

Das Material ist ordentlich getagged, es fehlt allerdings das Cover.

Somit kann jeder, der das Hörbuch sowieso nur als MP3 braucht sich das Rippen der Audio-CDs sparen und hier zugreifen. Braucht auch weniger Platz im Regal.

Zu meinem Vorposter:
Natürlich ist der Preis nicht ohne (wie die anderen Harry Potter Hörbücher auch). Wenn man warten kann, dann bekommt man dieses Hörbuch sicher bald billiger. 1539 Minuten Harry Potter hören ist mir das Geld aber wert.
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An eine Rückkehr nach Hogwarts ist für Harry nicht zu denken. Er muss alles daransetzen, die fehlenden Horkruxe zu finden, um zu vollenden, was Professor Dumbledore und er begonnen haben. Zusammen mit Ron, Hermine und einem magischen Zelt, begibt sich Harry auf eine gefährliche Reise quer durch das ganze Land. Als die drei dabei auf die Heiligtümer des Todes stoßen, muss sich Harry entscheiden. Doch egal welche Wahl er trifft, am Ende steht immer die Konfrontation mit Lord Voldemort.

Mit den Heiligtümern des Todes beendet die britische Autorin Joanne K. Rowling eine der erfolgreichsten Romanserien der Literaturgeschichte. Ein letztes Mal nimmt sie den Leser auf eine Reise in die von ihr erschaffene Welt mit. Eine Reise, die sich gerade mit Mittelteil etwas langatmig liest. Frau Rowling zieht die Suche nach den Horkruxen und später nach den Heiligtümern etwas in die Länge, auch wenn in dieser Phase die Freundschaft von Harry, Ron und Hermine auf eine harte Probe gestellt wird. Das der Leser von einigen bekannten Figuren Abschied nehmen muss, war bereits im Vorfeld bekannt. Natürlich wird nicht verraten, welche Figuren ihr Leben lassen müssen, es sind aber einige Überraschungen dabei. Interessant ist auch, welche Rolle Severus Snape letztlich in der Potter-Sage spielt.

Zum großen Finale läuft Joanne Rowling nochmals zu großer Form auf: Alles, was die Serie in den bisherigen sechs Bänden auszeichnete kommt hier zum Einsatz, auch wenn natürlich klar ist, wie der Kampf zwischen Harry und Lord Voldemort nur ausgehen kann. Dem Lesevergnügen und der Spannung tut dies keinen Abbruch. Abgerundet wird der Roman durch einen Epilog, der neunzehn Jahre später spielt und dem Leser erzählt, was aus Harry, Ron und Hermine geworden ist.

Mit HARRY POTTER UND DIE HEILIGTÜMER DES TODES geht eine Ära zu Ende. Und das ist auch gut so. Auch wenn erstmals Schwächen in der Handlung zu erkennen sind, ist es Joanne Rowling gelungen, ihre Potter-Sage glaubhaft und überzeugend zu Ende zu bringen.
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am 25. Juli 2010
Voldemorts Sieg scheint zum Greifen nahe. Es herrscht Krieg und während er seinen Einfluß auf die magische Welt immer weiter ausbreitet, bleibt Harry nichts anderes übrig, als sich vor seinem Zugriff zu verstecken. Der einzige Hoffnungsschimmer ist die Suche der drei besten Freunde nach Horkruxen, deren Vernichtung Voldemort angreifbar machen würde. So beginnt eine beschwerliche Jagd, welche die Freundschaft der Protagonisten auf eine harte Probe stellt. Sie stoßen schließlich auf die Legende über die Heiligtümer des Todes. Existieren sie wirklich? Und könnten sie im Kampf den entscheidenden Vorteil bringen?

Der finale Band startet wie gewohnt bei den Dursleys, jedoch ungewohnt temporeich. Ohne viele Erklärungen knüpft er dort an, wo der 6. Band aufgehört hat, und nimmt den Leser ersteinmal durch viele spannungsgeladene Seiten den Atem, bis sich die Geschichte schrittweise beruhigt.

Von da an begeben sich Harry, Ron und Hermine im wahrsten Sinne des Wortes auf Tolkiensche Pfade. Statt einem Ring, der die Unsterblichkeit des Feindes aufrecht erhält, werden stattdessen Horkruxe gesucht und auch die negativen Aspekte, wie das endlos ereignislose Reisen, finden sich in diesem Buch - wie andere Parallelen zum Fantasy-Klassiker auch - wieder. Hierin offenbart sich jedoch die größte Schwäche des letzten Buches. Zwar wurde die Verzweiflung über den ausbleibenden Fortschritt der Suche gut eingefangen, aber der Mittelteil zieht sich zeitweilig etwas in die Länge. Schließlich entschädigt das fulminante und wendungsreiche Finale teilweise für diese zähen Passagen. Die Charakter-Entwicklung schreitet ein letztes Mal voran und die Grenzen zwischen gut und böse verschwimmen nun völlig. Alle wichtigen Fragen, die im Laufe der ersten sechs Bände unbeantwortet geblieben sind, werden aufgelöst, wie zum Beispiel, was Dumbledore wirklich im Spiegel Nerhegeb, der aus dem ersten Band bekannt ist, gesehen hat. Hier beweist J.K. Rowling ihr Geschick, immer wieder Rückbezüge zu den älteren Teilen einzubauen und so alle 7 Teile wie ein gigantisches Meisterwerk wirken zu lassen.

Wenn dann schließlich die letzte Seite umgeblättert ist, packt einen doch der Wehmut und die traurige Gewissheit, dass es keinen Tee bei Hagrid, keine neuen Lehrer in Verteidigung gegen die dunklen Künste, sprich keine neuen Abenteuer mit seinen ans Herz gewachsenen Helden mehr geben wird. Eine phänomenale Fantasy-Reihe hat ihren würdigen und wohl auch endgültigen Abschluß erhalten und ich bin mir sicher, dass sie in Zukunft einen ähnlichen Klassiker-Status erlangen wird, wie ihn heutzutage Tolkiens Werke inne haben. Großes Lob an die Autorin, die ihr Wort gehalten und ihren Lesern diese wunderbare Welt geschenkt hat.
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am 23. Juli 2009
Die Geschichte um die Heiligtümer des Todes kommt ein wenig langsam in Fahrt, wird im Ende aber sehr spannend, wie alle Harry Potter-Teile, meiner Ansicht nach. Trotzdem habe ich dieses Buch innerhalb kürzester Zeit verschlungen, wie auch die vorherigen 6 Teile. Vorallem der Detailreichtum gefiel mir sehr und ist Meiner Meinung nach einer von Joanne K. Rowlings Stärken. Vorallem die Szene im Ministerium war sehr fesselnd! Die Geschichte um Dumbeldores Vergangenheit und Snapes eigentliche Absichten waren ebenso sehr spannend und lösten viele Fragen auf, die in den anderen Teilen unbeantwortet waren (der schnelle Tod Dumbeldores und seine schwarze Hand, z.b.). Vorallem die Nebencharaktäre in Teil 7, machen eine gelungene entwicklung im fortlaufenden Roman (siehe Neville z.B.). Jedoch passiert das bei den Hauptcharaktären kaum, wie bei Ron und Hermine. Wie sie zueinander stehen, kam schon in Teil 6 sehr stark raus und die entwicklung in Teil 7 (und vorallem in der letzten Szene!) war vorhersehbar. Genauso Rons Verhalten gegenüber Harry und sein ständiger Neid, scheint er auch im 7. Teil nicht wircklich überwunden zu haben, was irgendwo schade war.

Genauso ist meiner meinung nach in Teil 7 die Luft rausgewesen. Ich hatte oft das Gefühl, dass Rowling versuchte überall Kehrtwenden in die Geschichte zu bringen wos nur ging und dinge überraschend passieren zu lassen, nur um die Geschichte am laufen zu behalten. Fiel mir extrem bei der Gebrutstagsfeier auf und natürlich bei der Hochzeitsfeier am Tag darauf! irgendwie musste da alles schwiefgehen. Ganz zu schweigen, als Harry Potter ausversehen, das Tabu-wort sagt und sie darauf ins Haus der Malfoy gelangen...

Aber alles in allem war dieser Teil in meinen Augen recht stimmig und brachte die Saga zu einem gelungenen Ende, welcher, wie oben schon erwähnt, die meisten Fragen beantwortete. Jedoch hätte ich die Szene zum Schluss auf dem Bahnhof zwischen Ron Harry, Ginny und Hermine lieber gelassen.
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am 23. Mai 2009
Nach dem völlig mißratenen sechsten Teil der Harry Potter-Reihe war ich denn nun doch gespannt, ob Joanne K. Rowling sämtliche losen Enden der Handlung zueinander führen und alle Interessierten zufrieden stellen würde können. Rückblickend auf den Abschluß der Heptalogie lässt sich konstatieren: Aufgabe doch zufriedenstellend gelöst!

Der große Showdown zwischen Lord Voldemort und seinen Verbündeten gegen ihre Gegner rund um Harry Potter wurde bekanntlich in nahezu einem kompletten Band vorbereitet. Umso erleichterter ist man dann, als es endlich losgeht. Die Jagd nach den Voldemorts Seele enthaltenden Horkruxen nimmt einen Großteil des Buches ein und ist, mit allen ihren Rückschlägen und Wendungen, doch recht spannend geraten. Frau Rowling hat mich an einer Stelle mit einer Idee zum zweiten Mal innerhalb der Serie zu Begeisterungsstürmen hinreißen können. Das erste dieser seltenen Ereignisse war der Kniff mit der Zeitumkehr in Band drei und diesmal der Vervielfältigungszauber in der Gringotts-Bank. Chapeau!

Wie bereits gewohnt, geht es in den späten Potter-Bänden alles andere als zimperlich zu, es wird ohne Rücksicht auf Verluste gekämpft, gefoltert und getötet. Dies gilt insbesondere für den großen Endkampf, bei dem weitere von Harry Potters Freunden ihr Leben aushauchen müssen. Kinderliteratur? Wohl kaum...

Einmal mehr einen riesigen Anteil an Spannung und Unterhaltung hat der großartige Rufus Beck als Sprecher. Abschließend lässt sich sagen, dass ich vor allem ihm verdanke, meine anfängliche Skepsis der in meinen Augen mit einem Übermaß an Hype versehenen Potter-Saga abgelegt zu haben. Ob dies in gedruckter Fassung auch so funktioniert hätte?

Etwas sauer stieß dann doch das Ende auf. Joanne K. Rowling hatte sichtlich dermaßene Panik, über Jahre hinaus mit Fortsetzungswünschen und Fan-Petitionen gepeinigt zu werden, dass sie "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes" einen albernen "Friede, Freude, Eierkuchen"-Epilog spendierte, der 19 Jahre nach den eigentlichen Ereignissen des Buchs spielt. Angeblich stand dieses Kapitel schon beim Entstehen des ersten Bands fest. Wer das glaubt, nimmt auch George Lucas seine wirren Theorien über seine fix und fertig durchgeplanten STAR WARS-Teile ab...

Nichtsdestotrotz - eine unterhaltsame Reihe hat ein würdiges Ende gefunden, Band sieben sortiert sich in meinem persönlichen "Potter Ranking" hinter den Bänden drei und fünf auf einem guten dritten Platz ein.
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am 11. April 2009
Das Buch hat einen packenden Einstieg und die ersten 100 Seiten habe ich rasend schnell gelesen. Bei der Verfolgungsjagd auf den Besen habe ich mich beinahe überschlagen.
Der Mittelteil hat etliche Längen. Zum Ende hin steigt die Spannung wieder an.
Wirklich düster fand ich das Buch nicht, weil ihm die atmosphärische Dichte des fünften Bandes fehlt. Besonders bemängeln muss ich die Beschreibung des Todes von zwei Personen. Zum einen Professor Lupin. Wer im dritten Band, der nach meiner Meinung immer noch der beste der Reihe ist, eine Hauptrolle hatte und auch danach immer wieder dem Leser in Erinnerung gebracht wird, hat eine ausführlichere Beschreibung der Todesumstände verdient, als nur einen Nebensatz. Zum anderen Severus Snape. Die Tatsache, dass er stirbt ist völlig in Ordnung, schließlich wird er ja nicht mehr "gebraucht", doch die Art und Weise missfällt mir sehr. Ich hätte ihm einen heldenhafteren Tod gewünscht, nach den langen Jahren seines mutigen Einsatzes. Die Szene wirkte auf mich ein wenig wie ein Schaf, welches zusieht, wie der Metzger kommt. Er hätte etwas anderes verdient.
Alles in allem lesenswert, Hintergründe und Verwicklungen werden erklärt bzw. entwirrt und der Schreibstil an sich ist einfach brillant. Sicher ist die Erwartungshaltung der Leser enorm gewesen und damit auch der dadurch bedingte und vom Verlag bestimmt geschürte Zeitdruck. Schließlich will man lieber heute weiter Geld scheffeln, als morgen. Ich persönlich hätte lieber noch ein Jahr länger gewartet und dafür ein ausgereifteres Werk gelesen.
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am 11. Januar 2010
Ich bin ein großer Fan von Harry Potter und habe die anderen Teile zuvor alle gelesen. Die Lesewerke sind toll voller Fantasie und Fabelwesen. Doch die Hörversion ist was ganz anderes und Besonderes für mich,kaum zu vergleichen. Aus meiner Sicht kann ich die Hörversion nur weiterempfehlen.Sie bietet jede Menge Spannung und vor allem eine ganz toll eingesetzte Stimme von Rufus Beck. Man kann jede der Figuren durch seine "eigene" Stimme wiedererkennen. Es regt auf eine ganz andere Art zu Denken und Träumen/Fantasieren an.Abschreckend fand ich die Anzahl der CDs ,ich dachte oh Gott wann soll ich die alle denn hören. Ich hörte alle innerhalb einer Woche und wollte unbedingt wissen wie es weitergeht. Die CDs endeten meistens wenn es richtig spannend war, so dass man kaum die Möglichkeit hatte zu sagen oh ich hör die nächste Morgen. Mich fesselte die Hörversion mehr als das letzte Buch von ihr und bin jetzt ein totaler Fan von Hörbüchern.

Die große Machtübernahme steht bevor und Harry und seine Freunde versuchen gegen die Mächte der Dunkelheit zu kämpfen und den Auftrag/ die Hinterlassenschaft Dumbledores : die Horkruxe finden und vernichten...zu erfüllen
Um die Aufgabe zu bewältigen müssen sich die drei Freunde alleine auf den Weg machen. Jedoch bleiben sie nicht lange allein...
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VINE-PRODUKTTESTERam 24. November 2007
...der siebte Band ist der wohl düsterste und pessimistischste Teil er Reihe. Harry muss jetzt im ganzen Land mit seinen Freunden nach den Horkruxen suchen - die Speicher, in die sein Todfeind Voldemort seine Seele aufgeteilt hat - und diese zerstören. Da im ganzen Land Voldemorts Anhänger, die Todesser, unterwegs sind und nach ihm suchen, muss er stets unsichtbar bleiben.

Zunächst einmal fand ich das Buch etwas fad - die Handlung kommt nicht so richtig in die Gänge, die Protagonisten sind voller Hoffnungslosigkeit, dass ihnen der Plan, Voldemort zu stürzen, gelingt. Dafür gibt es einen Punkt Abzug. Dann jedoch, etwa nach der Hälfte, gewinnt das Buch so richtig an Fahrt. Die letzten 200-300 Seiten will man an einem Stück lesen und das Buch nicht mehr weglegen. Einmal mehr beweist die Autorin, wie gut sie schreiben kann. Und sie hat sich für das große Finale, das einfach nur kinoreif ist, eine ganze, ganze Menge einfallen lassen. Es gibt am Schluss eine Überraschung nach der anderen. Endlich erfahren wir die Wahrheit über Snape. Endlich besucht Harry das Haus, in dem seine Eltern starben sowie deren Gräber. Es werden alle Fragen beantwortet und es gibt eine "Vorschau", in der beschrieben wird, wie das Leben der Figuren 20 Jahre später aussehen wird. Das letzte Buch (oder zumindest die 2. Hälfte des letzten Buchs) ist so, wie es sich jeder Fan ersehnt hat: Voller Action, voller Spannung, voller Überraschungen und voller Antworten auf alle Fragen.

Ich persönlich fand den Aspekt, dass die Harry-Bücher ab dem 5. Band zunehmend düsterer werden, nicht so gut. Vor allem in diesem Band gibt es mehr wie nur einen Toten (um nicht zuviel zu verraten) und die Gemüter von Harry, Ron und Hermine sind geradezu depressiv. Deshalb hat das Buch nicht die volle Bewertung erhalten. Wem dies aber nichts ausmacht (man merkte ja schon ab Band 5, in welche Stimmungsrichtung die Geschichte gehen wird), der wird mit einem fantastischen Buch belohnt.

Die ewige Frage, ob kindgerecht oder nicht, wage ich nicht zu beantworten, dazu nur so viel: Das Buch ist düster, es gibt Tote, und es gibt brutale (Sterbe-)szenen. Als Buch an sich beurteilt ist es jedoch einfach ein ganz toller, spannender und gekonnt geschriebener Schmöker.
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am 28. Dezember 2009
Ich glaube spätestens bei diesem Buch spürt man, dass die gute J.K. Rowling zwar viele, viele Ideen hat, aber bei der Strukturierung der HP Geschichte über 7 Bücher überfordert war. Die ersten 4 Bücher sind fast abgeschlossene Geschichten und als Einführung in die "große Geschichte" zu sehen. Ab Band 5 wird das Ende eingeleitet. Buch 6 sah ich als Brückenfunktion zu Band 7 und eigentlich passiert da ja gar nichts, außer dass am Ende Dumbledore stirbt. Da wurden Seiten ohne Ende verschenkt. In Band 7 wird allerdings rumgetrödelt, dass ich beim Lesen wirklich Panik bekam.
Das halbe Buch hat man durch und Harry, Ron und Hermine hocken immer noch im Wald und quatschen. Da man weiß, dass noch alle Horkruxe zu finden sind, kann man schnell darauf kommen, dass ab jetzt der Galopp eingeschaltet wird.

Ich hab ja mal einen Tolkien Experten die unbequeme Frage gestellt, wieso Gandalf nicht den ollen Ring genommen hat, sich ein paar Adler rief und dann schwupp rübergeflogen den Ring aus 500m Höhe ins Feuer wirft. Der "Experte" hätte mich fast gelyncht ...

Bei Harry Potter frage ich mich was ähnlich simples: Da wird die ganze Zeit mit den Portraits der alten Schulleiter gesprochen. Die können sich an alles erinnern, was sie im Leben gemacht haben, oder ??? Dumbledore hängt da doch auch. Wieso fragt den denn niemand was? Da werden Zeitungsartikel diskutiert etc und dabei kann man ihn ja einfach fragen. Auch in Sachen Horkruxe hätte der bestimmt ein paar Tipps gehabt.

Was mich an dem Buch stört ist wirklich, dass viel Zeit vergeudet wird und dann die restlichen Horkruxe relativ schnell, bzw. zufällig gefunden werden. Das wird mir zu schnell abgearbeitet.

Zudem gefällt mir die Materialschlacht am Ende des Buches so überhaupt nicht. Da tauchen plötzlich alle Charaktere auf, die jemals in Harry Potter genannt wurden. Das ist ein purer Hollywood Showdown - aber erzählerisch eher schwach.

Außerdem erinneren mich manche Aspekte aus Buch 7 doch schwer an Herr der Ringe. So kommt Harry schräg drauf, wenn er den Horkrux trägt. Ähnlich wie bei Frodo.

Bei Buch 6 und 7 wurde einfach zu viel Potential vergeudet. Schade eigentlich. Dennoch habe ich beide Bücher verschlungen. Man will ja schon wissen wie es ausgeht.
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