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am 8. Juni 2006
"Der goldene Kompass" ist der erste Teil einer Fantasy-Trilogie mit dem Titel "His Dark Materials", die der britische Autor Philipp Pullman schrieb und die eine große Zahl an begeisterten Lesern gefunden hat. Band 1 der Trilogie erschien unter dem Originaltitel "The Golden Compass", teilweise ist er jedoch auch unter dem Titel "Northern Lights" erhältlich. Pullman ist es mit diesen Romanen gelungen, eine aufregende Parallelwelt zu unserer Welt zu erschaffen, die durch zahlreiche liebevolle Details sehr glaubwürdig wirkt.

In Lyras Oxford herrschen geringfügig andere Gesetze der Physik und Chemie; Geographie, Religion, Historie und Politik haben sich anders entwickelt als in unserer Welt. Dennoch fügt sich bei Pullman alles so gut zusammen und besitzt einen so hohen Wiedererkennungswert, dass man sich als Leser mühelos in diese Welt einfindet.

Die wohl einschneidendste Idee in Pullmans Romanen ist die der "Dæmonen". Jeder Mensch besitzt im Roman von Geburt an einen solchen Dæmon. In Tiergestalt verkörpern sie die Seelen der Menschen und spiegeln deren Gefühle und Gedanken durch ihre Gestalt wider, besitzen dabei aber die Fähigkeit, eigenständig zu denken und zu sprechen. Mensch und Dæmon sind fest miteinander verbunden, und stirbt der Mensch, dann stirbt auch sein Dæmon - und umgekehrt. Diese wunderhübsche und phantastische Idee der "Seele in Tiergestalt", die Pullman vor allem in Lyras Dæmon Pantalaimon ausgeführt hat, muss man einfach selbst nachlesen, um sich von ihr bezaubern zu lassen. Viele bewegende, rührende und hochspannende Momente in "Der goldene Kompass" beruhen auf der Faszination der Dæmonen, die Pullman erschaffen hat.

Fazit: Ein wunderbares Buch voller Fantasie und Spannung in einer halb-fiktiven Welt, die durch intelligente Ideen besticht. Die mutige Heldin Lyra ist eine faszinierende Figur, die sowohl Kinder als auch fantasy-begeisterte Erwachsene in ihren Bann schlagen wird. "Der goldene Kompass" vereint Fantasy mit einer spannenden Abenteuergeschichte und geizt auch nicht mit dramatischen und traurigen Momenten.

Die nachfolgenden beiden Teile von Pullmans Trilogie ("Das magische Messer" und "Das Bernstein Teleskop") sind unter Umständen erheblich gewöhnungsbedürftiger als "Der goldene Kompass", da der Autor dort etliche Bezüge zu Religion und Mystik nimmt und dabei oft über das Ziel hinausschießt. "Der goldene Kompass" kann aber als nahezu in sich abgeschlossene Geschichte gelesen werden. Da der Carlsen Verlag Pullmans bekannten Roman zum Preis von nur sechs Euro als Taschenbuch herausgebracht hat, kann man hier wirklich nichts falsch machen - ein Muss für Fantasy-Fans ab 12 Jahren!
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am 17. Juni 2007
*

"Der goldene Kompass" ist der erste Teil der "His Dark Materials"-Trilogie und gehört zu den aussergewöhnlichen Fantasy-Werken. Zudem geht es in eine ganz andere Richtung als "Der Herr der Ringe" ( weiß nicht, wie man darauf kommt, die beiden miteinander zu vergleichen, denn sie sind so unterschiedlich wie Feuer und Wasser! )

Zwar greife ich gewöhnlicherweise lieber auf "Epische/High Fantasy" zurück ( Musterbeispiel: Der Herr der Ringe ) ... doch manchmal lese ich gerne auch spezielle Bücher aus diesem Genre, wie z.B. "Harry Potter", "Das alte Königreich" oder eben "His Dark Materials".

Dies Buch ist kein Kinderbuch ... aber auch keines für Erwachsene ... es liegt irgendwo dazwischen und "springt" während des Lesens zwischen den beiden hin und her.

Die Story ist recht düster ( wie in den späteren Potter-Büchern ), skurril wie die Romane von Daniel Handler alias Lemony Snicket ( "Eine Reihe betrüblicher Ereignisse" ) und hat stellenweise sogar was von "Narnia" ( auch wenn beide Werke sozusagen Gegenpole sind - worauf ich später noch zurückkommen möchte ).

Die Geschichte spielt in einer Parallelwelt, die der unsrigen sehr ähnelt ( z.B. gibt es hier die selben Ortsbezeichnungen ). Die Zeit der Handlung könnte man irgendwo in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts einordnen ... aber das ist recht schwer zu sagen, denn jene Welt beinhaltet außer altmodischer und fremdartiger Technologie auch noch einige phantastische Elemente ( z.B. Dimensionstore, magische Wesen, versteckte Hexenclans und natürlich die tierischen Dæmonen ).

Diese Welt wird dominiert von Wissenschaft ... ist jedoch eigentlich eine christliche Theokratie, in der die Kirche jede Institution kontrolliert. Jene Wissenschaft beruht zum Einen auf unseren physikalisch-chemischen Gesetzen, ist zum anderen Teil aber auch fremdartig.

Ich vergebe diesem Band nur deshalb bloß 4 Sterne, weil er nicht ganz meinen Geschmack trifft ... für einen Fantasy-Roman gibt es mir hier persönlich zuviel merkwürdige Technologie und zu wenig "natürliche" Phantastik. Außerdem kommen mir einige Dinge etwas zu seltsam und albern daher ( z.B. der sprechende Eisbär, der in einer Metallwerkstatt Montagearbeiten verrichtet und sich nach Feierabend inner Kneipe betrinkt ). Aber das ist - wie gesagt - reine Geschmackssache!

Wenn man von meinen persönlichen Vorlieben mal absieht, so hätte dieses Buch storymässig 5 Sterne verdient. Die Geschichte ist nämlich total abwechslungsreich, meist so gut wie unvorhersehbar, sowie völlig innovativ ( d.h. kein Abklatsch irgendwelcher bekannter Fantasy-Erzählungen ) Das Originellste dürften wohl die Dæmonen sein ( metaphorisch betrachtet stellen sie die Verkörperung der Menschenseelen dar - in tierischer Gestalt! )

Allerdings geht es nicht selten auch makaber, eklig oder grausam zu ( z.B. gibt es einen extrem blutrünstigen Kampf zwischen Eisbären, das Verspeisen roher Innereien eines frisch erlegten Tieres oder das Experimentieren an Kindern durch ruchlose Wissenschaftler - mit tödlichem Ausgang! ) Das Buch würde ich daher lieber älteren Kindern und Jugendlichen empfehlen ( mindestens ab 10 Jahre aufwärts )

Wenn man die gelegentliche Brutalität und Grausamkeit außen vor lässt, ist dies Buch auch schon deshalb nichts für die jüngeren Leser, weil es kein klares Gut & Böse-Schema enthält und dadurch schlicht und einfach zu kompliziert für diese ist. Die Bösen sind nämlich nicht böse im herkömmlichen Sinn ... also einfach um des Böse-Seins willen. Zumeist handeln sie aus den besten Absichten heraus und nicht ( nur ) aus reiner Machtgier! Leider macht sie ihre "der Zweck heiligt die Mittel"-Einstellung eben zu furchtbaren Charakteren!

Ein weiterer Bedenkpunkt wäre noch, dass die Kirche hier in keinem guten Licht dasteht ( z.T. sind sie diejenigen, welche die "Bösen" - und damit auch ein repressives System - verkörpern ). Noch deutlicher hebt sich das in den folgenden Bänden ( besonders im dritten ) hervor. Genau deshalb steht die "His Dark Materials"-Trilogie im krassen Gegensatz zu den christlich geprägten Narnia-Chroniken.

PS:

Kleine Warnung! Das Ende von "Der goldene Kompass" ist relativ offen und zwingt einen regelrecht sich den zweiten Band zu beschaffen!
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am 2. Februar 2006
Als eingefleischter Harry Potter Fan bin ich damals auf das Buch "Der goldene Kompass" über den SWR3-Buchtip aufmerksam gemacht worden. Allein der erste Hör-Eindruck fesselte mich total und als ich dann gesehen habe, dass es sich sogar um eine Trilogie handelte, habe ich gleich alle drei Romane bestellt in der Hoffnung, dass alle drei so gut sind wie sich das erste anhörte - und ich kann sagen, was für eine gute Entscheidung, denn für das erste Buch habe ich gerade mal 2 Tage gebraucht und mein Urlaub wäre gelaufen gewesen, aber so hatte ich ja noch zwei Bücher, welche absolut spannend geschrieben sind. Es ähnelt den HP-Büchern insofern, dass auch hier Kindern die Rolle zufällt, die Welt zu retten, aber es ist eine ganz andere Geschichte, kein Plagiat und absolut geniale Handlung.
Allerdings ist es nicht wirklich ein Kinderbuch, allein das Verständnis für die naturwissenschaftlichen Dinge, welches notwendig ist, um die Geschichte zu verstehen.
So, jetzt aber viel Spaß und vergesst nicht voher eure Umwelt zu warnen, dass ihr die nächste Zeit nicht zu erreichen seid !!!
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am 13. August 2001
Der Vergleich mit Harry Potter scheint nahe zu liegen - ein verwaistes Kind rettet die Welt - eine Zauberwelt - vor dem Bösen, ist aber irreführend. Die Trilogie Pullmans ist meiner Meinung nach kein Kinderbuch, jedenfalls nicht für Kinder jüngeren Alters. Nachdem man sich in Lyras Welt eingelesen hat (eine sehr spannende Welt, weil unserer so ähnlich und doch wieder nicht), kann man das Buch kaum noch weglegen und möchte am liebsten Band 2 sofort zur Hand nehmen... Faszinierendste Idee ist die des Daemon, jede Figur wird von einem unzertrennlich begleitet. Hatten wir nicht vielleicht alle mal einen und haben ihn leider verloren?
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am 31. Juli 2006
Ich habe den ersten und zweiten Band geschenkt bekommen und konnte sie nicht mehr aus der Hand legen! Den Anfang noch weniger spannend geschrieben, dachte ich nach der ersten Hälfte von "Der goldene Kompass" nicht mehr daran, mit dem Lesen aufzuhören!! Eine sehr ansprechende Geschichte, voller Fantasie, mit mutigen Helden und verbissenen Kämpfen, klugen Helfern und ebenfalls tückenreichen Feinden! Auch der zweite Band lohnt sich, nun bin ich gespannt auf ein hoffentlich gelungenes Ende, auch wenn die Meinungen hier wohl sehr auseinander gehen.
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am 2. April 2002
Eins sei vorangestellt: trotz diverser Hinweise ist dieses Buch *kein* Kinderbuch. Ich selbst habe das Buch zum ersten Mal gelese, als ich noch recht jung war und ich fand es damals schon toll. Aber im Prinzip verstehe ich das Buch, wenn ich es heute lese, ganz anders und viel besser.
Zum Inhalt läßt sich nur sagen, daß der Autor ein geniales Abbild unserer Welt geschaffen hat, das eine Menge Surrealismus und Symbolismus in sich birgt, die später noch eine große Rolle spielen werden, nehme man beispielsweise die Rolle der Kirche. Die gesamte Story der Trilogie entfaltet sich zu einer Geschichte der Superlative, aber auch ohne zwischen den Zeilen zu lesen ist das Buch vor allem deswegen so attraktiv, weil es einen höchst nachdenklich macht.
Das Finale im dritten Band ist nun schlichtweg genial und muß keinen Vergleich mit dem 'Gott' der Fantasie, dem Herrn der Ringe, scheuen.
Ich habe die Reihe nach Erscheinen des letzten Bandes dreimal direkt hintereinander gelesen und war danach immer noch aufgewühlt. Der Schluß läßt mir immer noch keine Ruhe: keiner meiner Bekannten, die das Buch gelesen haben, haben ihn vollständig verstanden, mich inbegriffen. Der letzte Satz gibt eigentlich den Anfang einer neuen gigantischen Geschichte vor und zuerst fühlte ich mich betrogen, daß diese fehlte. Trotzdem ist das Buch in sich abgeschlossen, aber das Ende ist in keiner Hinsicht ein gutes, auch wenn es oberflächlich so scheint...
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am 24. Januar 2010
Ich muß sagen es ist eines der besten Hörspiele die ich je gehört habe. Wenn man es hört, versinkt man direkt in die Welt der Darsteller und die Sprecher tragen sehr dazu bei. Es ist eine Grandiose Geschichte von Pullman und selbst wer die Bücher gelesen hat, sollte in die Hörspielversion hineinhören. Aber was soll das, nur einen Buchtitel der Geschichte zu vertonen, wenn man schon so tolle Sprecher bei der Hand hat und der erste Teil so großen Anklang findet. Weitere Produktionen sind nicht geplant, so die Antwort, als ich bei der Produktionsfirma nachfragte. Das selbe konnte man ja auch beim Film sehen. Alles halbherzige Sachen, die die Geschichte kaputt machen. Man hätte es ganz oder garnicht machen sollen . Ein Musterbeispiel wie man es richtig hätte machen können findet man bei "Herr der Ringe"!!! Da auch beide Trilogien gleiches Potential haben.
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am 12. November 2007
... ist der goldene Kompass auch als Hörbuch. Die Geschichte um die junge Lyra gibt es hier in der ausgezeichneten Carlsen-Übersetzung, gelesen von Stimmvirtuose Rufus Beck. Wie immer trifft der den richtigen Ton für die richtigen Charaktere und macht jede Figur für den Hörer perfekt wiedererkennbar. Fünf Sterne für Herrn Beck. Etwas enttäuscht war ich diesmal jedoch von der Präsentation. Hörbuch Hamburg gehört zu den Audioverlagen, die völlig ohne Musik, Geräusche oder Töne zwischen den einzelnen Kapitel arbeiten, also eine sehr puristische Präsentation bieten; das bin ich bereits gewohnt. Schade war diesmal nur auch das reichlich magere Booklet - bei anderen Fantasy-Veröffentlichungen von Hörbuch Hamburg, z.B. "Die Zwerge" oder "Die Elfen", steckte immer ein Heftchen mit in der Box, das die Namen der wichtigsten Figuren und sogar die eine oder andere Karte dabeihatte. Das hätte diesmal auch nicht geschadet.
Übrigens: "Der Goldene Kompass" ist hier erfreulicherweise in der ungekürzten Lösung zu hören.
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am 31. Juli 2007
„Der goldene Kompass“ ist der erste Teil der Trilogie „His Dark Materials“.

Ich fand den Einstieg in das Buch sehr schwierig und habe an die 100 Seiten gebraucht um mich darin zurecht zu finden. Lesen wollte ich es, weil ich die Idee der Daemonen, also der ausgelagerten Seele eines jeden Menschen, in Lyras Welt sehr interessant und aufregend fand.

Nachdem ich das Buch jetzt beendet habe, kann ich nur jedem raten, sich durch diese 100 Seiten zu „quälen“, danach ist es eins der bezaubernsten Bücher, die ich je gelesen habe.

Die Daemonen sind sehr interessante Wesen, die bei Kindern ihre Gestalt ändern können, bei Erwachsenen aber eine feste Gestalt haben, die das Wesen des Menschen ausdrücken. Lyras Daemon hat als Lieblingsgestalt den Hermelin. Die Daemonen empfinden stets das Selbe wie ihr Mensch. Den Menschen und seinen Daemonen voneinander zu trennen bedeutet für beide Schmerzen, ähnlich wie Sehnsucht nach jemandem. Der Daemon ist der engste Vertraute und immer in der Nähe.

In Oxford in Lyras Welt werden immer mehr Kinder von den Gobblern gefangen und niemand weiss, was mit ihnen geschieht. Lyra findet raus, dass die Gobbler den Kindern die Dämonen abschneiden. In dem Buch geht es darum, dass Lyra versucht, diese Kinder zu finden und zu retten. Auf ihrer Reise durch den Norden macht sie einige Entdeckungen und macht Bekanntschaften, die ihr sicher in den folgenden Teilen noch zugute kommen.

Anfangs tauchen viele Begriffe auf, die man nicht zuordnen kann. Allerdings geht es Lyra in dem Buch genauso. Diese Begriffe werden im Laufe des Buches geklärt, indem Lyra z. B. Iorek Byrnison (den Panzerbären) oder Serafina Pekkala (die Hexenkönigin) danach fragt.

Der zweite Teil heisst „Das magische Messer“, der dritte Teil „Das Bernstein-Teleskop“. Alle drei Teile sind bereits erschienen.
„Der goldene Kompass“ kommt am 06.12.2007 in die deutschen Kinos. Den Trailer kann man sich unter [...] ansehen.
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am 5. August 2011
Für mich ganz persönlich hat es keinen Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Es beginnt mit vielen "Streichen", die meiner Meinung nach teilweise etwas heftiger sind als normale Kinderstreiche und einigen Schlägen von Erwachsenen gegen Kinder, die ausgeteilt oder angedroht werden. Die Ganze Geschichte ist für mich viel zu abgebrüht erzählt. Ein eingefrorener skalpierter Schädel wird mitgebracht, eine Mutter die säuft und ihren Sohn vernachlässigt,... Lyra und andere der Kinder und Erwachsenen haben zu der ekligen Realität im Buch dazu noch eine zu abartige Phatasie. Leichen bei denen die Augen rauskommen, die man dann wieder reindrücken muss,.... "Monster", die die "Atemlosen" genannt werden, weil ihnen die Rippen aufgebrochen und die Lunge rausgezogen wurde udn deren Dämonen müssen sie Tag und nacht beatmen, damit sie nicht ganz sterben...
Für mich schwierig, dem Buch ein geeignetes Alter zuzuordnen, ich finde es ist für Kinder überhaupt nichts, für ältere Jugendlichen und Erwachsene eventuell, wobei mir da ein schöner Schreibstil, die Tiefgründigkeit und Erklärungen fehlen. Es macht den Eindruck, dass diese abartigen Phantasien genauer und detaillierter dargestellt wurden als die, die wichtig gewesen wären.

Die Grundidee mit den Dämonen finde ich wirklich gut aber viel mehr leider nicht.

Alles in Allem hat es mir nicht gefallen und das Buch ist sein Geld, für mein empfinden, nicht Wert.
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