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55 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weit mehr als nur Fantasy...
Seit mittlerweile sechs Jahren gibt es eine Konstante für mich: Das Warten auf den nächsten Harry Potter. Man kann das mit der Zeit nervtötend finden - besonders wenn man gerade das neue Buch zugeschlagen hat und sich damit abfinden muss, dass es wieder mindestens zwei Jahre bis zum nächsten dauert - ich persönlich finde es eigentlich ganz lustig,...
Veröffentlicht am 20. Januar 2007 von Kisaki

versus
91 von 102 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gute Idee - aber die Umsetzung!
Eines vorweg: Meine Kritik bezieht sich nicht auf die Geschichte von Rowling; die ist bekannt. Auch nicht auf die Lesung von Rufus Beck - der macht das auf die ihm eigene, unnachahmliche Art.
Eine wirklich gute Idee - statt 22 CD's trägt man nur zwei mit sich herum um die Lesung zu hören.
Aber: Die Klangqualität der MP3-CD ist unterirdisch...
Veröffentlicht am 9. November 2007 von K. Naß


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55 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weit mehr als nur Fantasy..., 20. Januar 2007
Seit mittlerweile sechs Jahren gibt es eine Konstante für mich: Das Warten auf den nächsten Harry Potter. Man kann das mit der Zeit nervtötend finden - besonders wenn man gerade das neue Buch zugeschlagen hat und sich damit abfinden muss, dass es wieder mindestens zwei Jahre bis zum nächsten dauert - ich persönlich finde es eigentlich ganz lustig, dass ich, im wahrsten Sinne des Wortes mit Harry Potter aufgewachsen bin.

Zum Buch: Nach dem fünften Band, der an manchen Stellen, besonders in der Auflösung etwas enttäuschte, findet J. K. Rowling hier wieder zur Form des "Feuerkelchs" zurück. Das bedeutet: eine grandiose Geschichte, ein perfekt gezogener Spannungsbogen und ein Ende, das so gnadenlos daherkommt, dass man am liebsten die Seite zurückblättern und alles wieder rückgängig machen möchte. Besonders interessant ist es dabei, wie eigentlich feststehende Dinge, an denen man sich als Leser - genau wie auch Harry - immer festgeklammert hat, auf einmal ad acta gelegt werden. So muss man sich zum Beispiel der Tatsache stellen, dass nicht einmal der Weiseste unfehlbar ist.

Die Figur des Harry, der das auf schmerzliche Weise erfahren muss, wird so hier noch mehr als in den vorherigen Bänden zu einer universellen Identifikationsfigur für den Leser. Jeder hat die Erfahrung gemacht, wie es ist, wenn es mit zunehmendem Alter immer weniger gibt, worauf man sich stützen kann und die Realität immer unbarmherziger wird. Die Harry-Potter-Bücher sind somit neben wunderbarer Fantasy auch ein Abbild des Erwachsenwerdens, wie man es so eindrucksvoll selten findet.

Noch ein paar Worte zum sechsten Band: Auch hier rätselt der Leser natürlich in bester Potter-Manier, wer der geheimnisvolle Halbblutprinz sein kann - und obwohl die Lösung am Ende im Vergleich zu den anderen Büchern so simpel ist, dass man sie hätte kommen sehen können, will man sie fast nicht glauben. Aber nicht falsch verstehen - trotzdem beinhaltet das Buch viele Spannungsmomente und die Hintergrundgeschichte um Voldemort und dessen Geheimnis ist faszinierend. Charmant ist aber auch, wie die Autorin den Überblick über ihr riesiges "Cast" behält und auch liebgewonnenen Nebenfiguren eigene Momente zugesteht (als Beispiel sei nur Professor Lupin genannt).

Fazit: Das Buch funktioniert nicht nur als Vorbereitung auf das hoffentlich grandiose Finale, sondern auch in sich hervorragend und ist über alle Altersklassen hinweg empfehlenswert. Bleibt nur noch eine Frage: Wie wird das Leben, wenn man nicht mehr auf den neuesten Harry Potter wartet? ;)
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Entwicklung muss sein, 28. Oktober 2005
Von 
C. Spranger (Nalbach, Saarland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Erstmal vorweg: Ich habe alle Teile gelesen, finde sie wirklich fantastisch und kann teilweise voll und ganz in die Welt, die Rowling da erschaffen hat, abtauchen. Trotzdem bin ich kein Hardcorefan. Harry Potter ist für mich in erster Linie ein Buch, von daher kann ich nicht ganz verstehen, dass einige hier sich darüber beschweren, wie die Story fortgeführt wird - immerhin sind sie nicht Autor, sondern Joanne K. Rowling.
Und ich muss sagen, ich bin auch dieses mal wieder total mitgerissen worden von der Story. Die letzten 300 Seiten haben mich nicht mehr los gelassen, so dass ich sie an einem Stück gelesen habe, was normalerweise nicht mein Ding ist.
Ich finde, die Liebesverwicklungen und auch die sonstige Darstellung der charakterlichen Entwicklungen der Personen ist einfach meisterhaft gelungen, ich habe selten ein besseres Buch gelesen. Auch, dass der Leser über Snape so im Unklaren gelassen wird ist für mich ein Plus. Ich mag es, wenn sich Handlungsstränge über mehrere Bücher hinziehen. Es ist nunmal eine Serie.
Wobei wir auch bei der mangelnden "Kindertauglichkeit" wären, die bemängelt wird. Gerade da es eine Serie ist, die die Geschichte des "Auserwählten" von seiner Kindheit bis hinein ins Erwachsenenalter beschreibt, finde ich es nahezu unverzichtbar, diese Entwicklung auch im Erzählstil und den Geschehnissen auszudrücken! Und, es ist wahr, teilweise erinnert Harry wirklich an Frodo, vor allem am Schluss. Dieses Ende ist natürlich größtenteils unerwartet und hart, doch die Spannung wird (zumindest für mich) ins unermessliche gesteigert. Ich kann kaum erwarten, wer den Endkampf überleben wird... Und - da bin ich mir sicher - erwachsen oder nicht, alle wollen ein Happy End ;) .
Fazit: Das Buch passt sich perfekt in die restliche Serie ein, weder schlechter noch überragend gut, einfach perfekte Unterhaltung mit Spannung und Moralfaktor.
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91 von 102 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gute Idee - aber die Umsetzung!, 9. November 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eines vorweg: Meine Kritik bezieht sich nicht auf die Geschichte von Rowling; die ist bekannt. Auch nicht auf die Lesung von Rufus Beck - der macht das auf die ihm eigene, unnachahmliche Art.
Eine wirklich gute Idee - statt 22 CD's trägt man nur zwei mit sich herum um die Lesung zu hören.
Aber: Die Klangqualität der MP3-CD ist unterirdisch schlecht. Man hört - vor allem in lauten Passagen - ständig störende Verzerrungen, gerade mit Kopfhörern. Und ich denke nicht, dass das unbedingt auf die Audiokompression zurückzuführen ist. Die Aufnahme ist mit einer Datenrate von 128 kB/s kodiert. Die anderen Harry-Potter-Lesungen habe ich auf normalen Audio-CD's und am Computer in der gleichen Qualitätsstufe selbst gerippt, um sie unterwegs auf meinem MP3-Spieler hören zu können und die Klangqualität war mehr als ausreichend.
Ich weiß nicht, was die beim Audioverlag mit der Aufnahme angestellt haben aber so kann man dieses Produkt nicht empfehlen.
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63 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Traurig, düster, aber wahnsinnig spannend., 17. April 2006
Von 
KleinerEngel777 (Randberlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Da ich meinen Jungs bereits die anderen fünf Potter-Bücher vorgelesen hatte, und das Buch seit dem Erscheinen schon einige Wochen in unserem Regal stand (wir waren noch nicht mit Teil 5 fertig), war die Erwartungshaltung und die Vorfreude entsprechend groß. Auch mit diesem Band hat Frau Rowling, Massenliteratur hin oder her, wieder ein Meisterwerk abgeliefert.
Allerdings ist der sechste Teil der Zauberergeschichten mystischer, geheimnisvoller, die Grundstimmung war von Anfang an düsterer. Natürlich hat sich die Handlung in den letzten Potter-Teilen zugespitzt, aber auch der Wind zwischen den einzelnen Personen wehte in diesem neuen Teil rauer. Dumbledore erscheint nicht mehr als der Übermensch, als der er in den vorangegangen Teilen dargestellt wird. Er wird angreifbar, nicht nur durch seine Handverletzung zu Beginn des Buches, sondern auch durch die Dialoge zwischen ihm und Harry. Weiterhin hatte ich das Gefühl, dass auch die Autorin beim Schreiben angespannter und getrübter Stimmung war. Witzige Wortgefechte, über die wir in Band 5 noch herzlich gelacht haben, fehlten fast völlig.
Das Ende werde ich hier natürlich nicht verraten, ich selbst kannte es durch die Gemeinheit meiner Mitleserschaft schon. Ich möchte dennoch sagen, wie unfassbar es war. Ich habe beim Vorlesen geweint. Beim Gedanken an die Fortsetzung wird mir mulmig.. Möchte ich noch wissen, wie es weitergeht? Zumindest hoffe ich, dass Band 7 nicht allzu schnell erscheint, irgendwie habe ich den 6. Teil noch nicht ganz verarbeitet.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Fortsetzung - doch vielleicht nicht für jeden Leser!, 23. Oktober 2005
Es ist schwierig, eine Bewertung über den „Halbblutprinzen" abzugeben, ohne allzuviel über den Inhalt zu verraten.
Das dieses Buch die Leserschaft spaltet, merkt man spätestens beim Überfliegen der bisherigen Rezensionen.
Es kommt wohl darauf an, was der Leser an Erwartung mitbringt: Wer einen der „früheren" Bände wünscht, ein verspielt- zauberhaftes, phantasievolles Kinderbuch, wird zwangsläufig enttäuscht werden. Rowling setzt die Entwicklung der Geschichte und ihres Helden aus Band 4 und Band 5 konsequent fort: Erst mußte Cedric im „Feuerkelch" sterben, dann sein Patenonkel Sirius im „Phönixorden" - von Band zu Band wurde Voldemort stärker - logischerweise wird es im „Halbblutprinzen" noch düsterer - wer hätte denn im Ernst etwas anderes erwartet?
Die Kinderzeiten sind endgültig vorbei, Harry ist fast erwachsen, und die Bedrohung so ernst wie noch niemals zuvor: Voldemorts Truppen zeigen immer offener ihr Gesicht, sie begehen Grausamkeiten und Morde in der Zauberergemeinschaft - und wie in einem Wettlauf mit der Zeit suchen Dumbledore und Harry nach einer Möglichkeit, Voldemort zu besiegen.
Der Erzählstil folgt da konsequenter dem Inhalt: der leichte, bildhafte und humorvolle Stil der ersten Bände wäre angesichts der Gefahr deplaziert. Das Buch ist aber garantiert immer noch von Rowling geschrieben, doch sie lässt dabei die Kinderbuchautorin immer häufiger hinter sich. Aber dafür ist der „Halbblutprinz" ein sehr spannendes Buch für Jugendliche und Erwachsene.
Wer glaubt, er könne sich den neuen Potter- Band so „eben mal durchlesen" wird auch auf Schwierigkeiten stoßen. Klar, es geht auch so - aber ohne Kenntnis der Handlung der vorherigen Bände erschließt sich vieles nicht, so zum Beispiel die Bedeutung der Ausflüge ins „Denkarium" - wo wir sehr viel über die Jugend und den Werdegang von Voldemort erfahren. Wer noch so ungefähr weiß, was sich in den Bänden zuvor zugetragen hat, verfolgt gerade diese Stellen - von manchen fälschlicherweise als „unnötige Längen" abgetan - mit allergrößter Spannung. Mehrfach habe ich sogar die Lektüre unterbrochen, mir einen älteren Potterband aus dem Regal geschnappt und interessante Stellen genauer nachgelesen: „Wie war das nochmal?"
Denn so einfach, wie viele Leser - und sogar professionelle Kritiker - das Ende des sechsten Bandes interpretiert haben, ist es keineswegs: Rowling hat es schon in früheren Bänden immer wieder geschafft, ihre Leser erst auf die falsche Fährte zu locken und dann mit einer unerwarteten Lösung zu überraschen - und das immer widerspruchsfrei. Und die Lösung war in Andeutungen meist schon frühzeitig angelegt, man mußte nur aufmerksam lesen!
Ebenfalls als konsequent empfinde ich den Verzicht auf die Schwarzweiß - Malerei bei den Charakteren. Es mag vielleicht moralisch verwerflich sein, wenn Harry am Ende der Wunsch nach Rache packt, aber verständlich und glaubwürdig ist es auf jeden Fall. Genau wie das Ekelpaket Draco Malfoy zwar fies und widerwärtig, aber nicht abgrundtief böse genug ist, um einen Menschen zu töten. Richtig spannend wird die „gut - oder böse?" Frage bei einer besonders interessanten Figur - Snape, der mit diesem Band stark ins Zentrum der Handlung vorrückt. Auf den Potter- Fanseiten wird seit dem „Halbblutprinzen" sehr leidenschaftlich über Snapes Rolle diskutiert - mit guten Argumenten dafür, die Dinge vielleicht doch nicht so zu sehen, wie sie nach dem ersten Lesen des Bandes scheinen. Damit habe ich hoffentlich nicht zuviel verraten!
Von mir aus voller Überzeugung fünf Sterne für eine sehr gelungene, konsequente Fortsetzung der Reihe. Einzig das wir jetzt wieder zwei Jahre auf die Fortsetzung warten müssen, nehme ich Frau Rowling übel.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vorletzter Band der Reihe macht Lust auf mehr, 9. August 2007
Von 
Nachdem ich Harry Potter und der Halbblutprinz aus der Hand gelegt habe, überkommt mich die Entäuschung, noch lange auf die Fortsetzung warten zu müssen, da auch der sechste Band zu einem packenden Finale im letzten Buch hinführt, auf das die ganze Reihe von Anfang an ausgelegt war.

Joanne K. Rowling gelingt der Einstieg in den sechsten Band meiner Meinung nach gut, indem sie den Premierminister der Muggel und den Minister für Zauberei in einem Gespräch erörtern lässt, welch dunkle Zeiten mit der nun nicht mehr zu leugnenden Rückkehr des dunklen Lords angebrochen sind.

In der Folge beschreibt die Autorin in ihrer einzigartigen Schreibweise, wie Harry Potter mit dem schmerzhaften Tod seines Paten im fünften Buch umgeht und wie der weise Schuldirektor von Hogwarts, Albus Dumbledore, den Sechzehnjährigen über die Vergangenheit und die Geheimnisse des dunklen Lords aufklärt und ihn gleichzeitig auf den schweren und steinigen Weg nach den Bruchstücken von Lord Voldemorts Seele vorbereitet, die vernichtet werden müssen, bevor Harry sich am Ende dem bereits prophezeiten Duell mit dem dunklen Lord stellen kann.

Das Ende hat es in sich mit dem überraschenden Tod eines der wichtigsten Charatere. Es kann festgehalten werden, dass das ganze Buch düsterer und ernster geworden ist, als die Vorgänger, eine Entwicklung, die aber bereits seit dem vierten Band zu beobachten ist. Gleichzeitig schafft es Joanne K. Rowling aber, die einzigartige Atmosphäre der Zauberschule Hogwarts detailreich und faszinierend darzustellen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine düstere Fortsetzung des Harry Potter Themas / NEU eingelesen von Felix von Manteuffel / HÖRBUCHREZENSION!!!, 30. November 2009
Von 
Thorsten Wiedau (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Zu aller erst einmal das Besondere an dieser Ausgabe, sie ist nicht von Rufus Beck, dem Herr der Stimmen, eingelesen worden - sondern von Felix von Manteuffel.

Dass dieser Teil einige Schwächen hat, ist wohl hinlänglich bekannt, beispielsweise ist die Weihnachtsstimmung der ersten Teile endgültig dahin. Die Handlung entfernt sich von der Schule und den zu erwerbenden Zauberergraden und wendet sich der Vergangenheit von Voldemort zu - nebenbei gibt es zwar noch ein wenig Romanzen bei den Hauptprotagonisten, doch diese wirken fad und schal. Auch die Rolle von Horace Slughorn hätte schöner sein können, einige seiner Vorgänger waren echte Spitzenklasse. Selbst unser über alles geliebter Professor für Zaubertränke, der nun Professor für die Verteidigung gegen die dunklen Künste geworden ist, wirkt in seiner neuen bösen Rolle seltsam deplatziert - ist er es nun oder nicht? Der Tod eines der Hauptprotagonisten am Ende ist ebenso unwirklich. Alles in allem hat also Teil 6 nicht mehr die Qualität seiner Vorgängerteile.

Die Geschichte hat aber auch positive Elemente, denn die düstere Atmosphäre ist wirklich gut gelungen, die Charaktere werden langsam erwachsen und hier merkt man die größten Veränderungen und natürlich muss das Thema erste Liebe irgendwie eine Rolle spielen - die wenigen Einblicke in die Kindheit und Jugend von Voldemort empfand ich persönlich als sehr spannend und informativ - es hätte aber auch gerne mehr sein können. Der Teil 6 ist somit auch ein wenig verwirrend und ich glaube hier will die Autorin Joanne K. Rowling uns alle auf falsche Fährten locken - der letzte Teil DIE HEILIGTÜMER DES TODES wird es dann wohl zeigen.

Gehen wir nicht ins Detail mit den Schwächen des Buches, denn hier geht es um das Hörbuch und die Einlesung des Stoffs durch Felix von Manteuffel. Nachdem Rufus Beck die Lesung so kongenial hingelegt hatte, fragt man sich natürlich, ob eine zweite Einlesung wirklich Not tut. Die Lesung von Felix von Manteuffel ist anders, er liest bedächtig und doch mit Verve. Man könnte der Meinung sein, diese Einlesung ist für ein älteres Publikum gedacht, obwohl auch ältere Semester die erste Einlesung unter Rufus Beck schätzen dürften, doch die sonore und kräftige Stimme von Felix von Manteuffel hat ihre eigenen positiven Eigenschaften. Auch er gibt den Charakteren eine eigene stimmliche Färbung, nur nicht so extrem wie bei Rufus Beck, doch immer noch mit genug Geist.

Die Stimme von Felix von Manteuffel bleibt angenehm in Erinnerung, egal ob man die 19 CDs einmal unterbricht oder auch für ein paar Tage weglegt. Die Ausdruckskraft seiner Stimme erschließt sich dem Zuhörer oder der Zuhörerin nicht innerhalb der ersten Minuten, sondern im Laufe des Hörens dieser Folge.

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung fragte sich und ihre Leser zu dieser neuen Einlesung, ob es wirklich nötig getan hätte - diese nochmalige Einlesung?! Ebenso wie FAZ bin auch ich der Ansicht, dass Felix von Manteuffel das Beste aus dem leider nur mittelmäßigen Stoff zu Teil 6 HARRY POTTER UND DER HALBBLUTPRINZ von Joanne K. Rowling heraus geholt hat.

Empfehlenswert!
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67 von 78 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen LESENSWERT, 7. September 2005
Mich persönlich hat der 6. Band von "Harry Potter" genauso gefesselt wie die vorigen 5 Bände.
Ich konnte bei der englischen Ausgabe nicht aufhören zu lesen und war ärgerlich über jede Störung.
Es gibt Stimmen, die meinen, dieses Buch sei langweilig.
Tatsächlich mag es weniger "geheimnisvoll" sein als die vorherigen Bücher - weil eben viele Rätsel (wovon macher das eine oder andere vielleicht sogar bisher gar nicht entdeckt hatte) aufgelöst werden. Da nur noch ein Band folgen soll, kann man sich darüber auch kaum wundern.
Auf der anderen Seite ergeben sich wie bisher auch neue Fragen, die zum Nachdenken anregen, die Spannung aufrecht erhalten und einen ungeduldig auf das nächste Buch warten lassen.
J.K.Rowling bleibt auch hier ihrem hintergründigen Stil treu: es ist nicht alles immer so offensichtlich, wie es zunächst (und vielleicht auch am Ende des Buches noch) scheint. Und wer ihr Gesamtkonzept verstanden hat, fängt am Ende mit Sicherheit an, einige "platte" und "offensichtliche" Geschehnisse zu hinterfragen. Und wie immer findet man auch hier "Nebensächlichkeiten", die sich vielleicht im folgenden Band als bedeutendes Detail erweisen und ein ganz anderes Licht auf manche Geschehnisse werfen.
Inhaltlich bietet das Buch Lösungen von Rätseln; neue Geheimnisse; die aufwühlende Gefühlswelt der Pubertät (in "anständigem" Rahmen); einen einerseits recht erwachsenen, andererseits aber auch gelegentlich unvernünftigen und sich manchmal "jugendlich" mißverstanden fühlenden Harry; dramatische und tragische Ereignisse; und natürlich das rege Leben an einer Zauberschule.
Das Buch zieht den Leser in die gesamte Palette der Emotionen (Freude, Kummer, Trauer, Zorn etc.) hinein. Eine Achterbahnfahrt der Gefühle.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Düster, aber super!, 8. Juli 2007
Auch der sechste und damit vorletzte Band hält was er verspricht: Spannung bis zum Schluss und Vorfreude auf den siebenten und letzten Band! Sicher, die Geschichte wird immer dunkler und dramatischer. Aber ich denke gerade diese Entwicklung macht die Reihe bis zum Schluss lesenswert. Und was Kinder angeht: Die Harry Potter-Reihe handelte vom ersten Band an von einem misshandelten Kind, das stetig Morddrohungen ausgesetzt ist. Ein Kind, das die anderen Bände gelesen hat übersteht auch diesen Band. Und seien wir ehrlich: Würde die Handlung auf dem Niveau der ersten beiden Bände bleiben, hätte wohl kaum ein Leser interesse an einer Geschichte in sieben Bänden.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser als (fast) alle bisherigen, 14. Juli 2007
Der 6. Band der Harry Potter-Saga, ist wirklich gut gelungen. Zwar ist der Anfang ein bisschen gewöhnungbedürftig, da es nicht, wie sonst immer bei den Dursleys anfängt und mit der einfachen Reise nach Hogwarts weitergeht, sondern erst von der Welt um Harry herum berichtet wird. Wie schlecht alles doch geworden ist und was Voldemordt für Verwüstung über das Land bringt.
Man könnte denken dass es nun endlich mit dem gewohnten Stoff weitergeht, doch auch da wird man enttäuscht.
Denn jetzt erfährt man auf welche Seite Snape steht und dies ist nun...anders als erwartet.
Jetzt geht es aber endlich mit Harrys Geschichte weiter. Dieser kommt dieses Jahr auf eine andere Weise nach Hogwarts nämlich mit den Weasleys.
Dann geht die übliche Geschichte um Harry los, das einzige was eigentlich im Kern gleich bleib, der Kampf gegen den dunklen Lord.
Doch auch dieser unterscheidet sich von den vorherigen Büchern.
Wie und warum er sich unterscheidet, will ich jetzt nicht verraten, wenn man es nicht eh schon weiß...
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Harry Potter, Band 6: Harry Potter und der Halbblutprinz
Harry Potter, Band 6: Harry Potter und der Halbblutprinz von Joanne K. Rowling (Taschenbuch - 12. März 2010)
EUR 9,99
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