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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen18
4,2 von 5 Sternen
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am 17. April 2001
Seine Fans haben lange darauf gewartet, und eines muß Steinhöfel klar gewesen sein: alle Welt würde den 'Defender' an der 'Mitte der Welt' messen. Steinhöfel hat die Herausforderung angenommen, und herausgekommen ist eine Mischung aus den Elementen, die Steinhöfel ausmachen: Helden, die eigentlich keine sind. Geschichten, die fast jeden betreffen könnten und gleichzeitig etwas mystisches an sich haben. Und dann dieses Faszinierende, was unter anderem auch Stephen King ausmacht (wenn diese beiden auch nicht viel mehr gemeinsam haben): ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Nicht nach dem Motto: "Hey, da steht ja Phil aus der 'Mitte' an der Ampel!", sondern ein wirkliches Wiedersehen mit Charakteren, die man schon kennt - wenn auch vielleicht völlig anders, weil man sie eben doch nicht so gut kennt wie man glaubt. Vielleicht - und nur vielleicht - kommt der 'Defender' nicht ganz an die 'Mitte der Welt' heran, aber egal ob im Kontakt mit diesem Roman oder unabhängig davon hat Andreas Steinhöfel den Markt um ein hervorragendes Werk bereichert.
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am 8. April 2001
Endlich gibt es etwas Neues von Andreas Steinhöfel - nach DIE MITTE DER WELT versammelt er in Defender acht Kurzgeschichten. Alte Bekannte tauchen auf, Figuren aus dem Roman werden wiederbelebt und wer DIE MITTE DER WELT mochte, wird sich in DEFENDER zu Hause fühlen.
Auch wenn es auf den ersten Blick nicht den Anschein hat, sind die Geschichten miteinander verwoben. Sie geben dem Leser das Gefühl, Ausschnitte aus einem Ganzen zu sein, Szenen aus einem Film, in den man zufällig hineingeschaltet hat. Die Hauptcharaktere sind mal Kinder, mal Jugendliche, es wird über sie und von ihnen erzählt, der Blickwinkel wechselt beständig, auch wenn die Themen sich gleichen. Lieben und geliebt werden, Trennung und Einsamkeit, Veränderung und die Unsicherheit, den nächsten Schritt zu tun. Es gibt viele traurige Momente, Mütter und Väter, die keine sind, eine Beziehung zwischen zwei Jungen, die an Feigheit scheitert, oder nicht zu wissen, wohin mit seinen Gedanken. „Man wacht auf, eines nicht ganz so schönen Tages, und stellt fest, dass man allein ist."
Es sind die stillen Beobachtungen, die hier ihren Reiz ausüben, Nahaufnahmen und lange Kameraeinstellungen. Auch dann, wenn die Geschichten manchmal hart und rau werden. „Keine Waffen, kein Geklirre, und trotzdem Krieg. Manche Kriege laufen eben unheimlich leise ab."
Meine Lieblingsgeschichte ist Interview, in der Luka seine Schwester Tara aus der psychatrischen Anstalt entführen will, einfach so. Steinhöfel gibt aus dem Interview mit den Bullen nur die Anworten wieder, die Fragen muß der Leser selber stellen - vielleicht besonders aus diesem Grund sollte das Buch unbedingt gelesen werden.
Schade ist, daß es nur Geschichten sind. Wo bleiben die Romane zu jeder einzelnen Story ? Ich warte geduldig.
Michael Kurth
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am 3. Oktober 2001
Ein Freund hatte mir "Die Mitte der Welt" empfohlen und ich war fasziniert! Als ich es bedauerlicher Weise viel zu schnell gelesen hatte und mir Wünschte das Buch hätte nochmal so viele Seiten, machte ich mich dann auf die Suche nach weiteren Büchern des Autors. Was sich aber als gar nicht so einfach heraus stellte, weil sie nicht bei den Romanen standen, sondern bei den Jugentbüchern. Da also fiel mir dann "Defender" in die Hände und ich kaufte es ohne groß zu überlegen. Das Buch fesselte mich einen ganzen Abend lang und brachte mich noch einmal gedanklich zur "Mitte der Welt" und machte auch einige Szenen verständlicher. Es ist um es kurz zu mache ein klasse Buch, und das nicht nur für Jugendliche.
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am 8. April 2001
"Die Mitte der Welt" ist ein Buch, dass viele Leser durch seine wunderschöne Sprache, seine philosophischen Gedanken und durch die spannungsreiche Geschichte über das Erwachsenwerden des 17jährigen Phil in den Bann zog. Autor Andreas Steinhöfel legt nun einen Band mit acht Erzählungen vor, in denen er seinem Thema treu bleibt: jugendliche Außenseiter auf der Suche nach sich selbst.
Die acht Geschichten sind locker durch einzelne Figuren oder Ereignisse verbunden. Mal erzählt Steinhöfel salopp und witzig über die erste Liebe, mal schreibt er poetisch über die Entfremdung zwischen Kindern und Eltern. Mit einer einfachen Sprache zeigt er die Schwierigkeiten auf, vor denen seine jungen Heldinnen und Helden stehen, wenn sie die Weichen für ihre Zukunft stellen sollen. Eine Fortsetzung der "Mitte der Welt" ist dieses Buch sicher nicht, obwohl einige Figuren aus seinem Erfolgsroman auftauchen. Seine Geschichten sind eher Variationen, mal kraftvoll, mal poetisch-leise, über das Erwachsenwerden. Lesenswerte Einsichten in die verwirrende Gefühls- und Gedankenwelt von Jugendlichen, die sicher vielen - auch Erwachsenen - nicht fremd sein dürften.
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am 16. August 2002
Nachdem ich "Die Mitte der Welt" gerade ausgelesen hatte und noch einige Zeit unter dem Eindruck dieses Buches stand, hatte ich mir "Defender" zugelegt, in dem Wissen, dass es sich nicht um eine Fortsetzung handelt, aber doch irgendwie mit der "Mitte der Welt" in Zusammenhang steht.
Defender ist eine Sammlung kleiner eigentlich voneinander unabhängiger, jedoch "short cuts"-mäßig verknüpfter Geschichten, wobei dem Leser einzelne Personen aus der Mitte der Welt wieder begegnen. (Schade, dass sich keine der Geschichten auf den Charakter des Nicholas bezieht!)
Auch in diesem Buch besticht der Autor durch seinen jugendlichen und doch eleganten Schreibstil.
Verglichen mit der Mitte der Welt fällt der Defender inhaltlich wie sprachlich etwas ab.
Verglichen mit anderen Büchern handelt es ich beim Defender um ein schön geschriebenes 5-Sterne Buch!
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am 1. April 2001
In acht Geschichten erzählt Andreas Steinhöfel weiter von den Jugendlichen, die wir schon aus "Die Mitte der Welt" kennen. Es sind Situationen, die für die Helden von entscheidender Bedeutung sind. Sie stecken für sich ganz persönlich ab, wo sie im Leben stehen und hinwollen. Da ist Merle, die einige Tage braucht, bis sie in der Lage ist, sich vor den ausgelachten Lehrer zu stellen. Wir erfahren, wie Defender, bereits als Kleinkind von seiner Mutter vernachlässigt, versucht, sich als Stassenkid über Waser zu halten und schliesslich jemanden trifft, der ihm eine Chance bietet, doch noch etwas aus seinem Leben zu machen. In "Herbstastern" wird der Tod des Vaters, der die Familie terrorisierte, eine Befreiung für die Kinder. Es ist beeindruckend, mit welcher Sensibilität Steinhöfel sich in die Gefühlswelt seiner Darsteller hineinversetzt, wie er aus teilweisen Looser starke Persönlichkeiten macht. Das Buch rüttelt auf und macht gleichzeitig Mut. Ich wünsche ihm viele erwachsene Leser, damit ihnen bewusst wird, wie mit Jugendlichen teilweise umgegangen wird und jede Menge Jugendliche, damit sie ihr Leben selbstbewusst in die Hand nehmen.
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am 22. Juni 2002
Andreas Steinhoefels Art zu schreiben ist so wunderwunderschoen. Und seine Kunst, den Leser mit seiner Sprache in andere Sphaeren zu versetzen, gelingt ihm in 'Defender' durch die verschiedenen Geschichten auf multiple Weise.
Es ist ein ernstes Buch, mit ernsten Geschichten und mit einer Moral: hoert einander zu. Das mag zu einfach klingen - oder zu weltverbesserlich - und doch zeigen all die Geschichten, dass das kleine Ohr, das dem naechsten geschenkt wurde, fuer diesen den letzten Halm darstellen kann. Oder den ersten.
'Defender' ist ein Buch, das sich an Jugendliche wie Erwachsene richtet. Es zeigt den Jugendlichen, wieviel Staerke in ihnen steckt und den Erwachsenen, wo sie missverstehen.
Eine sehr schoene und sehr fesselnde Lektuere.
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am 18. Mai 2004
Zunächst einmal möchte ich anmerken, daß der Autor selbst ausdrücklich davor gewarnt hat, "Defender" als eine Art Fortsetzung der "Mitte der Welt" zu betrachten. Er beteuerte, nicht die Lorbeeren eines vorhergehenden Erfolges zweimal kassieren zu wollen. Vielmehr seien die Kurzgeschichten eigenständige Werke, die nur sehr geringe Berührpunkte mit dem hochgelobten Roman aufweisen.
Aber ganz unabhängig davon wurde man, insbesondere als Steinhöfel-Fan, enttäuscht. Die Sprache, immer noch schön, bei weitem jedoch nicht so interessant wie gewohnt, half beim Weiterlesen, die Handlungen der einzelnen Short Stories allerdings muteten wirr, konfus, gelegentlich weit hergeholt an. Auch wurden die psychologischen Vorgänge nicht mehr so subtil und feinfühlig herausgearbeitet.
Und dennoch strahlten manche Passagen einen gewissen Zauber aus, was v.a. bei der letzten Geschichte auffiel. Mein Vorschlag lautet: Lesen schadet nicht, solange man ein gebrauchtes Buch in den Händen hält....
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am 23. Februar 2007
Ich habe die Rezensionen hier gelesen, die teilweise nicht sehr vielversprechend waren. Trotzdem habe ich mir dieses Buch gekauft und habe es nicht bereut!

Es sind Kurzgeschichten, welche zum lachen, welche zum weinen, aber immer in Steinhöfels unverkennbaren Stil geschrieben.

Ich habe hier gelesen, dass viele kaum einen der Charaktere erkannt haben. Dazu kann ich nur sagen, wenn man "Die Mitte der Welt" aufmerksam gelesen hat, erkennt man auch die Meisten! Ich habe gerade mal zwei nicht erkannt.

Zum Anschluss an dieses Buch empfehle ich "Der mechanische Prinz", denn Johannes alias Defender taucht auch in diesem Buch wieder auf.

Ich finde es fabelhaft, wie sich die Charaktere auch durch mehrere Bücher ziehen! Und ich kann die Bücher alle nur wärmstens empfehlen.
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am 5. April 2001
Endlich! Verdurstende, vom Entzug geplagte Seelen dürfen aufatmen! Nach seinem zauberhaften Roman "Die Mitte der Welt" (für den ein dutzend Sterne noch entschieden zu wenig wären!Schmelz...), gibt es nun Neues von A. Steinhöfel. Acht Geschichten aus dem Leben: poetisch, sanft, melancholisch, schräg. Geschichten, in denen man immer wieder den schmerzlich vermißten Figuren des Vorgängerwerkes begegnet. Ein liebevolles Buch, das jedoch an die betörende Poesie von "Die Mitte der Welt" nur noch phasenweise herankommt (wie z.B. in "Sandmann", "Herbstastern" oder "Daniel zu lieben"). Trotzdem, gut und gerne vier Sterne!
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